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Sekundarschule wächst
 

Herzlich willkommen bei der CDU Simmerath

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und laden Sie ein, mehr über unseren Gemeindeverband und unser kommunalpolitisches Engagement zu erfahren.

Mit unseren 11 engagierten Ortsverbänden leisten wir entscheidende Beiträge zur politischen, gesellschaftlichen und sozialen Gestaltung unserer schönen Heimatgemeinde.

Mit unserem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns setzen sich derzeit 17 CDU-Gemeindeverordnete tatkräftig für die Belange der Simmeratherinnen und Simmerather ein.

Fordern Sie uns, schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren politischen und geselligen Veranstaltungen. Unterstützen Sie uns aktiv dabei zum Wohle Simmeraths beizutragen und werden Mitglied unserer starken und kommunikativen Gemeinschaft.


Ihr Bernd Goffart


Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte direkt an Ihren
CDU Vertreter vor Ort oder schreiben Sie uns.




Presse:
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Der neue Komba-Vorsitzende in NRW, Andreas Hemsing (re.) und sein Stellvertreter Hubert Meyers besuchten jetzt die Gemeindeverwaltung Simmerath. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (Mi.) stattete die beiden Gäste mit einer ortsbezogenen Kopfbedeckung aus. Foto: P. Stollenwerk
 

Wahl des Bundespräsidenten
Rede von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert zur Eröffnung der Bundesversammlung

Manager-Boni: CDU greift IG Metall an

Gewerkschaften würden Gehälter in mitbestimmten Unternehmen abnicken , so der Vorwurf. Merkel offen für Begrenzung der steuerlichen Absetzbarkeit.

Von Birgit Marschall
und Eva Quadbeck

Berlin. Die Union hat in der Debatte über zu hohe Manager-Gehälter in mitbestimmten Konzernen wie VW den Gewerkschaften die Verantwortung zugewiesen. „Bei VW ist ein Manager-Gehalt ohne die Zustimmung der IG Metall und der SPD-Landesregierung Niedersachsen nicht durchsetzbar“, sagte der Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann. „60 Prozent der Mitglieder des Aufsichtsrats bei VW sind Genossen und beschließen so einen Mist“, sagte der Chef des Arbeitnehmerflügels der Union. „Jeder IG-Metall-Vertreter, der da im Aufsichtsrat sitzt, muss doch wissen, dass sein Kollege am Band für ein Zehn-Millionen-Manager-Jahresgehalt 200 Jahre arbeiten müsste.“

Der VW-Konzern, an dem das Land mit 20 Prozent beteiligt ist, gehört zu den mehr als 600 paritätisch mitbestimmten Unternehmen in Deutschland: Im Aufsichtsrat teilen sich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite die Mandate. Ohne Zustimmung der Gewerkschafter fallen keine Entscheidungen.

VW-Vorstände gehören zu den bestbezahlten Managern – trotz Abgasaffäre. Dies hat eine neue Debatte über die Begrenzung der Gehälter ausgelöst. VW zeige, dass die SPD es selbst in der Hand habe, das Problem zu lösen, sagte CSU-Landesgruppen-Chefin Gerda Hasselfeldt. „Es sind ja gerade die SPD-Leute im VW-Aufsichtsrat, die millionenschwere Abfindungen durchwinken.“ Damit spielte sie auf Christine Hohmann-Dennhardt an. Die Juristin mit SPD-Parteibuch soll nach nur 13 Monaten im VW-Vorstand eine Abfindung von 12,5 Millionen Euro erhalten.

Die SPD fordert, die steuerliche Abzugsfähigkeit der variablen Teile des Manager-Gehalts für den Konzern auf 500 000 Euro pro Jahr zu begrenzen. Darüber liegende Boni müssten aus dem Gewinn bezahlt werden. Kanzlerin Angela Merkel erklärte im CDU-Präsidium, die Union dürfe sich dem nicht verschließen. Sie sprach sich wie Laumann für eine neue gesetzliche Regelung aus, wonach die steuerliche Absetzbarkeit von Manager-Gehältern gedeckelt werden soll.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath
 
Ratsvertreter verzichten auf 18.000 Euro

Von: P. St.
17. Februar 2017

Die Simmerather Ratsmitglieder, zumindest einige von ihnen, verzichten freiwillig auf höhere Entschädigungen, obschon die neue Fassung der Gemeindeordnung NRW diese Möglichkeit vorsieht. Einen entsprechenden Beschluss fasste jetzt der Simmerather Gemeinderat.

Der neue NRW-weit gültige Satzungsentwurf sieht vor, dass den Vorsitzenden von Ausschüssen des Rates künftig die doppelte Entschädigungszahlung zusteht. Hätte der Rat nicht ausdrücklich seinen Verzicht erklärt, wäre die neue Regelung automatisch in Kraft geraten.

Durch den Beibehalt der alten Fassung der Hauptsatzung spart die Gemeinde Simmerath nun jährlich 18.000 Euro an Entschädigungszahlungen. Schon der Hauptausschuss hatte sich gegen die Satzungsänderung ausgesprochen. Inzwischen aber hat das Land den Kommunen „Auslegungshinweise“ für die Anwendung der neuen Gemeindeordnung an die Hand gegeben, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in der Ratssitzung berichtete. Demnach sei es nicht Sinn der Verordnung, dass der Rat eine pauschale Verzichtserklärung für alle Ausschussvorsitzenden ausspreche.

Die Gemeinde Simmerath will in Absprache mit allen Fraktionen aber dennoch generell an der alten Regelung festhalten. Der Bürgermeister riet dazu, „die weitere Entwicklung abzuwarten und zu sehen wie der Gesetzgeber darauf reagiert“.

Christoph Poschen


CDU-Sprecher Christoph Poschen sah keinen Grund, die Hauptsatzung zugunsten höherer Entschädigungszahlungen zu ändern.
„Der Erlass ist nicht nachvollziehbar.“

Christoph Poschen, CDU-Fraktionssprecher Simmerath

Weniger einig war sich der Rat aber bei einer anderen Änderung der Hauptsatzung. Hierbei ging es um den Verkauf von Gemeindegrundstücken. Die neugefasste Hauptsatzung räumt dem Bürgermeister dabei mehr Kompetenzen ein. Für SPD-Sprecher Gregor Harzheim war das „keine gute Regelung“, FDP-Ratsherr Hermann-Josef Bongard sah das Transparenzgebot in Gefahr, und auch UWG-Sprecher Reinhold Köller sah keinen Grund, „unnötig Transparenz zu opfern“.

Diese Gefahren aber sah der Bürgermeister nicht. Es bestehe kein Anlass zur Sorge, erläuterte Karl-Heinz Hermanns, wie die Vergangenheit gezeigt habe. Bereits seit dem Jahr 2007 verfahre die Gemeinde in dieser Weise, doch erst jetzt werde die längst praktizierte Regelung auch in der Satzung verankert.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Nach kontroverser Debatte verabschiedet Simmerath den Haushalt 2017

Viele Beschlüsse in den Rats- und Ausschusssitzungen der Gemeinde Simmerath werden im Laufe des Jahres einstimmig gefasst. Das Ende der Einigkeit zeigte sich aber am Dienstagabend bei der Verabschiedung des Haushaltsplans 2017.

Nach knapp 90-minütiger kontroverser Etatdebatte wurde das Zahlenwerk nur mit den Stimmen von CDU und Grünen bei zehn Nein-Stimmen von SPD, UWG und FDP unter Dach und Fach gebracht.

Bei einem Gesamtvolumen von 37 Millionen Euro konnte das Defizit zwar auf 1,4 Millionen Euro heruntergefahren werden, aber selbst die von allen Seiten anerkannte unter dem Strich positive finanzielle Gesamtentwicklung der Gemeinde Simmerath konnte nicht verhindern, dass die fünf im Rat vertretenen Parteien die Haushaltsdebatte traditionell nutzten, um grundsätzliche Positionen differenziert deutlich zu machen, und dass man bei aller Einigkeit in der Sache bei der politischen Willensbildung für die Zukunft der Gemeinde Simmerath durchaus unterschiedliche Ziele verfolgt.

SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim wollte sogar „Mauschelpolitik“ zwischen Verwaltung und CDU-Mehrheitsfraktion erkannt haben, wonach er sich von seinem Gegenüber, CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen, eine scharfe Rüge einhandelte.

In vielen Punkten positiv, wenn auch am Ende ablehnend, stand die UWG dem Haushalt 2017 gegenüber, weil man weder die erhöhte Städteregionsumlage noch die Steuerpolitik mittragen werde. Während die Grünen keinen Grund sahen, ausgerechnet bei der Haushaltsdebatte die politische Kontroverse zu suchen, war für die FDP der Mangel an einer „modern und zukunftsfähig“ ausgerichteten Verwaltung und Politik der Grund dafür, dem Etat die Zustimmung zu verweigern.

Anträge zum Etat lagen nur seitens der SPD-Fraktion vor, denen aber von der Mehrheitsfraktion die Zustimmung verweigert wurde.

Umlage akzeptiert

Eine kurze Debatte gab es über die Herstellung des Benehmens zur Festsetzung der Städteregionsumlage. Wie schon per Eilbeschluss verabschiedet, wurde die Erhöhung der Umlage mit den Stimmen von CDU und Grünen akzeptiert.


Eintracht herrscht nur beim Rathausplatz

Haushaltsdebatte in Simmerath wird geprägt von CDU-Kritik an der Landesregierung und Nadelstichen der SPD-Fraktion. FDP thematisiert marode Straßen, UWG hofft auf Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung.

Nur auf die Unterstützung der CDU-Mehrheitsfraktion und der Grünen konnte sich die Gemeindeverwaltung Simmerath bei der Verabschiedung des Haushaltsplans 2017 verlassen. SPD, UWG und FDP versagten ihre Zustimmung. Die Debatte war geprägt von fundamentaler Kritik der CDU-Fraktion an der Finanzpolitik der Landesregierung, während die SPD-Fraktion viele kleine und gezielte Nadelstiche in Richtung Mehrheitsfraktion und Verwaltung setzte. Bei allen zum Teil scharf formulierten Auffassungen beim politischen Gestaltungswillen konnte der Rat zumindest in einem Punkt Eintracht demonstrieren: Die anstehende Umgestaltung des Rathausplatzes mit Kosten von rund einer Million Euro fand die Zustimmung aller Parteien, vor allem, nachdem die Pläne in ein Gesamtkonzept für Simmerath eingebunden wurden, was ausdrücklicher Wunsch der SPD war.

Christoph Poschen

CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen sah die Gemeinde Simmerath auf einem „guten Weg“, selbst wenn man in 2017 den Haushaltsausgleich noch nicht schaffe. Der Grund dafür aber liege allein in der „seit Ewigkeiten“ anhaltenden unzureichenden Finanzausstattung der Kommunen durch Bund und Land. Diese „Ungerechtigkeit“ der NRW-Landesregierung gegenüber den ländlichen Kommunen sei völlig inakzeptabel. Es sei dringend notwendig, „die Gemeindefinanzen zu reformieren und die Kommunen nicht am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen“.

Christoph Poschen, CDU-Fraktionssprecher Simmerath

Haushaltsrede aufrufen

Auch von der Städteregion forderte Poschen „konsequente Sparbemühungen“ ein. Die Gründe für den nicht ausgeglichenen Haushalt 2017 in Simmerath seien nicht „hausgemacht“. Trotz klammer Kassen sei es gelungen, viele Projekte umzusetzen; außerdem bleibe die Belastung der Bürger auf einem „akzeptablen Niveau“.

Voll des Lobes war Poschen übrigens für die UWG, deren Haltung zum Haushalt er im Gegensatz zu früheren Jahren jetzt als „sehr konstruktiv“ bezeichnete.

SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim zeichnete ein düsteres Bild der Gemeinde Simmerath, wenngleich er auch „positive Aspekte“ und „erfreuliche Gemeinsamkeiten“ in der Haushaltssatzung erkannte. Die Bilanz des Bürgermeisters bezeichnete Harzheim als „verheerend“, und Grünen und CDU warf er vor, mit der Schließung der Grundschule Kesternich eine „Destabilisierung“ der Schullandschaft herbeigeführt zu haben. Als „beschämend“ bezeichnete er die Vorgehensweise bei der Neuverpachtung des Bistros am Eiserbachsee.

Weichenstellungen vermisst

Dass die Mehrheitsfraktion keine Änderungsanträge zum Haushalt gestellt habe, legte für Harzheim die Schlussfolgerung nahe, dass es der Mehrheitsfraktion an Gestaltungswillen fehle bzw. diese „doch recht eng“ mit der Verwaltung verzahnt sei. Er vermisse Weichenstellungen für eine moderne, zukunftsfähige und bürgernahe Gemeinde Simmerath. Die abgelehnten Änderungsanträge der SPD hätten in dieser Richtung Akzente setzen können, sagte Harzheim.

FDP-Ratsherr Hermann-Josef Bongard verweigerte aus mehreren Gründen seine Zustimmung zum Etat 2017. Auch er vermisse ein Gebäudemanagement, ebenso auch eine verstärkte kommunale Zusammenarbeit. Er wiederholte seine Forderung, dass die Eifelkommunen ein eigenes Jugendamt bilden sollten. Eigene Zuständigkeit und Verantwortung würde für mehr Effizienz sorgen. Stattdessen verschlinge die Umlage an die Städteregion nahezu die gesamten Einkünfte der Gemeinde Simmerath aus der Gewerbe- und Einkommensteuer. Einmal mehr kritisierte Bongard auch den schlechten Zustand vieler Straßen und Brücken im Gemeindegebiet. Seine Forderung nach einem gesonderten Haushaltsansatz habe bisher kein Gehör gefunden. Der Liberale sprach von einer „latenten Gefährdung der Bürger durch marode Bauwerke“.

UWG-Fraktionssprecher Reinhold Köller sah die Gemeinde Simmerath zwar auf einem „guten Weg“, konnte aber auch den Haushalt nicht mittragen. Um als Gewerbestandort attraktiv zu bleiben, müsse man langfristig eine Senkung der Gewerbesteuer anstreben. Bei der Gewerbeansiedlung müssten ohnehin neue Wege beschritten werden, er hoffe dabei auf die Bildung einer schon mehrfach vom Bürgermeister angekündigten Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung. Leider würden die vielen Bemühungen der Gemeinde Simmerath zur Konsolidierung von der Erhöhung der Städteregionsumlage zunichte gemacht. Die Vorschläge der SPD fanden weitgehend die Zustimmung der UWG. Für die Unterbringung von Flüchtlingen sollten alternative Standorte geprüft werden. Auch könne sich die Gemeinde durchaus von einigen Wirtschaftswegen trennen, da die dadurch vorgegebene Flächengröße nicht mehr der Realität in der heutigen Landwirtschaft entspreche.

Jugendamt für Südkreis?

Grünen-Fraktionssprecher Klaus Stockschlaeder stellte die positive Entwicklung der Gemeinde Simmerath in den Vordergrund. Der oft dokumentierte gemeinsame Wille des Rates und das dort vorherrschende Klima passe nicht zu einigen Äußerungen der SPD-Fraktion. Der Schuldenabbau mache gute Fortschritte, die Gebühren blieben stabil, der neue Windpark Lammersdorf bringe gute Einnahmen und der Zentralort Simmerath entwickele sich gut. Was die Unterbringung von Flüchtlingen angehe, favorisiere man eine dezentrale Unterbringung, aber solange Flüchtlinge in Langschoß lebten, müssten die Gebäude erhalten bleiben.

Abschließend hielt CDU-Sprecher Christoph Poschen noch fest, dass der Wunsch nach einem eigenen Jugendamt für den Südkreis nicht umsetzbar sei. Den Vorwurf der SPD, dass in Simmerath „Mauschelpolitik“ betrieben werde, bezeichnete er als „dicken Hund“. Besser hätte der SPD Kritik an der „katastrophalen Finanzpolitik“ des Landes zu Gesicht gestanden, sagte Poschen. (P. St.)

Kontroverse um Zukunft der Flüchtlingsunterkunft Langschoß

Änderungsanträge zum Haushalt 2017 in Simmerath hatte nur die SPD-Fraktion eingereicht. Einer dieser Anträge betraf auch die Streichung von 35 000 Euro für die energetische Sanierung der Flüchtlingsunterkunft Langschoß. Die SPD wollte nicht weiter in die schlechte Gebäudesubstanz investieren, sondern Wege für eine zentrale Unterbringung von Flüchtlingen suchen. Die entfernte Lage von Langschoß sei ungeeignet, die Menschen am sozialen Leben teilhaben zu lassen und zu integrieren, hatte Fraktionssprecher Gregor Harzheim den Antrag begründet. Für CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen war dieser „nicht nachvollziehbar“, zumal man erst vor kurzer Zeit 500 000 Euro für die Kanalisation in Langschoß ausgegeben habe. Außerdem nenne die SPD keine konkreten Alternativen für die Unterbringung von Flüchtlingen. Immerhin müsse es sich um ein Objekt handeln, wo rund 50 Personen untergebracht werden könnten.

In einem weiteren Antrag hatte sich die SPD auch wieder mit dem Thema Gebäudemanagement befasst. Fraktionssprecher Gregor Harzheim bezeichnete es als „Trauerspiel“, das dieses Projekt einfach nicht in Gang komme. Für die Bewertung gemeindlicher Gebäude bedürfe es eines langfristigen strategischen Konzepts. Konsequenterweise wollte die SPD daher den Haushaltsansatz für die Instandhaltung um 100 000 Euro verringern. Dieses Vorgehen wollte die CDU nicht mittragen. Im Ergebnis führe unterlassene Instandhaltung nur zu höheren Kosten, statt zu Einsparungen. Letztendlich gehe es der SPD darum, mit der durchaus berechtigten Forderung nach einem Gebäudemanagement Druck auszuüben. Dies aber gehe nicht an, weil man sonst den Werterhalt gemeindlicher Gebäude gefährde.

„Es ist dringend notwendig, die Gemeindefinanzen zu reformieren und die Kommunen nicht am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.“

Christoph Poschen, CDU-Fraktionssprecher Simmerath

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



Eicherscheid

Straßen werden ausgebaut: Infoveranstaltung

14. Februar 2017

Die Gemeinde Simmerath beabsichtigt, den noch nicht vollständig ausgebauten Teil der sieben Gemeindestraßen Zum Belgenbach, Auf Dohnschet, Fronrater Weg, Kirchweg, Breitestraße, Am Weiher, Mühlengasse in Eicherscheid endgültig fertigzustellen.

Die Gemeinde Simmerath beabsichtigt, den noch nicht vollständig ausgebauten Teil der sieben Gemeindestraßen Zum Belgenbach, Auf Dohnschet, Fronrater Weg, Kirchweg, Breitestraße, Am Weiher, Mühlengasse in Eicherscheid endgültig fertigzustellen.

Zu diesem Zweck soll die Öffentlichkeit vorab über die vorgesehene Baumaßnahme informiert werden. Der Bürgermeister lädt daher alle interessierten Einwohner und insbesondere die betroffenen Anlieger zu einer Informationsveranstaltung ein, die am Montag, 20. Februar, um 19 Uhr in der Tenne Eicherscheid, Bachstraße 13a, stattfindet.

Der vorgesehene Endausbau wird vorgestellt und erläutert. Anschließend ist Gelegenheit zur Aussprache. Die Bekanntmachung ist unter www.simmerath.de einsehbar.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Die Sekundarschule wächst kräftig weiter

Ab Montag wird der fünfte Jahrgang der neuen Schulform angemeldet. „50 bis 60 Prozent auf Realschulniveau oder höher“ in Klasse 8.

Simmerath/Kleinhau. Mit aktuell 568 Mädchen und Jungen weist die Sekundarschule Nordeifel derzeit den höchsten Schülerstand seit ihrer Gründung vor dreieinhalb Jahren auf. Die ersten Fünferklassen, die hier 2013 eingeschult wurden, sind mittlerweile in der Jahrgangsstufe acht angekommen und erleben derzeit sozusagen als Pioniere an beiden Standorten die Berufswahlvorbereitung, die hier einen sehr hohen Stellenwert genießt. Ab der kommenden Woche beginnt sowohl in Simmerath als auch in Kleinhau die Anmeldung für die „fünfte Generation“ der Sekundarschule Nordeifel.

Nimmt man das große Interesse an den Infotagen und am Tag der offenen Tür als Maßstab, dann dürfte auch im fünften Anmeldejahr die Fünfzügigkeit – zwei fünfte Klassen in Kleinhau, drei in Simmerath – erreicht werden. „Wir sind eine Schule für alle Schüler und unsere Schule erfährt eine hohe Akzeptanz mit sehr stabilen Schülerzahlen“, sagt Schulleiterin Ulla Mertens, die besonderen Wert legt auf die Feststellung, „dass hier alle Abschlüsse der Sekundarstufe erreicht werden können“. Dies sind der Hauptschulabschluss nach Klasse zehn, der Mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife/Realschulabschluss) wie auch der Realschulabschluss mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Wenn die jetzigen Achter in zweieinhalb Jahren als erster Entlassjahrgang die Schule verlassen, wird das gesamte Spektrum der Abschlüsse erreicht werden. „Von aktuell 150 Schülern der achten Klasse an beiden Standorten werden nach dem Leistungsstand der Halbjahreszeugnisse 2017 etwa 50 bis 60 Prozent mit der Fachoberschulreife abschließen“, hat Ulla Mertens festgestellt. „Und davon wird wiederum rund die Hälfte sogar eine Berechtigung zum Besuch des Gymnasiums erreichen“, ist die Schulleiterin sicher.

Möglich wird dies durch eine frühzeitige und umfassende Differenzierung, eines der wichtigsten Merkmale des Schulkonzepts. So erfolgt schon in der Eingangsklasse fünf eine innere Differenzierung durch Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Ab Klasse sechs wird als viertes Hauptfach Französisch, Naturwissenschaften oder Arbeitslehre als Wahlpflicht gewählt. Die äußere Leistungsdifferenzierung erfolgt dann zunächst in Grund- und Erweiterungskurse in Mathematik und Englisch (Klasse sieben), ab Klasse acht dann in Deutsch. Dazu gibt das Angebot der dritten Fremdsprache Spanisch.

Und ein umfassendes Berufswahlkonzept bereite die Jugendlichen aller Leistungsstände bereits ab Klasse 8 nach dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ vor, erläutert Ulla Mertens.

Weitere Merkmale der Sekundarschule sind der gebundene und verlässliche Ganztag ohne Unterrichtsausfall und die Lernzeiten, die die schriftlichen Hausaufgaben ersetzen. Begleitet werde der Ganztag von einem ausführlichen Mittagsangebot mit Essen in der modernen Mensa und der Nutzung von Sporthalle, Kunstrasenplatz oder Spiel- und Tischtennisraum.

Anmeldezeiten ab 20. Februar an beiden Standorten

Ohne Voranmeldung ist eine Schulanmeldung an beiden Standorten möglich:

Von Montag, 20. Februar, bis Mittwoch, 22. Februar, jeweils von 16 bis 18 Uhr; am Mittwoch, 1. März, und Donnerstag, 2. März, jeweils von 16 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 3. März, von 8 bis 12 Uhr.

Nur nach telefonischer Vereinbarung ist die Anmeldung an folgenden Tagen ebenfalls an beiden Standorten möglich: 6. bis 10. März sowie 13. bis 17. März.

Telefonische Kontaktaufnahme ist möglich unter: ? 02473/937828-0 für Simmerath sowie ? 02429/ 944029 für Hürtgenwald.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Eine individuelle Betrachtung bei der Umstellung der Beleuchtung werden die zehn angestrahlten Gebäude im Gemeindegebiet, wie hier das Johanneskapellchen in Simmerath, erfahren. Foto: P. Stollenwerk
Der große Leuchtentausch von Simmerath

Von: Peter Stollenwerk

9. Februar 2017

Ab März 2017 soll es nachts auf den Straßen und Plätzen im Gemeindegebiet Simmerath heller werden, denn dann erstrahlen schrittweise neue Straßenlampen. Die geplante Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung geht jetzt in die konkrete Phase.

Kosten: 1,4 Millionen Euro, aber langfristig günstiger

Das gesamte Umrüstungspaket der Straßenbeleuchtung auf LED in der Gemeinde Simmerath kostet 1,4 Millionen Euro. Diese Summe ist im Haushalt 2017 veranschlagt. Ab dem kommenden Jahr werden dann durch die 40- bis 45-prozentige Energieeinsparung jährlich 60.000 Euro eingespart.

Weiterhin kann die Gemeinde eine jährliche Einsparung von 35.000 Euro bei den Betriebskosten geltend machen. Rein rechnerisch gesehen hat sich die Umrüstung für die Gemeinde Simmerath dann in etwa 14 Jahren bezahlt gemacht.

Hinzu komme dann noch der Umweltfaktor, unterstreicht Simmeraths Beigeordneter Bennet Gielen. Vom Gesetz her auf dem Markt nicht mehr zulässige Leuchtmittel hätten ohnehin in Kürze ausgetauscht werden müssen.

Die Ausschreibung ist erfolgt, und die vorbereitenden Arbeiten für den großen Leuchtenaustausch haben bereits begonnen, wie Bernd Lohmann, technischer Betriebsleiter bei der Stawag, jetzt in der Sitzung des Tiefbauausschusses erläuterte. Der wichtigste Effekt ist neben mehr Licht der langfristige Energieeinspareffekt beim Stromverbrauch von 40 bis 45 Prozent.

Im Gemeindegebiet sind aktuell fast 2800 Leuchten in Betrieb, deren Umrüstung nun bevorsteht. Den Hauptanteil machen die Straßenlaternen (2072 Stück) aus. Diese werden komplett gegen LED-Leuchten ausgetauscht. Dafür spricht das hohe Durchschnittsalter und eine veraltete Technologie. Außerdem sind noch Quecksilberdampflampen im Einsatz, die seit einer Gesetzesänderung ab 1. April 2015 nicht mehr auf den Markt gelangen dürfen. Gründe sind der hohe Stromverbrauch und der Quecksilbergehalt der Leuchtmittel.

Ausgetauscht werden auch die sogenannten 548 dekorativen Leuchten durch 649 neue LED-Komponenten. Diese Leuchten befinden sich beispielsweise auf dem Bushof oder auf dem Rathausplatz. Schließlich werden auch noch die 45 Sonderleuchten gegen 60 neue Komponenten ausgetauscht. Hierbei handelt es sich um die Leuchten der zehn im Gemeindegebiet angestrahlten Kirchen und Kapellen, aber auch der Fußgängerüberwege. Bei den Sonderleuchten soll die Vorgehensweise individuell abgestimmt werden. Die vorhandenen Gasentladungslampen sollen ebenfalls gegen LED-Leuchten ausgetauscht werden.

Im Ausschuss wurden Befürchtungen geäußert, dass das LED-Licht zu kalt wirken könne. Vor dem Austausch sollen daher vor Ort Testbeleuchtungen angeboten werden. Die Stawag verfügt über die entsprechende Technik, um unterschiedliche Beleuchtungsarten vor Ort vorzuführen.

Das große Leuchtenaustausch-Projekt wird durch die Stawag, die seit 2016 für die Energielieferung der Straßenbeleuchtung in Simmerath zuständig ist und bereits zum 1. Januar 2014 das Stromnetz in der Gemeinde übernommen hat, in Angriff genommen. Simmerath ist die erste Kommune im Versorgungsgebiet, wo ein kompletter Austausch erfolgt.

Zunächst wird die Umrüstung auf LED der Gemeinde höhere Pachtzahlungen an die Stawag abverlangen. Diese werden jedoch sukzessive absinken, da durch die Umrüstung in den nächsten Jahren nahezu keine weiteren Investitionen in die Leuchten erforderlich sein werden. Für die Gemeinde ergeben sich zudem weitere Einspareffekte. Durch den Einsatz der LED-Technologie sinkt der Energieverbrauch fast um die Hälfte. Darüber hinaus ergibt sich aus einer Reduzierung des vertraglich vereinbarten Betriebsführungsentgelts ein weiterer Spareffekt für die Gemeindekasse.

Garantie für 100 000 Stunden

Weitere Vorteile der neuen Leuchten wurden in der Sitzung noch einmal deutlich gemacht: Jede einzelne Leuchte ist separat in der gewünschten Helligkeit steuerbar, das LED-Licht ist insektenfreundlich und durch die Reduktion des Streulichtes verringert es auch die sogenannte Lichtverschmutzung am nächtlichen Himmel, die gerade in der Sternenregion Eifel in jüngster Zeit immer wieder ein Thema ist, denn die Zertifizierung des Nationalparks Eifel als Sternenpark aus dem Jahr 2014 soll nicht gefährdet werden. Die Nationalparkregion Eifel ist eine der wenigen Orte in Deutschland, in denen man die Milchstraße mit eigenen Augen sehen kann.

Stawag-Ingenieur Bernd Lohmann versicherte, dass die optische Wahrnehmung der neuen Straßenbeleuchtung sich gegenüber der bisherigen Situation kaum unterscheiden werde. Da die Farbtemperatur sich nahe am Tageslicht bewege, müsse sich das Auge kaum umstellen.

Gerne vernahm der Ausschuss auch, dass der Leuchtenhersteller (Philips) eine Garantie für 100000 Betriebsstunden gibt. Das entspricht einer Zeitspanne von fast 25 Jahren. Geht in diesem Zeitraum eine Leuchte kaputt oder lässt in ihrer Strahlkraft nach, erfolgt kostenlos Ersatz.

Die ersten 400 Leuchten werden Anfang März nach Simmerath geliefert. Wenige Tage später beginnen dann zwei Umrüstungstrupps mit der Arbeit. Etwa Mitte März soll in Lammersdorf mit der Umrüstung begonnen werden. Die neuen Lampen leuchten dann sofort mit voller Kraft. Nächtliche Dunkelphasen wird es nicht geben. Erst wenn alle Leuchten montiert sind, wird die Stawag im Herbst die individuelle Helligkeitsanpassungsanpassung vornehmen. Dabei können auch Anregungen aus der Bürgerschaft berücksichtigt werden. Bernd Lohmann: „Wir werden uns jeden Lichtpunkt vor Ort anschauen.“

Wer vorab schon einmal sehen möchte, wie die neue Straßenbeleuchtung wirkt, dem sei ein Besuch im Gewerbegebiet Rollesbroich empfohlen. In der Nobelstraße wurde bereits eine Testbeleuchtung installiert, wo man auch den Unterschied zur jetzt vorhandenen Beleuchtung betrachten kann.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



Neuer Rathausplatz:

Geschlitztblättrige Buche als Blickfang
Von: P. St.
3. Februar 2017

Der wenig attraktive Simmerather Rathausplatz soll in diesem Jahr umgestaltet werden. Foto: P. Stollenwerk

Der große Entwurf ist gemacht, jetzt geht es an die Detailarbeit, ehe in wenigen Monaten mit der kompletten Umgestaltung des Simmerather Rathausplatzes begonnen wird.

Der Tiefbauausschuss der Gemeinde Simmerath diskutierte jetzt gemeinsam mit dem Büro „3+Freiraumplaner Aachen“ noch wesentliche Aspekte in der Ausführungsplanung. Da die Barrierefreiheit des Platzes eines der großen übergeordneten Ziele ist, befassten sich Arbeitskreis und Fachausschuss intensiv mit der Auswahl des Materials für die Pflasterflächen. Favorisiert wird eine Pflasterung im Flechtverband in den Farbtönen anthrazit und grau-beige. Das Pflaster für die Wegebänder wird ebenfalls in anthrazit gehalten.

Die wichtigste Anforderung an den Pflasterbelag sei neben Frostsicherheit die problemlose Nutzbarkeit für Rollatoren und Kinderwagen, gab Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zu bedenken. Deshalb kam der Ausschuss überein, dass man vorab noch Referenzflächen in Augenschein nehme, um das Pflaster in der Realität zu sehen.

Bedenken wurden im Ausschuss hinsichtlich eines anderen Gestaltungselementes geäußert. Wie berichtet, sollen sich auf dem Rathausplatz die Namen aller Ortsteile wiederfinden. Die anthrazitfarbenen Betonplatten mit den erhabenen Schriftzügen könnten aber bei der Schneeräumung Schaden erleiden, lautete die Befürchtung von Franz-Josef Hammelstein (SPD). Dieser Einwand soll geprüft werden.

Zentraler Blickfang auf dem Rathausplatz soll in der Nähe des Brunnens die Neupflanzung einer geschlitztblättrigen Buche sein – trotz leichter Kritik von Reinhold Köller (UWG), dass dieser Baum „zehnmal so teuer“ sei wie eine ortsübliche Buche. Planer und Bürgermeister stellten aber die überörtliche Bedeutung des Platzes heraus. Diese Bedeutung wird auch mit einer langen Bank (zwölf Meter), die aus drei Modulen besteht und bei Bedarf leicht abgebaut werden kann, dokumentiert.

Ansonsten sollen auf dem Platz sechs schmalkronige Feldahorn- und acht Amberbäume (auf der Parkplatzfläche) Wurzeln schlagen. Im ruhigen Bereich direkt vor dem Rathaus sollen einige Kleinspielgeräte für Kinder aufgestellt werden. Der Zugang zum Rathauseingang erfolgt ohne Stufen und der Abgang zum hinteren Rathausparkplatz soll ebenfalls barrierefrei möglich sein. Zum sogenannten „kleinen Rathausplatz“ an der Kammerbruchstraße soll von der Robert-Koch-Straße her keine Zufahrtsmöglichkeit mehr geschaffen werden.

Die Umgestaltung des Rathausplatzes soll zwischen dem diesjährigen Frühjahrs- und Herbstmarkt erfolgen. Die Gesamtmaßnahme kostet rund eine Million Euro, 622.000 Euro davon zahlt die Gemeinde Simmerath.
Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



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Letzte Änderung am 19-Feb-2017

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