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Herzlich willkommen bei der CDU Simmerath

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und laden Sie ein, mehr über unseren Gemeindeverband und unser kommunalpolitisches Engagement zu erfahren.

Mit unseren 11 engagierten Ortsverbänden leisten wir entscheidende Beiträge zur politischen, gesellschaftlichen und sozialen Gestaltung unserer schönen Heimatgemeinde.

Mit unserem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns setzen sich derzeit 17 CDU-Gemeindeverordnete tatkräftig für die Belange der Simmeratherinnen und Simmerather ein.

Fordern Sie uns, schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren politischen und geselligen Veranstaltungen. Unterstützen Sie uns aktiv dabei zum Wohle Simmeraths beizutragen und werden Mitglied unserer starken und kommunikativen Gemeinschaft.


Ihr Bernd Goffart


Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte direkt an Ihren
CDU Vertreter vor Ort oder schreiben Sie uns.




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Ulrich Offermann gibt Amt des Ortsvorstehers ab

Nachfolger des Kesternicher „Urgesteins“ soll Sascha Schmitz werden. Sport- und Kulturzentrum sowie Windkraft sind weitere Themen der Versammlung.


Von Max Stollenwerk

Der Ortsvorsteher und sein Nachfolger:
Ulrich Offermann (l.) wünscht seinem Nachfolger Sascha Schmitz alles Gute.
Foto: Max Stollenwerk

27 Jahre lang war er Ortsvorsteher in Kesternich. Nun sieht er die Zeit gekommen, sein Amt in jüngere Hände zu geben. „Mein Dank gilt ganz Kesternich für das große Vertrauen, die Akzeptanz und Unterstützung, die mir entgegengebracht wurde. Ich habe diese Aufgabe stets gerne gemacht“, findet Ulrich Offermann erste Worte bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Kesternich, wo er seine Entscheidung bekanntgab.

Als neuen Ortsvorsteher nominierte der Ortsverband einstimmig den bisherigen Vorsitzenden der CDU Kesternich, Sascha Schmitz, der nun in der kommenden Sitzung des Gemeinderates am 13. Dezember gewählt werden soll. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und hoffe, dass ich den Herausforderungen gerecht werde“, waren seine Worte. Auch bedankte er sich für die Hilfe, die ihm von Ulrich Offermann angeboten wurde.
Bewegende Zeit

Der 68-jährige Ulrich Offermann nahm an diesem Abend zahlreiche Worte des Lobes für seine geleistete Arbeit entgegen. Hans-Josef-Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionsrat, nannte ihn „einen der Besten“ und empfand es als „bewegend zu sehen, wie ein politischer Mitkämpfer über Jahrzehnte nun Abschied nimmt“. „Die Fußstapfen, die du hinterlässt, sind groß“, würdigte auch Bernd Goffart, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath, ihn als „Mann der leisen Töne, der viel für sein Dorf getan hat und immer wusste, wie er sein Ziel erreicht. Kesternich kann froh sein, einen Ortsvorsteher wie dich gehabt zu haben“, sagte er, bevor er Sascha Schmitz als „mit Sicherheit guten Ortsvorsteher, der tief in Kesternich verwurzelt ist“, im neuen Amt willkommen hieß.
Ü berörtliche Angelegenheit

Das geplante Sport- und Kulturzentrum auf der Höhe bildete einen weiteren Schwerpunkt der Versammlung. „Wir als Politiker haben das getan, was wir tun konnten und sind an die Grenzen dessen gegangen, was wir übernehmen können“, meinte Ratsherr Bernd Goffart. Er stellte klar, dass das Sport- und Kulturzentrum keine reine Kesternicher Angelegenheit sei. „Der Kunstrasenplatz ist Heimat des SV Nordeifel und somit nicht mit anderen Sportstätten der Gemeinde vergleichbar.“

Das Thema Windkraft und hier insbesondere der Windpark Lammersdorf war ebenfalls ein Schwerpunkt. „Durch den Windpark gibt es für die Gemeinde Simmerath erhebliche Einnahmen, so dass wir die Möglichkeit haben, die Grund- und Gewerbesteuer bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr zu erhöhen“, erklärte Goffart. Eine vierköpfige Familie könne dadurch durchschnittlich 200 bis 300 Euro pro Jahr sparen. Ulrich Offermann unterstrich, dass die Gewinnung von Energie aus Windkraft aus seiner Sicht „die sauberste Quelle“ sei, die man daher auch nutzen müsse. Goffart stellte zudem fest, dass die Gemeinde Simmerath insgesamt stabil sei mit ihren Gebühren. Zum Abschluss hatte er eine weitere positive Nachricht: Die Gemeinde Simmerath habe „im Jahr 2015 die meisten Gewerbegrundstücke in der gesamten Städteregion“ verkauft.

„Du warst einer der Besten.“

Hans-Josef-Hilsenbeck, stellv. Städteregionsrat, zum Abschied von Ulrich Offermann

Text-Quelle: Eifeler Zeitung


Neu- Umbau Feuerwehrgerätehäuser
Rollesbroich eiert herum - Einruhr läuft wie am Schnürchen

Große Lösung beim neuen Feuerwehrhaus ist in Sicht

Von: Peter Stollenwerk

2. Dezember 2016

Während in Rollesbroich noch diskutiert wird, hat die Erweiterung des Feuerwehrgerätehaus in Einruhr am Eifelhaus bereits gute Fortschritte gemacht. Im Juni 2017 soll der Anbau fertig sein.

Die Rollesbroicher Feuerwehr erhält ein neues Gerätehaus, aber das neue Domizil für die Löschgruppe soll auch zum Treffpunkt für die dörflichen Vereine werden. Diese Neubau-Variante wird derzeit innerhalb der Löschgruppe und des Ortskartells intensiv diskutiert.

Die diskussionswürdigen Fragen betreffen in erster Linie die Finanzierung, denn von den fünf zur Auswahl stehenden Varianten fand die große Lösung, die zugleich auch die kostenintensivste ist, nach mehreren Gesprächsrunden mit den Vertreten der Dorfgemeinschaft die größte Sympathie. Folgt man dieser Variante, dann soll an das Gerätehaus auch der Anbau von Vereinsräumen ermöglicht werden.

In der zurückliegenden Sitzung des Struktur- und Hochbauausschusses informierte die Verwaltung über die wechselvolle Geschichte des neuen Rollesbroicher Feuerwehrhauses.

Geschichte der Neubauplanung

Der derzeitige Standort der Feuerwehr auf dem Gelände der alten Volksschule soll aufgegeben werden, und bereits in diesem Herbst sollte mit dem Neubau am ausgesuchten Standort Dürener Straße/Ecke Kirchhofsweg begonnen werden.

Statik, Bodengutachten und die Änderung des Bebauungsplans waren bereits erfolgt, doch dann stoppte die Verwaltung im Sommer 2016 alle weiteren Aktivitäten zur Umsetzung, obwohl bereits 14.000 Euro Baunebenkosten entstanden waren. Mehrfach war aus Teilen der Bevölkerung Kritik am Standort neben der Kirche laut geworden, weil hier keine Erweiterungsmöglichkeit für eine Vereinsnutzung gegeben sei.

Lange Diskussionen

Die Anregungen aus der Bevölkerung, das neue Feuerwehrgerätehaus mit Erweiterungsmöglichkeit auf dem Dorfplatz am Konertzweg zu errichten, wurden in einem Gespräch mit der Löschgruppe und den Rollesbroicher Ratsvertretern diskutiert.

Bei diesem Vorschlag spielten vor allem die eingeschränkten Vereinsräume im ehemaligen Volksschulgebäude wie auch der mögliche Wegfall des Saals an der Dorfgaststätte eine wichtige Rolle. Nach einem weiteren Gespräch mit Vertretern aller Ortsvereine wurden dann fünf mögliche Varianten vom einfachen Gerätehaus bis zum Vereinshaus in den Raum gestellt, da die Löschgruppe ihre Bereitschaft erklärte hatte, bei ihrem Vorhaben auch die Belange des gesamtes Ortes zu berücksichtigen.

Die ersten kritischen Stimmen von Anwohnern in Form eines offenen Briefes ließen jedoch nicht lange auf sich warten. In diesem Schreiben wurden vor allem Bedenken wegen zu erwartender Lärmbelästigung durch Veranstaltungen geäußert. Gegen einen Neubau des Gerätehauses mit Außentoiletten auf dem Dorfplatz habe man hingegen nichts einzuwenden.

Laut Mitteilung von Ortsvorsteher Marc Topp sind die Löschgruppe und die Ortsvereine in Rollesbroich inzwischen mit großer Mehrheit übereingekommen, die Neubauvariante mit Anbaumöglichkeit zu verfolgen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ist nach den jüngsten Gesprächen zu der Auffassung gekommen, dass es wohl schwierig sein wird, „alle mit ins Boot zu bekommen“. Auch müsste für den neuen Standort am Konzertweg der Bebauungsplan geändert werden. Am Kostenrahmen dürfe sich aus Sicht der Gemeinde nichts ändern. Die Gesamtkosten sind mit 450.000 Euro im Haushalt der Gemeinde veranschlagt.

Aktuell finden weitere Gespräche statt, wie die Finanzierbarkeit des Vereinshauses hergestellt werden kann. Sofern sich hierbei eine Lösung abzeichnet, soll es am 10. Januar 2017 im im Pfarrheim Rollesbroich eine Bürgerinformationsveranstaltung geben.

Einruhr vor Fertigstellung

Unproblematisch ist dagegen der bereits laufende Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Einruhr. Wegen der Gründungstiefe der Fundamente konnte erst im September mit dem Rohbau begonnen werden, nachdem der Grundwasserspiegel entsprechend abgesunken war. Das jetzige Feuerwehrgerätehaus, das im Untergeschoss des Eifelhauses am Oberseeufer untergebracht ist, erfährt durch den Anbau eine umfangreiche Erweiterung.

Gleichzeitig wird auch der Küchenbereich des darüberliegenden Restaurants vergrößert. Die Gesamtkosten sind mit 379.000 Euro angesetzt. Da der Rohbau inzwischen abgeschlossen ist, soll das Gebäude nach dem jetzigen Stand im Juni 2017 fertiggestellt sein.

Text-Quelle: Eifeler Zeitung


Jugendarbeit in der Gemeinde Simmerath
Vereinsjugendarbeit nimmt eine Schlüsselstellung ein

Insgesamt jährlich rund 100.000 € Zuschüsse für die Vereinsförderung

Dies kommt insbesondere den Jugendlichen und ehrenamtlich tätigen Menschen in den zahlreichen Vereinen unserer Gemeinde zugute.

Vereine leisten eine ennorme Form von Sozialarbeit. Sie tun es, weil die engagierten Ehrenamtlichen tagtäglich Einsatz und Eigenleistung bringen. Es ist ein Einsatz, der oft und gern übersehen wird. Dabei sind all die stillen Helfer in den Vereinen und Verbänden nicht nur für jene da, die sich bei ihnen betätigen. Sie nehmen letztlich auch denen Arbeit ab, die von Amts wegen dafür verantwortlich sind.

Was die Vereine Leisten, kann die Politik nicht bieten.

Die CDU wird auch weiterhin die Vereinsarbeit unterstützen und fördern. Diese freiwilligen Ausgaben sind nur möglich, da Simmerath sich nicht in der Haushaltssicherung befindet.


Jugendbericht:
Arbeit mit Jugendlichen ist Sache der Vereine

Von: Peter Stollenwerk

1. Dezember 2016

Die Jugendarbeit in der Gemeinde Simmerath wird in der Hauptsache durch die Vereine gewährleistet. Dies geht aus dem Jugendbericht 2015 hervor, der jetzt in der Sitzung des Generationen-, Schul- und Sportausschusses vorgestellt wurde. Das Ergebnis einer Befragung der Vereine im Sommer 2015 findet sich im Jugendbericht wieder.

Discobus-Einsatz ist in den vergangenen Jahren reduziert worden

Eingang in den Jugendbericht 2015 der Gemeinde Simmerath fand auch wieder der Discobus. Vor knapp 20 Jahren wurde das Projekt aus der Taufe gehoben. Seit dem ersten Einsatz am 6. Dezember 1997 wurden bis Ende des Jahres 2015 knapp 43.000 Jugendliche befördert.

Der Fahrpreis beträgt aktuell 3 Euro pro Person. Die Verkehrswacht Monschau, die Städteregion Aachen sowie die Kommunen Monschau, Roetgen und Simmerath beteiligen sich an den ungedeckten Kosten.

Da der Arbeitskreis Discobus aktuell über kein Guthaben mehr verfügt, bewilligte der Generationen-, Schul- und Sozialausschuss der Gemeinde Simmerath jetzt einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Den gleichen Betrag werden auch die Kommunen Monschau und Roetgen für 2016 aufbringen. Zuletzt hatten die drei Kommunen im Jahr 2007 mit je 500 Euro das Projekt unterstützt.

Es gab aber nicht nur Freude mit dem Discobus. Wegen anhaltender Sachbeschädigung in den Jahren 2005 und 2006 gab es sogar kurzfristige Überlegungen, den Betrieb einzustellen. Alternativ wurden aber dann Busbegleiter eingesetzt. In den zurückliegenden Jahren sind die Einsatzfahrten des Discobusses reduziert worden. Wegen der Busbegleiter ist das Projekt teurer geworden, so dass der Discobus nur noch an einsatzstarken Tagen verkehrt. Zuletzt wurde der Bus lediglich noch an Altweiberdonnerstag und Karnevalssonntag eingesetzt. An diesen beiden Tagen wurden knapp 1000 Fahrgäste befördert.

In der Gemeinde Simmerath gibt es rund 130 Vereine mit den unterschiedlichsten Angeboten, die aktive Jugendarbeit betreiben. Die Befragung wird von der Gemeinde Simmerath im zweijährigen Abstand vorgenommen. Demnach waren zum Zeitpunkt der Erhebung 4189 Jugendliche bis zum Alter von 26 Jahren in Vereinen der Gemeinde Simmerath gemeldet.

Da gleichzeitig in der Gemeinde Simmerath 3883 Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 26 Jahren lebten, liegt die Schlussfolgerung nahe, dass viele Kinder und Jugendliche in mehreren Vereinen Mitglied sind, auch wenn nicht alle jugendlichen Vereinsmitglieder in der Gemeinde Simmerath wohnhaft sind.

Seitens der Gemeinde Simmerath wird die Jugendarbeit in den sport- und kulturtreibenden Vereinen inklusive der Bezuschussung von Jugendferienmaßnahmen mit rund 5000 Euro im Jahr gefördert. Auch die Städteregion fördert die Vereinsjugendarbeit. Der Pauschalbetrag beläuft sich auf 2,75 Euro pro Kind.

Laut Statistik zählt die Hansa-Gemeinschaft Simmerath innerhalb der Gemeinde die meisten jugendlichen Mitglieder (396), gefolgt vom SV Germania Eicherscheid (246), der Tanzwerkstatt Simmerath (197), dem TuS Lammersdorf (165), dem SV Nordeifel (150), dem SC Komet Steckenborn (147), dem TSV Kesternich (140), dem SV Roland Rollesbroich (125) und dem Verein für Heimatgeschichte und Dorfkultur Lammersdorf (99).

Um die Entwicklung innerhalb der Vereinsjugendarbeit zu bewerten, hatte Stephan Kaever (SPD) die Vergleichszahlen des Simmerather Jugendberichtes 2013 herangezogen. Demnach sei ein Rückgang um 8,8 Prozent bei der Zahl der Jugendlichen in Vereinen festzustellen. Die Zahl der Jugendlichen in der Gemeinde Simmerath insgesamt habe im gleichen Zeitraum um 5,5 Prozent abgenommen. Offenbar, so folgerte Kaever, „wird es für die Vereine auch schwieriger, Jugendliche zu erreichen“.

Außerhalb der vereinsgebundenen Angebote ist im Wesentlichen nur noch das Programm des Jugendcafés Simmerath von Bedeutung. Das niederschwellige Angebot für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren wird seit dem Jahr 2003 angeboten. Rund 30 Stammbesucher finden sich hier an den vier Öffnungstagen in der Woche ein. Das Jugendcafé hatte im Jahr 2015 an 145 Tagen geöffnet. Darüber hinaus gab es eine Vielzahl von Zusatzangeboten, von Berufsorientierung bis hin zu Ferienfahrten. Die Städteregion Aachen finanziert den Jugendtreff mit einem jährlichen Zuschuss von 18.500 Euro.

Die Gemeinde Simmerath stellt die Räumlichkeiten in der ehemaligen Volksschule zur Verfügung. Das Jugendcafé Simmerath steht auch in enger Kooperation mit der Streetworkerin für den Südkreis Aachen. Diese sucht auch regelmäßig bekannte Treffpunkte von Jugendlichen, wie zum Beispiel den Bushof Simmerath, auf. Über solche Kontakte sollen diese Jugendlichen an das Jugendcafé angebunden werden.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr auf diese Weise rund 90 Jugendliche bei verschiedenen Fragen und Problemen begleitet. Sehr gut in Anspruch genommen wird auch die Online-Sprechstunde der Streetworkerin, die über das soziale Netzwerk Facebook einmal wöchentlich angeboten wird.

In zahlreichen Einzelfallgesprächen hatte sich im Laufe des vergangenen Jahres bereits abgezeichnet, dass der Umgang mit Drogen ein Schwerpunktthema des Jahres 2016 sein würde.

Text-Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath
Dank der Fichten ist der Wald gut im Geschäft

Simmerather Forstwirtschaftsplan 2017 erzielt 200 000 Euro Überschuss. Deutliche Steigerung im Vergleich zu 2016. Holzpreis in zehn Jahren verdoppelt.

Von Peter Stollenwerk

Die in hiesigen Regionen nicht immer gern gesehene Fichte ist aus Sicht der Forstwirtschaft ein unverzichtbarer Bestandteil des Waldes. In den Eifelkommunen sorgt der oft als „Prüßeboom“ gescholtene Nadelbaum dafür, dass in den Forsthaushalten dank der umfangreichen Fichtenbestände fette schwarze Zahlen geschrieben werden können.

Das ist auch in der Gemeinde Simmerath nicht anders, wie jüngst in der Sitzung des Forstausschusses deutlich wurde. Hier herrschte allgemeine Zufriedenheit über das zu erwartende überaus positive Ergebnis des Forstwirtschaftsplans 2017. Nach dem bisherigen Planungsstand weist der Forstetat 2017 einen Überschuss von rund 202 000 Euro aus. Das übertrifft das diesjährige Ergebnis (130.000 Euro zu erwartender Überschuss) noch einmal deutlich. Dass die Zahlen so positiv ausfallen, ist aber in erster Linie den seit langer Zeit stabilen Holzverkaufspreisen zuzuschreiben. Allein aus dem Holzverkauf sind 667 000 Euro Erlös eingeplant. Der Holzverkaufspreis hat sich in den zurückliegenden zehn Jahren fast verdoppelt.

9600 Festmeter Einschlag

Was die forstwirtschaftliche Ausbeute im kommenden Jahr betrifft, hält sich Gemeindeförster Dietmar Wunderlich an das Forsteinrichtungswerk der Gemeinde Simmerath wie auch an die bewährten Umfänge der Vorjahre. Insgesamt sollen demnach 9600 Festmeter eingeschlagen werden, darunter allein 8600 Festmeter Fichte. 6000 Festmeter werden von eigenen Kräften des Simmerather Forstbetriebs und 3300 Festmeter durch Selbstwerberfirmen eingeschlagen. Das Forsteinrichtungswerk, das über einen Zeitraum von zehn Jahren als Planungsinstrument die Erfassung des Waldzustandes und die mittelfristige Planung festlegt, lässt sogar noch leicht höhere Einschlagsmengen zu. Der Gemeindeförster möchte aber ein wenig Spielraum bei unvorgesehenen Ereignissen wie Windwurf oder Käferholz besitzen und plant daher lieber etwas defensiv. Wunderlich: „Der Grundsatz der Nachhaltigkeit wird mit dem geplanten Jahreseinschlag 2017 auch weiterhin eingehalten.“Ein weiterer Grund für die positive Bilanz sei, „dass die Bestände langsam ins Geld wachsen“.

Buche passt zum Klimawandel

Auch wenn 90 Prozent der Einnahmen allein aus der Fichte resultieren, vernachlässigt man im Simmerather Gemeindewald auch nicht den Anbau von Laubholz. Mit der zunehmenden Aufforstung durch Buche wolle man sich, so Dietmar Wunderlich, nicht nur ein zweites Standbein schaffen, sondern auch den klimatischen Veränderungen Rechnung tragen. Laut Beobachtung des Gemeindeförsters differenzieren die Niederschlagsmengen in der Gemeinde Simmerath inzwischen so sehr, dass die stark wasserabhängige Fichte an einigen Standorten gefährdet ist.

Bei den Anschaffungen innerhalb des Forstwirtschaftsplans 2017 fand besonders die 3000-Euro-Investion für ein E-Mountainbike die Sympathie des Ausschusses. Das Zweirad soll dem Gemeindeförster bei der detaillierten Beobachtung von Veränderungen im Wald behilflich sein. Dies betrifft sowohl den Käferbefall wie auch die Sichtung der Wegeseitegräben. Auf die bislang vorgenommenen zeitaufwendigen Revierbegehungen kann der Förster zwar nach wie vor nicht ganz verzichten, aber ein Großteil der Aufgaben kann durch das E-Bike abgedeckt werden, und außerdem sei es ökologisch sinnvoller, wenn die Fahrstrecken mit dem Dienstwagen im Wald reduziert werden könnten.

Lob für Wegebau im Lammersdorfer Wald

Für den Wegebau sind im Simmerather Forstwirtschaftsplan 37 000 Euro vorgesehen. Vorgesehen ist im Jahr 2017 die Instandsetzung eines Weges im Bereich des Lammersdorfer Waldes, die allein schon 27?000 Euro kostet. Die verbleibenden 10?000 Euro sind für kurzfristig erforderliche Unterhaltungsmaßnahmen vorgesehen.

Im Zusammenhang mit dem Wegebau im Lammersdorfer Wald hob Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die zuletzt erfolgte Aufwertung der Wege in diesem Bereich hervor. Durch die Baumaßnahme (Errichtung des Windparks) seien die Wege aufwändig hergerichtet worden. Finanziell wäre die Gemeinde dazu niemals in der Lage.

Text-Quelle: Eifeler Zeitung


Gebührensätze:
„Verlässlichkeit für die Bürger“
 
Von: hes

23. November 2016


Foto: Hoffmann

„Alles wird teurer“ lautet eine beliebte Losung, wenn es um die Bezahlbarkeit des Alltags geht. Für die Gebühren der Gemeinde Simmerath im kommenden Jahr gilt dieser Satz jedoch nicht: „Die Verwaltung ist der Auffassung, dass sich nahezu alle Gebührensätze der Gemeinde Simmerath derzeit in einem verträglichen Rahmen befinden.“

Das sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss. „Deshalb haben wir bei der Gebührenbedarfsberechnung den Spielraum dahingehend genutzt, Stabilität zu erreichen und somit Verlässlichkeit für den Bürger zu schaffen.“

Dieser befasste sich in der letzten Sitzung des Jahres mit allen Verbrauchsgebühren sowie dem Fremdenverkehrsbeitrag für 2017, der unverändert bei 16 Prozent verbleibt.

Angesichts der geringfügigen Veränderungen gab es im politischen Raum denn auch kaum Gesprächsbedarf oder Meinungsverschiedenheiten. Alle Gebührensätze wurden einstimmig dem Rat empfohlen – mit einer Ausnahme: „Aus der Tradition unserer Fraktion heraus“ lehnte Tom Gerards von der UWG, die sich einst aus einer Interessengemeinschaft Kanal/Entsorgung heraus aufbaute, die Höhe der Abwassergebühren ab.

Im Einzelnen wurden die folgenden neuen Sätze bestätigt.

Abwasser

Grundstücksentwässerungsanlagen gibt es auch in der Gemeinde Simmerath immer weniger. Nur noch 81 zu entleerende Anlagen (45 Kleinkläranlagen, 29 geschlossene Gruben und sieben sonstige Einzelanlagen) fließen in die Gebührenberechnung ein. Dadurch bedingt steigt die Gebühr leicht an und klettert mit 30,30 Euro je Kubikmeter Klärschlamm erstmals über die 30-Euro-Marke.

Beim Schmutzwasser kann der Kubikmeterpreis 2017 um 8 Cent von 4,51 auf 4,43 Euro gesenkt werden. „Das ist erfreulich, weil es die Gebühr ist, die dem Bürger am meisten ins Geld geht“, sagte Christoph Poschen (CDU) und war mit Gregor Harzheim (SPD) und Tom Gerards (UWG) einer Meinung: „Es ist aber eine leichte Senkung auf hohem Niveau.“ Die Grundgebühr von 120 Euro für einen Durchschnittshaushalt bleibt unverändert.

Die Niederschlagsgebühr bleibt mit 64 Cent je Quadratmeter angeschlossene Fläche sowie der Grundgebühr vo 15 Cent je Quadratmeter der insgesamt versiegelten Fläche ebenfalls auf den Sätzen von 2016.

Friedhof

Auch bei den Friedhofsgebühren blieben viele Sätze unverändert, so für die Nutzung der Leichenhalle bis zu drei Tagen (270 Euro), jeden zusätzlichen Nutzungstag (54 Euro) und für eine Samstagsbeerdigung (43 Euro). Leicht angehoben werden die Gebühren bei einer Erdbestattung für einen Verstorbenen ab dem 5. Lebensjahr (680 Euro/+30 Euro), für Kinder bis fünf Jahre (340/+15) und die Urnenbestattung (265/+5 Euro). Auch der Erwerb der Nutzungsrechte am Reihenerdgrab verteuerte sich leicht und kostet für 30 Jahre nun 1025 Euro (ab 5. Lebensjahr) bzw. 512 Euro bis 5. Lebensjahr). Das Nutzungsrecht für 40 Jahre an Wahlgräbern kostet künftig 1370 Euro (+10/Einzelwahlgrab) oder 2740 Euro (+10) für das Doppelwahlgrab.

Stärkere Veränderungen gab es nur bei den Gebühren für die Pflege von Gemeinschaftsgräbern, weil die Verwaltung hier die Bedarfsberechnung änderte oder korrigierte, wie der Bürgermeister erläuterte. Die Pflege des Gemeinschaftsgrabes kostet künftig bei einer Erdbestattung nur noch 1015 (bisher 1745) Euro, bei einer Urnenbestattung 500 statt bisher 1200 Euro. Teurer wird hingegen die Gebühr für die Pflege einer anonymen Grabstätte. Hier sind künftig 740 Euro statt 360 Euro bei einer Erdbestattung zu entrichten, 230 Euro (bisher 198) sind es bei einer Urnenbestattung.

Straßenreinigung

Die Sommerreinigung kostet in der Gemeinde Simmerath wie bisher 23 Cent je laufendem Meter Straßenfront.

Die Winterreinigung sinkt um 6 Cent von bisher 1,20 Euro auf demnächst 1,14 Euro je laufenden Meter Straßenfront.

Christoph Poschen wunderte sich dennoch, warum die Winterräumung „doch um einiges teurer als in Monschau“ sei, wo die Winter doch in den Nachbarkommunen sicherlich gleich hart seien. Bürgermeister Hermanns konnte hier nur mutmaßen: „Ich könnte mir vorstellen, dass dies mit einem größeren Straßennetz zu tun hat“, sagte Hermanns.

Abfall

Nachdem die Abfallgebühren drei Jahre hintereinander leicht rückläufig waren, hätten sie kalkulatorisch 2017 angehoben werden müssen, was die Gemeinde aber durch eine Verteilung der Überschüsse aus den letzten Jahren verhindert. Es ergeben sich somit folgende Sätze für die gängigsten Gefäßarten:

60l-Restmülltonne mit Reduzierung für Biotonne oder Eigenkompostierung bei 14-täglicher Leerung: 126,36 (bisher 126,24 Euro)

80l-Restmülltonne (wie vor): 162,00 (bisher 161,88) Euro.

120l-Restmülltonne (wie vor): 244,44 (bisher 244,08) Euro.

240l-Restmülltonne (wie vor): 465,36 (bisher 465,24) Euro.

120l-Biotonne: 39,60 (40,68) Euro.

Restmüllsack: 6,00 Euro (Stück/unverändert)

1100l-Container (wöchentliche Abfuhr): 3195,36 (3182) Euro.

Text-Quelle: Eifeler Zeitung


Es reicht nur für fünf Eingangsklassen

Rückläufige Anmeldungen an den drei Simmerather Grundschulen zum neuen Schuljahr bescheren Steckenborn eine große Klasse

Was sich im vorigen Jahr bereits in der Statistik abzeichnete, wird zum Schuljahr 2016/17 Realität: Als Folge rückläufiger Anmeldezahlen an den drei Grundschulen in der Gemeinde Simmerath können im neuen Schuljahr nur insgesamt fünf Eingangsklassen gebildet werden (zwei in Simmerath, zwei in Lammersdorf und nur eine Klasse in Steckenborn).

Es fehlen zehn Schüler

Leidtragender der Entwicklung ist die Grundschule Steckenborn, wo die 29 Anmeldungen nur für die Bildung einer Klasse reichen. In Lammersdorf (36) und Simmerath (40) reichen die Anmeldungen für je zwei Klassen. Bei insgesamt 106 Schulneulingen genehmigt die Schulaufsicht nur fünf Klassen. Das ist eine Klasse weniger als im laufenden Schuljahr mit insgesamt 119 Schülern. Mindestens 116 Schüler wären für die Bildung von sechs Klassen erforderlich gewesen. Es fehlen also zehn Schüler.

Durch schulärztliche Untersuchungen könnten sich zwar noch Veränderungen ergeben, aber die Hoffnung, dass noch zehn Kinder hinzukommen, ist wenig realistisch.

Die vom Gemeinderat zum Schuljahr 2016/17 beschlossene Auflösung der Grundschule Kesternich konnte zumindest in diesem Jahr nicht den erhofften positiven Effekt für Steckenborn bewirken, auch wenn bis auf eine Ausnahme alle neun Kinder aus Kesternich und Einruhr in Steckenborn angemeldet wurden.

Diese schwierige Situation beschäftigte jetzt auch den Schulausschuss der Gemeinde Simmerath, dem aber am Ende nichts anderes übrig blieb, als die Bildung von nur fünf Klassen einstimmig zu akzeptieren.

Vorausgegangen war aber noch einmal eine emotionale Debatte über die – CDU und SPD in ihren Ansichten trennende – Grundsatzfrage, ob ein Fortbestand der Grundschule Kesternich als Teilstandort von Steckenborn andere Alternativen für Bildung möglichst gleich starker Klassen zugelassen hätte.

Die Eltern in Steckenborn fühlten sich nun „über den Tisch gezogen“, konstatierte für die SPD Franz-Josef Hammelstein, denn die erwartete Stärkung des Standortes Steckenborn sei durch den aktuell schwächeren Einschulungsjahrgang nicht eingetreten. Er erinnerte daran, dass die SPD eine andere Konzeption verfolgt habe – mit dem Ziel, Kesternich zumindest zeitweise als Teilstandort zu erhalten.

Auch Manfred Sawallich (SPD) brachte seine Enttäuschung zum Ausdruck, weil die Problematik „nicht gelöst“ sei. Er hätte sich eine Schulwerkstatt gewünscht, „um Zeit für Visionen zu gewinnen“, statt übereilt die Auflösung in Kesternich zu beschließen.

Bernd Goffart (CDU) hielt dem entgegen, dass die aktuelle Situation nicht anders wäre, wenn man einen Teilstandort in Kesternich erhalten hätte. Bei nur 106 Schulanmeldungen genehmige die Schulaufsicht nur fünf Lehrer, was bedeutet hätte, dass für Kesternich keine Lehrkraft zur Verfügung gestanden hätte. Die Situation, dass keine sechs Klassen gebildet werden könnten, werde in Zukunft immer wieder vorkommen. Den Standort Kesternich aufrechtzuerhalten , hätte auch deshalb keinen Sinn gehabt, weil man keine qualitative Nachmittagsbetreuung mehr habe anbieten können.

Auch Gisela Kampshoff-Enderle (Grüne) wies darauf hin, dass man in Kesternich im neuen Schuljahr keine Klasse mehr habe bilden können. Sie sehe aber auch die Problematik der Kesternicher Kinder, die bislang kleine Klassen gewohnt seien.

In der Sitzung berichtete Hauptamtsleiter Manfred Nellessen von den Bemühungen des Bürgermeisters, eine Ausnahmeregelung für die Bildung einer sechsten Klasse zu erreichen, was die Schulamtsdirektorin aber abgelehnt habe. Immerhin aber bleibe die Option bestehen, dass wohlwollend eine bessere Lehrerversorgung für Steckenborn geprüft werde, mit dem Ziel, in der großen Eingangsklasse teilweise doppelt zu unterrichten, um lernschwächere Kinder stärker zu fördern.

Gleichzeitig will die Schulleitung auch mit den Eltern der Schulneulinge Gespräche führen, ob neben Steckenborn eventuell auch ein alternativer Schulstandort in der Gemeinde in Betracht kommen könnte.(P. St.)

Text-Quelle: Eifeler Zeitung


Mit viel Optimismus ins Wahljahr 2017

Von: Jutta Geese

20. November 2016

Axel Wirtz MdL

Städteregion. Die personellen Entscheidungen für die kommende Landtags- und die Bundestagswahl hat die CDU Aachen-Land schon vor Wochen getroffen. Mit den Landtagsabgeordneten Axel Wirtz und Hendrik Schmitz und dem Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt schickt sie das bisherige „Personal“ ins Rennen.

„Jetzt geht es darum, gemeinsam dafür zu sorgen, dass wir erfolgreich sind“, appellierte Wirtz, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes ist, an die Delegierten beim Kreisparteitag am Freitagabend in Alsdorf.

„Politik machen heißt, gestalten wollen. Das hat überhaupt nichts mit Macht zu tun“, betonte der Parteivorsitzende. Seit 1994 habe die CDU im früheren Kreis Aachen und seit 2009 in der Städteregion das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. Die gute Zusammenarbeit zwischen Partei, Fraktion und Behördenleitung sowie die Tatsache, dass immer „Einvernehmen mit unserem grünen Koalitionspartner hergestellt werden konnte“, schaffe Räume, und so gelinge es, „trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen die Weichen für die Zukunft zu stellen“.

Mit Blick auf die Wahlen erklärte er: „Unsere Kreispartei und die neun Stadt- und Gemeindeverbände haben häufig bewiesen, dass wir Wahlen gewinnen können. Und das werden wir 2017 auch wieder.“

Allerdings kann die CDU dabei auf immer weniger Mitglieder bauen. Gehörten der Partei am 31. Dezember 2014 noch 3266 Frauen und Männer an, waren es am 30. Juni 2016 nur noch 3114. „Wir müssen alles daransetzen, jeder von uns an seiner Stelle, für Neumitglieder zu sorgen“, betonte Wirtz. Besonders gefordert wird dabei der Mitgliederbeauftragte im Kreisvorstand, Thomas Geller. Er wurde am Freitag mit 101 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme in dieses neu installierte Amt gewählt.

Helmut Brandt und Hendrik Schmitz machten den Delegierten in ihren Reden deutlich, warum die CDU beide Wahlen im kommenden Jahr gewinnen muss. Im Land wird laut Schmitz das Thema innere Sicherheit eine zentrale Rolle spielen, neben der Bildungspolitik und der Wirtschaftspolitik.

„Es muss Schluss sein mit Bildungschaos, Nullwachstum und Anstieg der Kriminalität. Es muss Schluss sein mit Mittelmaß, Mangelverwaltung und faulen Ausreden.“ Brandt betonte unter anderem, wie wichtig Kontinuität in der Bundespolitik angesichts der Krisen und Unwägbarkeiten in Europa und der Welt nach der US-Wahl sei. Und er mahnte: „Wir müssen mit den Menschen reden, ihre Sorgen thematisieren und Antworten auf ihre Fragen geben.“

Quelle: Eifeler Zeitung


Rathausplatz soll „alltagstauglich“ werden

Von: Peter Stollenwerk

16. November 2016



Klare Strukturen, gebündelte Stellplätze und Platz zum Verweilen: Der neue Simmerather Rathausplatz (hier vom Dach der Rathauses aus gesehen) wird barrierefrei und fußgängerfreundlich umgestaltet. Zeichnung: Büro Freiraumplaner

Der Simmerather Rathausplatz soll ein neues Gesicht erhalten: Nach etlichen verworfenen Gestaltungsvorschlägen, politischen Schlagabtäuschen und zähem Ringen um Fördergelder soll nun im kommenden Jahr eine großflächige Umgestaltung des gesamten Bereiches zwischen Kammerbruchstraße und Fuggerstraße erfolgen.

Geschlitztblättrige Buche und eine lange Bank

Als wichtigstes Ziel für die Neugestaltung des Simmerather Rathausplatzes nannte Planer Prof. Norbert Kloeters die Barrierefreiheit und die Nutzbarkeit des Platz im Alltag, ohne sich zu sehr auf „Events“ zu konzentrieren.

Es soll sowohl an der Fuggerstraße wie auch von der Kammerbruchstraße her „klare Eingangssituationen geschaffen werden. Nur noch auf der großen Platzfläche vor dem Rathaus sollen Parkmöglichkeiten (28 Stellplätze) angeboten werden, ansonsten sollen Fußgänger Vorrang haben; Durchgangsverkehr soll nicht mehr möglich sein.

Farblich abgesetzte Wegebänder sollen zum Rathaus führen, und ohne Stufen soll der Weg ins Verwaltungsgebäude führen. Im Rathaus selbst soll die Barrierefreiheit fortgesetzt werden. Die vier Stufen im Foyer zum Aufzug sollen per Lift überwunden werden. Entlang des Seniorenzentrum in Richtung Kammerbruchstraße sollen Bäume und Heckenelemente den Wind und Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen.

Neuer Blickfang auf dem Platz sollen Intarsienarbeiten mit den Namen aller Simmerather Ortsteile und eine „lange Sitzbank“ zu Abgrenzung der Stellplätze mit Blickrichtung Rathaus werden. Ebenso ins Auge falle sollen als künftiger Dorfbaum in der Nähe des Brunnens eine geschlitztblättrige Buche.

Nach erneut zäher und fast zweistündiger Diskussion beschloss der Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschuss der Gemeinde Simmerath am Dienstagabend am Ende einstimmig die Umsetzung der Maßnahme in der knapp fünfmonatigen Zeitspanne zwischen Frühjahrs- und Herbstmarkt 2017. Damit werden nun nach nahezu zehnjähriger Vorlaufzeit Nägel mit Köpfen gemacht.

Im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs hatte sich das Aachener Landschaftsarchitekturbüro „3+Freiraumplaner“ mit seinem Vorschlag im fraktionsübergreifenden Arbeitskreis Rathausplatz durchgesetzt. Eine Million Euro soll die Umgestaltung zum barrierefreien und „alltagstauglichen“ Platz, so Planer Prof. Norbert Kloeters, kosten.

Teurer, aber auch erweitert

Der erste Bauabschnitt (großer Rathausplatz) kostet 717.000 Euro, der sogenannte kleine Rathausplatz an der Kammerbruchstraße ist mit 127.000 Euro veranschlagt. Hinzuzurechnen sind dann noch etwa 20 Prozent Baunebenkosten. Der Gemeindeanteil beläuft sich auf 622.000 Euro, und die 45-prozentige Landesförderung zu den Nettobaukosten beträgt 378.000 Euro. Der Gemeindeanteil ist mit 180.000 Euro gegenüber vorherigen Planungen zwar deutlich höher ausgefallen, dafür aber ist jetzt auch die Fläche an der Kammerbruchstraße mit in die Umgestaltung eingebunden worden.

Die Gesamtkonzeption ist auch von der Bezirksregierung befürwortet worden, verbunden mit der Zuversicht, dass das Land die Zuschussbewilligung auch erteilt. Damit dieser Zuschuss nicht in Gefahr gerät, hatte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns um ein einstimmiges Votum als klares Signal aus Simmerath geworben.

Landschaftsarchitekt Norbert Kloeters hatte zuvor seinen Entwurf vorgestellt. Mit möglichst „neutralem Blick“ habe er versucht, einen angemessenen Gestaltungsvorschlag für den „in die Jahre gekommenen Platz“ zu erarbeiten (s. Box). Für den vorhandenen Platz hatte er eine große Mängelliste dabei, die von einer „suboptimalen Anordnung“ der Parkplätze bis hin zur „versteckten Lage“ reichte.

Die Ideen des Planers stießen durchweg auf anerkennende Zustimmung. Simmeraths Ortsvorsteher Stefan Haas sah bereits einen Weihnachts- oder Wochenmarkt als Vision, wobei die Belebung des Platzes letztlich in der Hand der Bürger und Vereine liege. Bei der Platzgestaltung sei unbedingt darauf zu achten, dass eine glatte und gut begehbare Oberfläche hergestellt werde.

Etwas Sorgen um die Belebung des Platzes machte sich Reinhold Köller (UWG), der sich bei der Beschlussfassung auch der Stimme enthielt, weil er den Kostenrahmen nicht mittragen könne.

Für die SPD legt Marc Topp Wert auf den Zusatz, dass der Ausschuss mit Blick auf die Kostensituation bei der Detailplanung noch Einfluss nehmen könne. Man sehe die „absolute Notwendigkeit“ der Sanierung des Platzes. Um so ärgerlicher empfinde er es, wenn bei einem so bedeutsamen Thema am Tag zuvor bei den Fraktionssitzungen nur unvollständige Beratungsunterlagen, die keine Transparenz ermöglichten, vorliegen würden. Bürgermeister Hermanns räumte das Versäumnis ein, ehe dann nach einer von der SPD beantragten Sitzungsunterbrechung die Einigkeit über die bauliche Umsetzung der Maßnahme im kommenden Jahr doch noch hergestellt wurde.

Quelle: Eifeler Zeitung


„Gute Schule 2020“
Unter dem Titel „Gute Schule 2020“ stellt die NRW-Bank die Gelder zur Verfügung, die haushaltstechnisch zunächst als Darlehen dargestellt werden, von den Kommunen jedoch nicht zurückgezahlt werden müssen. „Damit sind es faktisch echte Zuschüsse“, freut sich Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, die mit knapp 800.000 Euro unter den Eifelkommunen das größte Stück vom Kuchen bekommt.

Die Gemeinde Simmerath erhält bis 2020 jährlich 199.123 Euro, macht 796.492 insgesamt. Die konkrete Verwendung werde erst Anfang 2017 in den Ausschüssen diskutiert, sagte Bürgermeister Hermanns. Die Verwaltung werde aber vorschlagen, die Verwendung der Fördergelder auf vier Jahre zu strecken, „damit wir unseren Schulen jedes Jahr etwas Gutes tun und auf Sanierungsbedarf reagieren können“, so Hermanns. Infrage kämen dafür die drei verbleibenden Grundschulen (Simmerath, Steckenborn, Lammersdorf) und die Sekundarschule, da die Kommunen ungeachtet des Schulverbandes Nordeifel für die Unterhaltung ihrer Gebäude auch weiter zuständig seien.

Die CDU meint: Natürlich freuen wir uns über die Zuschüsse. Dennoch ist das auf Krediten basierende Landesprogramm „Gute Schule“ nichts anderes als ein „Wahlgeschenk“ Spätere Generationen müssen die Last der Tilgung finanzieren.


Tihange abschalten!
Städteregionsrath Helmut Etschenberg, Bürgermeister K.-H. Hermanns, Axel Wirtz (MdL)
Ortsvorsteher Stefan Haas
Das Atomkraftwek Tihange soll abgeschaltet werden, da sind sich viele Bürger einig.
Seit heute steht in Simmerath eine Säule mit einem Radioaktivitätsabzeichen um für die Abschaltung ein weiteres Zeichen zu setzen Es soll eine Art Mahnmal sein gegen den Atommeiler in Thiange (B) . Beim Hebelumlegen werden dann die Stimmen gegen das Atomkraftwerk gezählt.

Soziale Netzwerke ?
ein Tummelplatz für Soziopathen, jede Menge Trittbrettfahrer und Falschmelder

Facebook und Co entwickelt sich in letzter Zeit zweckentfremdet zum Tummelplatz für Soziopathen und jede Menge Trittbrettfahrer. Soziale Netzwerke eröffnen Zeitgenossen mit soziopathischer Persönlichkeitsstörung ungeahnte Möglichkeiten, vermeintlich Macht auszuüben über andere, die erfolgreicher, besser oder intelligenter sind. Es eröffnet diesen Zeitgenossen die Möglichkeiten, aus einer gewissen Distanz heraus zuzuschlagen, verbal und geschützt von Zuhause ihren Fanatismus auszuleben.

Polizeisprecher über Internet-Nutzer "Für soziale Medien noch nicht bereit" Facebook? Twitter? Kann nicht jeder, sagt Münchens Polizeisprecher. Er war in der Amok-Nacht im Juli deutschlandweit bekannt geworden. Er spricht über das verantwortungslose Verbreiten von Gerüchten.  
Ich verstehe nicht, wie Facebook-Nutzer alles Mögliche von sich preisgeben und gleichzeitig für mehr Datenschutz protestieren. H.D.
 


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Letzte Änderung am 06-Dez-2016

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