CDU Steckenborn
Gemeindeverband Simmerath
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Ortsvorsteher



Ralph Löhr

Auf der Höhe 76
Steckenborn
02473/3346
ralphloehr@t-online.de



 

OV-Vorstand
Vorsitzender
Willi Bünten
Im Birkenschlag 9
Steckenborn
02473/24 09
02473/51 85
willi.buenten
@web.de
Stellv. Vorsitzender
Ralph Löhr
Auf der Höhe 76
Steckenborn
02473/3346
ralphloehr@t-online.de
Geschäftsführer
Manfred Nellessen
Bornstr. 37
Steckenborn
02473/909086
manniundheike@gmx.de
Beisitzer
Udo Jung
Hechelscheider-Str. 61
Steckenborn
02473/2988
Beisitzer
Ute Koll-Harzheim
Felderstr. 6a
Steckenborn
02473/5017
u.harzheim
@harzheim-gm.de
Beisitzer
Kurt Koll
Felderstr. 6a
Steckenborn
02473/5017
info.harzheim.de
Beisitzer
Achim Stollenwerk
Im Schiefenborn 7
Steckenborn
02473/939715
 
   

Inhalt


Mitgliederversammlung 2017
Steckenborner wollen Spielplatz behalten
Mitgliederversammlung 2016
Mitgliederversammlung 2015
Internetautobahn für Hechelscheid
Ralph Löhr neuer Ortsvorsteher
Positive Bilanz
Ära Alex Stiel endet
Mitgliederversammlung 2013
Neues Feuerwehrhaus
Spielplatz wieder offen
Großen Einsatz für das neue Kleinspielfeld
Mainacht: Es geht nicht mehr um Brauchtum
Geburtstage beim Ortsvorsteher
Mitgliederversammlung 2011
Mitgliederversammlung 2010
Sanierung der Grundschule

Ein lebendiger Ortsverband
Steckenborner Christdemokraten informieren und diskutieren über aktuelle Ortspolitik, beschäftigen sich aber auch mit AfD, Martin Schulz und NRW

Auch bei der CDU-Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Steckenborn, zu der der Vorsitzende Willi Bünten zahlreiche Mitglieder und Gäste willkommen hieß, war die „Sensationsnachricht“, dass Sigmar Gabriel sein Amt als Vorsitzender zugunsten des neuen Kanzlerkandidaten und Vorsitzenden Martin Schulz aufgeben möchte, ein Thema.

Einig waren sich sowohl der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart als auch der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz, dass der neue Mann an der Spitze der Sozialdemokraten zwar ein guter Rhetoriker sei, „jedoch mitunter sehr laut und gar cholerisch ist“, so Wirtz. Es sei schon komisch, dass sich die SPD im Aufschwung sehe, wenn der Vorsitzende Gabriel zurücktrete. Und gerade in diesen Zeiten von Erdogan, Trump und Brexit müsse man sich für die Stabilität, welche Merkel ausstrahle, entscheiden, „auch wenn man nicht mit jeder Entscheidung der Kanzlerin einverstanden sein muss und diese natürlich kritisch sehen kann“, so Wirtz weiter. „Ob Schulz Führungsqualitäten hat, wird sich zeigen. Bislang konnte er als Parlamentspräsident immer gut daher reden. Jedoch war dieser Mann pro Euro-Bonds. Die Entscheidung, diese nicht einzuführen, war für alle in der EU die beste Entscheidung“, meinte Bernd Goffart.

Bezüglich der anstehenden Landtagswahl in NRW war es Axel Wirtz besonders wichtig zu betonen, darauf zu achten, eine gute Entwicklung in den Orten auf dem Land zu ermöglichen. „Es darf keine strikteren Regulierungen, wie durch Rot-Grün eingeführt, mehr geben“, so der Landtagsabgeordnete weiter. Beeindruckt zeigte sich Wirtz von der Teilnahme an der Mitgliederversammlung, der 21 von jetzt 39 Mitgliedern beiwohnten. „Eine Quote von 54 Prozent habe ich in noch keinem Ortsverband erlebt.“ Hier galt auch der besondere Dank Willi Bünten für die aktive Mitgliederwerbung durch Ortsvorsteher Ralph Löhr.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns appellierte zu einem Thema ganz besonders an den anwesenden Landtagsabgeordneten: den Erhalt der Förderschule in Eicherscheid. „Das muss ein zentrales Wahlkampfthema für den Südkreis sein“, so die energische Aufforderung des Bürgermeisters. Hier versprach Wirtz, sich der Sache anzunehmen, da SPD und Grüne bei der Inklusion seines Erachtens nach „viel zu schnell voranschreiten“ und die Wünsche der Eltern, welche ihre Kinder speziell fördern lassen möchten, berücksichtigt werden sollten.

Besorgniserregend war für ein Mitglied der Aufstieg der AfD, doch Axel Wirtz forderte, dass man sich mit der „Alternative“ inhaltlich auseinander setzen müsse: „Man muss sie entlarven, denn sie haben keine klare Linie und hetzen nur! Die AfD wird, Stand der jetzigen Umfragen, der SPD in ihrer Hochburg, dem Ruhrpott, etliche Stimmen wegnehmen. Aber sie wird auch uns Stimmen kosten, wenn wir hier nicht energisch dagegen vorgehen. Besonders in Stolberg haben wir teilweise mit Ex-NPDlern sehr wirre Geister“, so der Landtagsabgeordnete.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns informierte zu ortspolitischen Themen. Zur Unterbringung von Flüchtlingsfamilien im Pfarrheim galt Hermanns´ besonderer Dank der Kirchengemeinde, Pfarrer Stoffels und der gesamten Steckenborner Bevölkerung. Ralph Löhr war es besonders wichtig, über den letzten Ausbau des schnellen Internets zu informieren. Des Weiteren gab der Ortsvorsteher Auskunft zum Bebauungsplan und hofft, im Rahmen der Eigentümerversammlung im März oder April die letzten Punkte klären zu können. Die Verkehrsüberwachung „Auf der Höhe“ und im Bereich des Kindergartens ergab, dass viele Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren.

Besonders erfreut war der Ortsvorsteher, dass der Kinderspielplatz erhalten werden kann. Hier lobte er besonders die Interessengemeinschaft, welche unter Federführung des Ortskartells gegründet wurde. „Wir arbeiten alle daran den Spielplatz zu verbessern und instand zu halten. Die Sponsorensuche läuft, damit der Spielplatz seinen Namen auch verdient. Ich hoffe, dass wir im März oder April mit der finanziellen Planung fertig sind und gemeinsam mit den Eltern die Planung des Spielplatzes besprechen können“, so Löhr.

Befremdlich fand Löhr, dass ein SPD-Mitglied aus Steckenborn sich gegen die Schließung der Schwalbenschule in Kesternich und somit gegen die Zusammenlegung mit Steckenborn entschieden habe. „Auch wenn die Schließung für Kesternich natürlich bedauerlich ist: Die Lösung, zwei Schulen beizubehalten, hätte zum Ende von beiden Schulen geführt.“

Über die Arbeit in der Städteregion gab Hans-Josef Hilsenbeck Auskunft. Besonders lobte der stellvertretende Städteregionsrat die Zusammenkunft der Musikvereine, um das Musikfest der Städteregion zu retten. „Hier liegen sehr gute Vorschläge der Vereine vor, denen sich die Politik nicht verschließen wird“, versprach Hilsenbeck. (peo)

Vorstand, Delegierte und CDU-Gemeindeverband

Bei den turnusgemäß anstehenden Neuwahlen des Vorstandes im CDU-Ortsverband Steckenborn wurden erwartungsgemäß Willi Bünten als 1. Vorsitzender, Ralph Löhr als sein Stellvertreter und Manfred Nellessen als Geschäftsführer im Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden Udo Jung, Achim Stollenwerk, Kurt Koll und Ute Koll-Harzheim gewählt.

Dem scheidenden 5. Beisitzer, André Koll. galt der besondere Dank des wiedergewählten Vorsitzenden für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Zum OV-Mitgliederbeauftragten wurde Ralph Löhr bestimmt. Für die Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten zum Kreisparteitag wurden Willi Bünten und Ute Koll-Harzheim vorgeschlagen.

Außerdem stimmt auch der Ortsverband Steckenborn für die Wiederwahl des CDU-Gemeindeverbandsvorstandes um Bernd Goffart.

„Auch wenn die Schließung für Kesternich bedauerlich ist: Die Lösung, zwei Schulen beizubehalten, hätte zum Ende von beiden Schulen geführt.“

Ralf Löhr (CDU),
Ortsvorsteher Steckenborn
 

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Steckenborner wollen Spielplatz behalten  

Dorfbevölkerung bewegt die politischen Entscheidungsträger zur Kehrtwendung . Gemeinsamer Antrag der Fraktionen soll folgen.

Gemeinsam wollen sie sich jetzt für den Erhalt des Spielplatzes am Dorfplatz Steckenborn einsetzen:
Ortsvorsteher Ralph Löhr und der Vorstand des Ortskartells mit Andre Koll, Frank Lutterbach und Christof Hilger (v. li.). Foto: P. Stollenwerk


Simmerath-Steckenborn

30.01.2016

Steckenborner CDU wirbt um neue Mitglieder
Von: pia


Die Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes (v. li.) Kurt Koll, Achim Stollenwerk, André Koll, Andreas Hermanns vom Gemeindeverband, Ute Koll-Harzheim, Willy Bünten, Manfred Nellessen, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Ralph Löhr wünschen sich neue, vor allem jüngere Mitglieder mit Interesse an der Ortspolitik. Foto: Pia Sonntag

Steckenborn. Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes in der Gaststätte Stollenwerk wurde am Donnerstag unter anderem darüber diskutiert, dass sich zu wenig Jugendliche für Politik begeistern. Ein Blick in die Runde der Parteimitglieder zeigte tatsächlich, dass sich kein jugendlicher Vertreter am Tisch befand. Des Weiteren fiel auf, dass gerade mal zwei Frauen anwesend waren.

„Neuer Nachwuchs ist wünschenswert“, sagte der Vorsitzende Willi Bünten, „denn der Mitgliederstand sinkt aufgrund des hohen Alters der Mitglieder kontinuierlich, und trotz der großen Zustimmung zur CDU sind einfach zu wenig Jugendliche bereit politisch aktiv zu werden.“

Der Grund für die fehlenden „jüngeren“ Mitglieder könnte nach Aussage des Bürgermeisters Karl-Heinz Hermanns sein, „dass sich die Jugend nicht binden lassen möchte“ und dass einfach zu wenig Interesse an der Kommunalpolitik bestünde. Darum solle künftig noch mehr im Bekanntenkreis geworben werden; Interessenten können sich an den Vorsitzenden des Ortsverbandes wenden.

Ein weiteres Thema des Abends war der Ausbau der DSL-Versorgung in Steckenborn, was schnelleres Internet im Ort bedeutet. Der Ortsvorsteher Ralph Löhr hofft, „dass die Gemeinde die Förderung zum DSL-Ausbau in 2017 für Steckenborn bekommt und der Ausbau dann durchgeführt werden kann. Die Gemeinde Simmerath bzw. die Politik habe die benötigten Summen in den Investitionsplan eingestellt, berichtete der Ortsvorsteher.

Ralph Löhr bedauerte, dass nach Abwägung aller Zahlen und Fakten die Grundschule Kesternich schließen müsse, um damit die drei vorhandenen Standorte Steckenborn, Lammersdorf und Simmerath zu stärken. Wichtig für die Gemeinde Simmerath sei es, die drei modernisierten Standorte Steckenborn mit Sporthalle, Lammersdorf mit Sport- und Schwimmhalle sowie Simmerath mit seinem neuen Forum in Zukunft zu erhalten, sagte Ralph Löhr.

Ein weiteres Thema war der Friedhof Steckenborn, bei dem immer noch einige Arbeiten durchzuführen sind, die aber voraussichtlich durch ehrenamtliche Hilfe in diesem Jahr fertiggestellt würden.

Bürgermeister Hermanns sprach einige Themen der Gemeindepolitik an. Zur Entwässerung „Auf der Held“ hielt er fest, dass die Arbeiten bis auf die Deckschicht abgeschlossen seien. Diese würde bald, je nach Witterung, aufgetragen werden.

Hermanns ging auf die EDV-Ausstattung der GGS-Grundschule Steckenborn ein. Es sei vorgesehen, dass die EDV-Infrastruktur an den gemeindlichen Grundschulen sukzessive neu aufgestellt werde. Die GGS Steckenborn sei im Bereich EDV derzeit am schlechtesten aufgestellt und würde daher als erste neu ausgestattet werden. Die Schulleitung dürfe sich unter anderem über 19 neue Laptops und über eine Spende von 4000 Euro freuen, erklärte der Bürgermeister.

Am Ende seines Berichtes hob der Bürgermeister die Unterbringung von Asylbewerbern im Pfarrheim hervor, das kostenfrei von der katholischen Kirche zur Verfügung gestellt wurde. In geselliger Runde wurde dann über weitere Orts- und Bundespolitik gefachsimpelt.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

30.01.2015

Viel Arbeit, erfolgreiches Wahljahr

CDU-Ortsverband blickt auf ein erfolgreiches Wahljahr zurück und beleuchtet die aktuelle Orts-, Gemeinde- und Regionalpolitik



Nach politischen Erfolgen in 2014 blicken Steckenborns aktive CDU-Ortsverbandsangehörige optimistisch auf 2015. Viele strukturelle Projekte wollen vorangebracht werden.Foto: Manfred Schmitz

„Ein herzliches Dankeschön den 36 Männern und Frauen des Steckenborner CDU-Ortsverbandes! Sie sind immer für die Ziele ihrer Partei da, wenn sie gebraucht werden!“ Dickes Lob aus dem Munde des Simmerather Gemeindeverbands-Vorsitzenden der Union, Bernd Goffart. Er war einer der Gastredner auf der Hauptversammlung seiner Parteifreunde.

Auf 53,4 Prozent gesteigert

Steckenborns Vorsitzender Willi Bünten hieß Donnerstag im Saale Stollenwerk dazu rund 20 Christdemokraten und Gäste willkommen. 14 von ihnen waren stimmberechtigt; Neuwahlen des gesamten Vorstandes standen auf der Tagesordnung. Zudem im Programm: ein Rückblick auf die 2014 errungenen politischen Lorbeeren, gleichzeitig Standortbestimmung und Ausblick auf in diesem und kommenden Jahren anstehende lokale Strukturmaßnahmen.

„Nicht ohne Stolz“, erinnerte Ortsvorsteher Ralph Löhr an die Kommunalwahl 2014, „als die Steckenborner CDU ihre Stimmquote gegenüber dem Urnengang davor um 2,5 auf nun 53,4 Prozent steigern konnte“. Aber: Wichtiger als der Blick in die Vergangenheit erschien Löhr der Blick nach vorn: „Wichtig ist, dass die Gemeinde Simmerath nicht in den Nothaushalt kommt. So bleibt der finanzielle Spielraum für freiwillige Leistungen bestehen. Geld, das unseren Sport- und Kulturvereinen für deren vielfach ehrenamtlich geleistete Jugendarbeit zugute kommt.“

Auf der Liste anstehender Vorhaben mit Lokalkolorit des Ortsvorstehers ganz oben: Ortsentwicklung, um bauwilligen jungen Familien unvermindert Grundstücke anbieten zu können, langfristiger Erhalt der Grundschule und steter Ausbau der DSL-Versorgung.

Das Thema „Friedhof“ liegt Ralph Löhr besonders am Herzen. Er schilderte die Situation auf der Ruhestätte: „Dort sind beträchtliche Arbeiten durchzuführen. Teilweise hat der Bauhof unserer Gemeinde sie schon erledigt. Aber: die Renovierung des Friedhofskreuzes wie Geländes ringsum können aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden, ohne den bisherigen optischen Eindruck negativ zu verändern.“ Deshalb vereinbarte Löhr mit der kommunalen Bauverwaltung, die Maßnahmen mit freiwilligen Einsatzkräften aus der Dorfbevölkerung umzusetzen, „und im Gegenzug übernimmt die Gemeinde die Materialkosten“. Löhr appellierte an die Steckenborner Bevölkerung, nicht zuletzt an ortsansässige Unternehmen, „bei der Sanierung der Friedhofsmitte ehrenamtlich mitzuhelfen und sich bei mir mit das Projekt fördernden Ideen in die Gemeinschaftsaufgabe einzubringen“.

Die Dringlichkeitsliste des Simmerather Bürgermeisters Karl-Heinz Hermanns für Steckenborn ist lang, wie er den Versammelten mitteilte. Demnach werde das Gebäude des vergangenen Herbst eröffneten Dorfmuseums dem Trägerverein für 30 Jahre pachtfrei zur Verfügung gestellt. Für das laufende 2015 sei vorgesehen, 100 000 Euro zur Beseitigung des Niederschlags-Wasserproblems „Auf der Held“ aufzubringen.

Ehrung für Michael Bongard

Es sei sein Ziel, betonte Hermanns, für 2015 keinen Nothaushalt hinnehmen zu müssen, und auf eine Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer zu verzichten. Ein entsprechender Antrag soll am 10. Februar in den Gemeinderat eingebracht werden. Der Bürgermeister betonte die gute Zusammenarbeit mit Ortsvorsteher Ralph Löhr, Willi Bünten und dessen Vorstandskollegium.

Der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck berichtete von einem reduzierten Haushaltsvolumen bei zu steigernden Aktivitäten: „Bis 2020 sollen touristische Highlights entstehen, die Städteregion dürfte dann zur Erlebnisregion werden!“

Einen Höhepunkt des Abends bildete die Ehrung eines Silberjubilars. Michael Bongard vertritt seit 25 Jahren Unionsfarben. Bernd Goffart bezeichnete den 49-jährigen Verwaltungsbeamten als „soliden Pfeiler mit Herz für unsere Partei“.

Zum Abschluss des Abends standen von Bernd Goffart geleitete Vorstandswahlen auf der Agenda. Die einzige Personalveränderung: Ortsvorsteher und Ratsherr Löhr rückte aus der Beisitzer-Funktion ins Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Die übrigen Aufgaben werden unverändert vom Vorsitzenden Willi Bünten und Geschäftsführer Manfred Nellessen wahrgenommen. Das beratende Besitzerquintett besteht aus Ute Koll-Harzheim, Kurt Koll, Udo Jung, Andre Koll und Achim Stollenwerk.(M.S.)

„Wichtig ist, dass Simmerath nicht in den Nothaushalt kommt. So bleibt der finanzielle Spielraum für freiwillige Leistungen bestehen. Geld, das unseren Sport- und Kulturvereinen für deren ehrenamtlich geleistete Jugendarbeit zugute kommt.“

Ortsvorsteher Ralph Löhr

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

04.07.2014

Mehr Tempo in Hechelscheid

DSL-Ausbau ist abgeschlossen. Bis zu 50 000 Kilobit/s. Weitere Steigerung der Leistung nochmöglich. Umstellung muss beantragt werden. Auch weitere unterversorgte Bereiche sollen noch folgen.



Am Schaltgehäuse der schnellen Datenautobahn für Steckenborn-Hechelscheid an der Ecke Hechelscheider Straße/Wolfgasse: Die Vertreter der Telekom, Anja Oppermann und Gerd Wolter (r.), sowie von der Gemeinde Simmerath Andre Koll (l.) und Roger Nießen. Foto: Hoffmann

„Hechelscheid kommt jetzt auch auf die Internet-Autobahn“, stellte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beim Pressetermin mit der Deutschen Telekom AG zur nun zur Verfügung stehenden schnellen Internetverbindung in Simmeraths nordöstlichstem Ortsteil mit. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 000 Kilobit/s hat man nun auch dort einen wahren Quantensprung für ländliche Gebiete vollzogen.

Von der Telekom wurden die Anschlüsse mit der neuesten Technik ausgestattet. Über 135 Haushalte in Steckenborn-Hechelscheid können jetzt dank VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen.

Je nach Entfernung zum Schaltverteiler, erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 000 Kilobit pro Sekunde. Natürlich erfolgt die Umschaltung auf das schnellere Netz nicht automatisch. Für die Beratung vor Ort und die Bestellung von Neuanschlüssen oder höheren Bandbreiten stehen im Simmerather Gewerbegebiet die Mitarbeiter des Telekom-Partners Expert Gröblinghoff in der Humboldtstr. 14-16 zur Verfügung. Zum dortigen Beratungsgespräch sollte man seine letzte Telefonrechnung mitbringen.

„Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar“, konstatierte Hermanns beim Ortstermin und ergänzte: „Mit dem Ausbau des Ortsteils Hechelscheid konnte der letzte unterversorgte zusammenhängende größere Bereich innerhalb der Gemeinde an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden“. Zudem sei die Gemeinde weiterhin bemüht, auch die restlichen unterversorgten kleineren Bereiche baldmöglichst mit schnellem Internet zu versorgen. Im vergangen Jahr hatte man die Telekom mit dem Ausbau der Datenautobahn beauftragt, wozu Anja Oppermann, kommunale Ansprechpartnerin für den DSL-Ausbau der Telekom anmerkte: „Wir treiben seit Jahren den DSL-Ausbau voran und haben bundesweit über 5000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen.“ Oppermann hob hervor, dass das Glasfasernetz jede Stunde um 1,5 Kilometer wachse und ein Kilometer Verlegung bis zu 70 000 Euro koste. Zur Technik erklärte Oppermann weiter, dass das DSL-Signal schwächer werde, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt sei.

Glasfaser und Schaltgehäuse

Damit der Datenverkehr in Hechelscheid ungehindert fließen kann, wurden mehrere hundert Meter Glasfaser-Leitungen verlegt und ein Schaltgehäuse aufgebaut. Die Realisierung des Ausbaugebietes war auch nur dadurch möglich, weil die Gemeinde hierfür rund 30?000 Euro zur Verfügung stellte. Die im vorigen Jahr von der Telekom zugesagte Durchflussgeschwindigkeit von 100 000 Kilobit/s, wofür die technischen Voraussetzungen vorliegen, erklärte Anja Oppermann abschließend, sei derzeit aus Wettbewerbs-Gründen noch nicht möglich. „Sobald das ausgeräumt ist“, so Oppermann, „braucht praktisch nur noch ein Schalter umgelegt zu werden.“ (ho)

Bürgermeister Hermanns:
„ Mit Hechelscheid konnte der letzte unterversorgte zusammenhängende größere Bereich in der Gemeinde an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden.“

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

04.02.2014

Neuen Steckenborner Ortsvorsteher einstimmig gewählt  

Ralph Löhr tritt die Nachfolge von Alex Stiel an. SPD hat keinen Gefallen am Zeitpunkt des Wechsels: „Das ist Strategie“.




Aus der Hand von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (re.) erhielt Ralph Löhr die Ernennungsurkunde als neuer Ortsvorsteher für die Ortschaft Steckenborn. Foto: P. Stollenwerk

Ralph Löhr aus Steckenborn, Ratsherr für die CDU-Fraktion im Gemeinderat Simmerath, wird neuer Ortsvorsteher von Steckenborn. Der Gemeinderat wählte den 47-Jährigen jetzt einstimmig bei Enthaltung der SPD-Fraktion und des Kandidaten selbst zum Nachfolger von Alex Stiel, der mit Wirkung vom 1. Februar 2014 in seiner Funktion als Ehrenbeamter von der Verwaltung von seinen Aufgaben entbunden worden war.

Alex Stiel bleibt noch im Rat

Der 75-Jährige war nahezu 20 Jahre lang Ortsvorsteher und hatte auf eigenen Wunsch dieses Amt niedergelegt; sein Ratsmandat für die CDU wird er allerdings noch bis zur Kommunalwahl am 25. Mai ausüben.

Den Wechsel nahm CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen zum Anlass, um Alex Stiel für seine 20-jährige Tätigkeit als Ortsvorsteher zu danken. „Das ist eine ganz besondere Leistung.“ Auch Franz-Josef Hammelstein lobte für die SPD den Einsatz des scheidenden Ortsvorstehers und seinen Dienst am Bürger als Verbindungslinie zur Verwaltung. Alex Stiel habe seine Aufgabe „ordentlich gemacht“, aber die Zeit des Rücktritts gefalle der SPD-Fraktion keineswegs. Aus seiner Sicht wäre es kein Problem gewesen, wenn Stiel sein Amt bis zur Kommunalwahl im Mai ausgeübt hätte. Hammelstein sah in diesem Vorgehen lediglich „Strategie“ mit Blick auf die Kommunalwahl. Auf diese Weise wolle man dem Nachfolger offenbar bereits einen „Amtsbonus“ verschaffen. Man lehne den Nachfolger nicht ab, aber wegen des taktischen Manövers werde man ihm bei der Wahl auch keine Zustimmung geben.

Christoph Poschen sah in der Haltung der SPD „keinen guten Stil“. Man solle doch die getroffene Entscheidung akzeptieren.

Nach der offenen Abstimmung erhielt Ralph Löhr dann aus der Hand von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Ernennungsurkunde zum neuen Ortsvorsteher für Steckenborn.

Löhr selbst sprach abschließend an die Adresse der SPD seine Hoffnung aus, dass die im Mai nach der Kommunalwahl anstehende Wahl zum Ortsvorsteher dann vollkommen einstimmig erfolge. Nach Ende der Wahlperiode steht laut Gemeindeordnung erneut die Wahl aller Ortsvorsteher an.

Insgesamt scheiden nach der laufenden Wahlperiode fünf Ortsvorsteher im Gemeindegebiet Simmerath aus.(P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

24.01.2014

CDU zieht positive Bilanz der Orts- und Gemeindepolitik 

Von: ale



Der Vorstand der CDU Steckenborn und die Kandidaten für die Kommunalwahl sehen dem Jahr 2014 zuversichtlich entgegen.
Foto: A. Lauscher

Der CDU-Ortsverband Steckenborn wickelte am Donnerstagabend zügig die Tagesordnung seiner Mitgliederversammlung ab. In der Gaststätte Stollenwerk hatten sich die Parteifreunde sehr zahlreich eingefunden.

Die wichtigsten kommunalpolitischen Fakten aus Sicht des Steckenborner Ortsvorstehers hatte Alex Stiel in seinem Bericht zusammengefasst: Er hob hervor, dass es „rechnerisch“ gelungen sei, ein Abrutschen der Gemeinde Simmerath in den Nothaushalt zu vermeiden, und lobte in diesem Zusammenhang die sorgfältige Arbeit der Verwaltung. Simmerath und Baesweiler seien die beiden einzigen Kommunen, die noch einen ausgeglichenen Haushalt zustände brächten. In Anbetracht der mehr als angespannten Finanzlage sei es eigentlich verwunderlich, dass Projekte wie die Sekundarschule, das Schwimmbad und der Kunstrasenplatz doch noch vollendet werden konnten.

„Die Gemeinde muss sich weiter entwickeln“, ist Alex Stiel überzeugt. In Steckenborn herrscht eine starke Nachfrage nach neu ausgewiesenem Bauland, neue Teilbereiche sollen an der L128 entstehen. Für die Oberflächen-Entwässerung „Auf der Held“ werden im Gemeindehaushalt 100.000 Euro eingeplant.
Surfen mit 100 Megabit

Eine weitere positive Nachricht: Die Breitbandversorgung für Hechelscheid soll endlich fertiggestellt werden. Leider sei nicht genügend Geld da, um die Sitzbankgruppen im sogenannten Sparkassen-Dreieck und am Friedhof zu erneuern, teilte Alex Stiel mit. Erfreulicherweise könne in Kürze der Umbau des alten Feuerwehrhauses zu einem Dorfmuseum fertiggestellt werden, die offizielle Eröffnungsfeier terminierte der Ortsvorsteher auf den Frühsommer.

Den Ausführungen fügte der Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hinzu, dass laut einer Mitteilung der Telekom im Frühjahr noch Tiefbauarbeiten in der Wolfsgasse nötig seien. In der zweiten Jahreshälfte können dann 135 Haushalte im Internet surfen – mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100 Megabit.

Auf folgende Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen einigten sich die Parteifreunde: Ralf Löhr ist der Bewerber für den Wahlbezirk 6; der Ersatzbewerber ist Udo Jung. Willi Bünten wurde für die Reserveliste vorgeschlagen. Der Kandidat für die Wahl des Städteregionstages, Hans-Josef Hilsenbeck, wird auch von der CDU Steckenborn bestätigt, als Ersatzbewerber wird Andreas Hermanns vorgeschlagen.

Für den Wahlbezirk Hechelscheid/Woffelsbach einigte man sich auf Gerhard Schmitz. Außerdem sprach sich die CDU Steckenborn einstimmig dafür aus, auf der Ratssitzung am 4. Februar Ralf Löhr zum Ortsvorsteher von Steckenborn zu wählen. Zum Schluss teilte Alex Stiel mit, dass er für dieses Jahr wieder einen größeren Ausflug plane; die Fahrten, die er in den vergangenen Jahren mit seiner Frau organisiert hatte, sind den Teilnehmern noch in bester Erinnerung.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

24.01.2014

Ära Alex Stiel endet am 31. Januar
Von: ale

Willi Bünten überreichte Alex Stiel im Namen der CDU Steckenborn ein Geschenk.
Nach fast 20 Jahren tritt der Ortsvorsteher zurück. Foto: A. Lauscher

Alex Stiel wird bald nicht mehr Ortsvorsteher von Steckenborn sein. Mit seinem Rückzug befassten sich die Parteifreunde der CDU auf ihrer Mitgliederversammlung.

Sie müssen wohl gewusst haben, dass es sich um eine etwas andere Versammlung handeln würde, denn die Beteiligung war außergewöhnlich hoch; am langen Tisch in der Gaststätte Stollenwerk fanden sich über 20 CDU-Mitglieder ein. Alex Stiel, der zunächst den Bericht des Ortsvorstehers vortrug, rückte zum Schluss mit der Neuigkeit heraus, die er im Vorfeld dem Vorstand der CDU Steckenborn bereits mitgeteilt hatte: Mit dem 31. Januar enden seine Zeit als Ortsvorsteher und auch seine Mitarbeit im Ortsverbandsvorstand. Sein Ratsmandat werde er bis zum Ende der Legislaturperiode ausfüllen. Er sei nun 75 Jahre alt, sagte er, und halte die Zeit für gekommen, „das Feld zu räumen“.

Mit herzlichen Dankesworten wandte er sich an die Parteikollegen, besonders an die Mitarbeiter im Vorstand, für die stets ehrliche und konstruktive Zusammenarbeit. Auch an die Verwaltung, stellvertretend an Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, ging sein Dank für die offene und gedeihliche Zusammenarbeit.

Stiel teilte mit, dass man im Vorstand der Steckenborner CDU entschieden habe, sein Nachfolger solle zunächst bis zur Kommunalwahl im Mai Ralf Löhr werden. Mit lang anhaltendem Applaus zeigten ihm die Parteifreunde ihre Anerkennung.

Willi Bünten, der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Steckenborn, legte einige Eckpunkte aus Alex Stiels kommunalpolitischer Arbeit dar: Seit fast 45 Jahren gehört er der CDU an, im Rat der Gemeinde Simmerath arbeitet er seit 25 Jahren mit, Ortsvorsteher von Steckenborn wurde er am 1. April 1994. Er sei für alle Anliegen im Ort stets Ansprechpartner gewesen, habe für alle Sorgen und Nöte der Steckenborner immer ein offenes Ohr gehabt. „Keine Arbeit war dir zu viel, du warst stets präsent“, sagte Willi Bünten. Er erinnerte an einige Maßnahmen, die die Menschen sehr beschäftigt haben, wie beispielsweise die Ertüchtigung der Kleinkläranlagen, die Kanalisierung, die 500-Jahrfeier und neuerdings die Einrichtung eines Dorfmuseums im alten Feuerwehrgerätehaus.
„ Besondere Persönlichkeit“

„Eine Ära neigt sich dem Ende zu“, so formulierte es Karl-Heinz Hermanns, der Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, „Alex Stiel war immer eine besondere Persönlichkeit.“ Er hob das Engagement des scheidenden Politikers als Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses hervor. „Wenn er etwas zugesagt hat, dann konnte man sich darauf verlassen, dass er zu seinem Wort steht.“ Der Bürgermeister dankte herzlich für den jahrzehntelangen Einsatz in der Gemeinde und in Steckenborn. Er bedankte sich auch bei Hertha Stiel, die ihrem Gatten immer den Rücken gestärkt und ihn unterstützt habe.

„Wir stehen tief in deiner Schuld“, sagte Bernd Goffart, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, „wir verlieren im Rat einen Fachmann in vielen Bereichen.“ Er appellierte an die Parteifreunde, Ralf Löhr zu unterstützen, der „in sehr große Fußstapfen“ trete.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

19.04.2013

Schnelles Internet:
Hechelscheid ist 2014 an der Reihe


Auch die Führungsmannschaft der Steckenborner CDU kann demnächst auf schnelles Internet zugreifen. Manfred Nellessen, Willi Bünten und Alex Stiel (sitzend v.li.) können dann zusammen mit den Beisitzern, Ute Koll-Harzheim, Kurt Koll, Udo Jung, Ralph Löhr und Andrè Koll ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Netz noch schneller nachgehen. Foto: A. Hoffmann

Er ist dafür geschätzt und bekannt, dass er nicht lange um eine Sache herumredet. Alex Stiel, Steckenborns Ortsvorsteher, redete daher auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes, die am Freitag in der Gaststätte „Stollenwerk“ stattfand, zum Abstimmungsverhalten beim Gemeindehaushalt Klartext.

„ Bezeichnend ist, dass uns SPD, Grüne und die UWG in der haushaltsrechtlichen Thematik ein überaus angenehmes Miteinander bestätigen, dann aber prinzipiell den eingebrachten Haushalt ablehnen“. Stiel mokierte zudem beim politischen Gegner, dass man sich dort in peinlicher Manier alle Errungenschaften auf die eigene Fahne schreibe.

Vorsitzender Willi Bünten konnte auf der Mitgliederversammlung 18 Personen begrüßen und verwies in einem kurzen Rückblick darauf, dass der Ortsverband derzeit 38 Mitglieder habe und im zurückliegenden Jahr drei Vorstandssitzungen stattgefunden hatten. Zudem habe der Ortsverband wie immer beim Frühjahrs- und Herbstmarkt in Simmerath Flagge gezeigt.

Für Steckenborn eigentlich selbstverständlich, wurde auch das viel diskutierte Pumpspeicherkraftwerk thematisiert. Mit dem Hinweis von Alex Stiel, dass nicht alles immer wie gewünscht funktioniert, stellte er fest: „Hier hat sich die Firma Trianel wohlmöglich durch ihre etwas unglückliche Taktiererei zunächst einmal selbst neutralisiert. Trotz der hier in der alternativen Energiegewinnung verspielten Möglichkeit, sehe ich diesbezüglich eine enorme Weiterentwicklung im Vorhaben des neu geplanten Windparks in Lammersdorf“.

Zur Weiterentwicklung und den Vorzeigeobjekten in Simmerath führte Stiel unter anderem die Sekundarschule, das „SimmBad“, den geplanten Umbau des Rathausplatzes und die „Neue Mitte“ in Woffelsbach an. An all diesen Objekten habe Bürgermeister Hermanns mit viel Engagement mitgewirkt.

Doch auch Steckenborn habe bei der Weiterentwicklung nicht hinten angestanden. Der Ortsvorsteher brachte dazu den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Instandhaltung der Wald- und Wirtschaftswege, die begonnenen Arbeiten am neuen Dorfmuseum, beantragte Sitzbankgruppen und natürlich die anstehende verbesserte DSL-Versorgung zur Sprache. Hierzu konnte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ergänzend mitteilen, dass die begonnen Tiefbauarbeiten bis zum 31. Mai abgeschlossen sein werden.

Hechelscheid wird vom schnellen Internet vorerst noch ausgeschlossen sein, da für den Breitbandausbau 2011 von den Anbietern kein Angebot abgegeben worden war. Somit muss die Gemeinde hier mit finanziellen Mitteln (um die 30.000 Euro) im nächsten Jahr in die Bresche springen. Hermanns versprach: „Hechelscheid soll im nächsten Jahr schnelles Internet bekommen. Dafür werde ich mich einsetzen“.

Der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck fasste sich in seinem Grußwort kurz und nannte anhand einiger Beispiele die durch die Städteregion Aachen erfolgten Hilfeleistungen.

Der noch als stellvertretender Gemeindeverbandsvorsitzender tätige Andreas Hermanns aus Lammersdorf sprach den anstehenden Bundestagswahlkampf an, bei dem der Einsatz aller CDU-Mitglieder erforderlich sei. Andreas Hermanns wurde im übrigen auf der Versammlung als Nachfolger von Ulla Harth für das Amt des Gemeindeverbandsgeschäftsführers vorgeschlagen.

Bei den Vorstandswahlen des Steckenborner Ortsverbandes wurde das bewährte Führungstrio mit Willi Bünten als Vorsitzender, Alex Stiel als dessen Stellvertreter und Manfred Nellessen als Geschäftsführer wiedergewählt. Beisitzer wurden Ute Koll-Harzheim, Kurt Koll, Udo Jung, Ralph Löhr und André Koll. Mit einem Geschenk und viel Beifall verabschiedete man Emil Stollenwerk, der für das Amt des Beisitzers nicht mehr zur Verfügung stand.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath

«Haus der Superlative» für die Feuerwehr

(P. St.) | 02.09.2012

Die historische Handspritze aus dem Jahr 1883 ist der Stolz der Feuerwehr Steckenborn, die jetzt anlässlich der Einweihung ihres neuen Gerätehauses auch den Wechsel in der Löschgruppenführung vornahm: Frank Braun (2. v. re.) übergab die Leitung an Martin Stollenwerk. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (re.) und Simmeraths Gemeindewehrführer Christian Förster (li.) übernahmen den offiziellen Teil. Foto: P. Stollenwerk

Die offizielle Feier zur Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Steckenborn war am Sonntagmittag gerade beendet, da gab es leichte Unruhe unter den versammelten Feuerwehrleuten, denn einige Kameraden mussten sich bereithalten für einen möglichen Einsatz im Kreis Düren mit dem Gerätewagen Messtechnik der Städteregion Aachen, den die Löschgruppe Steckenborn 2007 übernommen hat.

Feier und Feuer lagen also auch am Sonntag wieder eng beieinander, als ein weiterer großer Festtag in der 105-jährigen Geschichte der Feuerwehr Steckenborn anstand und nach über dreijähriger Bauzeit unter großer Anteilnahme der Bevölkerung das neue Gerätehaus offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

Bei herrlichem Spätsommerwetter herrschte buntes Treiben im Ortszentrum zwischen altem und neuem Gerätehaus, und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sprach bei seiner Begrüßung zu Recht von einem «großen Ereignis für ganz Steckenborn». Er verschwieg aber auch nicht mitunter «turbulente Bauphasen, Wartezeiten und Missverständnisse», die das Projekt begleiteten. Doch am Ende zähle das Ergebnis, «und dieses Gebäude kann Steckenborn niemand mehr wegnehmen».

Dieses Ergebnis hat mit fast 700.000 Euro Gesamtkosten aber auch seinen Preis. Die stolze Summe von 500.000 Euro steuerte «trotz schwieriger Finanzlage», so Hermanns, die Gemeinde Simmerath bei. Die über 10.000 ehrenamtlich eingebrachten Arbeitsstunden der Löschgruppe Steckenborn entsprachen weiteren 190.000 Euro an Eigenleistung.

Simmeraths Gemeindewehrführer Christian Förster dankte der Löschgruppe Steckenborn dafür, dass diese sich bereit erklärt habe, den Messwagen (GW Mess), der nun selbstverständlich neben dem Löschfahrzeug im neuen Gerätehaus seinen dauerhaften Platz findet, zu übernehmen. Diese «anspruchsvolle Aufgabe» erfordere eine permanente Fortbildung. Der Gemeinde Simmerath dankte er dafür, dass die Kommune ungeachtet einiger Turbulenzen gegen Ende der Bauphase ihre Verpflichtung für einen leistungsfähigen Feuerschutz zu sorgen erfüllt habe. Der Gerätewagen ist eine wichtige Unterstützung bei umweltrelevanten Einsätzen.

«Gewaltige Herausforderung»

Auch Steckenborns Löschgruppenführer Frank Braun sprach von einer «gewaltigen Herausforderung» durch den GW Mess. 15 junge Wehrleute hätten im Jahr 2008 einen über 1000 Ausbildungsstunden umfassenden Lehrgang absolviert. Mit dem neuen Gerätehaus habe man nicht nur ein Domizil für das zusätzliche Fahrzeug sondern auch einen Beitrag zur Dorfverschönerung geleistet anstelle des dem Verfall geweihten Bauernhauses.

Steckenborns Ortsvorsteher Alex Stiel sprach von einem «Haus der Superlative» wohl wissend, dass diese «Investition in die Zukunft» nicht nur mit angenehmen Begleitumständen versehen war.

Nachdem Pfarrer Michael Stoffels das Haus unter den Segen Gottes gestellt hatte und Kreisbrandmeister Bernd Hollands die Löschgruppe Steckenborn zur ihrer Leistung beglückwünscht hatte, erinnerte Dr. Axel Thomas von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion als Projektleiter daran, dass nicht weniger als 40 Firmen am Neubau beteiligt gewesen seien. Wenn man die enorme Eigenleistung umrechne, dann habe jeder Einzelne am Bau beteiligte Feuerwehrmann etwa eine 5000-Euro-Spende eingebracht.

Mit Geld warteten auch ortsansässigen Banken auf. 3000 Euro gab es von der Sparkasse Aachen, 1800 Euro von der Raiffeisenbank Simmerath für die Anschaffung eines Rauchhauses, das als Anschauungsobjekt wichtige Dienste bei der Brandschutzerziehung leistet.

Eingebunden in die Einweihung des Gerätehauses wurde auch der Wechsel in der Führung der Löschgruppe Steckenborn. Brandoberinspektor Frank Braun, 1985 in die Wehr eingetreten, war 1999 zum Löschgruppenführer ernannt worden. Seinen «enormen Einsatz» würdigten Gemeindewehrführer Christian Förster und Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, ehe mit Martin Stollenwerk für die nächsten sechs Jahre ein junger Nachfolger vorgestellt wurde.

Der 26-Jährige ist bereits seit 2008 stellvertretender Löschgruppenführer und setzt die Tradition der Löschgruppe Steckenborn fort, dass man jungen Leuten schon frühzeitig Führungsverantwortung überträgt. Zum seinem Stellvertreter wurde Lukas Breuer ernannt.

Kein Kirchturmdenken mehr

Abschließend meinte Frank Braun in einer persönlichen Bilanz, dass er sich besonders darüber freue, dass das Kirchturmsdenken in den Löschgruppen inzwischen der Vergangenheit angehöre. Sein Vorgänger Karl Stollenwerk bescheinigte ihm, dass er sich in besonderer Weise um die Feuerwehr verdient gemacht habe.

Dann war Feuer frei fürs ausgiebige Feiern; die Swingband Melano sorgte für musikalische Unterhaltung und die Feuerwehr versorgte die Bevölkerung mit vielfältigen Informationen.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

10.08.2012

Spielplatz in Steckenborn steht wieder zur Verfügung


Foto: P. Stollenwerk

Der Spielplatz oberhalb des Dorfplatzes in Steckenborn steht jetzt wieder zur Verfügung und lädt die Kinder zum Spielen ein, nachdem der Bauhof der Gemeinde Simmerath die Drainage erneuert, eine neue Federwippe errichtet und im Bereich der Spielgeräte neuen Sand aufgebracht hat.

Außerdem wurden die Fallschutzbereiche verbessert. Die Mängel waren im Zuge einer Überprüfung festgestellt worden. Auch Ortsvorsteher Alex Stiel hatte auf die Notwendigkeit einer Verbesserung hingewiesen.

Insgesamt wurden rund 2000 Euro in die Maßnahme investiert.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Steckenborn

22.05.2011

Vorbildliche Eigenleistung
Großen Einsatz für das neue Kleinspielfeld gezeigt

«Sobald die Schule aus ist, fängt hier der Betrieb an», sagt Sascha Stiel und blickt stolz auf das neue Kleinspielfeld unterhalb des Steckenborner Aschenplatzes.

Die Verantwortlichen des SC Komet Steckenborn freuen sich gemeinsam mit
Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (2. v. li.), Pastor Michael Stoffels und
Ortsvorsteher Alex Stiel (re.) über das neue Kleinspielfeld am Sportplatz.
Foto: P. Stollenwerk

Der Jugendleiter des SC Komet Steckenborn war auch Bauleiter des Projektes, und der schönste Lohn ist, dass der fußballbegeisterte Nachwuchs sich sogleich auf die Kunstrasenfläche stürzt.

Im Rahmen des Sportwochenendes des SC Komet wurde das Kleinspielfeld jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben, nachdem zuvor die AH-Teams des Gastgebers und des TSV Kesternich mit einem leistungsgerechten 1:1 das Vorspiel bestritten hatten.

Die neue SC Komet-Vorsitzende Hildegard Braun dankte den zahlreichen Helfern und Sponsoren (die auf einer Tafel aufgelistet sind) und letztlich die Verwirklichung des Mini-Sportfeldes ermöglichten.

Sascha Stiel erinnerte an die Grundidee des Projektes, für die Jugend hier ein sinnvolles Betätigungsfeld zu schaffen. Nachdem die beantragte Unterstützung vom DFB nicht zum Zuge gekommen sei, habe der Verein in Eigeninitiative den Bau des Kleinspielfeldes «auf durchweichtem Gelände» in Angriff genommen.

Unterstützung hingegen gab es durch die Gemeinde Simmerath, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung stellte.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Steckenborn

05.05.2011

Mainacht:
„Es geht nicht mehr um Brauchtum“

Steckenborns Ortsvorsteher Alex Stiel fordert, dass dem „nächtlichen Spektakel“ die Grenzen aufgezeigt werden. Beschwerden von Bürgern über unerträglichen Lärm. Dorfrundfahrten mit Traktoren bis zum Morgen.

Die nächtlichen Feiern zum 1. Mai sind längst vorbei, aber der Ärger noch lange nicht: Auch in Steckenborn gab es negative Begleiterscheinungen, die Ortsvorsteher Alex Stiel jetzt thematisiert.

Anlass ist eine massive Beschwerde eines „Betroffenen“, der sich in einem Brief als „A.W. Tinnitus, Herzstr.10, 56344 Hörgrenzhausen“ ausgibt. Auch wenn der Absender anonym bleiben wollte, was dem Ortsvorsteher weniger gefällt, sieht Stiel dennoch, dass die vom den Bürger angesprochenen Kritikpunkte am Verlauf der Mainacht ihre volle Berechtigung haben. Was in der Nacht zum 1. Mai in Steckenborn passiert sei, „war eindeutig „zu viel des Guten“, schimpft der lärmgeplagte Bürger, für den es nicht nachvollziehbar und „nicht tolerierbar“ ist, dass eine „fahrende Musikbox“ ohne Sondergenehmigung in regelmäßigen Zeitabständen durch die Wohngebiete des Ortes fahre. Dies sei insgesamt viermal vorgekommen, nämlich um ein Uhr, vier Uhr, sechs Uhr und acht Uhr - eine Tatsache, die auch andere Bürger des Ortes bestätigen können. Der betroffene Bürger schreibt verärgert, dass in dieser Nach nicht an Schlaf zu denken gewesen sei.

Vogel fiel tot von der Stange

Weiter berichtet er, dass „unser Vater seit dieser Nacht wieder an Herzrhythmusstörungen leidet“ und man einen ursächlichen Zusammenhang zur Lärmbelästigung noch prüfen wolle, denn diese Art des Feierns „grenzt schon an Körperverletzung“. In der Nachbarschaft, so schildert der Betroffene weiterhin, sei in dieser Nacht ein Kanarienvogel tot von der Stange gefallen. Es sei zwingend erforderlich, künftig bereits im Vorfeld tätig zu werden.

Ortsvorsteher Alex Stiel nimmt die Sorgen ernst und kommt zu der Erkenntnis, dass es in der Mainacht inzwischen nicht mehr darum gehe, „das Brauchtum nach herkömmlicher Art zu feiern“, sondern zu einem Wettbewerb geworden sei, mit dem Ziel, sich in der Lautstark gegenseitig zu übertreffen. Alex Stiel: „Die Zurschaustellung der dicksten landwirtschaftlichen Brummer, aufgemotzt mit ebenfalls überdimensional provokant präparierten Musikanalgen, sind anscheinend heute richtungsweisend.“ Der „eigentlich Kick“ aber liege wohl darin, „dieses Kraftpotenzial auch noch in mehrmaligen nächtlichen Dorfrundfahrten zu dokumentieren“.Diesem „übertriebenen nächtlichen Spektakel“, kündigt der Ortsvorsteher an, gelte es, „künftig Grenzen aufzuzeigen“, damit die die Akzeptanz der Mainacht auch weiterhin im Dorf erhalten bleibe.

Schließlich fragt sich Alex Stiel noch, ob es nicht schon an „Nötigung“ grenze, wenn am Morgen nach der Mainacht „durch halbtrunkene und übernächtigte Maigesellen“ dann auch noch eigenmächtig „Passierzölle“ mit Hilfe einer Straßensperre eingefordert würden. (P. St.)

Quelle: AZ


Simmerath-Steckenborn

Runde Geburtstage gemeinsam beim Ortsvorsteher gefeiert


Als Zeichen der Anerkennung für die Lebensleistung der Senioren versteht der Steckenborner Ortsvorsteher seine alljährliche Einladung an jene Bürger des Ortes, die im vergangenen Jahr 80 alt wurden. Zum Beginn des neuen Jahres wurden die Geburtstagsgäste im Hause der Ortsvorstehers zu einer kleinen Nachfeier empfangen und bewirtet. Anna Classen, Walburga Koll, Josefine Jung, Gisela Cremer, Inge Hummel und Emil Jung konnten im Jahr 2010 einen runden Geburtstag feiern. Alex Stiel richtete an jedes Geburtstagskind persönliche Worte und erinnerte daran, dass die Jubilare auf ein bewegtes und arbeitsreiches Leben zurückblicken können. Die vielen Erlebnisse eines langen Lebens bildeten dann die Grundlage, um sich in unterhaltsamer Runde auszutauschen. An Gesprächsstoff mangelte es dabei nicht, und so wurde die Feier auch diesmal wieder für alle Beteiligten eine rundum gelungene Sache. Foto: P. Stollenwerk

Quelle: AZ


Simmerath-Steckenborn

Aus altem Feuerwehrgerätehaus soll ein Dorfmuseum werden

(stp) | 28.01.2011

Steckenborn. Im CDU-Ortsverband Steckenborn herrscht Einmütigkeit.
Am Donnerstag ging die Mitgliederversammlung mit Berichten und Neuwahlen zügig über die Bühne.

Die Jubilare des CDU-Ortsverbandes Steckenborn, Karl Franzen (links) und Ewald Lennarz nahmen erfreut ihre Ehrengabe für 50-jährige Mitgliedschaft in Empfang; hinter ihnen Vorsitzender Willi Bünten und Ortsvorsteher Alex Stiel. Foto: Pauls


Willi Bünten, der OV-Vorsitzende, begrüßte die Parteifreunde und bedankte sich für die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand. Zwei Männer aus dem Ortsverband sind seit 50 Jahren CDU-Mitglied. Ortsvorsteher Alex Stiel erinnerte daran, dass sie aus der damaligen Zentrumspartei zur CDU gekommen seien und die Ortspolitik mit geprägt hätten: Karl Franzen und Ewald Lennarz erhielten unter dem Applaus der Anwesenden einen Ehrenteller.

Neue Spielgeräte

Aus Steckenborn hatte der Ortsvorsteher einige positive Entwicklungen zu vermelden: Die umfangreiche Umbaumaßnahme der Grundschule wurde beendet; nun wird fleißig am neuen Feuerwehrgerätehaus gebaut, aus dem alten Gebäude soll ein Dorfmuseum werden. Aus dem Konjunkturpaket II erhielt Steckenborn Mittel für die vorderseitige Neueinfriedung des Aschenplatzes und für Tor-Fangnetze. Der Hechelscheider Kinderspielplatz bekommt neue Spielgeräte, und an der L 128 am Ortsausgang (am früheren Haus «Don Bosco») wird im Frühjahr eine Glas-Wartehalle erstellt.

Am 4. Mai wird die Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands der CDU stattfinden, für den zu wählenden Vorstand kommen aus Steckenborn folgende Vorschläge: Vorsitzender soll Bernd Goffart werden, zur stellvertretenden Vorsitzenden wird Ute Koll-Harzheim vorgeschlagen und Ursula Harth zur Geschäftsführerin. Wunschkandidat für den Schatzmeister ist Sascha Schlepütz, für den Beisitzerposten wäre es Kurt Koll.

Der Vortrag von Hans-Josef Hilsenbeck, dem stellvertretenden Städteregionsrat, der in komprimierter Form wichtige Fakten zusammenfasste, fand viel Aufmerksamkeit. Bezüglich der «Synergieeffekte», die man sich bei Gründung der Städteregion versprochen habe, gebe es bereits eine Erfolgsmeldung: Durch Zusammenlegung von Ämtern konnten laut Aussage von Hilsenbeck bisher 2,285 Millionen Euro Personalkosten eingespart werden. Und die Personalkosten sollen auf dem Niveau von 2010 eingefroren werden - außer den Aufwendungen für Personal der Kindertagesstätten und Kindergärten.

Den Rowdies unter den Motorradfahrern geht es ab dem kommenden Sommer an den Kragen: Ein neues Gerät lässt das Nummernschild und das Gesicht erkennen.

Bernd Goffart, der den Bürgermeister der Gemeinde Simmerath vertrat, erörterte, dass leicht rückläufige Mitgliederzahlen nicht nur in Simmerath, sondern bundesweit in den Parteien zu verzeichnen sind. «Wir sind aber immer noch der stärkste Verband im ehemaligen Kreis Aachen», so Goffart. Zum frisch verabschiedeten Haushalt der Gemeinde merkte er an, dass man mit dem Kompromiss «Reduzierung der Ausgaben einerseits und Steuererhöhungen andererseits» auch Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen übernommen habe.

Die jüngsten Äußerungen von Stefan Kämmerling, SPD, er wolle den CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz auffordern, seinen Antrag auf Erhöhung der Abwassergebührenbeihilfe erneut zu stellen (wir berichteten), quittierte Bernd Goffart folgendermaßen: «Axel Wirtz hat seinen Antrag erneuert, er hat aber keine Beachtung gefunden. Es ist doch merkwürdig, dass die SPD Axel Wirtz attackiert. Die hiesige SPD und die Grünen haben offenbar null Einfluss auf das, was im Landtag passiert.»

Und es verwundere ihn, dass man einen neuen SPD-Ortsverein Gemeinde Simmerath gegründet habe, er zweifele die Wirksamkeit dieser Zentralisierung an. «Wahrscheinlich haben sich die kleinen Ortsvereine nicht mehr gelohnt. Da kann ich nur sagen: Null plus null ergibt immer noch null. Goffart: «Ich bin jedenfalls stolz auf unsere elf funktionierenden Ortsverbände.»

Quelle: AZ


Simmerath-Steckenborn

Neue Leitung für die Grundschule Steckenborn
Jahresbilanz und aktuelle Themen beim CDU-Ortsverband Steckenborn diskutiert.
Neubau des Feuerwehrgerätehauses und Einrichtung eines Dorfmuseums.

Hans-Josef Hilsenbeck (2.v.r.) überbrachte den Steckenborner Christdemokraten und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (rechts) die wichtige Nachricht, dass sich die Städteregion Aachen zum Krankenhausstandort Simmerath einstimmig bekennt und Verantwortung übernehmen will. Foto: van Londen

Steckenborn. Mit einer brandaktuellen und guten Nachricht für die Eifel, traf der stellvertretende Städteregionalrat Hans-Josef Hilsenbeck bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes in Steckenborn ein. Der Städteregionsausschuss hatte sich einstimmig zum Krankenhausstandort Simmerath bekannt (wir berichteten). „Wichtig in diesem Zusammenhang aber ist“, so Hans-Josef Hilsenbeck, „dass die Zukunft des Simmerather St. Brigida Krankenhauses nun eindeutig gesichert ist. Sollte es zu keiner Lösung durch die Krankenhausträger in der Region kommen, dann muss (laut Gesetz) die Städteregion Träger werden.“

Finanzdisziplin angemahnt

Mit dieser guten Nachricht für Simmerath und der umliegenden Region, starteten die Steckenborner Christdemokraten ihre Ortsverbands-Veranstaltung in der Gaststätte Stollenwerk. Ortsverbandsvorsitzender Willi Bünten, konnte neben Hans-Josef Hilsenbeck, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Simmeraths CDU Gemeindeverbands Vorsitzenden Bernd Goffart begrüßen.

Ortsvorsteher Alex Stiel ließ das vergangene Jahr Revue passieren. „Unsere Aufgabe für die Zukunft wird es sein, alle künftigen Aufgaben derart ernsthaft zu disziplinieren, dass uns auch für die kommenden Jahre ein Abrutschen in einen nicht mehr zu beeinflussenden Nothaushalt erspart bleibt“, so der Ortsvorsteher.

Eines der brennendsten Themen sei die Situation der Steckenborner Grundschule. Die Gebäudesanierung konnte Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen werden. Der mit 1,01 Millionen Euro angesetzte Kostenrahmen konnte nicht nur eingehalten, sondern sogar um rund 45 000 Euro unterschritten werden. Den Hinweis, dass nun eigentlich nur noch eine neue Schulleitung zum Glück der Schule fehle, konnte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns mit neuen Nachrichten aus dem Rathaus entkräften. „Die Stelle wurde bereits vor zwei Wochen ausgeschrieben. Bislang liegt eine Bewerbung vor.

Alle Mitglieder waren sich jedoch darüber einig, dass die bisherige kommissarische Rektorin, Bettina Fricke, die hauptamtlich die Kath. Grundschule in Simmerath leitet, eine durchweg gute Arbeit leiste.

„Wenn wir es nun noch schaffen, diese schön und homogen gestaltete Schule mit einer kompetenten neuen Schulleitung zu besetzen, können wir dieses Objekt als endgültig gelungen abhaken“, freute sich Alex Stiel.

Weitere Erwähnung fand die Überreichung eines Sachpreises des CDU-Ortsverbandes Steckenborn in Höhe von 300 Euro an den Kindergarten. Es folgten Dankesworte von Bernd Goffart an die vielen Helfer der vergangenen Wahlen. „Wir werden uns bei allen Helfern im Sommer mit einer Grillfete bedanken.“

Ehrgeizige Projekte

In diesem Jahr steht in Steckenborn der Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses an. Die Maßnahme umfasst einschließlich Grundstück ein Gesamtvolumen von über einer halben Million Euro. Der Beschluss, das alte Feuerwehrhaus zu einem kleinen Dorfmuseum umzugestalten und somit der dörflichen Nutzung zu zuführen, liegt unterschriftsreif bei der gemeindlichen Strukturabteilung. Wichtigste Intention des Projektes, ist nach Willen der Lokalpolitiker eine verständliche und interessante Präsentation der 500-jährigen Orts-Historie.

Der sich in der Endphase befindliche gemeindliche Flächennutzungsplan, hat sich zwischenzeitlich relativiert. Aufgrund von mehreren Eigentümer-Widersprüchen, wurde der große Mittelbereich „Auf der Höhe/Hechelscheider Straße herausgenommen.

Zu allen anderen in Steckenborn vorgesehenen Bauland-Bereichen gibt es derzeit weder behördliche, noch privaten Widerspruch.

Viele „Baustellen“

Aus dem „Konjunkturpaket II“ steht für Steckenborn eine Bezuschussung von insgesamt 35 299 Euro für ein Kleinspielfeld und die Erneuerung der Ballfangnetze, sowie der vorderen Begrenzungsbarriere am Sportplatz zur Verfügung. Die durch Korrosion stark deformierten Fenster der Leichenhalle, werden derzeit erneuert.

Teilinstandsetzungen diverser Wirtschaftswege rund um Steckenborn sind im Rahmen allgemeiner Unterhaltungsmaßnahmen ebenfalls vorgesehen.

Auch die immer noch vorherrschende Oberflächen-Wasserüberstauung „Auf der Held“ steht auf der Wunschliste des CDU-Ortsverbandes. „Hier besteht nach wie vor akuter Handlungsbedarf“, schwor Alex Stiel auf das Thema ein. (avl)

Quelle: AZ



Simmerath-Steckenborn

Grundschule Steckenborn fast wie neu
Die energetische Sanierung soll sich bezahlt machen

(rpa) | 31.01.2010

Steckenborn. Die Grundschule in Steckenborn ist fast wie neu: Für rund 923.000 Euro wurde die Schule saniert und dabei energetisch deutlich verbessert.

Das Ergebnis: Im Jahr verbraucht die Schule nun etwa 7000 Liter Heizöl weniger, das ist eine Ersparnis von 35 Prozent. Bislang waren im Durchschnitt 30.000 Liter Heizöl notwendig, nun kommt die Schule mit 23.000 Liter aus, was den Haushalt der Gemeinde Simmerath etwas entlastet.

Die energetische Sanierung der Grundschule Steckenborn (derzeit etwa 160 Schüler) und der angrenzenden Turnhalle ist eine Erfolgsgeschichte, an der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Aachen guten Anteil hat, wie Stephan Sikora von der WFG nun im Simmerather Hochbauausschuss berichtete. Die kalkulierten Kosten von 1,01 Millionen Euro konnten durch intensive Verhandlungen und enge Zusammenarbeit mit den Firmen um etwa 87.000 Euro verringert werden. Tatsächlich ausgegeben wurden (aufgrund zusätzlicher Maßnahmen, die zunächst nicht vorauszusehen waren) 965.000 Euro.

Für die Sanierung wurden insgesamt 29 Aufträge vergeben, davon 61 Prozent an Firmen aus dem Gemeindegebiet Simmerath. Dabei, so Stephan Sikora, wurden die Simmerather Firmen nicht extra bevorzugt, sie hatten die besten und wirtschaftlich günstigsten Angebote abgegeben. Ingenieur Achim Nießen, der das Projekt betreut hat, betonte im Ausschuss: «Wir haben in der Gemeinde Simmerath wie in der Eifel überhaupt gute Firmen, die sich stets mit dem Projekt identifizieren.»

Saniert wurden an der Grundschule in Steckenborn unter anderem die Fassaden, die Heizung, das Dach und die Sanitäranlagen. Für die Planung wurden drei Monate benötigt, mit den Bauarbeiten wurde im Juni 2008 begonnen, im November 2009 waren die Arbeiten abgeschlossen - gut einen Monat vor dem vereinbarten Termin.

Im Ausschuss wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Ingenieurbüro Achim Nießen, der WFG, der Gemeinde Simmerath und der beauftragten Firmen gelobt.

Neubau des Gerätehauses der Feuerwehr

Auch beim Neubau des Gerätehauses für die Feuerwehr in Steckenborn wird die WFG eingebunden - mit dem hoffentlich gleichen Erfolg wie bei der Sanierung der Grundschule. Laut Haushalt sind die Gesamtkosten auf etwa 600.000 Euro veranschlagt, davon übernimmt die Gemeinde 465.000 Euro sowie 10.000 Euro für das Baumanagement. Bau- und Einrichtungskosten in Höhe von 135.000 Euro werden durch den Feuerwehrverein und von der Löschgruppe in Eigenleistung übernommen.

Quelle: AZ





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Letzte Änderung: 28-Jan-2017

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