CDU Strauch
Gemeindeverband Simmerath

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Ortsvorsteherin


Maren Franz
In den Kuhlen 21
52152 Simmerath-Strauch
02473/929467
maren_franz@web.de

 

OV-Vorstand
Vorsitzender
Friedel Strauch
Auf der Hof 51
Strauch
02473/3891
friedel.strauch@t-online.de
Stellv. Vorsitzender
Arnd Bremen
Kölner Str. 41
Strauch
02473/2442
a.bremen@t-online.de
Geschäftsführerin
Maren Franz
In den Kuhlen 215
Strauch
02473/929467
Maren_Franz@web.
de
Beisitzer
Hubert Breuer
Amselweg 8
Strauch
02473/2706
hubert.breuer@t-online.de
Beisitzer
Thomas Johnen
Kölner Str. 56
Strauch
02473/939517
thomas.johnen
@gmx.de
Beisitzer
Karl-Heinz Plum
Monschauer-Str. 19
Strauch
03473/9272507
Beisitzerin
Diana Herwig
In den Kuhlen 23
Strauch
02473 /93 86 46
diana.herwig@
posteo.de
 

Inhalt

Neuer Helfer auf dem Friedhof

CDU-Ortsverband Strauch schafft einen kleinen Transportwagen an

Der CDU-Ortsverband Strauch hofft, dass der Transportwagen großen Zuspruch findet. Foto U. Strauch

Sonnenstrahlen, warme Temperaturen und die bunten Blumen in den Gartenbaugeschäften machen Lust darauf, den Garten auf Vordermann zu bringen. Doch nicht nur der Garten soll in bunten Farben erstrahlen, auch das Grab der geliebten Verstorbenen möchte wieder hergerichtet werden. Leider ist auf dem Friedhof das Heranschaffen der Materialien, wie Erde und Blumen, mit Mühe verbunden.

Dies hat der CDU-Ortsverband Strauch erkannt und einen Transportwagen angeschafft, der nun bereitsteht. Somit können die Materialen vom Auto bequem zum Grab gefahren werden. Der CDU-Ortsverband Strauch hofft, dass der Transportwagen großen Zuspruch findet.  
Mitgliederversammlung 2017
Bruno Löhrer Ehrenvorsitzender der CDU-Fraktion
Mitgliederversammlung 2016
Engagiert in der neuen Umgebung
Querungshilfe zum Blühen gebracht
Mitgliederversammlung 2015
Ortsvorsteher B. Löhrer verabschiedet
Neues Baugebiet
Ein starkes Team für Strauch
Ortsdurchfahrt
PSKW: CDU-Kritik an Parteifreunden aus der Rureifel
Mitgliederversammlung 2013
Einweihung Umbau Pfarrheim
Mitgliederversammlung 2012
"Kletterkiste" eingeweiht
Feuerwehr auf den Stand der Technik
Stolz auf neues Kindergartengebäude
Neuer Kindergarten
Zum Besucherbergwerk
Kein weiterer Winter im alten Kindergarten
Mitgliederversammlung 2010
Anträge des Ortsvorstehers
Neuer Kindergarten als Masiv-Bau
"Kletterkiste" Familienfest
Glücksfall für Strauch, Kreis baut Kindergarten
Statt Sanierung, neuer Kindergarten

Neues Bauland und besserer Handyempfang für Strauch
Von: Max Stollenwerk
3. März 2017

Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes mit vielen ortspolitischen Themen. „Im Vergleich mit Nachbarn gut aufgestellt.“



Noch ist hier kein Haus in Sicht, doch das könnte sich in Zukunft ändern. Der Bebauungsplan 172 „südlich Weißenborn“ zwischen dem Straucher Friedhof, dem Amselweg und der Straße Auf der Hof ist bereits aufgestellt. Eine Eigentümerversammlung soll der nächste Schritt auf dem Weg zu neuem Bauland sein. Foto: Stollenwerk

In Strauch pfeifen es die Spatzen nun schon länger von den Dächern: Zwischen dem Friedhof, dem Amselweg, bis hin zur Straße Auf der Hof soll ein neues Baugebiet entstehen. Über den aktuellen Sachstand informierte der ehemalige Straucher Ortsvorsteher Bruno Löhrer gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Strauch am Donnerstag.

„Neue Baumöglichkeiten für die Ortschaft Strauch sind grundsätzlich begrüßenswert. Aber das Vorgehen muss im Dialog mit den Eigentümern besprochen und nicht über deren Köpfe hinweg entschieden werden“, so Hermanns. Der Bebauungsplan 172 „südlich Weißenborn“ sei nun schon eine ganze Zeit lang aufgestellt, das Verfahren ruhe jedoch inzwischen seit über zwei Jahren, erklärte Bruno Löhrer.

Das neue Plangebiet, das eine Fläche von 5,3 Hektar umfasst, würde Platz für bis zu 60 Baustellen bieten. Die 60 Grundstücke weisen im Durchschnitt eine Größe von 650 Quadratmetern auf. Doch weitere Details zum möglichen Baugebiet, etwa zur Verkehrsführung oder den Erschließungskosten, wurden nicht besprochen. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns wies in diesem Zusammenhang auf eine am 30. März stattfindende Eigentümerversammlung im Straucher Pfarrheim hin. „Wir werden seitens der Gemeinde Simmerath keinen konkreten Vorschlag einbringen, sondern ein mögliches Vorgehen mit allen Eigentümern erörtern“, so Hermanns.

Eine rege Diskussion gab es zum Thema Handyempfang in Strauch, der an einigen Stellen im Ort, auch abhängig vom Mobilfunkanbieter, zu wünschen übrig lässt. Es wurde kritisiert, dass die Politik hier nicht genug Einsatz zeige, um einen Mobilfunkmast zu ermöglichen. Dieser Ansicht widersprach Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jedoch deutlich: „Vor Jahren haben wir einem Mobilfunkanbieter ein Grundstück am Straucher Ausweichsportplatz verkauft. Nach massivem Widerstand, teils aus Strauch, teils auch aus Steckenborn, hat dieser das Grundstück aber wieder zurückgegeben“, erläuterte Hermanns.

Sein Vorschlag war daher, falls hier Interesse bestehe, eine „Abstimmung in der gesamten Bevölkerung von Strauch und Steckenborn durchzuführen, um ein Stimmungsbild zu erhalten“. Er betonte, dass man in diese Abstimmung „vollkommen ergebnisoffen“ hineingehen würde.

Das Thema Breitbandausbau war ebenfalls Thema auf der Tagesordnung. Ratsvertreter Friedel Strauch merkte hierzu an, dass man zwar in Strauch nicht schlecht versorgt sei, im Gegensatz beispielsweise zu Rollesbroich sei man „jedoch schon im Hintertreffen“. Hier stellte Karl-Heinz Hermanns zwei mögliche Alternativen vor. Zum einen gäbe es ein Förderprogramm, das vorsehe, alle Bereiche mit einer Versorgung von unter 30 Megabit pro Sekunde auszubauen.

Hier würde jedoch nur ein Ausbau bis zur Straße und nicht bis ins Haus erfolgen. Zum anderen sei man in Verhandlung mit dem Internetanbieter „Deutsche Glasfaser“. Bei diesem Angebot würde ein Ausbau bis ins Haus erfolgen, jedoch müssten mindestens 40 Prozent der Haushalte einen Vertrag abschließen, der über zwei Jahre läuft. „Es ist aber noch keine Entscheidung getroffen worden und zu gegebener Zeit wird es zu diesem Thema auch noch Bürgerinformationen geben“, so Hermanns.

Friedel Strauch erläuterte außerdem einige Projekte in der Gemeinde Simmerath, die die CDU Strauch in diesem Jahr unterstützen wolle. „Wir werden den Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Einruhr und Rollesbroich verfolgen, den Bau des neuen Sport- und Kulturzentrums Kesternich vorantreiben und uns auch für die Umgestaltung des Rathausplatzes nach dem Simmerather Frühjahrsmarkt einsetzen.“

Insgesamt sei die Entwicklung der Gemeinde positiv, was auch die Ausweisung neuer Baugebiete am alten Sportplatz Simmerath und Hasselfuhr Lammersdorf zeigen würde. „Im Vergleich zu unseren Nachbarkommunen sind wir sehr gut aufgestellt und können optimistisch in die Zukunft blicken“, so Strauch.

Kritisiert wurden die Vorschläge der SPD Simmerath, die im Rahmen der Haushaltsdebatte vorgeschlagen hatte, die Asylbewerberunterkunft Langschoß zu schließen und sich für eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge einzusetzen und zudem einige Wirtschaftswege zu sperren, um so Kosten einzusparen. „In Langschoß wurden bereits Maßnahmen zur Modernisierung durchgeführt, und die Wirtschaftswege in unserer Gemeinde sind stark frequentiert, da macht eine Sperrung keinen Sinn“, sagte Friedel Strauch.

Wahllokal im Kindergarten

Friedel Strauch wies zum Ende der Versammlung noch auf eine kleine Änderung beim diesjährigen Erntedankzug in Strauch hin: „Da die Bundestagswahl am 24. September am gleichen Tag wie der Erntedankzug ist, ist das Wahllokal nicht wie gewohnt im Pfarrheim, sondern im Kindergarten.“ Der Erntedankzug stelle sich nicht wie üblich in der Sonnenstraße auf, sondern in der Kesternicher Straße, damit das Wahllokal den ganzen Tag mit dem Auto erreichbar sei.


„Gefahr durch den Schulz-Effekt“
Von: mxs
5. März 2017



Die Mannschaft der CDU in Strauch und ihre Gäste bei der Ortsverbandsversammlung am vergangenen Donnerstag. Foto: M. Stollenwerk

Neben kommunalpolitischen Themen spielte aufgrund der beiden anstehenden Wahlen auch die Landes- und Bundespolitik eine Rolle bei der CDU-Ortsverbandsversammlung in Strauch. Der CDU-Landtagsabgeordnete für den Südkreis Aachen, Axel Wirtz, sprach davon, dass „die Bundespolitik durch Martin Schulz munter geworden ist und neue Impulse bekommen hat“.

Dies sei für die Demokratie grundsätzlich gut, doch „bis zu den Wahlen wird sich vieles wieder anpassen und normalisieren“, glaubt Wirtz. „Die rot-grüne Landesregierung in NRW schafft es schon jetzt nicht, eine funktionierende Abschiebepolitik auf die Beine zu stellen, daher ist es doch völlig unglaubwürdig, dass sich dies nach der Landtagswahl am 14. Mai ändern wird, wenn diese Regierung an der Spitze bleibt“, sagte er zur aktuellen Flüchtlingssituation.

„ Mit Konzepten überzeugen“

Bruno Löhrer sprach von einer „Gefahr durch den Schulz-Effekt, vor allem für die Landtagswahl“, da sich bis zur Bundestagswahl im September vieles von selbst erledige. Daher sei es die Aufgabe der CDU, durch sachliche Argumente und klare Konzepte bis dahin zu überzeugen. „Wir haben in den nächsten Monaten noch viel zu tun“, konstatierte Axel Wirtz.

Der CDU-Landtagsabgeordnete bescheinigte der Gemeinde Simmerath in den letzten Jahren eine „ordentliche Zukunftspolitik“. Die Steuerkraft sei sehr gut, neue Betriebe siedelten sich in Simmerath an, die Auspendler sänken und die Einwohner stiegen entgegen der prognostizierten demografischen Entwicklung in ländlichen Gebieten. Handlungsbedarf bestehe indes im Bereich der Schlüsselzuweisungen.

„Es kann nicht sein, dass wir keine Schlüsselzuweisungen erhalten, nur weil die Gemeinde gut gewirtschaftet hat“, sagte Ortsverbandsvorsitzender Friedel Strauch im Hinblick auf die in 2017 ausbleibenden Schlüsselzuweisungen durch das Land. Man werde „für die gute Arbeit bestraft“ und verhungere „am ausgestreckten Arm“, so Strauch. „Wie kann es sein, dass ein Bürger in Köln mehr bekommt als in der Gemeinde Simmerath, nur, weil die Stadt Köln schlechter gewirtschaftet hat?“, kritisierte er eine „Besserstellung“ von Bürgern.

Und auch der Ausbau der stark von Pendlern frequentierten Bundesstraße 258 zwischen Kalkhäuschen und Oberforstbach „kommt unter der der aktuellen Landesregierung nicht voran“, appellierte Strauch an Axel Wirtz, sich auch hier stark zu machen.

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Bruno Löhrer ist Ehrenvorsitzender der CDU-Fraktion

Von: ho
28. Februar 2016

Bruno Löhrer (2. v. re.) wurde zum Ehrenvorsitzenden der Simmerather CDU ernannt. Zu den ersten Gratulanten gehörten (v. li.) Ralph Löhr, Christoph Poschen und Jens Wunderlich. Foto: K.-H. Hoffmann

Bisher dürften nur wenige erlebt haben, dass Bruno Löhrer um eine Antwort verlegen war, oder es ihm gar die Sprache verschlug. Letzteres geschah jedoch am Freitag in der Eicherscheider Tenne, wo sich die Simmerather CDU-Fraktion zu einem gemütlichen Beisammensein eingefunden hatte.

Als Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen mitteilte, dass die Fraktionsmitglieder einstimmig Bruno Löhrer zum Ehrenvorsitzenden gewählt hatten, war auch das Urgestein der Simmerather Christdemokraten zunächst einmal sprachlos.

Wie Poschen betonte, gibt es damit wieder in der Geschichte der CDU-Fraktion einen Ehrenvorsitzenden. Mit dieser Auszeichnung dankte die CDU-Fraktion ihrem ehemaligen Vorsitzenden für seine von 1999 bis 2012 verdienstvolle und erfolgreiche Arbeit. Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen: „Hierfür gelten ihm unsere Anerkennung und unser herzlichster Dank.“ Bruno Löhrer hatte in all den Jahren seiner politischen Tätigkeit seine Kenntnisse und Fähigkeiten aus seiner Tätigkeit als Diplom-Ingenieur in die politische Arbeit einbringen können.

Mit seinem planungsrechtlichen, kritischen Sachverstand, der auch bei der Opposition Anerkennung fand, sei er eine Bereicherung für den Gemeinderat gewesen, so Poschen, der hinzufügte: „Er hat mit seinem entschiedenen Eintreten für seine politischen Ansichten die Kommunalpolitik in seiner Heimatgemeinde Simmerath und seinem Heimatort Strauch entscheidend mitgeprägt.“ Gerührt nahm Bruno Löhrer die Ehrung entgegen und bedankte sich bei all denen, die ihn bei seiner Arbeit begleitet und unterstützt hätten.

Quelle: Eifeler Zeitung


Mehr junge Leute für Politik begeistern

Von: ho

19. Februar 2016

Auf der Versammlung der Straucher CDU erhielten Maren Franz und Vorsitzender Friedel Strauch (4.v.r.) Lob von hoher Stelle. Bürgermeister Hermanns (2.v.l.) und Bernd Goffart (2.v.r.) sprachen von einem „guten Duo“ und einem „absoluten Gewinn für den Ort“. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Strauch. Im Hinblick auf das ehrenamtliche Engagement sprach Strauchs Ortsvorsteherin Maren Franz auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes von einem „lebens- und liebenswerten Ort“, in dem sie gerne wohnen würde.

Geprägt wurde die Versammlung der Straucher Christdemokraten von ausführlichen Informationen und einem regen Meinungsaustausch zu lokalen und überregionalen Themen.

Hierzu nahmen neben dem Vorsitzenden Friedel Strauch auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck, MdL Axel Wirtz und der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart Stellung.

Friedel Strauch verwies in seinem Rückblick auf das Jahr 2015 mit Stolz darauf, dass sich die Gemeinde im Gegensatz zu anderen Kommunen nicht im Nothaushalt befinde, und bemängelte die gesunkenen Schlüsselzuweisungen vom Land und die gestiegene Umlage an die Städteregion. An moderaten Steuererhöhungen sei man jedoch nicht vorbeigekommen. Als erfreulich bezeichnete er die Tatsache, dass der Windpark Lammersdorf offensichtlich langsam Gestalt annehme.

Maren Franz erwähnte die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten im Ort, brachte aber auch ihre Besorgnis zum belgischen Atomkraftwerk (AKW) Tihange zum Ausdruck. Franz, die auch im Vorstand des CDU-Kreisverbandes tätig ist, wünschte sich zudem, dass sich in Zukunft mehr junge Menschen für die Kommunalpolitik begeistern.

Der Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart sprach ebenso wie später Bürgermeister Hermanns dem Vorsitzenden Friedel Strauch und Maren Franz ein großes Kompliment für ihr Engagement im Ort aus. Hermanns sprach von einem „absoluten Gewinn für den Ort“ und Goffart konstatierte: „Da haben wir sicherlich ein gutes Duo“.

Axel Wirtz (MdL) betonte zunächst einmal das gute Einvernehmen mit der Simmerather CDU und monierte die finanzielle Vernachlässigung des ländlichen Raums durch die Landesregierung. Zur Flüchtlingssituation merkte Wirtz an: „Hier zeichnet die Eifel natürlich aus, dass da nicht nur drüber geredet, sondern vor allem angepackt wird.“

Bürgermeister Hermanns, derzeit Vorsitzender der Bürgermeister-Runde in der Städteregion, brachte gleichfalls seine Besorgnis zum AKW Tihange vor. Im Hinblick auf die Klage der Städteregion hielt er fest: „Die Gemeinde Simmerath wird hier ihren Klagebeitritt erklären“. Der Bürgermeister, der sich an diesem Abend nur zu lokalen Themen äußern wollte, lobte die Überarbeitung des Wanderwegenetzes in Strauch, die in enger Zusammenarbeit mit dem Eifelverein erfolgt sei. Oswald Breuer habe hier sehr zuverlässig die Erstbeschilderung übernommen.

Zum Breitbandausbau in der Gemeinde hielt Hermanns fest, dass nach dem anstehenden Ausbau in Rollesbroich, Simmerath und Paustenbach bis auf Steckenborn und Strauch alle Kabelverzweiger der Gemeinde an das Glasfasernetz angebunden seien. In Strauch empfangen lediglich noch rund 3,5 Prozent der 495 Anschlüsse weniger als 6 MBit/s im Download. Die Netzanbieter könnten sich nun innerhalb der nächsten 36 Monate dazu äußern, ob sie die Breitbandversorgung in Steckenborn und Strauch auch ohne öffentliche Zuschüsse verbessern wollen.

Falls hierzu kein Unternehmen bereit ist, erfolge eine Ausschreibung in der Hoffnung, einen Netzanbieter zu finden, der den Breitbandausbau in Strauch übernehmen will.

Quelle: Eifeler Zeitung

  

Engagiert in der neuen Heimat

Maren Franz (37) kam 1990 aus Brandenburg in den Westen des Landes
und fasste rasch Fuß in Strauch.
Kommunalpolitik und Hund „Bolle“ sind ihre Hobbys.

Von: M. S.

24. Juli 2015



Ein eingespieltes Duo: Maren Franz und ihr australischer Such-/Rettungshund „Bolle“. Foto: Manfred Schmitz

Die Wiedervereinigung Deutschlands – in aller Munde, aber längst noch nicht in Herzen und Köpfen der „alten“ wie „neuen“ Bundesbürger verankert. Ein Beispiel aus Strauch zeigt, wie Integration von Bürgern bis dato völlig unterschiedlicher Gesellschaftssysteme in gegenseitigem Respekt und zu beiderseitigem Nutzen funktionieren kann.

Seit zehn Jahren leben Maren und Roberto Franz in Strauch. Hier sind der Regionalbahn-Lokomotivführer und die Bürokaufrau „zu Hause, wir fühlen uns rundum wohl, von der Dorfgemeinschaft voll und ganz akzeptiert“.

Es gibt wohl keinen stichhaltigeren Beweis für dieses Empfinden als die Tatsache, dass die 37-jährige staatlich geprüfte Betriebswirtin im vergangenen Jahr zur Straucher Ortsvorsteherin gewählt wurde. Dem Simmerather Gemeindeparlament gehört sie zudem als Sachkundige Bürgerin mehrerer Ausschüsse an.

Maren Franz stammt aus der geschichtsträchtigen Landeshauptstadt Brandenburg (Havel), Ehemann Roberto erblickte im sächsischen Radebeul das Licht der Welt.

Wegweisende Begegnung

Die Kommunal-Politikerin gehört der CDU an. Sie kam als Zwölfjährige, 1990, zu Verwandten nach Aachen, nachdem ein Ausreiseantrag von den DDR-Behörden genehmigt worden war. In der Kaiserstadt lernte sich das spätere Paar kennen und lieben. Maren besuchte die Gesamtschule in Laurensberg, eine kaufmännische Ausbildung schloss sich an.

Dann der Umzug in die Nordeifel: „Ich war immer an Kommunalpolitik interessiert. Da traf ich Bruno Löhrer… Diese Begegnung war wegweisend, super. Ich wollte unsere Dorfgemeinschaft aktiv mitgestalten.“

2008 wurde Maren Unionsmitglied, fünf Jahre später ging ihre Karriere bergauf. Parteifreund und Ratsherr Friedel Strauch trug ihr das Amt der Geschäftsführerin im Unions-Ortsverband an; das Votum der Mitgliederversammlung fiel einhellig pro Kandidatin aus.

Maren Franz betrachtet ihr politisches Engagement als „spannende Arbeit, ich kann mich für die Belange unserer Bevölkerung und ihres Heimatortes einsetzen und viel bewirken“.

Ihre zeitaufwändige, ehrenamtliche Tätigkeit hinderte die inzwischen hauptberufliche Lohnbuchhalterin der Glaswerke St. Gobain in Stolberg nicht daran, im besten Sinn und buchstäblich auf den Hund zu kommen (s. Box).

Blickt die etablierte Maren auf ihre Straucher Jahre, ist sie ihren Nachbarn und der Dorfbevölkerung „dankbar für die große Unterstützung meiner politischen Tätigkeit pro Gemeinwesen sowie die herzliche Aufnahme in die Bürgerschaft. Auch mein Mann steht mir bei Umsetzung meiner Aktivitäten stets hilfreich zur Seite“.

Einen in Zeiten spürbarer Politik-Verdrossenheit freilich schwer zu erfüllenden Wunsch äußert Maren Franz: dennoch voller Zuversicht: „Viel mehr junge Menschen als derzeit sollten sich politisch betätigen und unsere Gesellschaft positiv wie zukunftsfähig formen.“ (M. S.)

Prüfung für Suchhunde vor zwei Jahren bestanden

„In unserer Familie gab es immer Hunde.“ Der australische Schaf-Hütehund (Australian Shepherd-Dog) „Bolle“ machte 2012 aus dem Duo Franz ein Trio: „Ich sah einen Fernsehbericht über die DRK-Rettungshunde-Staffel Köln. Das schien mir das perfekte Hobby. Ideal, es mit einem Tier zu gestalten, das Freude daran hat, durch viel Bewegung in freier Natur beschäftigt und ausgelastet zu sein. Und im Notfall kann ich mit dem Such- und Rettungspartner Bolle durch freiwilligen Einsatz in Not geratenen Menschen in Lebensgefahr beistehen. Etwa, wenn es nach Unfällen, Erdrutschen oder Explosionen unter Trümmern verschüttete Opfer zu bergen gilt.“ Seit Januar 2012 besuchen Frauchen und Hund eine Einsatzstaffel der Städteregion: „Das ist es, was ich wollte!“

Der sprichwörtlich zuverlässige australische Schafhüter kam als achtwöchiger Welpe zu Maren Franz. Elementares Ziel seiner Ausbildung: durch simulierte Gefahrensituationen für Such- und Rettungshunde spielerisch den führenden Menschen als vertrauenswürdigen Freund und Partner, aber auch als „Chef“ erfahren und gehorchend akzeptieren!

2013 bestand „Bolle“ die Prüfung für Suchhunde auf Landschaftsflächen und meisterte vergangenen Mai zudem alle Hürden als -Suchhund in Trümmerkulissen. Zweimal wöchentlich absolvieren Maren Franz und Bolle anspruchsvolle Trainingseinheiten in Eschweiler.

„Ich wollte unsere Dorfgemeinschaft aktiv mitgestalten.“

Maren Franz (37),
Ortsvorsteherin von Strauch

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Querungshilfe an der Kirche in Strauch zum Blühen gebracht
Von: ani

19. Juni 2015



Maren Franz (l.) und Vroni Breuer präsentieren die neue Bepflanzung.

Herausgeputzt präsentiert sich seit kurzem die Verkehrsinsel auf der Kölner Straße an der Straucher Pfarrkirche. Die beiden Blumenbeete der Querungshilfe wurden mit Buchsbaum, Blumen und Mulch liebevoll in Szene gesetzt und runden die gepflegte Anlage rund um die Kirche ab.

Wie Maren Franz, Ortsvorsteherin von Strauch, berichtet, haben die Landfrauen dafür die Ärmel hochgekrempelt. Vroni Breuer von den Landfrauen ergänzt, dass man sich mit frischem Mut und zehn Frauen an die Neugestaltung herangemacht habe. Viermal im Jahr starten die Landfrauen zudem eine Säuberungsaktion rund um die Kirche, so dass sich die gärtnerische Einbeziehung der Querungshilfe angeboten habe.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


CDU Strauch möchte sich stärker in den Gemeindeverband einbinden
Von: M. S.

27. Februar 2015



Maren Franz und Arnd Bremen (2. v. l.) kandidieren für den CDU-Ortsverband Strauch als Bewerber für den Vorstand im Gemeindeverband Simmerath. Foto: Manfred Schmitz

Ortsvorsteherin Maren Franz und Arnd Bremen wollen sich für ihren heimischen CDU-Ortsverband Strauch um eine Aufgabe im Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath bewerben.

Maren Franz strebt das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden an und möchte damit Gerhard Schmitz folgen, der auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet. Arnd Bremen möchte als Beisitzer für den Gemeindeverbandsvorstand kandidieren. Auf diese Nominierungen einigte sich der Straucher CDU-Ortsverband am Donnerstagabend bei seiner Mitgliederversammlung im Pfarrheim.

Der wichtigste Punkt der Tagesordnung waren die Vorstands-Neuwahlen. Zuvor erstattete Vorsitzender Friedel Strauch seinen Zuhörern einen Rückblick auf das verflossene Jahr 2014 awus Sicht der lokalen Union. Zufrieden stellte er fest, dass die Kommunalwahl im Mai „ein Superergebnis von über 58 Prozent Wählerstimmen“ und damit klar die absolute Mehrheit erbracht habe. 17 von insgesamt 32 Ratsmandaten würden von CDU-Vertretern wahrgenommen, „und die sind in zahlreichen Ausschüssen zum Wohle der Nordeifeler Bevölkerung aktiv“ (Strauch).

Gemeinsames Ziel sei es, einen schuldenfreien Haushalt zu verabschieden. „Große Probleme“ bereite derzeit die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in überdurchschnittlich hoher Zahl. Als „Investition in die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen“ wertete Friedel Strauch die Ausbaumaßnahmen an Schulgebäuden und die Einrichtung einer Mensa für die Sekundarschule. Strauch plädierte dafür, die Simmerather Sport- und Kulturvereine auch künftig mit öffentlichen Mitteln zu fördern, „denn gute Vereinsarbeit trägt kräftig zum Gemeinwohl bei“. Mit Genugtuung würdigte der Vorsitzende, „dass mit Bruno Löhrer ein Straucher Mitbürger für sein ehrenamtliches Engagement öffentliche Anerkennung fand“. Auch über die Senkung der Müllgebühren zeigte er sich der Vortragende erfreut.

Zur Erstellung neuer Busleitsysteme gelte es, statistisch zu erfassen, wie stark die Frequentierung einzelner Linien sei. „Das ist schließlich eine Kostenfrage“. Zum Projekt „Baugebiet Kaufland“ in Imgenbroich bemerkte Friedel Strauch, dass man in dieser Sache nun gespannt auf ein Gerichtsurtei warte, nachdem die Stadt Monschau das Vorhaben nun offenbar in reduzierter Form voranbringen möchte. Aber, so Strauch: „Keine Kommune darf sich auf Kosten ihrer Nachbarn profilieren!“

Ortsvorsteherin Maren Franz zeigte sich „überrascht vom tollen Wahlergebnis“ und beteuerte: „Ich habe es noch keinen Tag bereut, Bruno Löhrers Nachfolgerin zu sein! Für Strauch und seine Bürger zu arbeiten, macht mir großen Spaß!“

Als persönliches Ziel ihrer politischen Arbeit nannte die Ortsvorsteherin und Geschäftsführerin im Ortsverband, „die Lebensqualität für die Straucher stärken, positiv Erreichtes bewahren und stetig zukunftsorientiert gestalten“.

Der demografische Wandel, resümierte Franz, mache den Nordeifelorten sehr zu schaffen, obwohl die Zahl der Straucher Bürger sogar gestiegen sei. Man wolle, dass insbesondere junge Familien in Strauch „eine Heimat und gute Zukunft finden“. Die Bevölkerung sei herzlich eingeladen, einen passenden Namen für das Baugebiet Amselweg zu kreieren. Und: „Ich wünsche mir, dass mehr junge Menschen und vor allem Straucher Frauen als jetzt sich politisch engagieren. Politik ist eine spannende Sache!“

Vorstand erweitert

Ein Dank des Wahlleiters Arthur Johnen an den Ortsverbandsvorstand leitete die Neuwahl des Führungsgremiums ein. Vorsitzender Friedel Strauch wurde einstimmig wiedergewählt, neuer Stellvertreter wurde Arnd Bremen. Er folgt in dieser Funktion Bruno Löhrer. Maren Franz wurde als Geschäftsführerin bestätigt. Das Besitzertrio wurde zum Quintett, jetzt bestehend aus Bruno Löhrer, „Kalle“ Plum, Hubert Breuer, Manfred Eßer und Alexander Frings.

Unter Punkt „Verschiedenes“ übte Bruno Löhrer „Kritik an meiner eigenen Partei, und zwar zum Thema Direktmandate und Absicherung auf der Reserveliste“. Er beklagte, „dass die CDU Strauch beispielsweise zur jüngsten Kommunalwahl 349 Stimmen auf sich vereinen konnte und dafür ein Ratsmandat erlangte, ebenso auch Rollesbroich, und das bei nicht einmal halb so vielen Stimmen wie Strauch“.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



30.06.2014

Strauch verabschiedet Ortsvorsteher Bruno Löhrer
Von: ho


Bruno Löhrer sagte im Rahmen des Pfarrfestes als Ortsvorsteher „Tschüss“ als Ortsvorsteher. Die Straucher verabschiedeten Löhrer (67) in würdigen Rahmen und mit vielen lobenden Worten. Die 30-jährige Maren Franz (r.) hat seine Nachfolge angetreten. Foto: Hoffmann

Er war stets ein Mann klarer Worte, der kein Blatt vor den Mund nahm, Klartext redete und sich fast drei Jahrzehnte auf der kommunalpolitischen Bühne für Simmerath und seinen Wohnort Strauch engagierte. Dafür wurde er sowohl beim politischen Gegner, als auch bei der eigenen Partei, der CDU, dessen langjähriger Fraktionsvorsitzender er bis 2012 war, geschätzt.

Die Rede ist von Bruno Löhrer (67) aus Strauch, der 26 Jahre im Simmerather Gemeinderat tätig war und seit 1984 in 20-jähriger Tätigkeit als Ortsvorsteher von Strauch viel bewirkte.

Am Sonntag verabschiedeten sich die Straucher von Bruno Löhrer als Ortsvorsteher im Rahmen des Pfarrfestes in herzlicher Weise und mit großer Beteiligung.

Löhrer will sich nach all den Jahren aus der Politik zurückziehen und sich in seinem dann beginnenden Ruhestand mehr der Familie und den Enkelkindern widmen. Während seiner politischen Tätigkeit hatte Bruno Löhrer sein Heimatdorf Strauch stets im Auge und die Gemeinde Simmerath fest im Blick. Parteifreunden gegenüber konnte er ebenso hartnäckig sein wie auch der Verwaltung gegenüber.

Von allen Seiten wurde ihm auch am Sonntag bei der Verabschiedung im Pfarrheim attestiert, dass er stets ein offenes Ohr für die Straucher Bevölkerung hatte.

Das Kompliment nahm er lächelnd zur Kenntnis und meinte: „Uns in Strauch geht es eigentlich gut. Wir haben hier eine hohe Lebensqualität“. Von der Kanalisierung über die Friedhofsgestaltung, den neuen Kindergarten und das neue Pfarrheim, den Dorfplatz und den Kreisverkehr wurden während seiner Amtszeit viele Baumaßnahmen vollendet.

Für Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ist Löhrer, der von ihm auch als vertrauensvoller Ratgeber geschätzt wurde, maßgeblich für die positive Entwicklung des Ortes verantwortlich. „Mit seinem planungsrechtlichen, kritischen Sachverstand“, so Hermanns, „war er auch eine Bereicherung für den Gemeinderat“.
Maren Franz folgt nach

Seinen Job als Ortsvorsteher hat er nun in jüngere Hände übergeben. Maren Franz (30) tritt in seine Fußstapfen und will hochmotiviert die von Löhrer begonnenen Projekte in dessen Sinne weiterführen. Maren Franz, die in Stolberg bei Saint Gobain als Lohnbuchhalterin tätig ist, wohnt in Strauch und ist seit 2008 in der CDU. Sie will, wie sie hervorhebt, Ansprechpartner für alle Straucher mit allen Anliegen sein und wird zudem im Simmerather Rat in zwei Ausschüssen mitwirken.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



07.02.2014

Entstehen in Strauch bald 60 Baustellen?

Bebauungsplan „Amselweg-Friedhof“ erstmals vorgestellt.
Drei mögliche Erschließungsvarianten sollen mit den Eigentümern erörtert werden.


Zwischen dem Straucher Friedhof (1) und der Straße Auf der Hof (2) soll sich der neue Bebauungsplan für Strauch erstrecken. Die rote Linie markiert die Abgrenzung des Gebietes. Foto: Planungsbüro Becker

Strauch. Die Ortschaft Strauch möchte sich weiterentwickeln. Zwischen Friedhof und der Straße Auf der Hof könnten hinter der vorhandenen Bebauung entlang der Landstraße 246 etwa 60 neue Baustellen entstehen.

Erstmals diskutiert wurde der Bebauungsplan 171 „Amselweg-Friedhof“ jetzt in der Sitzung des Simmerather Planungsausschusses. Das für die Gemeinde Simmerath tätige Planungsbüro Becker aus Kall stellte drei mögliche Erschließungsvarianten vor, die nun mit den Eigentümern näher erörtert werden sollen.

Zuvor hatte Manfred Sawallich (SPD) Zweifel daran geäußert, dass überhaupt Interesse an einer solchen Ausweisung vorhanden sei. Da in der Gemeinde Simmerath noch ausreichend freie Bauflächen vorhanden seien, sehe er keinen Handlungsbedarf.

Eigentümer wollen Kosten tragen

„Es gibt sehr wohl Interesse an einer Entwicklung in diesem Bereich“, versicherte Jens Wunderlich (CDU).

Die Eigentümer im Plangebiet hätten sich sogar bereit erklärt, die Kosten für die Aufstellung eines Bebauungsplanes selbst zu übernehmen.

Wenn dem so sei, räumte Sawallich ein, solle man den Plan zur Diskussion stellen, wobei darauf zu achten sei, dass auch wirklich alle Grundstückseigentümer einbezogen würden.

„Ergebnisoffen“

Vollkommen „ergebnisoffen“ sah Jens Wunderlich die anstehende Beratung, so dass sich der Planungsausschuss dafür aussprach, die drei vorgelegten Erschließungsvarianten zunächst mit allen Eigentümer zu erörtern. Dabei wird sich auch die Frage stellen, ob für die Aufstellung eines Bebauungsplanes ein Umlegungsverfahren erforderlich ist.

Das neue Plangebiet umfasst eine Fläche von 5,3 Hektar. Die 60 Grundstücke weisen im Durchschnitt eine Größe von 650 Quadratmetern auf. Schon in den ersten Erschließungsvarianten wurde sichtbar, dass die Zufahrtsregelung ins neue Baugebiet im Bereich des Friedhofes eine besondere Herausforderung darstellt, da der hier vorhandene Wirtschaftsweg, der als Trasse für eine Wohnstraße in Betracht käme, beiderseits von erhaltenswerten Heckenstrukturen gesäumt wird. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



 

06.12.2013

Ein starkes Team kandidiert für die CDU Strauch
Bruno Löhrer verabschiedet sich nach 26 Jahren von der politischen Arbeit

Ein starkes Team für den Gemeindeverband Strauch.
Friedel Strauch, Maren Franz und Alexander Frings. Foto: Kornelia Breuer

Die jährliche Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Strauch musste in diesem Jahr außergewöhnlich früh abgehalten werden. Da die Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2014 im Februar schon gestellt werden müssen, ist der traditionelle Aschermittwochstermin zu spät. Aus diesem Grund hatte der Vorstand die Mitglieder für Donnerstag ins Pfarrheim eingeladen. Der vorsitzende begrüßte die Mitglieder und die Gäste, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und den stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Gerhard Schmitz.

Bruno Löhrer eröffnete der Versammlung, dass er im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren wird. Nach 26 Jahren im Gemeinderat und 20 Jahren als Ortsvorsteher möchte er sich aus der Politik zurückziehen. Er ließ in seinem Bericht über die Arbeit des Gemeinderates und des Ortsverbandes diese Jahre noch einmal Revue passieren: „Uns in Strauch geht es gut, wir haben eine hohe Lebensqualität und ich habe nicht viele Beschwerden zu hören bekommen.“ Seit 1988 ist die Einwohnerzahl vom 900 auf 1150 gestiegen. Im Ort sind in dieser Zeit von der Kanalisierung über die Friedhofgestaltung, den neuen Kindergarten und das neue Pfarrheim viele bauliche Maßnahmen vollendet worden. Negative Ereignisse waren die Schließung der Geschäfte im Ort und der Verlust des Saales, welcher aber durch das neu gestaltete und ausgebaute Pfarrheim einen guten Ersatz hat. „Die Straucher sind zufrieden.“ So Löhrer.

Auf Gemeinde-Ebene sieht es ebenso gut aus. In Simmerath fehlt es an nichts. „Das haben wir nicht nur dem ehemaligen Bürgermeister Hubert Breuer sondern auch dem jetzigen Karl-Heinz Hermanns zu verdanken. Ich bin froh und dankbar, dass Karl-Heinz Hermanns noch einmal für das Bürgermeisteramt kandidiert.“ Bruno Löhrer möchte seinen Ruhestand mit der Familie und den Enkeln verbringen und sieht die Gemeinde mit den Kandidaten für die nächste Wahl gut aufgestellt.

Der stellvertretende Gemeinderatsvorsitzende Gerhard Schmitz bedankt sich für die geleistete Arbeit bei Bruno Löhrer: „ Er war ein prägendes Gesicht in derGemeinde.“

Auch Bürgermeister Hermanns betont, dass der neue Kindergarten, das neue Pfarrheim und der Dorfplatz nicht nur ein Gewinn für den Ort, sondern auch für die Gemeinde ist. Er betont, dass „Bruno Löhrer maßgeblich für die positive Entwicklung des Ortes verantwortlich ist. Mit seinem planungsrechtlichen, kritischen Sachverstand war er eine Bereicherung für den Gemeinderat mit dem man vertrauensvoll zusammenarbeiten konnte und der stets ein guter Ratgeber war. Hermanns wünscht sich, Bruno Löhrer weiterhin als sachverständigen Bürger im Planungsausschuss zu haben.

Für die anstehenden Wahlen übernahm der Bürgermeister die Leitung der Versammlung. Friedel Strauch wurde einstimmig als Bewerber für den Wahlbezirk Strauch gewählt. Als Bewerberin für die Reserveliste wurde Maren Franz, die seit letztem Jahr als Geschäftsführerin im Vorstand tätig ist, gewählt. Die junge Frau wohnt seit einiger Zeit in Strauch, In den Kuhlen und ist politisch sehr engagiert. Sie hat sich bereit erklärt, die Nachfolge von Bruno Löhrer, als Ortsvorsteherin anzutreten. Bürgermeister Hermanns freut sich zunächst auf eine gute Zusammenarbeit im Wahlkampf und betont wie wichtig es ist, dass auch Frauen in der Politik tätig sind. „Mit den dreien haben wir ein starkes Team für Strauch aufgestellt.“

Als persönlicher Vertreter des Direktkandidaten wurde Alexander Frings ebenfalls einstimmig gewählt.
Nach der Wahl der Vertreter für die Vertreterversammlung bedankte Friedel Strauch sich bei den Anwesenden und beendete die Versammlung. (breu)

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



 
22.02.2013

Chance für Strauch:
Sanierung der Ortsdurchfahrt



Ortsvorsteher Bruno Löhrer hofft, dass der Landesbetrieb Straßenbau Wort hält und die Sanierung der Ortsdurchfahrt in diesem Jahr erfolgt. Foto: P. Stollenwerk

Voller Hoffnung ist der Straucher Ortsvorsteher Bruno Löhrer, dass eine große Baustelle in seinem Heimatort noch in diesem Jahr abgearbeitet wird. Die Rede ist von der Ortsdurchfahrt Strauch, die an vielen Stellen sanierungsbedürftig ist.

Bei der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Strauch sagte Bruno Löhrer, dass er eine „angedeutete Zusage“ des Landesbetriebs Straßenbau NRW für die Sanierung der L 246 erhalten habe. Auf einen entsprechenden Hinweis des Ortsvorstehers hatte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns im Sommer des vorigen Jahres die zuständige Regionalniederlassung Ville-Eifel des Landesbetriebs Straßenbau angeschrieben und auf den schlechten Zustand der Fahrbahn hingewiesen.

Mit Schreiben vom 1. August 2012 hatte der Landesbetrieb die Simmerather Auffassung bestätigt und ebenfalls eingeräumt, dass die L 246 in der Ortslage Strauch instandsetzungsbedürftig sei. Für das Jahr 2013 gehe die Niederlassung daher vor einer Priorisierung der Maßnahme aus. Man rechne damit, dass die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt würden, um mit der Baumaßnahme beginnen zu können.

Bruno Löhrer hofft nun, dass die Zusage des Landesbetriebs auch im neuen Jahr Bestand hat. Gegebenenfalls werde man sich im Frühjahr nach dem Sachstand erkundigen.

Die Ortsdurchfahrt Strauch war zuletzt nach erfolgter Kanalisierung in den Jahren 1980/81 saniert worden. Inzwischen, so der Ortsvorsteher, seien erhebliche Risse in der Fahrbahndecke aufgetreten. Löhrer: „Wenn man hier nicht umgehend aktiv wird, dann besteht die Gefahr, dass sich die Schäden vergrößern und und eventuell ein Komplett-Ausbau erforderlich wird.“

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



 

Simmerath-Strauch

20.02.2013

Pumpspeicherkraftwerk:
„Nicht von vorneherein gleich das Schlimmste befürchten“
CDU-Kritik an Parteifreunden aus der Rureifel

.„Solange Trianel keine Detailplanung vorgelegt hat, sollte von politischer Seite auch keine Festlegung erfolgen“, warnte Bruno Löhrer, seit nahezu 20 Jahren Straucher Ortsvorsteher und von 1999 bis Mitte 2012 Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat Simmerath, vor Schnellschüssen gegen das geplante Pumpspeicherkraftwerk Rursee und gegen den Betreiber.

Bruno Löhrer:
Trianel hätte bei einigen Detailfragen durchaus etwas offensiver informieren können.“

Der Ort Strauch ist besonderem Maße von dem Großprojekt (die Kostenschätzungen reichen von 700 Millionen bis zu einer Milliarde Euro) in besonderem Maße betroffen, da zwischen Strauch und Parkplatz Buhlert das Oberbecken mit 7,6 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen gebaut werden soll. So nutzte Bruno Löhrer, der seinen Rückzug aus der kommunalpolitischen Arbeit angekündigt hat, den kürzlich stattgefundenen Parteitag des CDU-Ortsverbandes Strauch, um Stellung zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk zu beziehen.

Die jüngst aufgestellten Forderungen der FDP Simmerath, die auf kritische Distanz zum Pumpspeicherkraftwerk ging, könne er in großen Teilen nur unterstützen, sagt Löhrer im Gespräch mit der Lokalredaktion. Bei der Realisierung eines solchen Großprojektes seien dauerhafte Nachteile für den Tourismus und die Wasserqualität des Rursees nicht hinnehmbar. Löhrer: „Es wäre doch verrückt, wenn wir die äußerst positive touristische Entwicklung am Rursee der letzten Jahre aufs Spiel setzen würden.“ Von daher sei es auch im Sinne der Simmerather CDU, dass bestimmte Forderungen eingehalten werden müssten.

Nicht vertretbar sei es für ihn allerdings, dass „von vorneherein die schlimmsten Befürchtungen angenommen werden.“ Auch vor Ort stehe man in der Verpflichtung und der Verantwortung, insbesondere nach der Katastrophe von Fukoshima, die Energiewende nach vorne zu bringen.

„Kein Verständnis“ zeigt er somit auch für die Haltung der Parteifreunde aus Nideggen und Heimbach, die den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Rursee kategorisch ablehnten. Damit falle man auch der Bundes-CDU in den Rücken bei deren Bestrebungen den Ausbau erneuerbarer Energien zu forcieren. Bruno Löhrer: „Mit einer einer starren Anti-Haltung erzielt man keinen Fortschritt sondern erzeugt Stillstand“, appelliert er auch an die Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber.

Zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee erhofft sich Bruno Löhrer jetzt bald klare Aussagen durch den Betreiber, zumal ja auch der Wasserverband Eifel-Rur einen umfangreichen Forderungskatalog aufgestellt habe. Die kritischen Stimmen seien auch deshalb so laut geworden, weil „Trianel bei einigen Detailfragen durchaus etwas offensiver hätte informieren können.“

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



„Kunstrasensportplatz
ist das Verdienst der CDU“

Bei der CDU-Versammlung in Strauch hob Ratsherr Bruno Löhrer auch hervor, dass der beabsichtigte Bau eines Kunstrasenplatzes in Simmerath das Verdienst der CDU-Mehrheitsfraktion sei.

Hier, zwischen Sporthalle und Schwimmbad, entsteht der neue Kunstrasensportplatz

Niemals wäre man auf die Forderung der SPD eingegangen, 400.000 Euro für einen einfachen Rasenplatz „auf einer Sumpfwiese“ zu investieren. Sofort nach Erzielen des Schulkompromisses und einer Neuvermessung des Geländes zwischen Hauptschule und Schwimmhalle habe die CDU die Chance erkannt, hier einen Kunstrasenplatz zu bauen, der durch die neue Situation nun auch ein anderes Gewicht erhalten habe.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



 

Strauch

13.02.2013

Führungswechsel beim CDU Ortsverband Strauch
Bruno Löhrer gibt nach 14 Jahren sein Amt ab

Auch bei der CDU Ortsgruppe Strauch gibt es den „Politischen Aschermittwoch“, in Form der jährlichen Mitgliederversammlung. Einige Mitglieder hatten den Weg in Pfarrheim gefunden um sich über die Ereignisse des letzten Jahres zu informieren und einen neuen Vorstand zu wählen. Der vorsitzende Bruno Löhrer eröffnete die Versammlung und begrüßte neben den Mitgliedern noch einige Gäste.

Der CDU Ortsverband Strauch wählte auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand: v.l.n.r. Alexander Frings und Hubert Breuer (Beisitzer), Friedel Strauch (1. Vorsitzender), Maren Franz (Geschäftsführerin), Bruno Löhrer (2.Vorsitzender), Karl-Heinz Plum (Beisitzer). Foto: Kornelia Breuer

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sprach über die Themen, die für den Ort Strauch momentan wichtig sind. Das angedachte Pumpspeicherwerk bewegt in vielen Bereichen die Gemüter. Laut Hermanns ist die Gemeinde im Moment weder dafür, noch dagegen. Es sei wichtig, das Triangel-Projekt umfassend und intensiv zu prüfen und das objektiv und vorurteilsfrei. Man muss die Gegner und ihre Bedenken ernstnehmen, aber auch die Vorteile für die Gemeinde und die Bevölkerung ins Auge fassen.

Der Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart erklärt, dass der Wahlkampf für die Kommunalwahl im Sommer 2014 schon begonnen hat. Er betont, dass die Gemeinde Simmerath eine Kommune ohne Nothaushalt ist. „Es ist wichtig, dass die Kommune Simmerath sich weiterentwickelt, wir müssen jetzt wichtige Entscheidungen für die Zukunft treffen, aber wir sind zuversichtlich den wir machen eine gute Arbeit im Rat.“

Bruno Löhrer berichtet rückblickend, dass der Ortsverband vier Vorstandssitzungen abgehalten hat. Dabei ging es um aktuelle Kommunalpolitik und um Dorfangelegenheiten. Er dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit und lobte die Arbeit des Bauhofes der Gemeinde. „Der Bauhof leistet viel, was von den Bürgern gar nicht so wahrgenommen wird.“ Im vergangenen Jahr wurden arbeiten an den Ortsstraßen durchgeführt und auf dem Friedhof wurde ein Gräberfeld eingerichtet. Der neue Flächennutzungsplan ist rechtskräftig, hier wurde neues Bauland im Bereich Amselweg, Friedhofsweg und Hof ausgewiesen. Auch auf Gemeindeebene ist im vergangenen Jahr einiges passiert.

Die Renovierungsarbeiten an der Hauptschule sind gut vorangekommen und man freut sich hier die neue Sekundarschule einrichten zu können. In Woffelsbach entstand die „neue Mitte“. Das Simmbad konnte erfolgreich eröffnet werden und Simmerath wird einen neuen Sportplatz erhalten. Für die Zukunft sind umfassende Arbeiten an diversen Feuerwehrhäusern der Gemeinde geplant. Über das Pumpspeicherkraftwerk wollte Löhrer den Worten des Bürgermeisters nicht viel hinzufügen, er betonte, dass „die CDU nicht nur auf Kommunalebene für die Energiewende steht“.

Bernd Goffart übernahm die Leitung der Versammlung und veranlasste zunächst die Entlastung des Vorstandes. Er lobte das Engagement von Bruno Löhrer als Vorsitzender und Ortsvorsteher, ebenso wie seine jahrelange Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender. Da Bruno Löhrer nicht mehr für den Posten des Vorsitzenden zur Verfügung steht wählte die Versammlung nahezu einstimmig Friedel Strauch zum ersten Vorsitzenden. Friedel Strauch bedankte sich, im Namen des Vorstandes mit einem kleinen Präsent bei Bruno Löhrer und übernahm die Leitung der weitern Versammlung. An seine Stelle als 2. Vorsitzender wurde Bruno Löhrer gewählt.

Der ehemalige Bürgermeister Hubert Breuer hatte bis dato das Amt des Geschäftsführers inne. An seine Stelle wurde Maren Franz gewählt. Karl-Heinz Plum, Alexander Frings und Hubert Breuer wurden einstimmig zu Beisitzern gewählt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Wahlvorschläge für den gemeindeverbandsvorstand gemacht und Delegierte für die Vertreterversammlung und den Kreisparteitag ernannt. Zum Abschluss fand eine angeregte Aussprache zu den Berichten und Anregungen zur kommunal- und parteipolitischen Arbeit statt. (breu)

Kornelia Breuer
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Simmerath-Strauch

05.03.2012

In zwei Jahren mit 13.000 Arbeitsstunden zum Ziel
An- und Umbau des Pfarrheimes in Strauch wird eingeweiht

Das Trommler- und Pfeifer Korps Strauch eröffnete am Sonntagmorgen nach der Hl. Messe die Feierlichkeiten zur Einweihung im Pfarrheim. Bauleiter Peter Greuel begrüßte, auch im Namen des Bauausschusses ( TPk, BMV Und Kirchengemeinde) die Gäste, besonders Pastor Michael Stoffels und die Arbeiter. „Der heutige Termin wurde zwei Mal verschoben, das war gut, so hatten wir die Möglichkeiten die Räume im Alltagsbetrieb und bei einigen Veranstaltungen zu testen und nahezu fertig zu stellen.“

Pastor Stoffels ist froh und dankbar für das Engagement und das schöne Ergebnis. Er stellte sich zu Beginn der Planungen die Frage ob es mit Blick auf die heutige Situation in der Kirche der richtige Zeitpunkt ist, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen. „Es hat sich erwiesen, dass es gerade in dieser pessimistischen Zeit wichtig ist zu zeigen: es Geht! Wenn wir in der Gemeinschaft von Kirche, Dorfbevölkerung und Vereinen gemeinsam anpacken und zusammenstehen.“ Mit einem kurzen Gebet segnete er die Räume ein und dankte allen Beteiligten für den Einsatz für eine gute Zukunft.

Peter Greuel ließ in seiner Ansprache die Bauplanung und Ausführung noch einmal Revue passieren. (Wir werden noch ausführlich berichten)

Die einzelnen Ansprachen wurden aufgelockert durch Vorträge des Trommler- und Pfeifer Korps, was den zahlreichen Gästen die Möglichkeit gab das Gehörte zu bedenken und in kleinen Runden zu kommentieren.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begann seine Ausführungen mit dem Satz: „Diese Maßnahme hat es verdient, dass die Gemeinde etwas dazu sagt.“ In den Letzten Jahren habe sich viel getan in Strauch, angefangen mit dem Dorfplatz, der neue Kindergarten, die Feuerwehr hat sich einen Gemeinschaftsraum errichtet die Alte Schule wurde vom ABK zu einen Schmuckstück umgebaut und „Diese Gebäude hier ist das Tüpfelchen auf dem i.“ Die Maßnahme wurde von vielen Seiten unterstützt. Nachdem das Bistum nach hartnäckigen Verhandlungen endlich grünes Licht gegeben hatte wurden die Pläne vom Bauordnungsamt zügig bearbeitet. Die Gemeinde bewilligte Zuschüsse von insgesamt 50 Tausend Euro. Und insgesamt 130 ehrenamtliche Bauhelfer setzten mit 13 Tausend Arbeitsstunden einen Gegenwert von nahezu 200 Tausend Euro ein. Er gratulierte der Kirchengemeinde, den Vereinen, der Dorfbevölkerung und letztendlich auch der Gemeinde zu den schönen großzügigen Räumen. „Da es sonst keinen Raum in Strauch im Besiutz der Gemeinde mehr gibt, ist sie dankbar für die Möglichkeit der Nutzung für Bürgerinformationen, Wahlen und offiziellen Anlässen der Gemeinde in Strauch.

Ortsvorsteher Bruno Löhrer und der Vorsitzende des Ortskartells schlossen sich den Ausführungen der Vorredner an und dankten im Namen der Bevölkerung und der Ortsvereine für die tolle Leistung, die das Dorfleben in der Zukunft mit Sicherheit bereichern wird.

Nach den Gratulationen durch die einzelnen Ortsvereine durften die Gäste bei guter Versorgung noch gemütlich in den Räumen verweilen und im Rahmen „der offenen Tür“ jeden Raum begutachten. (breu)

 

Nach 20 Jahren hat Strauch geeignete Räume für die Vereine

Ideen, Planungen und Ausführung wurden bei der Einweihung resümiert

Im Rahmen der Einweihung des Um- und Anbaus des Pfarrheimes in Strauch blickte „Bauleiter“ Peter Greuel auf die Entwicklung in den letzten 20 Jahren zurück. Bereits 1994 hatte man die Idee neue Räume zu schaffen, die den Vereinen und der Dorfbevölkerung für die Vereinsarbeit und die traditionellen Feste zur Verfügung stehen. Die Ideen das Sportheim, die Alte Schule oder den Kindergarten entsprechend auszubauen konnten nicht verwirklicht werden. Das Trommler- und Pfeiferkorps hatte einen Vertrag mit der Pfarrgemeinde und nutzte seit nahezu 20 Jahren das Pfarrheim. Die Blasmusikvereinigung hatte sich im Kindergarten eingerichtet. Der Vertrag des TPK lief aus und der alte Kindergarten war in einem schlechten baulichen Zustand. So suchte man erneut nach einer Lösung. Die Idee das Pfarrheim aus- und umzubauen nahm in Forme eines Modells, welches Peter Greuel gebaut hatte.

Die ersten Gespräche im Winter 2008 verliefen positiv. ImMärz 2008 bewilligte die Gemeinde die ersten Zuschüsse und im April begannen die ersten Gespräche mit der Kirche. Nach vielen Gesprächen mit der Kirchengemeinde und hartnäckigen Verhandlungen mit dem Bistum schien die Möglichkeit, das Pfarrheim aus- und umzubauen erstmals nicht gegeben. Die Wende brachte dann die Visitation durch Weihbischof Borsch. Kurz darauf erteilte das Bistum die Genehmigung. Im Herbst 2009 entschied die BMV sich dazu, das Projekt mit zu tragen. Und so konnte im Dezember 2009 der Bauantrag durch Manfred Breuer eingereicht werden.

Es wurde ein Bauzuschuss aus sechs Personen gebildet, Peter Greuel und christoph Breuer vom TPK, Stefan Schmidt und August Johnen von der BMV, Hermann-Josef Stollenwerk für den Kirchenvorstand und Manfred Breuer als Planer, tagten seitdem insgesamt 51-mal. So begann man im März mit den Arbeiten an den Sanitäranlagen und Toiletten. Nach Erteilung der Baugenehmigung im April 2010 ging es dann mit Volldampf voran. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer, Sponsoren und Frühstücksfrauen konnte zum Pfarrfest im Juni 2010 der Grundstein gelegt werden. Neben den Ehrenamtlichen Helfern: „Was wäre so ein Bau, jeder weiß es Ohne die Rentner!“, so Peter Greuel, stellten verschieden Firmen, hauptsächlich aus Strauch Arbeitskraft und Gerätschaften zur Verfügung.

Bevor man im Winter 2010 mit den Innenarbeiten begann wurde Anfang Oktober Richtfest gefeiert. Anfan 2011 wurden neue Fenster eingebaut, die alten Fenster wurden alle wiederverwendet. Es wurde eine Terasse errichtet und die Außenwände wurden zum Teil mit Bruchsteinen verkleidet. Kurz vor der 650 Jahr Feier im Oktober wurden das Außenpflaster und die Bodenbeläge verlegt. Im Oktober waren die Räume und die Außenanlagen so weit hergerichtet, das man dieses tolle Fest schon hier feiern konnte.

Das gemeinsame planen und ausführen durch die Mitglieder der beiden musiktreibenden Verein war geprägt von konstruktiven Auseinandersetzungen und alle Beteiligten betonen, dass der gemeinsame Weg auf dieses Ziel den Umgang miteinander bereichert und die Gemeinschaft gefestigt hat.

Die restlichen Arbeiten konnten bis Dezember nahezu abgeschlossen werden und die BMV zog am 17. Dezember um. Das TPK bezog am 28. Dezember seinen Vereinsraum.

Der Bauauschuss wird nun umbenannt in den Pfarrheimausschuss und wird sich weiterhin um die Belange der Räume und deren vielfältige Nutzung kümmern.

Peter Greuel ist dankbar dafür dass während der Bauphase kein Unfall passiert ist und dankte mit herzlichen Worten allen beteiligten, er freut sich mit Ortsvorsteher Bruno Löher und Ortskartellvorsitzenden Raimund Löhrer über die gelungene Fertigstellung und wünscht den Vereinen und der Dorfbevölkerung viele schöne Stunden im Pfarrheim. (breu)

Kornelia Breuer



 

 

Simmerath-Strauch

02.03.2012

Viel Lob für die Straucher
CDU-Ortsverband berichtete über umfassende Baumaßnahmen im Ort und in der Gemeinde. Die Vereine sind schon ins neue Pfarrheim umgezogen.

Der CDU-Ortsverband Strauch traf sich zur Mitgliederversammlung im neu renovierten Straucher Pfarrheim. Foto: Kornelia Breuer

Der Vorsitzende Bruno Löhrer begrüßte am Mittwochabend die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes im Pfarrheim in Strauch. Besonders hieß er den stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Andreas Hermanns, den Beigeordneten Roger Nießen, die Geschäftsführerin des Gemeindeverbandes Ulla Harth und den Internetbeauftragten Hajo Dautzenberg in Strauch willkommen.

Wahl des Bundestagskandidaten

Löhrer blickte auf das vergangene Jahr zurück: Der Ortsverband ist mit 34 Mitgliedern stark genug, um einen Vertreter für die Wahl des Bundestagsabgeordneten zu stellen, im späteren Verlauf wurde Bruno Löhrer dazu vorgeschlagen.

Roger Nießen berichtete aus der Verwaltung und überbrachte den Dank der Verwaltung an die Straucher für die hervorragende Leistung beim Um- und Ausbau des Pfarrheimes. Weitere Themen waren die Sekundarschule, die Schulsanierung, das Pumpspeicherkraftwerk und der neue Windpark in Lammersdorf.

Andreas Hermanns vom Gemeindeverband hält die Mitgliederwerbung und das Angebot von interessanten kommunalpolitischen Themen für sehr wichtig bei der Parteiarbeit.

Bruno Löhrer informierte als Ortsvorsteher zu aktuellen kommunalpolitischen Themen.

In Strauch sind beschädigte Bordsteine erneuert worden, der Bau des neuen Kindergarten wurde erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben jetzt eine funktionell sinnvolle integrative Kindertagesstätte, die auch Kinder unter drei Jahren betreuen kann. Der Umzug der Vereine zum 1. Januar vom alten Kindergarten, der verkauft ist, ins Pfarrheim hat gut funktioniert. Die Vereine freuen sich auf die offizielle Einweihung des Gebäudes am kommenden Sonntag. „Hier sind bemerkenswerte Leistungen durch die Vereine, die Kirchengemeinde und die Bevölkerung erbracht worden und wir haben jetzt Räumlichkeiten, die das Dorfleben bereichern werden.“

Neben den Themen über die Arbeit im Gemeindeverband berichtete Löhrer über die Situation der Sportvereine und die Nutzung der Sportplätze. So wurde ein Gemeindesportbund unter Vorsitz von Günter Scheidt gebildet, der gemeinsam mit den Fußballvereinen ein Sportplatzkonzept erstellen wird. Die Gemeinde Simmerath hat beschlossen, nur noch Kunstrasenplätze zu bezuschussen.

Bruno Löhrer wird zur nächsten Wahlperiode nicht mehr zur Wahl als Fraktionsvorsitzender antreten. Nach 13 Jahren erfolgreicher Politik in Abstimmung mit den jeweiligen Bürgermeistern wird er sein Amt abgeben.

Löhrer blickte abschließend auf die Aktivitäten des laufenden Jahres. Am 16. März besucht der Bundesumweltminister Dr. Röttgen die Gemeinde, er kommt nach Rurberg in den Antoniushof. Löhrer wünscht sich, das der diesjährige Ehrennachmittag in Strauch stattfinden kann.

Zum Abschluss der Versammlung erläutert der Internetbeauftragte Hajo Dautzenberg die Bedeutung des Internets in der heutigen Zeit, besonders für Betriebe, Vereine und auch für die Politik und die Parteien. Er bittet um Unterstützung der einzelnen Ortsverbände für die ständige Aktualisierung der CDU Gemeindeverbandsseite. (breu)


 

Strauch

09.07.2011

Integrative Kindertagesstätte „Kletterkiste“ wird eingeweiht
Städteregion, Gemeinde, Mitarbeiter und Kinder stellen ein tolles Haus vor

Bereits vor einigen Monaten haben die Kinder und ihre Erzieherinnen die neuen Räume an der Sonnenstraße bezogen.
Am Samstag wurde die neue Kindertagesstätte offiziell eingeweiht.

Zur Begrüßung der zahlreichen Gäste stellten die Vorschulkinder ihren Kindergarten in einem Lied vor. Sie sangen über die Spiel-, Bücher- und Bauecke, über die Theaterbühne, Turn- und Malraum und zeigten wie es in der Werkstatt zugeht.

Mit den Worten „Man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel richtig setzen“ begrüßte auch die Kindergartenleiterin Brigitte Palm die Anwesenden. Seit nunmehr zehn Jahren verfolgt die Einrichtung ein Konzept der „offenen Arbeit“, dies ist erforderlich, weil es zunehmend Veränderungen in der Kindheit und Erziehung gibt.

Für das Gelingen einer solchen Arbeit sind die Rahmenbedingungen und geeignete Räumlichkeiten unerlässlich. „Dafür braucht man zuverlässige Partner, “ so Brigitte Palm, „die planen, umsetzen und finanzieren. Wir hatten starke Verbündete, Befürworter und Helfer in der Städteregion, der Gemeinde und bei den Eltern.“

Sie freute sich viele dieser Freunde begrüßen zu dürfen: Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Bürgermeister Karl-Heinz Hermann, Ortsvorsteher Bruno Löhrer, Mitglieder des Gemeinderates und der Fraktionen, Mitarbeiter der Städteregion, Architekten, Bauleiter, Elternbeirat und Förderverein, sowie die Pastore Volker Böhm und Michael Stoffels.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg eröffnete seine Ansprache mit dem Zitat: „Kindern soll man Wurzeln und Flügel geben“ dieser Wunsch richtet sich nicht nur an die Eltern. Auch ein Kindergarten soll beides leisten. Der Erfolg einer Einrichtung steht und fällt mit dem Engagement der Mitarbeiter. Längst sind Tageseinrichtungen für Kinder mehr als Betreuungseinrichtung, hier wird bereits frühe Bildung auf hohem Niveau angeboten.

Die Einrichtungen der Städteregion sind hier auf einem guten Weg, sie berücksichtigen die Bedürfnisse der Kinder, auch der Kleineren und Jüngeren. Hier in Strauch sind jetzt die baulichen Voraussetzungen geschaffen worden.“ Er erwähnte, dass ihm beim ersten Rundgang die sehr tief angesetzten Fenster aufgefallen seien, „hier haben die Verantwortlichen aus der Perspektive der Kinder geplant“ lobte er.

Insgesamt wurden 4120 Kubikmeter Raum umbaut, die Grundfläche des Hauses „für die Generation von morgen“ beträgt cirka 720 Quadratmeter. Es wurde alles getan um Energie und Ressourcen zu sparen. Die Brutto-Baukosten einschließlich Nebenkosten und Außenanlagen betragen 1,2 Millionen Euro.

Das Haus bietet insgesamt 60 Kindern Platz. Neben einer Regelgruppe mit 25 Kindern wird es eine integrative Gruppe mit insgesamt 15 Kindern geben, von denen fünf Kinder einen besonderen Förderbedarf aufweisen. Als dritte Gruppe entsteht eine so genannte U3-Gruppe mit 15 Kindern die jünger als drei Jahre alt sind und fünf Kindern unter zwei Jahren. Etschenberg bedankt sich für die exzellente Arbeit aller Beteiligten und wünscht, dass das Haus mit Freude, Lachen und Leben gefüllt wird.

Bürgermeister Hermanns freut sich, dass sich in Strauch so weil tut. Er gratuliert, auch im Namen der Gemeinde und bedankt sich besonders auch beim Tennisclub Strauch, der dem Kindergarten einige Quadratmeter Land zur Verfügung stellte, damit die Außenanlage ausreichend groß werden konnte. „Wie kann man besser investieren als in die Zukunft unserer Kinder?“ fragt er.

Pastor Volker Böhm erklärt den Kindern, dass „Gott immer dabei ist“ und er deshalb gemeinsam mit Pastor Michael Stoffels den Segen Gottes für dieses Haus erbittet.
Mit kurzen Gebeten segnen die beiden Priester die neuen Räume und die Menschen die darin weilen. Als äußeres Zeichen überreichen sie zwei Wandkreuze.

Mit dem zweiten Teil des Vorstellungsliedes stellen die Kinder das Zahlenland, Rollenspiel, Handarbeiten, Bistro, Experimentierecke, das Traumland und die Küche vor.
Nach einem herzlichen Applaus für die Kleinen, laden diese die Gäste ein sich nun das ganze Haus zeigen zu lassen: „Habt Ihr noch Fragen, wenden sie sich an uns!“ (breu)

Nach der Einweihung der neuen Kindertagesstätte „Kletterkiste“ in Strauch stellten die Kinder sich zum Gruppenfoto. V.l. Zwischen den Kindern Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, oben Ortsvorsteher Bruno Löhrer, Johannes Winkler (Städteregion) Astrid Stollenwerk (Förderverein), SPD Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim, Kindergartenleitern Brigitte Palm, Adolf Mainz (Städteregion). Foto: Kornelia Breuer

Die Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Kletterkiste“ stellten den Gästen, die zur Einweihung gekommen waren, ihren Kindergarten mit eine tollen Lied vor. Foto: Kornelia Breuer

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Strauch

Feuerwehr «auf dem Stand der Technik»

Feuerwehr-Gerätehaus in Strauch gestern der Öffentlichkeit vorgestellt.
Gemeinde Simmerath gab Geld, Arbeit in Eigenleistung.

10.04.2011

In der Zeit von März bis Dezember 2010 wurde das Feuerwehr-Gerätehaus in Strauch um einen Mannschaftsraum erweitert und einen separaten Umkleideraum eingerichtet. Bislang hing die Einsatzkleidung noch in der Fahrzeughalle an der Garderobe.
Die Einsatzkräfte mussten sich direkt neben dem Fahrzeug umkleiden. Dies führte aufgrund der Enge zu gefährlichen Situationen beim Aus- und Einfahren der Fahrzeuge. Zudem ist das Umkleiden in der Fahrzeughalle bei laufendem Motor des Fahrzeugs wegen der Diesel-Emissions- bzw. Arbeitsschutzvorschriften nicht mehr zulässig.

Das 50 Jahre alte Feuerwehr-Gerätehaus in Strauch wurde nun um einen Mannschaftsraum erweitert.
Die Löschgruppe Strauch stellte das Feuerwehrgerätehaus gestern im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Bevölkerung vor.

Zunächst wurde der neue Mannschaftsraum als Anbau an die Fahrzeughalle errichtet. Dieser Mannschaftsraum bietet auf 34 Quadratmetern Fläche inklusive einer kleinen Kaffeeküche mit Theke mehr Platz als der nun als Umkleideraum genutzte ehemalige Mannschaftsraum an der Straßenseite. Der neue Umkleideraum wurde mit Garderobenschränken mit ausreichend Platz für 25 Personen und einer Dusche eingerichtet.

Die Elektroinstallation wurde in allen Bereichen des Gerätehauses überholt. Mit einem großzügigen Durchbruch zwischen den beiden Fahrzeughallen wurde mehr Platz geschaffen und ein einfacheres Einsteigen in die Fahrzeuge ermöglicht. Für den Mannschaftsraum konnte schließlich noch neues Mobiliar angeschafft werden. Die aktiven Mitglieder der Löschgruppe haben während des Umbaus zirka 1200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusätzlich zu den «normalen» Ausbildungs-, Übungs- und Einsatzstunden geleistet.

Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II wurde für den Mannschaftsraum, den Umkleideraum und die Toiletten eine neue Heizungsanlage finanziert. Die neue Gastherme ersetzt die «in die Jahre gekommenen» Elektroheizkörper, die den Stromverbrauch im Gerätehaus jeden Winter in die Höhe trieben.

Bis auf die Mittel für die Heizungsanlage wurden die Materialkosten sowie Kosten für die Planung und Genehmigung mit einem Budget von 20.000 Euro aus Mitteln der Gemeinde Simmerath finanziert und die Arbeiten in Eigenleistung durch die aktiven Mittglieder der Löschgruppe Strauch sowie einigen Freunden und Gönnern ausgeführt. Der Förderverein beteiligte sich finanziell an der Ausstattung der Kaffeeküche und schaffte einen Kompressor zur Druckluft-Ladeerhaltung der Fahrzeuge an.

Das Gerätehaus der Löschgruppe Strauch wurde 1961 gebaut. 1990 wurde das Gerätehaus um die zweite Fahrzeughalle erweitert, die Heizung, die Elektroinstallation sowie die Sanitären Anlagen erneuert.

Beim damaligen An- bzw. Umbau wurden die Materialkosten ebenfalls von der Gemeinde Simmerath getragen und die Arbeiten in Eigenleistung durch die Löschgruppe erbracht.

Das nun 50 Jahre alte Gerätehaus kann natürlich nicht allen baulichen und technischen Ansprüchen gerecht werden, die an einen Neubau gestellt werden, wie er z.B. gerade im Nachbarort Steckenborn entsteht. Jedoch konnte mit dem neuen Mannschaftsraum und dem separaten Umkleideraum im Rahmen der räumlichen und finanziellen Möglichkeiten eine erhebliche Verbesserung erreicht werden.

Das Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Strauch befindet sich nun in den wesentlichen Punkten wieder auf dem «Stand der Technik»

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Strauch

09.03.2011

Strauch ist stolz auf das neue Kindergartengebäude
CDU-Verband zieht positive Bilanz der Ortspolitik. Dieses Jahr nicht für Dorfwettbewerb gemeldet. Bruno Löhrer wiedergewählt.

Die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Strauch hatte am Aschermittwoch eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Dabei zeigten sich die Mitglieder des Ortsverbandes mit der Arbeit ihres Vorstandes sehr zufrieden. Als Gäste weilten an diesem Abend in Strauch Hans-Josef Hilsenbeck als stellvertretender Städteregionsrat und als Geschäftsführerin des Gemeindeverbandes Simmerath, Ulla Harth.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bruno Löhrer berichtete Hans-Josef Hilsenbeck über die Arbeit im Regionstag und über die Förderungsmöglichkeiten für die Vereine. Für den Gemeindeverband erinnerte Ulla Harth an die Mitgliederwerbung und bat alle, diese Aktion nach Kräften zu unterstützen. Auf überörtlicher Ebene zeichnet Hans Josef Dautzenberg für den Internet­auftritt der Ortsverbände verantwortlich. In einer Arbeitsgruppe Kommunikation soll diese Aufgabe gebündelt werden. Vor Ort sollen Internetbeauftragte die Arbeitsgruppe unterstützen.

In seinem Jahresrückblick ging Bruno Löhrer zunächst auf die Arbeit innerhalb des Ortsverbandes ein. Arthur Johnen sei für seine 25-jährige Zugehörigkeit zum Gemeinderat zum Ehrenratsherrn ernannt worden. Bruno Löhrer selber und Hubert Breuer vertreten Strauch schon seit 15 Jahren im Simmerather Gemeinderat.

Der Ort werde nach einem gemeinsamen Beschluss des Ortsverbandes und des Ortskartells in diesem Jahr nicht am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ der Städteregion teilnehmen. Stolz sei man auf das neue Kindergartengebäude. „Ein Umbau des altes Kindergartens wäre nie in vergleichbarer Qualität möglich gewesen“, meinte Löhrer. Lob und Dank verteilte er an alle, die zum Gelingen der Erweiterung von Pfarrheim und Feuerwehrhaus beigetragen haben. In einem Arbeitsausschuss mit sechs Mitgliedern bereite man das Programm für die 650-Jahrfeier des Ortes vor. Die Feier soll mit dem Erntedankfest verbunden werden.

Aus der Ratsarbeit berichtete Löhrer über die Haushaltslage, Fragen der Schulpolitik und der Gewerbeansiedlung. Das ursprüngliche Defizit von über drei Millionen Euro sei bis zur Beschlussfassung im Rat auf über vier Millionen angewachsen. Als Hauptursache dafür führte Löhrer Verschlechterungen bei den Schlüsselzuweisungen und der Abwasserhilfe des Landes an. Mittelfristig sehe er keine Möglichkeit, Einnahmen und Ausgaben wieder auszugleichen. „Im Schreiben der SPD-Ratsvertreter an die Bevölkerung wird verschwiegen, dass diese Verschlechterungen auf die Beschlüsse der SPD-geführten Landesregierung zurückgehen“, schimpfte der Vorsitzende.

In der Schulpolitik führe wegen der wegbrechenden Schülerzahlen kein Weg an der Gemeinschaftsschule vorbei. Erste Gespräche mit den Monschauer und Roet­gener Ratsvertretern seien auf gutem Weg. Eine Elternbefragung soll Klarheit in der Standortfrage bringen. Wie es konkret mit der neuen Schulform weitergehe, sei noch völlig offen. Zur Diskussion um die Gewerbeansiedlung in Imgenbroich sei eine klare Position erst möglich, wenn der genaue Stand der Planungen bekannt sei.

Dem alten Vorstand erteilte die Versammlung anschließend Entlastung und bestätigte Bruno Löhrer für weitere zwei Jahre im Amt. Er kündigte an, nach Ablauf dieser Wahlperiode nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Der Vorstand möge sich deshalb schon jetzt Gedanken über seine Nachfolge machen.

Rücktritt in zwei Jahren

Als sein Vertreter fungiert weiter Friedel Strauch. Hubert Breuer arbeitet wie bisher als Geschäftsführer mit. Auch er wird in zwei Jahren auf eine erneute Wiederwahl verzichten. Als Beisitzer gehören dem Vorstand demnächst Alex Frings, Christoph Breuer und Karl-Heinz Plum an. Der vierte Beisitzerposten bleibt vorerst unbesetzt. Im Gemeindeverband wird Christoph Breuer den Ort vertreten. Als Delegierten für den Kreisparteitag bestimmte die Versammlung Hubert Breuer. Abschließend legte der Vorstand noch die Grundzüge für die Arbeit des kommenden Jahres fest. (fm)

Quelle: Eifeler Zeitung


15.11.2010

Neubau dreigruppige Kindertagesstätte in Strauch

Bauherr: Städteregion Aachen


25.08.2010

Mit der CDU zum Besucherbergwerk

Der CDU-Ortsverband Strauch lädt alle Mitglieder, aber auch sonstige Interessenten zu einer Fahrt am Samstag, 28. August, zum Besucherbergwerk „Grube Wohlfahrt“ bei Hellenthal-Rescheid ein. Die Fahrt ist mit Pkws vorgesehen.

Für die Besichtigung des Bergwerkes ist festes Schuhwerk und warme Kleidung erforderlich.

Auf der Heimfahrt wird eine Pause in Reifferscheid eingelegt, wo der historische Ortskern mit Burg besichtigt werden kann.

Abends ist dann zum Ausklang ein kleines Grillfest auf dem Straucher Dorfplatz vorgesehen.

Alle Mitfahrer treffen sich am Samstag, 28. August, um 12.45 Uhr auf dem Straucher Dorfplatz.

http://www.grubewohlfahrt.de/index.htm


Kein weiterer Winter im alten Kindergarten-Gebäude

(rpa) | 10.03.2010

Ende September soll der neue Kindergarten an der Sonnenstraße in Strauch fertig sein. Dieses Ziel nannte Kathrin Koppe von der Städteregion Aachen im Simmerather Struktur- und Hochbauausschuss.

Dort stellte sie die Planung für den Neubau des Kindergartens vor und bestätigte auf Nachfrage aus dem Ausschuss: Es sei Ziel der Städteregion, dass der neue Kindergarten Ende September fertig sei.

Auch auf der Homepage der Städteregion Aachen ist zu lesen: «Es ist vorgesehen, dass der Kindergartenneubau im Herbst 2010 bezogen wird.» Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begrüßte ausdrücklich das angestrebte Ziel, denn: Der Betrieb des Kindergarten im jetzigen Gebäude sei «ein weiterer Winter nicht zumutbar». Im Vorfeld der Ausschuss-Sitzung waren aus Kreisen der Elternschaft Zweifel daran laut geworden, ob der neue Kindergarten tatsächlich im Herbst bezogen werden könne, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns berichtete.

Auf ihrer Homepage spricht die Städteregion noch von einem vier-gruppigen Kindergarten. Für den Neubau werde «derzeit mit Baukosten von circa 1,2 Millionen Euro gerechnet. Kathrin Koppe stellte im Simmerather Ausschuss für Struktur und Hochbau nun die Planung für einen drei-gruppigen Kindergarten vor.

Dringlichkeitsbeschlüsse

Dabei ist dort Platz (die Brutto-Geschossfläche wird mit 972 Quadratmetern angegeben) für die Betreuung von unter Dreijährigen und für eine integrative Gruppe. Das Grundstück ist insgesamt 2331 Quadratmeter groß, davon werden 1000 Quadratmeter als Spielfläche hergerichtet. Außerdem sollen in dem eingeschossigen Bau Gruppenräume, ein Ruheraum, ein Personaltrakt, Sanitäranlagen und ein Mehrzweckraum, eingerichtet werden.

Vorgesehen sind auch Stellplätze für Kinderwagen, wie Kathrin Koppe erläuterte. Die Ausschreibung ist erfolgt, nun wird das Vergabe-Verfahren vorbereitet. Die Ergebnisse der Ausschreibung werden auch Aufschluss über die tatsächlichen Kosten geben.

Um Zeit zu gewinnen und das gesteckte Ziel zu erreichen, ist die Städteregion bereit, die Aufträge über Dringlichkeitsbeschlüsse zu vergeben. Die Baugenehmigung ist beantragt und mit dem Baubeginn wird für Anfang April gerechnet.

Sicher ist auch dies: Das Gebäude des jetzigen Kindergartens «kann bestehen bleiben», betonte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Wie dieses Gebäude künftig allerdings genutzt werden kann, darüber ist bislang noch nicht entschieden, Hermanns versicherte nachdrücklich, in die Entscheidung über die künftige Nutzung würden auch die Bürger von Strauch eingebunden.

Quelle: Eifeler Zeitung


17.02.2010

Politikverdrossenheit macht sich auch auf dem Lande bemerkbar

CDU Ortsverband Strauch wählt Hubert Breuer zum Geschäftsführer

Vorstand sowie einige Teilnehmer der Mitgliederversammlung Foto: Kornelia Breuer

Strauch. Auch der CDU Ortsverband in Strauch veranstaltet einen politischen Aschermittwoch. Der Vorsitzende Bruno Löhrer hatte für diesen Abend zur Mitgliederversammlung eingeladen.

Neben den erschienen Mitgliedern begrüßte er als Gäste den Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Goffart und die Geschäftsführerin Ulla Harth, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und den 1. stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck.

Bernd Goffart bedankte sich in seinem Grußwort bei den zahlreichen Helfern, die den Verband tatkräftig beim Wahlkampf unterstützt haben. „Wir waren im letzten Jahr immer wieder damit beschäftigt Wahlen vorzubereiten, das war nur möglich durch die selbstlose Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer. Diesen Helfern und ihren Familien möchten wir im Sommer mit einer Helferfete danken. Unsere Stärke ist es, dass wir über 600 Mitglieder haben, die in vielen Bereichen in der gemeinde und in den Vereinen ehrenamtlich tätig sind, dadurch ist ein guter Kontakt zur Bevölkerung gewährleistet.“ Goffart ist sich einig mit dem Bürgermeister, dass das Ehrenamt in allen Bereichen geehrt und unterstützt werden muss.

Auch H.J. Hilsenbeck der als 1. stellvertretender Städteregionsrat die Interessen der Eifelregion vertritt, informierte darüber, dass die Zuschüsse für die Vereine, insbesondere für die Jugendarbeit auch seitens der Städteregion erhalten bleiben werden.

Er erklärte: “Die Politik in Aachen hat ja erst begonnen, aber es ist abzusehen, dass die Städteregion wertvoll für die Eifel ist.“ Da der Haushalt erst im März verabschiedet wird und noch viele Gespräche laufen, kann er noch keine konkreten Ergebnisse nennen. Sicher ist jedoch, dass das Krankenhaus erhalten bleibt, bei der Vereinförderung keine Veränderungen anstehen und der Tourismus, insbesondere Vogelsang weiter unterstützt wird.

Der ehemalige Bürgermeister Hubert Breuer freut sich über die positive Entwicklung, er hofft, dass durch den neuen Träger ein frischer Wind in die Krankenhaussituation kommt.

Bruno Löhrer berichtete über die Arbeit im Gemeinderat, auch hier sind die Themen Vereinsarbeit, Jugendförderung, Krankenhaus und Tourismus wichtig. Aber auch die Entwicklung und Sanierung der Hauptschule und der Schwimmhalle werden in der Fraktion besprochen.

Er zeigte sich enttäuscht über den Ausgang der Kommunalwahl. Nicht nur in Strauch ist der Stimmenanteil der CDU in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

„Die CDU macht meines Erachtens in Strauch eine gute Politik und auch in der Gemeinde hat die Politik der Partei zu einer Steigerung der Lebensqualität geführt.“

Er bedauert es, dass die Bürger immer weniger Interesse an der Gemeindepolitik zeigen.

Der Ortsverbandsvorstand traf sich im letzten Jahr zu sieben Vorstandsitzungen.

Es wurde der Ausbau des Wirtschaftweges zwischen Steckenborn und Sportplatz beantragt, Die Erweiterungen am Feuerwehrhaus und am Pfarrheim stehen an.

Auf der Durchgangsstrasse wurden die Kanaldeckel angehoben.

Der Städteregionswandertag im Sommer war, trotz des schrecklichen Wetters ein Erfolg.

Bei der vorjährigen Versammlung war der Geschäftsführer Christoph Breuer nur kommissarisch eingesetzt worden. Jetzt konnte die Ortsgruppe mit Hubert Breuer einen neuen Geschäftsführer wählen, Christoph Breuer wurde ebenso einstimmig zum Beisitzer gewählt.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns äußerte sich ebenfalls zu den bereits erwähnten Themen, der Haushalt der Gemeinde beinhaltet eine Vielzahl von Maßnahmen zum Wohle der Bürger. Besonders wichtig ist ihm die Förderung des Ehrenamtes: „Ohne Ehrenamtler wäre in unseren Orten nichts los!“ Auch er sieht die Städteregion als Gewinn für die Kommunen: „Wir haben großes Glück, Der Städteregionsrat Helmut Etschenberg behandelt die Kommunen als Partner, nicht als untergeordnete Behörde. So kommt es zu produktiven Gesprächen der 11 Regionsbürgermeister mit dem Rat.“

Beim abschließenden Punkt „Verschiedenes“ schlug Bruno Löhrer vor, im nächsten Jahr einen für alle offenen Ausflug zur Urftseebrücke anzubieten. (breu)


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Anträge des Ortsvorstehers

Bruno Löhrer

Wirtschaftswege Einrichtung einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage

Kletterkiste
Kindergarten als Massiv-Bau

Neues Gebäude in Strauch in Trägerschaft des Kreises soll Ende 2010 bezugsfertig sein. Mit den Abrissarbeiten wird umgehend begonnen.

Strauch. Wenn alles planmäßig läuft, dann dürfen sich Kinder und Personal des Straucher Kindergartens schon jetzt auf ein großes Weihnachtsgeschenk im Jahr 2010 freuen. Dann soll das neue Kindergartengebäude in Strauch bezugsfertig sein.

Wie berichtet hat sich der Kreis Aachen als Träger der Einrichtung zu einem Neubau auf dem Kindergartengelände entschlossen, nachdem sich der Sanierungsaufwand in der Größenordnung eines Neubaus bewegte.

Im Simmerather Bauausschuss berichtete die Verwaltung kürzlich über den aktuellen Sachstand. Demnach soll in Massiv-Bauweise ein eingeschossiges Kindergartengebäude entstehen, das den Kreis Aachen etwa 1,5 Millionen Euro kosten wird.

Eine integrative Gruppe

Wichtig für die vier Kommunen des Kreises ohne eigenes Jugendamt (die Eifelgemeinden und Baesweiler) ist dabei die Tatsache, dass diese wegen der langen Abschreibungszeit nicht mit höheren Kosten im Vergleich zu den Mietzahlungen belastet werden, die der Kreis bisher an die Gemeinde Simmerath entrichtete.

Das neue Gebäude soll in direkter Nähe des Altgebäudes auf dem 2200 Quadratmeter großen Grundstück an der Sonnenstraße entstehen. Der Neubau des dreigruppigen Kindergartens einschließlich sechs Plätzen für unter Dreijährige soll nach der Sommerpause starten. Eine Gruppe soll in eine integrative Gruppe umgewandelt werden. Schon während der Sommerferien soll mit dem Abriss des besonders baufälligen Gebäudetraktes (Büro und WC) begonnen werden. Die wegfallenden Sanitäranlagen werden durch einen Container ersetzt. Der Hauptteil des Gebäudes bleibt erhalten, und kann weiter durch die Vereine genutzt werden. (P. St.)

Quelle: Eifeler-Zeitung


Familienfest „Anno dazumal“ mit vielen Überraschungen

Kindergarten „Kletterkiste“ ist seit fast einem Jahr auf Zeitreise

Das Familienfest mit dem Motto „Anno dazumal“ des Kindergartens bildete den Abschluss eines Jahresprojektes. Bereits zu St. Martin im November begannen die Erzieherinnen mit den Kindern über das umfangreiche Thema „Zeit“ zu sprechen. Damals wurden Laternen in Sonnen-, Mond- und Sternenform gebastelt: die Tageszeiten.

Im Herbst beschäftigten die Kinder sich mit den Jahreszeiten und Monaten.

Die Weihnachtszeit bietet sich an, über Feste und festliche Zeiten zu sprechen.

„Kinder erleben und lernen spielerisch alles über die Zeit“, dies war die Überschrift der „Kindergarten Nachrichten“ zu Karneval. Hier wurden lauter Spiele, Aktionen und Angebote mit zeitlichem Hintergrund und zu Zeitschlagwörtern während der Projektzeit angepriesen: Tageszeiten, Uhrzeiten, vergangene Zeiten, Zeitpunkt/Zeitgeist, Spielzeit, gesellige Zeit, spannende Zeit und „Jeccke Zett förr en janze Wääsch..“.

Brigitte Palm, die Leiterin der Kletterkiste, erklärt: „Auch uns holt die Zeit ein. Seit Sommer 2008 haben wir eine U-3 Gruppe. Und ab Sommer 2009 werden wir eine integrative Gruppe bekommen.“

Zum Abschluss des rundum gelungenen Familienfestes des Kindergarten Kletterkiste in Strauch überreichten der Beigeordnete und Bürgermeisterkandidat Karl-Heinz Hermanns, der Kandidat für die Städteregion Hans-Josef Hilsenbeck, Ortsvorsteher Bruno Löhrer und Geschäftsführerin Ulla Harth zwei Bollerwagen mit Decken, die im Kindergarten gut gebraucht werden können. Foto: Kornelia Breuer

Auf einer Reise durch die Zeit darf man auch zurückschauen. So hatten die Erzieherinnen, gemeinsam mit dem Elternrat und engagierten Eltern ein Familienfest mit dem Motto „Anno dazumal“ organisiert. Am Samstagmorgen trafen sich die Kinder mit Eltern und Geschwistern am Kindergarten in der Sonnenstraße. Dort wurden sie von „Uroma“ (Bruni Zabel) begrüßt und auf eine Zeitreise ins „Früher und Heute“ geschickt.

Nach einem genauen Routenplan gingen die Familien um den benachbarten Sportplatz und erhielten an drei markierten Fundorten Memorykarten mit Abbildungen von Gegenständen von früher und heute, diese Karten wurden beim eintreffen im Kindergarten zu einem großen, interessanten Puzzle zusammengesetzt.

Am und im Kindergarten waren weitere Attraktionen aufgebaut. Auf dem Kindergartenplatz gab es an neun Stationen die Möglichkeiten alte Spiele zu spielen. Murmelschanze, Schleuderball, Hüpfekästchen, Gummitwist, Seilspringen, Knopfstrasse, Blinde Kuh, Dreibeinlaufen und Zeitungen zu Toilettenpapier reißen machte nicht nur den Kindern, sondern offensichtlich auch den Eltern großen Spaß.

Für das leibliche Wohl war mit Traditionsgerichten wie Trevvel und Bratkartoffeln gesorgt.

In den Räumen des Kindergartens konnten Kinder und Eltern zum Thema basteln, schnipseln, kleben und Seife formen. In der Aula hatten Eltern mit persönlichen „Erbstücken“ ein Museum aufgebaut. Die Kinder waren fasziniert von alten Nähmaschinen, Zentrifugen, Schiefertafeln, Schulbänken und Motorradhelmen und auch die Eltern wurden durch diese Ausstellung angeregt gemeinsam in alten Erinnerungen zu schwelgen.

Zum Abschluss des rundum gelungenen Festes kündigte Brigitte Palm noch eine besondere Überraschung an. Ortsvorsteher Bruno Löhrer erschien mit dem Beigeordneten und Bürgermeisterkandidaten Karl-Heinz Hermanns, dem Kandidaten für die Städteregion Hans-Josef Hilsenbeck und Geschäftsführerin Ulla Harth.

Fasziniert versucht ein Kindergartenkind beim Familienfest des Kindergartens "Kletterkiste" in Strauch, heruazufinden wie Uromas Nähmaschine funktioniert. Foto. Kornleia Breuer

Karl-Heinz Hermanns begrüßte die Kinder, Eltern und Erzieherinnen und erklärte, dass man nicht nur zu Wahlkampfzeiten gerne in Kindergärten und Schule geht, um diese zu unterstützen. Der Gemeindeverband der CDU habe beschlossen, nur wenig Geld in Plakate und Wahlwerbung zu investieren, dafür aber Schulen und Kindergärten zu unterstützen. Insgesamt stehen dafür 10.000 Euro zur Verfügung.

In Absprache mit der Kindergartenleitung wurden für den Kindergarten Strauch zwei Bollerwagen mit Decken angeschafft und übergeben.

Brigitte Palm freute sich besonders über dieses Geschenk, da es durch die Neuerungen zunehmend Kinder in der Einrichtung gibt, die nicht oder nur bedingt weit laufen können. Mit den Bollerwagen sind auch diese Kinder eweglich und können bei allen Aktionen integriert werden.

Ortsvorsteher Bruno Löhrer erklärte, dass die Bollerwagen aus dem Erlös des Getränkestandes der CDU, auf dem Simmerather Markt kommt und lud die Anwesenden ein, diesen Stand an den beiden Markttagen doch zu besuchen, damit man auch weiterhin solche Spenden tätigen kann.

Brigitte Palm bedankte sich herzlich für das Geschenk, sie dankte den Eltern für ihre engagierte Mitarbeit und allen Gästen die dieses Fest mitgefeiert haben. Dann verabschiedeten die Kindergartenkinder die Gäste mit einem Lied. (breu)


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Statt Sanierung:
Glücksfall für Strauch:
Kreis baut neuen Kindergarten

12.05.2009

Eine Renovierung erscheint nicht mehr wirtschaftlich. Für das Altgebäude gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Eigentlich sollte der Kindergarten Strauch, der im alten Schulgebäude an der Sonnenstraße untergebracht ist, aus Mitteln des Konjunkturpaketes II saniert werden. Dann aber kam alles anderes, was sich als Glücksfall für Strauch erwiesen hat. Nachdem ein Fachbüro den Sanierungsaufwand ermittelt hatte, wurde schnell klar, dass die Gemeinde Simmerath trotz finanzieller Hilfe den Sanierungsaufwand von rund zwei Millionen Euro nicht tragen kann. In weiteren Gesprächen eröffnete der Kreis als Träger der Einrichtung die Möglichkeit, in Eigenregie ein neues Kindergartengebäude zu errichten. Diese Möglichkeit ist inzwischen Wirklichkeit, was auch der Simmerather Bauausschuss erfreut zur Kenntnis nahm. Es stehen nur noch die Beschlüsse von Kreisjugenhilfeausschuss in (Sitzung am 27. Mai) und Kreisausschuss (28. Mai) aus. Der Gemeinde würden durch das Gebäude keine Kosten mehr entstehen, lediglich die Mietzahlungen des Kreises entfällt zukünftig.

Während der Neubauphase kann der Betrieb im vorhandenen Gebäude fortgeführt werden; die Feuchtigkeitsschäden werden provisorisch durch einen Lüfter behoben. Das Außengelände wird auch weiterhin ausreichend groß sein.

Für die zukünftige Nutzung des Altbaus eröffnet sich eine weitere Chance für Strauch. Gemeinsam mit dem Ortskartell, dem Ortsvorsteher und den Vereinen soll nach Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Statt Sanierung:
Neuer Kindergartenbau für Strauch

21.04.2009

Dass der Straucher Kreiskindergarten in der Sonnenstraße dringend sanierungsbedürftig ist, steht außer Zweifel; zeitweise müssen der Pausenhalle sogar Eimer aufgestellt werden, um durchdringende Feuchtigkeit aufzufangen.

Nur noch für kurze Zeit bleibt der Kindergarten Strauch an seinem alten Platz. Nach den Sommerferien startet der Neubau. Foto: P. Stollenwerk

Nun zeichnet sich eine große Chance für Strauch ab, da ein neues Kindergartengebäude errichtet werden sollen. Auf dem vorhandenen Grundstück ist ausreichend Platz vorhanden.

Die Nutzung des alten Gebäudes ist noch offen. Als Bauherr tritt der Kreis Aachen auf, der zunächst geprüft hatte, was eine Sanierung des vorhandenen Kindergartengebäudes kosten würde. Nachdem sich die Prognose auf nahezu zwei Millionen Euro hin bewegte, kam man schnell zu dem Entschluss, einen Neubau in Angriff zu nehmen, der um einige hunderttausend Euro preiswerter ausfallen dürfte.

Für die Gemeinde Simmerath ist diese Entscheidung des Kreises ein doppelter Gewinn, wie CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer, zugleich auch Straucher Ortsvorsteher, freudig vorrechnet. Aus den zugewiesenen Mitteln des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung hatte die Gemeinde 484 000 Euro für die Kindergartensanierung in Strauch schon fest eingeplant. Diese Mittel werden nun wieder frei und können an anderen Schulen oder Kindergärten zum Einsatz kommen.

Im Kindergarten Strauch sind derzeit drei Gruppen untergebracht. Das Angebot aber soll erweitert werden um eine integrative Gruppe und eine Gruppe für unter Dreijährige. Für die Zeit des Neubaus, der nach den Sommerferien starten sollen, bleiben die Kinder noch im alten Gebäude.

Mit dem Freiwerden des Altbaus lebt für Ortsvorsteher Bruno Löhrer damit auch wieder „das ewig junge Thema“ vom Bau eines Straucher Vereinshauses auf. Der Ortsvorsteher möchte diese erneute Chance den Ortsvereinen nicht vorenthalten, nachdem die bisherigen Bemühungen in dieser Richtung noch keine einheitliche Richtung erkennen ließen.

Am 27. Mai soll der Kreisjugendhilfeausschuss die Neubaumaßnahme beschließen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung

 




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Letzte Änderung: 04-Apr-2017

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