CDU Eicherscheid
Gemeindeverband Simmerath

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Ortsvorsteher

Günter Scheidt
Zum Belgenbach 6b
52152 Simmerath
Eicherscheid
02473/8504
gr.scheidt@t-online.de

 


 

OV-Vorstand
 
Vorsitzende
Renate Scheidt
Belgenbach 6b
Eicherscheid

02473/8504
gr.scheidt@t-online.de
Stellv. Vorsitzender
Stefan Schwan
Eicherscheid 58
Eicherscheid

02473/6793
stefan.schwan@
t-online.de
Geschäftsführer
Ronny Nordmann
Beisitzer
Rolf Förster
Bachstr. 7a
Eicherscheid

02473/6620
foe@otto-junker.de
Beisitzer
Günter Scheidt
Belgenbach 6b
Eicherscheid

02473/8504
gr.scheidt@t-online.de

Beisitzer
Frank Förster
Eicherscheid 46a
Eicherscheid

02473/6166
foerster65@gmx.de
Beisitzer
Markus Schmidt
Zum Belgenbach 5
Eicherscheid

02473/87370
markus.j.schmidt@
arcor.de
Beisitzer
Mirko Förster

foerster-mirko@web.de
     

Inhalt

Knappe Mehrheit in Eicherscheid für Betonsteinpflaster

Ein neuer Stein soll jetzt das ungeliebte Natursteinpflaster im Dorfmittelpunkt an der Kirche ersetzen. 70.000 Euro Kosten.

Ortsvorsteher Günter Scheidt

„Das ist ein sehr emotionales Thema“, brachte Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt die Diskussion um die künftige Gestaltung der Fahrbahnfläche an der Pfarrkirche auf den Punkt. Das vor 15 Jahren hier verlegte holprige Natursteinpflaster ist von Beginn an im wahrsten Sinne des Wortes ein Stein des Anstoßes in der Bevölkerung gewesen. In diesem Jahr nun soll nach Ablauf der Zuschussbindung durch das damalige Dorferneuerungsprogramm der grobe Straßenbelag ausgetauscht werden.

Was nun die künftige Alternative für den Dorfmittelpunkt betrifft, sind in Eicherscheid die Meinungen weiterhin gespalten. Dies zeigte sich auch bei einer Bürgerinformation vor sechs Wochen. Bei einer Abstimmung sprachen sich 40 Beteiligte für Betonsteinpflaster aus, was eine knappe Mehrheit gegenüber den 36 Befürwortern für eine Ausführung in Asphaltbauweise bedeutete.

Aufgrund dieser Fast-Patt-Situation fand kürzlich noch ein weiterer Ortstermin der Eicherscheider Ortspolitiker gemeinsam mit einigen Bürgern, die in ihrer Fortbewegung eingeschränkt sind, statt. Als Ergebnis dieses Gespräches wird nun wie folgt verfahren: Das Natursteinpflaster wird komplett ausgebaut und durch ein rustikales Betonsteinpflaster ersetzt, damit der Dorfplatzcharakter erhalten bleibt. Das neue Pflaster ist deutlich fußgängerfreundlicher und verursacht weniger Lärm. Der gleiche Belag soll auch für die Gehwege im Bereich der Kirche verwendet werden, ebenso auch für die Schotterrasenfläche. Der Parkplatz vor der Kirche bleibt unangetastet. Die beiden Entwässerungsrinnen werden durch eine dreizeilige Betonsteinrinne ersetzt. Die jetzt umfangreicher gewordene Maßnahme soll in diesem Jahr umgesetzt werden und 70.000 Euro kosten. (P. St.)

Pflaster an der Kirche
Rodeltreff 2016
Jugendfahrt 2016
Wanderung mit Helmut Brandt
Frühjahrsputz 2016
Mitgliederversammlung 2016
Heckenlandschaft
Frühjahrssäuberung 2015
Mitgliederversammlung 2015
Eicherscheid wirbt in Berlin für die Region
Baugebiet Untere Buschgasse
Dorfrundgang 2014
Blitzsauberes Eicherscheid
Renate u, Günter Scheidt auf der Grünen Woche in Berlin
Dorfgespräch am 11. November 2013
Jahreshauptversammlung 2014
Dorfrundgang 2013
Mitgliederversammlung 2013
Flurheckenweg 
Untere Buschgasse, Bebauungsplan 
CDU-Eicherscheid säubert Golddorf 
Manche kaufen ein, andere packen mit an  
Mitgliederversammlung 2012
Verschoenerungsaktion Friedhof
Einladung zum Dorfrundgang
JHV-2011 Den Dorfladen nichts links liegen lassen
Frühjahrsputz im Golddorf
Schnelles Internet für Eicherscheid
Langes Warten in Eicherscheid
Ordnungsamt bittet Bevölkerung um Mithilfe
Ausweisung eines Heckenwegs
Brief an die Bevölkerung
Jugendfahrt der CDU-Eicherscheid
Dorfrundgang kam gut an
Sommerfest im Kindergarten
Offene Vorstandssitzung
Einsegnung des neuen Feuerwehrautos
Golddorf sauber halten

CDU Eicherscheid: Straßen und Pflaster stehen im Fokus
Von: peo
6. März 2017



Nach 16 Jahren Arbeit von Frank Förster (5. v. r.) im Vorstand des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid folgt ihm nun Ronny Nordmann (4. v. r.) als neuer Geschäftsführer. Foto: Peter Offermann

Eicherscheid. Kernthemen der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid waren der Endausbau der Straßen im Westteil des Ortes sowie das Pflaster an der Kirche. Zur Veranstaltung begrüßte Vorsitzende Renate Scheidt zahlreiche Mitglieder.

„Der Unmut über das Pflaster war schon zu Beginn zu spüren – auch wenn die Idee grundsätzlich gut ist, den Ortskern zu verschönern“, sagte Ortsvorsteher Günter Scheidt. Die Hartnäckigkeit Scheidts, der seit 2014 immer wieder das Ersetzen durch ein behindertengerechtes Pflaster gefordert hatte, hat sich ausgezahlt. „Auch wenn manche Probleme mit den Pflastersteinen haben und die Bedenken ob der jetzigen Situation verständlich sind, so ist die Resonanz auf die Absicht, neues Pflaster zu verlegen, überwiegend positiv“, sagte der Ortsvorsteher.

Skeptisch ist Scheidt, ob sich die Verkehrssituation am Ortseingang „Scheedweiher“ durch das Aufstellen eines 70er-Schilds bessert. Als vollen Erfolg bezeichnete er hingegen den Flurheckenweg mit Eifelblick sowie die Resonanz auf die Loipe. Diskutiert werde zudem über eine Mitfahrerbank in Eicherscheid. Außerdem ist dem Ortsvorsteher wichtig, dass die Turnhalle der Förderschule für die Vereine erhalten bleibt. Am Ehrenmal solle die Koniferen-Hecke durch Buche ersetzt werden, sagte Scheidt. Er rief in Erinnerung , wie wichtig der Erhalt des Konsums sei. Ein Gedenkstein in Erinnerung an die jüdische Familie Kaufmann werde dank des Einsatzes von Ludwig Siebertz am 10. Mai um 10.30 Uhr verlegt, kündigte Scheidt an.

Ein Dorn im Auge sind Scheidt die illegalen Müllablagerungen rund um Eicherscheid. Hierzu gab Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zu verstehen: „Viele denken, das zahlt die Gemeinde aus dem Haushalt. Das ist falsch. Die Kosten die durch die Beseitigung entstehen, werden auf die Müllgebühren umgelegt.“ Bezüglich des Glasfaserkabelausbaus gab der Bürgermeister zu verstehen, dass die Vorbereitungen mit dem Straßenausbau einhergehen werden.

Zur Situation des schlechten Mobilfunkempfangs sagte Hermanns, dass die Lösung etwas komplizierter als das „schnelle Internet“ werde: „Das geht nur gemeinsam, denn die Akzeptanz, wo ein Funkmast aufgestellt wird, muss im Vorfeld da sein.“

„Ich kann natürlich nicht sagen, dass wir die Förderschule im Falle eines Regierungswechsels erhalten werden“, sagte Landtagsabgeordneter Axel Wirtz auf der Versammlung. „Inklusion ist richtig. Jedoch muss es auch das Recht geben, dass Eltern ihre Kinder speziell fördern lassen möchten.“ Die Sicherheit ist in NRW sei nicht gewährleistet, so Wirtz weiter: „Hier leben 22 Prozent der Bundesbürger und es werden 38 Prozent der Einbrüche begangen. Die Aufklärung ist gering. Es fehlen Polizisten.“

Es folgten die Neuwahlen des Vorstandes. Hier wurde Renate Scheidt als 1. Vorsitzende im Amt bestätigt. Stellvertreter wurde Stefan Schwan. Neuer Geschäftsführer ist Ronny Nordmann, der auf den aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehenden Frank Förster folgt. Ihm galt der besondere Dank der Vorsitzenden für 16 Jahre Arbeit im Vorstand.

Als Ortsverbands-Mitgliederbeauftragter wurde Dietmar Förster gewählt. Beisitzer sind Günter Scheidt, Markus Schmidt, Rolf Förster, Mirko Förster und Frank Förster. Als Vorschlag für die Wahl des Beisitzers des Ortsverbands Eicherscheid im Gemeindeverband wurde Günter Scheidt bestimmt. Die Vorschläge zur Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten für den Kreisparteitag sind Renate Scheidt, Frank Förster, Günter Scheidt und Dietmar Förster. Bezüglich der Vorschläge zur Wahl des Gemeindeverbandsvorstandes stimmte die CDU aus Eicherscheid für die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes um den Vorsitzenden Bernd Goffart.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Bürgerversammlung am 20.02.2017

Pflaster vor der Kirche bleibt der emotionale Streitpunkt
Von: peo
21. Februar 2017

Pflaster oder kein Pflaster: Das war erneut das emotionale Kernthema bei der Bürgerversammlung zum Endausbau von mehreren Gemeindestraßen in Eicherscheid. Rund 150 interessierte Bürger waren auf Einladung der Gemeindeverwaltung Simmerath in die Tenne gekommen, wo Beigeordneter Bennet Gielen, Michael Bongard und Marcel Wüller vom Bauamt, Juristin Anja Eigen und Bernd Roder vom Ingenieurbüro Rede und Antwort standen.

Mit Ausnahme der größeren Baumaßnahme an der Kirche und einigen kleineren Teilstücken, wo ein Vollausbau erfolgt, soll nun mehr als zehn Jahre nach der erfolgten Ortskanalisation die letzte Deckschicht, die sogenannte Verschleißschicht, zügig aufgetragen werden. Geplanter Beginn ist der 18. April. Abgeschlossen sein soll die Maßnahme am 20. Oktober, erläuterte Bernd Roder, der eine „enge Absprache“ mit den Anwohnern versprach.

Zum für alle Bürger wichtigen Thema der Kosten gab Juristin Anja Eigen Auskunft. Veranschlagt werden die Kosten für beide Maßnahmen. Daher sind diese erst einmal für alle Eicherscheider gleich, egal ob es sich um die Verschleißschicht oder den Komplettausbau handelt, da damals nur die Kosten für den Kanal veranlagt wurden.

Grund hierfür war, die Bürger nicht doppelt zu belasten und die Kosten des Straßenausbaus erst dann zu erheben, wenn die Ausbaumaßnahme auch komplett abgeschlossen ist, erläuterte Ortsvorsteher Günter Scheidt. Insgesamt handelt es sich um 196.000 Quadratmeter veranlagungsfähige Fläche, die dann individuell auf die Bürger umgerechnet werden. Eckgrundstücksbesitzer haben hier den Nachteil der doppelten Veranlagung. Es wird mit einem maximalen Eigenanteil von fünf Euro je veranlagungsfähigem Quadratmeter gerechnet. Hierbei handelt es sich um einen maximalen Schätzwert.

Skepsis auch bei neuem Pflaster

In der anschließenden Fragerunde war vorherrschendes Thema die Erneuerung des umstrittenen Pflasters an der Kirche, auch wenn diese Kosten komplett seitens der Gemeinde übernommen werden. „Pflastersteine gehören in Fußgängerzonen! Wir hätten damals was dagegen unternehmen sollen. Dass wir diesen Schrott damals überhaupt angenommen haben“, schimpfte Paul Fink, der auch das jetzt vorgesehene Gerolsteiner Pflaster kritisch sieht.

Laut Bernd Roder handele es sich aber um hochwertiges und barrierefreies Material, wobei er einräumte, dass Asphalt selbstverständlich ein stabilerer Belag sei. Dem Einwand Roders, dass das Pflaster auch zur Verkehrsberuhigung beitrage, widersprach Thomas Förster. „Über die Optik kann man natürlich streiten. Wenn aber hinter dem Pflaster wieder beschleunigt wird, müsste man aus Gründen der Verkehrsberuhigung das ganze Dorf zupflastern.“

Bei einer nicht rechtsverbindlichen Abstimmung war denn auch die Meinung zweigeteilt, mit leichter Tendenz zur erneuten Bepflasterung, wobei Renate Scheidt anmerkte, dass nur die eine Hälfte des Ortes anwesend sei, der Kirchplatz jedoch ein zentrales Aushängeschild sei, der das ganze Dorf betreffe.

Ebenfalls merkte sie an, dass man aufgrund der angeführten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen nicht vergessen sollte, dass links und rechts der Hauptstraße Tempo-30-Zonen ausgewiesen seien und hier jeder die Verantwortung trage, sich an die Verkehrsregelungen zu halten. Letztendlich wird der Fachausschuss sich erneut mit der Pflaster-Thematik befassen.

Mit den Beitragsbescheiden müssen die Bürger dann ab Frühjahr 2018 rechnen. Für weitere Fragen stehen das Bauamt der Gemeinde Simmerath (Telefon 02473/607-145) sowie das Ingenieurbüro Bernd Roder (Telefon 02472/803803) zur Verfügung.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Lange genug über das Pflaster gestolpert

Von: Peter Stollenwerk

8. Februar 2017
Hat bald ausgedient: Nach 15 Jahren Dauerärger in Eicherscheid verschwindet der Pflasterbelag in der Kurve vor der Kirche. Ersetzt wird die unebene Fläche durch ein komfortableres Betonsteinpflaster. Foto: P. Stollenwerk

15 Jahre lang sind die Eicherscheider auf dem ungeliebten Naturstein-Pflasterbelag vor der Kirche im Auto durchgeschüttelt worden oder als Fußgänger ins Stolpern geraten. Das hinterlässt Spuren. Entsprechend hoch sensibilisiert ist man im Ort, wenn das Thema zur Sprache kommt – und das war in den zurückliegenden Jahren sehr oft der Fall.

Zuschussbindung:15 Jahre sind vorbei

Das Natursteinpflaster in der Straßenkurve vor der Kirche ist vor rund 15 Jahren im Rahmen einer geförderten Dorferneuerungsmaßnahme in Eicherscheid verlegt worden. Da es sich um eine mit öffentlichen Geldern finanzierte Maßnahme handelte, galt eine 15-jährige Zuschussbindung. Mit anderen Worten: Innerhalb dieses Zeitraumes durfte der Pflasterbelag nicht angetastet werden, ansonsten hätte die Gefahr bestanden, dass Zuschüsse von der Kommune zurückgefordert worden wären. Deshalb musste der Ort 15 Jahre mit der rustikalen Lösung leben.

Jetzt haben der Dauerärger über die holprige und fußgängerunfreundliche Fläche im Ortskern und auch die Lärmbelästigung, die beim Überfahren der Fläche entsteht, bald ein Ende. Das grobschlächtige Kopfsteinpflaster wird herausgerissen und durch ein rustikales Basaltbetonsteinpflaster vom Typ „Gerolsteiner Altstadtpflaster“ ersetzt, das für Fußgänger und Radfahrer wesentlich komfortabler sein soll, aber den Dorfplatzcharakter unter der Dorflinde nach wie vor unterstreicht.

Jetzt Basaltbetonsteinpflaster


Der Tiefbauausschuss der Gemeinde Simmerath folgte jetzt dem gemeinsamen Vorschlag der Eicherscheider Ratsvertreter, das Pflaster auszutauschen. Die Kosten belaufen sich auf rund 44.000 Euro.


Bauingenieur Bernd Roder räumte der Maßnahme, die im Zuge des anstehenden Endausbaus mehrerer Gemeindestraßen in Eicherscheid erfolgen soll, wohl wissend um die Brisanz des Themas, breiten Raum ein. Die beiden von ihm weiterhin vorgeschlagenen Varianten, das jetzige Pflaster abzuschleifen bzw. die Fläche in Asphalt herzustellen, fanden keine Sympathie.


Auch für Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt (CDU) ist die anhaltende Problematik des Natursteinpflasters ein Dauerthema und er erinnerte daran, dass bereits seit 2014 ein Antrag von ihm vorliege, um die Situation zu verbessern. Mit Kinderwagen und Rollatoren sei der Bereich kaum zu überwinden: „Das Pflaster stellt eine regelrechte Grenze in unserem Ort dar.“ Die rustikale Gestaltung sollte damals eigentlich eine gute Idee bei der Dorferneuerung sein, „aber wir haben den Mist da liegen“, schimpfte Scheidt. Erst Ende 2016 wurden nach vielen Jahren des Unmuts zwei provisorische Querungshilfen in Asphalt angelegt.

Heribert Linscheidt (CDU) bat dringend darum, zu prüfen, ob nach der Herausnahme des Pflasters der Untergrund auch ausreichend tragfähig sei. Diese Anregung wurde in den Beschluss aufgenommen. Wolfgang Franzen (SPD) sprach von einem „Schildbürgerstreich“, wenn man hingehe und ein vorhandenes Pflaster durch ein anderes ersetze. Das vorgesehene neue Pflaster sei nur bedingt für Schwerlastverkehr und landwirtschaftliche Großfahrzeuge geeignet. Daniel Wiegand (Grüne) ergänzte, dass durch ein neues Pflaster auch der Effekt der Verkehrsberuhigung erhalten bleiben solle.

Das letzte Wort über die Neugestaltung des Bereiches ist ohnehin noch nicht gesprochen. Am Montag, 20. Februar, findet in Eicherscheid eine Bürgerversammlung statt, wo sich der Ort abschließend eine Meinung über die Neugestaltung bilden wird. Thema bei dieser Informationsveranstaltung ist aber auch der endgültige Ausbau von sieben anderen Gemeindestraßen im Ort.

Einigkeit herrschte im Ausschuss darüber, dass auch die Randbereiche der Pflasterfläche dringend einer Aufwertung bedürfen. Ortsvorsteher Scheidt hatte bemängelt, dass die aus Schotterrasen bestehenden Nebenflächen sich durch das ständige Überfahren inzwischen als unansehnlicher Schlammbelag darstellten. Diese Fläche (100 Quadratmeter) soll ebenfalls in Basaltbetonsteinpflaster hergestellt werden. Hierfür entstehen noch einmal zusätzliche Kosten in Höhe von 12.000 Euro.

Bürgerversammlung am 20.2.2017

Unstrittig war der Endausbau von sieben Gemeindestraßen in Eicherscheid als Abschluss der 2004/2005 erfolgten Ortskanalisation. In der Regel erfolgt dieser abschließende Ausbau durch eine vier Zentimeter dicke Deckschicht. Am Weiher und in der Mühlengasse werden kurze Stücke voll ausgebaut. Die Gesamtkosten aller Maßnahmen sind mit 600.000 Euro veranschlagt, einschließlich des Pflasteraustausches und der Befestigung der Schotterrasenfläche.

Bis auf den Bereich an der Kirche handelt es bei diesem Endausbau, der insgesamt mit 543.000 Euro Kosten veranschlagt ist, um anliegerbeitragspflichtige Maßnahmen für die Bürger. In den Jahren 2017 und 2018 soll der Endausbau erfolgen. Im einzelnen sind folgende Straßen betroffen: Zum Belgenbach, Breitestraße, Fronrather Weg, Auf Dohnschet, Kirchweg, Am Weiher, Mühlengasse.
Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten



CDU – Rodeltreff bei Kaiserwetter

Endlich konnte der CDU-Ortsverband Eicherscheid seinen Plan erneut einen Rodeltreff für Alt und Jung anzubieten in die Tat umsetzen. Mangels ausreichenden Schnees in den letzten Jahren freute es den Vorstand des Ortsverbandes und Ortsvorsteher Günter Scheidt nun umso mehr, dass der Rodeltreff nun bei herrlichstem Sonnenschein und tollen Schneeverhältnissen stattfinden konnte.

Viele Familien waren schon lange vor dem offiziellen Treff am Rodelhang Brommersbach aktiv. Da kamen der Glühwein und der warme Kakao des Ortsverbandes gerade rechtzeitig, damit die großen und kleinen Wintersportler sich etwas aufwärmen konnten. Nach kurzem Stopp ging die teils abenteuerliche Fahrt mit Schlitten, Autoreifen und unterschiedlichen Porutschern teils allein oder im Konvoi erneut den Hang hinab und dies bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Superschöner Tag zum Abschluss der Sommerferien durch Jugendfahrt der CDU Eicherscheid
Superschöner Tag zum Abschluss der Sommerferien durch Jugendfahrt der CDU Eicherscheid
Zum Abschluss der Sommerferien hat der Vorstand der CDU Eicherscheid alle Jugendlichen des Ortes Eicherscheid zwischen 11 und 14 Jahren zu einem ganztägigen Ausflug eingeladen.
Ziel des Ausflugs war der Freizeitpark Phantasialand in Brühl bei Köln. Bei tollem sonnigem Wetter starteten 14 Kinder und Jugendliche mit 4 erwachsenen Fahrern und Begleitern des CDU-Vorstands, incl. Ortsvorsteher Günter Scheidt, um einen abwechslungsreichen Tag in Brühl zu erleben. Nicht nur die vielen rasanten, abenteuerlichen Fahrgeschäfte, auch die spektakulären Shows machten den Tag für alle zu einem besonderen gemeinsamen Erlebnis. Die Einladenden konnten zum Abschluss ein dickes Lob an die sehr disziplinierte Gruppe aussprechen, die immer pünktlich an den Treffpunkten war und sich vorbildlich verhalten hat.
Abgerundet wurde der Tag durch einen kleinen Imbiss in der Germania-Ecke, ehe die Eltern ihre Schützlinge dort abholen konnten. „Vielen Dank für den tollen Tag“, so verabschiedeten sich viele der gut gelaunten Jugendlichen
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11. August 2015

Wer in die Nordeifel zum Wandern kommt, hat eine gute Wahl getroffen. Das sah auch der Alsdorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt so, der im Rahmen seiner Sommertour, die ihn in alle Kommunen des Wahlkreises führt, Bürger und Parteifreunde zu einer fünf Kilometer langen Wanderung von Eicherscheid aus ins Rurtal nach Hammer einlud.

Ausgehend vom Bauernmuseum in Eicherscheid, wo Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Ortsvorsteher Günter Scheidt den Abgeordneten zunächst mit einer Eifel-Wanderkappe ausstattete, führte die Strecke über den neuen Flurheckenweg und später über den Eifelsteig.

Knapp 20 Teilnehmer schlossen sich der abwechslungsreichen Tour an und nutzten unterwegs die Gelegenheit, um auch persönlich mit Helmut Brandt ins Gespräch zu kommen. Bei der Einkehr in Hammer lobte der Bundestagsabgeordnete „die tolle Umsetzung der Idee“.

 
Bundesgolddorf Eicherscheid: Traditioneller Dorfrundgang am 17. Mai 2014
 

17.04.2016

Frühjahrssäuberung der CDU in Eicherscheid


Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid hatte seine Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger erneut zu einer Müllsammelaktion unter dem Motto „Blitzsauberes Eicherscheid“ eingeladen.

Da die Bürgerinnen und Bürger die Bankette und Straßen immer ausgezeichnet pflegen und sauber halten, musste innerorts nicht in den Straßen gesammelt werden.

Die Umweltaktion konzentrierte sich in diesem Jahr wieder überwiegend auf den Bereich der beiden Spielplätze. Die Sandgruben wurden vom durchwachsenden Gras befreit und die Beete gepflegt. Kinder und Eltern dürfen sich nunmehr über gepflegte Anlagen freuen.

Neben der Zufahrtstraße vom Gericht wurden die weggeworfenen Flaschen, Gläser und Plastikteile aller Art aufgesammelt. Das Ergebnis waren zwei gefüllte Müllsäcke von Materialien, die eigentlich dort nicht hingehören.

Die Ortsverbandsvorsitzende Renate Scheidt und Ortsvorsteher Günter Scheidt bedankten sich zum Abschluss bei allen, die mit angepackt hatten.

 

 


CDU: Pflaster an der Pfarrkirche soll weg

Von: peo

7. März 2016

Ria Förster (5.v.l.) wurde für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im CDU-Ortsverband Eicherscheid geehrt: Dazu gratulierten auch (v.l.) Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Renate Scheidt (Vorsitzende des OV Eicherscheid), Hans-Josef Hilsenbeck (stellvertretender Städteregionsrat), Günther Scheidt (Ortsvorsteher), Bernd Goffart (, Vorsitzender Gemeindeverband Simmerath), Andreas Hermanns (Geschäftsführer GV Simmerath). Foto: Peter Offermann

Zwei Themen die Eicherscheid bewegen sind der teilweise schlechte Handyempfang im Ortskern und das Pflaster rund um die Pfarrkirche. Das wurde auf der Versammlung des CDU-Ortsverbandes deutlich.

„Das Pflaster muss weg“ sagte Ludwig Siebertz. Er zeigte sich verwundert, dass dieser Punkt, der die Eicherscheider seit Jahren beschäftigt, nicht auf der Tagesordnung stand. Einig waren sich an diesem Abend alle: „Hier muss eine Lösung her!“ Und auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der bei der „Einweihung“ der Dorf-Pedelecs seine Erfahrungen mit der Befahrung der Stolpersteine gemacht hat, hat seine persönliche Unterstützung zugesagt.

Eicherscheid soll aber noch einen besonderen Stolperstein erhalten. Für Ortsvorsteher Günther Scheidt war es eine besondere Freude mitzuteilen, dass sich Eicherscheid an der seit 1992 laufenden Aktion „Stolpersteine“, die an die Vertreibung und Vernichtung der Juden erinnert, beteiligen und in Gedenken an die damals im Ort wohnhafte jüdische Familie Kaufmann ein solcher Stein gesetzt werden soll.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende Renate Scheidt und dem Verlesen des Geschäftsberichtes durch Geschäftsführer Frank Förster blickte der Ortsvorsteher auf das Jahr 2015 zurück. Er äußerte große Freude über die Eröffnung des Flurheckenweges und dankte allen Bürgern des „Schmuckkästchen“ Eicherscheid für die aktive Mitarbeit. Zwar gebe es noch ein paar Nachbesserungen bei den Hinweistafeln zu erledigen, alles in allem sei die Aktion jedoch ein Erfolg auf ganzer Linie.

Keine Lösung für wilden Müll

Besonders erfreut zeigte sich Scheidt über die gute Annahme der Dorf-Pedelecs, so dass diese ob der guten Bilanz auch im Jahr 2016 weiter zu den bislang günstigen Preisen genutzt werden könnten. Eine für ihn besonders schöne Aktion war die Baumbepflanzung im Eicherscheider Kindergarten mit einer Rotbuche, bei der alle Kinder toll mitgearbeitet haben. Erfreut zeigte sich Scheidt über die gute Annahme des Flyers zum Dorfrundgang sowie den Zuschuss der Stawag für das neue Willkommensschild am Ortseingang.

Probleme bereitete die Bebauung der unteren Buschgasse, da es hier einige Schwierigkeiten mit der Entwässerung gebe. Eine enge Einbindung der Anwohner sei aufgrund der enormen Kosten obligatorisch, sagte Scheid.

Ein Problem auf dem Friedhof konnte gelöst werden: Eine Eibe, die aufgrund ihrer Größe das Licht wegnahm und mit ihren bis zu acht Meter langen Wurzeln in die Gräber ausuferte, konnte gefällt werden.

Eine Lösung für den wilden Müll rund um das Dorf, sei noch nicht gefunden, sagte Scheidt. Das Anbringen von Hinweisschildern dürfe hier wenig hilfreich sein. Ob ein Appell, sowie der Hinweis auf die hierfür drohenden Strafen etwas bringen könne, sei ebenfalls fraglich.

Auch über die Entschärfung der Unfallgefahrenstelle am Ortseingang, wo es regelmäßig zu Unfällen kommt, steht die Entscheidung der Städteregion, der ein entsprechender Antrag vorliegt, noch aus. Großes Kopfzerbrechen bereitet auch die Schließung der Förderschule. „Die Gymnastikhalle muss unbedingt erhalten bleiben“, sagte Scheidt.

Im Anschluss ergriff Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns das Wort und lobte das pulsierende und vorbildliche Dorfleben in Eicherscheid. Außerdem ging er ausführlich auf die Flüchtlingssituation in der Gemeinde Simmerath ein.

Am Ende der zweistündigen Versammlung wurde Ria Förster für ihre 40-jährige Mitgliedschaft und ihr Engagement im CDU-Ortsverband geehrt. Besonders betonte Bernd Goffart, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath, hierbei den Mut, gerade in der Zeit in die CDU eingetreten zu sein, in der in Bonn eine sozialliberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt regierte.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Eicherscheid

Golddorf lockt mit seiner einzigartige Heckenlandschaft
Von: ale
30. September 2015



Darauf können die Eicherscheider stolz sein: Ihr Flurheckenweg, den jetzt Manfred Schreiber, Ludwig Siebertz, Astrid Joraschky, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sowie Renate und Günter Scheidt (von links) präsentierten, ist eine rundum gelungene Sache. Foto: Anneliese Lauscher

Mit dem „Flurheckenweg“ haben die Eicherscheider einen Volltreffer gelandet, er ist in jeder Hinsicht sehens- und erlebenswert. Das stellten die Anwesenden bei der offiziellen Eröffnung fest.

Eine freundliche Herbstsonne begleitete den kleinen Akt, als Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns vor der „Tenne“ die Begrüßungsworte sprach. Er wandte sich an „die Macher“ des Flurheckenwegs, den Ortsvorsteher Günter Scheidt und seine Gattin Renate, an Manfred Schreiber, den Geschäftsführer der Eifelvereins-Ortsgruppe, und an Ludwig Siebertz, den „Mann für alle Fälle“ im Golddorf. Außerdem begrüßte er Astrid Joraschky, die in der Gemeinde für alle Anliegen des Tourismus zuständig ist.

Günter Scheidt, den man wohl als Initiator und Ideengeber des Flurheckenweges bezeichnen kann, erinnerte daran, dass durch die „Zukunftswerkstatt“ im Jahre 2006 manche gute Idee Gestalt annahm. „Wir wollten den Ort touristisch aufwerten und die einzigartige Heckenlandschaft erhalten und ins Bewusstsein bringen“, sagte er. Gemeinsam mit dem Eifelverein, der schon Erfahrung in der Wegemarkierung hatte, wurde die Planung konkretisiert. „Als dann Frau Joraschky dazukam, hat das Ganze einen entscheidenden Drive aufgenommen“, erzählte er. Auch der Bauhof der Gemeinde habe tatkräftig geholfen.

Dies alles sei aber nur zu stemmen gewesen, ergänzte der Bürgermeister, weil man als anerkanntes Leader-Projekt 10.500 Euro bekommen habe. Die restlichen Kosten habe zu 80 Prozent die Städteregion Aachen übernommen, so dass für die Gemeinde nur noch 2500 Euro anfielen.

Der Flurheckenweg hat im neuen Wegesystem die Nummer 17 bekommen, er ist komplett asphaltiert und für Rollstuhlfahrer geeignet. Wer auf dem Flurheckenweg wandert, kann nicht nur einmalig schöne Blicke in die Landschaft rund um Eicherscheid genießen, er erfährt außerdem an sieben Stationen viel Interessantes über die Pflege der Buchenhecken, über altes Handwerk wie beispielsweise das Hamenhandwerk und über Besonderheiten am Wegesrand. Auf den Hinweistafeln kommen auch ältere Eicherscheider Bürger zu Wort, beispielsweise wird erzählt, wie die Flurbereinigung eine echte Bedrohung für den Bestand der Flurhecken mit sich brachte. An jeder Tafel wurde eine massive Sitzgruppe aufgestellt, so dass man mehrmals Rast machen kann.

Auch für Kinder ist der insgesamt 7,8 km lange Rundweg interessant, dafür hat sich Renate Scheidt starkgemacht. „Es ist manchmal nicht einfach, Kinder zum Wandern zu bewegen, sie müssen wirklich etwas erleben. Auf dem Flurheckenweg können sie aktiv mitmachen und Aufgaben lösen“, berichtet die ehemalige Grundschullehrerin. Es wurde ein „Heckenrucksack“ entwickelt, der wird im „Nahkauf“ Eicherscheid aufbewahrt und kann nach Anmeldung von Gruppen ausgeliehen werden. Sie finden darin allerhand Handwerkszeug: Kleber, Lupen, Klemmblätter und Stifte.

Die Kinder werden beispielsweise angeleitet, den Wind zu messen, Insekten zu beobachten und einiges über Schmetterlinge zu erfahren. Der „Schornsteinfeger“, eine bei uns häufig vorkommende Schmetterlingsart, begleitet die Kinder auf ihrem Weg, er taucht auf den Hinweistafeln auf, weist sie in kindgerechter Sprache auf originelle Dinge hin und animiert sie zum Spielen.

Und dann gibt’s noch einen neuen Eifelblick am Wegesrand. An der Ostseite von Eicherscheid bietet er einen imposanten Blick auf die Höhen, von Vogelsang bis zu den Windrädern von Schöneseiffen.

Günter Scheidt wies darauf hin, dass sich zweimal eine gute Möglichkeit biete, den Weg abzukürzen, um rascher ins Dorf zurückzukehren. Auch an die Freunde des Geo-Caching wurde gedacht, und einige „Schätze“ sind ganz raffiniert versteckt worden. „Noch bevor der neue Rundweg offiziell eröffnet wurde, haben wir schon begeisterte Rückmeldungen aus dem Lager der Geo-Cacher bekommen“, berichtet Scheidt.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Eicherscheid

Frühjahrssäuberung der CDU in Eicherscheid

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid hatte seine Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger erneut zu einer Müllsammelaktion unter dem Motto „Blitzsauberes Eicherscheid“ eingeladen.

Da die Bürgerinnen und Bürger die Bankette und Straßen immer ausgezeichnet pflegen und sauber halten, musste nicht in den Straßen gesammelt werden.

Die Aktion konzentrierte sich auf den Bereich des Spielplatzes am Dorfplatz. Die Sandgruben wurden vom durchwachsenden Gras befreit und die Beete gepflegt. Eine besondere Herausforderung waren die gefühlten „Millionen“ Bucheneckern im Sand, von denen schon erste zu wachsen begonnen hatten. Kinder und Eltern dürfen sich nunmehr über gepflegte Anlagen freuen.

Ortsvorsteher Günter Scheidt und die Ortsverbandsvorsitzende Renate Scheidt bedankten sich bei den etwa ein Dutzend fleißigen Helfern und luden nach getaner Arbeit zum kühlen Getränk ein.




 

Eicherscheid

CDU-Ortsverband: „Wilder Müll“ ist ein großes Ärgernis

Von: sims

20. März 2015

Aktuelle Themen standen bei der Mitgliederversammlung der CDU Eicherscheid an. Der Vorstand erhielt erneut das Vertrauen der Parteifreunde. Foto: Simon Schroiff

Eicherscheid. Pedelecs statt Dorfauto: Dieses und andere Themen wurden auf der zurückliegenden Versammlung des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid diskutiert. Veranstaltungsort war das Rock-Cafe in der Eicherscheider Tenne.
Der neue Vorstand des Ortsverbandes

Bei den Neuwahlen des Vorstandes des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid gab es folgendes Ergebnis: Einstimmig als Vorsitzende wiedergewählt wurde Renate Scheidt, stellvertretender Vorsitzender wurde Michael Huppertz, ebenfalls als Geschäftsführer wiedergewählt wurde Frank Förster und Beisitzer wurden Mirko Förster, Markus Schmidt, Ralf Förster, Stefan Schwan und Günter Scheidt.

Nach Begrüßung durch die Vorsitzende Renate Scheidt verlas Geschäftsführer Frank Förster den Geschäftsbericht. Neben der Kommunalwahl 2014, bei der die Eicherscheider CDU 64 Prozent holte, stand im vergangenen Jahr die Einweihung des Dorfautos an, dass nach acht Monaten nun nicht mehr am Eicherscheider „Konsum“ zur Verfügung steht.

„Wir haben gemerkt, dass Eicherscheid ein solches Auto nicht braucht, da der Zusammenhalt in der Bevölkerung weiterhin so groß ist, dass man sich auch mal das Auto von Freunden oder Nachbarn leiht“, stellte Ortsvorsteher Günter Scheidt als Bilanz des Projektes fest. Beim Dorfauto handelte es sich um ein zeitliche befristetes Projekt der Leader-Region im Rahmen der in Eicherscheid veranstalteten Dorfwerkstatt.

Am Ende sprach Frank Förster noch einen Dank an alle Aktiven aus, die im vergangenen Jahr tatkräftig mithalfen und ohne deren Hilfe vieles nicht bewältigt werden könnte.

Dieser Meinung schloss sich auch Günter Scheidt in seinem Bericht an. Er sprach unter anderem über die Anschaffung von Pedelecs, die vor allem den Nutzern der stetig wachsenden Zahl der Eicherscheider Ferienwohnungen schmackhaft gemacht werden sollen. Man verhandle aber noch über die Anschaffung, so Scheidt.

Auch die erfolgreiche Präsentation des Ortes auf der grünen Woche in Berlin im Januar 2015 war Thema, und der Bebauungsplan für das Gebiet „untere Buschgasse“ ist kurz vor dem Ziel.

Das Forum für die Simmerather Grundschule sei ebenfalls sehr wichtig, da es nicht nur als Aula genutzt werden soll und zudem der mittlere Gebäudeteil dringend sanierungsbedürftig gewesen sei.

Problemzonen in Eicherscheid waren unter anderem der schlechte Belag der Straße „Am Weiher“, die aber aus Haushaltsgründen voraussichtlich erst 2016 saniert wird und das zunehmende Abladen von wildem Müll und Dreck unterhalb des Reitplatzes.

„Man könnte das ganze vielleicht eindämmen, wenn man den Verursachern aufzeigt, welche Strafen ein solches Vergehen nach sich ziehen kann,“ gab Günter Scheidt zu bedenken.

Der Ortsvorsteher legte er den Anwesenden nahe, dass der Dorfladen nur durch tatkräftige Unterstützung erhalten bleiben könne und bat auch um einen regelmäßigen Einkauf im „Konsum“.

Seinen Bericht schloss er mit der Forderung, bessere Verkehrskontrollen für Motorradfahrer einzuführen. „Motorradfahrer, die nicht wild herum heizen und ihre Maschinen nicht frisieren sind uns willkommen, Heizer und Raser nicht.“

Im Anschluss an die Wahlen folgte der Bericht von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Er sprach über die geplante Fertigstellung der Wanderwege als Karte im Netz und versicherte Mit Blick auf die aktuelle Haushaltdebatte im Gemeinderat darauf, dass auch im Jahr 2015 keine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer vorgesehen sei.

Auch auf den juristischen Streit um das Gewerbegebiet Imgenbroich Nord-West ging er in seinem Bericht ein. Die Gemeinde Simmerath habe erneut Klage eingereicht, die sich diesmal gegen die vorzeitige Genehmigung des noch nicht rechtskräftigen Bebauungsplanes durch die Städteregion Aachen richte.

Den abschließenden Bericht erstattete CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart, für den vor allem die Schließung der Grundschule in Kesternich ein Thema war: „Wir hätten die Grundschule in Kesternich gerne behalten, aber da in den nächsten vier Jahren nur einstellige Schülerzahlen zu erwarten sind, können wir die Grundschule nicht erhalten“, sagte Goffart, der selbst in Kesternich wohnt.

Am Ende der zweistündigen Versammlung wurde Kurt Förster für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU geehrt.

Quelle: Eifeler-Zeitung-Nachrichten



Eicherscheid

03.02.2015

Eicherscheid wirbt in Berlin für die Region

Das Dorf präsentiert sich mit einem Stand auf der Internationalen Grünen Woche. Bei der Auswahl von der Erfahrung in der Dorfentwicklung profitiert.

Zwei große Heckenteile werden in der kommenden Woche mit einem Transporter von Eicherscheid nach Berlin geschickt. Grund für die ungewöhnliche Fracht ist die Internationale Grüne Woche (IWG) in Berlin, die vom 16. bis 25. Januar stattfindet und an der sich mehr als 1200 Aussteller aus aller Welt beteiligen.

Fertig zur Abreise nach Berlin zur Grünen Woche: Das Eicherscheider Team um Ortsvorsteher Günter Scheidt (2.v.l.) und Andrea Drossard von der Städteregion (r.) werden in der Bundeshauptstadt Werbung für ihren Ort und die Region machen. Foto: A. Hoffman

Quelle: Eifeler-Zeitung-Nachrichten


Eicherscheid

03.02.2015

Untere Buschgasse:
Noch Hausaufgaben in Schallschutz und Entwässerung

Bebauungsplan für die untere Buschgasse in Eicherscheid nimmt Formen an. Aufgelockerte Bebauung und Erhalt der Buchenhecken.

In der Sitzung des Planungsausschusses der Gemeinde Simmerath stand am Dienstagabend unter Vorsitz von Gregor Harzheim trockene Thematik an. Die Änderungen von Bebauungsplänen und die Ausweisungen von Außenbereichssatzungen für Rollesbroich, Einruhr, Hirschrott, Woffelsbach, Rurberg und Am Gericht standen auf der Tagesordnung und wurden in der Regel nach kurzer Erörterung einstimmig per Beschlussvorschlag durchgewunken.

UWG: „Wer ist Nutznießer?“

Lediglich die Aufstellung des Bebauungsplanentwurfs für die untere Buschgasse in Eicherscheid sorgte für etwas mehr Gesprächsbedarf. Zu dieser Maßnahme hatte nach Workshops Ende Januar in der Förderschule Eicherscheid eine Bürgerinformation stattgefunden. Hierbei waren die Bürger ausführlich über die Ausweisung von Bauflächen in diesem Bereich informiert worden. Dabei wurde für das betroffene Gebiet festgelegt: keine neuen Erschließungsstraßen, eingeschossige und aufgelockerte Bebauung, Erhalt der Hecken und Zulassung von Gehöften.

Walter Heinrichs von der UWG bat in der Sitzung um Aufklärung darüber, wer Nutznießer der geplanten Maßnahme sei. Der Beigeordnete Roger Nießen wies Heinrichs dazu auf den Schutz der persönlichen Daten hin und erklärte weiter, dass das neue Bauland rund zehn Eigentümern gehöre. Mit Seitenhieb auf die UWG hielt Manfred Sawallich (SPD) fest: „Nutznießer dieser Maßnahme ist einzig und allein die Eicherscheider Bevölkerung.“ Und Jens Wunderlich (CDU) konstatierte: „Aus Gründen der Objektivität will ich gar nicht wissen, wem die Grundstücke gehören.“

Im Zusammenhang mit der Erschließung des Baugebietes wurde von Verwaltungsseite auch über die von der Tenne ausgehenden Schallimmissionen und deren Reduzierung informiert. Dort soll durch den Anbau eines angemessenen Eingangsbereichs eine Schallschleuse geschaffen werden, so dass ein unmittelbares Ausdringen des Schalls nach draußen verhindert wird. Weiterhin sollen die Lautsprecher, welche zurzeit direkt mit der Dachkonstruktion verbunden sind, von dieser gelöst werden. Klar war auch, dass an den genannten Umbaukosten der Tenne kein Weg vorbei führe, da es ohne Schallschutzmaßnahmen keine neuen Bauflächen geben werde.

Konzept für Niederschlagswasser

Daneben hatte zunächst im Vorfeld das Umweltamt der Städteregion Bedenken zur Niederschlagswasserentsorgung vorgebracht. Hierzu wurde vonseiten der Verwaltung festgehalten, dass die im Plangebiet anfallenden Schmutzwässer über die vorhandene Kanalisation in einem Schmutzwasserkanal zur Gruppenkläranlage Simmerath geleitet würden. Darüber hinaus wird nun auf Anregung der Städteregion ein Entwässerungskonzept zur Niederschlagswasserbeseitigung erstellt, wozu man sich mit der zuständigen unteren Wasserbehörde abstimmen wird.

Der Bebauungsplanentwurf für die untere Buschgasse wird nun überarbeitet und bei der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 26. März vorgestellt.(ho)

Quelle: Eifeler-Zeitung-Nachrichten


 

Eicherscheid

Politik „vor Ort“: Dorfrundgang in Eicherscheid

Der Ortsverband der Christlich Demokratischen Union in Eicherscheid möchte die Bürger zu einer Wanderung durch das Dorf am Samstag, 17. Mai, 16 Uhr, ab Spielplatz, herzlich einladen.

Hierbei können die Bürger mit dem Ortsvorsteher Günter Scheidt, der Ortsverbandsvorsitzenden Renate Scheidt und den CDU-Vorstandsmitgliedern bei einer gemütlichen Wanderung durch das Golddorf über aktuelle Themen der Ortspolitik ins Gespräch kommen.

Als Gäste „vor Ort in Eicherscheid“ werden der Bürgermeister der Gemeinde Simmerath Karl-Heinz Hermanns und der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck teilnehmen.

Es sollen Fragen der Gemeindepolitik, insbesondere diejenigen, die den Ort betreffen, diskutiert werden. Die CDU ist dankbar für Anregungen, gute Ideen, Kritik oder auch Lob. Die Meinung der Bürger liegt den CDU-Politikern besonders am Herzen. Anschließend trifft man sich zu einer gemütlichen Gesprächsrunde in einem Eicherscheider Lokal.


Eicherscheid

25.04.2014

Umweltaktion "Blitzsauberes Eicherscheid"

Auch in diesem Jahr trafen sich die Vorstandsmitglieder der CDU Eicherscheid sowie Ortsvorsteher Günter Scheidt mit einigen Familienangehörigen um unseren Ort noch sauberer zu machen. Müll findet man erfreulicherweise so gut wie keinen mehr im Ortskern.

Somit konzentrierten sich die Helfer in diesem Jahr auf die Pflege des Spielplatzes. Damit das Gras in den Sandflächen nicht die Oberhand bekommt wurde fleißig gehackt und Gras und Unkraut entsorgt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, alles ist sauber und hinterlässt einen einladenden Eindruck.

Herzlichen dank allen Helferinnen und Helfern.


 
Berlin - Eicherscheid

Renate & Günter Scheidt auf der Grünen Woche

05.02.2014

Ortsvorsteher Günter Scheidt und Frau Renate (CDU-Vorsitzende des Ortsverbandes) machten Ende Januar auf der Grünen Woche in Berlin Werbung für Eicherscheid.

Sie stellten das Projekt "Dorfauto Eicherscheid" und ihren liebens- und lebenswerten Ort vor. Mit Hilfe der Leader Region Eifel, der StädteRegion Aachen sowie dem Sponsor des Elektromobils "EWV" wir ab April das Dorfauto für alle Eicherscheider/innen mit Führerschein zu einem günstigen Preis auszuleihen sein.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Günter Scheidt, Tel.: 02473 8504 oder gr.scheidt@t-online.de.


 

Eicherscheid

12. November 2013

Dorfgespräch in Eicherscheid



Im Rahmen des LEADER-Projektes „Aktive Dörfer stärken“ fand auf Einladung der StädteRegion Aachen am 13.11.2013 in Eicherscheid ein Dorfgespräch statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bernd Billion und Prof. Christoph Hebel von der p:4 GmbH (FH Aachen).

In lockerer Atmosphäre tauschten sich die Anwesenden über Stärken und Schwächen des Ortes aus und machten Vorschläge zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensqualität im Dorf.

Auf Grundlage einer Zwischenbilanz der bisherigen Aktivitäten wurden neue Themen für zukünftige Projekte in Eicherscheid diskutiert. Dabei kristallisierten sich die Schwerpunkte „Nachwuchsarbeit“ und „Alt werden in Eicherscheid“ heraus.

Ansprechpartner für Interessierte ist der Ortsvorsteher Herr Günter Scheidt.


 

 

Eicherscheid

31. Oktober 2013
„Gefahr droht aus Monschau“

CDU-Ortsverband Eicherscheid trifft sich zur Mitgliederversammlung. Klares Bekenntnis zum Erhalt der Konsumgenossenschaften. Zukunft der Förderschule und Ausbau der B 258 sind ebenso ein Thema.



Eicherscheids CDU-Ortsverbandsangehörige sehen sich zur Lösung politischer Herausforderungen „bestens aufgestellt“. Seit März führt Renate Scheidt (Mitte) ihre Parteifreunde im Ortsverband. Foto: Manfred Schmitz

Uneingeschränktes Lob des Simmerather Bürgermeisters Karl – Heinz Hermanns für die Arbeit seiner Parteifreunde in Eicherscheid gab es Donnerstagabend im Sportheim des SV „Germania“ im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes. Vorsitzende Renate Scheidt begrüßte hierzu „in überschaubarer, familiärer Runde“ an die 20 Unionsangehörige und Gäste, darunter 13 Stimmberechtigte.

Die Vorsitzende würdigte in einem Rückblick die Verdienste des unlängst verstorbenen, langjährigen Eicherscheider Ortsvorstehers und Ratsherrn Josef Heinen pro Ehrenamt und im Bürgerinteresse gestalteter Lokalpolitik.

Geschäftsführer Frank Förster trug den Rechenschaftsbericht vor und skizzierte einige Schwerpunktthemen: „Bebauungsplan Kleine Buschgasse“, Einrichtung „Flurheckenweg“, „Friedhofsgestaltung“ und „Entwicklung/ Zukunft Förderschule“. Weitere Betätigungsfelder christdemokratischer Aktivitäten auf Frank Försters Liste: die Umweltaktion „Blitzsauberes Eicherscheid“, der Dorfrundgang mit Erkundung der Stellen, „wo die Bürger der Schuh drückt“, sowie die Gemeindeverbands-Sitzung in der Festhalle Tenne. Zudem ein Besuch mit 24 Jugendlichen im Phantasialand, sowie die Organisation eines Energietages.

Ortsvorsteher Günter Scheidt beschrieb angegangene bzw. bereits realisierte Projekte. So hat Eicherscheid die seltene Gelegenheit, sich auf Einladung der Bundes-Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf der Grünen Woche in Berlin (21. bis 27. Januar 2014) zu präsentieren. Die Eicherscheider werden, fuhr der Vortragende fort, in den Genuss eines „Dorfautos“ kommen. Die Bepflanzung des Kirchlatzareals mit einer Buche und Heckenkultivierung, Friedhofsgestaltung Standortbestimmung mehrerer Baugebiete (Brommersbach, Untere Buschgasse) bildeten Kernthemen in Günter Scheidts Vortrag. Er kündigte ein „Dorfgespräch“ für den 13. November in der Tenne an.

„Weit denken – nah einkaufen“

Die Eicherscheider CDU setzt sich vorbehaltlos für den Erhalt der Konsumgenossenschaft ein: „Weit denken – nah einkaufen“ laute die Devise. Scheidt: „Wir Sömmerter müssen zum Wohl aller Bürger zusammenstehen! Gefahr droht uns von den vielen Monschauer Vollsortiment-Discountern!“

Die Situation der Schulen, der Kindergärten vor Ort und des „Simmbades“ sowie die Forderung nach „schnellem Internet für alle“ bestimmten Scheidts weitere Tagesordnungspunkte.

In einem Statement zu aktuellen Fragen Nordeifeler Tagespolitik ging Bürgermeister Hermanns auf Themen der sich neigenden Legislaturperiode ein. Er sagte, das derzeit intensiv diskutierte Thema „Inklusion“ werfe Fragen auf: „In der Absicht, behinderte Kinder in Klassen mit Jungen und Mädchen ohne Handicap zu integrieren, bewegt sich das Land NRW leider nicht auf die Kommunen zu. Ändert die Landesregierung ihre Haltung nicht, erwägen die Gemeinden gerichtliche Klagen.“

Auf die Zukunft der Förderschule Nordeifel mit Standort Eicherscheid eingehend, bemerkte Hermanns, die von vier Kommunen getragene Bildungseinrichtung dürfe nicht zu Lasten schwacher Besucher geschlossen werden: „Die Standortaufgabe hieße fortan unzumutbar weite Fahrten zum Unterricht für Kinder, die nicht in die Regelschule aufgenommen werden können.“ Der Bürgermeister verwies auf den am 29. November in der Tenne abzuhaltenden Ehrenamtstag: „Eicherscheids Zukunftswerkstatt ist ein Positivbeispiel für andere Nordeifelorte!“

Der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck stellte klar, seine Behörde werde – insbesondere in der Nordeifel – soziale, kulturelle und sportliche Maßnahmen auch künftig unverändert fördern. Der Schulentwicklungsplan, versprach Hilsenbeck, werde die Nordeifeler Standorte erhalten oder gar stärken. Auf dem Tourismussektor gelte das Gebot, „mit dem Pfund Burg Vogelsang zu wuchern“. Der Besuchermagnet werde nach langen Renovierungsarbeiten „ab 2015 wie aus dem Bilderbuch strahlen“, private Investitionen in den Komplex seinen dann dringend nötig und hoch willkommen.

Am Thema „B 258“ entzündete sich eine lebhafte Diskussion. Michael Huppertz beklagte in dieser Frage „ein fehlendes Verkehrskonzept der Städteregion, wie es die Kreise Düren und Euskichren längst besitzen“. Günter Scheidt empfand es „als Unverschämtheit, eine neue Ampelanlage am „Tor zur Eifel“ installieren zu wollen“. Damit gehe es den Roetgenern gut, „aber die Simmerather und Monschauer Autofahrer können schauen, wie sich zügig nach Aachen zur Arbeit und wieder nach Hause kommen“. (M. S.)

Quelle: Eifeler-Zeitung-Nachrichten



Ortesvorsteher Günter Scheidt empfand es „als Unverschämtheit, eine neue Ampelanlage am „Tor zur Eifel“ installieren zu wollen“. Damit gehe es den Roetgenern gut, „aber die Simmerather und Monschauer Autofahrer können schauen, wie sich zügig nach Aachen zur Arbeit und wieder nach Hause kommen“.


 

Eicherscheid

02. September 2013

Jugendfahrt der CDU Eicherscheid

Superschöner Tag zum Abschluss der Sommerferien durch Jugendfahrt der CDU Eicherscheid


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Zum Abschluss der Sommerferien hat der Vorstand der CDU Eicherscheid alle Jugendlichen des Ortes Eicherscheid zwischen 10 und 14 Jahren zu einem ganztägigen Ausflug eingeladen.

Ziel des Ausflugs war das Phantasialand in Brühl bei Köln. Bei tollem sonnigem Wetter starteten 24 Kinder und Jugendliche mit 4 Erwachsenen des CDU-Vorstands incl. Ortsvorsteher Günter Scheidt in den frühen Morgenstunden des 2. September, um einen abwechslungsreichen Tag in Brühl zu erleben. Nicht nur die vielen rasanten Fahrgeschäfte, auch die spektakulären Shows machten den Tag für alle zu einem besonderen gemeinsamen Erlebnis.

Abgerundet wurde der Tag durch Bratwürstchen, Pommes frites und Getränke in der Germania-Ecke, ehe die Eltern ihre Schützlinge gegen 20.00 Uhr dort abholen konnten. „Vielen Dank für den tollen Tag“, so verabschiedeten sich viele der gut gelaunten Jugendlichen.



 

 

Eicherscheid

Autofahrer am Eingang bremsen

02.05.2013

Bei einem Dorfrundgang durch Eicherscheid wurde über Ideen zur Verbesserung der Infrastruktur diskutiert: Der Einladung des CDU-Ortsverbandes waren rund 20 Personen gefolgt. Foto: M. Schmitz

Zu einem Dorfrundgang mit anschließender Diskussion hatte jetzt der CDU–Ortsverband Eicherscheid eingeladen. Ideen für gedeihliches Miteinander der Bewohner und verbesserte Infrastruktur waren gefragt, Wünsche und Kritik am lokalen Gemeinwesen erbeten.

Ortsverbandsvorsitzende Renate Scheidt begrüßte am Start zur rund eineinhalbstündigen Ortsbegehung an die 20 Spaziergänger, unter ihnen auch Simmeraths Bürgermeister Karl–Heinz Hermanns und dessen Stellvertreter Hans–Josef Hilsenbeck.

Hermanns lobte in einem Grußwort die sprichwörtliche Harmonie der Golddorf–Ortsvereine: „Der Eifelverein säubert die Waldwege seit Jahr und Tag regelmäßig von Unrat, die Christdemokraten befreien innerörtliche Straßen und Plätze von Schmutz und Müll. So wird ein Ortsbild vorbildlich verschönert und permanent gepflegt. Wenn die Gemeinde dies leisten müsste, wäre sie überfordert. Darum ist auch hier das Ehrenamt unentbehrlich.“

Ortsvorsteher Günter Scheidt hatte seinen Begleitern die Schwerpunkte interessanter Besichtigungen und Gespräche empfohlen. So folgten die Teilnehmer seinem Vorschlag und erkundeten das neue Baugebiet der unteren Bachstraße und die einzigartige Eicherscheider Buchenheckenlandschaft. Nach der Rückkehr kehrte die Gruppe im „Haus Gertrud“ zum Resümee und Meinungsaustausch ein.

Für das neue Baugebiet an der Bachstraße steht mit Blick auf die Veranstaltungen in der Tenne noch ein Lärmschutzgutachten an. Tenor war, dass die Tenne nicht gefährdet werden dürfe, dass ein Lärmschutz aber vorhanden sein müsse.

Ein Bürger regte an, die Autofahrer beim Einfahren in das Dorf durch Bodenschwellen zu bremsen. Anschließend wurden auch noch weitere Möglichkeiten diskutiert.

Moniert wurde auch die Lärmbelastung durch Motorradfahrer im Ort. Möglichkeiten, wie die Belastung für die Anwohner reduziert werden kann, sollen untersucht werden. Anschließend will sich der CDU-Vorstand damit befassen.

Angeregt wurde ein größeres Kletterspielzeug auf dem Spielplatz zu errichten.

Im Rahmen einer „Dorfwerkstatt“ sollen die Ergebnisse des Rundgangs noch mal thematisiert werden.

Quelle: Eifeler Zeitung




 

Eicherscheid

Zum ersten Mal eine Frau an der Spitze
CDU-Ortsverband Eicherscheid wählt Renate Scheidt zur Vorsitzenden. Sie löst den zurückgetreten Michael Huppertz ab.

20.03.2013


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Renate Scheidt (Mitte) führt künftig den Eicherscheider CDU–Ortsverband. Auch im Beisitzer-Gremium ergab die Wahl zur Hauptversammlung personelle Vorstands-Veränderungen. Foto: Manfred Schmitz

Die Frauen nach vorn! Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte des Eicherscheider CDU–Ortsverbandes steht mit Renate Scheidt eine Frau an dessen Spitze.

Im Zuge der Mitgliederversammlung, zu der in der Eicherscheider Tenne rund 20 Mitglieder erschienen waren, wurde die Ehefrau des Ortsvorstehers zur Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Michael Huppertz hatte aus persönlichen Gründen schriftlich seinen Rücktritt erklärt. Renate Scheidt ist derzeit als sachkundige Bürgerin im kommunalen Generations– und Schulausschuss tätig.

Anstelle des verhinderten Vorsitzenden Michael Huppertz arbeiteten die Anwesenden unter Regie des 2. Vorsitzenden Rolf Förster die Tagesordnungspunkte ab. Geschäftsführer Frank Förster berichtete über 2012 als „Jahr voller Termine, Aktivitäten und Verpflichtungen“. Im Tätigkeitskatalog des Geschäftsführers feste Größen waren: Informationsveranstaltungen, Vertreterversammlungen, Umweltaktionen inklusive Dorfsäuberung sowie das Erstellen von Flyern und Infoblättern zur Landtagswahl. Frank Förster gab die aktuelle Mitgliederzahl seiner Parteifreunde im Heimatort mit 51 Männern und Frauen an.

Vize–Vorsitzender Rolf Förster verlas den Rechenschaftsbericht des bisherigen Vorsitzenden Michael Huppertz. Dieser bewertete darin das effiziente Engagement mehrerer Funktionsträger des Ortsverbandes in Ratsausschüssen, als Sachkundige Bürger oder als Aktivposten im Simmerather Gemeindeverband recht positiv. In diesem Jahr, blickte der Sprecher voraus, werde eine Jugendfahrt gestartet. Der Internetauftritt sei werbewirksam. Ein Thema mit Zukunft sei die effektive Nutzung von Energie jeder Art. Die Gewinnung neuer Mitglieder gestalte sich, räumte der Vorstand ein, als „schwierig, wir möchten die Werbetrommel aber kräftig rühren und ein Erfolgskonzept entwickeln“.

CDU–Gemeindeverbands–Vorsitzender und stellvertretender Bürgermeister Bernd Goffart erkannte: „In Eicherscheid tragen die Bürger alle als sinnvoll erkannten Projekte auf vielen Schultern, und packen auch knifflige Aufgaben gemeinsam an.“ Eine wirksame Strategie sei entwickelt worden, „um für die nächsten drei Jahre einen verordneten kommunalen Nothaushalt zu vermeiden. Sonst würden Investitionen wie ein Schwimmbad unmöglich.“ Um dieses Ziel zu erreichen, postulierte Goffart, müssten „anderthalb Millionen Euro Verbindlichkeiten abgebaut werden“. Dazu würden aber keine Steuererhöhungen kalkuliert. Ziel der CDU sei es, die altgewachsenen Ortskerne der Nordeifelorte zu erhalten.

Eröffnung des Flurheckenwegs

Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt wartete in einem Sachstandsbericht mit vom christdemokratischen Ortsverband bewegten oder erstrebten Projekten auf. So soll der Flurheckenweg noch in diesem Jahr eröffnet werden. In Abschnitten möchte man die innerörtliche Straßensanierung in Angriff nehmen. Das Baugebiet Brommersbach sei um mehrere Baustellen zu erweitern. Die Restaurierung der Friedhofsmauer ist laut Scheidt „vorbildlich gelungen“. Die Zukunftswerkstatt „Aktive Dörfer stärken“ und der Flurheckenweg bedürften systematischer Fortführung und des Ausbaus.

Die Loipe, konstatierte der Ortsvorsteher, werde von den Wintersportlern gut angenommen. Als wichtige thematische „Dauerbrenner“ listete er a die Grund– wie Sekundarschule, die stets aktuelle Internetpflege durch Hajo Dautzenberg sowie den Erhalt der Eicherscheider Konsum–Genossenschaft auf: „Eicherscheider, kauft im Konsum, und das im ureigenen Interesse!“ Er würdigte den ehreamtlichen Einsatz für Bankett– und Heckenpflege, Wartung und Erhalt von Wanderwegen samt sauberen Rastplätzen. Scheidts Fazit: „Bei Realisierung all dieser gemeinnützigen Maßnahmen zieht unsere Bevölkerung voll mit, besonders die rührige Eifelvereins–Ortsgruppe, aber auch viele einzelne Mitbürger.“

Im Rahmen der von Bernd Goffart geleiteten Vorstandswahlen wurde Hans–Willi Schophoven für 25–jährige Mitgliedschaft geehrt. Anstelle von Michael Huppertz wird künftig Renate Scheidt den Eicherscheider Ortsverband leiten. Ihr Vertreter ist nach wie vor Rolf Förster, Geschäftsführer Frank Förster bleibt ebenfalls auf seinem Posten. Aus dem Beisitzer–Quintett schieden dagegen Dietmar und Jürgen Förster. Der erweiterte Vorstand wird nun von Stefan Schwan, Markus Schmidt, Michael Huppertz, Günter Scheidt und Mirko Förster gebildet.(M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung




 

Eicherscheid

Umweltaktion 2013 im Golddorf Eicherscheid


Foto: CDU - Umweltaktion 2013

Frühjahrssäuberung der CDU in Eicherscheid

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid hatte seine Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger erneut zu einer Müllsammelaktion unter dem Motto „Blitzsauberes Eicherscheid“ eingeladen.
Erfreulicherweise gab es erneut im Ort nichts zu sammeln, die Einwohner achten selbst darauf, dass immer alles sauber und gepflegt ist.
Leider war die Zufahrtstraße von Am Gericht bis zum Ortseingang nicht so „blitzsauber“. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun und sammelten mehrere Säcke Müll entlang dieser Straße.

Die Sandgruben der beiden Spielplätze am Dorfplatz und auf Kalmerich wurden von wucherndem Grasbewuchs befreit und Beete gereinigt bzw. vom Unkraut befreit. Kinder und Eltern dürfen sich über gepflegte Anlagen freuen.

Ortsvorsteher Günter Scheidt und der stellvertretende CDU-Vorsitzende Rolf Förster bedankten sich nach getaner Arbeit insbesondere bei den jugendlichen Helfern.

Quelle: Eifeler Zeitung




 

Eicherscheid

Flurheckenweg: Planung hat begonnen

(P. St.) | 31.08.2012

Froh im Heckenland: Manfred Schreiber (Eifelverein), Günther Scheidt (Ortsvorsteher Eicherscheid), Renate Scheidt (Projektbetreuerin), Karl-Heinz Hermanns (Bürgermeister Simmerath), Hans-Josef Hilsenbeck (stellv. Städteregionsrat) und Alexander Sobatta (Leader-Region/v. re.)

«Die Ortskerne wirken auf Luftbildern als hätten sie sich in die Zentren der Heckenvernetzungen eingekuschelt oder wären dort von Geisterhand eingesponnen worden. Die Flur- und Haus, Schutz- und Trutzhecken der Eifel stellen in kulturhistorischer, biologischer und ästhetischer Hinsicht etwas Besonders und Einzigartiges dar.»

So anschaulich und treffend hat der Aachener Schriftsteller Hermann-Josef Schüren, der zeitweilig in Eicherscheid lebte, das Eifeler Heckenland einmal beschrieben.

Mit der Zeit ist auch den Menschen vor Ort, die in diesem Naturraum groß geworden sind, die herausragende Stellung und Besonderheit dieses in Mitteleuropa einzigartigen Landschaftstys bewusst geworden. Nun soll auf Initiative des Eicherscheider Ortsvorstehers Günther Scheidt erstmals ein so genannter Flurheckenweg eröffnet werden. Zu nächsten Saison, also in gut einem halben Jahr, soll der acht Kilometer lange Weg, der durch die Heckenlandschaft rund um Eicherscheid führt, beschildert und markiert sein.

An der Kuhlerheide wurde das Projekt jetzt vorgestellt. Hier, auf einer zugigen Anhöhe zwischen Huppenbroich und Eicherscheid, soll am Wegesrand demnächst auch ein neuer Eifel-Blick eingerichtet werden.

Der Flurheckenweg soll mehr sein als eine weitere Wanderroute. Eingebunden in ein pädagogisches Begleitkonzept, an dessen Umsetzung Renate Scheidt federführend mitwirkt, soll die Heckerunde zu einem Erlebnisparcours werden. An Infotafeln soll der Wandel der Landwirtschaft, der Ursprung der Flurhecken und die Bedeutung für Flora und Fauna erläutert werden. Die Aufbereitung des Themas soll auch die Neugier von Jugendgruppen wecken.

«Wanderer und Spaziergänger sollen über eine zuverlässige Wegweisung zu den schönsten Eindrücken und Ausblicken geführt werden. Bänke und Rastmöglichkeiten werden zum Aufenthalt und zum Naturgenuss eingeladen», wie Leader-Regionalmanager Alexander Sobotta erläuterte.

Dass dieses vielversprechende Projekt überhaupt verwirklicht werden kann, ist der EU-Leaderregion-Eifel-Förderung zu verdanken, denn immerhin galt es, Gesamtkosten von 34.000 Euro zu finanzieren. 16.000 Euro enthielt der jetzt eingetroffene Leader-Förderbescheid, 15.000 Euro stellte die Städteregion Aachen aus ihren Tourismusförderprogramm bereit; der Eigenanteil der Gemeinde Simmerath bewegte sich bei angenehmen 3500 Euro. Entstanden ist die Idee des Flurheckenweges aus der Zukunftswerkstatt Eicherscheid heraus, wo praktikable Ideen für die Stärkung der dörflichen Gemeinschaft entwickelt wurden.

Dass Eicherscheid über diese einzigartige Kulturlandschaft auch heute noch verfügt, ist nicht zuletzt der Gradlinigkeit der örtlichen Landwirte zu verdanken, die sich seinerzeit wehrhaft gegen die anstehende Flurbereinigung erhoben, und so von diesem radikalen Eingriff in die Landschaft verschont blieben.

Diesen Aspekt hob auch Günther Scheidt bei der Projektvorstellung hervor. Seit mehr als 300 Jahren existierten die ältesten Flurhecken, deren Gesamtlänge in der Gemarkung Eicherscheid exakt 108 Kilometer umfasse.

Einst als Schutz und Grenzmarkierungen angelegt, steht heute der ökologische Aspekt im Vordergrund. Dank der fachgerechten Pflege durch die Eigentümer wird dieser kulturhistorische Wert auch weiterhin erhalten.

Stellvertretender Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck zeigte sich ebenso angetan von «dieser hervorragenden Idee», wie auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Auch die Höhenorte in der Gemeinde hätten «einiges zu bieten.» Bei vielen Dorfwettbewerben habe der «Vize-Eurpoameister» Eicherscheid gerade mit der einzigartigen Heckenlandschaft gepunktet.

Eicherscheid kam in diesen Wettbewerben bereits zu höchsten Ehren. 2007 wurde das Dorf Bundessieger bei «Unser Dorf hat Zukunft» und 2010 erhielt man den «Europäischen Dorferneuerungspreis.»

Für Ortsvorsteher Günther Scheidt bietet das Thema Hecken für die Zukunft noch weiteres Potential. So könnte er sich beispielsweise ein regelmäßig stattfindendes Heckenfest in Eicherscheid vorstellen.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

«Untere Buschgasse»: Simmerath stellt Bebauungsplan auf

29.06.2012

Hier hinter dem Sportplatz sollen später die neuen Häuser gebaut werden: Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt hat in Gesprächen festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit der Grundstückseigentümer mit der Erschließung einverstanden ist: Foto: A.Gabbert

Platz für 20 bis 27 neue Häuser: Für den Bereich der «Unteren Buschgasse» in Eicherscheid wird die Gemeinde Simmerath einen Bebauungsplan aufstellen. Das hatte der Planungsausschuss bereits Ende November vergangenen Jahres beschlossen.

Das Büro Becker (Planungs- und Entwicklungsgesellschaft Becker in Kall) hat mehrere Varianten ausgearbeitet, wie das Gebiet erschlossen werden kann. Dass die Untere Buschgasse erschlossen werden soll, damit ist die «überwiegende Mehrheit der Grundstückseigentümer einverstanden», wie Ortsvorsteher Günter Scheidt in Gesprächen festgestellt hat.

Bernd Becker hat nun im Planungsausschuss mehrere Erschließungsvarianten vorstellt, zwei Varianten werden nach einem Beschluss des Ausschusses weiter untersucht und ausgearbeitet. Nach Variante 2b ist das Baugebiet 3,7 Hektar groß, Platz ist dann dort für 27 neue Häuser, dabei sind die Grundstücke im Durchschnitt 950 Quadratmeter groß. Erschlossen werden soll das Gebiet über eine neue Straße mit einem Gefälle von drei Prozent.

Nach der Variante 3 ist das Baugebiet 4,7 Hektar groß, der Platz reicht dann für 20 neue Häuser, die Grundstücke sind im Durchschnitt 1000 Quadratmeter groß. Eine neue Straße braucht nicht gebaut zu werden, allerdings gibt es im Innenbereich große Grünflächen.

Das Planungsbüro hatte Verwaltung und Ausschuss mit der Variante 2b überrascht. Diese Möglichkeit, das Gebiet zu erschließen, soll nun weiter untersucht und mit dem Ortsvorsteher erörtert werden, danach will der Ausschuss erneut mit dem Baugebiet Untere Buschgasse beschäftigen und entscheiden.

Zu klären ist, ehe der Bebauungsplan aufgestellt wird, noch dies: Sind die Grundstückseigentümer bereit, die Kosten für Aufstellung des Bebauungsplanes zu übernehmen?

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

CDU Eicherscheid säubert Bundesgolddorf

23.04.2012

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid hatte in der letzten Woche seine Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger erneut zu einer Müllsammelaktion mit dem Motto „Blitzsauberes Eicherscheid“ eingeladen.

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Erfreulicherweise stellten die Organisatoren fest, dass es im Ort nichts zu sammeln gab, da die Einwohner selbst darauf achten, dass immer alles sauber und gepflegt ist. Der Ort präsentierte sich wieder einmal „blitzsauber“. Dagegen hatten die Helfer auf der Zufahrtstraße von Am Gericht bis zum Ortseingang alle Hände voll zu tun und sammelten mehrere Säcke Müll aller Sortierungen. Schade, dass auf diese Strecke einige Mitbürger einfach den Müll aus dem Fenster ihres PKW werfen, statt diesen zu Hause ordnungsgemäß zu entsorgen.

Weiterhin wurden die Sandgruben des Spielplatzes am Dorfplatz von wucherndem Grasbewuchs befreit und Beete gereinigt bzw. vom Unkraut befreit.

Ortsvorsteher Günter Scheidt bedankte sich beim abschließenden gemütlichen Zusammensein bei den freundlichen Helfern.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

18.05.2012

Manche kaufen ein, andere packen mit an
Eicherscheid ist stolz auf die Konsumgenossenschaft und deren Lebensmittelladen. Mitinhaber kann man schon ab einem Anteil von 30 Euro werden.

Von Anneliese Lauscher

Eicherscheid. Im Jahre 1896 wurde die Konsumgenossenschaft Eicherscheid gegründet. Das müssen wohl Menschen mit Weitblick gewesen sein, die sich zu diesem Schritt entschlossen, denn bis heute ist die Genossenschaft ein Erfolgsmodell. Im Lebensmittelladen in der Ortsmitte, der den Mitgliedern der Genossenschaft gehört, kann man alles kaufen, was man für den täglichen Bedarf braucht: Getränke und Backwaren, Konserven, Obst und Gemüse, auch Putzmittel, Grußkarten und Streichhölzer. Dazu gibt es eine Reinigungsannahme.

Appetitliches Gemüse und Obst aus der Region hebt die Kauflaune: Dass die Eicherscheider ihren Lebensmittelladen mögen, verwundert bei diesem bunten Anblick nicht.

Johanna Alt leitet den Lebensmittelmarkt seit fünfzehn Jahren, sie hat die Entwicklung der letzten Jahre nicht nur beobachtet, sondern auch mitgestaltet. Stolz weist sie auf die Brottheke hin: Seit es keine Bäckerei im Ort mehr gibt, bietet der Laden täglich frische Brote, Brötchen und Backwaren an, und zwar schon ab 6 Uhr. Dies hat zweifellos seine Attraktivität gesteigert und ihm einen Schub gegeben. Ein hiesiger Metzger liefert Wurst und tiefgekühltes Fleisch, auf Bestellung auch Frischfleisch. Im Eingangsbereich ziehen bunte Blumen der Saison die Blicke der Kunden auf sich, und appetitliches Gemüse und Obst aus der Region hebt die Kauflaune. Man ist sehr zufrieden mit dem Zuspruch, den man aus dem Ort bekommt. Auch von der Pfarre und den Vereinen wird der Konsum unterstützt, erzählt Johanna Alt. Darüber hinaus finden auch Kunden aus Huppenbroich und Hammer den Weg zum Dorfladen.

Sonntags einkaufen

Es gibt viele Beispiele dafür, wie sehr sich die Eicherscheider mit „ihrem“ Laden identifizieren. Als im Jahre 1998 eine umfangreiche Renovierung anstand, packten spontan viele mit an. Und immer, wenn etwas zu reparieren ist, finden die Vorstandsmitglieder rasch und unbürokratisch eine Lösung und die nötige Hilfe, was sehr kostensparend ist. Es geht familiär zu, die meisten Kunden sind seit Jahren Stammkunden, und die Verkäuferinnen, die zumeist aus Eicherscheid kommen, kennen sie gut. Auf deren Engagement und Hilfsbereitschaft ist die Marktleiterin richtig stolz. Am Wochenende können Schülerinnen aushelfen, sogar sonntags kann man zwischen acht und zehn Uhr einkaufen.

Dass dieses erfolgreiche Konzept Nachahmer fand, ist eigentlich kein Wunder: Als in Rollesbroich der Dorfladen vor der Schließung stand, weil er nicht mehr rentabel war, kam man auf die Eicherscheider Genossenschaft zu. Es wurde verhandelt, und eine rührige Werbeaktion bescherte der Genossenschaft 150 neue Mitglieder. Seit vier Jahren wird nun auch der Rollesbroicher Dorfladen von der Konsumgenossenschaft betrieben. Und dann kam vor drei Jahren noch der Laden in Rott hinzu. Aus Rott traten 320 Menschen der Genossenschaft bei, die auf diese Weise ihren Dorfladen gerettet haben und ein Stück zur lebendigen Dorfgemeinschaft beitragen. Das Sortiment ist in allen drei Läden in etwa gleich, sie sind ein „Rewe-Nahkauf“.

Hermann Gostek aus dem Vorstand der Genossenschaft betont: „Wir können nicht konkurrieren mit großen Discountern. Die Ortsnähe ist unsere Stärke. Und wir bieten Arbeitsplätze, einen Vollzeit- und vier Teilzeitarbeitsplätze, dazu 22 Aushilfsbeschäftigungen. Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung sich immer wieder bewusst wird, dass wir nur überleben können, wenn man unser Angebot annimmt und bei uns einkauft.“

Wer Mitinhaber der Läden werden möchte, kann mit einem Anteil von 30 bis 300 Euro Mitglied der Genossenschaft werden.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

Energiesparen ein Thema in Eicherscheid
CDU-Ortsverband will ein neues Betätigungsfeld erschließen. Lange Wunschliste des Ortsvorstehers.


Mit Lob und Dank für 50-jährige Parteizugehörigkeit zeichnete Eicherscheids CDU-Ortsverbandsvorsitzender Michael Huppertz Norbert Linzenich (links) mit einem Präsent aus. Foto: Manfred Schmitz

„Eicherscheid ist das erste Aushängeschild der Gemeinde Simmerath! Der Ort und seine Bürger sind Vorbilder für alle im ehrenamtlichen Bereich Tätigen“, lobte Simmeraths Bürgermeister Karl – Heinz Hermanns den Ort bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes in der „Tenne“. Vorsitzender Michael Huppertz hieß dort gut 20 Mitglieder und Gäste willkommen. Hermanns erinnerte weiterhin daran, „dass Eicherscheid Außergewöhnliches erreichte“ und im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf europäischer Ebene einen Spitzenplatz errungen habe.

Auf ein aktives Jahr 2011 blickte Geschäftsführer Frank Förster in seinem Bericht zurück. 51 Personen gehören dem Ortsverband derzeit an.

Ortsverbandsvorsitzender Michael Huppertz kündigte „ein neu aufzulegendes Programm der Ortspartei und damit auch ein innovatives Betätigungsfeld“ an. Stefan Schwan erläutere das Projekt aus fachmännischer Sicht. Demnach möchte sich der Vorstand künftig verstärkt Energiethemen zuwenden und die Frage beantworten, wie Wohnhäuser und Heizungsanlagen umzurüsten seien, um sparsamer mit Brennstoffen umzugehen.

Mit einer stattlichen Leistungsbilanz wartete Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt auf. Auf seiner rund 30 Themen umfassenden Wunschliste finden sich Anträge zur Erschließung und Erweiterung innerörtlicher Baugebiete, Anpflanzungen, unter anderem von Buchenhecken, Sanierung der Sportplatzanlagen, oder auch die Aufwertung von Spielplatzanlagen. Wie bereits in einem Rundbrief an die Dorfbewohner geäußert, bewegen den Ortsvorsteher derzeit das Schicksal des Konsumladens („Er steht auf der Kippe, aber wir Bürger brauchen ihn“) und die Anbindung Eicherscheids an die Route des Ravel – Radweges.

Bernd Goffart, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath, wertete den nun im Hinblick auf Mai vorgezogenen Wahlkampf in NRW als „Chance für die CDU“. SPD – Ministerpräsidentin Krafft und ihr Kabinett hätten „Schulden hinterlassen, viel Geld in die städtischen SPD- Hochburgen gepumpt, den ländlichen Raum wie die Nordeifel indes grob vernachlässigt“.

Treue Mitglieder

Michael Huppertz appellierte an seine Parteifreunde, „am 13. Mai zur Wahl zu gehen und unserem Kreisvorsitzenden Axel Wirtz eure Stimme für ein Landtagsmandat zu geben“.

Stellvertetender Städteregionsrat Hans- Josef Hilsenbeck sicherte Eicherscheids Union zu, die Städteregion werde ihre Kommunen im ländlichen Raum auch künftig nach Kräften fördern.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Maria Scheidt ausgezeichnet, Hans – Georg Jost besitzt seit 40 Jahren ein Unionsparteibuch, und Goldjubilare sind bereits Paul – Günther Küpper und Norbert Linzenich. (M.S ).

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

Verschönerungsaktion des CDU Ortsverbandes Eicherscheid

Dezember 2011

Männer des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid und Ortsvorsteher Günter Scheidt hatte sich einen besonders regenreichen Tag ausgesucht, um neue Sträucher auf dem Friedhof zu pflanzen. Mit diesen im Sommer bunt blühenden kräftigen Sträuchern soll auf Initiative des Ortsvorstehers der an sich schon sehr ansehnlich gestaltete Friedhof noch etwas schöner und einladender werden.


 

Eicherscheid

Einladung

Der CDU - Ortsverband Eicherscheid lädt am Samstag, den 18. Juni um 16.00 Uhr zu einem Dorfrundgang herzlich ein. Treffpunkt für die Wanderung mit dem Ortsvorsteher Günter Scheidt und den Vorstandsmitgliedern der CDU ist der Spielplatz. Als Gäste werden der Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und der Stv. Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck teilnehmen. Die CDU-Ortsvertreter und die Gäste möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Sie freuen sich auf Anregungen, gute Ideen aber auch Kritik, den die Meinung ihrer Einwohner ist den Einladenden wichtig. Zum Abschluss trifft man sich noch zu einer gemütlichen Gesprächsrunde bei kühlen Getränken.
Alle Bürgerinnen und Bürger, sehr gerne auch die Jugendlichen, sind herzlich eingeladen.

Einladung aufrufen .....


 
 

Eicherscheid

Den Dorfladen nicht links liegen lassen
Sorge bei der Eicherscheider CDU um nachlassende Kauflust. An vielen Projekten mitgewirkt.
Kritik am Städteregions-Streit.

Unser Dorf soll für seine Bewohner (noch) attraktiver werden: Nach dieser Devise präsentierte der CDU-Ortsverband Eicherscheid im Rahmen seiner Hauptversammlung ein breites Spektrum von Maßnahmen zur Strukturverbesserung im Golddorf. Ortsverbandsvorsitzender Michael Huppertz begrüßte rund 20 Mitglieder und Gäste.

Vorstand der CDU Eicherscheid Foto: M. Schmitz

Ortsvorsteher Günter Scheidt reflektierte die Höhepunkte und Aktivitäten im Berichtszeitraum, darunter die Teilnahme am Europäischer Dorferneuerungspreis „mit einem Superergebnis“ und die Sanierung des Gemeinschaftshauses und der Leichtathletik-Anlagen auf dem Sportplatz. Als Nahziele nannte er die innerörtliche Straßensanierung (Am Weiher) sowie die Ausbesserung bzw. Erneuerung von Wirtschaftswegen (Auf der Heide).

Erhebliche Sorge, räumte der Ortsvorsteher ein, bereite ihm die seit längerem prekäre wirtschaftliche Situation der Eicherscheider Konsumgenossenschaft: „Der Laden musste 2010 gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzminus von 6,1 Prozent hinnehmen.“ Ein an die Bürger gerichtetes Rundschreiben soll die Kauflust noch einmal aktivieren. Scheidt: „Wenn jeder Eicherscheider Haushalt im Warenwert von mindestens 20 Euro pro Woche einkauft, kann das Geschäft auch in Zukunft existieren.“

Ortsverbands-Geschäftsführer Frank Förster verwies auf „viele Arbeitstermine in 2010“. Das Fackelrodeln erwies sich als Renner und soll zum Dauerangebot werden, am 29. April findet wieder der Umwelttag mit Dorfsäuberung statt.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns kündigte an, der nächste Tag des Ehrenamtes werde in Eicherscheid stattfinden. Er regte an, verdiente Persönlichkeiten zur Ehrung vorzuschlagen. Auf das Thema Schwimmhalle angesprochen, erklärte der Bürgermeister, zwischen der Stadt Monschau und der Gemeinde Simmerath habe es keinen Kompromiss mit dem Ziel eines gemeinsamen Bades geben können. Ein Neubau in Simmerath sei ohne Grundstücksverkauf nicht möglich, die Belastung für den kommunalen Haushalt liege durch die Investition bei unter vier Millionen Euro.

„Die rot-grüne Landesregierung NRW lässt die ländlichen Kommunen im Regen stehen“, kritisierte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart. „Die systematische Umschichtung zugunsten der großen Städte bringe Simmerath eine Million weniger an Mittelzuweisungen. Zum Städteregion meinte er: „Wenn der Kampf zwischen Stadt und Städteregion nicht bald aufhört, wäre die Rückkehr zur früheren Kreisstruktur effizienter.“

Von einem leichten aber stetigen Mitgliederschwund berichtete Gemeindeverbands-Geschäftsführerin Ulla Harth. Simmeraths Christdemokraten stellten mit 569 Mitgliedern aber immer noch den größten Verband in der Städteregion. Josef Mohren, Vorsitzender der Simmerather Senioren-Union, verglich: „Im Jahre 2005 wählten noch 58 Prozent der über 60-Jährigen die CDU, jetzt sind es nur noch 40 Prozent.“ Er sehe einen wachsenden Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Politik allgemein.“

Den Höhepunkt der Versammlung bildete die Ehrung eines seit 50 Jahre aktiven Eicherscheider Christdemokraten. Arthur Förster (77) erhielt die goldene Ehrennadel. (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

Frühjahrsputz im Golddorf Eicherscheid

29.04.2011

Wie jedes Jahr veranstaltete der CDU-Ortsverein Eicherscheid auch in diesem Jahr wieder einen Aktionstag „Sauberes Eicherscheid“, zu der alle Bürgerinnen und Bürger einschließlich unserer Jugendlichen herzlich eingeladen waren.
Die Helferinnen und Helfer trafen sich am Pfarrheim um das Golddorf und besonders die Umgebung von Müll und sonstigen störenden Abfällen zu befreien.
Eigentlich findet man im Ort wenig Müll, da die Bevölkerung hier immer selbst darauf achtet, dass es im Ort sauber ist und bleibt. Schwerpunkte der Aktion waren deshalb die Zufahrtstraßen zum Ort und die Pflege der Spielplätze.


 

Eicherscheid

16.11.2010

Brommersbach ohne Bürgersteig

Die Straße „Brommersbach“ in Eicherscheid wird im nächsten Jahr ausgebaut, ohne Bürgersteig. Die Gemeinde hat die Planung unlängst öffentlich vorgestellt. Änderungen wurden nicht gewünscht, berichtete die Verwaltung nun im Tiefbau- und Verkehrsausschuss, der dem Gemeinderat einstimmig empfohlen hat, das Geld für den Ausbau der Erschließungsstraße im Haushalt 2011 bereitzustellen. Die Baukosten sind auf 135 000 Euro veranschlagt, dazu erwartet die Gemeinde rund 35 000 Euro an Erschließungsbeiträgen aus der Veranlagung der „Altgrundstücke“ (ohne verkaufte Baugrundstücke der Gemeinde).

Die Verwaltung hat den Auftrag, die Bauarbeiten kurzfristig auszuschreiben, „damit im zeitigen Frühjahr die erwartungsgemäß günstigen Baupreise genutzt werden können“.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

15.04.2010

Schnelles Internet für Eicherscheid naht
Ortsvorsteher Günter Scheidt zieht Bilanz zahlreicher Aktivitäten. Europäische Dorfkommission kommt am 23. Juni

Dass Eicherscheid über ein lebendiges Dorfleben verfügt, wurde anschaulich deutlich im Bericht von Ortsvorsteher Günter Scheidt im Rahmen der Mitgliederversammlung des jetzt exakt 50 Mitglieder zählenden CDU-Ortsverbandes Eicherscheid in der Tenne. Erfreut zeigte sich Scheidt darüber, dass sich die Verkehrssituation vor dem Kindergarten entspannt habe, seitdem dort eine Warnbake auf der Fahrbahn installiert worden sei, auch wenn immer noch Einzelne ihren Unwillen über diese Maßnahme am Schild ausließen.

Gut gelaufen sei die probeweise Einrichtung einer Loipe in Eicherscheid. Die Beschilderung sei inzwischen eingetroffen, so dass man beabsichtige, die Spur im nächsten Winter auszuweisen.

Kommission kommt am 23. Juni

Gut angenommen wird im Ort auch die durch den Ortsvorsteher eingeräumte Möglichkeit, preisgünstig Heckenpflanzen zu bestellen. Im vergangenen Jahr wurden 700 neue Pflanzen bestellt. In diesem Zusammenhang erging ein Appell an die Bürger, Grünschnitt und Laub nicht in der Landschaft zu entsorgen, insbesondere da die Gemeinde inzwischen eine preiswerte Möglichkeit für die Entsorgung von Laub anbiete.

Erfreut konnte der Ortsvorsteher mitteilen, dass in Eicherscheid bald der Weg für eine schnellere Internetverbindung frei sei. Die DSL-Leitungen würden derzeit durch die Telekom verlegt. Mit Spannung sieht man in Eicherscheid dem europäischen Dorfwettbewerb entgegen. Inzwischen steht fest, sodass die Jury am Mittwoch, 23. Juni, zwischen neun und 13 Uhr den Ort besucht. Schon jetzt rief Günter Scheidt seine Mitbürger auf, sich an der gemeinsamen Busfahrt vom 23. bis 25. September zur Siegerehrung nach Südtirol zu beteiligen.

Als Wunsch für die Zukunft nannte Günter Scheidt einen Radweg zwischen am Gericht und Konzen, der durch die geplante Ravelroute jetzt neue Aktualität erhalten habe.

Auch würde er in seinem Heimatort gerne die Gründung eines Heimatvereins sehen, der sich zum Ziel setze, die Besonderheiten und Traditionen der Ortschaft zu pflegen und zu bewahren. (P. St.)


Der SPD wird „populistisches Verhalten“ vorgehalten
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart übt Kritik am derzeitigen politischen Stil der Simmerather Sozialdemokraten

Als „schwer angeschlagen“ nach der Niederlage bei der Kommunalwahl 2009 sieht der Simmerather CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart die Simmerather SPD.

Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid übte Goffart Kritik am derzeitigen politischen Stil der Sozialdemokraten, die aus „fadenscheinigen Gründen“ den Haushalt 2010 abgelehnt hätten und diesen als „ideenlos und unkreativ“ bezeichnet hätten. Dabei sei die CDU sogar einigen Änderungsvorschlägen der SPD zum Haushalt gefolgt. Goffart sprach von einer „absolut populistischen Marschrichtung“ der Sozialdemokraten „wie wir sie früher nur von der UWG kannten.“

Zum Ergebnis der Kommunalwahl in Eicherscheid räumte Bernd Goffart ein, dass die CDU ihr Ziel nicht erreicht habe, einen zweiten Ratsvertreter für Eicherscheid in den Gemeinderat zu entsenden. An diesem Ziel gelte es nun, weiter zu arbeiten.

Einige aktuelle Eckpunkte in der Gemeindepolitik beleuchtete Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Zu Beginn der Woche solle ein weiteres Gespräch der Städteregion Aachen mit den Mitarbeitern des Simmerather Krankenhauses stattfinden, um diese über den aktuellen Stadt der Dinge beim anstehenden Wechsel der Trägerschaft zu unterrichten.

Kooperation mit Raeren

Zum Haushaltsdefizit der Gemeinde Simmerath in Höhe von 5,1 Millionen Euro Defizit erläuterte Hermanns, dass vor allem in der Erhöhung der Städteregions­umlage, verursacht durch eine sprunghafte Steigerung der Sozialhilfekosten, der Hauptgrund für das Defizit liege, aber auch in der Verringerung der Schlüsselzuweisungen.

Der Bürgermeister berichtete auch von einem Besuch beim Raerener Bürgermeister Laschet. Man beabsichtigte, die Zusammenarbeit mit der belgischen Nachbarkommune künftig intensiver zu gestalten, unter anderem weil es an der Grenze in Lammersdorf Berührungspunkte gebe, aber auch durch den anstehenden Ausbau des Ravel-Radwegs auf den Vennbahntrasse.

Auf Nachfrage des Eicherscheider CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Michael Huppertz, wie es um die Gedankenspiele einer gemeinsamen Schwimmhalle für Monschau und Simmerath stehe, antworte Hermanns, dass er unverändert gesprächsbereit sei. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 


In Eicherscheid beginnt das lange Warten

Von Peter Stollenwerk
05.02.2010

Eicherscheid Ortsvorsteher Günter Scheidt, Ortskartellvorsitzender Winfried Löhrer und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns unterzeichneten beim Abschlusstreffen in der Tenne die Bewerbung des Bundesgolddorfes Eicherscheid am Europäischen Dorferneuerungspreis. Foto: Stollenwerk

Ein Netz von 100 Kilometer Feldhecken umschließt das 1300-Seelendorf Eicherscheid. 80 Hausschutzhecken von über drei Metern Höhe halten den scharfen Westwind fern, und es gibt 2500 Mitgliedschaften in den örtlichen Vereinen.

Das sind Fakten und Alleinstellungsmerkmale, die auch den Juroren des 11. Europäischen Dorfwettbewerbs nicht verborgen bleiben dürften, wenn sie im Mai/Juni den schmucken und häufig dekorierten Ortsteil in der Gemeinde Simmerath besuchen werden.

Als einzige Ortschaft von insgesamt 4000 Dörfern in ganz Nordrhein-Westfalen tritt Eicherscheid im Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 an. Nachdem Eicherscheid im Jahre 2007 die Goldmedaille im Bundeswettbewerb «Unser Dorf hat Zukunft» errungen hatte, fühlten sich Ortsvorsteher Günter Scheidt und seine motivierte Mannschaft stark genug aufgestellt, um auch in der Champions League der Dörfer eine gute Rolle zu spielen.

Ganz offiziell wurden jetzt die umfangreichen Bewerbungsunterlagen auf den Weg nach Wien gebracht. Dazu hatten sich im Dorfveranstaltungshaus Tenne noch einmal alle Akteure, die den Qualifizierungsprozess begleitet hatten, eingefunden. Fachlich begleitet wurde das über zwei Jahre laufende Verfahren von der Stabsstelle Regionalentwicklung der Städteregion (die auch die Teilnahmegebühr in Höhe von 1700 Euro übernahm), von der Fachhochschule Aachen und der Gemeinde Simmerath. Mit Günter Flamm, ehemals Planungsdezernent bei der Bezirksregierung Köln, hatte Eicherscheid einen weiteren engagierten Mitstreiter gewinnen können. In mehreren Treffen einer so genannten Dorfwerkstatt wurde das Bewerbungsprofil herausgearbeitet.

Das Vorschlagsrecht für die Teilnahme am Europa-Wettbewerb liegt beim Land Nordrhein-Westfalen. Umweltminister Eckhard Uhlenberg hatte Eicherscheid zuvor als «bestens geeignet» bezeichnet und keinen Zweifel gesehen, dass der Ort «das Land Nordrhein-Westfalen würdig vertreten wird».

Im 34-seitigen Bewerbungsformular hat Eicherscheid vor allem seine Vorzüge im Hinblick auf das Wettbewerbsmotto «Neue Energie für ein starkes Miteinander» herausgestellt. Neue Technologien, von Photovoltaik bis Erdwärme, nehmen im Ort einen überdurchschnittlich hohen Anteil ein, und auch die energetische Verwendung von Holz als nachwachsendem Rohstoff soll Punkte bringen bringen. Erste Planungen gibt es für eine Biomasse-Heizkraftwerk, das mit Heckenschnitt beliefert werden soll.

Jetzt ist aber zunächst einmal langes Warten für die Teilnehmerdörfer von den Niederlanden bis zur weißrussischen Grenze angesagt, ehe im September in Südtirol die Siegerehrung stattfindet.

Noch typisch dörfliche Strukturen findet man in Eicherscheid, das exakt 1281 Einwohner zählt. 170 Arbeitsplätze in 95 Klein- und Kleinstbetrieben (davon 95 in Handwerk und Gewerbe und 21 in der Landwirtschaft) gibt es im Dorf selbst. Dennoch liegt die Zahl der Auspendler mit 428 deutlich höher.

Quelle: Eifeler Zeitung


 


Das Ordnungsamt bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Warnbaken am Kindergarten Eicherscheid schon dreimal erneuert

(P. St.) | 07.01.2010

Eicherscheid. Ausdrücklich von den Bürgern gelobt wurde die Gemeinde Simmerath, nachdem sie sich vor etwa einem halben Jahr am Kindergarten Eicherscheid eine Regelung hatte einfallen lassen, die für mehr Sicherheit sorgte, insbesondere dann, wenn die Kinder gebracht und abgeholt werden.

Zwei gelb markierte geschützte Flächen auf beiden Seiten der viel befahrenen Ortsdurchfahrt wurden durch zwei rot-weiße Warnbaken kenntlich gemacht. Die zum Teil unübersichtliche Situation an dieser Stelle verbesserte sich danach eindeutig.

Doch da man es bekanntlich nicht allen recht machen kann, erwiesen sich sich beiden Warnbaken auch als Angriffsfläche. In dieser Woche erneuerte der Simmerather Bauhof innerhalb von nur sechs Monaten nun bereits zum dritten Mal die Warnken, nachdem sie zum dritten Mal entwendet wurden.

Offenbar handelt es sich nach Erkenntnissen des Ordnungsamtes um eine gezielte Aktion. Als der Bauhof seinerzeit die Bodenhülsen in die Fahrbahn einsetzte, um am folgenden Tag die Baken zu montieren, waren die Halterungen über Nacht mit Beton verfüllt worden.

Auch wenn nach Auskunft aller Beteiligten die neue Beschilderung und Markierung eindeutig eine Verbesserung der Situation am Kindergarten bewirkt und für eine spürbare Tempo-Reduzierung gesorgt hat, wurden die Warnbaken danach mehrfach entfernt - und das übrigens nicht mit Gewalt sondern fachgerecht mit Hilfe von Werkzeug.

Das Ordnungsamt bittet die Bevölkerung jetzt um Mithilfe und Beobachtung, um in Zukunft weitere Attacken auf die Schilder abzuwehren, denn immerhin kostet die Erneuerung unter Einrechnung der Arbeitszeit den Steuerzahler jeweils 300 Euro.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Kulturlandschaft Eicherscheid
Für die Ausweisung eines Heckenwegs in Eicherscheid werden Zuschussmittel beantragt

Im Gegensatz zu Höfen sollen damit bei Eicherscheid die Flurhecken ins rechte Licht gerückt werden, die zum Teil schon vor 200 Jahren in Karten aufgenommen wurden. Erhalten haben sie sich, weil es in Eicherscheid keine Flurbereinigung gab.

Erwartet werden für einen 6,6 Kilometer langen barrierefreien Weg Kosten von 30 000 Euro, wobei man auf eine Bezuschussung von 50 Prozent hofft.

Flurhecken

Flurhecken tragen zur Belebung des Landschaftsbildes und der ökologischen Vielfalt der Landschaft bei. Die Hecken sind für die Tierwelt von größter Bedeutung. Sie bieten Nahrung, Deckung, Aussicht, Schutz, Überwinterungs-, Rückzugs- und Nistplätze. Der Tierartenreichtum ist daher groß: Angefangen bei den Insekten über Reptilien bis hin zu Vogel- und Säugetierarten wie Neuntöter, Goldammer, Feldmaus, Igel, Marder, Mauswiesel, Fuchs und viele mehr.

Warum wurden die Flurhecken angelegt? Geschichtlich ist als Hauptzweck die Einfriedung von Grundstücken anzunehmen. Zum Schutz der Felder vor Zutritt des Weideviehs war eine Einzäunung notwendig. Dies geschah traditionell durch Hecken, die so geschnitten, geknickt und verflochten wurden, dass sie vor Vieh schützen konnten und dabei wenig Fläche beanspruchten.

Ein weiterer Grund war die Schutzfunktion der Hecken gegen die starken Winde im Eifelraum. Durch die Flurhecken wurden die Westwinde gebrochen, was dem Ackerbau nutzte und den Weidetieren Schutz gab. Typisch für die Monschauer Hecken ist, dass sie in Abständen von Bäumen, den sogenannten "Durchwachsern" überwachsen werden. Diese Bäume dienten der Versorgung der Haushalte mit Brennholz für den Hausbrand und zum Kochen.

Quelle: Pressestelle der Bezirksregierung Köln


 


Brief an die Ortsbevölkerung:

Email: gr.scheidt@t-online.de


 


Jugendfahrt der CDU Eicherscheid

Am letzten Wochenende hat der CDU Ortsverband Eicherscheid 11 Jugendliche des Ortes (5 Mädchen und 6 Jungen) im Alter von 13 bis 15 Jahren zu einer Jugendfahrt zur Jugendherberge Monschau eingeladen. Begleitet und betreut wurden sie von Ortsvorsteher Günter Scheidt und dessen Ehefrau Renate.

Im Mittelpunkt der 2-tägigen Fahrt stand das gesellige Miteinander. Erlebnispädagogische Spiele kamen sehr gut an, natürlich war der Besuch der Sommerbobbahn in Rohren ebenfalls ein Highlight. Die Nachtwanderung, bei der die Jugendlichen ein Stück allein oder zu zweit durch den dunklen Wald wandern mussten hatte ihren besonderen Reiz.

Am nächsten Morgen wurde das Aquana-Spaßbad in Würselen besucht, wobei die Riesenrutsche und der Wildwasserkanal das meiste Vergnügen bereiteten. Nach dem Mittagessen ging das erlebnisreiche Wochenende zu Ende und die Jugendlichen traten zufrieden, natürlich auch etwas müde, die Heimfahrt an.

Ortsvorsteher Günter Scheidt organisierte das gesellige Miteinander der Jugendlichen


 

Eicherscheider Dorfrundgang kam gut an

Der CDU Ortsverband Eicherscheid veranstaltete am letzten Wochenende einen Rundgang durch den Ort, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich einige Eicherscheiderinnen und Eicherscheider am Pfarrheim eingefunden, um mit den Eicherscheider Kandidaten der Kommunalwahl Günter Scheidt, Hans-Josef Hilsenbeck und Michael Huppertz, den Vorstandsmitgliedern sowie der Bürgermeisterkandidaten der CDU Karl-Heinz Hermanns durch den Ort zu wandern.

Dabei wurden viele Themen angesprochen, die den Bürgern des Golddorfes wichtig waren, u.a. Entsorgung von Grünabfällen, wilde Müllkippen, Barrierefreiheit, Straßenbauliche Verbesserungen, Konjunkturpaket, Friedhof, Beet an der Kirchenmauer, Anregungen der Verkehrskommission und Vereinsangelegenheiten.

Karl-Heinz Hermanns und Günter Scheidt versprachen, sich um die Angelegenheiten zeitnah zu kümmern und soweit wie möglich umzusetzen. Insbesondere das Thema Entsorgung von Grünabfall soll weiter verbessert werden.

Zum Abschluss wurden in gemütlicher Runde bei kalten Getränken im Haus Gertrud weitere Informationen ausgetauscht.


 

Kindergarten-Spende
Sommerfest im Kindergarten "Brummkreisel"

Im Rahmen des Sommerfestes des KG "Brummkreisel" in Eicherscheid übergaben Ortsvorsteher Günter Scheidt, Ratskandidat Michael Huppertz, Kreistagsabgeordneter Hans - Josef Hilsenbeck und Karl-Heinz Hermanns einen großen Traktor mit Frontlader, einen kleineren Traktor mit Frontlader und Anhänger sowie eine Bobby-Car an die KG-Kinder. Mit den Kindern freuten sich die KG-Leiterin Heike Hoff, die stv. Leiterin Bianka Steffens sowie die Erzieherinnen Inge Bongard, Walpurga Kockler und Ulla Walther.

CDU-Vertreter mit drei fleißigen Helferinnen ( Nicole Hoss, Ellen Offermann und Gilla Prümmer) an der Waffeltheke.


 

Tempo 30 und ein Zebrastreifen für das Golddorf
Offene Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbands Eicherscheid. Entsorgung von Grünabfällen, Konjunkturpaket, Voltaikanlagen und Bebauungsplan thematisiert.

29. Mai 2009

Für ein Stück Transparenz in der aktuellen Tagespolitik sorgte jetzt der Eicherscheider CDU-Ortsverband; er lud die Golddorfbevölkerung zu einer offenen Vorstandssitzung ein. Im Pfarrheim begrüßte Vorsitzender Michael Huppertz rund 20 Gäste, mehr als die Hälfte von ihnen Vorstandsangehörige und Unions- Funktionsträger, darunter auch Karl-Heinz Hermanns, Anwärter auf das Simmerather Bürgermeisteramt, der Dedenborner Kreistagsabgeordnete Hans-Josef Hilsenbeck und Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt.

Fünf Themen standen zur Diskussion. Nach kontroversem Meinungsaustausch der Anwesenden beschlossen diese, der Gemeinderat möge die Einrichtung einer rund 150 Meter langen Tempo- 30-Zone in Höhe des Kindergartens an der Hauptstraße beantragen.

Ein kritischer Punkt in Eicherscheid: Der CDU-Ortsverband beantragt die Einrichtung einer Tempo 30-Zone vor dem Kindergarten „Brummkreisel“. Foto: Manfred Schmitz

Eine solche Initiative war bereits vor mehr als zehn Jahren gescheitert; sogar der damalige Eicherscheider Pfarrer, Heribert Lennartz, hatte im Gottesdienst einen Aufruf besorgter Eltern mit dem Appell zur Geschwindigkeitsbegrenzung verlesen, um die Sicherheit der Kindergarten- Schützlinge auf ihrem Hin- und Rückweg zu gewährleisten. Gezielte Beobachtungen ergaben seinerseits freilich, dass manche der Antrag stellenden Mütter und Väter zu allzu schnellen Dorfflitzern wurden, sobald sie ihre Sprösslinge mit dem Auto an der Tagesstätte abgesetzt hatten. Diesmal machten Limit-Skeptiker unter den Anwesenden deutlich, die Parkplatzsituation rund um den Kindergarten sei zuweilen mehr als abenteuerlich und damit gefährlicher als Tempo 50 : „Oft wird sogar die Feuerwehrzufahrt von Pkw versperrt.“

In diesem Zusammenhang wurde auch der Sinn einer möglichen Querungshilfe (Zebrastreifen) in Erwägung gezogen und ein Begehren der Anwohner am „Fingert“ geschildert, die sich die Anbringung eines Spiegels wünschen, um die Gefahr im Mündungsbereich ihres Weges in die Hauptstraße zu minimieren.

Zum Komplex Entsorgung von Grünabfällen, Heckenschnitt und Laub kündigte Beigeordneter KarlHeinz Hermanns an, ab kommendem Herbst würden den Bürgern in einem Pilotprojekt 80 Liter fassende, verrottbare Zellstoffsäcke zur Verfügung gestellt, die – mit welkem Blattwerk gefüllt – vor den Grundstücken deponiert, dort abgeholt und entsorgt werden sollen. Kostenpunkt für die Nutzer: 1,89 Euro pro Riesentüte. Hermanns sagte, für die umweltverträgliche Beseitigung von Grünabfällen (Grasmahd) und holzhaltigem Heckenschnitt liefen auf kommunaler Ebene Lösungsversuche, „die technisch machbar, für die Bürger vertretbar und bezahlbar sein müssen“. Zudem verwies Hermanns auf die Erlaubnis, zu gewissen Zeiten (zwei Stunden täglich) organischen Grünabfall zu verbrennen.

480 000 Euro stehen der Gemeinde Simmerath zur Verbesserung ihrer Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten zur Verfügung; weitere 811 000 Euro wurden aus dem Konjunkturpaket II zugunsten infrastruktureller Maßnahmen bewilligt. Ortsvorsteher Scheidt regte an, den Eicherscheider Anteil dieser Summen beispielsweise zur Sanierung des Gemeinschaftshauses zu verwenden und den Tourismus zu fördern. So sei ein reizvoller Heckenweg rund um Eicherscheid mit Hinweis auf Sehenswürdigkeiten und Nordeifeler Traditionen (Darstellung landwirtschaftlicher Berufe) wünschenswert. Überdies, regte Scheidt an, könnte der Sportverein Germania seine Leichtathletik-Anlage sanieren. Das idyllische „Gässchen“, Verbindung von Kirche zum Spiel- und Freizeitgelände Holzsattlerplatz, lasse sich zum beschaulichen Spazierweg ausbauen.

Gute Kunde hatte Hans-Josef Hilsenbeck für seine Zuhörer. Er berichtete, die Eicherscheider dürften sich auf einen beschleunigten Internetzugang freuen; eine entsprechende Zusage der Telekom liege vor. Breitbandversorgung mittels Glasfaserkabeln werde die Anschlussdichte für die Ortschaften Eicherscheid, Huppenbroich, Hammer und Teile Lammersdorfs nun rasch realisieren.

Eine von der Raiffeisenbank und den Kommunen Simmerath und Roetgen zu gründende Genossenschaft bereite die Installation von energiefördernden Photovoltaikanlagen vor. Mit Einlagen von mindestens 5000 Euro können sich private Anteilseigner beteiligen. Die Gesellschaft möchte große Dachflächen von gemeindeeigenen Gebäuden (Schulen zum Beispiel), Bauernhöfen oder Gewerbebetrieben zwecks Gewinnung und Nutzung von Sonnenenergie anpachten: „Wir wünschen uns eine breite Bürgerbeteiligung“ (Hermanns).

Punkt fünf der Tagesordnung widmete sich der Aufstellung bzw. Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplan des Dorfes und seiner Weiterentwicklung. Betroffen sind Areale und Parzellen im Sportplatzbereich, an der Breitestraße und zum Belgenbach. Karl-Heinz Hermanns kündigte an, der jetzt amtierende Gemeinderat möchte die modifizierte Planung noch in dieser Legislaturperiode, sie endet am 20. Oktober, beschließen.

Dies geschehe im harmonischen Miteinander mit den Bürgern; Beratungen mit ihrer Beteiligung fanden bereits zu Jahresbeginn statt, eine weitere Sitzung stehe bevor. (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 
Feuerwehr
Einsegnung des neuen Eicherscheider Feuerwehrfahrzeuges

Am Sonntag, den 17. Mai wurde in Eicherscheid das schon seit 2008 erwartete Feuerwehrfahrzeug nun auch offiziell an die Eicherscheider Wehr übergeben.

Mehr als 32 Jahre hatte das alte Fahrzeug seinen Dienst getan, sicherlich auch deshalb so lange, weil die Eicherscheider Feuerwehrleute es immer sorgsam gepflegt haben.

Bürgermeister Hubert Breuer begrüßte bei der Einweihung am Sonntagmorgen Kreisbrandmeister Walter Scholl, Gemeindewehrführer Jürgen Förster, den Beigeordneten Karl-Heinz-Hermanns, das Kreistagsmitglied Hans-Josef Hilsenbeck, Ortsvorsteher Günter Scheidt, Löschgruppenführer Christian Förster und Pastor Ernst Schneider. Letzterer gab dem Fahrzeug den kirchlichen Segen und wünschte ihm allzeit gute Fahrt.

 



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Letzte Änderung: 09-Apr-2017

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