CDU Lammersdorf
Gemeindeverband Simmerath

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Ansprechpartner



Andreas Hermanns
Im Mittelvenn 7
02473/938608
a.hermanns@freenet.de


 

OV-Vorstand
 
Vorsitzender
Andreas Hermanns
Im Mittelvenn 7
Lammersdorf
02473/938608
a.hermanns@ freenet.de
Stellv. Vorsitzender
Marco Scherner
Paustenbacher-Str. 13
Paustenbach

0171/7974598
marco-scherner@cdu-
simmerath.de.de
Geschäftsführerin
Andrea Miessen-Comuth
Wiehweg 3
Lammersdorf

02473/928718
andrea@miessen.de
Beisitzer
Rolf Drescher
Im Pohl 40
Lammersdorf
02473/1576
Beisitzer
Julia Galinski
Im Mittelvenn 20
Lammersdorf

02473/928479
julia-galinski@cdu-simmerath.de
 

Inhalt

Bauernmuseum:
CDU Lammersdorf

Mit großer Besorgnis haben wir als CDU Lammersdorf wiederholt zur Kenntnis genommen, dass der Fortbestand
des Vereins für Heimatgeschichte und Dorfkultur Lammersdorf e.V. und damit verbunden auch die Existenz des
hiesigen Bauernmuseums gefährdet ist.

Brief an den Bürgermeister:

Info: Baugebiet "Hasselfuhr"
Mitgliederversammlung 2016
Kanalnetz muss saniert werden
Rolf Drescher in den Gemeinderat
Mitgliederversammlung 2015
Vennbahnradweg ansehnlicher
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr
Ehrenamtliche Arbeiten TuS Lammersdorf
Mitgliederversammlung 2013
Intelligentes Licht für Lammersdorf
Weg wird beleuchtet
Bahnhof-Ruine wird abgerissen
Mitgliederversammlung 2012
Wartehäuschen repariert
Hahner Straße
Wer fährt mit RAVeL
RAVeL-Radweg Fragen?
Aktuelle Themen diskutiert
Vorfahrt-Probleme beim RAVel-Radweg
Vom Radweg direkt ins Museum
RAVeL-Radweg
Jahreshauptversammlung 2011
Naturkundliche Bildungsstätte ein Aushängeschild
CDU Für naturkundliche Bildungsstätte
Bushaltestelle Bergstraße
Keine Verbesserung Verkehrssituation
Problem Bushaltestelle
Neuer Anstrich Wartehalle
Wartehalle gastlicher
K,-H. Hermanns: Tag des Buches
800 Euro-Spende für die Kalltal-Schule

Informationsveranstaltung zum
Bebauungsplan Hasselfuhr

Entwicklung des Wohnstandortes Lammersdorf - Bürgerinfo am 16. März.

Zu einer Bürgerinformation zum Bebauungsplan Hasselfuhr in Lammersdorf am 16. März lädt die Gemeinde Simmerath Interessierte ein. Der Planungsausschuss der Gemeinde Simmerath hatte in seiner öffentlichen Sitzung am 6. Dezember 2016 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 183 beschlossen. Das Plangebiet befindet sich am nördlichen Siedlungsrand der Ortschaft Lammersdorf im Bereich der Straße Im Pohl, gegenüber des Dorfplatzes und der Festwiese.

Weiterhin wird das Plangebiet im Westen durch den Fußweg entlang des Baugebietes Wolfskuhl, im Norden durch den angrenzenden Freibereich und im Osten durch den Wirtschaftsweg Hasselfuhr abgegrenzt.

Ziel und Zweck des Bebauungsplanes sei die Entwicklung eines Wohngebietes unter Berücksichtigung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung aufgrund der Nachfrage am Wohnungsmarkt. Die Aufstellung des Bebauungsplanes diene den aktuellen Wohnbedürfnissen der Bevölkerung sowie der Fortentwicklung der Ortschaft Lammersdorf zu einem attraktiven Wohnstandort. 90 Wohneinheiten sollen hier ausgewiesen werden. Der Planbereich ist im Flächennutzungsplan der Gemeinde Simmerath als Wohnbaufläche, gemischte Baufläche und teilweise als Gemeinbedarfsfläche ausgewiesen.

Der Planungsausschuss hat weiterhin beschlossen, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit in Form einer Bürgerinformation durchzuführen, um über die allgemeinen Ziele und Zweck des Bebauungsplanes zu informieren.

Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen, die am Donnerstag, 16. März, ab 19 Uhr, in der Grundschule in Lammersdorf, Im Pohl 7, im Musikraum in der 1. Etage stattfindet.

Unterlagen einsehbar unter:

www.simmerath.de

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten

Neues Wartehäuschen "Bahnhof Lammersdorf" am Vennbahn-Radweg


Am Bauernmuseum ein Ensemble schaffen, das zum Verweilen einlädt

16.07.2014

Lammersdorfs Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein sieht ein großes Potential in der Vennbahnstrecke: „Die Vennbahnroute hat sich bisher als Magnet für radelnde Touristen erwiesen. Dabei ist der Lammersdorfer Bahnhof der einzige markante Schnittpunkt der Gemeinde Simmerath mit der Strecke. Darum müssen Bahnhof und direktes Umfeld touristisch aufgewertet werden. Die Anreize, hier anzuhalten, könnten noch verbessert werden. Nachzudenken wäre beispielsweise über ein attraktives Kinderspielgerät. Hammelstein: „Unbedingt nötig sind aber klare, wegweisende Infos über Angebote im Ort“.

CDU-Ratsvertreter Andreas Hermanns sieht, dass der Vennbahnradweg sich schnell zu einem touristischen Magnet entwickelt hat. „Neben den Freizeitzentren an Rur- und Obersee ist damit in Simmerath ein weiteres touristisches Ziel hinzu gekommen. Damit steht Lammersdorf erstmals seit Einstellung des Dampflokbetriebs auf der Strecke wieder im Blickpunkt des Tagestourismus. Das ist eine große Chance für den Ort, aber auch für die gesamte Gemeinde.

Bei den Touristikern ist dies scheinbar noch nicht ganz im Bewusstsein angekommen und so fehlt es leider noch an einer attraktiven Einbindung in den Ort. Das liegt sicher auch in der Problematik der Zuständigkeiten begründet.“ Für die Zukunft würde er sich als attraktiven Anlaufpunkt am ehemaligen Bahnhof ausgewiesene Parkplätze, einen Fahrradservice mit Tauschstation für Pedelec-Akkus, Hinweistafeln zu Geschäften im Ort und ein kleines Versorgungsangebot in Form eines Kiosks oder Bistros/Cafés. „Dann könnte hier zusammen mit dem Bauernmuseum ein kleines Ensemble entstehen, das zum Verweilen einlädt“.


Windräder und der Streit mit Monschau stehen im Fokus

März 2016

Die Themen dominieren die Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Lammersdorf Vennbahnradweg und Biber

Bernd Kautzmann (Bildmitte) freute sich über eine unerwartete Ehrung: Er wurde auf der Jahreshauptversammlung der Lammersdorfer CDU von Axel Wirtz (l.) und Andreas Hermanns für seine 40-jährige Zugehörigkeit zur CDU geehrt.Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Obwohl keine Wahlen anstanden, gestaltete sich die Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Lammersdorf aufgrund der Wortbeiträge überaus interessant. Sowohl Themen vor Ort als auch aus der Region wurden in deutlicher Art und Weise angesprochen, wobei sowohl Vorsitzender Andreas Hermanns als auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns klare Worte zum Windpark Lammersdorf und zum Rechtsstreit mit der Stadt Monschau zum Gewerbegebiet „Nord-West“ fanden.

Zur Klage gegen dieses Gewerbegebiet erinnerte Vorsitzender Andreas Hermanns zunächst noch einmal an den parteiübergreifenden Beschluss im Gemeinderat in der letzten Legislaturperiode. „Da wurde einheitlich beschlossen, dass wir das so nicht hinnehmen wollen.“ Auf Unverständnis stießen bei ihm teilweise die Leserbriefe in dieser Sache. Man müsse sich darüber im Klaren sein, dass es hier letztlich für Simmerath um den Erhalt von Gewerbebetrieben und Arbeitsplätzen gehe. „Das ist kein Kasperletheater“, konstatierte der Vorsitzende und hielt in Richtung Monschau fest: „Da ist etwas gemacht worden, was man so nicht hinnehmen kann.“

Auch zum Lammersdorfer Windpark bezog Andreas Hermanns Position: „Die Lammersdorfer CDU bekennt sich zu diesem Windpark.“ Er habe kein Verständnis für polemische Anfeindungen. Interessant sei, dass diesbezüglich fadenscheinige Gegenargumente von Personen kämen, die nicht in der Gemeinde Simmerath wohnen würden.

Kreisvorsitzender und MdL Axel Wirtz, der ebenso Gast auf der Versammlung war wie der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck und Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein, wies darauf hin, dass die Behörden den Windpark genehmigt hätten. In diesem Zusammenhang wurde aus der Versammlung heraus mehrfach die Sorge um das belgische Atomkraftwerk Tihange geäußert.

In seinem Rückblick auf die Arbeit des Ortsverbandes, der momentan 42 Mitglieder habe, erinnerte Hermanns an die Aktivierung der Skaterbahn und die Umbenennung des Dorfplatzes (Otto-Junker-Platz), die mit großer Beteiligung der Bevölkerung erfolgt sei. Ein Lob ging an die Gemeinde, die regelmäßig die Bankette der Vennbahn und die Rasenfläche am Bahnhofsgelände mähen würde. Im Gegensatz zu anderen Rastplätzen an der Radroute präsentiere man sich hier touristisch in guter Weise.

Von Robert Johnen wurde die Biberpopulation am Bahnhof zur Sprache gebracht. Der Nager habe hier nicht nur fleißig Bäume gefällt, sondern zwischenzeitlich durch seinen Dammbau auch das neben der Vennbahn laufende Gewässer so gestaut, dass das Wasser bis an den Radweg reiche. Schäden an der Fahrbahn seien hier programmiert und es bestehe Handlungsbedarf.

Zum Ende der Versammlung nahm Hermanns eine besondere Ehrung vor. Zusammen mit Axel Wirtz beglückwünschte er Bernd Kautzmann zu seiner 40-jährigen Mitgliedschaft in der CDU. Kautzmann, der erst seit einigen Jahren in Lammersdorf an der Bergstraße wohnt, ist politisch kein unbeschriebenes Blatt. In den neuen Bundesländern war er Bürgermeister und später Fraktionsvorsitzender in Langerwehe. Wie er betonte, habe er in Lammersdorf eine neue Heimat gefunden.(ho)

Ohne den Windpark Lammersdorf drohen neue Steuererhöhungen

Auf der Jahreshauptversammlung der Lammersdorfer CDU bezog Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ausführlich Position zum geplanten Windpark im Lammersdorfer Wald, wo sieben Windräder errichtet werden sollen.

Hermanns hob hervor, dass zu diesem Projekt kritische Stimmen fast ausschließlich von Menschen kämen, die außerhalb der Gemeinde Simmerath wohnen würden. Der Bürgermeister wies auf die positiven finanziellen Auswirkungen für die Gemeinde hin. „Durch die jährlichen Pachteinnahmen kann dauerhaft eine Grundsteuer B-Erhöhung von mindestens hundert Prozentpunkten vermieden werden. Jeder Simmerather Grundsteuer B-Zahler spart dadurch mehr als 20 Prozent Grundsteuer B jährlich.“ Der Ertrag durch den Lammersdorfer Windpark komme daher direkt dem Bürger zugute. Ohne die Windparkeinnahmen müsste die Grundsteuer B von derzeit 490 Prozentpunkte auf 600 Prozentpunkte erhöht werden.

Hermanns erinnerte zudem daran, dass ein „ausgiebiges und gewissenhaftes“ Prüfverfahren durch die Städteregion stattgefunden habe. Den Kritikern hielt er vor: „Da ist nicht mal schnell eine Genehmigung herausgeschickt worden.“ Die Städteregion habe es sich da wahrlich nicht leichtgemacht. „Die Städteregion hat sehr intensiv und gewissenhaft geprüft.“ In Richtung der Kritiker schob er nach: „Die Leute von auswärts, die das versuchen zu torpedieren, müssen eine höhere Grundsteuer B nicht aufbringen.“

Insgesamt sei der Windpark ökologisch und ökonomisch für Simmerath sinnvoll. Momentan ständen die Rodungsarbeiten für die Windradstandorte, soweit sie als Windwurfflächen nicht bereits sowieso frei seien, vor der Beendigung. Bereits vor Beginn der Rodungsarbeiten seien seitens des Betreibers alle vorgesehenen und vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen für die Trinkwassertalsperre getroffen und von den zuständigen Wasserbehörden abgenommen worden. Zudem würden alle Arbeiten, die vom Windparkbetreiber in Auftrag gegeben werden, „eng und kritisch durch unseren Förster begleitet, damit die Interessen des Forstes stets gewahrt werden“.

„Das ist kein Kasperletheater.“

Andreas Hermanns,
Vorsitzender CDU-Ortsverband Lammersdorf über die Klage der Gemeinde Simmerath

Quelle: Eifeler Zeitung


Kanalnetz muss saniert werden

Von: ag

27. Januar 2016

Sanierungsarbeiten Lammersdorf
Die Fremdwassersanierung in Lammersdorf ist eine arbeits- und zeitaufwendige Angelegenheit.

Das Kanalnetz muss in Lammersdorf umfangreich saniert werden, weil zu viel Fremdwasser in dem System vorhanden ist. Die Problematik wurde von Georg Vosen vom Ingenieurbüro H. Berg und Partner in der jüngsten Sitzung des Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschusses der Gemeinde Simmerath anhand zahlreicher Beispiele anschaulich dargestellt.

Aufgrund der bekannten Problematik hatte die Gemeinde in den Jahren 2004 bis 2007 im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Pilotprojektes die öffentlichen Kanäle und die privaten Anschlussleitungen in Lammersdorf im Einzugsgebiet des Pumpwerkes Kelzerbach untersucht und anschließend saniert. Da es im restlichen Bereich des Ortes vergleichbare Probleme gibt, wurden in den Jahren 2012 bis 2014 auch dort das öffentliche Kanalnetz und die privaten Anschlussleitungen untersucht, wiederum mit einer Landesförderung im Rahmen eines Pilotprojektes. Dieses Projekt ist inzwischen vollständig abgeschlossen. Nun steht in den Jahren 2016 bis 2018 die Sanierung der festgestellten Mängel an, um das Fremdwasser aus dem Kanalnetz fernzuhalten.

Im Rahmen des Projektes wurden im öffentlichen Schmutzwassersystem 194 Haltungen mit einer Gesamtlänge von 7,6 Kilometern geprüft. Eine Haltung ist die Verbindungsstrecke eines Abwasserkanals zwischen zwei Schächten. Dabei wurden 316 Einzelschäden in 121 Haltungen festgestellt. Außerdem wurden 351 Grundstücke mit 1310 Leitungsabschnitten untersucht. Lediglich 27 Objekte erhielten eine Prüfbescheinigung mit dem Nachweis der Schadensfreiheit beziehungsweise Dichtheit. An 324 Objekten besteht demnach Sanierungsbedarf.

55 weitere Privateigentümer wurden aufgefordert, eine Funktionsprüfung vornehmen zu lassen, da eine Teilnahme an dem freiwilligen Pilotprojekt nicht erfolgte und somit in diesen Fällen auch keine Fördermittel für die Untersuchung gewährt wurden. Hier wurde für 15 Objekte eine ordnungsgemäße Prüfbescheinigung vorgelegt. Bei den übrigen 28 Fällen ist noch ein Verwaltungsverfahren anhängig. „Somit besteht Sanierungsbedarf für mindestens 336 private Abschlussleitungen“, heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung.

Die Sanierung soll in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden. Für die privaten Anschlussleitungen soll eine Förderung über das Programm „Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW“ erfolgen. Die Höhe eines möglichen Zuschusses richtet sich dabei im Einzelfall nach der Länge der zu sanierenden Leitung. Die nicht durch die Förderung gedeckten Kosten muss der jeweilige Eigentümer der Gemeinde erstatten. Nähere Informationen soll es im Februar im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Grundschule Lammersdorf geben.

Für die Sanierung des Kanalsystems wurden für 2016 insgesamt 293.000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Für 2017 (656.000 Euro) und 2018 (381.000 Euro) werden weitere Mittel bereitgestellt. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von 1.330.000 Euro. Hinzu kommen weitere Kosten, die dem laufenden Aufwand zuzuordnen sind. Hierfür werden insgesamt 185.000 Euro veranschlagt.

Jens Wunderlich (CDU) erklärte sich mit der Maßnahme „voll einverstanden“. Marc Topp (SPD) fand es bemerkenswert, dass über 80 Prozent der Anschlüsse und Leitungen fehlerhaft seien. Er sagte, die Maßnahme sei „dringend notwendig“. Dies sei zwar ärgerlich, aber unumgänglich. Eine Kanalsanierung sei „nie eine schöne Sache“. „Dieser Kelch geht an allen Orten nicht vorüber“, sagte Topp und erklärte, er sei auf die Bürgerinformationsveranstaltung gespannt.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Lammersdorf  

Rolf Drescher neues Ratsmitglied

24. Juni 2015



Für die CDU-Fraktion in den Rat der Gemeinde Simmerath nachgerückt: Rolf Drescher aus Lammersdorf.
Foto: P. Stollenwerk

Ein gutes Jahr nach der Kommunalwahl 2014 gibt es die erste personelle Veränderung im Simmerather Gemeinderat. Rolf Drescher wurde in der Ratssitzung am Dienstagabend von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als neues Ratsmitglied verpflichtet.

Der 57-jährige kaufmännische Angestellte aus Lammersdorf tritt als Ersatzbewerber auf der Reserveliste der CDU ab sofort die Nachfolge von Ratsherr Sascha Schlepütz in der CDU-Fraktion an. Mit Datum vom 18. Juni 2015 hatte Schlepütz durch Verzicht sein Mandat niedergelegt.

Sein Nachfolger wurde im Kreise der neuen Kollegen zu Beginn der letzten Simmerather Ratssitzung vor der Sommerpause eingeführt und zur gesetzmäßigen und gewissenhaften Wahrnehmung seiner Aufgaben verpflichtet.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Lammersdorf  

20.03.2015

Lammersdorf hat sich herausgeputzt

Jahresversammlung des CDU-Ortsverbandes zieht positive Bilanz. Parteiübergreifende Zusammenarbeit zum Wohl des Ortes.



Flankiert von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (.) und Bernd Goffart (r.), dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden, blickt Lammersdorfs CDU-Vorsitzender Andreas Hermanns (3.v.r.) mit dem neuen Vorstand optimistisch in die Zukunft. Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. In überaus harmonischer und lockerer Atmosphäre verlief die Jahreshauptversammlung des Lammersdorfer CDU-Ortsverbandes am vergangenen Freitag, bei der Vorsitzender Andreas Hermanns ebenso im Amt bestätigt wurde, wie Arndt Schiffler als Stellvertreter. Lediglich zur Position des Geschäftsführers gab es eine Veränderung. Für Robert Johnen, der sich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Andrea Miessen-Comuth von den anwesenden CDU-Mitgliedern gewählt.

Andreas Hermanns hatte zu Beginn der Versammlung im „Lammersdorfer Hof“ die Aktivitäten des 48 Mitglieder starken Ortsverbandes Revue passieren lassen. So habe man sich beim Simmerather Markt am Stand der CDU aktiv beteiligt, und ansonsten sei natürlich der Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr das Highlight gewesen. „Der Wahlkampf war nicht ohne“, hielt Hermanns fest und ergänzte: „Natürlich auch für mich, da ich als Kandidat hier zum ersten Mal antrat“. Das aber offensichtlich erfolgreich, da Hermanns als einziger der drei CDU-Kandidaten seinen Wahlbezirk für die CDU an Land zog. Diesbezüglich merkte er an: „Da haben sich in Lammersdorf die Verhältnisse geändert“.

Allerdings könne er von einer positiven Zusammenarbeit mit dem seit vorigem Jahr von der SPD gestellten Ortsvorsteher, sprich Franz-Josef Hammelstein, berichten. Bezüglich der Belange des Ortes werde hier an einem Strang gezogen.

Das bestätigte auch Ortsvorsteher Hammelstein, der als Gast der Versammlung beiwohnte und gleichfalls betonte, dass man trotz politischer Konkurrenz über die Parteigrenzen hinweg bezüglich der Lammersdorfer Interessen an einem Strang ziehe.

Andreas Hermanns verwies in seinem Rückblick ferner auf die instandgesetzte Skaterbahn am Sportplatz und das herausgeputzte Gelände an der Vennbahn (Bahnhof), dass sich in touristischer Hinsicht immer mehr als Aushängeschild der Gemeinde präsentiert. „Hier ist von Vielen viel gemacht worden und da hat sich Lammersdorf wirklich herausgeputzt“. Auch vom Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Goffart wurde diese positive Entwicklung in Lammersdorf gewürdigt. Zum Ortsverband hielt er fest: „Ich glaube, dass wir da wieder Schwung und Elan rein bekommen haben und sehe die CDU in Lammersdorf auf einem guten Weg“.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sah die CDU mit ihren drei Ratsvertretern (Andreas Hermanns, Marco Scherner und Sascha Schlepütz) gut aufgestellt. Zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Ortsvorsteher hielt er fest: „Hier wird im Sinne der Sache vernünftig zusammen gearbeitet“. Da es im Zusammenhang mit der Beschilderung des Wanderwegenetzes in den letzten Tagen offensichtlich zu Irritationen kam, wollte Hermanns zudem festgehalten wissen, dass sich an der Beschilderung durch den jeweiligen Eifelverein vor Ort nichts ändern würde.

Fremdwassersanierung ab 2016

Zum Stand der Fremdwassersanierung im südwestlichen Teil des Ortes nahm Bürgermeister Hermanns dann ausführlich Stellung. Die Untersuchungsphase des Pilotprojektes mit Kosten von rund 218 000 Euro, worauf 174 000 Euro Fördermittel entfielen, sei abgeschlossen. Der Eigenanteil für den einzelnen Haushalt sei mit 141 Euro Dank der Förderung moderat ausgefallen. Die Notwendigkeit der Maßnahme sei auch darin zu sehen gewesen, weil von 351 betroffenen Haushalten bei 324 ein Sanierungsbedarf festgestellt wurde. Hermanns betonte, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Sanierungsverfügungen zugestellt worden seien, weil man zunächst die Fördermöglichkeiten prüfe. Die Gemeinde sei hier in hohem Maße bemüht, Fördergelder für die Sanierung locker zu machen, um damit so weit wie möglich die finanzielle Belastung der Bürger zu senken. Für Privateigentümer stehe dabei eine 30-prozentige Förderung im Raum, sofern der Zuschuss bewilligt werde. „Nach dem Untersuchungsergebnis ist je Haushalt mit durchschnittlichen Bau-/Sanierungskosten von rund 3250 Euro brutto zu rechnen“, erklärte Karl-Heinz Hermanns und ergänzte: „Im Einzelfall kann dies natürlich mehr oder weniger sein“. Von der genannten Bruttosumme sei dann für den jeweiligen Haushalt die 30-prozentige Förderung in Abzug zu bringen. Mit der Durchführung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen soll ab 2016 begonnen werden. (ani)

Der neue Vorstand des CDU-Ortsverbandes

Nach den Vorstandswahlen präsentiert sich der Lammersdorfer Ortsverband der CDU wie folgt: Andreas Hermanns (Vorsitzender), Arndt Schiffler (stellv. Vorsitzender) und Andrea Miessen-Comuth (Geschäftsführerin). Als Beisitzer wurden gewählt: Marco Scherner, Rolf Drescher, Sascha Schlepütz, Julia Galinski und Frank Ewert.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Simmerath-Lammersdorf  

16.07.2014

Radfahrer auf dem Vennbahnradweg zum Absteigen bewegen

Von: Karl-Heinz Hoffmann

Ein attraktives Angebot wünschen sich viele Radfahrer an der Vennbahntrasse am Lammersdorfer Bahnhof, um das Terrain in touristischer Hinsicht aufzupeppen. Foto: Hoffmann

In recht ansehnlichem Zustand präsentiert sich seit kurzem wieder das Bahnhofsgelände an der Vennbahntrasse in Lammersdorf, das bei der offiziellen Radwegeröffnung im vorigen Jahr als touristische Anlaufstelle gepriesen wurde.

Nachdem die Gemeinde Simmerath Mitte Juni auf dem von Belgien angepachteten Gelände das auf Hüfthöhe angewachsene Gras gemäht hatte, machte das Terrain sofort wieder einen einladenderen Eindruck. Zudem wurde dem alten Metallzaun an der ehemaligen Verladerampe von unbekannter Hand ein neuer Anstrich verpasst, so dass dort ein neuer Blickfang entstanden ist. Das lokalhistorische Zäunchen an der dem Gelände prägenden alten Kastanie wurde freigeschnitten und mit silberner und bronzener Metallfarbe herausgeputzt.

Auch bei den Radtouristen scheint das in Szene gesetzte Kleinod gut anzukommen, da immer wieder zu beobachten ist, das es als Fotomotiv genutzt wird. Bereits vor den Mäharbeiten war die Gemeinde Anfang Mai pflegerisch im Bahnhofsbereich tätig geworden. Der illegale Abfallhaufen hinter dem stählernen Wartehäuschen war entfernt worden, so dass sich der Bereich bis zum gepflegten Gelände des Bauernmuseums wieder in ansehnlichem Zustand präsentierte.

Da das Gelände vor dem Bauernmuseumsfest noch einmal im Feinschnitt gemäht wurde, präsentierte es sich in absolutem Topzustand, wozu ein Besucher anmerkte: „Das ist mal eine Visitenkarte für die Gemeinde“. So müsste das Gelände immer in Schuss gehalten werden.

Ein Teil der Pflege wird im übrigen von den Mitgliedern des Heimatvereins in vorbildlicher Weise vorgenommen. Im Herbst will man zudem nach Rücksprache mit der Gemeinde dem Wildwuchs von Sträuchern und Geäst zu Leibe rücken, um das Terrain zwischen Bauernmuseum und Bahnhofsgelände noch ansehnlicher zu gestalten. Hier sieht sich der Heimatverein vereint in dem Bemühen mit der Dorfbevölkerung und der Gemeinde, das Gelände in touristischer Hinsicht herauszuputzen.

Auch wenn der 125 Kilometer lange Premiumradweg nur fünf Kilometer über Simmerather Gebiet geht, so könnte er doch für die Gemeinde von noch größerer touristischer Bedeutung werden. Schon jetzt tangieren den einzigen offiziellen Halte- und Rastpunkt an diesem Teilstück, den Lammersdorfer Bahnhof, an schönen Wochenenden mehrere hundert Radtouristen. Und all diejenigen, die aus Richtung Roetgen kommend sich das steilste Stück der Vennbahn hochgeradelt haben, machen in der Regel dort zunächst einmal Station.
Fahrradproblem gelöst

Das von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bei der Vennbahneinweihung im vorigen Jahr visionär angesprochene „Paradies für Radtouristen“ hat Astrid Joraschky vom Tourismusbüro der Gemeindeverwaltung auch weiterhin im Blick .

Erst kürzlich war sie mit Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein vor Ort, um sich auch dessen Wünsche und Anregungen zur touristischen Aufwertung für den Bereich Vennbahn/Bahnhof anzuhören. Das ist kein Neuland für Joraschky, die festhält: „An dem Projekt bin ich schon seit gefühlten ewigen Zeiten dran. Die weitergehende touristische Bewertung haben wir im Blick und schauen auch, dass das hier weitergeht. Das werde ich sicher nicht aus den Augen verlieren“.

Zwischenzeitlich wurde auch das zu Jahresbeginn aufgetretene Problem mit den Fahrrädern der Langschoss-Bewohner gelöst, die ihre Zweiräder am stählernen Bahnhofsgebäude tagelang abstellten. Teilweise blockierten bis zu acht Dauerparker den Fahrradständer, so das ankommende Radtouristen hiervon keinen Gebrauch machen konnten. Der emsige Langschoss-Arbeitskreis hatte hier mit Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde blitzschnell eine Lösung gefunden. Leoni Lepers teilte hierzu mit: „Ein großer Dank gilt der Evangelischen Kirchengemeinde, die uns geholfen hat, dass die Räder nun in der dortigen Garage abgestellt werden können“.

Auch wenn seit dem vorigen Jahr viele kleine Schritte zur Steigerung der Attraktivität des Bahnhofsgeländes an der Vennbahn erfolgt sind, so ist laut allgemeinem Tenor aus der Dorfbevölkerung weiterer Handlungsbedarf gegeben, um das Terrain in touristischer Hinsicht aufzuwerten. Dabei steht an erster Stelle auf der Wunschliste die regelmäßige Pflege des Geländes.

Vermisst wird zudem ein Hinweis, auf dem für die Radtouristen Geschäfte und Einkehrmöglichkeiten vor Ort ersichtlich sind, sowie Hinweis-/Parkschilder, damit im Ort an zentraler Stelle geparkt wird. Und dann träumt man natürlich von einem bei schönem Wetter vor Ort befindlichen Eiswagen oder einem Imbiss.

Beim gastronomischen Angebot weiß man dabei sehr wohl, dass der komplizierte Verwaltungsweg über die belgischen Behörden unvermeidlich sein wird.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

 

Simmerath-Lammersdorf  

26.04.2014

Ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr

Die Löschgruppe Lammersdorf hat ein neues Mannschaftstransportfahrzeug erhalten. Pastor Stoffels und Pfarrer Köhne erteilen den Segen.



Vor dem frisch eingesegneten neuen Fahrzeug strahlt Lutz Johnen (re.), Chef der Lammersdorfer Feuerwehr, mit Pastor Stoffels Stoffels und Pfarrer Köhne sowie Helmut Prickartz (Gemeindewehr), Bürgermeister Hermanns, Feuerwehr-Urgestein Ludwig Förster und dem Löschgruppen-Nachwuchs um die Wette. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Der Geruch von Gegrilltem wehte am Freitagabend um das Gerätehaus der Lammersdorfer Feuerwehr, wozu sich zur Ergänzung das Klirren von Getränkeflaschen gesellte. Der Kenner weiß, dass bei dieser Geruchs- und Geräuchskulisse Feierlichkeiten anstehen.

Löschgruppenführer Lutz Johnen begrüßte zur Einsegnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges (MTF) fast 70 Gäste , unter denen sich auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, einige Ratsmitglieder, Vertreter der Rollesbroicher Wehr und des ortsansässigen THW befanden. In Vertretung der beiden Kirchen hatten sich zudem Pastor Michael Stoffels aus Simmerath und Pfarrer Wolfgang Köhne aus Roetgen eingefunden, die am Ende die feierliche Einsegnung vornahmen.

32 aktive Mitglieder

Wie Bürgermeister Hermanns zu Beginn anerkennend feststellte, kann die Lammersdorfer Wehr auf 32 Aktive, 20 Jugendfeuerwehrleute und 13 Mitglieder der Ehrenabteilung verweisen. Namentlich begrüßte Hermanns das jüngste Mitglied der Löschgruppe, den zehnjährigen Jonas Virnich, und das älteste Mitglieder der Lammersdorfer Feuerwehr, Ludwig Förster (92).

Wie der Bürgermeister erläuterte, wurden von der Gemeinde zum Jahreswechsel 2012/2013 drei Mannschaftstransportfahrzeuge „im Block“ ausgeschrieben. An den Standorten Simmerath, Rurberg und Lammersdorf mussten die dort stationierten Fahrzeuge altersbedingt ersetzt werden. Bei den neuen Fahrzeugen übernahm die Gemeinde „nur“ die notwendige Grundausstattung. Standortbezogene Sonderausstattungen übernahmen dann die örtlichen Fördervereine der Löschgruppen.

Das Fahrzeug für die Löschgruppe Lammersdorf Lammersdorfer MTF schlug dabei in der Haushaltskasse mit 33 170 Euro zu Buche. Wie Löschgruppenführer Lutz Johnen weiter erläuterte, dient ein MTF grundsätzlich zur Beförderung der Mannschaft, wenn für diese auf den Einsatzfahrzeugen kein Platz mehr vorhanden ist.

Daneben steht das Mannschaftstransportfahrzeug, das laut Johnen „bei uns salopp unter der Bezeichnung Bus läuft“, natürlich auch der Jugendfeuerwehr und der Ehrenabteilung zur Verfügung. „Dieses Fahrzeug hat bei uns also einen hohen Stellenwert“, fasste Johnen am Ende zusammen, bevor Pastor Stoffels und Pfarrer Köhne in Aktion traten.

Pfarrer Köhne erklärte dabei zu Beginn, dass nach evangelischen Verständnis Gott zwar Menschen, aber keine Gegenstände, also beispielsweise auch Autos, segne. Nachdem Michael Stoffels dann die Einsegnung des MTF vorgenommen hatte, erbaten der katholische und der evangelische Seelsorger gemeinsam Gottes Segen für die Menschen, die mit dem neuen Fahrzeug unterwegs sein werden.

Bevor es anschließend zum gemütlichen Teil der Feier überging, konnte LutzJohnen noch drei Beförderungen aussprechen. Stefan Barth beförderte er zum Unterbrandmeister, Michael Braun zum Hauptfeuerwehrmann und Jochen Frank zum Feuerwehrmann. Die Beförderten erhielten dazu entsprechende Urkunden. (ho)

„Dieses Fahrzeug hat bei uns einen hohen Stellenwert“

Lutz Johnen,
Löschgruppenführer

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

 


Simmerath-Lammersdorf  

12.01.2014

TuS Lammersdorf
Große Anerkennung für ehrenamtliche Leistungen

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hat sich, gemeinsam mit Ortsvorsteher Robert Johnen sowie den Ratskandidaten A. Hermanns und den Gemeinderatsmitgliedern Sascha Schlepütz und Marco Scherner über den Baufortschritt beim Anbau  des Sportheimes Lammersdorf informiert.

Dabei konnten sie feststellen , dass viele Mitglieder des TuS Lammersdorf den Rohbau bereits fertiggestellt haben. Man sprach allen Beteiligten Dank und Anerkennung für die bisher geleistete großartige ehrenamtliche Arbeit aus. Der Bürgermeister hat ihnen zur flüssigen Stärkung 2 Kästen Bier mitgebracht. Alle Besucher zeigten sich überzeugt, dass mit einer weiteren solchen Eigenleistung bald ein neues tolles großes Sportheim für die aktiven Fußballer sowie die Zuschauer bereit steht.

 

12. September 2013

Spatenstich amTuS-Sportheim

Lammersdorfer Sportverein startet Umbauarbeiten mit einem Kostenvolumen von 130 000 Euro. Bürgermeister lobt Eigenleistung der Ehrenamtler.

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Schon beim offiziellen ersten Spatenstich voller Vorfreude: TuS-Vorsitzender Axel Tings, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Ortsvorsteher Robert Johnen (vorne von links) vor der Bau-Crew und dem Vereinsheim, das der TuS mit viel Eigenleistung auf den neuesten Stand bringen will. Foto: Hoffmann

Beim TuS-Lammersdorf wurde am letzten Wochenende mit den Umbauarbeiten am Sportheim des Vereins an der Schießgasse begonnen.

 

Simmerath-Lammersdorf  

15.11.2013

Andreas Hermanns:
Lammersdorfs Bahnhof zur Visitenkarte machen


Von: ho



Ortsvorsteher Robert Johnen und die nominierten Lammersdorfer Kandidaten für die Kommunalwahl: Andreas Hermanns, Marco Scherner und Sascha Schlepütz (von links). Foto: Hoffmann

Nur noch 189 Tage dauert es, bis der Wähler über die Neuverteilung der Ratssitze entscheiden kann. Da wurde es auch für den Lammersdorfer Ortsverband der Christdemokraten Zeit, seine Kandidaten in Position zu bringen und zu nominieren. Im Restaurant „Lammersdorfer Hof“ konnte Vorsitzender Andreas Hermanns hierzu am Donnerstagabend elf stimmberechtigte Mitglieder begrüßen.

In den Bezirken werden die Karten neu gemischt

Im Wahlbezirk Lammersdorf-Nord, wo bei der letzten Kommunalwahl Robert Johnen und Manfred Sawallich von der SPD aufeinandertrafen, ging es 2009 äußerst knapp zu. Die CDU hatte lediglich 37 Stimmen mehr als die SPD.
Im nächsten Jahr sind die Karten dort aber neu gemischt, da der routinierte Hermanns gegen den jungen SPD-Neuling Christoph Vormstein antritt.
In Lammersdorf Südwest/Paustenbach werden Marco Scherner (CDU) und Manfred Sawallich (SPD) aufeinander treffen. Hier hatte die CDU 2009 mit über 43 Prozent die Nase vor (SPD 29,75).
Sascha Schlepütz wird in Lammersdorf Süd-Ost gegen Franz-Josef Hammelstein um Stimmen kämpfen. In diesem Wahlbezirk betrug die Stimmdifferenz zu Gunsten der CDU auch nur 52 Stimmen.

Wie im Vorfeld bereits bekannt war, tritt Ortsvorsteher Robert Johnen bei der Kommunalwahl nicht mehr an. Für seinen Wahlkreis (Lammersdorf-Nord) wurde Andreas Hermanns nominiert, der im CDU-Gemeindeverband seit 2012 die Position des Geschäftsführers innehat. Er ist von Beruf Polizist, wohnt im Mittelvenn und hat sich unter anderem auf seine Fahne geschrieben, das Gelände rund um den Lammersdorfer Bahnhof an der Vennbahn als touristische Anlaufstelle und Visitenkarte der Gemeinde noch attraktiver zu machen.

Er erinnerte an die offizielle Einweihungszeremonie des Radweges an der Lammersdorfer Bahnstation durch die Städteregion und bedankte sich bei allen Vereinen, die mit dazu beigetragen hätten, „dass wir an diesem Tag Simmerath und Lammersdorf gut verkauft haben“.

Hermanns monierte den miserablen Zustand der Hahnerstraße (Landesstraße 12), die als wichtige Nebenstrecke der Bundesstraße 258 dringend instand gesetzt werden müsste. Hierzu erfolgte von Hans-Josef Hilsenbeck der Hinweis, dass die Landeskassen leer seien und vorerst nicht mit einer Sanierung zu rechnen sei. Aus der Versammlung heraus wurde auch die Bundesstraße thematisiert. Hierzu äußerten alle ihr Unverständnis zur derzeitigen Haltung von Roetgen und Aachen.

Ein einstimmiges Votum erfolgte auch bei der Nominierung der Kandidaten für die beiden anderen Wahlkreise. Für Lammersdorf-Südwest wählten die CDU-Mitglieder Marco Scherner, der dem Gemeinderat schon angehört. Der Ortskartellvorsitzende Sascha Schlepütz, gleichfalls dem derzeitigen Gemeinderat angehörend, wird im Wahlkreis Lammersdorf-Südost um die Gunst der Wähler werben. Als Ersatzbewerber für die drei Wahlkreise wurden Frank Ewert, Arndt Schiffler und Rolf Drescher vorgeschlagen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gratulierte nach dem Wahlprozedere dem CDU-Trio und dankte zudem den Lammersdorfer Ratsvertretern für die konstruktive Zusammenarbeit. Er hob hervor, dass man quer durch die Berufsgruppen im Rat vertreten sei. Als Fazit hielt der Bürgermeister fest: „Ich glaube, dass wir da eine gute Truppe haben“.

Ortsvorsteher Robert Johnen wies darauf hin, dass die derzeitigen Erdarbeiten im Bereich des Kämpchens und der Jägerhausstraße im Auftrag der Stawag ausgeführt würden und im Zusammenhang mit einer Entflechtung des Stromnetzes stehen.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Intelligentes Licht für Lammersdorf
Stawag sponsert Beleuchtung im Mittelvenn 

17. Oktober 2013



Wollen Licht ins Dunkel bringen: Roger Nießen, Robert Johnen, Rudof Roß und Christoph Wald. Foto: A. Hoffmann

Auch wenn es sich laut Mitteilung von Christoph Wald vom Aachener Energieversorger Stawag um zwei sogenannte intelligente Leuchten handelte, entflammte ihre Leuchtkraft bei der Aufforderung „Es werde Licht!“ nicht.

Die Rede ist von den beiden Lampen, die am Fußweg des Spielplatzes im Mittelvenn zur Bushaltestelle an der Jägerhausstraße auf Antrag von Ortsvorsteher Robert Johnen aufgestellt und nun offiziell ihrer Nutzung übergeben wurden. Christoph Wald (re.) ergänzte zu den von der Stawag gesponserten beiden Beleuchtungsanlagen, dass diese über eine Elektronik mit Memo-Effekt verfügen.

„Nach drei Tagen wissen die, wie die Zyklen sind und senken dann beispielsweise ihre Leuchtkraft zwischen 22 Uhr und 5 Uhr um 50 Prozent herab“, erklärte Wald weiter.

Zum Sponsoring und zum verregneten Wetter beim Ortstermin merkte der zweite Stawag-Vertreter Rudolf Roß an: „Wir kommen gerne in die Eifel und sind schließlich auch für unkomplizierte und schnelle Lösungen bekannt.“

Robert Johnen betonte, dass es ihm bei seiner Initiative auch um die Sicherheit der Schulkinder aus dem Mittelvenn gegangen sei, wenn diese sich am frühen Morgen bei Dunkelheit auf den Weg zur Bushaltestelle an der Jägerhausstraße machen.

In Vertretung von Bürgermeister Hermanns dankte dessen allgemeiner Vertreter, der Beigeordnete Roger Nießen, den Vertretern des Aachener Energieunternehmens für die Beleuchtungsanlagen. (ani)

 

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Simmerath-Lammersdorf

11. September 2013

Wunsch der Eltern entsprochen
Weg wird beleuchtet

Auf mehrfachen Wunsch einiger Eltern aus dem Mittelvenn und der Lambertusstraße hat die CDU Lammersdorf erreicht, dass auf dem Spielplatz "Im Mittelvenn" mit dem Durchgang zur Jägerhausstraße entlang der Junkerkantine eine Beleuchtung installiert wurde.

Auf Antrag des Ortsvorstehers Robert Johnen beschloss der Rat der Gemeinde Simmerath, dass dieser ansonsten dunkle Durchgang, der auch Schulweg etlicher Kinder ist, mit modernen Laternen ausgestattet werden soll.

Durch die STAWAG wurden nun zwei energiesparende und trotzdem helle LED-Laternen aufgestellt.

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, zeitnah den Wunsch der betroffenen Anlieger umzusetzen.

Für den Vorstand der CDU Lammersdorf,

Andreas Hermanns
Vorsitzender


Zum Abriss der Wartehalle

Die CDU Lammersdorf setzt sich seit Beginn des Radwegeausbaus der Vennbahn für die Schaffung eines fahrradtouristischen Mittelpunkts am ehemaligen Bahnhof Lammersdorf ein.

Wir haben immer wieder gefordert, diesen Bereich aufgrund seiner exponierten Lage und des weitläufigen Geländes, durch Parkplätze und ein Versorgungsangebot aufzuwerten.

Leider sind die Gestaltungsmöglichkeiten für die CDU Lammersdorf, sowie für die Gemeinde Simmerath stark eingeschränkt, da es sich hier ausschließlich um belgisches Staatsgebiet handelt.
Aber wir sind unserem Ziel durch die Neugestaltung der Fläche hinter dem Bauernmuseum mit Infotafeln und "verlorenem Waggon" ein ganzes Stück nähergekommen. Hierzu gehört auch die Beseitigung eines Schandfleckes, des ehemaligen Wartehäuschens.

Sicher wäre es schön gewesen, dass Wartehäuschen wäre noch einmal einer neuen Nutzung als Kiosk/Bistro o.ä. zugeführt worden. Aber leider war die Substanz inzwischen so schlecht und durch Vandalismus zerstört, dass wir es nun begrüßen, dass das Wartehäuschen abgerissen wurde.

Wir Lammersdorfer verbleiben jetzt in hoffnungsvoller Erwartung auf einen weiteren Ausbau in genanntem Umfang und freuen uns zumindest an dem jetzt doch ordentlicheren Zustand.
Wir werden uns als CDU auch weiterhin für die Weiterentwicklung des Lammersdorfer Bahnhofs einsetzen. Als ein positives Zeichen werten wir die Eröffnungsfeier des Vennbahn-Radwegs auf städteregionaler Ebene am 15. September in unserem Ort.

Unser Dank gilt den Verantwortlichen und Aktiven des angrenzenden Bauernmuseums, die den Bereich zwischen Radweg und Museum neu hergerichtet haben und ebenfalls unermüdlich an einer Verbesserung der Situation arbeiten.

Für den Vorstand der CDU Lammersdorf,

Andreas Hermanns - Vorsitzender


Simmerath-Lammersdorf

03. August 2013

Bahnhof-Ruine wird abgerissen

Offizielle Eröffnung der Vennbahn-Trasse findet am 15. September statt



Freuen sich auf die offizielle Vennbahn-Eröffnung der Städteregion am Lammersdorfer Bahnhof: Ortsvorsteher Robert Johnen (Mitte), Andreas Hermanns (li.) und Georg Schruff vom Heimatverein. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Nachdem vor kurzem im belgischen St. Vith der offizielle Festakt zur Eröffnung der Vennbahn-Trasse stattfand, zieht die Städteregion Aachen diesbezüglich nun bald nach.

Der offizielle Festakt zur Eröffnung der Trassenführung des Premiumradweges auf deutscher Seite findet am 15. September am Lammersdorfer Bahnhof statt. Damit dürfte das dortige Areal wohl endlich auch aus seinem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erwachen, zumal das Terrain schon jetzt durch das im Juni aufgestellte stählerne Wartehäuschen in Waggonform und die vor einigen Tagen installierten Info-Tafeln optisch aufgewertet wurde.

Lediglich die angrenzende heruntergekommene Ruine des alten Bahnhofsgebäudes trübt derzeit noch das Bild.

Doch mit diesem Makel dürfte es auch bald vorbei sein. Von belgischer Seite wurde der Abriss bis zum 15. August zugesagt, so dass sich danach am Lammersdorfer Bahnhof ein erfreulicherer Anblick bieten sollte und Simmeraths einzige „Bahnstation“ an der Vennbahn als touristische Visitenkarte der Gemeinde präsentieren könnte. Zur Vorbereitung des offiziellen Festaktes der Städteregion am 15. September fand am 18. Juli im Simmerather Rathaus ein erstes Gespräch statt.

Einbindung der Ortsvereine

Hieran nahmen von Lammersdorfer Seite der Ortskartellvorsitzende Sascha Schlepütz, der Vorsitzende des Heimatvereins, Georg Schruff, und Andreas Hermanns als Vertreter des in Urlaub befindlichen Ortsvorstehers Robert Johnen teil. Bei diesem Treffen wurde ausgelotet, in welchem Rahmen der Festakt der Städteregion stattfinden soll. Angedacht wurde hierbei die Beteiligung und Einbindung der Ortsvereine sowie Livemusik nebst Aufstellen eines Bierwagens. Darüber hinaus wurde in Erwägung gezogen, dass an diesem Tag die verkehrenden Fahrradbusse am Lammersdorfer Bahnhof Station machen. Erfreut zeigten sich alle Beteiligten über die Zusage von belgischer Seite das marode Bahnhofsgebäude bis zum 15. August dem Erdboden gleichzumachen. Danach dürfte das Gelände hinter dem Bauernmuseum mit dem Wartehäuschen und den neuen Infotafeln in neuem Glanz erstrahlen.

Diese informieren nicht nur anschaulich über Gebäude und Geschichte des Besenbinder-Dorfes, sondern geben Wanderern und Radfahrern durch Landkarten und Höhenprofile wertvolle Tipps und Informationen. Darüber hinaus würde man sich freuen, wenn auf dem Bahnhofgelände die Fläche für einen Pkw-Parkplatz angelegt würde. Derzeit sind vor allem bei touristischem Hochbetrieb am Wochenende die Straßen im Kämpchen und Mittelvenn mit Autos auf beiden Fahrbahnseiten zugeparkt. Für das auf belgischen Gebiet befindliche Areal fließt von der Gemeinde im übrigen jährlich ein dreistelliger Pachtbetrag ins benachbarte Königreich.(ho)

Quelle: Eifeler Zeitung

Neues Wartehäuschen "Bahnhof Lammersdorf" am Vennbahn-Radweg

Simmerath-Lammersdorf

18. Juli 2013

Windpark-Projekt:
Belastung soll nur gering ausfallen
 

Von: Karl-Heinz Hoffmann

Nachdem das umstrittene Pumpspeicherwerk vom Tisch ist, will die Gemeinde mit dem geplanten neuen Windpark im Lammersdorfer Wald ihr zweites ehrgeiziges Energieprojekt vorantreiben.

Hinter dem Areal an der B 399, auf dem bereits auf privater Basis acht Windräder betrieben werden, soll der neue Windpark mit acht bis zehn Windrädern im Lammersdorfer Wald auf einer Fläche von 253 Hektar entstehen: Im Vergleich zu den jetzigen Windrädern (Nabenhöhe 103 Meter) sind diese mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Gesamthöhe von 190 Metern deutlich höher. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Der Planungsausschuss hatte Ende Juni den entsprechenden Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes zum Ausbau der Windenergienutzung gefasst und stellte nun in einer Bürgerinformation in der Grundschule Lammersdorf das Projekt vor.

Gut 70 interessierte Bürger waren dieser Einladung gefolgt, um sich von Vertretern der Gemeinde, der „Stawag solar GmbH“, dem vermutlichen Betreiber „juwi renewalble“ und dem Planungsbüro Becker aus Kall über den neuen Windpark in Kenntnis setzen zu lassen.

Hierbei herrschte trotz geplanter umweltfreundlicher Energiegewinnung vor bei den Bewohnern der Waldsiedlung, die am nächsten an der neuen geplanten Windkraftzone wohnen, nicht nur eitel Freude. Bedenken zu Immissionsgeräuschen und Schlagschatten wurden vorgebracht.

Die betroffenen Anwohner konnten jedoch weitgehend beruhigt werden. Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Jürgen Förster vom Bauamt mitteilten, haben man die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsflächen auf 1000 Meter ausgeweitet und die Schallimmissionen würden auch nur 35 dBA (deutlich weniger als bei den jetzt bestehenden Anlagen) betragen. Hermanns erläuterte hierzu: „Für die Waldsiedlung wollen wir nur eine geringe Belastung akzeptieren“.

Zuvor hatte er stolz verkündet, dass in Simmerath bereits 2011 gut 76 Prozent des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien (Wind, Photovoltaik, Biomasse) erzeugt worden war. Die Gemeinde habe ein Interesse, dieses Potenzial auszubauen.

Zu den für die neuen Anlagen zu opfernden Waldflächen hielt Hermanns fest, dass die Standorte mit Gemeindeförster Dietmar Wunderlich sorgfältig abgestimmt worden seien. Dieser sprach von Eingriffen in verträglichem Maße im Waldgebiet, das von einfachen Fichtenmonukulturen bestimmt werde. Wunderlich sah auch die Chance, an den Standorten der Windräder die Strukturen mit Laubholz anzureichern. Hermanns hielt im Hinblick auf die saubere Energiegewinnung fest: „Ich denke, dass der Eingriff vertretbar ist, wenn man bedenkt, dass wir die ersten Betroffenen sind, wenn im belgischen Atomkraftwerk Tihange etwas passiert.“

Natürlich würden sich für den Gemeindehaushalt auch nicht unerhebliche Einnahmen durch den neuen Windpark ergeben. Auf Nachfrage nannte Hermanns hierzu jährliche Pachteinnahmen im sechsstelligen Bereich, die den Gemeindehaushalt entlasteten und damit letztlich dem Bürger zukommen würden.

Bernd Becker vom gleichnamigen Planungsbüro in Kall hatte eingangs das Energieprojekt im Lammersdorfer Wald detailliert vorgestellt. Auf dem 253 Hektar großen Areal südöstlich der B 399 sollen acht bis zehn Windräder entstehen, die sich von der Höhe her deutlich von den acht Windrädern des im Privatbesitz auf Weideflächen befindlichen Windparks (Domäne) abheben. Die Nabenhöhe der neuen Räder wird 140 Meter (bestehende Anlagen 103 Meter) und die Gesamthöhe 190 Meter (140 Meter) betragen. Aufgrund der Höhe werden die neuen Stromerzeuger mit „Befeuerungsanlagen“ (Blinklichtern) versehen sein.

Keinen Einfluss gehabt

Dass nach jetzigem Stand nicht die Firma Enercon, deren Windräder auf der Domäne ihre Rotoren drehen, Betreiber des neuen Windparks werden soll, wurde aus der Versammlung heraus von Frank Ewert moniert. Er verwies dazu auf die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Firma. Hierzu erläuterte Hermanns, dass man darauf durch ein europaweites Ausschreibungsverfahren keinen Einfluss gehabt hätte und sich nun die Firma „juwi renewalble“ als Betreiber herauskristallisiert habe. Die „juwi renewable IPP Beteiligungs GmbH“ ist neben der „Enwor GmbH“ (10 Prozent) 50-prozentiger Partner der „Stawag solar GmbH“.

Das Areal des geplanten Windparks im Lammersdorfer Wald, war im Rahmen einer Windkraftpotenzialstudie als geeigneter Standort ermittelt worden. In dem 75 Seiten dicken Dokument, das im Mai dem Planungsausschuss vorgelegt wurde, waren akribisch alle Flächen ermittelt worden, die neben dem bestehenden Windpark Strauch-Michelshof in Frage kamen.

Neben dem nun vorgestellten 253 Hektar großen Areal südöstlich der B 399, wurde darin auf der anderen Straßenseite der B 399 gleichfalls eine Zone von gut 200 Hektar ausgewiesen, die zwar für die Windenergie geeignet ist, jedoch in der Trinkwasserzone (Wasserschutzgebietszone II) der Dreilägerbachtalsperre liegt. Von Seiten der Verwaltung war daher vorgeschlagen worden, zunächst nur die Bereiche außerhalb dieser Wasserschutzgebietszone (17 Hektar) als Windkraftzone auszuweisen.

Quelle: Eifeler Zeitung



2. Ravel-Radwanderung am 23. September 2012

Einladung aufrufen (pfd) zum Ausdrucken


Simmerath-Lammersdorf

13.11.2011

CDU sieht Vennbahn-Route als Chance

In Lammersdorf wartet man hoffnungsvoll auf die Fertigstellung des Ravel-Radweges, wovon man sich touristische Impulse verspricht.

Dieses und kommunalpolitische Themen wurden auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbands Lammersdorf besprochen.

Andreas Hermanns (Fünfter von links) ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Lammersdorf
und übernahm nun auch den Posten des Geschäftsführers. Foto: Anneliese Lauscher

Andreas Hermanns, der Vorsitzende, begrüßte ein knappes Dutzend Parteifreunde, insgesamt zählt der Ortsverband 51 Mitglieder. Man habe im vergangenen Jahr eine gemeinsame Radtour unternommen, berichtete er, da konnte man den Radweg, der jetzt «Vennbahn-Route» heißt, in Augenschein nehmen.

Löcher auf der Hahner Straße

Als der Bürgermeister vor Ort ein Informationsgespräch über den Windpark Lammersdorfer Wald angeboten habe, sei dies mit großer Resonanz wahrgenommen worden. Ein Antrag auf Ausbesserung der Hahner Straße, auf der man mittlerweile hauptsächlich durch Schlaglöcher und Bodenwellen fahre, sei von Seiten des Landesbetriebs Straßenbau höflich beantwortet worden: Man sei über die Lage informiert.

«Vielleicht wird die Straße wenigstens mal geflickt», hofft Andreas Hermanns.Ortsvorsteher Robert Johnen, konnte einige erfolgreiche Maßnahmen im Ort aufzählen: Die Stüttgesgasse sei nun in Top-Zustand, die Wartehalle in der Hoscheiter Straße wurde neu angestrichen, in der Jägerhausstraße eine neue Wartehalle aufgestellt, das Feuerwehrhaus sei mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und mit ehrenamtlichem Einsatz renoviert worden.

Nun wünschte er sich, dass für die «Naturkundliche Bildungsstätte» in der Nähe des Bauernmuseums eine neue Unterbringungsmöglichkeit geschaffen würde. Hierzu erläuterte Roger Nießen, der Beigeordnete der Gemeinde Simmerath, der in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war, dies sei ein Projekt, wofür man Gelder benötige, und man könne zurzeit keine Prognose abgeben.

Roger Nießen hielt den Parteifreunden vor Augen, dass in Simmerath große Vorhaben geplant und teilweise durchgeführt würden wie beispielsweise der Bau der neuen Schwimmhalle, die Gründung der Sekundarschule zusammen mit Hürtgenwald, Roetgen und Monschau oder die «Neue Mitte» in Woffelsbach.

Auch er hält die Vennbahn-Route, die bis Ende 2012 fertig werden soll, für eine Chance, die in Lammersdorf für touristische Aktionen genutzt werden könnte. Andreas Hermanns glaubt, in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs könnten sich für die Gastronomie Möglichkeiten bieten, man müsste die Umgebung optisch verschönern. Er wies darauf hin, dass Lammersdorf für viele ein «Durchflugort» sei, er will Maßnahmen voranbringen, die an den Ortseingängen zur Verlangsamung des Verkehrs führen.

Der Stellvertretende Städteregionsrat, Hans-Josef Hilsenbeck, fasste kurz zusammen, dass in der Tat in Simmerath eine Fülle von Projekten bearbeitet würden, eine solche Dynamik habe er selten erlebt. Bezüglich der Vennbahn-Route rät er auch, für ein e Infrastruktur zu sorgen, damit die Radler, oft Familien mit Kindern, die Orte besuchen und hier Rast machen.

Da sich niemand für das Amt des Geschäftsführers zur Verfügung stellte, übernahm Andreas Hermanns diese Aufgabe noch zusätzlich.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Lammersdorf

13.11.2011

Wartehäuschen repariert

Der Vorstand der CDU Lammersdorf hat in der letzten Woche das Wartehäuschen der Bushaltestelle auf der Hoscheiter Straße vor dem THW optisch aufgefrischt. In zwei Arbeitsgängen wurde alte Farbe abgeschliffen und zwei Mal ein neuer Anstrich aufgetragen. Zudem wurden kleinere Ausbesserungen am Holz vorgenommen.

Das Graffiti auf der gemauerten Rückwand lies sich leider nicht ohne großen Aufwand entfernen, sodass wir nun mit der Gemeinde absprechen, ob hier ein Anstrich des Mauerwerks vorgenommen werden kann, den wir dann bei geeigneten Temperaturen nachholen wollen.

Zudem haben wir bei der Gemeinde angefragt, ob eine neue Scheibe an der Westseite als Wetterschutz eingesetzt werden kann.

Wir hoffen, dass das Häuschen in der Zukunft etwas pfleglicher behandelt wird, denn leider waren die meisten Beschädigungen und Verunreinigungen – wie andernorts auch – durch Vandalismus entstanden.


02.11.2011

CDUaktiv
Wartehäuschen wird instand gesetzt

Der Vorstand des CDU-Ortsverbands Lammersdorf hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, das Wartehäuschen der Bushaltestelle an der Hoscheiter Straße vor dem THW in eigener Initiative optisch aufzufrischen.

Wie schon 2009 bei der großen Wartehalle gegenüber der Bahnhofstraße, will die CDU Lammersdorf ihre Initiative zur Unterstützung der Gemeinde Simmerath fortsetzen und kleinere Verschönerungsarbeiten an öffentlichen Einrichtungen in Lammersdorf vornehmen.

Das Holz des Wartehäuschens ist teilweise angefault und der Lack blättert ab. In Absprache mit der Gemeinde Simmerath, soll nun frische Farbe aufgetragen, Graffity entfernt und kleinere Reparaturen durchgeführt werden.

Hierzu treffen sich die Vorstandsmitglieder am kommenden Samstag, den 5. November 2011, gegen 10 Uhr am Wartehäuschen – sofern es nicht in Strömen regnet.

Bis ca. 14 Uhr sollen die Arbeiten und der erste Anstrich fertig sein. Ein zweiter Anstrich soll dann ein paar Tage später vorgenommen werden. 

Quelle: Andreas Hermanns


OV Huppenbroich und Lammersdorf laden ein.

Hahner Straße

Bei seiner ersten Sitzung in neuer Besetzung am Donnerstag, dem 26.05.2011 im Lammersdorfer Hof, hat sich der Vorstand des CDU-Ortsverbands Lammersdorf v.a. mit organisatorischen, aber auch aktuellen Themen befasst.
Ein Thema war der schlechte Zustand der Hahner Straße. Hierzu wurde eine formlose Anfrage beim Landesbetrieb Straßenbau, NRW gestellt.

Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau.NRW bezüglich des Zustands der Hahner Straße

Antwort des Landesbetrieb Straßenbau.NRW bezüglich des Zustands der Hahner Straße

Quelle: Andreas Hermanns


OV Huppenbroich und Lammersdorf laden ein.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


die CDU-Ortsverbände Huppenbroich und Lammersdorf haben sich zu einer gemeinsamen Fahrradtour auf dem bereits fertiggestellten Teilstück des neuen RAVeL-Radweges zwischen Lammersdorf und Roetgen verabredet.


Foto mit Genehmigung des ADFC
aus der Broschüre "Deutschland per Rad entdecken".

WER FÄHRT MIT? 
 

Jeder, der Lust und Interesse hat, uns zu begleiten, ist hiermit herzlich eingeladen!
Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, egal ob CDU-Mitglied oder nicht!

Wir treffen uns am Sonntag, den 11. September 2011 um 16 Uhr direkt auf dem Radweg am ehemaligen Lammersdorfer Bahnhof.

Von hier aus fahren wir dann gemütlich bis zum ehemaligen Roetgener Bahnhof und genießen die neue Strecke.
Nach einer kleinen Rast treten wir dann gemeinsam den Rückweg nach Lammersdorf an.

Die Gesamtfahrtstrecke beträgt ca. 20 km und ist aufgrund einer gleichmäßigen durchschnittlichen Steigung von nur 2% auch für Untrainierte, Senioren und größere Kinder geeignet.

Es ist mit einer Fahrtzeit von ca. 2 Stunden inkl. Pausen zu rechnen.

Jeder fährt auf eigenes Risiko und sowohl für Fahrräder, als auch für Verpflegung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich.

Gefahren wird bei jedem Wetter, außer bei Starkregen, Sturm oder Hagel.


Simmerath-Lammersdorf-Roetgen

Ravel-Radweg: Noch gibt es viele ungelöste Fragen

01.06.2011

Ravel-Radweg-Ausbau in Lammersdorf (Foto: Münker)

Dürfen Pferde und Mofas auf dem Ravel-Radweg nutzen? An welchen Stellen hat der Rettungsdienst Zugang zur Strecke? Welcher Rettungsdienst ist zuständig - der belgische oder der deutsche?

Wird es eine einheitliche Beschilderung geben? Woher weiß der gestürzte Radfahrer, wo genau er sich befindet? Es gibt eine Vielzahl unbeantworteter Fragen zur neuen Radroute. Angesichts noch großer Probleme, die es zu lösen gilt - wie Streckenführung oder die Querungen großer Straßen - wirken diese Fragen wie die Feinschicht auf dem Radweg. Gestellt werden sie jetzt dennoch, auch wenn vielerorts noch die Tragschicht fehlt und der Weg - obwohl schon stark frequentiert - noch nicht freigegeben ist.

Auch im Roetgener Touristikausschuss wurde nachgehakt. Ausgangspunkt war ein Antrag der SPD, die die Verwaltung gebeten hat, sich mit den Roetgener Geschäftsleuten an einen Tisch zu setzen, um eine einheitliche Beschilderung im Ort und damit auch entlang der Ravel-Route und des Eifelsteigs zu planen. Die Kosten dafür sollen aber die Nutznießer der Schilder tragen. Stephan Speitkamp (CDU) begrüßte den Vorschlag, sprach sich aber für Orientierungstafeln aus, damit nicht Schilder im Wildwuchs sprießen. Der Runde Tisch mit den Geschäftsleuten soll, so der Beschluss, alsbald einberufen werden. Bürgermeister Manfred Eis betonte jedoch, dass all diese Fragen, auch die der Beschilderung, gemeinsam mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Städteregion geklärt werden müssten. Die drei Nordeifel-Kommunen müssten sich als eine Region präsentieren und intensiv mit Belgien zusammenarbeiten.

Auf die belgische Zuständigkeit verwies indes auch die Städteregion im Zusammenhang mit dem Einspruch des Naturschutzbundes Nabu gegen die Trassenführung im Bereich Paustenbach. «Dies liegt in der Kompetenz der belgischen Behörden», mochte man sich an der Zollernstraße dazu nicht weiter äußern.

Quelle: Eifeler Zeitung


Lammersdorf

26.05.2011

Aktuelle Themen diskutiert

Bei seiner ersten Sitzung in neuer Besetzung am Donnerstag, dem 26.05.2011 im Lammersdorfer Hof, hat sich der Vorstand des CDU-Ortsverbands Lammersdorf v.a. mit organisatorischen, aber auch aktuellen Themen befasst.

- RaVEL:

Es wurde über den Ausbaustand des RaVEL-Radweges berichtet, sowie über damit verbundene Probleme, z.B. bezüglich der Querungen.

Wie bereits im Rat bzw. dem zuständigen Ausschuss diskutiert, sieht auch der Vorstand in einigen Bereichen Probleme bei der Umsetzung der – auch von der StädteRegion favorisierten – Vorfahrtregelung des Radweges vor den querenden Straßen. Zudem war sich der Vorstand einig darüber, dass eine adäquate Anzahl von Parkplätzen direkt an der Strecke im Bereich Junker vorgehalten bzw. geschaffen werden muss. Eine Ausschilderung für Radtouristen zum Radweg und den Parkplätzen sollte angebracht werden.

Ein weiterer Punkt war die Schaffung eines gastronomischen Angebots direkt am ehemaligen Bahnhof. Hier sollte von Anfang an ein Kiosk, Café oder Bistro für die Radfahrer eingerichtet werden, welches auch für Besucher des Bauernmuseums, der künftigen naturkundlichen Bildungsstätte, sowie weitere Touristen und auch die Lammersdorfer Bevölkerung attraktiv ist.

Die CDU Lammersdorf steht ganz klar hinter dem Radweg und hofft, dass der Ausbau dem Zeitplan und der ursprünglichen Idee entsprechend weitergeht.

Aus diesem Grund wird der Ortsverband eine „Erstbefahrung“ nach der Einweihung veranstalten, zu der gerne auch die die CDU-Mitglieder im Gemeindeverband, sowie alle Symphatisanten eingeladen sind. Diese Befahrung wird vom Bahnhof Lammersdorf bis zum Bahnhof Roetgen und wieder zurückführen. Diese insgesamt knapp 20km sind für fast jeden zu schaffen und sollen auch gemütlich zurückgelegt werden.

Der genaue Termin hierzu wird noch vom OV Lammersdorf bekannt gegeben.


- Verkehr:

Ein weiterer Punkt war der schlechte Zustand der Hahner Straße L12 von Lammersdorf nach Mulartshütte. Der Vorstand stimmte darin überein, dass der Fahrbahnbelag in einem desolaten Zustand ist, wie auch jüngst aufgestellte Warnschilder belegen.

Daher drängt der Vorstand darauf, dass die Hahner Straße möglichst bald saniert wird. Eine formlose Anfrage hierzu beim Landesbetrieb Straßenbau, NRW wird gestellt.

Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau.NRW bezüglich des Zustands der Hahner Straße

Ein damit verbundenes Problem ist die z.Zt. starke Nutzung der L12 durch Radfahrer – zumindest zwischen den Einmündungen der Waldwege, z.B. von Raffelsbrand zur ehemaligen Kreisstraße Rtg. Dreilägerbachtalsperre.


- Erneuerbare Energien:

Als einen möglichen Beitrag zur aktuellen Diskussion der Energiewende möchte die CDU Lammersdorf noch einmal das Thema Windenergie aufgreifen.

Entgegen der oft gehörten Parole „Alternative Energien ja! Aber nicht vor meiner Haustür!“, sind vor den Haustüren der Lammersdorfer bereits acht Windräder installiert.

Hier möchte die CDU Lammersdorf ergebnisoffen über den Sinn und die Möglichkeiten einer moderaten Erweiterung dieses und anderer Windparks diskutieren.

Der Vorstand sieht – wenn dies gewollt ist – die Möglichkeit, hier wie auch am Michelshof/Buhlert die vorhandenen Windkraftanlagen zu ergänzen, indem mögliche Lücken geschlossen oder auch Randbereiche um neue Windräder ergänzt würden.

Dass dies ein sensibles Thema ist, ist dem Vorstand durchaus bewusst. Es geht uns auch ausdrücklich nicht um die Ausweisung neuer Windparks oder die uferlose Ausdehnung der vorhandenen Anlagen, sondern lediglich um die Frage, ob eine Ergänzung, wie oben beschrieben, möglich und gewollt ist. Neue Windräder sollten weder die Anwohner, noch die Natur oder die Touristen, sowie das Landschaftsbild mehr belasten, als schon vorhandene Anlagen.

Auch wenn dieses Thema in der Vergangenheit nicht weiter verfolgt bzw. abgelehnt wurde, sehen wir unter den nun neuen Zeichen der Energiepolitik hier einen möglichen konstruktiven Beitrag durch die Gemeinde Simmerath und ihrer Bürger ( Stichwort: Bürgerbeteiligung ).

Quelle: Andreas Hermanns


Lammersdorf

Tiefbauausschuss sieht Probleme beim Ravel-Radweg

20.04.2011

Befremden löste in Simmeraths Tiefbauausschuss die Mitteilung aus, dass das Straßenverkehrsamt der Städteregion es abgelehnt hatte, so zumindest die Mitteilung der Verwaltung, die Planung für die Verkehrsregelung bei Kreuzungen des Ravel-Radwegs mit Straßen vorzustellen und zu erläutern.
Stattdessen wurde nur auf verschiedene Lösungen für Querungssituationen hingewiesen, die mit den belgischen und luxemburgischen Partnern erarbeitet wurden und über den gesamten Verlauf des «Premium-Radwegs» beibehalten werden sollten.

Zwar ist die Fahrbahn an der Zufahrt zum Kämpchen in Lammersdorf schon vorbereitet für die Aufnahme
einer Schwelle, doch im Simmerather Tiefbauausschuss hielt man wenig davon, hier wie auch am Wiehweg
dem kreuzenden Radweg die Vorfahrt zu geben. Foto: Münker

Danach sollte der Radweg bei der Kreuzung mit klassifizierten Straßen und Gemeindestraßen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen vorfahrtrechtlich untergeordnet werden, bei der Kreuzung mit Wirtschaftswegen und Anliegerstraßen sollten die Benutzer des Radwegs das Vorfahrtrecht erhalten. Ergänzend sollten beidseitige Rampen bei den Kreuzungen auf den Anliegerstraßen den Verkehr bremsen.

Der Tiefbauausschuss aber sah in Lammersdorf vor allem bei der Querung des Radwegs mit dem Wiehweg sowie bei der Einfahrt zum Kämpchen erhöhte Unfallgefahr, wenn man den viel befahrenen Straßen das Vorfahrtrecht nehme. Dazu wusste ein Ausschussmitglied, dass im Nachbarland Belgien sogar für Wirtschaftswege das Vorfahrtrecht vorgesehen sei.

Wenig Verständnis hatte man dafür, dass die Radfahrer so von Kreuzung zu Kreuzung mit wechselnden Vorfahrtsituationen rechnen müssten.

Die Radfahrer müssten, wie auch sonst überall, auf die Verkehrsbeschilderung achten, sah Beigeordneter Roger Nießen.

Mit den Stimmen von CDU und FDP stimmte der Ausschuss zwar schließlich der Planung der Städteregion für die vier Kreuzungen in Lammersdorf zu, allerdings mit dem Zusatz, dass diese auch für eventuelle Folgen (Unfälle) verantwortlich sei.

Quelle: Eifeler Zeitung


Lammersdorf

Vom Radweg direkt ins Museum:
Neuer Halt an der Ravel-Route


15.04.2011

Aus dem alten Bahnhof in Lammersdorf wird ein Haltepunkt an dem neuen Ravel-Radweg. Im Bereich zwischen dem Kastanienbaum und dem kleinen Stationsgebäude wird ein Rastplatz angelegt.

Das Bahnhofsgebäude soll einem Rastplatz für die Touristen auf der Ravel-Route weichen,
mit Anschluss an das Bauernmuseum. Foto: P. Stollenwerk

Der Strukturausschuss des Gemeinderates hat nun die Verwaltung beauftragt, die Fläche anzupachten und darüber mit der Belgischen Bahngesellschaft SNCB einen Vertrag mit einer Laufzeit von maximal neun Jahren abzuschließen. Geplant ist, das ehemalige Bahnhofsgebäude abzureißen und die Fläche bis zum Kastanienbaum als Rastplatz herzurichten. Die etwa 1000 Quadratmeter große Fläche grenzt direkt an das Grundstück des Bauernmuseums.

Ein weiterer Plan der Gemeinde Simmerath: Auf einem Grundstück neben dem Bauernmuseum soll ein Neubau errichtet werden, um darin die Naturkundliche Bildungsstätte unterzubringen. Das Grundstück gehört der Firma Junker und liegt auf belgischem Hoheitsgebiet der Gemeinde Raeren. Denkbar ist auch, dass die Gemeinde dieses Grundstück gegen ein anderes tauscht.

Förderung einkalkuliert

Im nächsten Jahr soll das Haus dann gebaut werden, die Einrichtung ist für 2013 vorgesehen. Das Projekt ist auf rund 250000 Euro veranschlagt, die Gemeinde rechnet dabei mit eine 50-prozentigen Förderung.

Bislang war die Naturkundliche Bildungsstätte im Flur der Grundschule Lammersdorf untergebracht. Wegen Baumaßnahmen in der Schule musste die naturkundliche Sammlung mit mehr als 250 Exponaten aus der Eifeler Tierwelt ausgelagert werden.

Mit dem Bauernmuseum zusammen würde eine Naturkundliche Bildungsstätte gleich nebenan eine neue Attraktion für Naturfreunde, Touristen und heimatkundlich interessierte Bürger bedeuten. Im Museum erzählen über 3000 Exponate von der harmonischen, aber auch beschwerlichen Lebensweise früherer Generationen. Ausgestellt sind zahlreiche Gerätschaften aus der Zeit der Vorfahren. Für Radfahrer auf der Ravel-Route (das gilt vor allem für Familien und andere Gruppen) regen Bauernmuseum und Naturkundliche Bildungsstätte zu einer Pause auf dem Rastplatz und zu einem Besuch der beiden Einrichtungen an.

Vom Bahnhof in Roetgen bis zum Bahnhof in Lammersdorf ist es auf dem Radweg 8,9 Kilometer weit, bis zum Bahnhof in Konzen ist die Strecke 4,6 Kilometer lang. Das Bahnhofsgebäude in Lammersdorf wurde Mitte der 1950er Jahre abgerissen, seither genügte ein kleines Stationsgebäude, das inzwischen aber total verkommen ist und abgerissen wird, um dann auf der Fläche bis zum Kastanienbaum den Rastplatz einzurichten.

Erster Abschnitt bald fertig

Die Gleise sind längst abgebaut, ein Stück der alten Trasse auf dem Bahnhofsgelände ist bereits geteert. Der 1. Abschnitt der Route von Raeren bis Lammersdorf soll planmäßig Anfang Juni fertig sein, der 2. Abschnitt zwischen Lammersdorf und Kalterherberg (15,5 km) wird derzeit vorbereitet. (rpa)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Lammersdorf

Führt Radweg zur Revolution?
An einigen Stellen, an denen die Ravel-Route die Straßen kreuzt, sollen Velos stets Vorfahrt haben. In Simmerath wird die Planung skeptisch gesehen.

24.03.2011

Von Christoph Classen

Sollte der Ravel-Radweg tatsächlich so verwirklicht werden, wie es die derzeitige Planung vorsieht, dann führt er zu einer Revolution der Straßenverkehrsordnung. Einer kleinen zumindest, wenigstens an einigen Stellen. Dort nämlich, wo die Route Straßen quert, die von verhältnismäßig wenigen Autos befahren werden, sollen Radler bedingungslos Vorfahrt haben. In der jüngsten Sitzung des Simmerather Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalauschusses (TVDA) sorgten die Pläne Pläne für eine lebhafte Diskussion. Der Reihe nach.

Die Ravel-Route soll nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2012 auf einer Gesamtlänge von etwa 130 Kilometern die Städte Aachen, Monschau, St. Vith und Ulfingen miteinander verbinden. Dabei führen 28,5 Kilometer über das Gebiet der Städteregion. Letztere steuert 650 000 Euro zur Realisierung des Projekts bei, das voraussichtlich mit Gesamtkosten in Höhe von 11,3 Millionen Euro zu Buche schlägt. 5,1 Millionen Euro fließen aus Mitteln der EU.

Investitionen, die sich lohnen sollen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg sprach beim ersten Spatenstich von einer „Flagschiffradroute“, die es „als Rückgrat des Fahrradtourismus“ zu etablieren gelte. Schön und gut, so der einhellige Tenor der Mitglieder des TVDA, gegen das Projekt habe man ja generell nichts einzuwenden, im Gegenteil. Aber die uneiheitliche Regelung der Vorfahrt, die an manchen Stellen den motorisierten Verkehr und an anderen die Fahrradfahrer bevorzugt, wurde parteiübergreifend als Problem gesehen.

Die Vorfahrt für Radfahrer widerspreche dem „allgemeinen Verkehrsgefühl“, es werde dadurch „auf den Kopf gestellt“, sagte Franz-Josef Hammerstein (SPD). Gefährliche Situationen an den Querungsstellen seien programmiert. Jens Wunderlich (CDU) teilt die Bedenken. Er sagte: „Wir müssen klären, wie das woanders läuft. In Roetgen zum Beispiel.“

Von Seiten der Verwaltung wurde hervorgestrichen, dass es für Simmerath keine Sonderregelung gebe. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass die uneinheitliche Vorfahrtsregelung für den gesamten Verlauf der Route auf dem Gebiet der Städteregion gilt.

Konkret geht es im Falle Simmeraths um Querungsstellen an der B 399 in Höhe Hoscheiter Straße/Bahnhofstraße, am Wiehweg, Im Venn und Im Brand (alle Lammersdorf). Geplant ist, dass zukünftig allein an der Bundesstraße Autofahrer Vorfahrt vor den Velos haben werden. An den anderen drei Stellen wird es dagegen freie Fahrt für Radler geben. Dort wo die Route die Straßen quert soll dies durch Rampen – 12 Zentimeter hoch, bis zu 1,70 Meter lang – verdeutlicht werden.

Der Vorschlag von Marc Topp (SPD) in die nächste Sitzung einen Vertreter der Städteregion einzuladen, der über die Beweggründe der Vorfahrtsregelung aufklärt, fand eine einstimmige Mehrheit. „Ich gehe davon aus, dass die Planer sich über diesen Punkt Gedanken gemacht haben“, sagte der Beigeordnete Roger Nießen.

Damit liegt er richtig. „Wir haben uns da lange, lange, lange Gedanken gemacht“, sagt Manfred Strang auf Anfrage unserer Zeitung. Strang ist bei der Städteregion als Projektleiter für die Ravel-Route zuständig und erklärt, wie es zu der gemischten Vorfahrtregelung gekommen ist.

Letztlich ausschlaggebend seien eine Empfehlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und der der eigene Anspruch an das Projekt. „Wenn man alle 300 Meter anhalten muss, wird das kein Premium-Radweg“, sagt Strang.

Er betont allerdings, dass er die in Simmerath vorgebrachten Bedenken nachvollziehen könne, gleichsam sagt der Projektleiter, dass man alles tue, damit sie sich im Nachhinein nicht als begründet erweisen. So würde jede Querung unübersehbar markiert und beschildert. „Und jeder Radfahrer ist eben ein Verkehrsteilnehmer, der die Augen offen halten muss“, sagt Strang. Er würde sich auch auf der Ravel-Route gegenseitige Rücksichtnahme wünschen. Revolution klingt anders.

Quelle: Eifeler Zeitung



Ländlicher Raum leidet unter Mittelkürzung
Bei der CDU Lammersdorf ging es auch um die von der Landesregierung beschlossene Kürzung der Abwasserbeihilfe.
Mittel für den Neubau der Naturkundliuchen Bildungsstätte im Haushalt bereit gestellt.

20.03.2011

Die Neuwahl des Ortsverbandsvorstandes stand bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes im „Lammersdorfer Hof“ als Hauptpunkt auf dem Programm. Mit Andreas Hermanns wurde dabei ein neuer Vorsitzender gewählt. Mit Arndt Schiffler wählten die Mitglieder gleichfalls einen neuen Stellvertreter.

Andreas Hermanns (Bildmitte) ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Lammersdorf.
Foto: Hoffmann

Der bisherige Vorsitzende Guido Nußbaum hatte zunächst die Versammlung eröffnet und als Gäste Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, vom Städteregionstag Hans-Josef Hilsenbeck, Bernd Goffart als Gemeindeverbands-Vorsitzenden und Ortsvorsteher Robert Johnen begrüßt. Dieser wies in einem Rückblick unter anderem darauf hin, dass auf dem Dorfplatz die Fläche für das Festzelt vergrößert wurde, die Sonntagstraße eine neue Fahrbahn erhalten habe, dies demnächst auch für die Stüttgesgasse ansteht und für die Naturkundliche Bildungsstätte, die am Bauernmuseum neu errichtet werden soll, Mittel im Haushalt für 2011 zur Verfügung stehen.

Bernd Goffart würdigte zu Beginn seiner Ausführungen zuerst die Arbeit von Guido Nußbaum und kam dann auf die Haushalts- und Schuldensituation des Landes zu sprechen, unter dem vor allem der ländliche Raum leiden müsse. Hiervon sei auch die Gemeinde Simmerath mit 1,45 Millionen Euro weniger Schlüsselzuweisungen stark betroffen. Goffart führte hierzu weiter an, dass die Abwassergebühren-Beihilfen in diesem Jahr auf vier und im nächsten Jahr auf zwei Millionen Euro zurückgefahren werden, so dass steigende Abwassergebühren in der Gemeinde Simmerath die Folge sei.

Der Gemeindeverbandsvorsitzende sprach in dem Zusammenhang von einer unverantwortlichen Schuldenpolitik der Landesregierung.

Bürgermeister Hermanns machte hiernach auf die Bedeutung des Industriestandortes Lammersdorf mit der Firma Junker nebst Tochter Induga für die ganze Region aufmerksam. Außerdem rührte er auch noch einmal die Werbetrommel für die neue Schwimmhalle in Simmerath, die Mitte nächsten Jahres eröffnet werden soll und sprach dazu von einer Investition für die Zukunft.

Hans-Josef Hilsenbeck nahm schließlich kurz zum schwelenden Konflikt zwischen Städteregion und Stadt Aachen Stellung. Er geht davon aus, dass das Modell Städteregion letztlich erfolgreich sein wird. (ho)

Quelle: Eifeler Zeitung


Hermanns zum Vorsitzenden gewählt
Ein Neuer an Lammersdorfs CDU-Spitze. Nachfolger von Guido Nußbaum.

An ein neues Gesicht müssen sich die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Lammersdorf gewöhnen.

Am Donnerstagabend wurde auf der Mitgliederversammlung im „Lammersdorfer Hof“ Andreas Hermanns zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Hermanns trat die Nachfolge von Guido Nußbaum an, der nicht mehr für den Vorsitz des Ortsverbandes kandidierte. Der aus Stolberg stammende 39-jährige Andreas Hermanns ist von Beruf Polizeibeamter und wohnt seit gut drei Jahren in Lammersdorf.

In die Eifel hatte es ihn aber schon vor elf Jahren verschlagen, als er in Huppenbroich seine Zelte aufschlug.

Dort wurde er auch politisch aktiv, trat 2003 in die CDU ein und war danach sachkundiger Bürger im Umweltschutz-, Forst- und Agrarausschuss sowie im Generationen-, Schul- und Sozialausschuss der Gemeinde Simmerath.

Dass Hermanns auf lokalpolitischer Ebene kein unbeschriebenes Blatt ist, zeigt sich auch daran, dass er in Huppenbroich als Geschäftsführer im Vorstand tätig war und an der Erneuerung der Dorfmitte mitwirkte. (ho)

Quelle: Eifeler Zeitung

 
 

Die Bildungsstätte als Aushängeschild

11.02.2011

Einen umfassenden Überblick über die Flora und Fauna in der Nordeifel gibt die naturkundliche Bildungsstätte Nordeifel. Über 100 Exponate sollen dazu dienen, das Naturverständnis fördern, so hat es der unlängst verstorbene Oberförster Jürgen Mueller, der Initiator der Bildungsstätte, einmal gesagt.

Viele Jahre war die Sammlung im Flur der Grundschule in Lammersdorf untergebracht. Wegen Baumaßnahmen musste die Ausstellung, zu der auch eine hervorragende Schmetterlingssammlung gehört, vor den Sommerferien 2007 abgebaut werden. Seither wird sie zwischengelagert, lediglich eine Vitrine ist in der Schule verblieben.

Dieser wenig zufrieden stellende Zustand soll nach dem Willen der Gemeinde Simmerath in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Das vor dem Bauernmuseum Lammersdorf liegende Grundstück (li.), das zum Gebiet der Gemeinde Raeren gehört,
ist als Standort für die Naturkundliche Bildungsstätte im Gespräch.Foto: P. Stollenwerk


Geplant ist, in direkter Nachbarschaft zum Bauernmuseum Lammersdorf neue Räumlichkeiten und damit ein weiteres touristisches Aushängeschild für Simmerath zu schaffen. Die Angliederung an das Bauernmuseum würde Synergieeffekte schaffen, zudem wäre die Lage unmittelbar am künftigen Ravel-Radweg ideal.

Während die Gemeinde den Prozess um die grundsätzliche Realisierbarkeit des Projektes bereits eingeleitet hat, herrscht auf politischer Ebene noch keine Einmütigkeit.

Im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Haushaltsdebatte ließ CDU-Fraktionssprecher Bruno Löhrer keinen Zweifel daran, dass der Bau der naturkundlichen Bildungsstätte neben dem Bauernmuseum eine für das Image der Gemeinde und für Touristen «notwendige Investition»Ô darstelle. Voraussetzung sei allerdings eine entsprechende Zuschussgewährung.

SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim bezeichnete solche Überlegungen allerdings als «Wunschkonzert». Er sprach von 250000 Euro Kosten bei 90.000 Euro Zuschuss. Auch wenn es bedauerlich sei, dass die Sammlung nicht angemessen präsentiert werden könne, dürfe die Gemeinde nicht «umgebremst» mehr Geld ausgeben als vorhanden sei.

Aus Sicht der Gemeinde Simmerath ist über die Finanzierung noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. «Erklärtes Ziel» sei es, dass die Belastung des Gemeindehaushaltes «so gering wie möglich» ausfallen soll, erklärt Ulrike Lange-Wiemers, die Referentin von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf Anfrage.

Die Gemeinde habe daher eine Reihe von Kooperationspartnern ins Boot geholt, um innerhalb einer Projektgruppe ein Konzept für die naturkundliche Bildungsstätte zu erarbeiten. Zielgruppen, Didaktik und die Gestaltung der Ausstellung sollen dabei eine Rolle spielen. Mit Hilfe eines Fachplaners soll das Konzept dann verfeinert und die passende Förderkulisse ausgewählt werden. Sowohl das Leader-Programm wie auch eine Interreg-Förderung kommen hier als Möglichkeiten in Betracht. Ulrike Lange-Wiemers: «Die konkrete Synopse der Förderprogramme kann erst nach Erstellung des musealen Konzeptes erfolgen.»

Auch der zunächst einmal der erforderliche Grundstückstausch bzw. -ankauf ist abhängig von der Förderkulisse und den entsprechenden Beschlüssen des Fachausschusses.

Das Grundstück liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Raeren, weshalb auch die deutschsprachige Gemeinschaft in Person von Minister Karl-Heinz Lambertz und Tourismusministerin Isabelle Weykmans, die dem Projekt sehr positiv gegenüberstehen, zu den Kooperationspartnern gehören.

Quelle: Eifeler Zeitung (P.St.)




Sascha Schlepütz



Marco Scherner

Gegen die Stimmen der SPD
CDU für naturkundliche Bildungsstätte
in Lammersdorf

Entgegen der SPD ist die CDU der Meinung, dass der Bau der naturkundlichen Bildungsstätte neben dem Bauernmuseum in Lammersdorf für das Image der Gemeinde und als Angebot für Touristen eine notwendige Investition ist. Sie wird direkt am RAVEL-Radweg ein Touristen-highlight in der Gemeinde werden. Diese Investition soll aus unserer Sicht allerdings nur bei entsprechender Zuschussgewährung und nach Beratung im entsprechenden Fachausschuss begonnen werden.




Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen kann die Interessen der Bürger gut nachvollziehen und unterstützte „die unbedingte Notwendigkeit einer Haltestelle.“

Beschlossen wurde, den Antrag auf Einrichtung einer Bushaltestelle mit Haltebuchten an der Bergstraße zu stellen.

Simmerath-Lammersdorf

17.12.2010

Bürger wünschen sich Bushaltestelle an der Bergstraße
Schwieriges Projekt in Lammersdorf. Nahverkehrsplan für die Jahre 2011 bis 2015 wird in diesen Wochen aufgestellt.

Mehr Linienbusse zwischen Erkensruhr und Hirschrott werden in Zukunft wohl nicht eingesetzt werden, und auch in Huppenbroich darf man unter dem Strich froh darüber sein, dass die sporadisch auftauchenden Busse nicht ganz verschwinden.

Der öffentliche Personennahverkehr in der Eifel, sieht man einmal vom Pendlerverkehr ins Oberzentrum Aachen ab, ist eher schwach ausgelastet, und Geisterbusse auf den Eifeler Straßen sind nichts Ungewöhnliches.

Kein weiterer Abbau

Unter diesen Voraussetzungen muss man in der Gemeinde Simmerath zufrieden damit sein, wenn das vorhandene Angebot erhalten bleibt und nicht weitere unrentierliche Fahrten abgebaut werden. So lautet auch einer Eckpunkte im Nahverkehrsplan für die Städteregion Aachen für die Jahre 2011 bis 2015, der in diesen Wochen aufgestellt und fortgeschrieben wird.

Bei diesem Prozess werden auch die Kommunen beteiligt, um ihre Wünsche einzubringen.

Ein sehr konkreter Wunsch ist aus Lammersdorf an die Gemeinde herangetragen worden: Über 70 Bürger aus dem Bereich Bergstraße/Auf der Ley/Auf dem Dresch haben sich per Unterschrift dafür ausgesprochen, dass an der unteren Bergstraße eine neue Bushaltestelle angelegt wird.

Dieser Wunsch der Bürger führte in der Sondersitzung des Strukturausschusses im Rahmen der Beratung des Nahverkehrsplans zu einer angeregten Diskussion.

Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen kann die Interessen der Bürger gut nachvollziehen und unterstützte „die unbedingte Notwendigkeit einer Haltestelle.“ Auch im Ausschuss fand die Anregung durchweg Zustimmung, allerdings wurde ernsthaft darauf hingewiesen, dass sich die neue Haltestelle nicht nur in einer topografisch schwierigen Lage (Steigungsstrecke) befindet, sondern auch an einer verkehrsreichen Straße.

So will man sich an dieser Stelle auch nicht auf Experimente einlassen. Weder die Einrichtung einer provisorischen Haltestelle als Testlauf noch die Einrichtung einer Haltestelle ohne Busbuchten kam für den Ausschuss in Frage. Alex Stiel (CDU): „Ohne Haltebuchten wären an der Bergstraße Rückstaus und Verkehrsbehinderungen vorprogrammiert.“ Für die Einrichtungen der Haltestelle seien „etlichen Vorplanungen“ erforderlich. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns riet zu einer wohl überlegten Vorgehensweise, „nicht dass wir uns neues Gefahrenpotential schaffen.“ Da die neue Haltestelle beiderseits der Bergstraße eingerichtet würde, müsse im Zusammenhang mit einer neuen Bushaltestelle auch die Frage der Straßenquerung berücksichtigt werden. Mit dem Straßenverkehrsamt und dem Landesbetrieb Straßenbau müsse intensiv verhandelt werden. „Eine neue Haltestelle ist nicht in drei Monaten umsetzbar“, meinte der Bürgermeister an die Adresse der Anlieger. Einstimmig beschlossen wurde dann, den Antrag auf Einrichtung einer Bushaltestelle mit Haltebuchten an der Bergstraße zu stellen.

Ansonsten enthält der Nahverkehrsplan 2011 - 2015 eine Vielzahl von Empfehlungen mit unterschiedlicher Priorität. Auch der von Siegfried Lauscher (SPD) erneut ins Gespräch gebrachte Wunsch für eine Bushaltestelle im Gewerbegebiet Rollesbroich gehört zu diesen Empfehlungen und findet somit Berücksichtigung.

Für Klaus Stockschlaeder (Grüne) gehört zur Aufstellung eines Nahverkehrsplans auch eine konkrete Erhebung, wie stark bestimmte Linien frequentiert werden, und für Hermann-Josef Bongrad gehört es zu den Schwächen des öffentlichen Nahverkehrs, dass dieser sich noch zu sehr „in den alten kommunalen Strukturen“ bewege. Insbesondere im Hinblick auf das Besucherverhalten im Nationalpark Eifel müsste z. B. mit Heimbach „eine sinnvolle Verknüpfung“ erfolgen.

Birgit Krücken, die im Simmerather Strukturausschuss für den AVV den Nahverkehrsplan vorstellte, erläuterte, dass genau dieser Punkt Gegenstand der Diskussion in einem entsprechenden Arbeitskreis sei. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung (P.St.)


17.09.2010

Keine Maßnahmen zur Verbesserung der
Verkehrssituation notwendig

«Ich hätte mir bessere Ergebnisse für Lammersdorf gewünscht», kommentierte Marc Topp (SPD) im Simmerather Verkehrsausschuss jetzt das Ergebnis einer Zusammenkunft der Verkehrskommission. Zur Debatte standen dabei eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Lammersdorf.

Zusammengetragen wurden die Vorschläge bei einer Bürgerversammlung im April 2009; anschließend hatte die SPD-Fraktion beantragt, über die Anregungen zu beraten.

Keine unfallträchtigen Stellen

Die Fazit in der Verkehrskommission fiel aus Lammersdorfer Sicht enttäuschend aus. So erkannte die Polizei mangels unfallträchtiger Stellen «keinen Handlungsbedarf, und auch das Straßenverkehrsamt der Städteregion Aachen stellte eine «unauffällige Unfallsituation» fest, wenngleich die Bereitschaft der Bürger, sich mit der Verkehrssituation in Lammersdorf zu beschäftigen, begrüßt wurde.

Für möglich erklärt wurde allerdings die Überwachung durch mobile Geschwindigkeitsmessungen. Sollten diese nicht zum Erfolg führen, ließe sich über Fahrbahnverengungen, Fahrbahnversätze oder alternierende Parkstände reden, die allerdings nicht die Leistungsfähigkeit einer klassifizierten Straße beeinträchtigen dürften, so die Verkehrsexperten.

Eine weitere stationäre Messstelle in der Bergstraße ist nach Einschätzung des Straßenverkehrsamtes nicht realisierbar, weil die aktuelle Rechtsprechung solche Maßnahmen nur noch an Unfallhäufungsstellen oder vor Kindergärten oder Schulen zulässt.

Für die Einrichtungen von weiteren Querungshilfen, was auch von Bürgern angeregt wurde, müsse der Bedarf nachgewiesen werden.

Marc Topp regte an, mobile Tempomessungen auf der Bergstraße (in Höhe auf der Ley) vorzunehmen, wie auch auf der Jägerhausstraße. Für eine gute Maßnahme halte er es auch, auf die Hoscheiter Straße leichte erhöhte weiße Querbalken aufzutragen - als Erinnerung für die Autofahrer, vom Gas zu gehen.

Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen regte an, am Ortseingang Bergstraße eine LED-Leuchte mit dem Hinweis auf 50 km/h zu errichten. Nachdem die Querungshilfe vor der Firma Junker entfernt worden sei, sollte hier der Hinweis «Vorsicht Fußgänger!» angebracht werden, so der Ortsvorsteher.

Der Verkehrsausschuss kam überein, dass die Lammersdorfer Ratsvertreter weitere Detailfragen im Dialog klären sollten. Dieses Ergebnis werde dann als Grundlage für die Beschlussfassung im Simmerather Rat dienen.

Quelle: Eifeler Zeitung




Problem mit der Verlegung der Bushaltestelle

(Mü) | 05.03.2010

CDU-Vorsitzender Guido Nußbaum (Mitte) dankte Marianna Stiel und Manfred Offermann für ihr langjähriges Wirken im Gemeinderat. Foto: Dieter Münker

Die Ehrung zweier Ratsmitglieder, die zehn und mehr Jahre in den Reihen der CDU-Fraktion die Interessen des Ortes im Gemeinderat vertreten hatten, stand im Mittelpunkt der CDU-Mitgliederversammlung in Lammersdorf.

Marianna Stiel gehörte dem Rat von 1989 bis 2004 an, war auch Stellvertreterin des Bürgermeisters, arbeitete dann noch eine Wahlperiode als sachkundige Bürgerin mit. «Wenn sie etwas sagte, dann war Ruhe im Saal,» würdigte Vorsitzender Guido Nußbaum ihre sachkundigen Beiträge in Fraktion und Rat.

Marianna Stiel bekannte, in ihrer politischen Tätigkeit viel gelernt zu haben, so auch Niederlagen hinzunehmen. Allerdings wagten sich viel zu wenige Frauen in die Politik, bedauerte sie und forderte die Männer auf, ihren Frauen «den Rücken zu stärken, dass sie diesen Schritt wagen.»

Zehn Jahre gehörte Manfred Offermann dem Rat an, vertrat Lammersdorf in dieser Zeit auch als Ortsvorsteher: «Es war eine schöne Zeit,» bekannte er, «aber irgendwann sollte man Jüngeren Platz machen.»

Viel Arbeit lag hinter der Lammersdorfer CDU im Wahljahr, betonte Vorsitzender Guido Nußbaum in seinem Rechenschaftsbericht, und wenn man auch in Lammersdorf Stimmen bei der Kommunalwahl verloren habe, so war er doch optimistisch, dass man sie in den nächsten Wahlen wieder zurückholen könne. Als Dank an die vielen Helfer plant der Ortsverband einer Wahlhelferparty.

Die Freude über den neuen Anstrich für die Wartehäuschen habe nicht lange gewährt, bedauerte er, denn inzwischen sei es von unbekannter Hand erneut «verziert» worden.

Robert Johnen berichtete aus der Arbeit im Gemeinderat von einem neuen Straßenbelag für die Stüttgesgasse einem Wartehäuschen an der Jägerhausstraße, Bemühungen, die Verkehrssicherheit auf der Straße zwischen Lammersdorf und Rollesbroich zu verbessern und der Verlegung der Schulbushaltestelle Richtung Vossenack in die Waldsiedlung, doch nun sperre sich der Busunternehmer. Anträge liefen, Mittel für eine Flutlichtanlage auf dem Ausweichsportplatz des TuS bereitzustellen, ebenso für eine energetische Sanierung des Feuerwehrgerätehauses.

Optimistisch zeigte er sich, dass auch die restliche Ortslage bei der notwendigen Untersuchung der Kanalanschlüsse auf Fremdwassereinträge und einer anschließenden Sanierung als Pilotprojekt ähnlich stark gefördert werde wie die bisherigen Arbeiten in Lammersdorf.

Ähnlich zuversichtlich äußerte sich später Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, dennoch kämen auf die Grundstückseigentümer «erkleckliche Beiträge» zu; die bisherige Sanierung habe aber gezeigt, dass «Handlungsbedarf» bestehe.

Erhebliche Mittel steckt die Städteregion Aachen als Nachfolger des Kreises in die Sanierung der Kreisstraßen 19 und 20, berichtete aus dem Städteregionstag Hans-Josef Hilsenbeck. In diesem Jahr ist zunächst die Kreisstraße 19 in Lammersdorf mit einer Fahrbahnerneuerung an der Reihe, von der Kirchstraße bis hinter die Kurve, dazu Ausbesserungen der Fahrbahnschäden bis zum Ortsbeginn von Simmerath, und eine Fahrbahnerneuerung an der Kreisstraße 20 im Bereich des Schullandheims. Die Fahrbahnerneuerung durch Bickerath und bis hin zum Kreisverkehr am Kapellchen folgt dann in den kommenden Jahren. Da man hier dann auch einen Geh- und Radweg anlegen will, wird dieser zweite Bauabschnitt erheblich teurer.

Allerdings müssen vorher noch offene Fragen geklärt werden, sowohl beim Grunderwerb wie auch bei der Kostenbeteiligung der Gemeinde Simmerath.

Quelle: Eifeler Zeitung


Bushäuschen in neuem Glanz
CDU-Ortsverband Lammersdorf verpasst
der Wartehalle einen neuen Anstrich

27.07.2009

Lammersdorf. „Hier macht das Warten auf den Bus jetzt wieder richtig Spaß“, lautet das Urteil eines Fahrgastes nach der gründlichen Reparatur und Erneuerung der Lammersdorfer Wartehalle an der Haltestelle Bahnhofstraße.

Die Lammersdorfer Wartehalle an der Haltestelle Bahnhofstraße wurde nun repariert und erneuert. Foto: Manfred Schmitz

Vor sechs Wochen hatte der Vorstand des Lammersdorfer CDU- Ortsverbandes mit funktionaler Ertüchtigung und optischer Verschönerung des in den 1960- er Jahren errichteten und arg von Verwitterung, Graffitizeichnungen und Verschmutzung gezeichneten Unterstandes zum Schutz gegen Wind und Wetter begonnen (wir berichteten), nun strahlt das Häuschen wieder in freundlichen Farben, solidem Material und Inventar und lädt zum Platz- nehmen ein.

Rund 60 Stunden intensiver Handarbeit wandten die durchschnittlich fünf an der Aktion beteiligten Unions-Vorständler auf, um aus dem ramponierten Bau wieder ein Schmuckstück zu machen. Etwa die gleiche Stundenzahl wie die der Ehrenamtler, errechnete Simmeraths Bürgermeister Hubert Breuer, „trugen auch unsere Gemeindearbeiter zum Gelingen des Projektes bei“. Breuer hob das partnerschaftliche Engagement der Kommunalpolitiker hervor: „Ohne ehrenamtliche Initiativen wie diese könnte die Gemeinde manches sinnvolle und notwendige Projekt nicht realisieren.“ Die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen beinhalteten unter anderem ausgiebige Hochdruckreinigung, das Mauerwerk war mit Fassadenfarbe von Grund auf zu streichen, die Holzverschalung zweimal fachmännisch mit Glasur zu überziehen. Fassadenplatten, Dachverkleidung und Türen wollten zudem mit Lack und Schutzmitteln gegen aggressive Witterung gefeit sein. „Auch nach den Sommerferien“, denkt die Freiwilligen-Kolonne schon voraus, „möchten wir uns weiteren Vorhaben zum örtlichen Allgemeinwohl widmen. Lammersdorf hat noch mehr ramponierte Häuschen und andere Flecken, die es zu sanieren lohnt.“ (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


CDU-Lammersdorf packt an ...
Wartehalle wird wieder gastlicher

von links nach rechts: Marco Scherner, Robert Johnen, Guido Nußbaum, Sascha Schlepütz, Arndt Schiffl er, Ralf Baumhöfer, Manfred Offermann

(M.S.) | 28.06.2009

Rund 50 Jahre stand ein Wartehäuschen im Dienste öffentlichen Nahverkehrs an Lammersdorfs Bahnhofstraße, nahe dem Bahnübergang. Doch der einst sichere und saubere Schutz der Busfahrgäste vor Wind und Wetter war in des Wortes wahrer Bedeutung in die Jahre gekommen.

Sein Mauerwerk und das Dach waren marode geworden, die Graffiti-Sprüher und Sprücheschmierer hatten den Rest besorgt. Aus einem früher funktionalen Stück Lammersdorfer Infrastruktur war ein Schandfleck geworden. Der Aufenthalt im Innern wurde nicht selten von dort deponiertem Unrat und üblem Geruch vergrault.

Diese Situation ließ den den CDU-Ortsverband Lammersdorf nicht länger ruhen. Vorsitzender Guido Nußbaum: «Wir wissen, dass die Gemeinde Simmerath finanziell nicht auf Rosen gebettet ist - also packen wir zum Allgemeinwohl an und unterstützen die Kommune!»

Mit diesen Worten griff eine siebenköpfige Handwerkerkolonne zu Hacke, Schaufel und Stemmeisen, um bei schwüler Gewitterstimmung mit schweißtreibenden Abbruch- und Bedachungsarbeiten wie Rundumsanierung des Unterstandes zu beginnen. Ein beträchtliches Stück Mauerwerks war zunächst zu begradigen.

Bis zum letzten Pinselstrich der aufwendigen Instandsetzung und Ortsverschönerungs- Maßnahme dürften, schätzt Lammersdorfs Ortsvorsteher Manfred Offermann, dank vereinten Kräften «höchstens drei Wochen vergehen». Danach soll der Aufenthalt im neu gestalteten und aufgewerteten Teilbereich der Wartehalle keine Zumutung mehr sein.

In Kürze, teilte Offermann überdies mit, werde auch die Straßenverbindung zwischen Wollerscheid und Mittelvenn fertiggestellt sein. Und ein weiteres Projekt warten schon auf Nußbaum und seine Parteifreunde: Die Wartehalle an der Schule soll im gleichen Glanz erstrahlen wie das Gebäude am Bahnübergang.

Quelle: Eifeler Zeitung


Die Olchis und der Beigeordnete
Karl-Heinz Hermanns liest am Tag des Buches vor.
Spende für Grundschule.

Lammersdorf. Ein kleiner Junge wusste Bescheid: „Olchis spielen gerne im Schlamm und essen viel Müll.“ Und was die Jungen und Mädchen noch erfuhren: Olchis hören, dass Regenwürmer rülpsen und Ameisen husten.

Mit Karl-Heinz Hermanns kamen die Olchis, das sind kleine grüne Wesen, in den Kindergarten St. Johannes in Lammersdorf. Für Hermanns, Beigeordneter der Gemeinde Simmerath, war der internationale „Tag des Buches“ ein guter Grund, den katholischen Kindergarten zu besuchen und den Kindern dort eine Geschichte vorzulesen.

Die scheidende Kindergartenleiterin Maria Lennartz (hinten, 2. v. re.) mit Nachfolgerin Yvonne Hamacher, Vorleser Karl-Heinz Hermanns im Kreis der Kinder und Vertretern der CDU Simmerath. Foto: Palm

Ein weiterer Grund des Besuches: Der CDU-Ortsverband, vertreten durch Ortsvorsteher Manfred Offermann, Sascha Schleepütz und Marco Scherner, brachte dem Kindergarten ein Geschenk: drei große Spiegel, jeweils etwa 1,50 Meter mal 1,20 Meter groß. Die Spiegel werden im Foyer des Kindergartens angebracht.


800 Euro Spende für die Kalltalschule Lammersdorf

 

von links nach rechts: Arndt Schiffler, Marco Scherner, Robert Johnen, Guido Nußbaum, Herpers, Karl-Heinz Hermanns, Marianne Stiel, Dr. König, Manfred Offermann

Foto Aachener Zeitung vom 15. Mai 2009

Im Rahmen des Tages der offenen Tür der Kalltalschule Lammersdorf über- reichte der Bürgermeister-Kandidat Karl-Heinz Hermann im Namen des CDU-Gemeindeverbandes einen Scheck in Höhe von 800 € an den Förderverein, vertreten durch die Herren Herpers und König, und die Schulleiterin der Grundschule Frau Marianne Stiel. Mit dem Geld werden neue Pausenspiel- geräte angeschafft.




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Letzte Änderung: 23-Jun-2017

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