CDU Gemeindeverband Simmerath

Presse-Berichte

 





April 2013

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2013 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
April 2013
Schwimmhalle Bilanz
Abriss Sporthalle
DSL naht
Pumpspeicherkraftwerk
Rathausplatz
Simmerath verändert Gesicht



Simmerath

29. April 2013

Jeden Tag kommen mehr als 100 Besucher ins Simmbad

Nach einem halben Jahr fällt die erste Bilanz der Gemeinde zum neuen Simmerather Schwimmbad äußerst positiv aus


Jetzt ist auch der der Schriftzug da: Roger Nießen und Christine Lenzen von der Gemeindeverwaltung freuen sich mit Betriebsleiter Walter Frings über die Spende von Alex Stiel (von rechts). Foto: A. Gabbert

Simmerath. Die erste Bilanz der Gemeinde Simmerath zum neuen Simmbad fällt äußerst positiv aus. Seit der Eröffnung am 30. Oktober 2012 bis Ende März wurde das Simmbad von 14 569 Gästen besucht. Dabei sind die zahlreichen Besucher des Kennenlern-Wochenendes nicht miterfasst.

Besonders gute Besucherzahlen hat der Monat November aufzuweisen. Hoch sind auch die Zahlen der Monate Januar und März. Etwas schwächer waren die Monate Dezember und Februar. Durchschnittlich kamen 100 Besucher pro Tag ins Simmbad. Insgesamt liegt der Durchschnitt bei 116 Badegästen pro Tag. Am liebsten gehen die Menschen sonntags zum Schwimmen, aber auch die Nachmittage und Frühschwimmstunden seien laut Verwaltung sehr gut besucht. Etwas schwächer ist der Besuch am Donnerstagvormittag, wobei diese Zeit gerne von Senioren und Müttern mit Kleinkindern genutzt wird.

Bezüglich der Öffnungszeiten wurden auch Anregungen aus der Öffentlichkeit bei der Verwaltung eingereicht. Beispielsweise wurde angeregt, sowohl das Frühschwimmen als auch die Öffnungszeiten am Sonntag auszuweiten. Eine eventuelle Änderung der Öffnungszeiten soll aber erst nach einer Auswertung der Besucherzahlen des Sommerhalbjahres erfolgen. Bedingt durch das anhaltend schlechte Wetter und der dadurch möglicherweise erhöhten Besucherzahl sollte auch noch das eventuell schwächere Sommerhalbjahr abgewartet werden, um eine umfassende Auswertung der Besucherzahlen vornehmen zu können.

Kleinere Dinge kommen noch

Neben dem öffentlichen Badebetrieb und dem Schulschwimmen der vier Grundschulen, der Haupt- und der Förderschule wird das Simmbad auch verschiedenen Vereinen gegen Zahlung eines Nutzungsentgeltes für Übungsstunden zur Verfügung gestellt. Neben der Hansa Simmerath nutzen auch der DRK-Ortsverein Monschau und die Behindertensportgemeinschaft Monschau das Simmbad für vereinsinterne Übungsstunden.

Eine Nachfrage der Verwaltung bei der Hansa hat ergeben, dass der Verein mit den zugewiesenen Trainingszeiten sehr zufrieden ist. Auch die Übungsstunden am Mittwoch, die während der Öffnungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb in einer Hälfte des Schwimmerbeckens stattfinden, erfolgten problemlos, heißt es von Seiten der Verwaltung.

Das Simmbad wurde bereits für einen Wettkampf der Hansa-Schwimmer bereitgestellt. In Kürze soll ein Lehrgang des Schwimmverbandes NRW in Simmerath stattfinden. Vergangene Woche wurde auch der Schriftzug „Simmbad“ an der Außenfassade angebracht. Entworfen und gesponsert wurde der Schriftzug von Alex Stiehl, hergestellt wurde er von seinem Sohn Sascha. Kleinere Ausstattungsgegenstände, wie Seifenschalen für die Duschen, Kleiderhaken an der Fönecke, Fahrradständer etc. sind bestellt und sollen kurzfristig montiert werden.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen in der Vergangenheit, sollen in den Sommerferien Kooperation mit der Hansa Simmerath auch wieder Schwimmwettkämpfe für Kinder organisiert werden.(ag)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

16. April 2013

Schweres Gerät zerlegt die Sportstätte
Abriss von alter Turn- und Schwimmhalle Simmerath. Material wird vor Ort zerkleinert und als Straßenunterbau gelagert.  


Schweres Gerät ist seit Anfang der Woche an der Simmerather Josef-Jansen-Sportstätte im Einsatz. Gleich von zwei Seiten bearbeiten Abrissbagger den Gebäudekomplex an der Sportplatzstraße. In wenigen Tagen werden Turn- und Schwimmhalle dem Erdboden gleich gemacht sein. Während auf dem benachbarten Sportplatzgelände seit Tagen bereits die Minensucher aktiv sind, zerfällt die Sportstätte, die 1977 den Namen des Simmerather Ehrenbürgers Josef Jansen erhielt, in ihre Einzelteile.

Keine 50 Jahre alt

Kurz vor Erreichen ihres 50-jährigen Bestehens ist das Ende der Josef-Jansen-Sportstätte eingeläutet worden. Jetzt wo die Mauern einstürzen, werden bestimmt einige Simmerather, besonders wenn sie sich der Hansa-Gemeinschaft 21 verbunden fühlen, mit Wehmut das Ende der Sportstätte begleiten. Das Bild an dieser Stelle im Zentralort wird sich massiv verändern.

Knapp drei Wochen lang ist das Gebäude entkernt worden; der Abriss selbst soll in einer Woche passiert sein. Das Abrissmaterial bleibt wie berichtet vor Ort liegen und wird umgehend vom zuständigen Unternehmen recycelt. Die Zerkleinerung des Materials, das später wieder für den Straßenunterbaubau im neuen Wohngebiet Sportplatz verwendet wird, soll etwa zwei Tage dauern, berichtet Günter Kaulen von der Strukturabteilung der Gemeinde Simmerath.

Statische Mängel

Nachdem Ende April 2010 die Schwimmhalle wegen statischer Mängel dauerhaft geschlossen wurde und eine Sanierung nicht mehr in Betracht kam, schlug die Gemeinde einen anderen Weg ein. Die Überlegungen gingen dahin, Schwimm- und Turnhalle abzureißen und das komplette Gelände in Bauland umzuwandeln. Durch dieses Modell konnte die neue Simmerather Schwimmhalle an der Hauptschule finanziert werden, die Anfang November 2012 eröffnet wurde. Mit dem Neubau eines Kunstrasenplatzes neben der Schwimmhalle soll in Kürze begonnen werden. Dann werden auch die Fußballer nach der Schwimmabteilung eine neue Heimat gefunden haben.

Mitte Mai will der Simmerather Planungsausschuss den Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan Sportplatz beschließen. Anschließend kann die Gemeinde dann in die konkrete Vermarktung einsteigen. 50 Wohnparzellen stehen zur Verfügung.

Die Nachfrage nach Grundstücken in diesem ebenso natur- wie ortsnahen Gebiet ist laut Günter Kaulen recht groß: „Es gibt eine vielversprechende Liste von Interessenten“.

Holzhaus gestiftet

Als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des neuen Kunstrasensportplatzes wurde auf Initiative des CDU-Ortsverbandes Simmerath für die jungen Hansa-Kicker ein Holzhaus am Ausweichsportplatz errichtet. Selbstverständlich wird das Haus an neuer Stelle wieder aufgebaut. Gesponsert wurde das Holzhaus von den Firmen Simmerather Recycling und Simmerather Landschaftsbau. rrichtet wurde das Haus von den Vorstandsmitgliedern der CDU Simmerath mit Unterstützung der Hansa-Mitglieder Dieter Müller und Houssein El-Mozayen. Für die Bewirtung sorgte das Hansa-Vorstandsmitglied Petra Motter.

(P. St.)

„Es gibt eine vielversprechende Liste von Interessenten.“

Günter Kaulen, Gemeinde Simmerath zur vermarktung der Baugrundstücke

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

13. April 2013

Schnelle Leitung naht

Über 1300 Haushalte in Simmerath profitieren

Eine neue, über zehn Kilometer lange Glasfasertrasse bringt das schnelle Internet nach Simmerath. Die Telekom hat in dieser Woche mit den Tiefbauarbeiten in den Ortschaften Kesternich, Woffelsbach und Rurberg begonnen.

50 000 kb pro Sekunde

Voraussichtlich ab Ende Oktober 2013 können die Bürger von über 1300 Haushalten auf die neue Infrastruktur zugreifen. Sie können dann mit bis zu 50 000 Kilobit pro Sekunde im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. „Dieses Projekt gibt vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen in Kesternich, Rurberg und Woffelsbach die Möglichkeit, das Internet zeitgemäß zu nutzen“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns.

Der Internet-Ausbau in ländlichen Regionen ist kostspielig: Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 70 000 Euro. Weil die Anbindung von Simmerath für die Telekom allein nicht wirtschaftlich ist, beteiligt sich die Gemeinde an den Kosten. Das hatten Gemeinde und Telekom im Oktober 2012 in einem Kooperationsvertrag vereinbart. Außerdem fließen Zuwendungen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie der Europäischen Union in diesen Breitbandausbau.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Telekom eine Lösung gefunden haben, Simmerath mit schnellem Internet zu versorgen“, betonte Bürgermeister Hermanns. „Die Ampel steht jetzt auch in diesen Orten noch stärker auf Zukunft.“

„Die Technik hinter einem DSL-Ausbau ist enorm aufwendig“, sagt Andre Hofmann, Pressesprecherder Telekom. „Das Netz besteht aus vielen Komponenten: Kupfer- und Glasfaserstrecken, Vermittlungsstellen, Kabelverzweigern und Multifunktionsgehäusen. Alle diese Elemente müssen zusammenspielen, damit die Daten ihre lange Reise durch das Telefonnetz zurücklegen können.“ Entscheidend ist dabei die Lage der Netzknotenpunkte. Denn das DSL-Signal wird immer schwächer, je weiter der heimische Rechner von dem nächsten Netzknotenpunkt entfernt ist.

Schon ab einer Entfernung von fünf Kilometern ist das Signal für schnelles Internet zu schwach. Damit der Datenverkehr in Simmerath ungehindert fließen kann, wird die Telekom daher jetzt 16 nähere Knotenpunkte installieren und bis tief in den Ort hinein Glasfaser-Leitungen verlegen.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Telekom eine Lösung gefunden haben.“

Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister Simmerath

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath-Woffelsbach

10. April 2013

Verständnis für die Sorgen

Das geplante Pumpspeicherkraftwerk ist auch auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Woffelsbach ein heißes Thema

Woffelsbach. „In Woffelsbach reden wir nicht um den heißen Brei“, sagte Bernd Goffart, als bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands das Thema des geplanten Pumpspeicherkraftwerks auf den Tisch kam.

Es war nicht verwunderlich, dass Reinhard Menzer, der 1. Vorsitzende des Vereins „Rettet den Rursee“, hierüber eine Diskussion in Gang setzte. Er warnte: „Wenn einmal das Planfeststellungsverfahren läuft, wird es schwieriger, Einwände zu erheben.“

Bernd Goffart nannte die CDU eine Volkspartei, die unterschiedliche Meinungen aushalten müsse. „Wir haben keine abschließende Meinung, wir begleiten jeden Schritt kritisch. Wir wollen nicht an einem Punkt ankommen, an dem wir es nicht mehr weiter vertreten können, und es gäbe dann kein Zurück. Das wird es nicht geben.“ Er nannte wieder die Wasserqualität im Rursee ein „Ko-Kriterium“.

Dem stimmte Bürgermeister Hermanns zu, der hinzufügte: „Sie können davon ausgehen, dass der Wasserverband Eifel-Rur nicht zustimmen wird, wenn die Wasserqualität nicht gewährleistet ist.“ Er wies darauf hin, dass die Gemeinde das Land für das Oberbecken am Rande des Buhlert nicht abgeben werde, wenn die Bedingungen nicht stimmen.

Bürgermeister sieht Risiken

Gerhard Schmitz meinte, man sei in Woffelsbach aufgeschlossen gegenüber dem Projekt, aber es gebe auch Ängste und Vorbehalte, manche sehen sich in ihrer Existenz gefährdet. Der Bürgermeister äußerte Verständnis für die Besorgnis und meinte abschließend: „Ich habe mit keinem ein Problem, der mit sachlichen Argumenten kommt. Ich sehe auch Risiken bei dem Projekt.“(ale)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

10. April 2013

Rathausplatz:
CDU unterstreicht Notwendigkeit der Sanierung





Soll mit kräftigen Zuschüssen ein neues Gesicht erhalten: Der Simmerather Rathausplatz.

Am geplanten Ausbau des Simmerather Rathausplatzes bzw. dessen Neugestaltung mit dörflichem Charakter erhitzten sich auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Simmerath noch einmal die Gemüter, was die Verweigerung der Zustimmung von SPD, Grünen und UWG im Gemeinderat zu dieser Maßnahme anging.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der nach einem Bürgergespräch aufgelockert als Gast zur Versammlung erschienen war, hatte dazu aktuelle Neuigkeiten. Die Bezirksregierung habe moniert, dass die Planung noch nicht ausführlich den für die Zeichnung großBezuschussung erforderlichen Dorfcharakter wiedergebe, so dass man in diesem Punkt nachbessern werde. Alle Anwesenden erklärten zudem konform, dass zum Thema Rathausplatz noch viel Aufklärungsbedarf bestehe.

320 000 Eigenanteil

Ortsvorsteher Stefan Haas brachte es dazu auf den Punkt: „Wir sollten froh sein, wenn durch die Landeszuschüsse eine Neugestaltung möglich wird“. Diese wird, so Bürgermeister Hermanns, aber nur möglich sein, wenn die Landeszuschüsse fließen. Von den Gesamtkosten von 650.000 Euro müsse „nur“ ein Eigenanteil von 320.000 Euro erbracht werden, was einer jährlichen Belastung von 8000 Euro entspreche.

CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart, der offensichtlich noch die Argumentation der politischen Gegner von der Sitzung des zuständigen Ausschusses Anfang März in Erinnerung hatte, war zum Thema auch noch entsprechend emotionalisiert. Er verwies nochmals auf die inzwischen unübersehbar beschädigte Bausubstanz des Pflasterbelages, die eine Sanierung des Rathausplatzes allein aus Verkehrssicherungsgründen erforderlich machen würde. Dies sei man allein schon den älteren und teils gehbehinderten Bewohnern der Seniorenresidenz schuldig.

Dass darüber hinaus von Seiten der SPD der jetzige Zustand des Rathausplatzes als „barrierefrei“ bezeichnet wurde, löste auf der Mitgliederversammlung der CDU nochmals allgemeines Schmunzeln und Unverständnis aus, da man beim politischen Gegner offensichtlich den momentanen Zustand des Platzes aus Wahlkampfgründen nicht zur Kenntnis nehmen wolle.
Jetzt ohne Anliegerkosten

Von Seiten der Gemeindeverwaltung war zur Umgestaltung des Rathausplatzes zudem als wichtiges Argument festgehalten worden, dass derzeit noch keine Anliegerbeitragspflicht bestehe, da die Substanz des Platzes noch nicht so angegriffen sei. Sofern sich dies, was abzusehen sei, in einigen Jahren geändert habe, müssten die Anlieger zwangsläufig zur Kasse gebeten werden.

Zur künftigen Parkplatzsituation merkte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns schließlich noch an, dass man hier durch zwanzig zusätzliche Parkplätze hinter dem Verwaltungsgebäude, einen vernünftigen Mittelweg gefunden habe.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

21.03.2013

Der Zentralort verändert sein Gesicht

Im Zentralort tut sich was. Zukunftsweisende Projekte, die das Ortsbild von Simmerath nachhaltig verändern werden, darüber hatte der Planungsausschuss der Gemeinde am Dienstagabend zu beraten. So ging es um die Neugestaltung einer Gebäudezeile an der „kleinen Hauptstraße“ (Kirchplatz) und um das Neubaugebiet im Bereich des alten Sportplatzes und der Josef-Jansen-Sportstätte.

„ Hier soll einiges investiert werden“, umschrieb Bruno Löhrer, CDU-Sprecher im Planungsausschuss, die Pläne der Sparkasse, ihr Gebäude im Ortszentrum zu erneuern. Das Kreditinstitut hatte die Umgestaltung des Gebäudes in einem Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die ersten Pläne und Ansichten des Wettbewerbsgewinners lagen dem Ausschuss nun zur Bebauungsplanänderung vor, wobei das in Simmerath ansässige Büro für Bauplanung und Projektsteuerung für die Nebendachflächen wie auch für das Hauptdach eine Flachdach-Form beantragt hatte. „Wenn zu der Planung Flachdächer dazu gehören, dann soll das eben so sein“, ließ Löhrer die Geschmacksfrage außen vor.

Nicht so Stephan Weber von der UWG. „Da wird der Ortskern mit einer klotzigen Flachdach-Gebäudezeile versehen“, meinte Weber und verwies darauf, dass die Planung nicht nur das heutige Sparkassen-Gebäude umfasse, sondern möglicherweise auch die daneben liegenden Geschäfte – einen Elektrohandel und eine Wäscherei. „Da verabschieden wir uns von einer ortstypischen Bebauung“, kritisierte der UWG-Vertreter, fügte aber gleich an: „Wir haben hier nicht über Geschmack zu entscheiden, sondern nur über Planrecht. Und wenn diese Form dem Wunsch des Bauherrn entspricht, dann ist dem so zuzustimmen“, sagte Weber, der sich bei der Abstimmung später aber ebenso enthielt wie die SPD-Vertreter.

Stephan Weber erinnerte sich an ein Seminar zum Thema „ortstypische Bebauung“, an dem die Kommunalpolitiker einst in Eicherscheid teilgenommen hätten. Dabei, so entgegnete Simmeraths Ortsvorsteher Stefan Haas, sei es aber in erster Linie um andere Orte der Gemeinde gegangen als um den Zentralort.

Lange Schallschutzwände

Ein weiterer Antrag, über den der Planungsausschuss zu beraten hatte, betrifft ein Gebiet nordöstlich vom Ortskern, im Bereich zwischen Schmiedstraße und Lehrer-Friesen-Straße. Hier werden durch Neufassung des Bebauungsplans neue Flächen für Wohnbebauung und Gewerbe geschaffen, wobei im Sinne des vorbeugenden Immissionsschutzes zwei 2,50 Meter hohe, massive Grenzmauern, 43 bzw. 52 Meter lang, zur Auflage gemacht werden. Wie die Verwaltung mitteilte, „ist zum jetzigen Zeitpunkt aber keine Erweiterung des dort ansässigen Metallbaubetriebs beabsichtigt“.

Schlussendlich hatte sich der Planungsausschuss am Dienstag mit den während der Offenlage eingegangenen Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan Lohmühlenstraße zu befassen. Im Neubaugebiet auf dem bisherigen Simmerather Sportplatz gebe es „das ein oder andere Problem mit der Entwässerung“, bewertete CDU-Sprecher Bruno Löhrer die ausführliche Stellungnahme der Städteregion zur Situation des Niederschlagswassers im Plangebiet. Jürgen Förster vom Bauamt der Gemeinde und Planer Bernd Becker bestätigten, dass sich im Zuge der Tiefbauplanung, insbesondere der Planung der Verkehrsflächen, gezeigt habe, dass auch aufgrund der hydrologischen Verhältnisse das Plangebiet um rund 60 Zentimeter angehoben werden sollte. „Dies hätte sowohl für die zukünftigen Grundstückseigentümer Vorteile bei der Bauwerksgründung als auch für die Gemeinde, da dadurch die Erschließungskosten geringer werden“, so die Verwaltung.

Eine andere Eingabe empfahl der Gemeinde, auf dem nördlichsten der rund 50 Baugrundstücke nur eingeschossige Wohnbebauung zuzulassen, um einem Konflikt mit dem direkt angrenzenden Tennisplatz aus dem Weg zu gehen.

Während Stephan Weber empfahl, die Parzelle deshalb besser ganz aus dem Plan zu nehmen, sahen Verwaltung und die Mehrheit im Ausschuss hier kein großes Problem: „Die Einschränkung einer nur eingeschossigen Wohnmöglichkeit wird so auch im Bebauungsplan und im Kaufvertrag stehen. Bei der Vermarktung wird sich dann zeigen, ob die Parzelle trotzdem das Interesse eines Käufers findet“, erläuterte Jürgen Förster, ehe ein Zwischenrufer anmerkte: „Vielleicht kauft es ja ein Tennisspieler!“

Die übrigen Grundstücke werden durch eine drei Meter hohe und 35 Meter lange Lärmschutzwand zu den Tennisplätzen des TC Simmerath hin abgegrenzt, ansonsten wird das Lärmproblem durch die Ausweisung einer ausgedehnten Grünzone gelöst, in die auch das Regenrückhaltebecken und ein Spielplatz integriert werden sollen.

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 03-Aug-2013

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