Presse-Berichte

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August 2011

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2010 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
August 2011
Jugenddorf Woffelsbach
B. Herzelius in Simmerath
Woffelsbach "Neue Mitte"
Biberbau an der Schwimmhalle
Woffelsbach "Neue Mitte"
Sauberer Restmüll
Kreisverkehr (Gehweg)
Grundsteinlegung Schwimmhalle

Recycling
Nachholbedarf beim Elektro-Müll
Elektromüll ist immer sensibler Sondermüll. Die in den Elektro-geräten enthaltenen Stoffe sind oftmals stark umweltbelastend. Viele Materialien in den Elektrogeräten sind recycelbare Wertstoffe, deren Rohstoffe knapp und teuer sind.

VIDEO
Quelle: Mediathek
Bayrisches Fernsehen


Simmerath-Woffelsbach

31.08.2011

Jugenddorf Woffelsbach:
Erste Betreiber haben schon angefragt


Was dürfen die Woffelsbacher Bürger künftig in Woffelsbacher Bucht erwarten? Die gut besuchte Bürgerinformation im Haus Rurseeklänge wurde zu einer lebhaften Diskussionsrunde. Foto: P. Stollenwerk

Wer in Woffelsbach seine Ruhe sucht, der findet sie. Während die beiden anderen Orte an der Rurtalsperre, Rurberg und Einruhr, mit zügigen Schritten in den zurückliegenden Jahren ihre touristische Entwicklung belebt haben, ist Woffelsbach ein wenig in Vergessenheit geraten.

Mit dem Schwerpunkt Jugendtourismus in der Woffelsbacher Bucht sollen neue Zielgruppen angesprochen werden. Doch wie bei einer Bürgerversammlung deutlich wurde, behagt nicht allen Bürgern das geplante Jugenddorf.

«Mit Jugendlichen lässt sich kein Geld verdienen», kritisierte ein Bürger, der in Woffelsbach seinen Zweitwohnsitz hat und lieber den Schwerpunkt Familien mit Kindern gesehen hätte. Er sehe die Gefahr, dass es durch Lärm und andere negative Begleiterscheinungen zu Kollisionen mit den Stammgästen komme.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns verwies darauf, dass man diese Konzeption auch im Hinblick auf die bereits bestehenden Angebote am Rursee, bewusst gewählt habe.

Das Problem der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung sehe er in allen Orten «wo Veranstaltungen für Jugendliche stattfinden.» Zu Erleichterung der Ortsansässigen teilte der Bürgermeister mit, dass die Einrichtung einer Diskothek nicht vorgesehen sei.

Wichtig bei der Umgestaltung der Woffelsbacher Bucht sei aber doch in erster Linie, dass das Projekt «mehr Möglichkeiten für den ganzen Ort» biete, indem das gesamte Gelände öffentlich zugänglich werde und das Umfeld aufgewertet werde. Dazu gehört auch eine teilweise Pflasterung des Randweges.

Ein Thema der Diskussion war auch das Schwimmen im Rursee, das laut Auskunft von Herbert Polcyzk vom Wasserverband Eifel-Rur nach strenger Auslegung der Verordnung verboten sei, doch was über Jahrzehnte in der Praxis erfolge, werde toleriert. Würde man das Schwimmen gestatten, müsse im Gegenzug für eine Aufsicht gesorgt werden.

Was künftige Betreiber für das Jugendferiendorf betrifft, dürfte kein Mangel herrschen. Obwohl die Gemeinde Simmerath erst in den nächsten Wochen eine öffentliche Ausschreibung startet, haben bereits jetzt, so war zu hören, die ersten Interessenten angeklopft.


Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

31.08.2011

Besuch der grünen Bundestagsabgeordneten Bettina Herlizius


Foto: P. Stollenwerk

Thema des Besuches der grünen Bundestagsabgeordneten Bettina Herlizius in der Gemeinde Simmerath war das Thema Finanzen. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sieht hier ins-besondere die ländlich geprägten Kommunen auf der Verliererstraße.

Er befürchte, dass die Finanzausstattung der Kommunen im Gemeindefinanzierungsgesetz 2012 noch dürftiger als bislang ausfalle. Sollten die Überlegungen Wirklichkeit werden, dann erhalte Simmerath für das kommenden Jahr nur noch 1,5 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen vom Land, was eine Verschlechterung um 700 000 Euro bedeute.

Wenn dann auch noch die Abwassergebührenhilfe des Landes zurückgefahren werde, würde dies für jeden Haushalt in der Gemeinde Simmerath eine jährliche Zusatzbelastung zwischen 50 und 100 Euro bedeuten. Der Bürgermeister appellierte an die grüne Bundestagsabgeordnete, sich nachhaltig für die Belange auch der kleineren Kommunen einzusetzen.

 

Atomkraft-Entschließung:
Tihange ist ganz in der Nähe

Simmeraths Gemeinderat möchte deutlich machen, dass der Atomkraft-Ausstieg nicht an der belgischen Grenze enden darf

Der beschlossene und gesetzlich verankerte Ausstieg aus der Atomkraft beschäftigt nicht nur die Bundesregierung sondern auch die Kommunen. Das viel diskutierte Thema stand jetzt auch auf der Tagesordnung als Bettina Herlizius aus Aachen, seit 2007 Bundestagsabgeordnete der Grünen, erstmals offiziell der Gemeinde Simmerath einen Besuch abstattete.

Die Atomkraft ist in Simmerath näher als man glaubt, denn das Kernkraftwerk Tihange nahe dem belgischen Lüttich liegt nur rund 50 Kilometer Luftlinie entfernt. Als grenznahe Kommune möchte die Gemeinde nun ein Positionspapier verabschieden mit Ziel auf die belgische Regierung einzuwirken, auch dort den Atomausstieg nachhaltig zu verfolgen.

Nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima (Japan) im März 2011 hat die schwarz-gelbe Bundesregierung beschlossen, die Laufzeit aller deutschen Kernkraftwerke stufenweise und letztendlich 2022 zu beenden.

Der aktuelle Beschluss der belgischen Regierung über den Atomkraft-Ausstieg sieht vor, die beiden Kernkraftwerke bis zum Jahr 2025 zu schließen.

„Evakuierungsgebiet“

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sagte, dass man sich auch als kleine Kommune positionieren solle. Sollte in Tihange „der Fall der Fälle“ auftreten, dann gehöre Simmerath zum Evakuierungsgebiet. Auch Bettina Herlizius sagte ihre Unterstützung für die Simmerather Initiative zu. Der Anstoß zur Entschließung ging vom Simmerather CDU-Fraktionsvorsitzenden Bruno Löhrer aus. Ziel sei weiterhin, auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt in die Entschließung einzubinden, um einen fraktionsübergreifenden Konsens zu erzielen.

Tihange, 25 Kilometer von Lüttich entfernt, ist ein vom belgischen Konzern Electrabel betriebenes Kernkraftwerk, das bislang nicht frei von Störfallen ist. 2002 ereignete sich ein Störfall, der aber schnell unter Kontrolle war.

2006 gelangten etwa 30 Greenpeace-Aktivisten auf das Kraftwerksgelände und besetzen es. Sie stellten auf der Kuppel einen riesigen Riss dar.

Mit der Aktion am über 30 Jahre alten Kraftwerk wollte Greenpeace auf das Altern der belgischen Kernkraftwerke aufmerksam machen. 2010 gelangten rund 600 Liter säurehaltigen Wassers aus einem Graben in die Maas.

Nach Kraftwerksangaben ist bei dem Unfall kein radioaktives Material ausgetreten.

Thema Wasserspeicherkraftwerk

Ein weiteres Thema des Besuches war auch das Wasserspeicherkraftwerk Rursee.

Bettina Herlizius lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich das Vorgehen der Gemeinde Simmerath, die Bürger bereits zu einem frühen Stadium in die Planungen einzubinden. Sie hoffe, dass dieses Projekt verwirklicht werde.

Dieser Wunsch ist keineswegs unrealistisch wie auch vom Projektbetreiber Stawag (Aachen) betont wurde. Bei der Prüfung der Standorte, hieß es, sei Simmerath nach wie vor „weit vorne.“

Etwa ein Dutzend mögliche Standorte sind Gegenstand einer konkreten Untersuchung.Der Baubeschluss soll aber erst im Jahr 2015 fallen. (P. St.)
 


Neuer Termin für neue Pläne
Ortsumgehung Kesternich: Landesbetrieb Straßenbau sagt jetzt Offenlage noch vor den Herbstferien zu. Im Ort gibt es zwei Lager.

Bisher stehen nur Forderungen zum Thema Ortsumgehung Kesternich im Raum: Noch vor den Herbstferien sollen die Pläne des Landesbetriebs vorliegen und eine konstruktive Diskussion erlauben.

Vor Ostern wollte der Landesbetrieb Straßenbau die neuen Pläne für die Ortsumgehung Kesternich vorlegen. Dann bat die Behörde um Aufschub bis zu den Sommerferien, weil die schlechte Personalausstattung im Hause einen früheren Termin nicht zulasse. Daraus wurde aber bekanntlich nichts.

Nun ist der Sommer vorbei, und der Landestrieb hat auf Drängen von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns („Wir sehen uns weiterhin vertröstet“) zum dritten Mal einen Termin genannt: Noch vor den Herbstferien sollen der interessierten Öffentlichkeit jetzt die Pläne vorgelegt werden. Einmal mehr habe der Landesbetrieb erklärt, dass die Personalprobleme im Hause nach wie vor nicht gelöst seien, was die erneute Verzögerung begründe, so Hermanns.

Die viel diskutierte Ortsumgehung Kesternich war auch das dominierende Thema beim Besuch der grünen Bundestagsabgeordneten Bettina Herlizius im Simmerather Rathaus. Der Diskussionsbedarf war so hoch, dass die anberaumte Besuchszeit der Abgeordneten um knapp eine Stunde verlängert wurde.

Sobald die Ortsumgehungs-Pläne vorliegen, würden diese im Rathaus offengelegt; außerdem werde es umgehend eine Bürgerinformation geben, versprach der Bürgermeister.

Für das weitere Verfahren sei es dann erforderlich, dass der Gemeinderat einen Beschluss fasse.

Wie das Verfahren aus der Sicht von Bettina Herlizius weitergehen sollte, ist eindeutig: Die Abgeordnete sieht „keine verkehrliche Notwendigkeit“ in einer Ortsumgehung Kesternich. Die Verkehrsbelastung sei nicht so extrem, dass ein solch aufwendiges Projekt gerechtfertigt sei. Vielmehr glaube sie, dass durch eine Umgehung insgesamt eine Verschlechterung der Situation eintrete, „weil der Ort dann auch noch von der Rückseite her belastet wird.“

Zudem, so ihre Information, würden durch eine Umgehung nur rund 2300 Fahrzeuge erfasst, die den Ort tatsächlich entlasten würden. (Nach Angaben der Befürworter der Ortsumgehung fahren durchschnittlich 8000 Fahrzeuge täglich durch den Ort). Sie halte es daher für angebrachter, mit dem Landesbetrieb Straßenbau über innerörtliche Lösungen zu verhandeln.

Hier steht Bettina Herlizius aber im Gegensatz zur politischen Mehrheit in Simmerath. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns („Ich kenne auch andere Zahlen“)erinnerte daran, dass man bei den Bürgern im Wort stehe, nach Möglichkeiten zu suchen, um die Ortschaft Kesternich vom Verkehr zu entlasten.

Das derzeit vorliegende Zahlenmaterial, was die Verkehrsbelastung angehe, werde im Zuge der Planung ebenfalls neu bewertet. So müsse beispielsweise auch das zu erwartende steigende Besucheraufkommen in Vogelsang berücksichtigt werden.

Entscheidend für die weitere Diskussion sei jedoch, dass diese auf der Grundlage der aktuellen Planung des Landesbetriebs stattfinde. Dann werde man sehen, „ob die Ortsumgehung verwirklicht wird“.

Klaus Stockschlaeder, Ratsherr für die Grünen aus Simmerath, meinte, dass es das Ziel sein müsse, eine beträchtliche Verbesserung der Verkehrssituation innerhalb der Ortslage Kesternich zu erreichen. Das sei auch mit anderen Mitteln als allein durch eine Ortsumgehung machbar.

Für Bruno Löhrer, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, wird im Zusammenhang mit der Ortsumgehung allerdings noch ein ganz anderes Problem offenkundig.

Er befürchte langfristig negative Auswirkungen auf das Sozialgefüge im Ort, da sich in Kesternich unabhängig zwei Bürgerinitiativen mit vollkommen gegensätzlichen Haltungen gegenüberstehen würden.

Bettina Herlzius, Grüne Bundestagsabgeordnete: „In einer Ortsumgehung Kesternich sehe ich keine verkehrliche Notwendigkeit.“ (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Woffelsbach

26.08.2011

Woffelsbachs «neue Mitte»:
Parkplatz in bester Lage


Jetzt ist Woffelsbach dran: Nachdem die beiden wichtigsten Fremdenverkehrsorte in der Gemeinde Simmerath, Rurberg und Einruhr, durch zahlreiche Projekte in den zurückliegenden Jahren aufgewertet wurden, nimmt nun die Umgestaltung des Ortszentrums Woffelsbach
Gestalt an.

Den Parkdruck ausbremsen: Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gab gemeinsam mit den Projektbeteiligten die neue Pkw-Stellfläche im Ortszentrum Woffelsbach frei.
Foto: P. Stollenwerk

Sichtbare Zeichen für die Umsetzung dieser beharrlichen Forderungen sind Veränderungen im Dorfzentrum und das in den Startlöchern befindliche Projekt «Neue Mitte.»

Die Wendelinusstraße wird im Zuge einer Dorferneuerungsmaßnahme derzeit umgestaltet, und die wenig attraktive Parkfläche unterhalb des Lokals «Kunst & Schmaus» soll den Charakter eines Dorfmittelpunktes erhalten.

Die wichtigste Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung aber war die Anlegung eines Parkplatzes im Ortskern, der jetzt ganz offiziell mit der Durchtrennung eines Bandes seiner Bestimmung übergeben wurde. Hinter dem Haus Rurseeklänge an der Wendelinusstraße wurden 80 neue Stellplätze geschaffen. Weichen musste dafür der ehemalige Privat-Campingplatz Oelgeklaus. Der Eigentümer hatte der Gemeinde Simmerath das Grundstück zum Kauf angeboten, die daraufhin auf die Fläche in bester Lage zugriff.

Das mangelnde Angebot an Parkflächen in zentraler Lage war schon seit Jahren ein dauerhafter Punkt der Kritik; nun sei «dem großen Bedarf für weiteren Parkraum» Rechnung getragen worden, stellte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beim Ortstermin fest. Damit sei ein weitere Schritt zur positiven Entwicklung von Woffelsbach erfolgt.

Im November 2008 wurde mit der Planung begonnen, was prompt Unruhe unter einem Teil den Dauercamper hervorrief, denen die angestammten Plätze fristgerecht gekündigt wurden. Insgesamt fielen 48 Plätze weg; zudem erfolgte zeitgleich auch noch eine Reduzierung des Stellplatzangebotes auf dem Gemeindecampingplatz.

Die Dauercamper waren dennoch nicht gezwungen, den Rückzug anzutreten, denn es wurden in Woffelsbach Alternativ-Standorte angeboten, wobei der Trend unverkennbar ist, dass die Nachfrage an Dauerplätzen ohnehin geringer geworden ist.

So wurde im Herbst 2010, nachdem der Platz geräumt war, mit den Bauarbeiten begonnen, im Sommer 2011 war der neue Platz fertig. Neben dem Parkplatz mit 80 Stellplätzen, der durch viel Grün und 30 hochstämmige Laubbäume einmal einen alleenartigen Charakter erhalten soll, wurde direkt am Haus Rurseeklänge auch noch eine Mehrzweckfläche, etwa für die Aufstellung eines Festzeltes, angelegt. Der 6000 Quadratmeter große Parkplatz ist beleuchtet und passt sich harmonisch in das dörfliche Umfeld ein. Dafür wurden 5000 Kubikmeter Bodenaushib bewegt, 1000 Quadratmeter Rasengittersteine und weitere 1000 Quadratmeter Asphalt verlegt.

Ohne den Grundstückswerb kostete die gesamte Parkplatzanlage rund 355.000 Euro. Die Bezirksregierung förderte die Maßnahme mit 105.000 Euro.

Nun geht es in Woffelsbach weiter mit der Gestaltung der «Neuen Mitte». Dieses EU-Programm, das unter dem Sammelbegriff «Blue Spot - Hot Spot» geführt wird, ist völlig unabhängig vor den bisherigen Maßnahmen.

Näheres zum Umsetzung dieses EU-Programms zur Förderung des Jugendtourismus in der Grenzregion erfahren die Bürger bei einer Info-Veranstaltung am kommenden Dienstag.

Bürgerinformation zu Jugendferiendorf am Rursee

Die Gemeinde Simmerath möchte das Ortszentrum von Woffelsbach («Neue Mitte») umgestalten und aufwerten. Im Vorgriff auf die Baumaßnahmen lädt die Gemeinde zur Vorstellung der Planung ein. Die Bürgerinformation findet statt am Dienstag, 30. August, um 19 Uhr, im Haus Rurseeklänge, Wendelinusstraße 9, in Woffelsbach. Alle interessierten Bürger sind zur Vorstellung der Planung eingeladen. Auf dem Gelände des Gemeindecampingplatzes in der Woffelsbacher Bucht soll ein Jugendferiendorf entstehen.

Möglich wurde diese Maßnahme nicht zuletzt durch eine Förderung aus Interreg-Mitteln der Europäischen Union. Auch die Gemeinde Simmerath ist Partner im grenzüberschreitenden Projekt «Blue Spot-Hot Spot», das sich für eine Stärkung des Jugendtourismus im Eifel-Ardennen-Raum einsetzt. Rund 5,5 Millionen Euro fließen durch das Projekt in die Region und tragen an acht verschiedenen Standorten in Belgien, Deutschland und Luxemburg zu einer Stärkung des vorhandenen Angebotes bei.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

25.08.2011

Biberbau lässt das Grundwasser steigen
Beim Neubau der Simmerather Schwimmhalle sind aufwändige Gründungsarbeiten erforderlich. Baufirma: Ruhe bewahren!

Der Neubau der Schwimmhalle Simmerath am Rande des Kranzbruchvenns ist ist mit einem hohen Grundwasseraufkommen bei den Gründungsarbeiten verbunden.

Vier Wochen früher als geplant erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau des neuen Hallenbades in Simmerath, das in direkter Nähe des Hauptschulgebäudes entsteht.

Sowohl der Generalübernehmer für das Projekt, die Düsseldorfer Sport Stadianet GmbH wie auch als deren Partner die Düsseldorfer Baunternehmung Peter Holtmann, dürften nicht unglücklich darüber sein, dass sie zeitlich gesehen noch ein bisschen Luft nach oben haben, denn die Gründungsarbeiten für das neue Simmerather Schwimmbad erweisen als recht aufwändige Angelegenheit.

400 Stopflöcher

Ein zuvor eingeholtes geologisches Gutachten hatte zwar durchaus erkannt, dass hier am Rande des Kranzbruchvenns mit einem beträchtlichen Aufkommen von Grundwasser zu rechnen ist, aber mit dieser Intensität hatte man vielleicht doch nicht gerechnet. Gegenüber der ursprünglichen Annahme ist der Grundwasserspiegel inzwischen um etwa 1,50 Meter angestiegen.

Der Grund dafür liegt im unmittelbar angrenzenden Kranzbruchvenn. Hier hat vor einem Jahr der Biber damit begonnen, das Gelände nach seinen artgerechten Vorstellungen umzugestalten. Die geschützte Tierart ist seit inzwischen im Rur- und Kalltal zum ständigen und sich weiter vermehrenden Mitbewohner geworden. Bäche und Seitengräben, die nur etwa 100 Meter von der Schwimmbadbaustelle entfernt liegen, wurden angestaut, die Dämme wirken stabil, so dass kurzfristig nicht mit einem Abfließen des Wassers zu rechnen ist.

Auf dem Baustellengrundstück befindet sich zudem das Quellgebiet des Kranzbaches, und mit dem Problem von Staunässe haben in den vergangenen Jahrzehnten auch schon andere Bauherrn im damaligen Neubaugebiet Kranzbruch Bekanntschaft gemacht. Hinzu kommt die geologisches Beschaffenheit des Bodens. Es handelt um stark tonhaltigen Boden, der nicht gerade als stabil gilt. Vor vielen Jahrzehnten befand sich in diesem Bereich nicht ohne Grund eine Ziegelei.

Zur Verfestigung des Bodens wurde deshalb eine Rüttelstopfmaschine eingesetzt. Dieses Gerät hat etwa 400 mehrere Meter tiefe Stopflöcher produziert, die dann anschließend mit Rollkies verfüllt und verfestigt werden.

Was für den Außenstehenden nach nach einer umfangreichen Aktion aussieht, ist für die Bauunternehmung mehr oder weniger Alltagsgeschäft.

Klaus-Peter Hörnlein von der Peter Holthausen GmbH lässt auf Anfrage wissen, dass die erforderlichen Gründungsarbeiten nicht zu einer Verzögerung der Bauarbeiten führen würden. Hörnlein betont, dass man nach den „vertraglichen Vorgaben“ baue und rät dazu „die zu Ruhe zu bewahren“. Diese vertraglichen Vorgaben sehen vor, dass die Gemeinde Simmerath als Bauherr ein Gesamt-Budget der Baukosten in Höhe von vier Millionen Euro festgelegt hat, das nicht überschritten werden darf. Es ist nun Sache des Generalübernehmers, diese Kostengrenze einzuhalten. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Woffelsbach

23.08.2011

Woffelsbach: „Neue Mitte“ wird vorgestellt

Woffelsbach. Die Gemeinde Simmerath möchte das Ortszentrum von Woffelsbach („Neue Mitte“) umgestalten und aufwerten. Im Vorgriff auf die durchzuführenden Baumaßnahmen lädt die Gemeinde Simmerath nun zur Vorstellung der Planung ein. Die Bürgerinformation findet statt am Dienstag, 30. August, um 19 Uhr, im Haus Rurseeklänge, Wendelinusstraße 9 in Woffelsbach. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Vorstellung der Planung herzlich eingeladen.



Möglich wurde diese Maßnahme nicht zuletzt durch eine Förderung aus Interreg-Mitteln der Europäischen Union. Auch die Gemeinde Simmerath ist Partner im grenzüberschreitenden Projekt „Blue Spot-Hot Spot“, das sich für eine Stärkung des Jugendtourismus im Eifel-Ardennen-Raum einsetzt. Hierbei stehen jugendtouristische Angebote an Gewässern in Eifel und Ardennen im Vordergrund, die aufgewertet und ausgebaut werden.

Acht Standorte

Rund 5,5 Millionen Euro fließen durch das Projekt „Blue Spot - Hot Spot“ in die Region und tragen an acht verschiedenen Standorten in Belgien, Deutschland und Luxemburg zu einer Stärkung des vorhandenen Angebotes bei.

So gibt es neben dem Jugendferiendorf in Woffelsbach unter anderem auch einen neuen Wasserseilgarten am Kronenburger See, einen Abenteuerspielplatz am Freilinger See, neue Aktivangebote in den Naturfreibädern an Pulvermaar und Gemündener Maar oder neue Naturerlebnisräume an der Talsperre Obersauer oder dem Lac de la Gileppe.

Alle Standorte werden unter einem neuen Label gemeinsam vermarktet und mit weiteren jugendtouristischen Angeboten im Eifel-Ardennen-Raum vernetzt.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath/Roetgen

18.08.2011

Restmüll soll sauberer werden
Modellversuch in den Kommunen Roetgen und Simmerath:
Elektrokleingeräte werden künftig getrennt gesammelt. Keine höheren Gebühren.

Elektrokleingeräte werden im Rahmen eines Modellversuchs in den Kommunen Simmerath und Monschau demnächst in einem Wertstoffsack getrennt erfasst. v. li. : Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (Simmerath), Karl Rambadt (Geschäftsführer AWA), Ulrich Reuter, Vorstand Regioentsorgung und Bürgermeister Manfred Eis (Roetgen). Foto: P. Stollenwerk

Der Rasierer läuft nicht mehr, der Föhn ist durchgebrannt, der Gameboy ist nicht auf dem neuesten Stand, das Bügeleisen bleibt kalt und die Bohrmaschine steht still: Was tun mit defekten Elektrokleingeräten?

Diese Geräte sind, wie der Abfallentsorger sagt, «tonnengängig», und folglich wandern Akku-Schrauber, Babyphon, Eierkocher, Kofferradio, Toaster oder Handy in der Regel in die graue Restmülltonne.

Der Müllbürger hat kein gutes Gefühl dabei, daher werden solche Geräte häufig auf den Tonnendeckel gelegt, damit der Müllentsorger entscheiden kann, ob er eine Wertstoff-Trennung vornimmt, eine Methode, die nicht praxistauglich ist.

Dass Elektrokleingeräte einen Wertstoff darstellen, ist unbestritten. Daher startet die Regioentsorgung, die in der Nordeifel für die Kommunen Roetgen und Simmerath zuständig ist, nach den Sommerferien einen Modellversuch zur Erfassung von Elektrokleingeräten.

Die beiden Eifelkommunen sind laut Regioentsorgung dabei Modellregion für einen bisher in Deutschland einzigartigen Versuch, der am 15. September in der Gemeinde Roetgen und am 13. September in der Gemeinde Simmerath startet und am 25. November endet.

Im Rathaus in Simmerath stellten die Beteiligten jetzt das Modellprojekt Wertstofferfassung vor. Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Roetgens Bürgermeister Manfred Eis sehen im Modellversuch ein Signal gegen die «Wegwerfgesellschaft», während die Regioentsorgung den gesetzlichen Auftrag zur getrennten Erfassung von Elektrogeräten jetzt weiter fassen möchte.

Bisher werden nun die Großgeräte, wie Waschmaschinen, Trockner und Herde getrennt erfasst, Haushaltskleingeräte und Unterhaltungselektronik landen noch viel zu oft in der Restmülltonne, auch wenn die viermal jährlich kostenlos am Schadstoffmobil abgegeben werden können.

Ulrich Reuter, Vorstand der Regioentsorgung, sieht diesen Versuch auch als Wegbereiter für die orange Wertstofftonne, die aber noch nicht gesetzlich verankert ist.

Gerade IT-Geräte und Produkte der Unterhaltungselektronik, von der elektrischen Zanhbürste bis zur Spielkonsole enthalten Edelmetalle und hochwertige Kunststoffe, die wieder verwertet werden können.

Wie soll die Erfassung nun in der Praxis ablaufen? Die Methode ist ebenso einfach wie effektiv: Die Bürger erhalten demnächst für den Versuchszeitrum zwei Wertstoffsäcke für Elektrokleingerät. Die befüllten Säcke sollen dann in die Altpapiertonne (am besten nach oben) gegeben werden.

Altpapier und Wertstoffe werden anschließend getrennt sortiert; die Ergebnisse werden durch die RWTH wissenschaftlich ausgewertet. Die Kleingeräte sollten 30 Zentimeter Kantenlänge nicht überschreiten. Ulrich Reuter: «Es geht darum, eine intelligente Lösung zu finden, die auch vom Bürger akzeptiert wird.

Was für die Bürger aber mindestens so wichtig ist: Das Modellprojekt führt definitiv zu einer Erhöhung der Gebühren, da die zusätzlich entstehenden Sortierkosten mit den Wertstoff-Erlösen verrechnet werden.

Wichtig für die Effektivität der Sammlung ist, dass die Geräte nicht zerlegt oder verunreinigt sein dürfen. Bildschirme und Monitore gehören nicht in den Sack; sie werden wie auch Mini-Fernseher, bei der E-Schrott-Sammlung mitgenommen.

Auch Leuchtstoffröhren und Gasentladungslampen gehören nicht zu den Wertstoffen: Hierbei handelt es sich um Sondermüll, der bei den Terminen am Schadstoffmobil der AWA abgegeben werden kann.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen erhalten alle Haushalte in Roetgen und Simmerath von der Regioentsorgung ein Informationspaket zum Thema Wertstoffsammlung.

Dieses Paket enthält zwei Zugbandsäcke für Elektrokleingeräte, Informationen zur Sammlung und alle Abfuhrtermine (eine Abgabe ist auch bei den mancherorts durchgeführten Vereinssammlungen möglich).

Das Infopaket enthält auch eine Bestellkarte für eine Altpapiertonne. In der Gemeinde Roetgen haben 81 Prozent aller Haushalte, in der Gemeinde Simmerath 75 Prozent aller Haushalte eine blaue Tonne.

Fragen rund um das Modellprojekt Wertstofferfassung beantworten die Regioentsorgung (Tel. 02403-5550666) oder die AWA-Abfallberatung (Tel. 0180607070).

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath

03.08.2011

Neuer Kreisverkehr
Engpass ist schon aus der Welt

Nach der Fertigstellung des Kreisverkehrsplatzes im Simmerather Gewerbegebiet gab es Kritik an der neuen Führung des Gehweges. Straßenlaterne wurde gestern bereits ein wenig verschoben.

Etwas schmal geraten war der Bürgersteig an der Simmerather Humboldstraße durch die Straßenlaterne. Gestern wurde der Mast am neuen Kreisverkehr bereits versetzt.

An der Kreuzung Humboldtstraße/In den Bremen im Gewerbegebiet Simmerath hat sich viel getan: Hier sind in den zurückliegenden Wochen nicht nur neue Geschäfte entstanden, auch die Verkehrsführung ist geändert worden: Statt einer unübersichtlichen Kreuzung mit teils langen Wartezeiten soll nun ein kleiner Kreisverkehr den Verkehrsteilnehmern das Leben erleichtern.

Doch diese Absicht ist zunächst angekommen: „Wer hier geht, riskiert sein Leben“, hat ein empörter Bürger aus Simmerath auf eine Tafel geschrieben und damit öffentlich ausgesprochen, was viele Menschen dachten, als sie den neuen Kreisverkehrsplatz im Gewerbegebiet nach seiner weitgehenden Fertigstellung betrachteten.

Dass die vorhandenen Platzverhältnisse für die Anlegung eines Kreisverkehrs nicht gerade üppig sind, war allgemein bekannt, dass aber deswegen gleich der ohnehin schmale Gehweg an einer Stelle durch die Postierung einer Straßenlaterne, für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer fast unpassierbar gemacht worden war, sorgte für ungläubiges Staunen bei manchem Passanten.

Ein guter halber Meter Platz blieb nur noch an dieser Stelle auf dem Bürgersteig - ein echter und nicht ungefährlicher Engpass an der viel befahrenen Einmündung der Humboldstraße.

Doch so war das alles gar nicht gemeint, konnte Roger Nießen, Beigeordneter der Gemeinde Simmerath, gestern schon wieder die Gemüter beruhigen. Am Nachmittag war die Straßenlaterne an die Seite gesetzt worden, so dass der Gehweg nunauch hier 90 Zentimeter breit ist. Der erboste Bürger kann seine Mahnung wieder einziehen.

Diese Maßnahme sei von Anfang an geplant gewesen und keine Folge der Kritik, betont Roger Nießen, aber um die Baustelle möglichst schnell wieder freigeben zukönnen, habe man das Provisorium kurzfristig in Kauf genommen.

Die Bürgersteig-Breite von 90 Zentimetern ist auch aus der Sicht des Beigeordneten nicht optimal, aber zur Erweiterung der Verkehrsfläche hätte die Gemeinde noch mehr Grunderwerb tätigen müssen, was sich aber als schwierig herausgestellt habe. Außerdem sei die jetzt umgesetzte Planung seinerzeit in der Bürgerinformation so vorgestellt worden.

Zebrastreifen folgen noch

Die jetzige Gehwegbreite hält Nießen aber angesichts der Tatsache, dass dieser Bereich von Fußgängern nicht so „extrem stark“ frequentiert werde, für durchaus angemessen.

Auch wenn die Asphaltierungsarbeiten nun erfolgt sind, ist die Baumaßnahme noch nicht ganz zum Abschluss gekommen. Der neue Kreisverkehr, der so gestaltet ist, dass er von Schwerlastfahrzeugen komplett überquert werden kann, erhält noch eine gesonderte Beleuchtung. Zur weiteren Sicherheit für die Fußgänger werden dann auch noch Zebrastreifen angelegt. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

30.07.2011

Grundsteinlegung an der neuen Schwimmhalle

Die Grundsteinlegung an der neuen Schwimmhalle Simmerath erfolgte vier Wochen früher alsgeplant. Für vier Millionen Euro entsteht neben der Hauptschule ein Sport- und Lehrschwimmbecken.

In Zeiten klammer kommunaler Kassen ist es heute schon ein Ereignis von besonderer Bedeutung, wenn ein Schwimmbad neu gebaut wird. Die Gemeinde Simmerath hat sich zu diesem Schritt entschlossen und im Januar 2011 den Auftrag zum Bau einer neuen Schwimmhalle erteilt.

Schon seit geraumer Zeit konnten die Bürger beobachten, dass das vorgesehene Grundstück direkt neben der Sporthalle der Hauptschule für das Projekt hergerichtet wird; gestern erfolgte nun die Grundsteinlegung. Dieser Akt konnte bereits vier Wochen früher als geplant erfolgen, und wenn alles planmäßig so weiter läuft, dann treffen sich die Beteiligten in gut einem Jahr wieder an der gleichen Stelle, um das Schwimmbad nach den Sommerferien 2012 zu eröffnen. Bei Niesel und Nebel, wie es zum benachbarten Kranzbruchvenn passt, hatten sich die Projektpartner gestern zum Frühstart eingefunden, an einem für Simmerath „historischen Tag“, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns meinte.

Die Rahmenbedingungen für das neue Hallenbad sind klar: Das Budget darf vier Millionen Euro nicht überschreiten. Dafür verantwortlich ist die Düsseldorfer Sport StadiaNet, die als Generalübernehmer sämtliche Planungs- und Bauleistungen erbringt. Als Partner wurde die Düsseldorfer Bauunternehmung Peter Holthausen beauftragt, was nicht ausschließt, dass auch regionale Unternehmen mit eingebunden werden.

47 Jahre nach dem Bau der Schwimmhalle an der Sportplatzstraße wird nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Eine Sanierung des Bades der Josef Jansen-Sportstätte plus benachbarter Turnhalle hätte sechs Millionen Euro gekostet, wobei Fördermittel schwer zu bekommen waren. Nachdem auch Pläne, gemeinsam mit der Stadt Monschau ein Sport und Freizeitbad zu errichten, scheiterten, fiel die Entscheidung für den Neubau auf der grünen Wiese.

Schulsport, Vereinssport sowie ein Angebot für Bürger und Gäste soll die neue Halle unter einem (Schneelast-sicheren) Dach vereinen. Karl-Heinz Hermanns machte aber auch deutlich, dass der Neubau nur in Kombination mit dem Verkauf des jetzigen Sportplatzgeländes habe umgesetzt werden können. Großes Verständnis habe er dafür, wenn viele Simmerather den Wegfall dieser Sportstätte mit Wehmut begleiteten. Nun hoffe er, dass es noch gelinge, mit Hilfe der Hansa-Gemeinschaft Simmerath, insbesondere der Fußballabteilung, den neuen Sportplatz ganz in der Nähe der Leitstelle zu errichten.

Eine „sorgenfreie Baustelle“ wünschte sich StadiaNet-Geschäftsführer Michael Tockweiler, während Architekt Rolf Böker die „einfache, kubische Bauform“ des neuen Hallenbades erläuterte. Dann war es Zeit für die Grundsteinlegung. Einige Münzen und eine Tageszeitung verschwanden in einer Kupferröhre. Jetzt kann es losgehen. (P. St.)

Drei Becken sind unabhängig voneinander

Vor allem die Aktiven der Schwimmabteilung der Hansa Simmerath sehen in freudiger Erwartung dem neuen Hallenbad entgegen, erhalten sie doch endlich eine wettkampftaugliche Sportstätte, auch wenn diese statt der gewünschten fünf Bahnen nur vier enthält.

Das Hauptbecken ist 10 x 25 Meter groß und 1,80 Meter tief; hinzu kommt ein neues Lehrschwimmbecken in einer Größe von 12,50 x 6 Meter sowie ein Kleinkindbecken mit 25 Quadratmetern Wasserfläche. In direkter Nähe befinden sich Aufenthaltsmöglichkeiten (z. B. Liegen) für Eltern.

Zwischen den drei Bereichen besteht ausreichender Sichtkontakt; sie sind aber alle räumlich voneinander getrennt. Sie können unterschiedlich betrieben und parallel verschiedenen Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: Eifeler Zeitung

Neues Hallenbad

Ausheben der Baugrube

(Klick Bild groß)





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Letzte Änderung: 01-Okt-2011

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