Presse-Berichte

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Februar 2012

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2011 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
Februar 2012
Speicherkraftwerk Unterlagen
Hilsenbeck bei den Senioren
Hauptschüler im Landtag
Kreisliga Reformierung
P. Müller (FDP) im Rathaus



Kommunalpolitisches Handeln setzt Verantwortung und Weitsicht voraus.

Vor zwei Jahren, mit der Ankündigung des Wegfalls der bisherigen Sportstätte, wurde der Hansa ein entsprechender Ersatz angekündigt.

Zwischenzeitlich, insbesondere wegen der demografischen Entwicklung und der leider spürbaren personellen Rückwärtsentwicklung der Fußballmannschaften, ist es doch nur vernünftig und konsequent, dass am Anfang einer Ausgabe von 400.000 Euro eine Bedarfsanalyse steht. So sehen es CDU, FDP, Grüne und UWG.

Anders die SPD:

Einer Bedarfsanalyse wurde nicht zugestimmt !!!
Deren Sprecher erklärt, man wolle schon jetzt, d. h. noch vor dem Ergebnis der Bedarfsanalyse, konsequent an einem neuen Sportplatz festhalten.

Verantwortungsbewußtes Handeln sieht anders aus, so leichtfertig geht man nicht mit 400.000 Euro Gemeindegelder um.

Außerdem ist die technische Prüfung und die Haftungsfrage des vorgelegten Hansa-Konzeptes völlig offen.

Speicherkraftwerk:

Unterlagen liegen aus

24.02.2012

Nordeifel/Düsseldorf. Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Pumpspeicherkraftwerk zu schaffen, das der Stadtwerke-Verbund Trianel an der Rurtalsperre errichten möchte, ist die Änderung des Regionalplans erforderlich.

Im Dezember hat der Regionalrat die Bezirksregierung Köln beauftragt, das förmliche Erarbeitungsverfahren für dieses Vorhaben durchzuführen und die öffentlichen Stellen und Personen des Privatrechts zur Mitwirkung an der Planerarbeitung aufzufordern. Die Frist der Behördenbeteiligung endet am 20. April. Die Bürger haben die Möglichkeit bis zum 30. März zur vorgelegten Planung Stellung zu nehmen.

Die öffentliche Beteiligung erfolgt im Rahmen einer Auslegung der Plan- und Verfahrensunterlagen einschließlich einer regionalplanerischen Bewertung bei der Städteregion Aachen, dem Kreis Düren und der Bezirksregierung Köln in der Zeit vom 27. Februar bis zum 30. März.

An den Erarbeitungsbeschluss schließen sich die gesetzlich vorgesehenen Beteiligungen der öffentlichen Stellen und der Öffentlichkeit an.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

06.02.2012

Hans-Josef Hilsenbeck zu Gast bei der Seniorenunion
Die Seniorenunion hatte eingeladen.

Vor 16 interessierten Teilnehmern berichtete der stellvertretende Städterregionsrat Hans- Josef Hilsenbeck über die Aufgaben, die tägliche Arbeit, der Gremien der Städteregion und die
daraus resultierenden Vorteile für die Bürger der Eifelgemeinden aber auch über die Reibungspunkte zwischen der Stadt Aachen und den Kommunen des ehemaligen Kreises Aachen.

Alle Kommunen des ehemaligen Kreises Aachen und die Stadt Aachen, so Hilsenbeck, profitieren von der Städteregion, die kraftvoll die Interessen der Region gegenüber der Rheinschiene und den Grenzkommunen in Belgien und den Niederlanden vertreten kann.

Sinnvoll seien „kleine Schritte, vertrauensbildende Zusammenarbeit, um das „Aachen-Gesetz“ mit Leben zu erfüllen. Das Aachen-Gesetz, die Grundlage der Städteregion, sei eben auslegungsbedürftig und erfordere den guten Willen der Stadt Aachen und des Kommunen des ehemaligen Kreises Aachen. Hilsenbeck zeigte dies anschaulich und verständlich an dem folgenden Ausschnitt aus dem Aachen Gesetz, der die rechtliche Position zwischen den Kommunen, der Stadt Aachen und der Städteregion beschreibt.

Gesetz zur Bildung der Städteregion Aachen (Aachen-Gesetz)

Vom 26. Februar 2008

Der Landtag hat das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird:

Gesetz zur Bildung der Städteregion Aachen (Aachen-Gesetz)

§ 3
Rechtsstellung der Städteregion Aachen

(1) Die Städteregion Aachen hat die Rechtsstellung eines Kreises im Sinne von Artikel 28 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Auf sie finden die für Kreise geltenden Vorschriften Anwendung, soweit durch dieses Gesetz nichts anderes bestimmt ist.

(2) Der Kreistag führt die Bezeichnung „Städteregionstag“, der Kreisausschuss führt die Bezeichnung „Städteregionsausschuss“ und der Landrat führt die Bezeichnung „Städteregionsrat“.

§ 4
Rechtsstellung der Stadt Aachen

(1) Die Stadt Aachen hat die Rechtsstellung einer kreisfreien Stadt nach Maßgabe dieses Gesetzes. Auf sie finden die Vorschriften über kreisfreie Städte Anwendung, soweit in diesem Gesetz oder aufgrund dieses Gesetzes nicht anderes bestimmt ist. Sie ist zugleich regionsangehörig im Sinne von § 5 Satz 2.

(2) Die Stadt Aachen gilt nicht als kreisangehörige Gemeinde im Sinne von § 59 Abs. 1 Satz 1 der Kreisordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.

(3) Die Stadt Aachen gilt nicht als kreisfreie Stadt im Sinne von § 88 Abs. 3 des Schulgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen und § 1 der Landschaftsverbandsordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.

§ 5
Rechtsstellung der übrigen regionsangehörigen Gemeinden

Die Gemeinden Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg (Rhld.) und Würselen haben die Rechtsstellung kreisangehöriger Gemeinden. Auf sie finden die für kreisangehörige Gemeinden geltenden Vorschriften Anwendung, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.

Trotz aller Schwierigkeiten, Hans-Josef Hilsenbeck ist überzeugt davon, dass die politisch handelnden Personen in der Städteregion alles tun werden, damit die Städteregion erfolgreich für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten kann.

Josef Mohren, Vorsitzender der CDU-Senioren der Gemeinde Simmerath

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath

Hauptschüler spielen Abgeordnete

07.02.2012

Die Jahrgangsstufe 9 der Gemeinschafshauptschule Simmerath hat auf Einladung des Landtagsabgeordneten Axel Wirtz den Düsseldorfer Landtag besucht.

Schon nach der Busfahrt imponierte den Schülern das am Rheinbogen gelegene, lichtdurchflutete und futuristische Gebäude. Nach einem Frühstück durften die Schüler erstmals direkt in den Plenarsaal und sich als Abgeordnete fühlen.

Bereits im Vorfeld hatten sie sich im Unterricht auf diesen Tag vorbereitet, denn es ging hier um die Simulation einer Gesetzesänderung. Ein Mitarbeiter der Verwaltung des Landtags führte die Schüler in die Geschehnisse ein. Nach kurzer Klärung von Grundbegriffen wurden Schüler auf wichtige Positionen berufen und durften die Plätze der Politiker einnehmen.

Besonders hervorzuheben war die Tatsache, dass einige ausgewählte Schüler den Mut besaßen, am Rednerpult für ihre jeweilige «Partei» zum Gesetzentwurf Stellung zu beziehen. Hierfür kann man den Hut für den Mut dieser Jugendlichen ziehen. Die Argumente, die erarbeitet wurden, hatten Hand und Fuß und gaben allen Beteiligten zu denken, Jugendlichen mehr Gehör in der Politik zu schenken.

Nach diesem einstündigen Exkurs wurde die Gruppe vom CDU- Landtagsabgeordneten Axel Wirtz empfangen, der sich den Fragen der Jugendlichen stellte. Dabei ließ Wirtz keine Frage offen.

Mit diesem Ausflug wurde der zweite geplante Baustein im Rahmen der politischen Neuorientierung gelegt, den sich die GHS Simmerath auf die Fahne geschrieben hat.

Im Dezember waren bereits die 10er Klassen in Brüssel im Europaparlament, nun die 9er Klassen im Landtag und in den nächsten Monaten werden die 8er Klassen die Gemeindepolitik in Simmerath kennenlernen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Nordeifel

Die Reformierung der Aachener Kreisliga sorgt für Diskussionen
A- und B-Ligen reduziert. Neues Abstiegssystem. D-Liga wird eingeführt.

03.02.2012

Von Kurt Kaiser

Nordeifel. Der Fußballkreis Aachen hatte zum Wochenbeginn die Vereinsvertreter eingeladen, um ihnen die nächste Strukturreform der Kreisligen zu vermitteln. Ziel der neuerlichen Reform ist die Reduzierung der Kreisliga A von 18 auf 16 Mannschaften.

Das geschieht zur Saison 2014/15 als letzte Maßnahme des Reformpakets. Zuvor werden nach der Saison 2012/13 die B-Ligen von aktuell vier Gruppen mit je 18 Mannschaften auf zwei Staffeln zu je 16 Mannschaften reduziert. Nur die Mannschaften die am Ende der Saison auf den Plätzen zwei bis acht stehen qualifizieren sich für die neuen B-Ligen. Je nach Anzahl der Absteiger aus der Kreisliga A müssen nach der Saison 2012/13 über vierzig Mannschaften von den B- in den C-Ligen absteigen. Die Absteiger aus den B-Ligen und die ersten vier Mannschaften aus den momentan noch sieben C-Liga Gruppen bilden dann vier neue C-Liga Staffeln. Ab der Spielzeit 2013/14 ist die C-Liga aber nicht mehr die unterste Liga auf Kreisebene, dann gibt es, ganz neu im Fußballkreis Aachen, D-Ligen.

In den voraussichtlich sechs D-Liga Staffeln, zu je 14 Mannschaften, tummeln sich dann die Vereine, die in der Saison 2012/13 nicht unter den ersten vier in der C-Liga gehörten.

Nicht bei allen Vereinen fand das Reformpaket uneingeschränkte Zustimmung, jedoch sahen viele Vereinsvertreter ein, dass die Reduzierung der Ligen unumgänglich war und die Lösung, die der Fußballkreis Aachen vorgelegt hatte, akzeptabel war. „Wir erwarten durch diese Neuerungen eine nachhaltige Chance den Fußballkreis Aachen neu aufzustellen und somit zukunftsfähig für die nächsten 15 bis 20 Jahre zu gestalten. Den Kommunen wird aufgezeigt, wie sich eine mögliche Sportplatznutzung darstellt. Unseren Vereinen werden die Gespräche über Spielgemeinschaften oder Vereinszusammenschlüsse erleichtert. Es wird sicherlich Diskussionen geben, aber durch diese Reform wird ein festes Fundament geschaffen um sich neu aufzustellen und angemessen zu reagieren“, erklärte der in Kesternich wohnende Staffelleiter der Kreisliga B, Gruppe 4, und der C-Liga, Staffeln 5 und 7, Bernd Mommertz.

Am meisten trifft die Strukturreform auch in der Nordeifel die Mannschaften der B- und C-Ligen. Nimmt man die aktuellen Tabellen als Maßstab, dann gibt es weiterhin die drei A-Ligisten FC Roetgen, TV Konzen und Germania Eicherscheid, aber mit dem SV Kalterherberg, dem TuS Mützenich und Hertha Strauch auch nur noch drei B-Ligisten. „Sicherlich ist es bitter, dass so viele Vereine aus der Kreisliga B absteigen müssen, aber es wird doch immer schwerer noch geeignete Spieler, selbst für die B-Liga, zu finden“, hat der Straucher Obmann Benno Uhlein die nächste, aber wahrscheinlich auch vorläufig letzte Strukturreform des Fußballkreises Aachen akzeptiert und er hofft, dass er mit seinem Verein auch nach der Reform noch B-Ligist bleibt.

Auch FC Roetgens 1. Vorsitzender Friedrich Kessel begrüßte die geplanten Umstrukturierungen. „Auch wenn wir Leidtragende sind, weil unsere 2. Mannschaft wahrscheinlich durch die Reduzierung der B-Ligen absteigen muss, war die Reduzierung der Ligen von 18 auf 16 Mannschaften zwingend erforderlich. Ich glaube, dass die Lösung die der Fußballkreis Aachen jetzt gefunden hat in Ordnung ist“.

„Nichts Dramatisches“

Germania Eicherscheids Obmann, Detlef Bouge, kann sich ebenfalls mit den Veränderungen anfreunden. „Für unseren Verein passiert ja nichts dramatisches. Ich sehe nur die Gefahr, dass die Strecken für die Mannschaften aus den C-Ligen zu weit werden und einige Spieler nicht bereit sind, die weiteren Fahrten auf sich zu nehmen und dann aufhören Fußball zu spielen“, hat der Germania-Obmann nicht Unrecht.

Denn mehr als sieben bis acht Vereine aus der Nordeifel werden zumindest bei der Bildung in den neuen C-Ligen nicht unterkommen. In den neu zu bildenden D-Ligen wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Staffel geben, in der nur Vereine aus der Nordeifel zu finden sind.

Für alle Kreisligen wird es aber schon ab der kommenden Spielzeit eine wichtige und auch sinnvolle Änderung der Durchführungsbestimmungen geben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis nicht mehr. Zur Ermittlung der Auf- und Absteiger werden Relegationsspiele auf neutralen Spielstätten stattfinden.

„Sicherlich ist es bitter, dass so viele Vereine aus der Kreisliga B absteigen müssen, aber es wird doch immer schwerer, geeignete Spieler, selbst für diese Liga, zu finden.“

benno uhleiN, Obmann

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath

03.02.2012

Die Daseinsvorsorge soll langfristig sicher werden

FDP-Bundestagsabgeordnete Petra Müller war zu Gast in der Gemeinde Simmerath. Ziel müsse sein, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken und junge Familien anzusiedeln. Bürgermeister will Möglichkeiten prüfen lassen.

Petra Müller trug sich ins Goldene Buch der Gemeinde Simmerath ein. Links der Stellvertretende Bürgermeister, Bernd Goffart, rechts Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Foto: Anneliese Lauscher

Petra Müller war am Donnerstag in Simmerath zu Gast. Sie ist Mitglied des Deutschen Bundestags und Sprecherin für Stadtentwicklung der FDP-Bundestagsfraktion. Im Rathaus stellte sie neue Projekte für den ländlichen Raum vor.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hatte zu Informationsgespräch und Diskussionsrunde eingeladen, einige Mitglieder der Fraktionen sowie der stellvertretende Bürgermeister Bernd Goffart und der Beigeordnete Roger Nießen nahmen teil.

Petra Müller, die in Jülich geboren ist, bekundete ihre Verbundenheit zur hiesigen Region; sie sehe es als ihre Aufgabe an, die Menschen vor Ort zu informieren und darüber hinaus nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

Die Entwicklung der Gemeinden nannte sie ihr „Fachgebiet“. So ist sie zum Beispiel davon überzeugt, dass man dem demografischen Wandel entgegenwirken könne, wenn es gelänge, junge Familien anzusiedeln. Außerdem sei es wichtig, den Wohnstandort aufzuwerten. Hier könne das neu aufgelegte Projekt „Städte und Gemeinden“ wertvolle Hilfen geben, insgesamt stünden für 2012 Gelder in einer Höhe von 44,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Zusammenarbeit gefragt

Die Liberale erläuterte, es sei die Absicht dieses Projektes, die Infrastruktur anzupassen und die Daseinsvorsorge langfristig zu sichern. Hier sei die Zusammenarbeit von Orten oder den Menschen in einem Viertel gefragt. Es könnte sich beispielsweise um energetische Sanierungsmaßnahmen handeln oder um ein Projekt, das älteren Menschen eine bessere Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben gewährt. Petra Müller sieht sich als Gesprächspartnerin und Bindeglied, um die Möglichkeiten für solche Vorhaben bekannt zu machen

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dankte zunächst für die Information und sicherte zu, er wolle die Gegebenheiten hierfür in der Gemeinde prüfen sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung erkunden.

Nach ihrer Einstellung zum geplanten Wasserspeicherkraftwerk gefragt, äußerte sich die Bundestagsabgeordnete sehr optimistisch: Es habe bisher kaum Einsprüche gegeben, sie sehe dieses Vorhaben als zukunftsweisende Maßnahme, als „gut und wichtig“ an. (ale)

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 04-Apr-2012

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