CDU Gemeindeverband Simmerath

Presse-Berichte

 





Februar 2013

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2013 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
Februar 2013
Feuerfalter bremst
Vandalismus am Bushof
PSW B. Löhrer
Sekundarschule kommt
Haushalt 2013 verabschiedet
Schwimmhalle erster Wettkampf



Simmerath

26.02.2013

Artenschutz bremst Gewerbeansiedlung aus
Gebiet soll jetzt verkleinert werden. Seit 13 Jahren kämpft die Gemeinde Simmerath um neue Flächen.

Blauschillernde Feuerfalter bremst Simmerath aus

Wer sich auch nur ein wenig mit dem Planungsvorhaben der Gewerbegebietserweiterung in Simmerath beschäftigt, das seit inzwischen 13 Jahren regelmäßig auf der Tagesordnung steht, der kennt einen der Verfahrens-Beteiligten inzwischen ganz genau: Es ist der Blauschillernde Feuerfalter. Der vom Aussterben bedrohte kleine Tagfalter (Foto) könnte auch das Todesurteil für die Erweiterungsfläche in Richtung Kesternich sein, zumindest was die gewünschte Größe betrifft.

Deshalb hatte die Verwaltung dem Planungsausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend auch vorgeschlagen, den Rückzug anzutreten und sich dem Artenschutz zu beugen. Aus Sicht der Verwaltung sollte der problematische nördliche Bereich des Erweiterungsgebietes, wo sich neben dem Feuerfalter auch noch das Quellgebiet des Fischbachs befindet, zunächst von der Planung ausgenommen werden. Dafür soll nun das Augenmerk auf den unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten unproblematischen südlichen Bereich (zur Bundesstraße und Höhenstraße hin) gelegt werden. Dieser 32?000 Quadratmeter große Bereich soll nun separat entwickelt werden. Diese Variante ist recht kostenintensiv, da entlang der Erschließungsstraße vom Betonwerk bis zur Kreuzung Höhenstraße/Witzerkuhl zunächst nur eine überwiegend einseitige Bebauung möglich wäre.

Umsiedlung des Falters geplant

Diese Lösung entspricht dennoch dem politischen Willen, da Simmerath neue Gewerbeflächen benötigt. Sowohl in Simmerath wie auch in Rollesbroich wird das Grundstücksangebot immer knapper, zumal Simmerath im vorigen Jahr nach der Stadt Aachen die meisten Gewerbeflächen in der gesamten Städteregion veräußern konnte.

Der 20?000 Quadratmeter große nördliche Teil der Erweiterungsfläche in Simmerath soll nun solange unberührt bleiben, bis die Bedenken der Naturschutzbehörden ausgeräumt sind. Unter anderem soll durch ein bereits laufendes Artenschutzmonitoring nachgewiesen werden, ob der Feuerfalter eine Umsiedlung zu anderen Standorten innerhalb seines Aktionsradius akzeptiert. Da der Nachweis einer erfolgreichen Umsiedlung des Rote Liste-Insekts aber erst in fünf bis sieben Jahren möglich wäre, hat die Verwaltung Abstand von ihren bisherigen Plänen genommen.

Die Untere Wasserbehörde wie auch die Untere Landschaftsbehörde der Städteregion hatten bei einem kürzlich stattgefundenen Termin mitgeteilt, dass der südliche Erweiterungsbereich als unstrittig gelte und somit auch kurzfristig über einen separaten Bebauungsplan realisiert werden könnte.

Erst wenn die Langzeituntersuchung über die Wanderungsbewegungen des bisher erst wenig erforschten Blauschillernden Feuerfalters abgeschlossen ist, soll das Bebauungsplanverfahren für den problematischen Erweiterungsbereich wieder aufgenommen werden. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

22.02.2013

Vandalismus am Bushof ist Alltag



Nichts zu lesen: Schon seit Wochen hängen auf dem Bushof Simmerath keine Fahrpläne mehr aus, seitdem die Scheiben an der Fahrplanauskunft zertrümmert wurden. Foto: P. Stollenwerk

Wenn der Bauhof der Gemeinde Simmerath nach dem Rechten schaut, dann wissen die Mitarbeiter ganz genau, an welchen Plätzen es immer Arbeit gibt. Der Bushof in Simmerath gehört ganz sicher dazu. Müll und Vandalismus gehören hier zum Alltag. Die einst blauen Wartehäuschen sind übersät mit Farbschmierereien, die Regenfallrohre sind regelmäßig eingedrückt, die Sitze werden beschädigt und auf die Schieferabdeckung auf den Dächern wird regelmäßig eingeschlagen.

„Es gibt wohl kein Material, dass vor Vandalismus sicher ist“, klagt auch Günter Kaulen von der Strukturabteilung der Gemeinde Simmerath. Der Bauhof sei hier „sehr häufig“ im Einsatz. „Es ist ein Trauerspiel.“

  CDU Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen:

Die CDU ist dabei sich für eine bessere Situation am Bushof einzusetzen. Auch sind wir für sinnvolle Maßnahmen zu haben, die den ÖPNV-Standort Simmerath stärken.

Wir bitten die Verwaltung im Jahr 2013 in den zuständigen Fachausschüssen unter Zuhilfenahme von Fachleuten beraten zu lassen, welche Schritte notwendig und sinnvoll sind, die Missstände am Bushof zu beseitigen.

Ein Trauerspiel ist auch das jüngste Beispiel von Vandalismus. Bereits vor einigen Wochen wurden die Glasscheiben der Fahr- planauskunft zertrümmert. Vier solcher Vorrichtungen für die unterschiedlichen Linien mit insgesamt acht Scheiben stehen auf dem Bushof. Doch seit der mutwilligen Attacke sind die Kästen leer; es hängen keine Fahrplane mehr aus.

Damit die Fahrgäste nicht im Regen stehen, hängte der Regionalverkehr Euregio Maas/Rhein (RVE) als Sofortmaßnahme laminierte Fahrpläne aus, doch der gut gemeinte Service des Busunternehmens währte nur für einen Tag. Dann waren die vor Zugriff ungeschützt angebrachten Fahrpläne schon entwendet worden. Nun ärgern sich eine Reihe Fahrgäste jeden Tag darüber, dass sie sich hier an einem zentralen Punkt des öffentlichen Nahverkehrs nicht über die Busverbindungen informieren können.

Beim RVE weist man darauf hin, dass die Unterhaltung des Bushofs eine kommunale Angelegenheit sei, wobei man sehr wohl um das Problem des Vandalismus wisse, wie ein Mitarbeiter des Unternehmens betont.

Günter Kaulen kann unterdessen Abhilfe versprechen. Acht neue Scheiben sind inzwischen bestellt worden, die voraussichtlich in der nächsten Woche wieder eingebaut würden. Die Auftragsvergabe habe sich ein wenig in die Länge gezogen, weil für die Fahrplankästen teures Sicherheitsglas vorgeschrieben sei.

Zuvor waren bereits die Kabel für die Beleuchtung der Kästen abgeklemmt worden, um damit einer möglichen Gefahrenstelle vorzubeugen.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


MEINEMEINUNG

Vandalismus ist ein großes Übel unserer Zeit und nicht nur in Simmerath.

Es sind nur einige wenige Jugendliche, die unangenehm auffallen, aber leider eine große Wirkung mit ihren Aktionen erzielen und nicht selten Gleichaltrige zum Mitmachen animieren. Man sollte massiv gegen den Teil der Jugendlichen durch eine konsequente Verfolgung vorgehen.

Null Toleranz!

Mehrere gezielte Kontrollen in den Abend- und Nachtstunden. Dabei sollte auch verstärkt die Öffentlichkeit mit einbezogen werden und die Bürger sensibilisieren. Neben der stärkeren Präsenz des Ordnungsamtes in Zusammenarbeit mit der Polizei müssen aber vor allem Schulen und Eltern mit ins Boot geholt werden.

Webmaster

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath-Strauch

20.02.2013

Pumpspeicherkraftwerk:
„Nicht von vorneherein gleich das Schlimmste befürchten“
CDU-Kritik an Parteifreunden aus der Rureifel

.„Solange Trianel keine Detailplanung vorgelegt hat, sollte von politischer Seite auch keine Festlegung erfolgen“, warnte Bruno Löhrer, seit nahezu 20 Jahren Straucher Ortsvorsteher und von 1999 bis Mitte 2012 Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat Simmerath, vor Schnellschüssen gegen das geplante Pumpspeicherkraftwerk Rursee und gegen den Betreiber.

Bruno Löhrer:
Trianel hätte bei einigen Detailfragen durchaus etwas offensiver informieren können.“

Der Ort Strauch ist besonderem Maße von dem Großprojekt (die Kostenschätzungen reichen von 700 Millionen bis zu einer Milliarde Euro) in besonderem Maße betroffen, da zwischen Strauch und Parkplatz Buhlert das Oberbecken mit 7,6 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen gebaut werden soll. So nutzte Bruno Löhrer, der seinen Rückzug aus der kommunalpolitischen Arbeit angekündigt hat, den kürzlich stattgefundenen Parteitag des CDU-Ortsverbandes Strauch, um Stellung zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk zu beziehen.

Die jüngst aufgestellten Forderungen der FDP Simmerath, die auf kritische Distanz zum Pumpspeicherkraftwerk ging, könne er in großen Teilen nur unterstützen, sagt Löhrer im Gespräch mit der Lokalredaktion. Bei der Realisierung eines solchen Großprojektes seien dauerhafte Nachteile für den Tourismus und die Wasserqualität des Rursees nicht hinnehmbar. Löhrer: „Es wäre doch verrückt, wenn wir die äußerst positive touristische Entwicklung am Rursee der letzten Jahre aufs Spiel setzen würden.“ Von daher sei es auch im Sinne der Simmerather CDU, dass bestimmte Forderungen eingehalten werden müssten.

Nicht vertretbar sei es für ihn allerdings, dass „von vorneherein die schlimmsten Befürchtungen angenommen werden.“ Auch vor Ort stehe man in der Verpflichtung und der Verantwortung, insbesondere nach der Katastrophe von Fukoshima, die Energiewende nach vorne zu bringen.

„Kein Verständnis“ zeigt er somit auch für die Haltung der Parteifreunde aus Nideggen und Heimbach, die den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Rursee kategorisch ablehnten. Damit falle man auch der Bundes-CDU in den Rücken bei deren Bestrebungen den Ausbau erneuerbarer Energien zu forcieren. Bruno Löhrer: „Mit einer einer starren Anti-Haltung erzielt man keinen Fortschritt sondern erzeugt Stillstand“, appelliert er auch an die Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber.

Zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee erhofft sich Bruno Löhrer jetzt bald klare Aussagen durch den Betreiber, zumal ja auch der Wasserverband Eifel-Rur einen umfangreichen Forderungskatalog aufgestellt habe. Die kritischen Stimmen seien auch deshalb so laut geworden, weil „Trianel bei einigen Detailfragen durchaus etwas offensiver hätte informieren können.“

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


„Kunstrasensportplatz
ist das Verdienst der CDU“

Bei der CDU-Versammlung in Strauch hob Ratsherr Bruno Löhrer auch hervor, dass der beabsichtigte Bau eines Kunstrasenplatzes in Simmerath das Verdienst der CDU-Mehrheitsfraktion sei.

Hier, zwischen Sporthalle und Schwimmbad, entsteht der neue Kunstrasensportplatz

Niemals wäre man auf die Forderung der SPD eingegangen, 400.000 Euro für einen einfachen Rasenplatz „auf einer Sumpfwiese“ zu investieren. Sofort nach Erzielen des Schulkompromisses und einer Neuvermessung des Geländes zwischen Hauptschule und Schwimmhalle habe die CDU die Chance erkannt, hier einen Kunstrasenplatz zu bauen, der durch die neue Situation nun auch ein anderes Gewicht erhalten habe.

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Nordeifel

15.02.2013

Sekundarschule Eifel startet im Sommer

Nach einer langen und arbeitsreichen Phase der Vorbereitung ist es geschafft: Die Sekundarschule Nordeifel kann zum Schuljahr 2013/14 an den Start gehen. Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens für die neue Schulform wurden die Ergebnisse mit großer Spannung erwartet.

Am Hauptstandort der Schule in Simmerath an der Walter-Bachmann-Straße wurde mit weit mehr als 75 angemeldeten Kindern die entscheidende Hürde der notwendigen Anmeldezahlen genommen. Die Voraussetzungen für den dreizügigen Standort der Sekundarschule Nordeifel in Simmerath sind damit bereits jetzt erfüllt.

„Wir freuen uns, dass mit der Sekundarschule ab Sommer 2013 ein neues zukunftsweisendes Schulangebot für die Region an den Start gehen kann und danken den Eltern für das in die Sekundarschule gesetzte Vertrauen“, so die Bürgermeister der vier beteiligten Kommunen Hürtgenwald, Monschau, Roetgen und Simmerath, die als künftiger gemeinsamer Träger des Schulzweckverbandes auftreten werden.

Am Standort Hürtgenwald (Kleinhau) ist zum jetzigen Zeitpunkt die erforderliche Anzahl der Anmeldungen noch nicht ganz erreicht. Hier mussten sich 50 Schüler anmelden, damit die beiden parallelen Eingangsklassen starten können. Da Eltern nach weiteren Anmeldeterminen gefragt haben, unter anderem, weil noch nicht alle Aufnahmeentscheidungen der weiterführenden Schulen erfolgt sind, haben sich die Verantwortlichen entschieden, weitere Anmeldetermine an folgenden Tagen anzubieten: Montag, 18. Februar, Dienstag, 19. Februar, und Mittwoch, 20. Februar, jeweils von 15 bis 18 Uhr am Standort Hürtgenwald, August-Scholl-Straße 4, Hürtgenwald-Kleinhau (Schulsekretariat, Telefon 02429/94400).

Genehmigung liegt vor

Alle Beteiligten zeigten sich Donnerstagnachmittag zuversichtlich, auch für den Standort Hürtgenwald in Kürze die fehlenden Anmeldungen zu erreichen. Nach dem 20. Februar sollen alle Eltern zeitnah in persönlichen Anschreiben über die nächsten Schritte der Sekundarschule Nordeifel informiert werden.

Die Bezirksregierung hatte bereits mit Bescheid vom 25. Januar die Genehmigung zur Errichtung der Sekundarschule Nordeifel erteilt, einschließlich der Kooperation mit den Gymnasien in Monschau und Vossenack. Vorausgegangen waren Informationsveranstaltungen über die neue Schule und eine Elternbefragung.

Bei den vier Informationsveranstaltungen hatten sich rund 400 Eltern eingefunden. Anschließend waren die Eltern von über 800 Grundschülern der Klassen drei und vier in den vier Kommunen befragt worden, ob sie ihr Kind an der neuen Sekundarschule anmelden würden. Die Auswertung der Fragenbögen hatte bereits erkennen lassen, dass es in Simmerath wohl keine Probleme geben würde, mit drei Klassen zu starten, während am Standort Hürtgenwald das Ergebnis etwas zurückhaltender ausgefallen war.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

05.02.2013

Schwarz-gelbe Mehrheit für Haushalt

„Auch in einem angenehmen politischen Klima“ dürfe es erlaubt sein, den Haushalt abzulehnen, meinte SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim fast entschuldigend bei der abschließenden Beratung des Simmerather Haushaltsplanes, und CDU-Vertreter Ulrich Offermann wollte niemanden zu nahe treten, indem „Andersgläubige“ in der Opposition bekehren wolle.

Zur finanziellen Gesamtsituation der Gemeinde Simmerath erläuterte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns im Rahmen der Etatberatungen 2013, dass „unter den gegebenen Rahmenbedingungen“ selbst bei einem totalen Einfrieren aller freiwilligen Leistungen ein Haushaltsausgleich der Gemeinde nicht machbar sei. Hermanns verwies auf den kontinuierlichen Rückgang der Schlüsselzuweisungen und auf die aktuelle Entwicklung der vom Land geplanten Veränderungen des Flächenansatzes bei den Zuweisungen. Dies sei ein klarer Nachteil für die ländlichen Kommunen und würde für Simmerath einen Verlust von 450 000 Euro bedeuten.

Mit politischem Respekt, trotz einiger verbaler Ausrutscher, behandelten sich die Volksvertreter der fünf im Gemeinderat vertreten Parteien bei der Verabschiedung des Etats 2013, doch von einer Einigung war man soweit entfernt wie das Defizit im Haushalt groß ist.

So wurde der der Haushaltsplan 2013, der eine Deckungslücke von 3,9 Millionen Euro aufweist, auch lediglich mit den Stimmen von CDU und FDP unter Dach und Fach gebracht; die übrigen 13 Oppositionsvertreter von SPD, UWG und Grünen stimmten dagegen.

Die geplanten Ausgaben, so lautete der Hauptkritikpunkt, seien der schwierigen Finanzlage der Gemeinde Simmerath nicht angemessen; angebracht sei vielmehr ein strikter Sparkurs.

„Ohne Investitionen würde Stillstand eintreten“, warnte CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen, wohl wissend, dass auch die Mehrheitsfraktion einen sparsamen Umgang mit den Gemeindefinanzen übe. Selbst wenn es nicht gelinge, einen ausgeglichenen Haushalt 2013 vorzulegen, bleibe Simmerath auch in den nächsten Jahren das Abrutschen in den Nothaushalt erspart.

Wirklich schmerzlich für die Gemeinde sei, dass das Land mit einem „Taschenspielertrick“ versuche, den ländlichen Raum zu benachteiligen, indem der Flächenansatz geändert werde. Mit dem Schulkonsens, der verbesserten DSL-Versorgung, dem neuen Kunstrasen-Sportplatz für Simmerath und dem neuen Feuerwehrgerätehaus Woffelsbach setzte der Haushalt 2013 Zeichen.

Poschen: „Noch haben wir einen gewissen Gestaltungsspielraum, den wir im Sinne einer positiven Weiterentwicklung der Gemeinde nutzen sollten.“ Hierzu zähle die Umgestaltung der kleinen Hauptstraße in Simmerath wie auch der Umbau des Rathausplatzes. Gerade im Hinblick darauf, dass sich Simmerath immer mehr zu einem beliebten Wohnort für Senioren entwickele, sei künftig „Barrierefreiheit von größter Bedeutung.“

SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim warnte allerdings davor, „der Verlockung der Fördergelder zu erliegen.“ Es gelte, über den Augenblick hinaus zu schauen, denn mit 1,9 Millionen Euro Neuverschuldung liege diese über der Tilgungsrate und das Eigenkapital werde weiter verzehrt.

Harzheim mahnte zur Sparsamkeit: „Wir müssen genau überlegen, was wir wirklich benötigen und was wichtig für die weitere Entwicklung der Gemeinde ist.“ Bedauerlicherweise sei die Sanierung des Hauptschulgebäudes aus dem Ruder gelaufen. Sie werde teurer als geplant und zudem einen weniger guten Energiestandard erreichen. Die Verwaltung sei aufgefordert, der Überwachung des Generalplaners intensiver nachzukommen.

Als nicht ausgereift bezeichnete Harzheim die Planungen für kleine Hauptstraße und Rathausplatz, die zudem finanziell nicht zu verantworten seien. „Dringenden Handlungsbedarf“ sehe er dagegen am Bushof Simmerath, der zum „Schandfleck“ geworden sei.

FDP-Fraktionssprecher Hermann-Josef Bongard sah trotz finanzieller Engpässe keine Anlass zur Resignation, vielmehr sehe man dadurch angespornt, die „überaus positive Entwicklung“ der Gemeinde Simmerath weiterhin aktiv in die Hand zu nehmen. So betrachte die FDP den Etat 2013 als gelungenen Kompromiss zwischen notwendiger Haushaltsdisziplin und Chancennutzung für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

UWG-Sprecher Stephan Weber warnte davor „blindlings Investitionen zu tätigen“, selbst wenn eine Maßnahme wie der Umbau des Rathausplatzes bezuschusst werde. Auch die Neugestaltung der kleinen Hauptstraße dulde noch Aufschub. „Der Maßstab des Handelns“ dürfe sich allein an der Frage orientieren, „wie künftige Generationen finanziell über die Runden kommen.“

Grünen-Sprecher Klaus Stockschlaeder sah im Haushalt generell den falschen Ansatz. Er hätte mehr „Geben statt Nehmen“ und damit damit Signale einer Verbesserung für die Bürger gesehen.

Bernd Goffart (CDU) verwies darauf, das keine Kommune im Umfeld eine solche positive Entwicklung wie Simmerath genommen habe. Die Gemeinde entwickelte sich zum Aushängeschild, und der seinerzeit prognostizierte Rückgang der Bevölkerung sei bislang nicht im angekündigten Maße eingetreten.

Marc Topp (SPD) relativierte allerdings die Erfolgsbilanz: „Einige Dinge sind nicht so gut gelaufen.“ Als Beispiel nannte er verteuerte Sanierung der Hauptschule, die Planung für Umgestaltung des Rathausplatzes und kleine Hauptstraße in Simmerath. Solche Projekte solle man verantwortlich diskutieren, „sobald eine ausgereifte Planung vorliegt.“

Haushaltsrede 2013 des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christoph Poschen

aufrufen (pdf)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

05.02.2013

Neue Simmerather Schwimmhalle besteht ihre Feuertaufe
Zum ersten Mal seit 40 Jahren einen offiziellen Wettkampf ausrichtet


Die Wettkampfeinweihung hat die neue Simmerather Schwimmhalle an der Walter-Bachmann-Straße am Sonntag glänzend überstanden. Dort wurden erstmals die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) der Bezirksklasse ausgetragen, und bei den Aktiven und Inaktiven der Schwimmabteilung der Hansa Simmerath sah man nach dieser Feuertaufe strahlende Gesichter.

Dies lag sowohl an den Ergebnissen, als auch am emsigen Organisationsteam, das einen reibungslosen Ablauf sicherstellte. Hiervon konnte sich auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns überzeugen, der den Wettkämpfen im „Simmbad“ einen Besuch abstattete.

Darüber hinaus wurde dort auch noch ein Stück lokaler Schwimmgeschichte geschrieben, da die Hansa-Schwimmer zum ersten Mal seit 40 Jahren einen offiziellen Wettkampf ausrichteten.

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 03-Aug-2013

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