CDU Gemeindeverband Simmerath

Presse-Berichte

 





Juli 2013

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2013 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
Juli 2013
Windpark Lammersdorf
Geld vom Land
Rathausplatz: Ende der Debatte
Sportplatz
Heidbüchelstraße
Schnelles Netz Hechelscheid



Simmerath-Lammersdorf

18. Juli 2013

Windpark-Projekt:
Belastung soll nur gering ausfallen
 

Von: Karl-Heinz Hoffmann

Nachdem das umstrittene Pumpspeicherwerk vom Tisch ist, will die Gemeinde mit dem geplanten neuen Windpark im Lammersdorfer Wald ihr zweites ehrgeiziges Energieprojekt vorantreiben.

Hinter dem Areal an der B 399, auf dem bereits auf privater Basis acht Windräder betrieben werden, soll der neue Windpark mit acht bis zehn Windrädern im Lammersdorfer Wald auf einer Fläche von 253 Hektar entstehen: Im Vergleich zu den jetzigen Windrädern (Nabenhöhe 103 Meter) sind diese mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Gesamthöhe von 190 Metern deutlich höher. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Der Planungsausschuss hatte Ende Juni den entsprechenden Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes zum Ausbau der Windenergienutzung gefasst und stellte nun in einer Bürgerinformation in der Grundschule Lammersdorf das Projekt vor.

Gut 70 interessierte Bürger waren dieser Einladung gefolgt, um sich von Vertretern der Gemeinde, der „Stawag solar GmbH“, dem vermutlichen Betreiber „juwi renewalble“ und dem Planungsbüro Becker aus Kall über den neuen Windpark in Kenntnis setzen zu lassen.

Hierbei herrschte trotz geplanter umweltfreundlicher Energiegewinnung vor bei den Bewohnern der Waldsiedlung, die am nächsten an der neuen geplanten Windkraftzone wohnen, nicht nur eitel Freude. Bedenken zu Immissionsgeräuschen und Schlagschatten wurden vorgebracht.

Die betroffenen Anwohner konnten jedoch weitgehend beruhigt werden. Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Jürgen Förster vom Bauamt mitteilten, haben man die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsflächen auf 1000 Meter ausgeweitet und die Schallimmissionen würden auch nur 35 dBA (deutlich weniger als bei den jetzt bestehenden Anlagen) betragen. Hermanns erläuterte hierzu: „Für die Waldsiedlung wollen wir nur eine geringe Belastung akzeptieren“.

Zuvor hatte er stolz verkündet, dass in Simmerath bereits 2011 gut 76 Prozent des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien (Wind, Photovoltaik, Biomasse) erzeugt worden war. Die Gemeinde habe ein Interesse, dieses Potenzial auszubauen.

Zu den für die neuen Anlagen zu opfernden Waldflächen hielt Hermanns fest, dass die Standorte mit Gemeindeförster Dietmar Wunderlich sorgfältig abgestimmt worden seien. Dieser sprach von Eingriffen in verträglichem Maße im Waldgebiet, das von einfachen Fichtenmonukulturen bestimmt werde. Wunderlich sah auch die Chance, an den Standorten der Windräder die Strukturen mit Laubholz anzureichern. Hermanns hielt im Hinblick auf die saubere Energiegewinnung fest: „Ich denke, dass der Eingriff vertretbar ist, wenn man bedenkt, dass wir die ersten Betroffenen sind, wenn im belgischen Atomkraftwerk Tihange etwas passiert.“

Natürlich würden sich für den Gemeindehaushalt auch nicht unerhebliche Einnahmen durch den neuen Windpark ergeben. Auf Nachfrage nannte Hermanns hierzu jährliche Pachteinnahmen im sechsstelligen Bereich, die den Gemeindehaushalt entlasteten und damit letztlich dem Bürger zukommen würden.

Bernd Becker vom gleichnamigen Planungsbüro in Kall hatte eingangs das Energieprojekt im Lammersdorfer Wald detailliert vorgestellt. Auf dem 253 Hektar großen Areal südöstlich der B 399 sollen acht bis zehn Windräder entstehen, die sich von der Höhe her deutlich von den acht Windrädern des im Privatbesitz auf Weideflächen befindlichen Windparks (Domäne) abheben. Die Nabenhöhe der neuen Räder wird 140 Meter (bestehende Anlagen 103 Meter) und die Gesamthöhe 190 Meter (140 Meter) betragen. Aufgrund der Höhe werden die neuen Stromerzeuger mit „Befeuerungsanlagen“ (Blinklichtern) versehen sein.

Keinen Einfluss gehabt

Dass nach jetzigem Stand nicht die Firma Enercon, deren Windräder auf der Domäne ihre Rotoren drehen, Betreiber des neuen Windparks werden soll, wurde aus der Versammlung heraus von Frank Ewert moniert. Er verwies dazu auf die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Firma. Hierzu erläuterte Hermanns, dass man darauf durch ein europaweites Ausschreibungsverfahren keinen Einfluss gehabt hätte und sich nun die Firma „juwi renewalble“ als Betreiber herauskristallisiert habe. Die „juwi renewable IPP Beteiligungs GmbH“ ist neben der „Enwor GmbH“ (10 Prozent) 50-prozentiger Partner der „Stawag solar GmbH“.

Das Areal des geplanten Windparks im Lammersdorfer Wald, war im Rahmen einer Windkraftpotenzialstudie als geeigneter Standort ermittelt worden. In dem 75 Seiten dicken Dokument, das im Mai dem Planungsausschuss vorgelegt wurde, waren akribisch alle Flächen ermittelt worden, die neben dem bestehenden Windpark Strauch-Michelshof in Frage kamen.

Neben dem nun vorgestellten 253 Hektar großen Areal südöstlich der B 399, wurde darin auf der anderen Straßenseite der B 399 gleichfalls eine Zone von gut 200 Hektar ausgewiesen, die zwar für die Windenergie geeignet ist, jedoch in der Trinkwasserzone (Wasserschutzgebietszone II) der Dreilägerbachtalsperre liegt. Von Seiten der Verwaltung war daher vorgeschlagen worden, zunächst nur die Bereiche außerhalb dieser Wasserschutzgebietszone (17 Hektar) als Windkraftzone auszuweisen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

18. Juli 2013

Geld vom Land: „Kein Grund für Freudensprünge“

168 000 Euro für Monschau, 141 000 Euro für Roetgen. Simmerath muss nach Gesetzesänderung 58 000 Euro zurückzahlen.

168 000 Euro für die Stadt Monschau und 141 000 Euro für die Gemeinde Roetgen: Auch in der parlamentarischen Sommerpause ruht die Landesregierung nicht. Nachdem das Landeskabinett eine Änderung des so genannten Einheitslastenabrechnungsgesetzes (ELAG) gebilligt hat, gibt es für viele Kommunen in NRW ein nicht erwartetes Urlaubsgeld. Für den SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling war diese Reform überfällig, sie beseitige „Ungerechtigkeiten aus den vergangenen Jahren, die die alte schwarz-gelbe Vorgängerregierung hinterlassen hat“.

Doch nicht alle Kommunen können jubeln: Die Gemeinde Simmerath muss aufgrund der Gesetzesänderung 58 000 Euro zurückzahlen, da ihr in den Jahren 2007 bis 2011 ein zu hoher Betrag zugewiesen wurde.

Mit Gelassenheit hat der zukünftige Kämmerer der Gemeinde Roetgen, Manfred Wagemann, die Nachricht vom zusätzlichen Geld aufgenommen. Er sieht „keinen Grund für Freudensprünge“, befürchtet vielmehr, dass durch zu erwartende neue finanzielle Forderungen an die Gemeinde die Summe sich schnell relativieren werde. Wagemann sagt dies mit Blick auf die vom Landeskabinett beschlossene Solidaritätsumlage, die steuerstarke Kommunen künftig für finanzschwache aufbringen müssen. Deshalb ist für Wagemann auch Abwarten das Gebot der Stunde. Sollte sich bei den genauen Zahlen tatsächlich ein Überschuss für Roetgen ergeben, dann werde die Rückzahlung ohnehin im Haushaltsplan verschwinden, um das aktuelle Defizit von 3,3 Millionen Euro abzubauen. Seitens der Kommunalaufsicht sei man angehalten, jede Möglichkeit der Haushaltskonsolidierung zu nutzen.

Auch Monschaus Kämmerer Franz-Karl Boden sieht durch die Rückzahlung des Landes keine markante Veränderung in der Monschauer Haushaltswirtschaft. Er freue sich dennoch „über jeden Euro, der der Senkung des Defizits in Höhe von 3,9 Millionen Euro dient“. Die Erstattung werde daher auch nicht dazu verwendet, um Wünsche zu erfüllen, sondern im Haushaltsplan verrechnet.

Ausgleich dank Gewerbesteuer

Diese Rückzahlung, räumt Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ein, sei im Haushaltsplan natürlich nicht eingeplant, andererseits sehe er aber schon eine Finanzierungsmöglichkeit, da die Gemeinde deutlich höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer als kalkuliert erwarte. Das biete die Chance, im Ergebnis-Haushalt 2014 diese in Rede stehenden 57 000 Euro zu finanzieren.

Mit Sicherheit werde die Forderung des Landes aber keine negativen Auswirkungen auf die Umsetzung anderer Maßnahmen in der Gemeinde Simmerath haben. Als Beispiel nennt Hermanns die Sanierung des Rathausplatzes, die pro Jahr mit 8000 Euro über einen Zeitraum von 40 Jahren im Ergebnis-Haushalt aufgeführt sei. Angesichts der nun fälligen Rückzahlung in Höhe von 57 000 Euro sei eine jährliche Ratenzahlung in Höhe von 8000 Euro eine vergleichsweise überschaubare Größenordnung. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

11. Juli 2013

Bürgereingabe zu Rathausplatz zurückgewiesen

Von: P. St.

Keinen Grund sehen Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sowie die CDU/FDP-Mehrheit des Gemeinderates von der im Tiefbauausschuss beschlossenen Variante für die Umgestaltung des Rathausplatzes in Simmerath abzuweichen, die zu 50 Prozent vom Land bezuschusst werden soll. Kurz vor der Ratssitzung am Donnerstag war eine Bürgereingabe eingegangen, die anregte unter Einbeziehung von Barrierefreiheit eine kostengünstigere Lösung für die Umgestaltung des Platzes zu wählen.

Nach kontroverser und teils intensiv geführter Debatte wies der Rat bei 12 Gegenstimmen jedoch das Ersuchen der beiden Petenten, Mario Genter und Roland Linzenich aus Lammersdorf, zurück. Diese hatten als alternative bauliche Maßnahme zur großen Lösung vorgeschlagen, dass die Beseitigung der Treppenstufen auch ohne Anhebung des Rathausplatzes erreicht werden könne und die Herstellung einer „flachen Rampe“ vorgeschlagen.

„Mit deutlich weniger Geldeinsatz“ könne somit die gleiche Wirkung erzielt werden. Die Unterzeichner, die auch eine Bürgerinitiative vertreten, die das Ziel verfolgt, den gefassten Beschluss über die Umgestaltung wieder aufzuheben, betonen dabei, dass sie sich weder gegen „notwendige Instandhaltungen“ noch gegen die Schaffung von Barrierefreiheit aussprechen würden, wohl aber „gegen die Verschwendung von Steuergeldern.“ In diesem Zusammenhang verwiesen sie auf die wachsende Verschuldung der Gemeinde, die Neuaufnahme von Krediten und die finanzielle Belastung für kommende Generationen. Aus Sicht des Steuerzahlers ergebe sich sogar eine doppelte Belastung, da auch der Landeszuschuss für Platz-Umgestaltung über Steuern und Abgaben finanziert werden müsse.

Eine ganz andere Rechnung machte allerdings Bürgermeister Hermanns auf und stützte sich dabei auf die Kalkulation des für die Gemeinde tätigen Planungsbüros Becker. Bei einer stufenweisen Sanierung des Platzes werde die Gemeinde zunächst mit 100.000 Euro für notwendige Sofort-Maßnahmen belastet sowie mit weiteren 156.000 Euro (auf fünf Jahre) und noch einmal 338.000 Euro (auf die nächsten15 Jahre). Die Kosten von 594.000 Euro bei dieser zeitlich gestreckten Variante seien nicht förderfähig. Weder eine umfassende Barrierefreiheit noch eine Aufwertung des Platzes werde damit erreicht. Die Verwaltung spricht von „Flickschusterei“. Demgegenüber stehe die beschlossene Ausbauvariante mit einer vollständigen Barrierefreiheit und attraktiven Gestaltung als Gemeindemittelpunkt. Von den 650 000 Euro Gesamtkosten würden 328.000 Euro durch die in Aussicht gestellte Landesförderung finanziert. Bei einer Abschreibung über 40 Jahre bedeute dies eine jährliche Belastung von 8000 Euro für den Gemeindehaushalt. Dies sei unter dem Strich somit auch die wirtschaftlichste Lösung.

Bestärkt sieht sich die Verwaltung auch durch Auffassung der Bezirksregierung, dass durch das Projekt Rathausplatz keinerlei negative Auswirkungen auf die aktuelle und mittelfristige Finanzplanung der Gemeinde Simmerath zu erwarten seien. Zudem habe Regierungspräsidentin Gisela Walsken bei ihrem Besuch der Gemeinde Simmeath am 12. Juni die Sanierung des 35 Jahre alten Platzes in der vorgesehenen Form begrüßt.

Dennoch konnten sich Befürworter und Kritiker der Maßnahme in der nachfolgenden ausführlichen Debatte nicht annähern.

CDU-Sprecher Christoph Poschen zeigte sich überzeugt davon, dass die Gemeinde „die langfristig finanziell günstigere Variante“ gewählt habe, mit der das Konzept der Barriereifreiheit und Aufwertung des Platzes am besten umgersetzt werde.

Den Anspruch der Barrierefreiheit sah SPD-Sprecher Gregor Harzheim aber nur bedingt als erfüllt an, denn das Rathaus behalte in diesem Punkt seine Defizite. Daher sei die SPD auch geneigt, der Eingabe der Bürger zu folgen, eine kostengünstigere Variante zu wählen. Außerdem zeigte sich Harzheim in Sorge um die Reduzierung von Parkplätzen.

In diesem Punkt aber verwies der Bürgermeister darauf, dass es Teil des Beschlusses sei, auf dem rückwärtigen Rathausparkplatz etwa 10 Plätze für die Allgemeinheit bereitstellen und ersatzweise für die Mitarbeiter neue Parkplätze im Umfeld des Rathauses zu schaffen.

Für Ulrich Offermann (CDU) war angesichts der bekannten Fakten die gesamte Debatte nicht mehr nachvollziehbar. Offenbar gehe es nur noch um „sture Gegenargumente“ mit der Absicht, „dem Bürgermeister zu schaden.“

Während Klaus Stockschlaeder (Grüne) nach der Kenntnis der beiden Kostenvergleiche „eine neue Sicht der Dinge“ gewonnen hatte, betrachtete Gisela Kampshoff-Enderle die Konzeption des Rathausplatzes noch nicht als ausgereift. Solange nicht alle Interessen berücksichtigt worden seien ("Es gibt auch den Wunsch von älteren Bürgern nach weniger Parkplätzen und weniger Verkehr auf dem Platz") könne sie nicht zustimmen.

Claus Brust (UWG), auch Unterstützer der Bürgerinitiative, sah es als beste Lösung an, „mit wenig Geld zwei Rampen zu bauen“, um die Barriereifreiheit des Rathausplatzes herzustellen. In seiner Funktion als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses möchte Brust zudem Akteneinsicht in die Vereinbarungen mit der Seniorenresidenz Simmerath nehmen, ob diese in der Pflicht stehe, sich an den Kosten für die Umgestaltung des Rathausplatzes zu beteiligen, ehe Hans-Josef Hilsenbeck (CDU) dann zu später Stunde das Ende der Debatte beantragte.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

11. Juli 2013

Weg für den neuen Kunstrasensportplatz ist frei

Von der ehemaligen Schwimm- und Turnhalle in Simmerath ist nur eine Halde zerkleinerter Bauschutt übriggeblieben. im letzten Quartal soll damit begonnen werden, das Geröll abzutragen und für den Straßenbau im neuen Wohngebiet alter Sportplatz zu verwenden. Foto: P. Stollenwerk

Nach anfänglichen Irritationen und kontroversen Diskussionen ist inzwischen der Weg frei für den Bau eines neuen Sportplatzes in Simmerath. Zwischen neuer Schwimmhalle und top-sanierter Sporthalle der Hauptschule wurde in diesen Tagen mit den vorbereitenden Maßnahmen begonnen.

Ab Anfang Juni ging es Schlag auf Schlag: Die Städteregion erteilte die Baugenehmigung und die Untere Wasserbehörde hatte auch keine Bedenken. Das neue Sportgelände liegt direkt am Kranzbruchvenn.

Die Entwicklungsgesellschaft Simmerath als Bauherr hat dann umgehend ein hiesiges Straßen- und Landschaftsbauunternehmen mit den Erarbeiten beauftragt. Entstehen soll im künftigen Schul-und Sportzentrum ein vollwertiger Kunstrasenplatz mit Kunststofflaufbahn und Weitsprunganlage.

„Die Maßnahme läuft sehr positiv an“, sagte jetzt Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in der Sitzung des Tiefbauausschusses, der über den aktuellen Sachstand unterrichtet wurde. Zum erfreulichen Gesamtbild trägt auch bei, dass mit der Hansa-Gemeinschaft Simmerath Einvernehmen über die zu erbringende Eigenleistung des Vereins erzielt wurde.

Marc Topp (SPD) freute sich darüber, dass es gelungen sei, auch noch eine Laufbahn mit Weitsprunganlage an diesem idealem Standort zu integrieren.

Auch Gisela Kampshoff-Enderle (Grüne) begrüßte diese Entscheidung, zeigte sich aber verwundert darüber, dass die zusätzliche Finanzierung in Form eines Dringlichkeitsbeschlusses erfolgt sei. Immerhin handele es sich um die beträchtliche Summe von 70.000 Euro.

Der Bürgermeister verwies jedoch darauf, dass dieser Beschluss Anfang Juni fraktionsübergreifend und einvernehmlich in der Gesellschafterversammlung erfolgt sei.

Insgesamt kostet der Kunstrasenplatz im rückwärtigen Bereich der künftigen Sekundarschule jetzt 470.000 Euro. Dieses Budget ist im Haushaltsplan 2013 bereitgestellt.

Den Zeitplan für die Fertigstellung des neuen Sportplatzes könnte man als sehr sportlich bezeichnen. Bis Ende Novemmber 2013 soll die Anlage fertig sein.

Den alten Simmerather Sportplatz kann man unterdessen nur noch erahnen. Die Natur hat den einstigen Naturrasen zurück erobert, und die Wildblumen sprießen zwischen dem schon im Frühjahr abgeholzten Baumgürtel und einigen wenigen übriggeliebenen Einzelbäumen, die sich nun frei entwickeln können.

Von der ehemaligen Schwimm- und Turnhalle ist nur eine Halde zerkleinerter Bauschutt übriggeblieben, die sich wie einer steinerner Deich über knapp 50 Meter Länge und fünf Meter Höhe entlang der Sportplatzstraße zieht. Doch schon in absehbarer Zeit werden die Anwohner wieder freie Sicht haben und auch nicht mehr durch Staubfahnen bei Trockenheit belästigt werden. Bei der Vermarktung des neuen Baugebietes soll es ebenfalls Schlag auf Schlag gehen. In Kürze soll eine Bekanntmachung erfolgen, dass Bewerber sich für die rund 50 zur Verfügung stehenden Grundstücke vormerken lassen können. Entlang der Sportplatz- und Lohmühlenstraße könnte dann schon bald die Bebauung starten. Die Entwicklungsgesellschaft Simmerath geht davon aus, dass im letzten Quartat 2013 mit den Erschließungarbeiten begonnen wird und damit auch schrittweise der Geröllberg abgetragen wird. Der weitere Zeitplan soll bei der nächsten Gesellschafterversammlung am Freitag festgelegt werden. Das aus Kostengründen zwischengelagerte Material soll als Unterbau für die neuen Anwohnerstraße verwendet werden.

Außerdem soll im Internet auch in Kürze eine Plattform freigeschaltet werden, wo sich Interessenten konkret über das neue Baugebiet informieren können.

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath

02. Juli 2013

Heidbüchelstraße:
Großes Interesse an der Bürgerversammlung
Sperrung der Heidbüchelstraße mittels eines Pfostens vom Tisch ?



Nach Auffassung eines Anwohners, der die Verkehrssituation in der unteren Simmerather Heidbüchelstraße (Richtung Bickeratherstraße) seit Jahren kritisch beobachtet, hat das im Jahre 2012 vom Straßenverkehrsamt der Städteregion Aachen aufgestellte Schild und Tempo 30, seine Wirkung verfehlt.


Das Schild, so ließ er die Verwaltung wissen, finde kaum Beachtung. Allein eine echte Sperrung der Straße mittels eines Pfostens, im Einmündungsbereich Simrodstraße, könne die gewünschte verkehrsberuhigende Wirkung erzielen. Damit wiederholte der Bürger seine bereits vor Jahren aufgestellte Forderung.

Wegen der Vielzahl unterschiedlicher Anwohnermeinungen, hat der Verkehrsausschuss die Gemeindeverwaltung beauftragt, hierzu die Anwohner auch der umliegenden Straßen zu befragen. Auf der von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns einberufenen, sehr gut besuchten Bürgerversammlung, wurden die Möglichkeiten einer Verbesserung ausgiebig diskutiert. Einige Anwohner berichteten, dass der Verkehr seit letztes Jahr erheblich abgenommen habe. Vor allen Dingen sei die Benutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge stark zurückgegangen, was auf einem Gespräch des Gemeinderatsmitgliedes Josef Mohren mit den Landwirten zurückzuführen ist.

Eine Sperrung mittels eines Pfostens, wurde von einer großen Mehrheit abgelehnt. Auch eine Verkehrsberuhigung durch Fahrbahnschwellen komme nicht in Betracht.

In Anwesenheit des Verkehrsingenieurs, Arno Crombach, von der Städteregion Aachen, des Beigeordneten Roger Nießen, Bruno Wilden vom Ordnungsamt der Gemeinde, sowie des Ortvorstehers Stefan Haas, einigte man sich darauf nochmals eine aktuelle Verkehrserhebung durchzuführen. Eine Woche lang werden die Fahrzeuge gezählt und deren Geschwindigkeit gemessen. Außerdem soll das Verkehrsschild, von der Bickeratherstraße her kommend, näher an die Einfahrt zu Heidbüchelstraße versetzt werden.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns schlug abschließend vor, eine weitere Bürgerversammlung im Rathaus nach Durchführung der Verkehrserhebung durch die StädteRegion im Herbst einzuberufen, bevor sich dann der zuständige Verkehrsausschuss mit der Angelegenheit befasst. Dies begrüßten die Anwesenden. H.D.

Quelle: H.D.


Simmerath-Steckenborn-Hechelscheid

27. Juni 2013

Schnelles Netz rückt näher

Hechelscheid ist der am schlechtesten versorgte zusammenhängende Ortsteil in der Gemeinde Simmerath. 2014 erfolgt der DSL-Ausbau.




Das Glasfaserkabel liegt bereits in Hechelscheid: Im kommenden Jahr soll dann der Netzausbau erfolgen. Foto: P. Stollenwerk

Auch für den Steckenborner Ortsteil Hechelscheid hat die Zeit des Wartens auf mehr Tempo bei der Internet-Nutzung bald eine Ende. Im Jahr 2014 sollen im Haushaltsplan der Gemeinde Simmerath Mittel für den Netzausbau bereit gestellt werden. Das beschloss jetzt der Strukturausschuss der Gemeinde Simmerath.

An der Notwendigkeit der Maßnahme äußerte niemand Zweifel, zumal Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns vom „am schlechtesten versorgten zusammenhängenden Ortsteil“ in der Gemeinde sprach.

Telekom legte nach

Aufgrund eines Förderantrages waren der Gemeinde Beihilfen für den Netzausbau gewährt worden.

Darauf waren Netzanbieter aufgefordert worden, für die unterversorgten Bereiche in Kesternich, Rurberg, Woffelsbach und Hechelscheid technische Lösungen anzubieten. Die Telekom erhielt schließlich den Zuschlag für die Maßnahme. Bei der Ausschreibung für Hechelscheid wurde jedoch kein geeignetes Angebot eingereicht.

Die schnelle Leitung führt künftig von Strauch über Steckenborn und Hechelscheid nach Woffelsbach. Diese Arbeiten für die Verlegung des Hauptkabels, auch durch Hechelscheid, sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Da nun also bereits ein Glasfaserkabel in Hechelscheid liegt, wurde die Telekom um ein weiteres Angebot gebeten. Diese legte daraufhin ein Angebot über 17 000 Euro nach. Nach dem Ausbau würden in Hechelscheid Anschlüsse bis zu 50 MBit/s zur Verfügung stehen. Die Gemeinde erteilte den Auftrag und die Telekom sagte eine Realisierung innerhalb der nächsten zwölf Monate zu.

Bewusst soll der Ausbau nicht in Zusammenhang mit der laufenden Maßnahme gestellt werden, da Hechelscheid nicht unter das Förderprogramm fällt und für 2013 auch keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Trotz aktuell nicht vorhandener Mittel ermächtigte der Strukturausschuss die Verwaltung, Haushaltsmittel in Höhe von 35 000 Euro (das Teilstück Auf der Höhe bis Ende Wolfsgasse will die Verwaltung als separaten Auftrag vergeben) für 2014 bereitzustellen.

In der ersten Jahreshälfte soll der Ausbau in Hechelscheid erfolgen. (P. St.)


Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 03-Aug-2013

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