Presse-Berichte

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Juni 2011

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2010 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
Juni 2011
Baum abgesägt
CDU / Gemeinschaftsschule
Kulturfestival 2011

Ravel-Radweg Fragen?


Simmerath

24.06.2011

Johannisnacht:
Baum abgesägt

In der Johannisnacht wurde in Simmerath an Schröders Eck ein 30 Jahre alter ortsprägender Laubbaum abgesägt und gestohlen. Die Gemeinde erstattete Anzeige und stellt Strafantrag gegen Unbekannt. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizei oder an die Gemeinde Simmerath erbeten. Die Gemeinde hat für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 200 Euro ausgegesetzt.

Quelle: Eifeler Zeitung


Monschau/Simmerath

21.06.2011

« Deutliche Öffnung der CDU zur Gemeinschaftsschule»

Die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen zum neuen Schuljahr wird vielerorts im Lande diskutiert - bekanntlich auch in Monschau und Simmerath.

Eine heftige Diskussion findet derzeit auch in Düsseldorf zwischen Landesregierung und Opposition um eine langfristige Ausrichtung der Bildungspolitik im Lande statt. Doch ein Schulfrieden ist derzeit nicht in Sicht, zumal die CDU einem von Ministerpräsidentin

«Klares Bekenntnis» zum Gymnasium unverzichtbar

Hannelore Kraft anberaumten Gipfelgespräch am kommenden Freitag fernbleiben wird. Als Hauptgrund für die Absage gibt die CDU an, dass Kraft auch die Linkspartei eingeladen habe, die die Christdemokra ten nicht Verhandlungspartner akzeptieren. Abgesehen davon stört sich die CDU auch an der Form der Einladung, indem einseitig ein Termin festgelegt worden sei.

Trotz der momentanen Verunsicherung um eine langfristig gesicherte Schulpolitik hält der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz fest, dass der Inhalt der Diskussion nichts mit dem Verfahren zu tun habe. «Wir müssen uns aufeinander zu bewegen, damit endlich Ruhe an der Schulfront einkehrt.»

Die Frage der Einrichtung von Gemeinschafts schulen vor Ort stehe außerhalb dieser Diskussion, sagte der Stolberger Parlamentarier am Montag. In den Reihen der Landes-CDU sei inzwischen «eine deutliche Öffnung» zur Gemeinschaftsschule hin festzustellen, auch wenn man mit Recht die Frage stellen dürfe, ob es Sinn mache, in den beiden Eingangsklassen einer Gemeinschaftsschule nach gymnasialen Standard zu unterrichten.

Für Axel Wirtz ist ein «klares Bekenntnis» zum Gymnasium unverzichtbarer Bestandteil des Schulsystems. Was das Schicksal der Realschulen betreffe, so müsse man im Rahmen einer Neustrukturierung diese Schulform fortentwickeln.

Unberührt von der Debatte in Düsseldorf seien die Entscheidungen vor Ort. Es sei Sache der Kommunen und des Elternwillens, ob Gemeinschaftsschulen eingerichtet werden sollten. Dies gelte auch für die von der Stadt Monschau beantragte Gemeinschaftsschule. Wirtz sieht trotz des Einladungs-Eklats, dass innerhalb der Landes-CDU «die Chancen nie größer waren, die Gemeinschaftsschule zu etablieren.» Es mache keinen Sinn, «übergeordnete Ideologien» voranzustellen.

Gerne vernimmt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter diese Kunde, wenngleich man in Monschau vom zeitlichen Ablauf her «keine Not» habe. In Monschau wolle man mit der Gesamtschule erst im nächsten Jahr starten. Sicher sei jetzt schon, dass Monschau keine Genehmigung mehr für einen Schulversuch erhalte, auch wenn es in den vorliegenden Ratsbeschlüssen heißt, dass Monschau und Simmerath sich am Schulversuch beteiligen wollten. Grundlage ist ein Gerichtsurteil zur Gesamtschule, wonach für einen solch tiefgreifenden Einschnitt in die Schullandschaft eine gesetzliche Grundlage erforderlich sei, so das Gericht.

Margareta Ritter zeigte sich zuversichtlich, dass das Schulgesetz geändert werde. Diese würde für die Kommunen zudem eine gesicherte gesetzliche Regelung schaffen. Es müssten dann allerdings noch «ergänzende Ratsbeschlüsse» gefasst werden.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

03.06.2011

Kulturfestival 2011:
Kampf gegen Windmühlen am Rathaus

«Baut hier ein Zirkus auf?», fragten sich viele Simmerather, als am Vortag von Christi Himmelfahrt fahrendes Volk auf dem Platz dem vor dem Musikpavillon aufschlug.

In der Tat waren es Artisten, Künstler, Sänger und Dompteure, die sich im Schatten des Rathauses für ein großes Spektakel einrichteten.

Spätestens als dann eine Windmühle aufgebaut wurde, dämmerte es den Schaulustigen, denn wer kennt nicht Geschichte von Don Quichotte, dem Ritter von der traurigen Gestalt, der einer Sinnentäuschung erliegend gegen Windmühlen kämpft?

Einen spektakulären und phantasievollen Auftakt des Kulturfestivals der Städteregion lieferte das Straßenthaeter «Gajes» mit seiner speziellen Interpretation von «Don Quixotte» vor dem Rathaus in Simmerath.

Foto: P. Stollenwerk

« Es gibt keine erste Reihe»

Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur in einer ungewohnten Form der Darbietung bildete am Donnerstagabend in Simmerath den Auftakt zum Kulturfestival 2011 der Städteregion. Das Theater «Gajes» aus den Niederlanden hat den 400 Jahre alten und unsterblichen Roman von Miguel de Cervantes als Grundlage genommen, um die Geschichte von «Don Quixotte» (so ist die alte Schreibweise) ins 21.Jahrhundert zu transformieren.

Bei am Abend plötzlich absinkenden Temperaturen fanden sich sich rund 300 Besucher bei freiem Eintritt ein, die aufgrund der teils fremdartigen Requisiten wohl nicht so recht wussten, was in den kommenden 60 Minuten wohl erwarten würde.

«Es gibt keine erste Reihe, Ihr seid alle mittendrin», stimmte die Truppe auf den weiteren Verlauf des Abends ein. Und auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns war bereit, sich überraschen zu lassen: «Wir dürfen uns auf einiges gefasst machen», meinte er zur Begrüßung.

Gleich zu Beginn wirbelten einige Stelzengänger die Schaulustigen auf und starteten spektakulär das aktionsreiche Geschehen, denn die Zuschauer spielen beim Straßentheater Gajes, das in Polen schon vor 30.000 Zuschauer spielten und 2009 beim Straßentheaterfestival in Holzminden den begehrten Publikumspreis gewann, eine wichtige Rolle.

Gajes macht Theater für alle Sinne, Es gibt keine Bühne und keinen Vorhang. Mitten unten den Zuschauer spielen die parodistischen Szenen auf das edle Rittertum. Da wird plötzlich ein riesiges, rostiges Pferdeskelett durch die Reihen gezogen oder eine Wäscheleine stürzt über den Köpfen des Besucher zusammen. Da gilt es, immer wachsam zu bleiben, denn vor teils skurrilen Szenenwechseln und überschäumendem Ideenreichtum ist man nie sicher. Schön zu sehen, dass man auf diesem Platz auch richtig kreativ sein kann.

Der Ort machte mit

Wer vor drei Jahren in Einruhr das Stück «Alice im Wunderland» von der gleichen Truppe gesehen hatte, durfte sich erneut auf eine kurzweilige Reise ins Reich der Phantasie freuen. Die teilweise chaotisch wirkenden Szenen waren ebenso fein abgestimmt wie auch der pointierte Humor. Die Figur des tragikomischen Ritter Quixotte bietet vielfach Gelegenheit, menschliche Unzulänglichkeiten und und verpasste Romantik zu skizzieren.

Die Geschichte des Möchtegern-Ritters, der immer wieder scheitert, aber nie aufgibt, begeisterte die Zuschauer, die nicht mit Beifall für die mitreißende Darbietung sparten.

Diesem Dank schloss sich auch der Bürgermeister an, der der Städteregion Aachen sowie der künstlerischen Leiterin des Festivals. Dr. Nina Mika-Helfmeier, für deren Engagement dankte. Noch bis Mitte September werden im Rahmen des Kulturfestivals 13 Veranstaltungen in zehn Kommunen stattfinden.

Besonderer Dank für das Gelingen der Veranstaltung in Simmerath gebührte aber auch dem Ortskartell, dass sich intensiv um die Ausstattung des Platzes, die Vorbereitung und die Gesamt-Organisation gekümmert hatte. Mit im Boot waren neun Jugendliche des Vereins «Jugend aktiv», die als Helfer und Statisten bei der Aufführung und zuvor bei den Proben im Einsatz waren.

Bestens aufgehoben fühlte sich auch die Theatercrew, die familiäre Atmosphäre und die freundliche Aufnahme in Simmerath wohl zu schätzen wusste.

Das Kulturfestival 2011 der Städteregion wird am Wochenende in Imgenbroich fortgesetzt. Am Sonntag, 5. Juni, heißt es ab 21 Uhr Klassik in der Kirche». Begleistet von der Pianistin Tatiana Kudinova singt die Sopranistin Maria Mironova in der Pfarrkirche St. Josef bekannte Opernarien und Lieder. Zudem wird Mario Triska, bekannt durch seine Interpretationen von Zigeunermsuik eine Auswahl seines Repertoires spielen.

Gleichzeitig wird der Lichtkünstler Jörg Rost das Kirchenschiff in ein neues Licht tauchen und durch wechselnde Farben für ungewohnte Blickwinkel sorgen. Architektonische Details werden dabei herausgehoben. Zum Abschluss des musikalischen Abends, der auch das Dorfjubiläum beendet, gibt es dann noch ein Feuerwerk.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Lammersdorf-Roetgen

Ravel-Radweg: Noch gibt es viele ungelöste Fragen

01.06.2011

Ravel-Radweg-Ausbau in Lammersdorf (Foto: Münker)

Dürfen Pferde und Mofas auf dem Ravel-Radweg nutzen? An welchen Stellen hat der Rettungsdienst Zugang zur Strecke? Welcher Rettungsdienst ist zuständig - der belgische oder der deutsche?

Wird es eine einheitliche Beschilderung geben? Woher weiß der gestürzte Radfahrer, wo genau er sich befindet? Es gibt eine Vielzahl unbeantworteter Fragen zur neuen Radroute. Angesichts noch großer Probleme, die es zu lösen gilt - wie Streckenführung oder die Querungen großer Straßen - wirken diese Fragen wie die Feinschicht auf dem Radweg. Gestellt werden sie jetzt dennoch, auch wenn vielerorts noch die Tragschicht fehlt und der Weg - obwohl schon stark frequentiert - noch nicht freigegeben ist.

Auch im Roetgener Touristikausschuss wurde nachgehakt. Ausgangspunkt war ein Antrag der SPD, die die Verwaltung gebeten hat, sich mit den Roetgener Geschäftsleuten an einen Tisch zu setzen, um eine einheitliche Beschilderung im Ort und damit auch entlang der Ravel-Route und des Eifelsteigs zu planen. Die Kosten dafür sollen aber die Nutznießer der Schilder tragen. Stephan Speitkamp (CDU) begrüßte den Vorschlag, sprach sich aber für Orientierungstafeln aus, damit nicht Schilder im Wildwuchs sprießen. Der Runde Tisch mit den Geschäftsleuten soll, so der Beschluss, alsbald einberufen werden. Bürgermeister Manfred Eis betonte jedoch, dass all diese Fragen, auch die der Beschilderung, gemeinsam mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Städteregion geklärt werden müssten. Die drei Nordeifel-Kommunen müssten sich als eine Region präsentieren und intensiv mit Belgien zusammenarbeiten.

Auf die belgische Zuständigkeit verwies indes auch die Städteregion im Zusammenhang mit dem Einspruch des Naturschutzbundes Nabu gegen die Trassenführung im Bereich Paustenbach. «Dies liegt in der Kompetenz der belgischen Behörden», mochte man sich an der Zollernstraße dazu nicht weiter äußern.

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 01-Okt-2011

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