Presse-Berichte

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März 2012

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2012 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
März 2012
Haushalt 2012
Norbert Röttgen
Norbert Röttgen
Wohnraum, Zuwachs
2.77 Millionen
Norbert Röttgen kommt
LED Werbetafeln
Ortsumgehung Kesternich
Mitgliederversammlung 2012
Frühlingserwachen in der neuen Mitte




Erste Liga
Beim Thema Energiewende spielt Simmerath inzwischen bundesweit in der ersten Liga, denn sollte es zur Umsetzung des Pumpspeicherkraftwerkes Rursee durch den Stadtwerkeverbund Trianel kommen, dann würde in der Nordeifel das viertgrößte Wasserkraftwerk entstehen und Simmerath wäre eine führende Adresse bei der Nutzung alternativer Energien.

Simmerath vorne
Ehe bis zum Jahr 2015 der Baubeschluss fällt (von den verbliebenen in der Prüfung befindlichen Standorten hat Simmerath derzeit beste Chancen) gibt es noch viel Diskussions- und Informationsbedarf.

Tourismus sicherstellen
Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns: «Der Tourismus am Rursee ist ein bedeutendes Standbein für die Gemeinde Simmerath. Daher ist es wichtig sicherzustellen, dass die hohe touristische Funktion des Rursees mit attraktivem Wassersport auch künftig gewährleistet bleibt.»

Nächste  Information
Die nächste Gelegenheit bietet sich kurz nach Ostern, wenn die Gemeinde Simmerath zu einer weiteren Bürger-Informationen einladen wird, ist es doch das Ziel aller Beteiligten mit einer offensiven Informationspolitik die Bürger, seien es Befürworter oder Bedenkenträger, frühzeitig einzubinden.

Simmerath

Hirschrott muss nicht länger warten
Straße soll 2013 endlich ausgebaut werden

Der mit einem Defizit von 2,8 Millionen Euro belastete Haushaltsplan 2012 der Gemeinde Simmerath kann zwar keine Freudensprünge auslösen, aber bei der Vorberatung im Hauptausschuss zeigten sich Verwaltung und Ratsvertreter zumindest erleichtert darüber, dass Simmerath nicht in einen Nothaushalt abgerutscht ist.

„Es gibt keinen Grund zur Zufriedenheit“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der aber dennoch über einen gewissen Gestaltungsspielraum verfügen kann.

Für diesen Spielraum dürften auch die Bürger aus Hirschrott dankbar sein, denn nach mehrmaliger Verschiebung soll verbindlich im Jahr 2013 die Straße zwischen Erkensruhr und Hirschrott nun endlich ausgebaut werden.

Dieser Ausbau war auch Inhalt eines Änderungsantrages von CDU-Sprecher Bruno Löhrer. Mit der verbindliche Zusage wolle man den Bürgern auch ein „Signal geben.“ Stärker möchte die CDU das Augenmerk auch auf die Verbesserung der Wirtschaftswege richten. So sollen für 2013 und 2014 schon jetzt je 75?000 Euro für die Sanierung vorgemerkt werden. In diesem Zusammenhang merkte Siegfried Lauscher (SPD) an, dass der Sanierungsaufwand noch steigen werde, wenn nicht bald die Bäume entlang der asphaltierten Wege entfernt würden, deren Wurzelwerk massive Schäden verursache.

SPD-Sprecher Gregor Harzheim sah das Thema Wirtschaftswege ein wenig anders und beantragte die Kosten für deren Sanierung in diesem Jahr um 20?000 Euro auf 30 ?000 Euro zu senken.

Abschied will die SPD auch vom Neubau der Naturkundlichen Bildungsstätte in Lammersdorf und von jedweden Planungskosten nehmen und das Projekt ganz aus dem Etat streichen. Harzheim: „Das können wir uns nicht leisten.“

Höhere Parkgebühren?

Chancen zur Einnahmenverbesserung sehe man am Rursee. Hier sollten die Parkgebühren „moderat“ angehoben werden, von 1,50 auf zwei Euro für drei Stunden, und von drei auf vier Euro für das Tagesticket.

Eine Vielzahl von Änderungswünschen stellte Stephan Weber (UWG) zur Diskussion, zog aber eine Reihe Vorschlägen auch gleich zurück, nachdem ihm schlüssig erläutert wurde, wo Handlungsbedarf besteht.

In der Sitzung des Gemeinderates am 17. April wird der Etat 2012 verabschiedet; im Hauptausschuss zeichnete sich eine breite Zustimmung ab. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

Volle Konzentration auf die Energiewende

18.03.2012

Vom bisher schönsten Frühlingstag des Jahres am Rursee hat Norbert Röttgen nur noch die Reste gesehen. Der Bundesumweltminister, der am Freitag die Gemeinde Simmerath besuchte lief schon gewaltig seinem Zeitplan hinterher, als er, dennoch völlig stressfrei wirkend, mit gut 45 Minuten Verspätung im Rurberger Antoniushof eintraf, wo ihn über 250 Gäste erwartungsfroh und mit Beifall empfingen.

Mit Beifall wurde Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen in Begleitung seines Gastgebers, Simmeraths
Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (li.) im Rurberger Antoniushof empfangen. Foto: P. Stollenwerk

Das abendliche Panorama des Eiserbachsees mit dem Honigberg im Hintergrund ließ sich nur noch erahnen, als Röttgen gemeinsam mit seinem Gastgeber, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, später auf die Terrasse der guten Stube am Rursee schritt, um den Besuch ausklingen zu lassen. Die Romantik trat allerdings rasch in den Hintergrund, da der Abend für den derzeit stark gefragten NRW-Politiker im Kreis Düren noch seine Fortsetzung fand.

Keine Zeit für Diskussion

Besser hätte der auf Vermittlung des CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt stattgefundene Ministerbesuch nicht terminiert werden können, denn nach der Auflösung des Düsseldorfer Landtags Anfang letzter Woche und der daraufhin schlagartig erfolgten Ausrufung von Dr. Norbert Röttgen als Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, hatte der Besuch des Landesvorsitzenden der NRW-Vorsitzenden eine neue Dimension erhalten, was auch dazu beigetragen haben dürfte, dass das Publikumsinteresse erstaunlich groß war.

Doch der Wahlkämpfer Röttgen hielt sich ganz gezielt zurück, seine volle Konzentration galt dem zentralen Thema des Abends - der Energiewende. Bei diesem Thema spielt die Gemeinde inzwischen bundesweit in der ersten Liga, denn sollte es zur Umsetzung des Pumpspeicherkraftwerkes Rursee durch den Stadtwerkeverbund Trianel kommen, dann würde in der Nordeifel das viertgrößte Wasserkraftwerk entstehen und Simmerath wäre eine führende Adresse bei der Nutzung alternativer Energien.

Doch ehe bis zum Jahr 2015 der Baubeschluss fällt (von den verbliebenen in der Prüfung befindlichen Standorten hat Simmerath derzeit beste Chancen) gibt es noch viel Diskussions- und Informationsbedarf.

Diskutiert wurde an diesem Abend in Rurberg wegen des knappen Zeitfensters des Ministers nicht, auch wenn einige Kritiker des Projektes, insbesondere jene, die vom touristischen Nutzen der Rurtalsperre profitieren, gerne zu Wort gekommen wären und sich schon auf einen Schlagabtausch vorbereitet hatten.

Die nächste Gelegenheit dazu wird sich kurz nach Ostern bieten, wenn die Gemeinde Simmerath zu einer weiteren Bürger-Informationen einladen wird, ist es doch das Ziel aller Beteiligten mit einer offensiven Informationspolitik die Bürger, seien es Befürworter oder Bedenkenträger, frühzeitig einzubinden. Diese Absicht unterstrich auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns: «Der Tourismus am Rursee ist ein bedeutendes Standbein für die Gemeinde Simmerath. Daher ist es wichtig sicherzustellen, dass die hohe touristische Funktion des Rursees mit attraktivem Wassersport auch künftig gewährleistet bleibt.»

Ebenso werde man auch die Sorgen und Ängste der Land- und Forstwirtschaft ernst nehmen. Simmerath wolle bei der Energiewende seinen Beitrag leisten, wobei Hermanns auch nicht verschwieg, «dass sich hierdurch auch eine zusätzliche Einnahmequelle für die Gemeinde Simmerath und damit für die Bürger ergeben kann.»

Trianel-Chef Sven Becker und Projektleiter Dr. Markus Hakes informierten kurz und kompakt über den derzeitigen Sachstand beim Rursee-Kraftwerk. «Der Rursee bietet ein erhebliches Potenzial», sagte Hakes, wohl wissend, dass ein Konsens mit dem touristischen Potenzial hergestellt werden muss. Eines konnten die Trianel-Verantwortlichen bereits versichern: Beim Betrieb des Pumpspeicherkraftwerkes soll der Pegelhub des Rursees die Zwei-Meter-Marke nicht überschreiten, und, so versicherte Hakes: «Ab einem Rurseepegel von 260 Metern wird der Betrieb des Kraftwerkes eingestellt.»

Weniger auf das konkrete Projekt am Rursee als vielmehr auf das «große nationale Gemeinschaftsprojekt» Energiewende, das Norbert Röttgen als «Marathonlauf, der gerade gestartet ist», bezeichnete, konzentrieren sich die Aussagen des Ministers, der sich an diesem Abend als Wahlkämpfer einfach nicht aus der Reserve locken ließ. Fragen nach seiner möglichen politischen Zukunft als NRW-Ministerpräsident nach den Neuwahlen am 13. Mai wich der smarte Aufsteiger in der NRW-CDU elegant aus: «Die Politik muss auch unabhängig von Wahlterminen für den Bürger berechenbar bleiben.»

Freibier für die Geduldigen

Wohl nichts mit Wahlkampf hatte auch eine spontane Einladung von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Städteregionsrat Helmut Etschenberg zu tun, die die Bürger im Anschluss noch zu «einem oder zwei Getränken» in den Antoniushof einluden, um sie für das geduldige Warten auf den Minister zu entschädigen. Von diesem Angebot wurde rege Gebrauch gemacht.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

16.03.2012

Röttgen outet sich als „Voreifeler“

Der Bundesumweltminister kommt mit Verspätung nach Rurberg. Speicherkraftwerke als strategische Komponente der Energiewende. Christdemokrat warnt vor einem Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen.

   

Schwein gehabt: Mit allerhand hübschen Andenken aus der Nationalparkgemeinde Simmerath reiste Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (2. v. re.) von Rurberg aus weiter nach Düren. Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und der bisherige Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (von links) flankieren den Gast. Foto: Heiner Schepp

Der sorgsam ausgearbeitete Zeitplan war rasch Makulatur. Erst hieß es, der hohe Gast verspäte sich um 20 Minuten, dann war von „bis zu einer Stunde Verspätung“ die Rede. Schließlich betrat Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen um 17.46 Uhr an der Seite von Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns den Antoniushof, wo rund 250 Gäste bereits den Ausführungen des Trianel-Geschäftsführers Sven Becker lauschten. Denn das in Aachen sitzende Energieversorgungsunternehmen und sein Mammutprojekt „Speicherkraftwerk Rursee“ waren der Anlass für den Besuch des christdemokratischen Bundesministers.

Die Eifel-Visite hatte im Laufe der Woche Fahrt aufgenommen, nachdem der Düsseldorfer NRW-Landtag sich aufgelöst und die Union flugs Norbert Röttgen als Spitzenkandidaten nominiert hatte. Es sei für ihn dennoch keine Frage gewesen, „diesen Termin einzuhalten, auch wenn Sie sich sicherlich vorstellen können, was gerade bei uns los ist“, beteuerte Dr. Röttgen.

Bei diesem Hinweis blieb es, der Gast aus Berlin konzentrierte sich vor einer bunt gemischten Zuhörerschar aus Christdemokraten, Vertretern aller anderen Parteien und vielen Bürgern auf seinen allgemein gehaltenen Vortrag zum Thema „Energiewende“. Diese sei ein „nationales Gemeinschaftswerk“, dass sich aber gerade erst auf den Anfangskilometern eines Marathons bis zum Jahr 2050 befinde. „Die im Sommer beschlossene Energiewende war der Startpunkt; jetzt gilt es sie zu gestalten“, unterstrich der Bundesumweltminister. Dr. Röttgen bezeichnete die Speicherkraftwerke, wie eines nun möglicherweise in Simmerath entstehe, als „strategische Komponente der Energiewende“, ermöglichten diese doch eine sichere Versorgung in Ergänzung zu den schwankenden Energielieferanten Wind und Sonne.

Der CDU-Landesvorsitzende bezog auch Stellung zum Konflikt zwischen dem Vorantreiben erneuerbarer Energien und dem Eingriff in die Landschaft. „Windparks sind Eingriffe, die man abwägen muss“, sagte Dr. Röttgen und warnte vor allem davor, immer mehr landwirtschaftliche Flächen für solche Zwecke zu opfern.

Des Bürgermeisters Bitte

Röttgen bezog damit auch Stellung zu einer Bitte, die unmittelbar zuvor Simmeraths Bürgermeister Hermanns dem Minister angetragen hatte: „Um die Energiewende nachdrücklich und konsequent umzusetzen, ist es meines Erachtens unbedingt notwendig, die Anforderungen zur Umsetzung großer regenerativer Projekte zu erleichtern bzw. zu reduzieren“, regte Hermanns an, im Bundesnaturschutzgesetz den Bau und Betrieb solcher Anlagen „nicht als auszugleichenden Eingriff“ zu werten.

Man werde, suchte der Gast nach Konsens, „in der Sache noch viel miteinander kommunizieren“, denn Vieles von dem, was sich gerade entwickle, sei „für uns alle Neuland“.

Zur Kommunikation mit den interessierten Bürgern kam es dann aufgrund des engen Zeitplans nicht mehr, Dr. Norbert Röttgen sagte aber einen weiteren Besuch in der Nordeifel zu, denn Simmerath setze sich mit Projekten wie dem Speicherkraftwerk „mit an die Spitze einer modernen wirtschaftlichen Entwicklung“. Nachdem der gebürtige Meckenheimer Röttgen sich als „Voreifeler“ geoutet hatte, schlug ein fragender Journalist schließlich doch noch die Brücke zwischen der rasanten aktuellen Landespolitik und dem eigentlichen Grund des Röttgen-Besuchs: „Bei so vielen grünen Ansichten – wären Sie nicht der ideale Minister für eine schwarz-grüne Landesregierung...?“(hes)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

16.03.2012

Diskussion über Wohnraum, Zuwachs und Investoren

Noch leuchten die «I-Walls» nicht in Simmerath, doch haben sie schon für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Auch die Mitglieder des CDU-Ortsverbands Simmerath, die sich am Donnerstag im Hotel «Zur Post» trafen, befassten sich mit der Thematik.

  

Helmut Brandt MdB (Mitte) besuchte die Parteifreunde in Simmerath. Unser Bild zeigt (v. li.) Josef Mohren, Karl-Heinz Hermanns, Stefan Haas, Stephan Braun, Helmut Brandt, Günter Kaulen, Bernd Goffart, Hans-Josef Hilsenbeck und Manfred Prommenschenkel. Foto: Anneliese Lauscher

Stefan Haas, Simmeraths Ortsvorsteher und Ratsmitglied, hält die geplanten I-Walls für eine tolle Sache. Von den zwei mal drei Meter großen Tafeln («im Prinzip eine beleuchtete Litfasssäule», so Stefan Haas) sind fünf oder sechs geplant, auch in Kesternich und Lammersdorf soll ein Standort sein.

Sie sollen für Simmerather Geschäfte und Vereinsveranstaltungen werben, nachts werden sie ausgeschaltet. «Wenn man sich die Hauptstraße ansieht, wird man feststellen, dass sich ihr Bild sehr verändert hat», so Stefan Haas. «Wir werden immer mehr solcher Bauten wie im Kraremann-Karree bekommen. Simmerath kann sich dem Fortschritt nicht entziehen.»

Lieber in Simmerath als in Berlin

Er trat einigen Gerüchten entgegen: «Ich höre immer wieder, wir hätten in Simmerath zwei oder drei Investoren, die den Ort umkrempeln. Es sind mindestens zwei Hände voll. Mir ist lieber, dass die in Simmerath investieren als in Köln oder Berlin.»

Bernd Goffart, der dem CDU-Gemeindeverband vorsteht, stimmte ihm zu: «Wir brauchen Wohnraum, wir brauchen Zuwachs, wir brauchen Investoren. Wir sind froh, dass hier in Simmerath investiert wird.» Und der Bürgermeister, Karl-Heinz Hermanns, bedankte sich ausdrücklich bei Gewerbetreibenden, die viel Geld in die Hand nehmen: «Jeder, der in Simmerath sinnvoll in Wohn- und Arbeitsplätze investieren will, ist herzlich willkommen.»

Zum Thema «I-Walls» erläuterte er, die Standorte seien noch nicht festgelegt, und das Genehmigungsverfahren laufe noch. Er hält sie für eine Möglichkeit der effizienten Werbung.

Aus der Ratsarbeit informierte Stefan Haas, er hob einige Projekte heraus, die realisiert werden können: Die neue Schwimmhalle kann spätestens im September eröffnet werden; in der Fuggerstraße soll aus dem Spielplatz ein Generationenplatz werden.

Den Beschwerden einiger Familien aus der Heidbüchelstraße über zu schnell fahrende, gigantisch große Traktoren sei nachgegangen worden. Erstens würden Poller zur optischen Begrenzung aufgestellt und zweitens habe Josef Mohren mit den Landwirten gesprochen, die sich einsichtig gezeigt haben und versuchen werden, diese Straße nach Möglichkeit zu meiden.

Straße wird verbreitert

Seit der Kennzeichnung von Parktaschen auf dem Rathausparkplatz seien die Beschädigungen an Lampen und Fahrzeugen deutlich zurückgegangen, berichtete Stefan Haas.

Einige Projekte müssten geteilt oder verschoben werden, erläuterte er; es sei ja bekannt, dass der Haushalt der Gemeinde nicht viel Handlungsspielraum lasse. Hierzu ergänzte Bürgermeister Hermanns, es sei eine Verbreiterung der Einbahnstraße neben der Hauptstraße (Kirchplatz) geplant, 10.000 Euro seien für die Planung veranschlagt, für den Bau im Jahre 2013 dann 90.000 Euro.

Bezüglich der überraschend anstehenden Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen und dem kurzen Wahlkampf äußerte sich Bernd Goffart: «Unsere Aufgabe wird es sein, dafür zu sorgen, dass wir so viel Stimmen wie möglich bekommen. Was Frau Kraft erreicht hat, das beruht auf Schulden. Es sind zwar Mittel für die Kommunen umverteilt worden, aber wir in Simmerath bekommen weniger als vorher; denn die Umverteilung begünstigt die SPD-Hochburgen im Ruhrgebiet.»

Zur eigenen Haushaltsituation meinte er: «Wir haben es geschafft, den Nothaushalt zu vermeiden. Wir und Baesweiler! Das sind die einzigen Kommunen in der Städteregion, denen das gelungen ist. Das kann nicht sein!»

Er wies auf die Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands am 24. März um 14 Uhr in Steckenborn im Saal Stollenwerk hin, auf der die Vertreter für die Vertreterversammlung zur Aufstellung des Landtagskandidaten gewählt werden.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

10.03.2012

Simmerath kann mit Minus von 2,77 Millionen Euro leben

Mit einem Fehlbetrag von 2,77 Millionen Euro geht die Gemeinde Simmerath in das Haushaltsjahr 2012. Während ein solcher Minusbetrag für viele Firmen die sofortige Insolvenz bedeuten würde, kann Simmerath mit dem Defizit leben.

«Die Finanzsituation in Simmerath ist nicht gut, in vielen Kommunen in NRW ist sie aber noch wesentlich schlechter,» charakterisierte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Lage der Gemeinde bei der Einbringung des Etats 2012 im Gemeinderat. Der Haushaltsplan weist einem Gesamtertrag von 29,65 Millionen Euro gegenüber Gesamtaufwendungen von 32,43 Millionen Euro auf.

Als wichtigstes Ergebnis hielt der Bürgermeister fest, dass trotz des Fehlbetrages Simmerath weiterhin ohne ein Haushaltssicherungskonzept auskomme und erst recht den Gang in den Nothaushalt vermeiden könne. Hermanns: «Die Gemeinde Simmerath bleibt auch weiterhin eigenverantwortlich handlungsfähig.»

Grund zur Euphorie aber gibt es Simmerath nicht, denn die Rurseegemeinde gehört zu jenen 119 Kommunen in NRW, die einen Haushaltsausgleich nur deshalb erzielen, weil sie auf ihre finanziellen Rücklagen zurückgreifen.

Karl-Heinz Hermanns erläuterte, dass von den 430 NRW-Kommunen nur noch 11 ihre Haushalte strukturell ausgleichen könnten. 144 Kommunen befänden sich im Nothaushaltsrecht und 42 davon drohe die Insolvenz.

Als Grundproblem des landesweiten Finanzmisere nannte Hermanns die unzureichende Finanzausstattung der Kommunen durch das Land, insbesondere die der kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Für die diese Kommunen seien vom Jahr 2000 bis 2012 die Schlüsselzuweisungen von 272 Euro auf 281 Euro (3,4 Prozent) pro Einwohner gestiegen, im gleichen Zeitraum sei für die kreisfreien Städte jedoch eine Steigerung von 291 auf 360 Euro (48,7 Prozent) zu verzeichnen.

Der Simmerather Bürgermeister sah es als dringend erforderlich an insbesondere bei den enormen Soziallasten die Kommunen stärker zu entlasten.

Trotz der schwierigen finanziellen Lage könnten wichtige Projekte (z.B. Hauptschule, Schwimmhalle, Sportplatz Simmerath) fortgeführt werden. Die Kommunalaufsicht habe den Haushalt 2012 bereits gesichtet und eine Genehmigung in Aussicht gestellt.

Ergänzt wurde die Etat-Bewertung des Bürgermeisters dann noch durch Bruno Laschet, den Leiter der Finanzabteilung. Demnach seien 2012 keine Steuerhöhungen geplant, selbst wenn mit einem Rückgang von 330.000 Euro die erwarteten Einnahmen bei der Gewerbesteuer nicht erfüllt worden seien. Auch aus seiner Sicht sei es das wichtigste Signal des Etats 2012, dass die Gemeinde Simmerath weiterhin handlungsfähig bleibe.

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath

14.03.2012

Bürger können den Minister treffen
Norbert Röttgen spricht über Speicherkraftwerk

Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, besucht am 16. März auf Initiative des Alsdorfer CDU-Abgeordneten Helmut Brandt die Eifelgemeinde Simmerath.

Der Bundesminister wird um 17 Uhr im Antoniushof in Rurberg eintreffen. Ein wichtiges Zukunftsprojekt der Region steht im Mittelpunkt des Besuches. Die Gemeinde Simmerath informiert den zuständigen Minister über die Planung bzw. die mögliche Umsetzung des Pumpspeicherkraftwerkes am Rursee. Dieses Projekt umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro und wäre ein großer Schritt zur langfristigen Nutzung regenerativer Energiequellen in der Städteregion.

Im Vorfeld des Besuches unterstreicht Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Bedeutung des Speicherkraftwerkes: „Das Projekt ist von großer Bedeutung für die Region, da es unterstreicht, dass die Wirtschafts- und Forschungsregion um Aachen nicht nur auf Fortschritt durch Know-how, sondern auch auf Nachhaltigkeit setzt.“

Standortentscheidung bis 2014

Der Aachener Stadtwerke-Verbund Trianel hat angekündigt, dass er sich bis zum Jahr 2014 für einen Standort des Pumpspeicherkraftwerkes entscheiden wird. Derzeit läuft ein bundesweites Prüfungsverfahren. Der Standort Simmerath ist dabei in der engeren Auswahl.

In der Bevölkerung, die frühzeitig in die Planungen eingebunden wurde, herrscht insgesamt eine positive Grundstimmung, wenngleich es auch kritische Stimmen gibt, die durch die lange Bauzeit und den wechselnden Pegelhub beim Betrieb des Kraftwerks mögliche negative Auswirkungen auf die wassersportliche und touristische Nutzung des Rursees sehen. Das zum Speicherkraftwerk gehörige Oberbecken soll auf der Freifläche Strauch-Buhlert realisiert werden.

Sollte es zur Realisierung kommen, dann entstünde in Simmerath das viertgrößte Pumpspeicherkraftwerk Deutschlands mit einer geplanten Leistung von 640 Megawatt – genug um eine Stadt der Größe Aachens mit Strom zu versorgen. Hermanns: „Das Pumpspeicherkraftwerk ist eine große Chance für die Region in die Zukunft zu investieren und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.“

Daher lädt die Gemeinde ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger der Städteregion und besonders der Gemeinde Simmerath zu diesem Termin nach Rurberg ein.

Um 17 Uhr wird der Bürgermeister den Minister im Antoniushof begrüßen und ihn gemeinsam mit Vertretern der Trianel GmbH über den aktuellen Sachstand informieren, ehe dann der Minister zum Thema Energiepolitik sprechen wird. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

10.03.2012

Werbung blinkt im bunten Wechselspiel
An Simmeraths Einkaufsstraßen sollen fünf so genannte „I-Walls“ aufgestellt werden. Sechs Quadratmeter große LED-Tafeln.

„I-Walls“ sollen die Werbelandschaft in Simmerath aufmischen. Ein Antrag des Gewerbevereins wurde befürwortet. Ein Standort (Originalgröße) soll auch am Bushof sein. Fotomontage: Lars Harmens

Simmerath ist nicht Las Vegas, aber ein wenig Glanz von der bunten Glitzerwelt der Wüstenstadt im Westen der USA könnte man bald auch im Westen der Nordeifel erleben: Der Gewerbeverein Simmerath hat jetzt einen Antrag zur Aufstellung von Werbeanlagen im öffentlichen Verkehrsraum gestellt. Hierbei ist aber nicht an Holztafeln gedacht, die mit bunten Plakaten zugekleistert werden, sondern an den letzten Schrei aus der Werbebranche. Dabei handelt es sich um so genannte I-Walls. Das sind schwarze mit tausenden LED-Leuchtdioden ausgestattete elektronische Werbeflächen, die in kurzen Abständen wechselnd Bild- und Werbebotschaften aller Art ermöglichen. Zwei mal drei Meter groß sind die für Simmerath vorgesehenen I-Walls; fünf mögliche Standorte, einer davon in Lammersdorf, sind bereits ins Auge gefasst worden.

Erste Kommune in NRW

Auf den jeweils sechs Quadratmeter großen Flächen soll es noch in diesem Jahr im bunten Wechselspiel blinken, zumal der Simmerather Verkehrsausschuss jetzt der Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis bei einer Enthaltung zustimmte. Zuvor hatte der Ausschuss eine Demo-Anlage auf dem Rathausplatz bestaunen können. So weit bekannt, soll Simmerath der erste Ort in NRW sein, der mit dieser innovativen Werbetechnik im öffentlichen Verkehrsraum ausgestattet wird.

I-Walls bieten ganz neue Möglichkeiten, Werbebotschaften zu verbreiten. Neben der klassischen Werbung der Gewerbetreibenden kann die Werbeanlage auch von der Gemeinde Simmerath und den Vereinen als weiteres Medium genutzt werden.

Näher erläutert wurde die Welt der I-Walls von Lars Harmens aus Aachen, der in Zukunft die Aktivitäten des Gewerbevereins moderieren möchte. Der Gewerbeverein werde die Tafeln finanzieren, deren Nutzung wöchentlich buchbar sein soll. Im Wechsel von jeweils 30 Sekunden sollen drei bis vier unterschiedliche Werbebotschaften aufleuchten. Die Simmerather Shopping-Night oder der Frühjahrsmarkt können hier ebenso beworben werden wie Knaller-Angebote der Geschäfte oder das Bezirksschützenfest. Es gilt allein die Einschränkung, das bundesweit agierende Firmen keinen Zugriff erhalten werden, sondern die Botschaften sich auf die Gemeinde Simmerath beziehen müssen.

Langfristig sieht Werbefachmann Harmens in den I-Walls eine finanziell lohnende Anschaffung; die Bestückung einer herkömmlichen Plakatwand müsse man mit jeweils 500 Euro ansetzen. Die Kosten für I-Wall-Werbung sieht Harmens für die Gewerbetreibenden vergleichbar mit den Kosten „für eine Anzeige in der Tageszeitung.“ Werbung der Vereine setzt er mit schätzungsweise 50 bis 80 Euro pro Wand an.

Die Gemeinde Simmerath wird für die neuen Werbetafeln 273 Euro jährlich als Sondernutzungsgebühr pro Anlage dem Gewerbeverein in Rechnung stellen.

Grundsätzlich positiv bewertete der Ausschuss die neue Errungenschaft. Sowohl Sascha Schlepütz (CDU) wie auch Marc Topp (SPD) sahen zwar Einschnitte in die Dorfstruktur, aber auch in den Dörfern müsse man mit der Zeit gehen. Die konkrete Entscheidung über die Standorte solle aber in Absprache mit den Ortsvorstehern getroffen werden.

Auch Verkehr berücksichtigen

Als Standorte ins Auge gefasst worden sind: der Bushof Simmerath, Hauptstraße (Einmündung Im Römbchen), die Kammerbruchstraße (Privatgrund), Lammersdorf (Kirchstraße/ Höhe im Pohl), und Kesternich (Bundesstraße/Höhe Rurberger Straße).

Günter Mießen (Grüne) bat bei der Standortwahl darum, auch die Auswirkungen auf den fließenden Verkehr zu berücksichtigen. Der Landesbetrieb Straßenbau hatte bei einem Ortstermin keine Einwände erhoben.

Simmeraths Ortsvorsteher Stefan Haas sah, dass die Hauptstraße derzeit einem starken Wandel unterworfen sei. Die I-Walls trügen dieser Entwicklung Rechnung, wenngleich wohl „einige alteingesessene Simmerather von dieser Entwicklung nicht begeistert sein dürften.“ (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung



Simmerath/Kesternich

10.03.2012

Ortsumgehung:

Flinte nicht ins Korn werfen
Trotz Rückstufung: Trasse soll noch auf den Tisch

Eine Ortsumgehung der B 266 für Kesternich ist politisch gesehen vom Tisch, seitdem die Landesregierung die Prioritätenliste für Straßenbaumaßnahmen neu aufgestellt hat. Dabei wurde die Ortsumgehung Kesternich in den „nachrangigen Bedarf“ zurückgestuft. Aus der Sicht der Landesregierung soll das Verfahren „ruhend gestellt“ und damit abgeschlossen werden.

Mit dieser Regelung aber ist man bei der Gemeinde Simmerath nicht ganz glücklich, weil bereits eine Bürgerbeteiligung terminiert und die Festlegung der Trassenführung durch den Landesbetrieb Straßenbau kurz vor dem Abschluss stand. Die planende Behörde hatte im November des vergangenen Jahres die Planunterlagen bereits nebst Umweltverträglichkeitsstudie und Verkehrsgutachten der Gemeinde zugesandt. Zumindest den Verfahrensschritt des Linienbestimmungsverfahrens solle man noch zu Ende führen, meinte die Verwaltung und erhielt jetzt auch im Tiefbauausschuss Zustimmung für diese Auffassung.

Der Ausschuss beschloss bei seiner Sitzung am Donnerstagabend bei einer Gegenstimme, dass die Gemeinde Simmerath in Gesprächen mit dem NRW-Verkehrsministerium darauf drängen soll, das Linienbestimmungsverfahren für eine Ortsumgehung weiterzuführen und die Einstufung aus dem nachrangigen Bedarf wieder zurückzunehmen. Zudem gelte es auch, das wieder gestiegene Verkehrsaufkommen (s. Box) zu berücksichtigen.

Eine Ortsumgehung für Kesternich sei nach wie vor „sinnvoll und notwendig“, unterstrich Sascha Schlepütz (CDU). Daher sei es auch sinnvoll, eine Darstellung der Trassenführung als Diskussionsgrundlage zu präsentieren. Mit der Rückstufung sei dieser die Grundlage genommen worden.

Nach wie vor bedürfe es einer Ortsumgehung für Kesternich, meinte auch Marc Topp (SPD), der einen Sachstandsbericht über das Verfahren gewünscht hatte.

Reserviert betrachtete Günter Mießen (Grüne) die erneuten Aktivitäten. „Das wäre zugleich der Start für eine neue Diskussionsrunde.“ Dann rede man in fünf bis zehn Jahren noch immer über eine Umgehung, „die nie kommen wird.“ Außerdem blockiere man alternative innerörtliche Lösungen für eine Verkehrsführung.

Bruno Löhrer (CDU) betrachtete es als nicht angebracht, dass die Landesregierung ein Verfahren abrupt abbreche, und auch Ulrich Offermann, der Kesternicher Ortsvorsteher witterte noch Chancen: „Wir sollten beim Thema Ortsumgehung die Flinte noch nicht ins Korn werfen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Strauch

02.03.2012

Viel Lob für die Straucher
CDU-Ortsverband berichtete über umfassende Baumaßnahmen im Ort und in der Gemeinde. Die Vereine sind schon ins neue Pfarrheim umgezogen.

Der CDU-Ortsverband Strauch traf sich zur Mitgliederversammlung im neu renovierten Straucher Pfarrheim. Foto: Kornelia Breuer

Der Vorsitzende Bruno Löhrer begrüßte am Mittwochabend die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes im Pfarrheim in Strauch. Besonders hieß er den stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Andreas Hermanns, den Beigeordneten Roger Nießen, die Geschäftsführerin des Gemeindeverbandes Ulla Harth und den Internetbeauftragten Hajo Dautzenberg in Strauch willkommen.

Wahl des Bundestagskandidaten

Löhrer blickte auf das vergangene Jahr zurück: Der Ortsverband ist mit 34 Mitgliedern stark genug, um einen Vertreter für die Wahl des Bundestagsabgeordneten zu stellen, im späteren Verlauf wurde Bruno Löhrer dazu vorgeschlagen.

Roger Nießen berichtete aus der Verwaltung und überbrachte den Dank der Verwaltung an die Straucher für die hervorragende Leistung beim Um- und Ausbau des Pfarrheimes. Weitere Themen waren die Sekundarschule, die Schulsanierung, das Pumpspeicherkraftwerk und der neue Windpark in Lammersdorf.

Andreas Hermanns vom Gemeindeverband hält die Mitgliederwerbung und das Angebot von interessanten kommunalpolitischen Themen für sehr wichtig bei der Parteiarbeit.

Bruno Löhrer informierte als Ortsvorsteher zu aktuellen kommunalpolitischen Themen.

In Strauch sind beschädigte Bordsteine erneuert worden, der Bau des neuen Kindergarten wurde erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben jetzt eine funktionell sinnvolle integrative Kindertagesstätte, die auch Kinder unter drei Jahren betreuen kann. Der Umzug der Vereine zum 1. Januar vom alten Kindergarten, der verkauft ist, ins Pfarrheim hat gut funktioniert. Die Vereine freuen sich auf die offizielle Einweihung des Gebäudes am kommenden Sonntag. „Hier sind bemerkenswerte Leistungen durch die Vereine, die Kirchengemeinde und die Bevölkerung erbracht worden und wir haben jetzt Räumlichkeiten, die das Dorfleben bereichern werden.“

Neben den Themen über die Arbeit im Gemeindeverband berichtete Löhrer über die Situation der Sportvereine und die Nutzung der Sportplätze. So wurde ein Gemeindesportbund unter Vorsitz von Günter Scheidt gebildet, der gemeinsam mit den Fußballvereinen ein Sportplatzkonzept erstellen wird. Die Gemeinde Simmerath hat beschlossen, nur noch Kunstrasenplätze zu bezuschussen.

Bruno Löhrer wird zur nächsten Wahlperiode nicht mehr zur Wahl als Fraktionsvorsitzender antreten. Nach 13 Jahren erfolgreicher Politik in Abstimmung mit den jeweiligen Bürgermeistern wird er sein Amt abgeben.

Löhrer blickte abschließend auf die Aktivitäten des laufenden Jahres. Am 16. März besucht der Bundesumweltminister Dr. Röttgen die Gemeinde, er kommt nach Rurberg in den Antoniushof. Löhrer wünscht sich, das der diesjährige Ehrennachmittag in Strauch stattfinden kann.

Zum Abschluss der Versammlung erläutert der Internetbeauftragte Hajo Dautzenberg die Bedeutung des Internets in der heutigen Zeit, besonders für Betriebe, Vereine und auch für die Politik und die Parteien. Er bittet um Unterstützung der einzelnen Ortsverbände für die ständige Aktualisierung der CDU Gemeindeverbandsseite. (breu)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Woffelsbach

01.03.2012

Frühlingserwachen in der „neuen Mitte“
Die Dorferneuerung Woffelsbach kommt langsam zum Abschluss, die Arbeiten an der Bucht müssen bis Ende des Jahres fertig sein
 

Die Dorferneuerungsmaßnahme in Woffelsbach (im Vordergrund) ist inzwischen abgeschlossen, jetzt geht es mit Volldampf an die Gestaltung der „neuen Mitte“ in der Woffelsbacher Bucht. Foto: P. Stollenwerk

Still ruht der See in Woffelsbach, aber am Ufer hat das Frühlingserwachen bereits eingesetzt. Nachdem der Frost gewichen ist, können die Arbeiten rund um die Woffelsbacher Bucht fortgesetzt werden.

Die Dorferneuerungsmaßnahme mit der Umgestaltung der Wendelinusstraße, einer neuen Parkordnung und der Anlegung eines Großparkplatzes (80 Plätze) auf dem ehemaligen Privat-Campingplatz kommt langsam zum Abschluss. Auch das Rondell am tiefsten Punkt der Straße ist inzwischen fertig. Ortsvorsteher Reinhold Jansen hätte auf der grünen Insel gerne einen „Kommunikationsplatz“ gesehen, aber am Ende reichte der Platz dafür nicht aus.

Als die Gemeinde Simmerath vor gut drei Jahren mit der Planung begann und die Camper weichen mussten, war die Aufregung teilweise groß. Den Dauercampern wurden Alternativ-Plätze am Seeufer angeboten, wo es übrigens immer noch freie Plätze gibt.

Neue Nutzungen möglich

Zur Dorferneuerung gehört auch die Neugestaltung des bisher wenig ansehnlichen Parkplatzes am Wolfsbach. Hier ist eine erhöhte gepflasterte Fläche entstanden; auf Stufen geht es hinunter zu einer neuen Grünfläche. Der Wolfsbach erhält derweil ein neues Bett aus Natursteinen, die Böschungsbereiche werden mit Bruchsteinen verkleidet. Der Ortsvorsteher gerät bereits ins Schwärmen, wenn er sich ausmalt, welche zahlreichen neuen Nutzungsmöglichkeiten das umgestaltete Ortszentrum einmal bieten wird.

Erst hinter der neuen Grünfläche in Richtung Woffelsbacher Bucht gesehen beginnt der Bereich der so genannten „neuen Mitte.“ Diese Maßnahme ist Teil eines EU-Projektes unter dem etwas sperrigen Begriff „Blue Spot – Hot Spot.“ Das Projekt steht für die Stärkung des Jugendtourismus‘ im Eifel-Ardennen-Raum und umfasst ein Volumen von 5,5 Millionen Euro. Wenn man bedenkt, dass allein 1,5 Millionen Euro (bei 300?000 Euro Eigenanteil der Gemeinde Simmerath) ins kleine Woffelsbach fließen, dann erkennt man, dass dem zuletzt etwas vernachlässigten Rurseeort hier der große Wurf gelungen ist.

Aber noch ist nicht viel vom neuen Jugendferiendorf, dem Zelt- und Grillplatz sowie dem Soccer- und Beach-Volleyballfeld zu sehen. Dabei drängt die Zeit, denn laut Förderbescheid, erläutert Jürgen Förster von der Gemeinde Simmerath, muss das Projekt „neue Mitte“ bis Ende des Jahres 2012 abgeschlossen sein.

Die Frostphase nutzte der Unternehmer, um Erdreich abzukippen, das der Erweiterung der Uferböschung dienen soll. Der Böschungsbereich der Woffelsbacher Bucht wird im Herbst nicht mehr wiederzuerkennen sein. Mehrere, auch zum Teil überstaubare Wege, werden zum Wasser führen, das dann bei stark schwankenden Pegelständen stets bequem erreicht werden kann. Hier lockt dann der Sprung ins Wasser, aber auch ein mobiles Floß, das per Seil zum Ufer gezogen werden kann, sollen für Spaß und Abwechslung sorgen. Auch eine Seebühne soll in der Woffelsbacher Bucht Platz finden.

Noch wirkt der Ort in diesen Vorfrühlingstagen wie ausgestorben, aber schon bald, freut sich Ortsvorsteher Reinhold Jansen, soll mit der „neuen Mitte“ auch neues Leben nach Woffelsbach einkehren. Ein Signal dafür ist auch, dass der Kiosk neben dem DLRG-Standort einen neuen Pächter gefunden hat und weitere gastronomische Angebote in der Nähe noch folgen sollen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 24-Aug-2012

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