Presse-Berichte

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Mai 2011

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2010 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
Mai 2011

Eigenleistung Kleinspielfeld

Spielplatz Fuggerstr. geöffnet

CDU pflanzt Blumen

Parken Rathausplatz

Spielplatz Fuggerstr.

Geld bleibt in Simmerath

CDU-MV 2011

Schuldebatte noch nicht fertig

Mainacht verläuft friedlich


Simmerath

Großen Einsatz für das neue Kleinspielfeld gezeigt
SC Komet Steckenborn wertet Sportplatzgelände auf. Nach Auflösung der Spielgemeinschaft mit Strauch sportlicher Neubeginn.

Die Verantwortlichen des SC Komet Steckenborn freuen sich gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (2. v. li.), Pastor Michael Stoffels und Ortsvorsteher Alex Stiel (re.) über das neue Kleinspielfeld am Sportplatz. Foto: P. Stollenwerk

Steckenborn. „Sobald die Schule aus ist, fängt hier der Betrieb an“, sagt Sascha Stiel und blickt stolz auf das neue Kleinspielfeld unterhalb des Steckenborner Aschenplatzes. Der Jugendleiter des SC Komet Steckenborn war auch Bauleiter des Projektes, und der schönste Lohn ist, dass der fußballbegeisterte Nachwuchs sich sogleich auf die Kunstrasenfläche stürzt.

Im Rahmen des Sportwochenendes des SC Komet wurde das Kleinspielfeld jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben, nachdem zuvor die AH-Teams des Gastgebers und des TSV Kesternich mit einem leistungsgerechten 1:1 das Vorspiel bestritten hatten.

Die neue SC Komet-Vorsitzende Hildegard Braun dankte den zahlreichen Helfern und Sponsoren (die auf einer Tafel aufgelistet sind) und letztlich die Verwirklichung des Mini-Sportfeldes ermöglichten. Sascha Stiel erinnerte an die Grundidee des Projektes, für die

Ortsvorsteher
Alex Stiel:

„ Für eine Bezuschussung durch den DFB fehlte es dem Kleinspielfeld am Migrations-Hintergrund.“

Jugend hier ein sinnvolles Betätigungsfeld zu schaffen. Nachdem die beantragte Unterstützung vom DFB nicht zum Zuge gekommen sei, habe der Verein in Eigeninitiative den Bau des Kleinspielfeldes „auf durchweichtem Gelände“ in Angriff genommen. Unterstützung

hingegen gab es durch die Gemeinde Simmerath, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung stellte. Stellvertretend für die große Schar der Helfer, die allesamt ein kleines Präsent erhielten und später noch zu einem gemeinsamen Fest eingeladen werden sollen, erwähnte Sascha Stiel Baggerführer Ralf Braun und Elfriede Franzen, die für das leibliche Wohl der Helfer sorgte. Mitte September 2010 wurde mit dem Bau begonnen; vor wenigen Tagen wurde der Platz freigegeben. Pastor Michael Stoffels stellte bei der Feierstunde die Anlage unter den Segen Gottes.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns freute sich über einen „guten Tag für den SC Komet Steckenborn.“ Dass der SC in der kommenden Saison wieder eine eigenständige Mannschaft bilden wolle, füge sich gut in das Projekt Kleinspielfeld ein. Die von der Gemeinde Simmerath im Rahmen des Konjunkturpakets bereitgestellten 25 000 Euro seien hier gut angelegt; insbesondere bei schwierigen Witterungsbedingungen könne der Platz gute Dienste leisten. Die vom Sportverein erbrachten 1264 Stunden Eigenleistung müsse man mit einem Gegenwert von 19 000 Euro anrechnen; hinzu kämen dann noch einmal die vom Verein beigesteuerten 12 000 Euro. Hermanns: „Das ist eine bemerkenswerte Leistung.“

Steckenborns Ortsvorsteher Alex Stiel bedauerte die Zuschuss-Absage durch den DFB und die damit verbundene Begründung, dass es dem Projekt am „Migrations-Hintergrund“ fehlte, dennoch sei es gelungen, ein „homogenes Projekt“ auf die Beine zu stellen. Dazu gehöre auch die Erneuerung der Ballfangzäune und der Zuschauer-Barriere. Da man für das Kleinspielfeld, das nicht als Sportfläche ausgewiesen sei, einen Bauantrag habe stellen müssen, gelte es jetzt noch, die Auflage der Unteren Landschaftsbehörde, 170 einheimische Gehölze zu pflanzen, zu erfüllen. Eine positiven Nebeneffekt des Spielfeldes sah Stiel in der Tatsache, dass durch die verstärkte Belebung die Beschädigungen am Sportheim zurückgegangen seien. An die Aufwertung des Sportplatzgeländes knüpfte er die Hoffnung, dass es nun sportlich mit dem SC Komet wieder aufwärts geht.

„Es passte nicht zusammen“

Wie berichtet hat die vor sieben Jahren aus der Taufe gehobene Spielgemeinschaft mit dem benachbarten RSV Hertha Strauch zur nächsten Saison keinen Bestand mehr. „Es passte einfach nicht mehr zusammen“, begründet der Vorstand des SC Komet das Scheitern der SG. Von Straucher Seite sei der Wunsch, dass man auch in Steckenborn wieder einen Spielbetrieb aufziehen wolle, nicht akzeptiert worden. Fast alle Meisterschaftsspiele der ersten und zweiten Mannschaft wurden auf dem Straucher Rasen statt auf der ungeliebten Steckenborner Asche ausgetragen. Dem SC Komet seien durch die Verlagerung des Spielbetriebs auch erhebliche Einnahmen verloren gegangen. Nicht zuletzt habe auch der ohne gemeinsame Absprache erfolgte Trainerwechsel im Winter nicht zur Verbesserung des Klimas beigetragen. Die Spielgemeinschaft der beiden Jugendabteilungen funktioniert dagegen reibungslos und läuft weiter.

Die Verantwortlichen des Komet sind nun guter Hoffnung, dass mit einem Neubeginn in der Kreisliga C wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufgestellt werden kann. Das Ziel, in Steckenborn in Zukunft wieder höherklassigen Fußball zu spielen, geht auch einher mit dem Ansinnen, den nicht mehr zeitgemäßen Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz umzugestalten. Auf dem neuen Kleinspielfeld wurde schon ein Anfang gemacht. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

Spielplatz in der Simmerather Fuggerstraße wieder geöffnet

„Wegen Vandalismus geschlossen“: Dieses Schild begleitete die Bürger fast zwei Jahre lang, wenn sie am Spielplatz in der Simmerather Fuggerstraße vorbeigingen. Vandalismus war durch den Bauzaun war nicht unbedingt zu erkennen, aber der beliebte Platz im Ortskern wurde am Abend auch gerne von Jugendlichen genutzt, was entsprechende Spuren hinterließ. Immer wieder gab es Kritik aus den Reihen Bevölkerung über die ausgedehnte Sperrung.

Ein Vorstoß des Simmerather Ortsvorstehers Stefan Haas im Tiefbauausschuss brachte jetzt die Wende, nachdem der Ausschuss seinem Antrag folgte, dass der Platz ab sofort wieder geöffnet werden solle. Dass in der Verwaltung entgegen landläufiger Meinung auch sehr zügig gearbeitet werden kann, bewiesen jetzt die Mitarbeiter des Bauhofes . Nicht einmal eine Woche nach dem Beschluss wurden aus Worten bereits Taten: Der Spielplatz wurde hergerichtet und der Bauzaun entfernt, so dass der Treffpunkt für Jung und Alt ab sofort wieder zur Verfügung steht.

Foto: P. Stollenwerk

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Simmerath

Auf dem Rathausplatz in Simmerath blüht es bald in Blau und Gelb

Damit Simmerath trotz der Notwendigkeit, sparen zu müssen, schön bleibt, trafen sich am Samstag Mitglieder der CDU Simmerath zum „Gärtnern“ am Rathaus.

Auf Anregung von und mit Ortsvorsteher Stefan Haas an der Spitze, nahm der Ortsverband Simmerath den Rathausplatz in Augenschein. Es ging vor allem darum, die Baumscheiben von Unkraut und Unrat zu befreien.

Vor der Bepflanzung mit Bodendeckern wurde frischer Mutterboden aufgetragen. Blumen in den Farben Blau und Gelb werden dort künftig aufblühen. Neue Begrenzungspoller sollen die Pflanzen vor Überfahren durch Pkw schützen. Professionelle Unterstützung erhielten die Helfer durch die Gärtnerei Keischgens. Um die Pflanzen vor dem Austrocknen zu bewahren, wurde sogar ein Gießplan erstellt. Foto: CDU

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

Übergangslösung auf Rathausplatz

16.05.2011

Das Parken auf dem Rathausplatz in Simmerath soll auch weiterhin gestattet werden, aber es soll in geordneten Bahnen geschehen. Dies beschloss der Verkehrsausschuss der Gemeinde Simmerath.

Die Beschwerden in der Bevölkerung über das wilde Parken hatten sich gehäuft, so dass jetzt unter Beteiligung von Gemeinde, Ortsvorsteher und Gewerbeverein ein Erörterungstermin stattfand. Erforderlich wurde das Eingreifen, da die beschlossene Neugestaltung des Rathausplatz aufgrund der Finanzlage auf unbestimmte Zeit verschoben worden ist. Bei den Beteiligten des Gespräches herrschte Einmütigkeit, was die Beibehaltung der Parkmöglichkeit anbelangt.

Ortsvorsteher Stefan Haas sprach in der Sitzung von «desolaten Zuständen» auf dem Platz. Beschwerden gebe es auch von Seiten des Seniorenheims, insbesondere über zu schnelles Fahren im verkehrsberuhigten Bereich.

Im Erörterungstermin war auch eine Parkordnung festgelegt worden: Die Markierung der Stellplätze soll laut Auskunft des Ordnungsamt in den nächsten Tagen erfolgen, nachdem bereits ein Ortstermin mit der Verkehrskommission stattgefunden hat. Außerdem soll auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Platz, wie auch sonst im Ortskern üblich, eine Parkscheibenpflicht mit einer Begrenzung auf zwei Stunden eingeführt werden.

39 Markierungen

Die Zeit der Dauerparkplätze auf dem Rathausplatz gehört damit der Vergangenheit an. Betont wurde allerdings, dass es sich um eine Übergangsregelung handelt. Insgesamt werden 39 Stellplätze markiert, 35 auf dem unteren Platz, die restlichen auf dem kleinen Platz an der Kammerbruchstraße.

Quelle: Eifeler Zeitung



Simmerath


Bauzaun am Spielplatz verschwindet sofort

16.05.2011

Geschlossen! Seit zwei Jahren stehen Kinder und Eltern am Spielplatz Fuggerstraße im Zentrum Simmeraths vor einem Bauzaun, während die Spielgeräte unbenutzt bleiben - ein trauriger Anblick und ein großes Ärgernis dazu.

Dieser Zustand soll sich bereits in den nächsten Tagen ändern. Der Spielplatz, stets ein beliebter Treffpunkt, soll mit sofortiger Wirkung wieder geöffnet werden. Dies beantragte der Simmerather Ortsvorsteher Stefan Haas jetzt in der Sitzung des Tiefbauausschusses.

Mit diesem Antrag rannte er bei den anderen Fraktionen offene Türen ein, so dass der Bauhof nun umgehend den Zustand der Geräte und der Anlage in Augenschein nehmen wird, um dann den Platz wieder zu öffnen.

Aktivitäten für Jung und Alt

Der Spielplatz Fuggerstraße soll Vorbild-Charakter für die Gemeinde Simmerath bekommen: Hier soll der erste Generationen-Spielplatz entstehen. Generationen-Spielplätze liegen voll im Trend. Jung und Alt können sich einfinden - und für ältere Menschen sollen hier keineswegs nur Ruhebänke, sondern auch Angebote zur leichten sportlichen Betätigung geschaffen werden. Der Platz an der Fuggerstraße soll aber nur den Beginn einer neuen Konzeption für alle Spielplätze im Gemeindegebiet darstellen, denn auch in anderen Orten, wie Eicherscheid, Kesternich, Lammersdorf und Strauch sollen mit der Zeit Generationen-Spielplätze entstehen.

Der Tiefbauausschuss diskutierte in seiner Sitzung intensiv über das zukünftige Spielplatzkonzept in Simmerath. Insgesamt gibt es 21 Spielplätze im Gemeindegebiet; dazu hatte die Verwaltung eine 100-seitige Dokumentation über den Zustand der Spielplätze vorgelegt. Als Grundlage für ein neues Konzept sei die Zustandsbeschreibung aber nur bedingt hilfreich, meinte Jens Wunderlich (CDU). Wichtig sei vielmehr, welche Maßnahmen erforderlich seien, wo der größte Bedarf herrsche und wie das Konzept finanziert werde. Auch müsse geklärt werden, wie das Engagement von Privatinitiativen oder Vereinen bei der Pflege der Spielplätze zu bewerten sei.

Die Idee, dass die Ortsvorsteher in die neue Konzeption einbezogen werden sollen, rief bei Marc Topp (SPD), dem Rollesbroicher Ortsvorsteher, nicht gerade restlose Begeisterung hervor, da es bei der Ausstattung von Generationen-Spielplätzen entsprechender Kompetenzen bedürfe.

Diese Auffassung unterstützte auch Günter Mießen (Grüne). Auch eine Einbindung der Zielgruppe, von Senioren bis zu Kindern im Grundschulalter, sei im Vorfeld erforderlich. Klar war dem Ausschuss auch, dass ein neues Spielplatzkonzept auch mit höheren Kosten verbunden ist. Derzeit kalkuliert die Gemeinde jährlich 25.000 Euro für die Unterhaltung der 21 Plätze ein. Dabei ist der Arbeitsaufwand höchst unterschiedlich. Wo Privatinitiativen bei der Pflege und Wartung helfen, fallen nur wenige Stunden für den Bauhof, andernorts sind es ungleich mehr.

Die Verwaltung will sich nun bemühen, bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses das Konzept für die Spielplätze zu verfeinern und auch abzuklären, ob es Fördermittel für Generationen-Spielplätze gibt. Umgehend in Angriff genommen werden soll - wie gesagt - die Umgestaltung des Spielplatzes Fuggerstraße. Dieser Platz war seinerzeit wegen anhaltendem Vandalismus geschlossen worden. «Davor dürfen wir nicht kapitulieren», warnte Marc Topp. «Es wäre ein fatales Signal, wenn der Platz weiter geschlossen bliebe.»

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Köln/Simmerath/Monschau

Eifeler Zeitung (Ausschnitt) anklicken!

Eifeler Zeitung vom 07. April 2011


11.05.2011

Fördermittel bleiben in Simmerath

Bei der Bewältigung des Projektes Gemeinschaftsschule Simmerath/Monschau hat die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken die Nachbarkommunen aufgefordert, «die Entwicklung ihrer Schulen erneut zu beraten und ihre Planungen möglichst miteinander abzustimmen.»

Regierungspräsidentin Gisela Walsken

Zur politisch seit Monaten heftig im politischen Raum diskutierten Gründung einer Gemeinschaftsschule fand jetzt ein Gespräch bei der Bezirksregierung statt, wobei es in erster Linie um die Umwidmung von Fördermitteln ging. An dem Gespräch mit der Regierungspräsidentin und ihren Mitarbeitern nahmen der Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und der Schulausschussvorsitzende Franz-Josef Hammelstein sowie Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter und die dortige Schulausschussvorsitzende Waltraud Haake teil.

Wie mehrfach berichtet, hatte die Monschauer Bürgermeisterin angeregt, Fördermittel aus Simmerath, die für die energetische Sanierung des dortigen Hauptschulgebäudes vorgesehen waren, eventuell nach Simmerath umzuwidmen. Fördermittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro waren für die Maßnahme bereits bereitgestellt und bewilligt worden.

Dieser Vorschlag, so lautete das Ergebnis des Gespräches, lässt sich aber nicht umsetzen. «Eine Umwidmung der Mittel ist aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen», teilt die Bezirksregierung mit. Solange Simmerath nicht aus eigenen Stücken auf diese Mittel verzichte oder die eigene Planung ändere, «ist eine Übertragung der Fördermittel nicht möglich», heißt es weiter aus Köln.

Die ursprüngliche Planung sah vor, eine gemeinsame Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2012/13 zu errichten, und die Klassen auf beide Standorte zu verteilen. Seitens der Stadt Monschau wurde eine Gemeinschaftsschule mit alleinigem Standort in Monschau favorisiert, was auch im Ergebnis einer Elternbefragung zum Ausdruck kam, worin sich die Eltern mehrheitlich für einen alleinigen Standort Monschau ausgesprochen hatten.

Dass Simmerath einer Umwidmung von Mittel nicht zustimmen würde, war zu erwarten, da an der Hauptschule mit dem Baubeginn an der neuen Mensa als zweitem Bauabschnitt neue Fakten geschaffen wurden. Die Bagger stehen bereit, eine Baustraße zum Gelände wurde bereits hergerichtet.

Für Karl-Heinz Hermanns ist als Gesprächsergebnis wichtig, dass die Bezirksregierung «weder Veranlassung noch eine rechtliche Handhabe» sehe, die Fördermittel umzuwidmen.

Die Bauarbeiten zur Errichtung einer Mensa seien wie geplant der nächste Schritt. Beabsichtigt sei, bis Mitte 2012 einen Großteil der Arbeiten zu erledigen, wobei gleichzeitig die Fertigstellung der Schwimmhalle neben der Hauptschule vorgesehen sei.

Vor einen finanzielles Problem sieht sich derweil die Stadt Monschau gestellt, da man an der Realschule als geplantem Standort für die Gemeinschaftsschule räumliche Erweiterungen, unter anderem um eine Mensa, vornehmen muss.

Antrag nachbessern

Dem entgegen steht der Beschluss des Rates, keine Kredite für investive Maßnahmen aufzunehmen. «Wir sind aber zuversichtlich, eine Lösung zu finden», sieht die Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter auch nach dem Gespräch in Köln Wege, um den Antrag auf Errichtung einer Gemeinschaftsschule nachzubessern. Andererseits ist der Monschauer Bürgermeisterin auch klar, dass die Fördermittel nicht automatisch Monschau zugeordnet worden wären, selbst wenn Simmerath für den Vorschlag der Umwidmung offen gewesen sei.

Nun werde man «in aller Ruhe» das Genehmigungsverfahren abwarten. Nach wie vor stehe für die Stadt Monschau der Elternwille im Vordergrund. Daher sei man auch weiterhin zuversichtlich, dass in Monschau eine Gemeinschaftsschule «genehmigt und errichtet wird.»

Nach wie vor wünsche sie sich auch eine gemeinsame Trägerschaft mit Simmerath, auch wenn sie inzwischen den Eindruck gewonnen habe, dass man sich in Simmerath in Teilen der Politik nicht mehr mit einer gemeinsamen Gemeinschaftsschule identifiziere.

Quelle: Eifeler Zeitung


Eicherscheid

04.05.2011

Ortsumgehung: Bedenken der Gegner relativiert
Kesternich: Petitionsausschuss hält sich zurück. „Gutes Gespräch“ zum Sportplatz Simmerath. Alles spricht für Tunnellösung beim Ravel-Radweg.

Der neue Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath: v. li.: Geschäftsführerin Ursula Harth, 2. Vorsitzender Andreas Hermanns, 3. Vorsitzende Ute Koll-Harzheim, Vorsitzender Bernd Goffart und Kassierer Sascha Schlehpütz. Foto: P. Stollenwerk

Die Themen Gemeinschaftsschule, Gewerbeansiedlung, Sportplatz Simmerath und Ortsumgehung Kesternich bestimmten die Diskussion bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath in der Eicherscheider Tenne.

Der CDU-Bunderstagsabgeordnete Helmut Brandt, auch in seiner Funktion als stellvertretender Kreisvorsitzender der Christdemokraten zu Gast, sparte diese Themen allerdings aus, und nahm die Parteifreunde mit auf einen Streifzug durch die Welt- und Bundespolitik.

Den ersten kommunalpolitischen Akzent des Abends setzte der später mit 100 Prozent wiedergewählte Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart, der das Engagement von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns für Interessen der Simmerather Unternehmer ausdrücklich begrüßte. Maßgebende Geschäftsleute hatten in Plänen für die Erweiterung von Gewerbeflächen in Imgenbroich einen „ruinösen Wettbewerb“ erkannte, was der Bürgermeister aufgegriffen hatte. Goffart meinte, dass nichts gegen Erweiterungsabsichten in Monschau einzuwenden sei, „aber das Gleichgewicht muss gewahrt bleiben.“

„Keine Klientelpolitik“

CDU-Fraktionsvorsitzender sah es trotz des hohen Defizites als ein positives Signal, dass Simmerath ohne Haushaltssicherungskonzept auskomme, selbst wenn dafür die Grund- und Gewerbesteuer habe erhöhen müssen. Nach der Sanierung der Hauptschule, dem Neubau des Schwimmbades und der Gestaltung der neuen Mitte Woffelsbach müsse man allerdings bei den Investitionen etwas kürzer treten.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bezeichnete Simmerather als „den Einkaufsstandort“ in der Region. Daher sei es auch „keine Klientelpolitik“, wenn er sich auf die Seite der Unternehmer stelle und deren Sorgen ernst nehme.

Zur weiteren Diskussion um die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule werden in den nächsten Tagen die Entscheidung zum Thema Mittelumwidmung von der Hauptschule Simmerath nach Monschau fallen.

In dieser Angelegenheit befinde er sich mit der Bezirksregierung in intensiven Gesprächen, über deren Inhalt Vertraulichkeit vereinbart worden sei. Er sei sich aber sicher, dass alle Voraussetzungen für die Bewilligung der Fördermittel erfüllt worden seien. Daher sehe er auch keinen Anlass, dass die Mittel umgewidmet werden sollten.

„Startschwierigkeiten“

Bei der Planung der Ortsumgehung Kesternich sieht Hermanns die Hoffnung, dass in Kürze eine umfassende Bürgerinformation stattfinden kann. Das Verfahren war unter anderem deswegen ins Stocken geraten, weil die Gruppe der Umgehungsstraßen-Gegner den Petitionsausschuss des Landtages eingeschaltet hatte. Der Ausschuss, so berichtete der Bürgermeister , habe jedoch „keine negative Stellungnahme zur Ortsumgehung abgegeben, und auch das vom Landesbetrieb Straßenbau angefertigte Gutachten nicht in Zweifel gezogen. Der Petitionsausschuss habe schließlich darauf hingewiesen, dass im Zuge des Planfeststellungsverfahren weitere Bedenken und Anregungen zu dem Projekt eingebracht werden könnten.

Auf einem guten Weg sieht Karl-Heinz Hermanns auch die Diskussion um den Neubau des Sportplatzes in Simmerath. Zu diesem Thema habe „ein gutes Gespräch“ mit der Hansa-Gemeinschaft Simmerath stattgefunden. Als Ergebnis des Treffens soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Unumgänglich sei es, betonte der Bürgermeister, dass die Hansa Eigenleistung einbringe. Dies sei dem Verein aber auch klar, so dass er von einer guten Lösung überzeugt sei.

Einige kompakte Informationen aus der Arbeit des Städteregionstages hatte der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck für die Parteifreunde zusammengetragen. Er räumte ein, dass es bei der Bildung der Städteregion „Startschwierigkeiten“ gegeben habe. Das neue Gebilde sei noch in einem Findungsprozess, der am Ende aber die Region gegenüber den benachbarten Ballungsgebieten stark machen machen werde.

Zur weiteren Planung des Ravel-Radweges meinte Hilsenbeck, dass derzeit alles für eine Tunnellösung bei der Querung der Himmelsleiter spreche, weil ein solche bauliche Lösung im Gegensatz zu einer Brücke vom Bund gefördert werde.

Gute Nachrichten gibt es laut Hilsenbeck auch beim Rur-Ufer-Radweg. In die Grundstücksverhandlungen im Bereich Grünental sei Bewegung gekommen, so dass die Radfahrer hier bald ohne den Umweg hinauf nach Imgenbroich zu nehmen, wieder verkehren könnten. (P. St.)

Hohe Zustimmung für den neuen Vorstand

Wenig bzw. erwartete Veränderungen gab es bei der Neuwahl des Vorstandes im CDU-Gemeindeverband Simmerath.

Bernd Goffart, seit acht Jahren Vorsitzender des Verbandes, erhielt mit 100 Prozent Zustimmung sein bisher bestes Ergebnis. Sein neuer Stellvertreter wurde Andreas Hermann aus Lammersdorf (64 Ja-,zwei Nein-Stimmen), der dem auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Guido Nußbaum folgte. Zweite stellv. Vorsitzende bleibt Ute Koll-Harzheim (65 Ja). Schatzmeister bleibt Sascha Schlepütz (66 Ja, eine Nein) wie auch Geschäftsführerin Ursula Harth (59 Ja, sieben Nein). Die Simmerather Ortsverbände werden zudem von elf Beisitzern im Vorstand repräsentiert : Hans-Josef Hilsenbeck/Dedenborn/Hammer (67 Ja-Stimmen), Michael Huppertz/Eicherscheid (65); Christoph Poschen/Einruhr (67); Dieter Kockler/Huppenbroich (66), Sascha Schmitz/Kesternich (65); Frank Ewert/Lammersdorf (66); Andreas Schädler/Rollesbroich (67); Reinhold Jansen/Rurberg/Woffelsbach (65); Richard Abshof/Simmerath (67); Kurt Koll/Steckenborn (65); Karl-Heinz Plum/Strauch(67).

Quelle: Eifeler Zeitung


Eicherscheid

04.05.2011

CDU mit Schuldebatte noch lange nicht fertig
Simmerath setzt Abrechnung mit Monschau fort

„Wie soll die Zusammenarbeit mit Monschau weitergehen?“,
fragt sich CDU-Sprecher Bruno Löhrer.

Eicherscheid. Auch die schulfreie Zeit der Osterferien hat nichts daran geändert, dass die Auseinandersetzung zwischen Monschau und Simmerath um die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule Nordeifel wie ein Vennbrand weiter schwelt. Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath in Eicherscheid setzte CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer zu einer erneut scharfen Abrechnung an.

Wie mehrfach berichtet, drehte sich der Streit der Nachbarkommunen im Kern um die Standortfrage.Eine Elternbefragung hat mehrheitlich den Ausschlag für den Standort Monschau gegeben. Für Bruno Löhrer bedeutet dies im Ergebnis, „dass der bestmögliche Standort für eine Gemeinschaftsschule, nämlich im energetisch sanierten Hauptschulgebäude in Simmerath, am Einspruch Monschaus gescheitert ist“. Löhrer sprach rückblickend von „sehr schwierigen Wochen“ und hielt fest, „dass die schlechteste Lösung den Zuschlag der Eltern erhielt“. Die Realschule Monschau verfüge über nicht ausreichende Klassenräume und es müsse überdies eine Mensa angebaut werden.

Das Ergebnis der Elternbefragung sei so zu erwarten gewesen, da es wohl für Monschauer Eltern „unvorstellbar sei, ihre Kinder nach Simmerath zu schicken“. So sei das Ziel nicht erreicht worden, in Simmerath weiterhin eine Sekundarstufe I anzubieten. Die Anfrage der Monschauer Bürgermeisterin an die Bezirksregierung, ob eine Umwidmung von Fördermitteln für die Hauptschule Simmerath nach Monschau möglich sei, bezeichnete Löhrer als „Affront“. Bruno Löhrer ist derzeit „nicht klar, wie die Zusammenarbeit mit Monschau weitergehen soll“. In Simmerath werde man sich jedenfalls „nicht überfahren lassen“.

Kritik am CDU-Kollegen Kreitz

Zielschreibe der Kritik Löhrers war auch der Monschauer CDU-Fraktionskollege Micha Kreitz. Dieser hatte vom Simmerather Rat beschlossene Steuerhöhungen als „vorauseilenden Gehorsam“ bezeichnet. „Woher nimmt Micha Kreitz die Sachkenntnis, Beschlüsse der Nachbarkommune zu kommentieren?“, sprach Löhrer dem Parteifreund das Recht zu solchen Äußerungen ab (weiterer Bericht im Innenteil). (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

Mainacht am Simmerather Bushof verläuft friedlich
Von Heiner Schepp | 01.05.2011, 16:11

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns überzeugte sich egen 23 Uhr vom
Verlauf der Maifete auf dem Bushof und kam mit den jungen Leuten ins Gespräch.
Foto: Heiner Schepp

Die öffentlichen Appelle scheinen geholfen zu haben, den jungen Leuten scheint etwas daran zu liegen, die Veranstaltung, besser gesagt: Das Treffen auf dem Simmerather Bushof in der Mainacht auch künftig fortführen zu können.
Diesen ersten Schluss konnten Gemeinde und Ordnungsbehörden am Sonntag nach einer Brauchtumsnacht ziehen, die deutlich ruhiger, friedlicher und gesitteter ablief als in den vergangenen Jahren.

«Natürlich war es am Markt sehr laut, streckenweise auch ohrenbetäubend laut. Und natürlich gab es auch wieder ein paar schwarze Schafe, die die positive Gesamtbilanz etwas trübten. Aber unser erster Gesamteindruck ist, dass die Maßnahmen, die wir als Gemeinde gemeinsam mit der Polizei und anderen Stellen getroffen haben, ihre Wirkung nicht verfehlt haben», zog Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns am Sonntag ein erstes Fazit.

Mit den «Maßnahmen» spielte er insbesondere auf die Kontrolle jedes Gespanns an, das auf den Bushof auffuhr. Die Fahrer wurden mit Personen- und Fahrzeugdaten erfasst und darauf hingewiesen, dass um 24 Uhr die Musik abgestellt werden muss. «Ansonsten hätte es eine Strafanzeige wegen Ruhestörung gegeben», so Hermanns.

Dazu aber kam es nicht. «Alle Fahrer waren sehr kooperativ und einsichtig und haben auf ihre Gruppen eingewirkt, tatsächlich um Mitternacht die Musik abzudrehen», freute sich der Bürgermeister über die Mitarbeit der jungen Traktor- und Lkw-Fahrer. Ohne Musik wurde das Meeting auf dem Bushof dann aber auch für die meisten Gruppen so uninteressant, dass sie wenig später abrückten und fahrenderweise weiter feierten. «Das lässt sich natürlich dann nicht vermeiden, gehört aber doch irgendwie auch zu einer Brauchtumsnacht dazu», zeigte Karl-Heinz Hermanns Verständnis für die Art und Weise, wie die heutige Generation das Brauchtum umsetzt.

Gegen 1 Uhr hielten sich noch knapp 100 Leute, so die Einschätzung von Ordnungsamtsleiter Bruno Wilden, am Bushof auf, der sich wohl schon alleine aufgrund der kürzeren Veranstaltungszeit beim Morgengrauen weit weniger als Schlachtfeld darbot als im Vorjahr. «Die Müllmenge, die der Bauhof in aller Herrgottsfrühe (schließlich rollten spätestens um 7 Uhr wieder die Busse auf den Bushof) dort eintütete, war deutlich geringer als 2010.

Mit dem Boden nach unten blieben diesmal auch die Dixi-Klos stehen, die, auch das zeigte die Entsorgung, «reichlich frequentiert» wurden, so Hermanns. Dass es immer noch einige Zeitgenossen gibt, die trotz Bauzäunen und reichlich Ordnungspersonal in Vorgärten oder am Johanniskapellchen urinieren, sei kaum zu verhindern, so der Bürgermeister. «Vielleicht werden wir da beim nächsten Mal ein besonderes Augenmerk drauf legen und mit knallharten Bußgeldern drohen, damit es auch der Letzte kapiert», so Hermanns.

Ob es denn überhaupt ein «nächstes Mal» am Bushof in Simmerath geben wird, ließ der Bürgermeister offen. «Wie gesagt: Mein erster und persönlicher Eindruck ist positiv; wir werden das Ergebnis aber im politischen Raum und mit der Polizei erörtern und dann entscheiden, ob uned wie es weiter geht.» In diesem Zusammenhang bittet er die betroffenen Anwohner der Maifete, ihre Eindrücke der Gemeinde mitzuteilen, «denn deren Meinung ist uns wichtig», so Karl-Heinz Hermanns.

Man müsse, so der Bürgermeister, einen Konsens finden zwischen den Interessen der jungen Leute und den berechtigten Belangen der Anwohner. «Wir möchten diese Fete, diesen Treff eigentlich nicht kaputt machen, weil es besser ist, wenn die Sache hier kontrolliert abläuft als an verschiedenen Plätzen. Aber wir sehen derzeit auch keinen alternativen Ort, wo die jungen Menschen in dieser Form feiern könnten», hofft der Bürgermeister auf eine rege Nachbereitung der Mainacht 2011.

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 01-Okt-2011

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