CDU Gemeindeverband Simmerath

Presse-Berichte

 





MAI 2013

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2013 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
Mai 2013
Bushof - Vandalismus
Vorstand-Neuwahlen
Windkraftanlagen
Indstandsetzung Strassen
Sportplatzneubau
Grünschnittabgabe


47000 Euro kostet die Grünschnitt-Annahme

Die Annahmestelle für Grünschnitt im Gewerbegebiet Rollesbroich ist gefragt. Im Jahr 2012 gab es hier insgesamt 3266 Annahmen mit einem Gesamtvolumen von 385 Tonnen. 144 Annahmen entfielen dabei auf reinen Rasenschnitt, die restlichen Anlieferungen auf sonstigen Grünschnitt. Die Kosten dafür beliefen sich auf insgesamt 56.400 Euro, wobei 9600 Euro an Gebühren eingenommen wurden. Die ungedeckten Kosten belasten den Gebührenhaushalt. Die Kosten von knapp 47.000 Euro entsprechen vier Prozent des gesamten Simmerather Abfallgebührenhaushaltes.

Bei Anlieferungen muss der Bürger drei Euro je Kubikmeter Grünschnitt zahlen und 1,50 Euro bei Rasenschnitt. Die Annahmestelle ist montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet (April bis Mitte November).

Auch wenn die Annahmestelle in Rollesbroich aufgegeben werden sollte, könnten größere Menge Grünabfall auf privatrechtlicher Basis weiterhin bei verschiedenen Simmerather Unternehmen abgegeben werden.

Das geplante Entsorgungszentrum Imgenbroich soll ganzjährig und maximal 19 Stunden in der Woche (auf jeden Fall auch Samstags) geöffnet sein. An Gebühren sollen drei Euro je PKW-Ladung erhoben werden.

 

Simmerath

28. Mai 2013

Trauerspiel Bushof
Antrag der CDU/FDP-Fraktion

Müll und Vandalismus gehören hier zum Alltag. Die einst blauen Wartehäuschen sind übersät mit Farbschmierereien, die Regenfallrohre sind regelmäßig eingedrückt, die Sitze werden beschädigt und auf die Schieferabdeckung auf den Dächern wird regelmäßig eingeschlagen.

In der Haushaltsrede am 05. Februar 2013 erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Christoph Poschen hierzu:

"Die CDU ist dabei, sich für eine bessere Situation am Bushof einzusetzen. Auch sind wir für sinnvolle Maßnahmen zu haben, die den ÖPNV-Standort Simmerath stärken.

Wir bitten die Verwaltung, im Jahr 2013 in den zuständigen Fachausschüssen, unter Zuhilfenahme von Fachleuten, beraten zu lassen welche Schritte notwendig und sinnvoll sind, die Missstände am Bushof zu beseitigen".

Auf Antrag der CDU/FDP-Fraktion befasst sich der Generationen- Schul- und Sozialausschuss, am 04. Juni 2013, mit der Situation am Bushof.


Angemerkt

Kein schmucker Eindruck

Karl-Heinz Hoffmann (Eifeler Zeitung / Nachrichten)

Einen schmucken Eindruck hinterlässt er derzeit sicher nicht – der Simmerather Bushof. Die Wartehäuschen befinden sich nach Beschädigungen und Schmierereien in einem jämmerlichen Zustand. Eine Visitenkarte der Gemeinde am Ortseingang sieht anders aus. Darüber täuscht auch nicht die jüngst aufgestellte hochmoderne elektronische Werbetafel hinweg, die städtisch-dörfliches Flair des Zentralortes suggerieren soll. Eine Sanierung und Instandsetzung dürfte aber letztlich mehr oder weniger nur von kurzer Dauer sein, wenn man die Problematik des nächtlichen Vandalismus nicht in den Griff bekommt. Ansonsten wird man auch um einen renovierten Bushof dann zu nächtlicher Stunde vorsichtshalber einen weiten Bogen schlagen. Präsenz vor Ort wird vielfach als Zauberwort zur Lösung dieser Problematik genannt.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

23. Mai 2013

Gemeindeverband :
Vorstandswahl

Bernd Goffart mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt.
Engagement von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns mehrfach gelobt.


Foto: K.-H. Hoffmann

Der alte ist auch der neue Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes in Bernd Goffart (2.v.re.) blickt mit seinen neben ihm stehenden Stellvertretern Gerhard Schmitz und Ute Koll-Harzheim sowie (v.re.) Andreas Hermanns (Geschäftsführer), Ursula Harth und Sascha Schlepütz (Schatzmeister) optimistisch den anstehenden Wahlen auf Bundes- und Kommunalebene entgegen. Foto: Hoffmann

Über mangelnde Aktivitäten konnten sich Stimmzähler auf der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath am Donnerstagabend in der „Tenne“ in Eicherscheid nicht beklagen. In mehreren Wahlgängen galt es für insgesamt 48 Personen in geheimer Abstimmung ein Kreuzchen zu machen.

Die Delegiertenliste für den Kreisparteitag stellte dabei mit 32 Kandidaten (davon 17 Direktmandate) den dicksten Batzen dar und nahm bei der Auszählung somit auch die meiste Zeit in Anspruch. Da ging die Vorstandswahl schneller über die Bühne, als Bernd Goffart mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden wiedergewählt wurde. Neu im Vorstandsteam der Simmerather Christdemokraten ist Gerhard Schmitz aus Rurberg als 1. Stellvertretender Vorsitzender und Andreas Hermanns aus Lammersdorf als Geschäftsführer, der die Nachfolge von Ulla Harth antrat. Ute Koll-Harzheim und Sascha Schlepütz wurden in ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeister bestätigt. Damit stellte sich der geschäftsführende Vorstand der CDU neu auf. Nicht umsonst hatten die Christdemokraten als mitgliederstärkste Partei des Ortes die Tenne als Versammlungsort gewählt. Weit über 70 Personen hatten sich dort eingefunden, unter denen Bernd Goffart auch den Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt, den Kreisvorsitzenden Axel Wirtz (MdL), Hans-Josef Hilsenbeck (Stellv. Städteregionsrat) und Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begrüßen konnte. In seinem Grußwort zeigte sich Helmut Brandt zu Beginn einmal mehr von der Schönheit der Eifeler Landschaft begeistert, um dann aber direkt die Bundestagswahl am 22. September anzusprechen.

Im Hinblick auf die Eurokrise lobte er die Arbeit von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble und stellte seine Ambitionen für die Wahl klar: „Ich will diesen Wahlkreis direkt gewinnen“. Bernd Goffart, im Wahlkampfteam von Brandt, sagte ihm hierzu volle Unterstützung zu. In seinem Jahresbericht sprach Goffart die seriöse Finanzpolitik der Gemeinde an und hob hervor, dass Simmerath sich im Gegensatz zu anderen Kommunen nicht im Nothaushalt befinde.

Vielfältige Investitionen

Dadurch seien auch vielfältige Investitionen möglich gewesen. Schwimmbad, Sportplatz, DSL-Versorgung, Sekundarschule und der anstehende Umbau von Rathausplatz und kleiner Hauptstraße wurden in diesem Zusammenhang von ihm angeführt. Mit Stolz hielt er fest: „Es ist uns gelungen, das Einkaufszentrum in der Region zu werden“. Ebenso wie später Axel Wirtz würdigte er in diesem Zusammenhang die geleistete Arbeit von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der diese schwierigen Aufgaben angepackt habe. Auch zur Politik auf Bundesebene nahm Bernd Goffart Stellung, verwies dort auf eine tolle CDU-Bilanz und merkte zur Kanzlerin an: „Frau Merkel ist für mich der Fels in der Brandung in Europa“. Christoph Poschen, seit einem Jahr Fraktionsvorsitzender der CDU, kam in seiner „Jungfernrede“ vor einer Mitgliederversammlung auch auf das Thema Sekundarschule zu sprechen. „Wir haben in diesem schwierigen Geschehen nie locker gelassen, dass Simmerath Schulstandort bleibt“, sagte er, um sich anschließend auch noch bei seinem Vorgänger, Bruno Löhrer, zu bedanken. Als gewissenhafter Rechtsanwalt vergaß Poschen hierbei zur Freude der Anwesenden nicht, auf die unterschiedlichen Fußballsympathien zu seinem Vorgänger hinzuweisen.

Karl-Heinz Hermanns, dessen Engagement für die Gemeinde an diesem Abend mehrfach hervorgehoben wurde, erhielt zum Schluss noch einmal Lob von höchster Stelle. Der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck merkte an: „Ich bin froh, mit dir zusammen arbeiten zu können“. Nach zweieinhalb Stunden läutete Bernd Goffart dann das Ende der Veranstaltung an, die traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne beendet wurde.Elf Beisitzer wurden auf der Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbandes gewählt. Hans-Josef Hilsenbeck (Dedenborn/Hammer), Renate Scheidt (Eicherscheid), Christoph Poschen (Einruhr/Erkensruhr), Dieter Kockler (Huppenbroich), Sascha Schmitz (Kesternich), Frank Ewert (Lammersdorf), Andreas Schädler (Rollesbroich), Reinhold Jansen (Rurberg/Woffelsbach), Manfred Pormmschenkel (Simmerath), Kurt Koll (Steckenborn) und Karl-Heinz Plum aus Strauch.(ho)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

17. Mai 2013

Windkraftzone im Lammersdorfer Wald

Ob nun alle Mitglieder des Planungsausschusses das fast zweieinhalb Zentimeter dicke Papierbündel mit Beschlussvorlagen vor der letzten Sitzung des Gremiums intensiv durchgelesen haben, sei dahin gestellt. Allein die vorgestellte Potenzialstudie zur Zulassung weiterer Flächen für die Windkraftnutzung umfasste 75 Seiten und war somit durchaus als Nachtlektüre geeignet.

In der überarbeiteten Windkraftpotentialstudie wurden zunächst akribisch alle Flächen in der Gemeinde Simmerath ermittelt, die aufgrund gesetzlicher Vorgaben als Windkraftkonzentrationszonen nicht geeignet sind. Zu diesen sogenannten Tabu-Flächen gehören beispielsweise Siedlungs- und Schutzgebiete und die hierzu erforderlichen Abstandsflächen. Zum Schluss verblieben acht mögliche Standorte (Potentialflächen), von denen nach erfolgter Restriktionsanalyse letztlich eine uneingeschränkt für die Windkraftnutzung zur Verfügung stehen soll.

Hierbei handelt es sich um ein 195 Hektar großes Areal südöstlich der B 399 im Lammersdorfer Wald, an das ein bereits bestehender Windpark (Domäne) mit neun Windrädern grenzt. Das etwas größere ins Auge gefasste Areal (206 Hektar) auf der anderen Straßenseite der B 399 ist zwar auch für die Windenergie geeignet, liegt aber in der Trinkwasserzone der Dreilägerbachtalsperre. Da diese Fläche auch als Standort für den gegebenenfalls im Zusammenhang mit dem Oberbecken des Pumpspeicherwerkes (PSW) zu verlagernden Windpark Strauch-Michelshof vorgehalten werden soll, wurde von Seiten der Verwaltung vorgeschlagen, zunächst nur die Bereiche außerhalb der Wasserschutzgebietszone II als Windkraftkonzentrationszone auszuweisen. Das sind gerade einmal 17 Hektar.

Aus der Studie geht hervor, dass aufgrund der vorhandenen Tabuflächen keine geeigneten Areale zur Ausweisung weiterer Windkraftpotentialflächen bestehen.

Weiterhin befasste sich der Planungsausschuss mit Änderung des Bebauungsplanes im Bereich der sogenannten kleinen Hauptstraße, wo nach derzeitiger Rechtslage einschränkende Festsetzungen zur Dachgestaltung der zweigeschossigen Bebauung vorgegeben sind. Im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Sparkassengebäudes soll diese Beschränkung aufgehoben werden, so dass künftig entlang der Straße auch Flachdächer zulässig sind. Das wird das Ortsbild im Zentralbereich mit seinen zweigeschossigen Gebäuden mit Satteldächern ohne Zweifel verändern, soll aber den Charakter des Zentralortes stärker zu Geltung bringen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

17. Mai 2013

Instandsetzungsprogramm: Viele Wünsche, wenig Geld
50.000 Euro laufende Kosten investiert die Gemeinde Simmerath pro Jahr in die Wirtschaftswege.

Nicht weniger als 83 Projekte haben die Simmerather Ortsvorsteher der Gemeindeverwaltung gemeldet, nachdem sie aufgefordert worden waren, den Instandsetzungsbedarf an Gemeindestraßen und Wirtschaftwegen zu benennen.

Alle diese Wünsche sind berechtigt, doch mit Blick auf die Haushaltslage kann nur ein Bruchteil dieser Maßnahmen in diesem Jahr abgearbeitet werden.

Maximal 15 Einzelmaßnahmen werden es sein, die real umgesetzt werden. In seiner zurückliegenden Sitzung beschloss jetzt der Simmerather Tiefbauausschuss das Instandsetzungsprogramm 2013.

Keinen Aufschub duldet die Instandsetzung einer Stützmauer in Erkensruhr, die allein schon 70.000 Euro kosten wird. Dann hat die Gemeinde eine Senkenreinigung in Auftrag gegeben, die 15.000 Euro kosten wird. Weitere 40.000 Euro werden für Sofortmaßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherungspflicht bereit gestellt. Für weitere Instandsetzungsmaßnahmen in den einzelnen Orten verbleiben damit noch 125.000 Euro.

Die Kritik der SPD an den bereitgestellten Kosten in Höhe von 50.000 Euro für die laufenden Unterhaltung der Wirtschaftswege wies Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns unter dem Hinweis zurück, dass diese Wege nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft sondern auch für die Freizeitaktivitäten der Bürger ein zunehmende Bedeutung erhalten hätten.
Hess und Partner

Einig waren sich alle Fraktionen in der Bewertung, dass die Mittel bei weitem nicht ausreichten.

Unter anderem folgende Maßnahmen in den einzelnen Orten sollen in diesem Jahr erledigt werden: Simmerath: Sanierung der Lindenstraße; Dedenborn: Sanierung des Wirtschaftsweges zum Weihrauchsberg; Strauch: Zuwegung zu den Windrädern an der L 246; Lammersdorf: Sanierung von Junkerstraße und Stüttgesgasse; Einruhr: Deckschicht auf der Wollseifener Straße; Erkensruhr: Brückenpfeiler am Haus des Gastes; Rollesbroich: Entwässerungsgraben Fuhrtstraße; Kesternich: Zufahrtsweg zur Biogasanlage (mit Kostenbeteiligung des Unternehmers).

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

17. Mai 2013

Simmerath will Bürger nicht mit dem Grünschnitt alleine lassen



Gerne nutzen die Simmerather Bürger das Angebot der Abgabe von Grünschnitt im Gewerbegebiet Simmerath, der sich hier bequem anliefern lässt. Über 3000 Annahmen gab es im vorigen Jahr. Foto: P. Stollenwerk

Die Entsorgung des Grünschnittes ist in der Eifel immer ein großes Thema. Es wird sich im Sommer zuspitzen, wenn im Gewerbegebiet Imgenbroich ein Entsorgungs- und Logistikzentrum (ELC) für den Südkreis durch den Zweckverband Entsorgungsregion West (ZEW) in Betrieb genommen werden soll. Beim ELC handelt es sich um einen Containerhof, wo Abfall aller Art in Kleinmengen abgegeben werden kann - auch Grünabfall.

Nun verfügt die Gemeinde Simmerath aber bereits seit 2010 über ein gut funktionierendes System der Grünabfall-Entsorgung für ihre Bürger, nachdem im Gewerbegebiet Rollesbroich bei der Firma Simmerather Recycling GmbH durch die Regioentsorgung eine Annahmestelle für Grünabfälle eingerichtet wurde.

Wenn nun in Imgenbroich das ELC seinen Betrieb aufnimmt, stellt sich die Frage, wie die Gemeinde mit der Annahmestelle in Rollesbroich verfahren soll. Die Frage, ob bei einem neuen Angebot der Service in Rollesbroich noch weiter aufrecht erhalten kann, wurde jetzt auch intensiv im Simmerather Umweltschutzausschuss diskutiert.

„Wir haben in Rollesbroich eine sehr gute Lösung gefunden, wissen aber noch nicht, was uns in Imgenbroich erwartet“, formulierte Sascha Schlepütz (CDU) seine Bedenken, dass für die Bürger unter dem Strich eine Service-Verschlechterung herauskommen könnte. Erst wenn man Klarheit über die Konzeption des ELC in Imgenbroich erhalten habe, könne ein Beschluss gefasst werden, ob Rollesbroich als Grünschnitt-Annahmestelle aufgegeben werde. Dieser Auffassung schloss sich auch der Ausschuss einstimmig an, In Kürze wird eine Projektgruppe bei der ZEW ihre Arbeit aufnehmen, um die konkrete Abwicklung und Organisation in Imgenbroich festzulegen.

Außerdem, hieß es weiter im Beschluss, solle die Verwaltung darauf hinwirken, dass die Organisation des ELC in Imgenbroich den „eifeltypischen Gegebenheiten“ entspricht. Als Maßstab sollte dabei der bisherige Service-Standard in Rollesbroich gelten.

„Der Bürger-Service darf nicht schlechter werden“, hatte zuvor auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als wesentliche Forderung herausgestellt.

Die Auffassung von Ulrich Reuter von der Regioentsorgung, dass Simmerath auch die Kosten tragen möge, „wenn es der Gemeinde wert ist, ein Zusatzangebot in Rollesbroich aufrecht zu erhalten“, konnte Karl-Heinz Hermanns nicht teilen. Dass man die Annahmestelle in Rollesbroich mit rund 50000 Euro jährlich subventioniere, sei auch als konkrete Maßnahme gegen wilden Müll zu sehen. Zudem gelte es, „die Besonderheiten der Eifel“ beim Grünschnitt zu berücksichtigen. Hermanns verwies darauf, dass man gar keine andere Möglichkeit habe, als ein Angebot für größere Menge Grünschnitt bereitzustellen.

In der Tat sei der Grünschnitt der Knackpunkt, räumte auch Karl Rambadt von der ZEW ein. Angestrebt sei eine Kooperation mit dem Unternehmen in Rollesbroich, da das ELC Imgenbroich auf Abfall-Kleinmengen (von Leuchtstoffröhren bis Alt-Batterien) aus privaten Haushalten ausgerichtet sei, nicht aber für gewerbliche Anlieferungen. Dennoch müsse es das Ziel sein, dass alle Bürger ihre Grünabfallmengen, auch in größerem Umfang, in Imgenbroich künftig abgeben könnten.

Eine Anlieferung von Grünschnitt auf Kofferraummengen zu begrenzen, sei „absolut praxisfremd“, warnte auch Klaus Stockschlaeder (Grüne) davor, ein gut funktionierendes System wie in Rollesbroich ohne Alternativangebot einzustellen.

„Hier wird mit großen Äpfeln geworfen“, warb Siegfried Lauscher (SPD) um eine realistische Betrachtung, da wirklich große Mengen Abfall auch in Simmerath die Ausnahme seien. In Imgenbroich müsse aber garantiert sein, dass auch größere Abfallmengen angeliefert werden könnten, denn es sei nicht einzusehen, „dass wir zusätzlich für Rollesbroich bezahlen.“

Ulrich Reuter, der einmal mehr erkannt hatte, „dass die Eifel zu Recht wie üblich ein wenig anders ist“, versprach, die Gemeinde Simmerath mit dem Problem Grünschnitt nicht allein zu lassen. Er werde die Anregungen in die Projektgruppe hineintragen, um ein „Maximum an Bürger-Service zu vertretbaren Kosten“ zu erreichen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

07. Mai 2013

In schnellen Schritten zum neuen Sportplatz

Schon im November soll der neue Kunstrasenplatz hinter der Sekundarschule Simmerath bespielbar sein.
Hansa will Eigenleistung einbringen.


Das Tor zum neuen Sportplatz in Simmerath ist jetzt weit offen: In einem Monat soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Der 90 mal 50 Meter große Platz liegt zwischen Sekundarschule und Simmbad. Foto: P. Stollenwerk

Nach den Herbstferien Anfang November 2013 soll in Simmerath der Ball rollen - allerdings auf dem neuen Kunstrasenplatz zwischen Sekundarschule und Schwimmhalle. In schnellen Schritten soll die Hansa Simmerath zu ihrem neuen Platz kommen, den dazugehörigen ehrgeizigen Fahrplan gab die Verwaltung jetzt in der Sitzung des Tiefbauausschusses in Anwesenheit zahlreicher Zuhörer bekannt.

Nachdem kurz vor Weihnachten nach einem langen politischen Gezerre die Entscheidung gefallen war, dass der Zentralort als Ersatz für die wegfallende Josef-Jansen-Sportstätte auch weiterhin über einen eigenen Sportplatz verfügen soll, ging es Schlag auf Schlag:

Die Verwaltung schrieb umgehend den Neubau eines Kunstrasenplatzes aus und legte eine Budgetgrenze von 400 000 Euro fest. Diese Grenze ist nur deshalb machbar, weil die Hansa Simmerath Eigenleistungen einbringen wird.

Mit der Umsetzung des Projektes wurde schließlich die Entwicklungsgesellschaft Simmerath beauftragt; Ende Mai soll die Auftragsvergabe an einen Generalübernehmer erfolgen.

Arbeiten sollen im Juni beginnen

Die Verwaltung geht fest von der Erteilung der Baugenehmigung durch die Städteregion Aachen bis Ende Mai aus. Der Bauantrag wurde am 31. März eingereicht. Mit der Unteren Wasserbehörde, die eine Einleitungserlaubnis für das Niederschlagswasser des neuen Sportplatzes in den Kranzbach erteilen musste, zeichnen sich keine Probleme ab. Auch mit dem Umweltamt der Städteregion ist die Verwaltung in einem guten Dialog, da bei der lärmtechnischen Prüfung auf das bereits vorliegende umfassende Gutachten für den Neubau des Simmbades aus dem Jahres 2011 verwiesen werden konnte. Schon dieses Gutachten belegte eine deutliche Unterschreitung der Grenzwerte. Die Anlegung der neuen Sportplatz im Schutz der Sporthalle der Sekundarschule wirkt sich zudem lärmmindernd aus.

Unter diesen günstigen Umständen geht die Verwaltung davon aus, dass die Baugenehmigung durch die Städteregion bis Ende Mai vorliegt.

Mit der Hansa Gemeinschaft 1921 Simmerath wurde zudem eine konkrete Vereinbarung über die Einbringung von Eigenleistung abgesprochen. Insbesondere geht es hierbei um Pflasterarbeiten.

Im Juni soll mit dem Bau begonnen werden. Die Tiefbauarbeiten und der anschließende Einbau des Kunstrasens sollen jeweils sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen. Bis Ende Oktober sollen Zaunanlagen und Flutlicht fertig sein, ehe dann im November die Hansa-Fußballer ihre neue Sportstätte in Betrieb nehmen können. Entstehen soll hier ein 90 mal 50 Meter großer Platz.

Nachdem der Rat den Abriss der Josef-Jansen-Sportstätte mit Schwimm- und Turnhalle beschlossen hatte, um das gesamte Gelände inklusive des Sportplatzes als Wohngebiet zu vermarkten, fand sich zunächst wegen unterschiedlicher Auffassungen keine Lösung für die Hansa. Eine Kooperation mit dem TSV Kesternich, der mitten den Vorbereitungen für den Bau eines Sportzentrums auf der grünen Wiese steckt, kam nicht zustande, und ein von der Hansa selbst eingebrachter Grundstücksvorschlag neben der Leitstelle in Simmerath erschien als schwierig umsetzbar. Außerdem ließ sich der Kostenrahmen nur schwer definieren.

Auch nicht zum Zuge kam zunächst der Vorschlag von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, das ehemalige Kleinspielfeld hinter der Sekundarschule zu nutzen, da dessen Maße für den Anforderungen für den Jugendspielbetrieb gerecht geworden wäre.

Dann wurde das Grundstück aber noch einmal neu vermessen, und plötzlich gab es neue Zahlen, die die Anlegung eines voll funktionsfähigen Sportplatzes nach DFB-Richtlinien zuließen.

Jens Wunderlich (CDU) hoffte, dass nun alle Spekulationen um den neuen Platz beendet werden könnten. Auch Norbert Brewer (SPD) zeigte sich erfreut über diese Entwicklung, zumal die SPD ja schon von Beginn an einen vollwertigen Platz für Simmerath gefordert habe. Die Finanzierung sehe er allerdings „auf schwachem Eis“, da in den 400 000 Euro auch die Planungskosten enthalten seien. Daher wünsche er der Gemeinde bei diesem Unterfangen „gutes Gelingen.“

Ein weiteres Problem sei die sehr schmale 100 m-Laufbahn. Diese sollte so ausgeführt werden, dass mindestens drei Läufer nebeneinander Platz finden könnten . (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung





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Letzte Änderung: 03-Aug-2013

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