Presse-Berichte

,

 


November 2011

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2010 finden Sie im Archiv

Monat 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 12

Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
November 2011
Neuer Sportplatz
Gründung Mittelstand
Holzpreise bleiben stabil
Gemeindesportverband startet

Simmerath

Fußballplatz Simmerath

Ein neuer Sportplatz noch in weiter Ferne

23.11.2011

Hier wäre der beste Platz für den neuen Simmerather Sportplatz. Doch das Kleinspielfeld hinter der Sporthalle der Hauptschule reicht direkt ans Naturschutzgebiet Kranzbruch, so dass eine bauliche Erweiterung nicht genehmigungsfähig ist. Foto: P. Stollenwerk

Einigkeit herrschte im Simmerather Hochbauausschuss darüber, dass der Zentralort Simmerath unbedingt einen neuen Sportplatz braucht. Ob es aber je dazu kommt, ist derzeit höchst ungewiss.

Nachdem die Planungen der Gemeinde Simmerath vorsehen, die vorhandene Josef Jansen-Sportstätte als Wohngebiet zu vermarkten (was bisher noch nicht gelungen ist), ist man gemeinsam der Hansa-Gemeinschaft Simmerath auf der Suche nach einer Alternative.

Auch im Ausschuss wurde intensiv diskutiert, wie man zu einer Lösung finden kann und wie vor allem die veranschlagten Kosten in Höhe von 660.000 Euro für einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage gestemmt werden sollen.

Bei der Entscheidung für den Bau einer neuen Schwimmhalle (die 50 Jahre alte Halle musste vor rund anderthalb Jahren aufgrund von Bauschäden gesperrt werden) wurde beschlossen, das gesamte 33.000 Quadratmeter Gelände der Josef Jansen-Sportstätte mit Schwimmhalle, Turnhalle und Sportplatz in ein Wohngebiet umzuwandeln. Der zu erwartende Verkaufserlös soll unter anderem für die Teilfinanzierung des derzeit laufenden Schwimmhallen-Neubaus verwendet werden. Außerdem hat die Gemeinde Simmerath einen Zuschuss in Höhe von 400.000 Euro für den Bau eines neuen Sportplatz vorgesehen.

Inzwischen haben mehrere Gespräche mit der Hansa-Gemeinschaft Simmerath stattgefunden. Als Standort für einen Sportplatz wurde das neben der Leitstelle Simmerath gelegene Wiesengrundstück ausgewählt. Bei einer Ortsbesichtigung mit Vertretern des Sportvereins erklärte sich der Ehrenvorsitzende das Hansa, Wolfgang Lützenberger, seines Zeichens Diplom-Ingenieur, bereit, kostenlos eine Vorplanung mit Kostenberechnung zu erstellen. Bei dieser Berechnung sollten auch die Eigenleistungen des Vereins berücksichtigt werden. Damit es zu einer seriösen Berechnung kommt, wurden von der Gemeinde Simmerath die Kosten für das Bodengutachten übernommen. Diese Bodengutachten sorgte dann bereits für die erste Überraschung. Das am Rande des Kranzbruchvenns liegende Grundstück befindet sich auf nicht tragfähigem Schlufflehm, so das ein Bodenaustausch erfolgen müsste.

Die Kostenberechnung hat es auch in sich: Ohne Stellplätze, ohne Flutlicht und ohne Sportheim würde ein Rasenplatz etwa 450.000 Euro kosten. Ein Ausbau als Kunstrasenplatz würde die Kosten auf 580.000 Euro steigen lassen. Ein Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage und etwa 20 Stellplätzen würde bei 660 000 Euro landen. Die Kosten für ein Sportheim und eventuell eine Laufbahn kämen noch dazu.

Darüber hinaus, so führt Lützenberger in seiner Berechnung auf, sehe der Verein keine Möglichkeit zur Erbringung von Eigenleistung. Im Verein sind die Meinungen beim Thema Eigenleistung gespalten, da durch den Beschluss der Gemeinde die vorhandene Sportplatzanlage geopfert wurde und die Motivation bei Ersatzbeschaffung Hand anzulegen daher eher gering ist.

Für die Verwaltung aber steht fest, dass ohne Vereins-Eigenleistung kein neuer Sportplatz errichtet werden kann, da der Zuschuss auf 400 000 Euro limitiert ist.

Ein anderes Grundstück in Simmerath ist nicht zu finden; zudem hält die Verwaltung es für unabdingbar, dass der Sportplatz sich in unmittelbarer Nähe des neuen Schulzentrums befindet, um Synergieeffekte zu nutzen.

Inzwischen hat die Verwaltung weitere mögliche Alternativen aufgezeigt; dies auch vor dem Hintergrund, dass der Spielbetrieb der Fußballabteilung der Hansa Simmerath derzeit überschaubar ist. Die einzige Seniorenmannschaft der Hansa spielt in der Kreisliga C mit einer Spielgemeinschaft mit Huppenbroich. Die Heimspiele werden je zur Hälfte in Simmerath und Huppenbroich ausgetragen. Desweiteren nehmen eine A-Jugendmannschaft sowie eine F-Jugend- und eine Bambini-Mannschaft an der Meisterschaft teil.

Anstelle eines neuen Sportplatzes, so unterbreitete Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns den Hansa-Verantwortlichen, könne er sich auch die Erweiterung des vorhandenen Tartan-Kleinspielfeldes hinter der Sporthalle der Hauptschule von bisher 42 x 55 Meter auf 42 x 70 Meter vorstellen. Bei einer Umgestaltung als Kunstrasenplatz wäre mit Kosten von rund 200 000 Euro zu rechnen. Für den Jugendspielbetrieb wären diese Maße ausreichend. Hier könnte dann auch ein neues Sportheim entstehen, während Dusch- und Umkleidemöglichkeiten in der Sporthalle genutzt werden könnte. Gleichzeitig könnte die Infrastruktur des Sportplatzes Huppenbroich verbessert werden.

Nicht auf ungeteilte Begeisterung stieß dieser Vorschlag bei der Hansa, die an ihrer alten Platzanlage hängt. Dennoch will die Gemeinde die Ergebnisse der vereinsinternen Gespräche abwarten.

Die Diskussion im Hochbauausschuss wurde dominiert von einem Fragenkatalog der SPD-Fraktion, nachdem Marc Topp mehrere Positionen in der vorliegenden Kostenberechnung angezweifelt hatte und es für möglich hielt, die Kosten zu senken, wenn man ein zweites Gutachten durch eine Fachfirma einholen würde.

Beste Lösung nicht möglich

Christoph Poschen (CDU) sah dieses Unterfangen nicht als zielführend an, da man zunächst die weiteren Gespräche mit der Hansa abwarten solle. Zu den von der SPD angesprochenen Punkten könne man den Planer ja direkt befragen.

Auch Bürgermeister Hermanns mahnte, «die Realitäten zu sehen», selbst wenn ein weiteres Gutachten tatsächlich eine Preissenkung herbeiführen würde. Im übrigen koste ein neues Gutachten auch Geld, und er sehe keinen Grund an der Kostenberechnung Lützenbergers zu zweifeln. Wenn die Hansa daran festhalte, keine Eigenleistung einzubringen, dann stelle sich die Frage eines weiteren Kostenvoranschlags ohnehin nicht.

Verständnis zeigte Stefan Weber (UWG) für die Haltung der Hansa, der ein intaktes Sportgelände weggenommen werde. Sicher sei aber, dass für 400 000 Euro kein neuer Sportplatz zu bekommen sei.

Der praktikabelste und naheliegendste Vorschlag für einen neuen Sportplatz lässt sich nicht umsetzen: Dies wäre die Erweiterung des Kleinspielfeldes. Doch dann gerät die Anlage zu einem Drittel in das Naturschutzgebiet Kranzbruch. Hermanns: «Da gibt es keine Chance. Das haben wir mit den Behörden rauf und runter abgeklärt.»

Eindeutig gegen einen Sportplatz-Neubau in Simmerath sprach sich CDU-Ratsvertreter Josef Mohren aus. «Wir werden in Zukunft in der Gemeinde Simmerath zu viele Sportplätze haben.» Das Ziel müsse sein, verstärkt die Plätze in anderen Orten zu nutzen. Als ersten Verein treffe es jetzt eben die Hansa, weil durch die «Schwimmbad-Katastrophe» eine neue Situation entstanden sei.

Nach langer Diskussion wurde der SPD-Antrag auf Einbeziehung eines weiteren Planungsbüros für eine alternative Kostenberechnung abgelehnt, während Einigkeit darüber herrschte, dass die Verwaltung die Möglichkeiten der Gewährung von Fördermittel prüfen solle.

Zu den Realitäten bei den Überlegungen für einen Sportplatz-Neubau zählt auch die Gesamtsituation des Amatuerfußballs, die Simmeraths Hochbauausschuss-Ausschusssvorsitzender Jens Wunderlich in seiner Funktion als Mitglied des Jugendausschusses beim Fußballverband Mittelrhein (FVM) erläuterte. Hier gehe man davon aus, dass innerhalb der nächsten Jahre die Zahl von bisher 1200 Mannschaften im FVW-Bereich um ein Drittel abnehmen werde.

Diese Entwicklung sei auch eine Folge der offenen Ganztagsschulen, die sich auf das Freizeitverhalten auswirke. Wenn die Kinder heute bis 16 oder 17 Uhr in der Schule blieben, dann sei es um so wichtiger, dass sich die Sportstätten in direkter Nähe zu den Schulen befänden.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns geht sogar davon aus, dass auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in 10 Jahren in der Eifel nur noch die Hälfte der jetzt gemeldeten Fußball-Mannschaften am Start sein wird.

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Nordeifel

18.11.2011

Der Mittelstand organisiert sich wieder
Erfolgreiche Neugründung der CDU-Mittelstandsvereinigung in der Nordeifel. Michael Seidel aus Roetgen erster Vorsitzender.

Mit einer neugewählten, 13-köpfigen Vorstandriege geht die Monschau/Roetgener/Simmerather CDU – Mittelstands – und Wirtschaftsvereinigung (MIT) nach langjähriger Abstinenz nun wieder gemeinsam an die Arbeit. Foto: Manfred Schmitz

Rund 80 Prozent aller in der Bundesrepublik erbrachten wirtschaftlichen Produktivität und Dienstleistungen werden von mittelständischen Betrieben und Freiberuflern geschaffen und nicht, wie vielfach vermutet, in Großkonzernen. Eine Tatsache, der die Nordeifel - CDU viele Jahre nicht gerecht wurde, ihre Mittelstands – und Wirtschaftsvereinigung (MIT) war lange in den Kommunen Monschau, Roetgen und Simmerath nicht präsent. Bis sich Parteifreunde auf Initiative des Unions – Bundestagsabgeordneten und Aachens CDU – Kreisvorsitzenden Helmut Brandt entschlossen, den bis dato aus christdemokratischer Sicht „weißen Fleck“ auf der Eifelkarte zu entfernen. Donnerstag Abend fand im Imgenbroicher Innovationszentrum Himo die Wiedergründung der „MIT Monschau, Roetgen und Simmerath“ statt.

Rund 40 Gäste bei der Gründung

An die 40 Interessenten und Gäste waren der Einladung zur konstituierenden Sitzung gefolgt, 20 von ihnen erklärten spontan ihre Mitgliedsbereitschaft, 13 waren demnach zur folgenden Vorstandswahl ad hoc stimmberechtigt. Unter Leitung des MIT – Kreisvorsitzenden Aachener Land, Dr. Franz –Josef Wedemeyer (Baesweiler), votierten die anwesenden Parteifreunde einstimmig für den um den Vorstandsvorsitz angetretenen Kandidaten, Michael Seidel aus Roetgen. Er stellte sich seinen Wählern vor: Der gelernte Bankkaufmann und Familienvater ist 39 Jahre, nun in leitender Funktion bei einer Großbank tätig und blickt auf eine lange Parteikarriere zurück. So ist Seidel Roetgener CDU – Fraktionsvorsitzender und im Kreisvorstand aktiv. „MIT“, bekannte er, „ist mir eine Herzensangelegenheit. Die Nähe zum Mittelstand und die Eifel berührenden Themen sind mir wichtig, ich wünsche mir deshalb ein rühriges Vorstandskollegium.“

Zu Seidels Stellvertretern kürten die Versammelten Jacqueline Huppertz (Mützenich) und Stephan Braun (Simmerath). Jacqueline Huppertz ist seit zwei Jahren Mützenicher Ortsvorsteherin, Grafikdesignerin und möchte „viele Ideen in die Vorstandsarbeit bringen“. Stephan Braun ist 43, Simmerather Unions – Ortsverbandsvorsitzender, Diplom – Ingenieur und Chef einer Bauunternehmung und Recyclingbetriebes.

Die Aufgaben des Kassierers, wird Vorsitzender Seidel kommissarisch übernehmen, „bis sich ein geeigneter Bewerber findet“.

Frank Strang aus Mützenich übernahm die Funktion des MIT – Geschäftsführers. Er ist 33, Mitglied einer Anwaltssozietät und führt schon vier Jahre ebenfalls die Geschäfte der CDU im Venndorf.

Eine klare Bestätigung gab es auch für das neunköpfige Beisitzer-Gremium. Es stellte sich erfolgreich zur Abstimmung und wird jetzt von Manfred Reitmeier (Roetgen), Guido Hermanns und Pascal Kaulard (beide Monschau), Ute Koll – Harzheim, Simmerath, Micha Kreitz, Monschau, Prof. Peter Rasche, Simmerath, Stefan Speitkamp, Wolfgang Hill (beide Roetgen) und Ursula Wlasak (Monschau) gebildet.

Versammlungsleiter Wedemeyer betonte in einer Gründungsansprache, ihm und seinen Parteifreunden bereite es „großes Vergnügen, MIT in den drei Kommunen des Monschauer Landes zu etablieren“, die Nordeifel sei eindeutig mittelständisch und von eigener Identität geprägt, „eine starke Gemeinschaft“.

So sahen es auch Simmeraths stellvertretender Bürgermeister Bernd Goffart und die Gastgeberin, Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter. Sie äußerte ihre Genugtuung darüber, „das MIT in unserer Nordeifel reaktiviert wurde“ und zitierte den verstorbenen Monschauer früheren MIT – Vorsitzenden Hans – Georg Weiss: „Eine Interessengemeinschaft des Mittelstandes muss aus der Unternehmerschaft kommen, niemals aus der Beamtenschaft!“

Die Bürgermeisterin stellte fest, dass derzeit in den drei Nordeifelkommunen „lebendige Zeiten und nicht immer Einigkeit“ herrschten, aber: „Uns verbinden gemeinsame Traditionen und Bedürfnisse.“ Eine Institution wie das Himo habe sich als Existenz – Gründungszelle bewährt und bietet Unternehmern gute Chancen und Rahmenbedingungen. „Wir möchten hier möglichst viele Arbeitsplätze wohnraumnah schaffen und erhalten!“

MdB Helmut Brandt unterstrich die Bedeutung einer neu ins Leben gerufenen MIT und appellierte an seine Zuhörer, „die klar mittelständisch ausgerichtete Eifel stetig als Tourismusregion samt guter Hotellerie und Gastronomie behutsam, doch systematisch zu entwickeln“.

Simmeraths CDU – Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart appellierte, angesichts gleicher Interessen aller im Wirtschaftsraum Nordeifel ansässigen Betriebe die Union als Wahrer dieser Interessen zu sehen, als „Volkspartei, in der alle Gesellschaftsschichten zu Hause sind und in der Flügel wachsen“.

Horst Zimmermann aus Stolberg, Vorgänger von Franz – Josef Wedemeyer im Amt des MIT – Vorsitzenden Aachen-Land, wandte sich zu guter Letzt mit einer eindringlichen Bitte an die Erschienenen: „Die Zahl der MIT – Mitglieder ist rückläufig! In Monschau, Roetgen und Simmerath ist daher die Gewinnung weiterer Mitglieder das Gebot der Stunde. In persönlichen Gesprächen möchten wir sie mit plausiblen Argumenten überzeugen, anwerben und für unsere Gemeinschaft und gute Sache begeistern.“ (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

16.11.2011

Die Holzpreise bleiben stabil

Der Gemeindewald bleibt auch im nächsten Jahr eine sichere Einnahmegquelle für die Gemeinde Simmerath. 2012 werden rund 618.000 Euro aus Holzverkäufen erwartet.

Als «etwas undurchsichtig» bezeichnete Gemeindeförtser Dietmar Wunderlich zwar den Holzmarkt bei der Beratung des Forstwirtschaftsplanes 2012 im Forstausschuss, aber die Nachfrage sei weiterhin vorhanden und die Preise auch derzeit noch stabil.

Der Forsthaushalt schließt voraussichtlich mit einem Überschuss von 84.000 Euro ab, wobei Wunderlich glaubt, dass das Plus noch höher ausfallen wird. Insgesamt sollen im kommenden Jahr 9500 Festmeter Holz eingeschlagen werden, was exakt der Menge des Vorjahres entspricht.

Im Forstwirtschaftsplan sind auch 35.000 Euro für Waldwege eingeplant. Die Mittel werden in der Hauptsache für die Instandsetzung eines 1,8 langen Weges im Bereich Buhlert/Gerstenhof verwendet. Nach einer Durchforstungsmaßnahme ist dieser Weg unbedingt sanierungsbedürftig. Die verbleibenden 10.000 Euro sollen für kleinere Maßnahmen verwendet werden.

Schließlich befasste sich der Ausschuss auch noch mit den acht Eigenjagdbezirken der Gemeinde Simmerath als Folge der anstehenden Novellierung des Jagdgesetzes. Im Kern geht es daraum, dass die Jagdpächter einem gemeinsamen Abschussplan für Rotwild beitreten. Wie Gemeindeförster Dietmar Wunderlich berichtete, sollen auf einzelnene kleine Jagdreviere bezogene Abschusspläne bald der Vergangenheit angehören.

Denn bekanntlich hält sich das Wild nicht an Reviergrenzen, was zu starken Ungleichgewichten in den Beständen führen kann. Daher sollen die Jäger einen «Gruppen-Abschussplan» unabhängig von den Revieren bilden und durch eine verstärkte Kommunikation zum Zuge kommen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

04.11.2011

Gemeindesportverband kann jetzt starten

Mit diesem Team startet der neugegründete Gemeindesportverband Simmerath: Vorsitzender Günter Scheidt, Stellvertreter Horst Nießen, Geschäftsführer Ingo Braun, Jugendwartin Elisabeth Discher und die beiden Beisitzer Robert Prümm und Wolfgang Schmitz (v. li.). Foto: P. Stollenwerk

Der Gemeindesportverband Simmerath (GSV) kann starten. Rund 25 Vertreter von Sportvereinen aus der Gemeinde Simmerath fanden sich am Donnerstagabend im Rathaus ein, um die neue Dachorganisation aus der Taufe zu heben.

Dank konstruktiver Mitwirkung der Beteiligten und zielgerichteter Vorbereitung in einem Arbeitskreis, war die Gründung nach knapp zwei Stunden beschlossene Sache.

Einstimmig zum ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung Günter Scheidt aus Eicherscheid, der bei seinem Heimatverein Germania über langjährige Erfahrung in der Vorstandsarbeit verfügt.

Ebenso einstimmig waren die weiteren Wahlen: Horst Nießen (Hansa Simmerath/Turnen) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Ingo Braun (Hansa Simmerath/Schwimmen) zum Geschäftsführer. Da sich für das Amt des Kassierers kein Bewerber fand, wird der Geschäftsführer in der Startphase diese Aufgabe mit übernehmen. Jugendwartin im GSV wird Elisabeth Discher (Judo- und Ju-Jutsu-Club Lammersdorf), und Beisitzer im Vorstand sind Robert Prümm (RSV Rurberg/Ju-Jutsu) und Wolfgang Schmitz (JJC Lammersdorf.) Als Kassenprüfer wurden Karl-Heinz Plum (für drei Jahre), Andreas Jansen (zwei Jahre) und Ottmar Kell (ein Jahr) gewählt.

Zu Beginn hatte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Notwendigkeit der Gründung eines Gemeindesportverbandes damit begründet, dass ohne eine solche Dachorganisation ab 2012 keine Zuschüsse vom Landessportbund (LSB) gewährt werden können. Erste Versuche, eine solche Vereinigung zu gründen, hatte es bereits in den 70er Jahren gegeben, doch war damals die zwingende Notwendigkeit nicht gegeben.

28 Sportvereine, die dem LSB angeschlossen sind, sind in der Gemeinde Simmerath beheimatet und nur diese können sich dem GSV anschließen, darunter auch Vereine wie die Tanzwerkstatt Simmerath, Segelclubs oder die Schützenbruderschaft Steckenborn.

Zentraler Punkt neben der Vorstandswahl war die Verabschiedung einer Satzung, die nach kurzer Diskussion und nützlichen Ergänzungen unter Dach und Fach war. Hierin ist auch festgelegt, dass die Stimmenzahl der einzelnen Vereine sich an der Zahl der Mitglieder orientiert.

Nach gelungener Gründung folgten sogleich die ersten Glückwünsche. Rebecca Braun als Vertreterin des ebenfalls kürzlich neugegründeten Regio-Sportbundes überreichte dem neuen Vorsitzenden als Starthilfe einen Scheck, und Alex Stiel, der Vorsitzende des Simmerather Sport- und Kulturausschusses, freute sich, dass der GSV mit einer erfahrenen Vorstandsmannschaft starten könne.

Der Gemeindesportverband verschaffe den Vereinen Sicherheit. Das wesentliche Ziel des GSV besteht in der Wahrnehmung ge meinsamer Interesse der Sportvereine. Zuschussanträge werden aber wie gehabt von den Vereinen selbst gestellt, die auch weiter direkt ihre Zuschüsse ohne Umweg über den GSV erhalten. Hallenstunden sollen neu geordnet werden

Eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet den neuen Gemeindesportverband Simmerath gleich zu Beginn: Da die Sporthalle der Josef Ja nsen-Sportstätte nach dem Jahreswechsel geschlossen wird, müssen Hallennutzung und Hallenstunden neu geordnet werden, wobei es viele neue Wünsche und weniger Platz gibt.

Die Gemeinde möchte generell die Hallen künftig samstags zur Verfügung und die Öffnungszeiten bis 22.30 Uhr ausdehnen. Eine neustrukturierung der Tarinungsblöcke, insbesondere beim Jugendsport ergibt sich aus der Tatsache, dass durch den stärker werdenden Ganztagsschulbetrieb das Trainnings erst am späten Nachmittag starten kann.

Quelle: Eifeler Zeitung





www-cdu-simmerath.de

ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich,
die über einen Link erreicht werden.

Datenschutz: Wir versprechen Ihnen, dass wir Ihre persönlichen Daten, die uns möglicherweise per e-mail erreichen, nicht an Dritte weitergeben.


Letzte Änderung: 01-Dez-2011

 © CDU-Simmerath