Presse-Berichte

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November 2012

Quelle der Artikel, falls nicht besonders gekennzeichnet, Eifeler Zeitung.
Berichte aus 2008- 2012 finden Sie im Archiv

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Berichte aus der Tagespresse, ungekürzt und unzensiert.
Inhalt/Themen
November 2012
Hauptschule Lehrer
Einweihung Schwimmbad
Verkauf Grundstücke Sportplatz
Parkgebühren geordnet
Schnelles Netz
Ja zum großen Kunstrasenplatz
Kleine Hauptstraße
Demografischer Wandel
Vandalen beschädigen Leichenhalle
Kunstrasenplatz
Sportplatz: GbR vom Tisch
Forstwirtschaft
Sekundarschule Eltern-Info
CDU-Ehrennachmittag
Sportplatz Simmerath
Sportplätze
"Kleine Hauptstraße"



Simmerath

26.11.2012

Lehrer wollen nicht aufgeben

Sekundarschule Nordeifel: Lehrerrat der Hauptschule Simmerath lehnt Zusammenlegung der beiden Hauptschulen ab. Schulausschuss überrascht.

Simmerath. Nicht so glatt wie in den Nachbarkommunen beschloss der Simmerather Schulausschuss die „Errichtung der Sekundarschule Nordeifel“. Der erwartete Konsens wurde erheblich behindert durch ein fünfseitiges Schreiben, das der Lehrerrat der Gemeinschaftshauptschule Simmerath überraschend am Sitzungstag im Rathaus eingereicht hatte (unterschrieben vom Vorsitzenden des Lehrerrates, Erhard Rüttgers).

In dem Papier wird „ausdrücklich die geplante Gründung einer Sekundarschule zum kommenden Schuljahr unterstützt“. Aus- drücklich und entschieden abgelehnt werde allerdings „eine zeitgleiche Zusammenlegung der Hauptschulen Monschau und Simmerath am Standort Monschau aus pädagogischen, organisatorischen, strukturellen und finanziellen Gründen“. Nach Meinung des Lehrerrates könnten zum nächsten Schuljahr sowohl Sekundarschule als auch Hauptschule in den Simmerather Räumlichkeiten Platz finden.

Keine alten Wunden aufreißen

Der Ausschussvorsitzende Franz-Josef Hammelstein erinnerte an die interkommunale Schulausschusssitzung vom 25. Oktober, wo der Beschluss gefasst worden sei, mit der Sekundarschule im kommenden Schuljahr in Simmerath zu starten und die beiden Hauptschulen am Standort Monschau zusammenzuführen. Günter Scheidt (CDU) bedauerte, dass es in Simmerath keine Hauptschule mehr geben werde, aber: „Wir können die neuesten Argumente nicht mehr einfließen lassen“, sagte er zur Eingabe des Lehrerrates.

Gregor Harzheim (SPD) sprach von einem „Kommunikations-Gau“, wenn Eltern aus der Presse erfahren müssten, dass die Hauptschule im nächsten Schuljahr in Monschau sei. Er plädierte dafür, dass die Stellungnahme des Lehrerrates in der nächsten Sitzung ausführlich beraten werde. Dem schloss sich Gisela Kampshoff-Enderle (Grüne) an; über die Zukunft der Hauptschule könne man noch im Januar beschließen. Ulrich Offermann (CDU) äußerte seine Verwunderung, dass „jetzt plötzlich Argumente ausgegraben werden“ gegen den Standort der Hauptschule in Monschau; er befürchte, dass man „alte Wunden aufreißt“.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns betonte, dass es sich um ein Gesamtpaket handele, das von allen Schulausschüssen beschlossen und von der Bezirksregierung sowie dem Schulrat befürwortet werde. Heribert Vroemen (UWG) zeigte kein Verständnis dafür, dass die Eingabe des Lehrerrates erst jetzt komme.

Die Irritationen änderten aber nichts am einstimmigen Beschluss zur Errichtung der Sekundarschule und der Gründung des Schulzweckverbandes Nordeifel. Die Erleichterung drückte sich in spontanem Applaus aus. Dr. Michael Gautrois, der Schulpflegschaftsvorsitzende der Hauptschule Simmerath, kündigte an, weiter Unterschriften für den Verbleib der beiden Hauptschulen an ihren jeweiligen Standorten zu sammeln.(ale)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

23.11.2012

Schwimmbad-Einweihung

Das Simmbad als Trimmbad: Im Lehrschwimmbecken können sich Kinder bei 30 Grad Wassertemperatur so richtig wohlfühlen.
Foto: P. Stollenwerk

Dass beim abschließenden Staffelschwimmen das hochkarätig besetzte Team der Gemeindeverwaltung Simmerath (Nießen/Nellessen/Kaulen) nur Rang drei von vier Teams belegte, darf dennoch als besonderer Erfolg gefeiert werden, denn das kleine Rennen als stimmungsvolle Einlage bei der offiziellen Einweihung der neuen Schwimmhalle war gleichzeitig der erste Wettbewerb überhaupt im neuen „Simmbad“.

Entspannt wie die Schwimmer selbst fanden sich gestern Mittag rund 60 Gäste mit blauen Überziehschuhen am Beckenrand des neuen Bades an der Walter-Bachmann-Straße ein, um der Einschätzung von Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beizupflichten: „Das ist ein bedeutender Tag für Simmerath und die Region.“

Auch wenn die Beschilderung zum neuen Bad an der Hauptschule noch angepasst werden muss, haben seit der inoffiziellen Eröffnung am 30. Oktober 2012 bereits über 2000 Besucher den Weg ins rundum gelungene Hallenbad gefunden. An diesem Wochenende, beim kostenlosen Kennenlern-Termin, dürfte diese Zahl noch einen gewaltigen Sprung nach oben machen. Für die Bevölkerung und die Gäste, aber besonders für das Schul- und Vereinsschwimmen, sah Karl-Heinz Hermanns die Schwimmhalle als unverzichtbar. Mit Sportbecken (25 x 10 Meter) sowie Kinderplanschbecken und Lehrschwimmbecken in abgetrennten Bereichen bietet das Bad auf insgesamt 2200 Quadratmetern Nutzfläche eine allseits gelobte Struktur.

38 Stunden in der Woche (gegenüber bisher 33,5) ist das Bad geöffnet. Dreimal in der Woche wird Frühschwimmen angeboten, und die zusätzliche Öffnungszeit am Sonntagnachmittag (16 bis 19 Uhr) kommt dem Bedarf entgegen.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass das alte Bad wegen Baumängeln 2010 habe geschlossen werden müssen. Eine Sanierung „hätte soviel gekostet wie ein neues Bad“. Dieses neue Bad steht nun nach zwei Jahren und drei Monaten zur Verfügung. Mit knapp unter vier Millionen Euro sei der Kostenrahmen vom Generalübernehmer eingehalten worden.

Zwei ortsnahe Bäder

Städteregionsrat Helmut Etschenberg beglückwünschte Simmerath „zum absolut gelungenen Bad“ und sprach von einer „klugen und zukunftsweisenden Entscheidung an diesem Standort in direkter Nähe zur künftigen Sekundarschule“. Zur Frage, ob nicht ein gemeinsames Bad für Simmerath und Monschau („an einem Platz, wo niemand wohnt“) die bessere Lösung gewesen sei, bezog Etschenberg „mit aufbauenden Worten“ klar Position: „Fakt ist, dass beide Kommunen jetzt ortsnah über ein modernes Schwimmbad verfügen.“

Von einer „sportlichen Herausforderung“ beim Neubau sprach Dr. Achim Matuszek vom Generalübernehmer Sportstadianet. Gerne blickte er auf die reibungslose Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten zurück.

Schließlich gab es auch noch Weihwasser für das neue Bad, indem Pfarrer Michael Stoffels und Pastor Volker Böhm die ökumenische Einsegnung der Sportstätte vornahmen.

Was aber wäre eine Schwimmbad-Einweihung ohne die sportliche Note? Die Schwimmabteilung der Hansa Simmerath trat an den Start und zeigte unter Leitung von Ingo Braun, zugleich 1. Vorsitzender des Schwimmbezirks Aachen, wie geübte Wasserratten ihre Bahnen ziehen. Zuvor hatte Manfred Abel, Vorsitzender der Hansa-Gemeinschaft Simmerath, die Ausdauer der Schwimmabteilung gelobt, die zweieinhalb Jahre lang hohen Belastungen ausgesetzt gewesen sei und in fünf unterschiedlichen Schwimmbädern der Region den Betrieb „über Wasser“ gehalten habe. (P. St.)

Hohe Beteiligung bei der Namensgebung

Der Name für das neue Simmerather Schwimmbad ist aus den Reihen der Bevölkerung entwickelt worden. Nach einem Aufruf der Gemeindeverwaltung beteiligten sich 90 Personen mit insgesamt 140 Namensvorschlägen. Dabei wurde unabhängig voneinander 12 Mal der Name „Simmbad“ vorgeschlagen. Unter allen Teilnehmern wurden fünf Gewinner gezogen, denen anlässlich der Eröffnung eine Zehnerkarte für das Simmbad überreicht wurde.

„Das Simmbad war eine
kluge und zukunftsweisende Entscheidung.“

Helmut Etschenberg, Städteregionsrat

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

22.11.2012

Verkaufsbedingungen für das neue Simmerather Wohngebiet Sportplatz: Zwischen 115 und 125 Euro pro Quadratmeter.

Jetzt geht es Schlag auf Schlag bei der Vermarktung der 52 Baugrundstücke auf dem Gelände der ehemaligen Josef Jansen-Sportstätte in Simmerath. Der Entwurf für einen Bebauungsplan wurde bereits vorgestellt und beschlossen. Als nächster Schritt erfolgt nun der Abriss von alter Schwimmhalle und Turnhalle. Sobald es die Witterung zulässt, soll damit im nächsten Jahr begonnen werden. Gleichzeitig soll auch im Frühjahr 2013 mit der Erschließung begonnen werden. Dies ist auch dann der Zeitpunkt für die Grundstücksentwicklungsgesellschaft Simmerath GmbH aktiv in die Vermarktung der Parzellen einzusteigen.

Rabatt für Familien

Sobald der Bebauungsplan Rechtskraft erlangt hat, startet der Verkauf. An Interessenten, so deutet die Verwaltung die bisherige Nachfrage, werde es nicht mangeln. Entstehen sollen zwischen Sportplatz- und Lohmühlenstraße 40 Einfamilienhäuser, zehn Doppelhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser. Dafür stehen Ingesamt 27 000 Quadratmeter Baulandfläche zur Verfügung.

In seiner zurückliegenden Sitzung legt der Hochbauschuss jetzt die Verkaufbedingungen für die Grundstücke fest. Demnach wurde der Verkaufpreis bei Einfamilien- und Doppelhausgrundstücken auf 115 Euro je Quadratmeter bzw. auf 125 Euro für Mehrfamilienhausgrundstücke festgesetzt. Hinzuzurechnen ist noch jeweils der Kanalanschlussbeitrag sowie 1500 Euro Pauschale für den Kanalhausanschluss und noch einmal 1500 Euro für die Grundstücksvermessung.

Der Verkaufpreis verringert sich entsprechend, wenn die Richtlinien zur Förderung von familienfreundlichem Bauen in der Gemeinde Simmerath angewendet werden können.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

Parkgebühren neu geordnet

(P. St.) | 21.11.2012

In Simmerath stimmte der Strukturausschuss einstimmig einer Änderung der Gebührenordnung für die Parkscheinautomaten in Rurberg, Einruhr und Woffelsbach zu ab 2013 zu. Bisher zahlten die Autofahrer am Rursee für bis zu drei Stunden Parkdauer 1,50 Euro oder drei Euro für einen ganzen Tag. Diese Regelung ist seit dem Jahr 2006 unverändert. Mit dieser Regelung aber waren viele Rurseegäste nicht glücklich, weil man nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hat.

Auch Vignetten teurer


Foto: P. Stollenwerk

Die neue Gebührenordnung differenziert nun stärker und kommt dem Bedarf entgegen. Die ab 2013 geltende Regelung sieht nun vor, dass bis zu drei Stunden Parkzeit jede angefangene Stunde einen Euro kostet. Bei mehr als drei Stunden sind vier Euro für ein Tagesticket (24 Stunden) fällig.

Verändert wird auch die Vignetteregelung für Vielparker. Eine Drei-Monats-Vignette, die für einen Ort gültig ist, kostet künftig 16 Euro, die Drei-Monats-Vignette für alle Orte kostet 32 Euro. Die Umstellung des Programms der Parkautomaten kostet insgesamt 6500 Euro. Durch die Umstellung erwartet die Gemeinde jährliche Mehreinnahmen von rund 70.000 Euro.

Nach sechs Jahren konstanter Gebühr bewertete Christoph Poschen (CDU) diese „moderate Erhöhung“ als angemessen und auch Hermann-Josef Bongard (FDP) sah darin einen „machbaren Kompromiss“.

Die Rechnung von Stephan Weber (UWG), dass die neue Gebühr „de facto“ eine Steigerung um 100 Prozent bedeute, relativierte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns allerdings. Die Rechnung treffe lediglich bei einer dreistündigen Parkdauer zu. Bei einer Stunde Parken reduziere sich die Gebühr sogar um 50 Cent.

Nicht landen konnte Siegfried Lauscher (SPD) mit seinem Antrag, das gebührenfreie Kurzzeitparken in Rurberg auf 60 Minuten (statt bisher 30 Minuten) auszudehnen, um damit gleiche Verhältnisse wie in Einruhr zu schaffen.

Der Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, dass in Einruhr die Parkzeit nur deshalb verlängert worden sei, weil der Parkplatz auch von Kirchenbesuchern genutzt wird.

Die Gemeinde hatte sich zuvor auch bei Kommunen im Umfeld umgeschaut wie man es dort mit der Parkgebührenregelung hält. So kostet beispielsweise die Stundengebühr in Heimbach 50 Cent. In Kommern ist das Tagesticket für 2,50 Euro zu haben.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

Schnelles Netz: Weiße Flecken verschwinden

(P. St.) | 20.11.2012

Bessere Breitbandversorgung für die Ortschaften Kesternich, Rurberg und Woffelsbach wird in Angriff genommen. 464 000 Euro Zuwendung.

Simmerath. Der Dauer-Ärger über schleppende bis teilweise kaum vorhandene Internet-Verbindungen in den Ortschaften Kesternich, Rurberg und Woffelsbach ist beträchtlich. Jetzt aber können die genervten Nutzer so langsam das Schimpfen ausklingen lassen, denn nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“, erfolgt in Kürze für die drei kabel-technisch benachteiligten Orte in der Gemeinde Simmerath der Anschluss an die schnelle Datenautobahn. Im nächsten Jahr soll die chronische Unterversorgung mit dem Ausbau der Breitbandanschlüsse ein Ende haben. Innerhalb der nächsten zwölf Monate soll eine Erhöhung der Übertragungsrate zwischen 6000 und 50 000 Bit umgesetzt werden.

Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung liegt inzwischen vor, und auch der Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom (die den Zuschlag für die technisch und wirtschaftlich beste Lösung erhielt) ist unter Dach und Fach, so dass jetzt die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit Gerd Wolter, Telekom-Projektleiter für den DSL-Ausbau in Kommunen, die Verbesserungen der technischen Infrastruktur bekanntgeben konnten. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns freute sich, das nahe Ende der Unterversorgung zu verkünden und erinnerte an die Bemühungen der Gemeinde in dieser Angelegenheit seit dem Jahr 2010.

„Eine gute Internet-Infrastruktur ist für die Kommunen heute so wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung.“ Vor einem Jahr fragte die Gemeinde den Bedarf in den benachteiligten Orten Kesternich, Rurberg, Woffelsbach und Hechelscheid ab. Der Bedarf an einer schnelleren Internetverbindung wurde dabei sehr deutlich.

Hechelscheid muss noch warten

Für den Breitbandausbau in Hechelscheid ging allerdings kein Angebot ein, so dass der Steckenborner Ortsteil noch vertröstet werden muss. Dieser „weiße Fleck“ wie auch punktuell einige andere kleinere Problembereiche sollen laut Bürgermeister aber noch verschwinden. Insgesamt aber sei Simmerath in Kürze für eine ländliche Kommune gut aufgestellt.

Der Breitbandausbau ist nicht zum Nulltarif zu haben: 620 000 Euro kostet die Netzerweiterung. Der Zuwendungsbescheid deckt 75 Prozent der Kosten (464 000 Euro) ab, während der im Haushalt abgesicherte Eigenanteil der Gemeinde 160 000 Euro beträgt.

In den drei Ortschaften sind Tiefbauarbeiten zur Verlegung des Glasfaserkabels auf insgesamt 6,7 Kilometer Länge erforderlich. Es werden 10 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 16 Kabelverzweiger (Multifunktionsgehäuse) errichtet. Insgesamt sollen 1275 Anschlüsse ans Netz gehen. Die Leerrohre sind so dimensioniert, dass jederzeit eine Erhöhung der Leistung durch zusätzliche Kabelstränge möglich ist.

Gerd Wolter hofft auf gutes Bauwetter sowie einen zügigen Baufortschritt und verweist darauf, dass die Telekom mit dem Netzausbau in Lammersdorf, Huppenbroich und Dedenborn bereits Erfahrungen gesammelt habe.

Nach der Netzverstärkung sollen in Woffelsbach 70 Prozent der Anschlüsse zwischen 6000 und 16 000 Bit/s erreichen, 50 Prozent liegen zwischen 16 000 und 25 000 Bit/s und 30 Prozent erreichen sogar bis zu 50 000 Bit/s; in Kesternich erreichen 40 Prozent der Anschlüsse mehr als 25 000 Bit/s und 60 Prozent über 16 000 Bit/s. In Rurberg liegen 35 Prozent der Anschlüsse über 25 000 Bit/s und 50 Prozent bei 16 000 Bit/s. Die jeweilige Leistung ist stark abhängig von der Entfernung zur nächsten Verteilerstation.

Noch Bürgerinformationen

Im Vorfeld der Maßnahmen werden in den einzelnen Orten noch Infoveranstaltungen für Bürger angeboten. Hier können sich die Bürger über die Möglichkeit eines schnelleren Internetzugangs informieren – ebenso auch über die damit verbundene Erhöhung der Tarife. Denn nur wer einen schnelleren Anschluss wünscht, erhält diesen auch. (P. St.)

„Eine gute Internet-Infrastruktur ist heute für die Kommunen so wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung.“

Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister Simmerath

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Simmerath

17.11.2012

Hansa sagt „Ja“ zum großen Kunstrasen

Zwischen Sport- und Schwimmhalle entsteht der neue Simmerather Sportplatz, den auch die künftige Sekundarschule nutzen wird.

Zwischen Schwimmhalle (links) und Sporthalle (rechts), wo jetzt eine ziemlich verkommene Sportanlage ihr Dasein fristet, wird er entstehen, der neue Kunstrasen, der nicht nur eine tolle Sache für die Hansa ist, sondern auch ein weiteres Argument für die künftige Sekundarschule. Foto: H. Schepp

„Es sieht sehr gut aus! Simmerath bekommt höchstwahrscheinlich einen vollwertigen Kunstrasenplatz. Der Beschluss wurde positiv abgestimmt.“ So lautete am Donnerstagabend um 22 Uhr die aktuelle Statusmeldung der Facebook-Gruppe „Simmerath braucht einen Sportplatz“. 173 Nutzern des sozialen Netzwerks gefällt diese Gruppe, die sich nun eigentlich auflösen oder umbenennen könnte in „Simmerath bekommt einen Sportplatz“. Denn nachdem die Verwaltung dem Sportausschuss einen neuen Vorschlag unterbreitet und dieser mit großer Mehrheit zugestimmt hatte, gab gestern Morgen auch der am stärksten betroffene Verein, die Hansa-Gemeinschaft Simmerath e.V., grünes Licht zur 14 Stunden vorher beschlossenen Lösung.

Vollbesetzte Zuhörerreihen

Alle Zuhörerplätze waren besetzt, als Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dem Ausschuss für Sport- und Kultur noch einmal die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate vor Augen führte, besonders aber über die neueste Entwicklung berichtete. Dabei nahm die Geschichte seit dem 7. November zwei entscheidende Wendungen: Zunächst wurde entdeckt, dass an der Hauptschule zwischen Schwimm- und Sporthalle zwar nicht der ursprünglich geplante Platz in der Größe 64 mal 96 Meter hinpasst, wohl aber ein Spielfeld der Größe 90 mal 50 Meter plus Randbereich.

Und am Sitzungstag selbst flatterte der Gemeinde das Angebot einer Sportplatz-Baufirma ins Haus, das die Kosten für einen Kunstrasenplatz in dieser Größe auf rund 400 000 Euro bezifferte.

„Das ist eine sehr erfreuliche, andere Perspektive“, frohlockte Günter Scheidt, sportpolitischer Sprecher der CDU, und ermunterte die Hansa-Verantwortlichen: „Nehmt den Kunstrasen, das ist bei unserem Klima einfach die bessere Lösung“, riet Scheidt dem Verein, vom Naturrasenplatz abzurücken. Auch Gregor Harzheim (SPD) sprach von einem „großen Schritt, den wir heute nach vorne machen können“, wobei seine Fraktion die alternativ vorgeschlagene Lösung mit einem halb so großen Sportplatz (nur für Training und Kindermannschaften) strikt ablehnte.

Dazu aber wird es nun ohnehin nicht kommen, da das eilig anberaumte Gespräch zwischen Verwaltung und Hansa-Vorstand am Freitagmorgen „einen äußerst positiven Verlauf“ nahm, wie ein sichtbar erleichterter Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gleich im Anschluss berichtete. „Die Vertreter der Hansa haben erklärt, dass sie den Bau eines Kunstrasenplatzes an der Haupt- und künftigen Sekundarschule ausdrücklich begrüßen. Die Fußballabteilung wird ihren Spielbetrieb nicht einstellen, sondern wird mit den aktuell vier Senioren- und Jugendmannschaften dort spielen, sobald der Platz fertiggestellt ist. Ob der Verein bei der Errichtung des Platzes eine Eigenleistung einbringt, beispielsweise beim Bau der nicht im Preis inbegriffenen Laufbahn, oder sogar als Bauherr auftritt, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden“, gab der Bürgermeister das Ergebnis des Gesprächs wieder.

Der Sportausschuss wird nun in einer Sondersitzung am Nikolaustag (6. Dezember) den Neubau des Kunstrasenplatzes für Simmerath und auch für die Sekundarschule empfehlen und der Rat dieses am 11. Dezember beschließen. Bis dahin soll ein genauerer Kosten- wie auch ein Zeitplan vorliegen.

Die Hansa-Facebook-Gemeinde postete am Freitag schon mal einen „ganz herzlichen Dank an alle“, die mit ihrem Engagement in Zeitung, Leserbriefen, Internet, Artikeln, Kommentaren und Flugblättern dazu beigetragen hätten, dass Simmerath auch in Zukunft einen Sportplatz hat.(hes)

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Simmerath

15.11.2012

Mehr Platz für Autos auf der «kleinen Hauptstraße»

(ag) | 15.11.2012

Als «rausgeschmissenes Geld» bezeichnete SPD-Sprecher Siegfried Peeters die geplante Umgestaltung der so genannten «kleinen Hauptstraße» im Ortskern von Simmerath. Am Ende stimmte der Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschuss der Gemeinde Simmerath dem Umbau aber bei sieben Gegenstimmen mehrheitlich zu

Die sogenannte kleine Hauptstraße, die im Laufe der Jahre mit ihren Parkstreifen und der Fahrtrasse zu eng geworden ist, soll im nächsten Jahr umgestaltet, breiter und damit verkehrssicherer werden. Foto: Hoffmann

Die kleine Hauptstraße soll nun ab «Moden Haas» bis zur Geschäftsstelle der Sparkasse umgebaut und verbreitert werden, um sie den heutigen Verkehrsverhältnissen anzupassen (mehr und größere Autos). Dazu soll der Beet- und Grünstreifen an der linken Seite verkleinert werden.

Damit die Fahrbahn im Einmündungsbereich von 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert werden kann, muss ein Baum gefällt werden, der durch einen neuen Baum an anderer Stelle ersetzt werden soll. Durch die Verbreiterung soll vermieden werden, dass Lieferfahrzeuge vorbeifahrende Autos behindern.

Die Kastanie gegenüber dem Elektrogeschäft wird gefällt und nicht ersetzt. Hier wird die Gefahr gesehen, dass die elektronischen Anlagen der angrenzenden Schaltschränke durch den Wurzelwuchs beschädigt werden. Außerdem würden parkende Fahrzeuge im Herbst durch herab fallende Kastanien beschädigt. Durch das Fällen würde der Parkstreifen um vier Meter nach rechts aufgeweitet und ein weiterer Stellplatz entstehen.

Im Bereich der Einengung der Fahrbahn gegenüber der Sparkasse wird der Bordstein überfahrbar gestaltet und eine Warnbake versetzt, um das Abbiegen von dem Stichweg und in den Stichweg der Gebäude hinter der Sparkasse sowie dem Elektrogeschäft zu erleichtern.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf rund 100.000 Euro geschätzt. Der Anliegerbeitrag wird voraussichtlich zwischen 7 und 8 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche liegen.

Gisela Kampshoff-Enderle (Die Grünen) sorgte sich «natürlich» um die zu fällenden Bäume. Außerdem kritisierte sie die Ausweitung am Ende der Fahrbahn. Hier sah sie eine Gefahr für Fußgänger.

Siegfried Peeters (SPD) meinte, die Belieferung der Geschäfte sei auch organisatorisch zu regeln, dafür brauche es keinen Umbau der Straße. Daher erkenne die SPD auch keinen Sinn in der Maßnahme.

Erika Frank (UWG) erkannte zwar einen Sinn, verwies aber auf eine «Vielzahl von Baumaßnahmen» und wollte das Projekt lieber verschieben. Jens Wunderlich (CDU) hält das Projekt für eine wichtige Maßnahme zur Stärkung des Ortskerns. «Das hatte doch jeder im Wahlprogramm stehen», sagte er.

Er bedauerte, dass ein privater Anlieger durch die Anliegerbeiträge «überproportional» belastet werde, bei den anderen Anliegern handele es sich aber ausschließlich um Geschäftsleute, die davon profitieren würden.

«Wir sind alle der Meinung, dass die Umbaumaßnahme eine sinnvolle Sache und nötig ist, weil es auf der Straße immer wieder zu Behinderungen kommt», sagte der Vorsitzende des Gewerbevereins Simmerath, Michael Haas, auf Anfrage. Der Ortskern sei ein wichtiger Bereich und da gehöre nun mal auch die kleine Hauptstraße zu.

Kostenlose Parkplätze, von denen die Läden gut erreichbar sind, seien für die Geschäftsleute das A und O. Deshalb würde die Maßnahme trotz der notwendigen Anliegerbeiträge von den Geschäftsleuten begrüßt.

Das Projekt soll im kommenden Sommer umgesetzt werden. Die Bauzeit wird auf sechs bis sieben Wochen geschätzt.

Quelle: Eifeler Zeitung


Nordeifel

14.11.2012

Simmerath und Monschau schrumpfen, nur Roetgen wächst noch

Das Amt für Kultur und Empirische Forschung der Städteregion hat 2010 ein wissenschaftliches Demografie-Kompendium verfasst. Aktualisiertes Datenmaterial wurde vorgestern auf dem «Markt der Möglichkeiten» in Stolberg präsentiert.

In der Städteregion Aachen vollzieht sich der demografische Wandel, auch hier wird die Bevölkerung weniger, älter und bunter. Die aktuellsten Zahlen prognostizieren einen Bevölkerungsrückgang um 1,6 Prozent, das sind rund 8900 Einwohner. Im Vergleich der zehn Kommunen zeigt sich eine sehr heterogene Entwicklung, fünf Kommunen werden voraussichtlich an Bevölkerung hinzugewinnen, fünf werden laut Prognosen der IT.NRW Einwohner verlieren, so Jessica Lerche vom Amt für Kultur und Empirische Forschung der Städteregion, die die Daten ausgewertet hat.

Auch in den drei Eifelkommunen Monschau, Roetgen und Simmerath zeigt sich eine unterschiedliche Entwicklung. Während für Roetgen ein Bevölkerungszuwachs ( rund 370 Personen) prognostiziert wird, verlieren Monschau und Simmerath voraussichtlich bis 2030 an Bevölkerung (Monschau: -1560 Einwohner, Simmerath: -1240 Einwohner).

Der Alterungsprozess zeigt sich dagegen in allen drei Eifelkommunen deutlich: Die unter 20-Jährigen werden weniger, während es bei den 65-Jährigen und Älteren voraussichtlich signifikante Zuwächse zu verzeichnen gibt: Monschau: +1040 Einwohner, Roetgen: +1110, Simmerath: +2010). So wird in den Eifelkommunen im Jahr 2030 mehr als jeder Dritte Einwohner 65 Jahre und älter sein.

In allen drei Eifelkommunen ist ein negatives natürliches Bevölkerungssaldo (mehr Gestorbene als Lebendgeborene) zu verzeichnen. Die Gemeinde Roetgen konnte dies in 2011 allerdings durch ein positives Wanderungssaldo (mehr Zugezogene als Fortgezogene) nicht nur ausgleichen, sondern einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

12.11.2012

Vandalen beschädigen Leichenhalle



Immer wieder kommt es zu erheblichen Sachbeschädigungen an der Leichenhalle auf dem Friedhof in Simmerath.

In den Jahren 2010 und 2011 wurde ca. 2/3 der teuren Bleiverglasung durch Luftgewehrschüsse sowie durch Steinwürfe beschädigt.

Eine Reparatur der ca. 70 beschädigten Scheiben der Bleiverglasung würde, müsste Sicherheitsglas eingebaut werden, ca. 13.000,00 Euro kosten.

Die Gemeinde sucht nun nach einer kostengünstigeren Lösung.


Monschau-Kalterherberg

11.11.2012

In Kalterherberg wird der Traum vom Kunstrasen-Spielfeld realistisch

Seit einigen Jahren arbeitet der Sportverein daran, die Sportanlage auf der Höhe um ein Kleinspielfeld mit Kunstrasenfläche zu erweitern. Das Kleinspielfeld neben dem Hauptplatz ist in der Winterzeit wegen der schlechten Witterung oft wochenlang nicht für Training und Spielbetrieb zu nutzen.

Wäre das Kleinspielfeld mit einer Kunstrasenfläche ausgestattet, könnte auch im Winter draußen trainiert werden. Ein langes Ausweichen auf Turnhallen im Stadtgebiet wäre dann nicht mehr nötig.


Um dieses Ziel in Eigenregie zu stemmen, bedarf es erheblicher Finanzmittel. Einschließlich aller Nebenanlagen braucht der Verein ein Finanzvolumen von etwa 130.000 Euro, um seine Vorstellungen vom neuen Kleinspielfeld zu verwirklichen.

Diesem Ziel ist der Verein in den letzten Wochen entscheidend näher gekommen. Der Finanzrahmen für das Kunstrasenprojekt ist inzwischen solide abgesteckt

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Sportplatz Simmerath

14.11.2012



Bild: Heutige Kleinspielfelder

Die CDU-Fraktion hat darum gebeten zu prüfen, ob die Fläche im Bereich der jetzigen Kleinspielfelder zwischen der neuen Schwimmhalle und der Sporthalle auch für den Bau eines großen, für Seniorenspiele zulässigen Sportplatzes ausreichen würde.

Nach einer erneuten Vermessung durch ein Fachunternehmen kann festgehalten werden, dass die Fläche für einen Sportplatz, nach den Richtlinien des DFB in einer größe von 90 x 45 m ausreichen würde.

Mit einer endgültigen Entscheidung ist in der Ausschusssitzung am 15. November noch nicht zu rechnen, da die Kosten für einen größeren Kunstrasenplatz noch zu ermitteln sind.


Simmerath

07.11.2012

Sportplatz Simmerath: Eine GbR gibt es nicht

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die als Bauherr für einen neuen von der Hansa Simmerath gewünschten Rasen-Sportplatz vor der Gründung stand, ist schon wieder von der Bildfläche verschwunden.

Rolf Stollenwerk, der gemeinsam mit Edwin Rüttgers und Andreas Hermanns diese GbR gründen wollte, erklärte jetzt, dass er und seine beiden Mitstreiter nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Stollenwerk klagt darüber, dass es in den letzten Monaten nie eine «kollegiale Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik» gegeben habe. Er sei zu der Erkenntnis gekommen, «dass die Gemeinde nie gewillt war, einen neuen Rasenplatz zu bauen.»

Auslöser für den Rückzug war ein kürzlich veröffentlichtes Positionspapier der CDU Simmerath, worin die Fraktion eindeutig einem «halben Kunstrasenplatz» hinter der Hauptschule den Vorzug gegenüber einem neuen Sportplatz gibt. Am 15. November wird der Sport- und Kulturausschuss über den Sportplatzneubau in Simmerath die Richtungsentscheidung treffen.

In ihrem Papier hatte die CDU-Mehrheitsfraktion klar gesagt, dass man nicht bereit sei, Geld in die Hand von Privatleuten zu geben. Außerdem hieß es, dass man nicht gewillt sei, über die für einen Sportplatz plus Vereinsheim zugesagten 400.000 Euro hinaus weitere Kostenrisiken, wie von der GbR gewünscht, zu übernehmen.

Diese Rechnung, betont Rolf Stollenwerk, stimme so nicht. Die GbR habe lediglich verlangt, dass sie über die vollen 400.000 Euro verfügen könne. Den Sportplatzneubau habe man mit 290.000 Euro angesetzt; von dem Vereinsheimbau (110.000 Euro) habe man zunächst Abstand genommen und stattdessen diese Summe als Sicherheitsreserve eingesetzt. Eventuell überschüssige Gelder wären dann an die Gemeinde zurückgegeben worden.

Quelle: Aachener Zeitung/Nachrichten

 


Simmerath

06.11.2012

Forstwirtschaftsplan 2013:
Überschuss von fast 100.000 Euro

07.11.2012

Seit Jahren wirft der Wald kontinuierlich steigende Gewinne ab. Für das Jahr 2013 nähert sich der Überschuss mit erwarteten 98.700 Euro sogar der 100.000 Euro-Grenze.

Die erfreuliche Prognose durch Gemeindeförster Dietmar Wunderlich nahm der Forst- und Agrarausschuss bei der Beratung des Etats gerne entgegen, und entsprechend der positiven Aussichten wurde das Zahlenwerk nach kurzer Diskussion einstimmig verabschiedet.

Gewinnbringend ist in erster Linie für den Forsthaushalt die Fichte. So sind allein aus Holzerlösen im kommenden Jahr nahezu 600.000 Euro Einnahmen zu erwarten, eingerechnet ist darin der Brennholz- und Weihnachtsbaumverkauf (zusammen 17.000 Euro).

Wie auch schon in diesem Jahr, liegt der Gesamt-Holzeinschlag im Gemeindewald bei 9500 Festmetern. Die Jagdpachten schlagen mit 96.000 Euro Einnahmen zu Buche. Für die Unterhaltung von Wegen, Brücken und Gräben sind Ausgaben von 38.000 Euro veranschlagt. Die wesentlichste Maßnahme ist dabei die Instandsetzung eines Waldweges nördlich von Woffelsbach auf einer Länge von 1750 Metern. 1700 Tonnen Material werden eingebaut, so dass für die Instandsetzung 28.000 Euro benötigt werden. Geplant ist außerdem unter dem Punkt «Bestandesbegründung» die Neuanpflanzung von 13.250 Pflanzen verschiedener Arten.

Quelle: Aachener Zeitung/Nachrichten

 

Simmerath

06.11.2012

Sekundarschule
Vier Kommunen, eine Schule:
Um Vertrauen der Eltern geworben

Gut besucht war auch die zweite Informationsveranstaltung zur Errichtung der Sekundarschule Nordeifel, die am Dienstagabend in der Aula der Gemeinschaftshauptschule stattfand.

Reges Interesse fand die Informationsveranstaltung zur Sekundarschule Nordeifel, die in der Aula der Gemeinschaftshauptschule Simmerath stattfand. Gut 80 Personen hatten sich dort eingefunden, um sich über das pädagogische Konzept der neuen Schulform zu informieren. Foto: Hoffmann

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns konnte knapp 80 Interessierte begrüßen, von denen die meisten wohl Eltern von Dritt- und Viertklässlern waren, die sich als direkt Betroffene für ihre Sprösslinge vor Ort informieren wollten. Ab dem Schuljahr 2013/14 soll anstelle der Gemeinschaftshauptschulen Hürtgenwald, Monschau-Roetgen und Simmerath sowie der Elwin-Christoffel-Realschule und der Realschule Hürtgenwald die gemeinsame neue Sekundarschule Nordeifel an den Standorten in Simmerath (dreizügig mit 75 Schülern) und Hürtgenwald-Kleinau (zweizügig mit 50 Schülern) ihren Betrieb aufnehmen.

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Simmerath

03.11.2012

Zu Konrad Adenauers Zeiten in die Partei eingetreten

CDU-Gemeindeverband ehrt langjährige Parteimitglieder. Peter Sistemich seit 60 Jahren Christdemokrat, Josef Mohren seit 50.

Der CDU Kreisvorsitzende Axel Wirtz (2.v.l.) undGemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart (r.) ehrten treue Mitglieder des Gemeindeverbandes. Peter Sistemich (60 Jahre), Josef Mohren (50 Jahre) Willi Bünten und Günter Nußbaum (25 Jahre) Hans-Dieter Bongard, Hermann Breuer, Hubert Breuer, Erwin Harth, Marianne und Dr. Werner Schleider (40 Jahre). Foto: Kornelia Breuer

Der CDU-Gemeindeverband Simmerath hatte am Samstag langjährige Mitglieder und Geburtstagsjubilare mit ihren Partnern ins Pfarrheim nacheingeladen. Der Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart begrüßte die Anwesenden und bedankte sich zunächst bei der Ortsgruppe Strauch für die schöne Herrichtung des Raumes.

„Heute ehren wir Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten in die CDU eingetreten sind“, so Goffart. Er hat in den letzten Tagen interessante Informationen über diese Jahre eingeholt und wusste nun viele Details zu berichten. Die anwesenden lauschten seinen Ausführungen gespannt und man wunderte sich, dass manche Ereignisse doch schon so lange her sind. So wurde zum Beispiel vor 40 Jahren die Gemeinde Simmerath gegründet. Besonders erfreut zeigte Goffart sich, dass er in diesem Jahr ein Mitglied für 60-jährige Parteizugehörigkeit ehren darf. Damals führte Konrad Adenauer die Republik als Kanzler.

Bevor die Ehrungen durchgeführt wurden, waren die Gäste eingeladen, sich am Kuchenbüffet zu bedienen. Zur Unterhaltung spielte die kleine Flötengruppe des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch unter Leitung von Raimund Löhrer.

Nachdem auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und der Fraktionsvorsitzende Christoph Poschen eingetroffen waren, übernahm der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Axel Wirtz das Wort. Er betonte die Wichtigkeit der Mitglieder, die in Treue ihre Partei so viele Jahre unterstützen, und ehrte für 25 Jahre Mitgliedschaft Willi Bünten aus Steckenborn und Günter Nußbaum aus Lammersdorf. Seit 40 Jahren halten Hans Dieter Bongard aus Huppenbroich, Hermann Breuer aus Hirschrott, Erwin Harth aus Einruhr sowie Marianne und Dr. Werner Schleider der CDU die Treue.

Auch der ehemalige Bürgermeister Hubert Breuer trat vor 40 Jahren der Partei bei. In diesem Zusammenhang betonte Wirtz auch das Engagement der Partner, die für das Ehrenamt manches Mal zurückstecken. „Ich bin der Meinung, dass die Ehrungen auch den Ehepartnern zustehen“, meinte Wirtz.

Josef Mohren aus Simmerath ist seit 50 Jahren aktiv für die Politik tätig, heute unter anderem als Vorsitzender der Seniorenunion.

Die letzte Ehrung galt Peter Sistemich, er trat vor 60 Jahren in die Partei ein. Alle Geehrten erhielten eine Urkunde – unterschrieben von Bundeskanzlerin Angela Merkel, vom Landesvorsitzenden Armin Laschet und Axel Wirtz – und eine Ehrennadel.

In gemütlicher Runde verbrachten die Jubilare noch eine schöne Zeit im Pfarrheim und tauschten Erinnerungen und Neuigkeiten aus.

Quelle: Aachener Zeitung/Nachrichten

 
 

Simmerath

„Diskussion ist in eine Schieflage geraten“

Thema neuer Sportplatz Simmerath: CDU-Fraktion sieht sich in der Verantwortung gegenüber der Hansa und der Allgemeinheit.

Zwischen Hauptschule und Schwimmhalle sieht die CDU Simmerath (v. l. Sascha Schlepütz, Jens Wunderlich, Bernd Goffart, Christoph Poschen und Stefan Haas) den neuen Sportplatz. Foto: P. Stollenwerk

Die Frage, ob Simmerath einen neuen Sportplatz braucht, beherrscht seit Monaten die öffentliche Diskussion. Die Richtungsentscheidung wird der Kultur- und Sportausschuss in seiner Beschlussempfehlung am Dienstag, 15. November, treffen. „Es geht um eine gute Lösung für Simmerath“, betont Bernd Goffart, Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU Simmerath und Mitglied der Ratsfraktion. Er und seine Fraktionskollegen bedauern, dass die Diskussion inzwischen „in eine Schieflage geraten ist.“ Der CDU-Fraktionsvorstand mit Fraktionssprecher Christoph Poschen an der Spitze und Simmeraths Ortsvorsteher Stefan Haas halten im Redaktionsgespräch fest, dass es stets außer Frage gestanden habe, für die aktiven Fußballer der Hansa 21 Simmerath „eine zukunftsfähige Lösung zu finden.“

Entscheidung praktisch gefallen

Die Mehrheitsfraktion hat sich dabei auf die aus ihrer Sicht zukunftsfähigste Lösung bereits festgelegt, womit auch schon die Entscheidung in der Sportplatzfrage gefallen sein dürfte, falls sich innerhalb der nächsten zehn Tage nicht noch die Mehrheitsverhältnisse ändern sollten.

Die CDU ist der Auffassung, dass man sowohl den Belangen des Jugendfußballs wie auch des Seniorenfußballs am ehesten mit einem halben Kunstrasenplatz (70x60 Meter) auf dem vorhandenen Kleinspielfeld zwischen Hauptschule und neuer Schwimmhalle gerecht werde. Nach Möglichkeit sollte zusätzlich eine 100 Meter-Laufbahn gebaut werden. In weiteren Schritten könnten der Sportplatz in Huppenbroich (mit Huppenbroich bildet Simmerath eine Spielgemeinschaft) bzw. der Ausweichplatz in Simmerath „ertüchtigt“ werden.

Im Gegensatz dazu fordert die Hansa einen komplett neuen Naturrasenplatz als Ersatz für die künftig wegfallende Josef-Jansen-Sportstätte (s.unten).

Nicht nur in Verbindung mit der künftigen Sekundarschule Simmerath sieht die CDU dem halben Kunstrasenplatz direkt am Schulgebäude als „Ideallösung“, auch für den Trainingsbetrieb der Jugend- und Seniorenmannschaften könnte der wetterunabhängige Platz genutzt werden. Die Jugendteams könnten hier sogar ihre Meisterschaftsspiele austragen. Bei den laufenden Unterhaltungskosten für den Platz könnte man zudem die Gemeinde als Schulträger in die Pflicht nehmen.

Zum Bedarf für einen Sportplatz stellt die CDU-Fraktion fest, dass die Hansa im Seniorenbereich derzeit über nur eine Mannschaft (als Spielgemeinschaft mit Viktoria Huppenbroich) in der Kreisliga C verfüge. Von den 13 Heimspielen werde die Hälfte in Huppenbroich ausgetragen.

Weiterhin seien eine Bambini-, eine F- und E-Jugend-Mannschaft gemeldet, für deren Belange ein Kleinspielfeld bekanntlich ausreiche.

Als „verantwortliche handelnde Ratsvertreter“ stehe man bei der Verwendung von Steuergeldern in der Pflicht gegenüber allen Bürgern der Gemeinde Simmerath, abgesehen davon, dass in allen Fußballvereinen der Gemeinde seit vielen Jahren „ein erheblicher Rückgang“ an aktiven Fußballern festzustellen sei.

Von „erheblicher Bedeutung“ für die CDU-Fraktion sei zudem, betont Christoph Poschen, dass die Hansa letztlich den von ihr geforderten neuen Rasenplatz nicht selbst bauen wolle, sondern eine aus drei Privatleuten bestehende Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). In keinem Falle könne man als gewählte Ratsvertreter aber Steuergelder in die Hand von drei Privatleuten geben.

Bedauerlich findet es die CDU-Fraktion, dass in der Sportplatzfrage die Kooperation mit dem TSV Kesternich gescheitert ist. „Wir hätten es befürwortet, wenn ein gemeinsames Sportzentrum hätte entstehen können.“ Dies sei aber „leider am Widerstand der Hansa-Fußballer gescheitert.“

Es habe nie Überlegungen gegeben, hält die CDU anderslautenden Gerüchten entgegen, „den für Simmerath bereitgestellten investiven Zuschuss in Höhe von 400.000 Euro nach Kesternich zu verschieben.“ Auch Ortsvorsteher Stefan Haas hält fest: „Das Geld bleibt in Simmerath.“

Abschließend wehrt sich die Fraktion gegen den Vorwurf, dass sie ihr Versprechen nicht gehalten habe. Bis heute gebe es keine Beschlussfassung darüber, in welcher Form genau Ersatz für den Wegfall des bisherigen Sportplatzes geschaffen werde. (P. St.)

Das Positionspapier im Netz:

Postionspapier

400.000 Euro für Simmerath sind zugesagt

Ausgangspunkt für die Sportplatzdiskussion ist die Tatsache, dass die Schwimmhalle und die Turnhalle baufällig geworden waren. Die einzige Finanzierungsmöglichkeit für den Bau eines eigenes Bades bestand im Verkauf des Geländes inklusive Sportplatz, um dieses als Wohngebiet zu vermarkten.

Der Hansa Simmerath wurden 400.000 Euro für einen neuen Sportplatz zugesagt. Der Verein legte eine Kalkulation vor, wonach ein neuer Naturrasenplatz plus Flutlicht 290.000 Euro kosten sollte. Der GbR sollte die Gemeinde diesen Betrag und weitere 110.000 Euro für eine Vereinsheim zur Verfügung stellen.

Inzwischen möchte die Hansa zu den 400.000 Euro noch weitere Mittel von der Gemeinde haben zur Übernahme der Stromversorgung, der Baugenehmigung und nicht vorhersehbarer Risiken.

Quelle: Aachener Zeitung/Nachrichten

 

Simmerath

Kommission stellt fest, Vereine pflegen die Sportplätze hervorragend

02.11.2012

Auch in diesem Herbst wurden wieder alle Sportplätze im Gebiet der Gemeinde Simmerath von den fachkundigen Mitgliedern der Sportplatzbesichtigungskommission besucht und auf ihren Zustand hin begutachtet. Bei der Bereisung wurde festgestellt, dass die Sportanlagen durch die Vereine hervorragend gepflegt werden, und das bereits seit vielen Jahren in hoher Qualität. Als Vorsitzender der Kommission dankte Alex Stiel zusammen mit den Vertretern der Gemeinde, Hauptamtsleiter Manfred Nellessen und den zuständigen Sachbearbeitern Christine Lenzen (Sport) und Harry Heinrichs (Tiefbau), den Vereinsvertretern und stellte fest, dass sich der Abschluss von Pflegeverträgen mit den Vereinen bewährt. Foto: Carmen Krämer

Quelle: Aachener Zeitung/Nachrichten

 

Simmerath

Ausbau der «kleinen Hauptstraße» soll die Einkaufsmeile aufwerten

(ho) | 31.10.2012

Attraktiver, breiter und verkehrssicherer soll sie werden. Sie läuft parallel zur Hauptstraße (L246), an der sich Simmeraths «Einkaufsmeile» befindet, wird allgemein und im Verwaltungsdeutsch als «kleine Hauptstraße» bezeichnet und soll alsbald im Rahmen des Simmerather Leitgedankens als Zentrum für anspruchsvolles und zeitgemäßes Einkaufen aufgewertet werden.

Die sogenannte kleine Hauptstraße, die im Laufe der Jahre mit ihren Parkstreifen und der Fahrtrasse zu eng geworden ist, soll im nächsten Jahr umgestaltet, breiter und damit verkehrssicherer werden. Foto: Hoffmann

Über den beabsichtigten Umbau der Einbahnstraße informierte am Dienstagabend die Gemeindeverwaltung im Rahmen einer Bürgerinformation im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Der Beigeordnete Roger Nießen begrüßte 17 interessierte und von den geplanten Baumaßnahmen betroffene Personen. Nießen betonte zunächst, dass noch keine Entscheidung zur geplanten Änderung gefällt sei und man an diesem Abend im Meinungsaustausch mit den Betroffenen ins Gespräch kommen wolle.

Durch den Umbau der kleinen Hauptstraße ab dem Geschäftsgebäude «Moden Haas» bis zur Geschäftsstelle der Sparkasse Aachen sollen u.a. die Fahrbahn und die beiden Parkstreifen verbreitert und den heutigen Verkehrsverhältnissen angepasst werden. Nießen hierzu: «Früher gab es weniger Verkehr und die Autos waren kleiner und schmaler.» Fest steht jetzt schon, dass es bei der Umgestaltung keine schrägen Parktaschen, wie auf der gegenüberliegenden Hauptstraße geben wird.

Zwei Varianten

Monika Linscheidt vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Schleiden stellte den Anwesenden im Folgenden zwei Varianten vor und erläuterte zunächst den Ist-Zustand. Schon an der genannten Breite der Parkstreifen (1,75 Meter) wurde deutlich, dass diese nicht mehr dem heutigen Standard entsprechen und die Autos beim Parken häufig in die Fahrbahn «hineinragen» und den fließenden Verkehr behindern. Bei der geplanten Veränderung soll der Gehweg, der sich in Fahrtrichtung der Einbahnstraße befindet, in der Breite verringert werden, wodurch breitere Parkstreifen und eine breitere Fahrbahn erreicht werden.

Bei der ersten Variante erfolgt diese Umgestaltung auf einer Länge von 115 Metern, und es ist mit Kosten von 100.000 Euro zu rechnen. Bei der zweiten Variante (123.000 Euro) ist eine Verlängerung des rechtsseitigen Parkstreifens über den Bereich der Sparkasse hinaus geplant, wobei allerdings das dort vorhandene Natursteinpflaster wegfallen würde.

Den anwesenden Betroffenen wurden anschließend die beiden Varianten zur Diskussion gestellt, wobei die Gewerbetreibenden u.a. auf Probleme bei der Warenanlieferung mit großen Lkw aufmerksam machten. Ortsvorsteher Stefan Haas hielt fest, dass möglichst kein Baum bei den Baumaßnahmen gefällt werden soll. Im Rahmen der Aussprache erfolgten weitere Anregungen der betroffenen Anlieger, welche eine Ausführung der sechs- bis siebenwöchigen Bauarbeiten in den nächsten Sommerferien favorisierten. Abschließend wurden den Betroffenen noch Einzelheiten über ihre Anliegerbeitragspflicht mitgeteilt, die sich an der Grundstücksgröße orientiert. Hierbei würden 7 Euro pro Quadratmeter bei Baukosten von 95.000 Euro anfallen.

Quelle: Aachener Zeitung/Nachrichten





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Letzte Änderung: 08-Dez-2012

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