CDU Rollesbroich
Gemeindeverband Simmerath

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Ansprechpartner

Rolf Marx
Steinrötschstr. 18
Rollesbroich
02473/29 85
u.marx@t-online.de


 

OV-Vorstand
Vorsitzender
Rolf Marx
Steinrötschstr. 18
Rollesbroich
02473/29 85
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Stellv.Vorsitzender
Armin Voßen
Fuhrtstrasse 16
Rollesbroich
0 24 73 / 28 36
armin.vossen@
t-online.de
Geschäftsführer
Tom Theißen
Am Bachhof 3
Rollesbroich
02473/32 72
Beisitzer
Bernd Gülpen
Steinrötschstr. 6
Rollesbroich
02473/929030
Beisitzer
Martina Schreiber-
Röh
l
Völlesbruchstr. 21
Rollesbroich
02473/939113
martina schreiber-roehl
Beisitzer
Dieter Hermanns
Rollesbroich

Inhalt

 

Mitgliederversammlung 2017
Baugebiert "In der Schlad"
Feuerwehr kommt nicht in die Pötte
Rollesbroich surft jetzt schneller
Mitgliederversammlung 2015
Kein Fußweg ins Gewerbegebiet
Mitgliederversammlung 2013
Land lässt die Strassen verrotten
Edisonstraße wird ausgebaut
Geburtstagsfeier im "Rabennest"
Richtfunk statt Glasfaser im Gewerbegebiet
Zufahrt Biogasanlage
Rollesbroich startet Neuanfang
 

CDU-Ortsverband Rollesbroich:
Bürger mehr in das Dorfgeschehen einbinden
Von: peo
30. April 2017
 

Ein neues Führungsduo bei der CDU Rollesbroich: Tom Theißen (2.v.l) als Geschäftsführer und Rolf Marx (3.v.l.) als Vorsitzender wollen neue Akzente setzen. Foto: Peter Offermann

Rolf Marx ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich. Der bisherige Vorsitzende Jürgen Braun, der zur Mitgliederversammlung alle Anwesenden herzlich willkommen hieß, gibt das Amt nach 10 Jahren ab.

Insbesondere begrüßte er Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Bernd Goffart und Andreas Hermanns vom Gemeindeverband, den Städteregionsabgeordneten Hans-Josef Hilsenbeck und den Landtagsabgeordneten Axel Wirtz.

Ebenfalls neu gewählt wurde Tom Theißen als Geschäftsführer und Nachfolger von Andreas Schädler. Schädler und Braun sprachen allen Anwesende ihren Dank für eine jahrelange Arbeit in einem nicht immer einfachen Umfeld aus. Gleichzeitig wünschte man dem Führungsduo alles Gute für die zukünftige Zusammenarbeit.

Dem neuen Vorsitzenden war es wichtig zu betonen, die Bürger künftig mehr in das Dorfgeschehen einbinden zu wollen. „Es müssen bei Bürgerversammlungen mehr Themen auf den Tisch. Die Menschen müssen mehr einbezogen werden, wenn es um Brennpunkte wie beispielsweise die Verkehrspolitik geht. Das geht nur mit dem Dorf“, so Marx. Wichtig ist ihm auch, dass sich jeder in Rollesbroich angesprochen fühlt, mitzumachen und sich zu engagieren, um die Situation im Ort zu verbessern.

Zu den für Rollesbroich relevanten Themen gaben Martina Schreiber-Röhl und Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns Auskunft. Kernthema war neben der Erschließung des Baugebiets „In der Schlad“ die Problematik mit den Glascontainern am Friedhof, das schnelle Internet und die Kooperation mit der Deutschen Glasfaser. Die Infoveranstaltung, zu der alle Bürger des Ortes eingeladen sind, findet am 22. Mai um 19 Uhr im Pfarrheim statt. Das Aufstellen des Gedenkbaumes auf dem Friedhof ist für den Sommer anvisiert.

Ebenfalls erhält Rollesbroich neben Erkensruhr eine der beiden Mitfahrerbänke. Bezüglich der Straßenschäden auf der Dürener Straße bekundete ein Versammlungsteilnehmer sein Unverständnis darüber, dass hinter dem Kreisverkehr in Richtung Düren eine Sanierung seitens des Land NRW stattfinden werde, jedoch die Schäden im Ort nicht behoben würden. Auch wenn der Landesbetrieb sorgfältig prüfe und viele Straßen in noch schlechterem Zustand seien, versprach der Bürgermeister sich der Angelegenheit anzunehmen und nochmals nachzufragen. Einig waren sich alle, dass das Budget zur Straßensanierung in NRW deutlich erhöht werden müsse.

Deutlich verbessern wird sich im Jahr 2018 der Bustransfer von Simmerath nach Aachen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Busse im 30-Minuten-Rhythmus fahren, wie Hermanns bekanntgab. Zu den Themen der Städteregion wie der Kinderbetreuung, der Tourismus- und Vereinsförderung gab Hans-Josef Hilsenbeck Auskunft.

Landespolitisch sieht Landtagsabgeordneter Axel Wirtz die CDU auf einem guten Weg. „Die Stimmung ist für uns besser, als wir vor einigen Wochen oder Monaten gedacht haben. Tatsache ist, dass die Menschen in den entscheidenden Fragen der CDU eine deutlich höhere Kompetenz zusprechen.“ Besonders kritisierte er die Schulpolitik des Landes. „Die Schließung der Förderschulen war ein riesiger Fehler. Mit einer umfangreichen, guten Bildung und Förderung der schwächsten unserer Gesellschaft sind die meisten Lehrer an normalen Schulen überfordert.“ In Bezug auf die Förderschule in Eicherscheid sagte Wirtz: „Die Schule komplett zurückzubekommen, ist unrealistisch. Jedoch werden wir versuchen sie zumindest als Teilstandort zu erhalten. Denn lange Schulwege sind in meinen Augen nicht zu verantworten.“

Ein neues Amt: Mitgliederbeauftragter

Bei den Vorstandswahlen im CDU-Ortsverband Rollesbroich ergab sich folgende leicht veränderte Personalsituation: Im Amt bestätigt wurden Armin Vohsen als stellvertretender Vorsitzender sowie Martina Schreiber-Röhl, Bernd Gülpen und Dieter Hermanns als Beisitzer. Das neue Amt des Mitgliederbeauftragten übernimmt Rolf Marx. Als Beisitzer des Ortsverbandes Rollesbroich im Gemeindeverband wurden neben Rolf Marx und Tom Theißen Bernd Gülpen vorgeschlagen. Delegierte und Ersatzdelegierte für den Kreisparteitag sind Rolf Marx, Tom Theißen, Dieter Hermanns und Armin Vohsen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Baugebiet „In der Schlad“: Im Frühjahr soll es losgehen

Von: ani

12. Januar 2017


Rollesbroich. Auf große Resonanz stieß die Informationsveranstaltung im Rollesbroicher Pfarrheim, wo Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in seiner Vortragsreihe „Bürgermeister vor Ort“ über das neue Feuerwehrgerätehaus und andere Themen informierte. Darzu gehörte neben dem abgeschlossenen Breitbandausbau auch das Baugebiet „In der Schlad“, wo bereits im Frühjahr mit Bauaktivitäten begonnen werden soll.

Rollesbroich wird danach um einen Schlag größer geworden sein. 42 Grundstücke stehen im neuen Baugebiet zwischen der Herrberig- und Kalltalstraße (Deffertsfeld) zur Verfügung. Dabei befinden sich 15 Grundstücke zwischen 780 und 815 Quadratmetern in der Hand der Gemeinde, womit sich die Kasse der Kommune auch wieder etwas füllt.

Eine Erschließungsstraße, die Herrberig- und Kalltalstraße verbindet, nebst zwei Stichstraßen werden durch „Neu-Rollesbroich“ führen. Superschnelles Internet wird es dort ebenfalls geben, da im Neubaugebiet die Glasfaserkabel, im Gegensatz zum restlichen Ort, bis ins Haus gelegt werden. Dann stehen dort dank FTTH-Technologie (Fibre to the House) bis zu 200 Mbit/s zur Verfügung.

Weitere Bürgerinfo

Bevor es mit den Bauarbeiten losgeht, wird laut Bürgermeister Hermanns nochmals eine Bürgerinfo stattfinden. Erfreulich auch die Mitteilung, dass der Breitbandausbau in Rollesbroich im Dezember abgeschlossen wurde (wir berichteten). Wie Hermanns hervorhob, war das aufgrund des Drängens der Gemeinde eher als ursprünglich geplant.

Eigentlich sollten die Arbeiten erst im kommenden Juni beendet werden. 92 Prozent der Anschlüsse in Rollesbroich können nun über einen Internetanschluss von 25 bis 50 Mbit/s verfügen. Hermanns kam auch auf die aufgekommenen Irritationen zum pflegefreien Gemeinschaftsgrabfeld auf dem Rollesbroicher Friedhof zu sprechen.

Er stellte klar, dass es dort ein solches Grabfeld gibt. Absprachen hierzu habe es bereits im Jahr 2010 mit dem Ortskartell gegeben. Weiterhin informierte der Bürgermeister, dass vonseiten einer Firma Interesse am Betrieb einer Speiseaufbereitungsanlage auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Unternehmens (Mohnen) gebe.

Zur damit verbundenen befürchteten Verkehrsbelastung stellte Hermanns klar, dass die tägliche Annahme von fünf bis sieben Tonnen Speiseresten geplant sei. Damit würden täglich auf der Fuhrtstraße zwei Lkws hin und zurückfahren, was nicht mit dem weitaus größeren Gülleverkehr in der Vergangenheit vergleichbar sei.

Quelle: Eifeler Zeitung


Feuerwehrhaus wohl auf Dorfplatz, aber kein Dorfhaus

Von: ho

12. Januar 2017

Rollesbroich. Mit dem geplanten neuen Feuerwehrgerätehaus als Hauptthema beschäftigte sich nach bereits seit Monaten laufender Diskussion eine Informationsveranstaltung der Gemeinde Simmerath am Dienstagabend im Pfarrheim des Ortes.

Im Rahmen der Reihe „Bürgermeister vor Ort“ brachte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns im voll besetzten Saal die Dorfbevölkerung auf den neuesten Stand des Entscheidungsfindungsprozesses. Demnach sprechen sich nun Feuerwehr und Ortskartell dafür aus, das neue Feuerwehrhaus auf dem Dorfplatz am Konertzweg zu errichten und die große Lösung mit einem dazugehörenden Dorfhaus zu verwerfen – weil sie zu teuer ist.

Hermanns, den von der Gemeinde Bennet Gielen (Beigeordneter), Jürgen Förster (Bauamt) und Günter Kaulen (Strukturabteilung) unterstützten, erzählte noch einmal die jüngere Geschichte zum Feuerwehrhaus: Nachdem die alte Lokalität der Wehr aufgrund gesetzlicher Vorschriften (Dieselrußverordnung) nicht mehr dem heutigen Stand entsprach, war ein Neubau erforderlich geworden.

Ein Neubau im Gewerbegebiet war wegen vorgebrachter Bedenken der Feuerwehr bald vom Tisch. Hermanns: „Die Feuerwehr wollte einen Standort an der Dürener Straße haben.“ Anschließend waren die Planungen für das neue Domizil der Löschgruppe Rollesbroich direkt neben der Kirche bereits so gut wie abgeschlossen und das Grundstück für den ersten Spatenstich vorbereitet, als aus dem Ort heraus plötzlich eine ernstzunehmende Standort-Alternative auf dem Dorfplatz am Konertzweg ins Gespräch gebracht wurde.

Der Bürgermeister legte daraufhin das Projekt, für das die Gemeinde bis dahin immerhin stolze 14.500 Euro Planungskosten aufgebracht hatte, zunächst auf Eis, um das Ergebnis der Meinungsfindung in Rollesbroich abzuwarten. Im Hinblick auf diese Kosten forderte Hermanns „Synergieeffekte“ für den neuen Standort ein.

Es folgten Gespräche mit der Feuerwehr, mit Vertretern der anderen Rollesbroicher Ortsvereine und mit den politischen Repräsentanten des Ortes, in denen fünf Varianten für das neue Feuerwehrgerätehaus zur Diskussion standen.

Zum Standort Dorfplatz mit Feuerwehr- und dazugehörendem Dorfhaus, das vor allem für die musiziernden Vereine gedacht war, wurden kritische Stimmen von Anwohnern laut, die Lärmbelästigungen durch Veranstaltungen befürchteten. Gegen einen Neubau des Gerätehauses mit Außentoiletten auf dem Dorfplatz gab es hingegen keine Einwände. Zu diesem Zeitpunkt konnte die Stimmungslage im Ort als angespannt bezeichnet werden.

Bei der aktuellen Informationsveranstaltung erläuterte Löschgruppenführer Achim Breuer die Planungen der Feuerwehr und Markus Henn vom Ortskartell erklärte, dass man nun nach zahlreichen Gesprächen den Neubau des Feuerwehrhauses auf dem Dorfplatz favorisiere. Dabei sei auch ein kleines Nebengebäude (Garage) zur Lagerung von Vereinsmaterial geplant. Das ehemals angedachte Dorfhaus sei auf jeden Fall aus finanziellen Gründen vom Tisch.

Bürgermeister Hermanns hob hervor, dass von Seiten der Gemeinde noch keine Entscheidung gefallen sei: „Bei der heutigen Veranstaltung handelt es sich um eine Vorabinformation. Wir Rollesbroicher sollten in dieser Sache alle an einem Strang ziehen.“ Allerdings, so Hermanns, müsse man im Hinblick auf das weitere Vorgehen mit nötiger Änderung des Bebauungsplans „langsam in die Pötte kommen“, damit spätestens im Frühjahr 2018 mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen werden könne.

Quelle: Eifeler Zeitung


Rollesbroich surft jetzt schneller

28.12.2016

Die Telekom hat ihre Datenautobahn seit Anfang dieser Woche freigeschaltet . Die Haushalte verfügen nun über einen leistungsfähigeren Internetanschluss. Beratungsangebot über neue Möglichkeiten.

Seit Jahren laufen die Bemühungen, die Breitbandanbindung in der Ortschaft Rollesbroich zu verbessern. Fast genau vor einem Jahr erhielt die Gemeinde Simmerath den entsprechenden Förderbescheid für den beabsichtigten Breitbandausbau.

Die Telekom hatte geplant, den Breitbandausbau in Rollesbroich bis Mitte nächstes Jahr abzuschließen. „In mehreren Gesprächen habe ich die Telekom immer wieder gebeten, den Breitbandausbau in Rollesbroich frühzeitiger fertigzustellen“, so Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns.

Montage und Schaltarbeiten

Mit den Tiefbauarbeiten konnte im Juli begonnen werden. Daraufhin folgten die Montage- und Schaltarbeiten in den sogenannten Multifunktionsgehäusen. Die Telekom teilte nun mit, dass seit Anfang dieser Woche auch die Ortschaft Rollesbroich an die schnelle Datenautobahn angebunden sei. Die Telekom hat die Anschlüsse in Rollesbroich mit der neuesten Technik ausgestattet. Über 500 Haushalte können jetzt dank VDSL (Very High Digital Subscriber Line) schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. Je nach Entfernung zum Schaltverteiler erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 MBit/s. Für Beratung vor Ort und die Bestellung von Neuanschlüssen oder höheren Bandbreiten stehen die Mitarbeiter des Telekompartners Expert Gröblinghoff, Humboldt-straße 14-16 in Simmerath, zur Verfügung.

Kundenberater informieren

Außerdem besuchen Kundenberater im Auftrag der Deutschen Telekom die Bewohner in Rollesbroich und informieren über die neuen Möglichkeiten des schnellen Netzes und stellen die aktuellen Produkte vor. Die Kundenberater weisen sich vor Ort mit ihrem Lichtbildausweis und einem Autorisierungsschreiben der Deutschen Telekom aus. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss nutzt, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten buchen.

„Gerade auch mit Blick auf das Gewerbe- und Industriegebiet Rollesbroich erfreut mich der vorzeitige schnelle Zugang zum Internet sehr“, so Bürgermeister Hermanns.

Damit der Datenverkehr in Rollesbroich ungehindert fließen kann, wurden über vier Kilometer Glasfaserkabel verlegt und sechs Schaltgehäuse aufgebaut.

Die Realisierung des Ausbaugebietes war jedoch nur möglich, weil die Gemeinde Simmerath hierfür finanzielle Mittel in Höhe von rund 65 000 Euro zur Verfügung stellte.

Schnelles Glasfasernetz bis ins Haus

Im Neubaugebiet „In der Schlad“ in Rollesbroich, das im nächsten Jahr erschlossen und vermarktet werden soll, erfolgt der Ausbau der Telekom sogar mit der sogenannten FTTH-Technologiel (Fibre-to-the-home), also ein Glasfasernetz bis ins Haus. Diese Versorgung ist für alle Neubauten an den neuen Straßen vorgesehen, also dort, wo noch keine Längsverlegung der Versorger vorhanden ist. Nach dem Ausbau stehen in dem bezeichneten Gebiet Breitband-Anschlüsse mit bis zu 200 MBit/s im Download und bis zu 100 MBit/s im Upload zur Verfügung.

„Diese extrem schnellen Breitbandanschlüsse werden die Attraktivität des Neubaugebietes nochmals steigern“, so Bürgermeister Karl-HeinzHermanns.

Quelle: Eifeler Zeitung


Infrastruktur:
Für Rollesbroich an einem Strang ziehen


Von: peo

14. April 2016

Befürchten, wenn sich die Situation im Ort nicht ändert, eine weitere Verschlechterung der infrastrukturellen Lage. Die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich. Foto: Peter Offermann

Bei der Mitgliederversammlung beklagt der CDU-Ortsverband die schlechte Infrastruktur des Dorfes. Ein Appell an das Gemeingefühl im Ort. Die Verleihung des Ehrenamtpreises wird kritisch gesehen.

„Ich bin überrascht, dass Herr Topp im Bürgerbrief schreibt, er habe das Anliegen des Pfarrgemeinderates auf Einrichtung eines Gemeinschaftsgrabfeldes aufgenommen und einen Termin mit mir vereinbart. Hierzu ist festzustellen, dass in Rollesbroich bereits seit Jahren die Möglichkeit hierzu besteht“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bei der Mitgliederversammlung der CDU Rollesbroich.

Dazu begrüßte der Vorsitzende Jürgen Braun alle Mitglieder, Bernd Goffart und Andreas Hermanns vom Gemeindeverband, Hans-Josef Hilsenbeck als Vertreter der Städteregion sowie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns am Mittwochabend.

Ein besonderes Anliegen war dem Vorsitzenden hierbei, dem im letzten Jahr verstorbenen Mitglied Ludwig Frings zu gedenken, der fast nie eine Versammlung ausgelassen habe „und dessen Verlust ein herber Schlag gewesen ist“.

Nach dem Geschäftsbericht durch Andreas Schädler gaben Hans-Josef Hilsenbeck und Bernd Goffart Auskunft zu den Themen der Städteregion sowie zur Arbeit des Gemeindeverbandes der CDU in Simmerath.

Zur Situation in Rollesbroich selbst gab Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns Auskunft. So konnte im Rahmen des Wanderwegenetzes auch in Rollesbroich ein neuer Rundwanderweg markiert werden. Auch der knapp zwei Kilometer lange Dorfrundgang wurde in das Markierungsnetz übertragen. Hier lobte der Bürgermeister besonders die ehrenamtliche Arbeit von Herbert Nießen.

Für die Pflege der Wege hat die Gemeinde Simmerath mit dem Hauptverein einen Pflegevertrag abgeschlossen. Bezuschusst werden die jeweiligen Ortsgruppen mit fünf Euro je Kilometer. „Da in Rollesbroich keine Ortsgruppe des Eifelvereins existiert, wäre es wünschenswert, wenn sich ein Verein findet, der diese Aufgabe übernimmt“, so Hermanns weiter.

2016 soll der Bau des neuen Feuerwehrgerätehaus beginnen. Die Baugenehmigung liegt vor und auch die erforderlichen Haushaltsmittel stehen bereit. Die Fertigstellung des Objektes ist für das Jahr 2017 avisiert.

In der Angelegenheit Baugebiet Schlaad ist für Mai eine Versammlung vorgesehen, um weitere Fragen zu klären. Im Gewerbegebiet wurden im Jahr 2015 immerhin 14.316 Quadratmeter an Grundstücksfläche verkauft. Die ersten Grundstücke in 2016 werden in den nächsten Wochen an zwei Unternehmen veräußert. Aktuell noch frei sind 4,5 Hektar an Industrie- sowie 6 Hektar an Gewerbefläche. Und auch zum Breitbandausbau sowie der geplanten Maßnahmen am Sportplatz wie beispielsweise der Anbringung eines Ballfangnetzes gab der Bürgermeister Auskunft.

Generell sei die infrastrukturelle Lage in Rollesbroich jedoch ganz schwach, wurde beklagt. Man befürchtet, dass diese ganz zusammenbricht, wenn sich im Ort die Situation nicht ändert. Denn einen „individuellen Dorfentwicklungsplan für einzelne Dörfer gibt es nicht, und die Lage in Rollesbroich ist sehr zu bedauern“, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns resümierte.

Man müsse „mehr an einem Strang ziehen, egal welchem Lager man angehöre. Das funktioniert in anderen Dörfern auch“, so der Bürgermeister weiter. Aus CDU-Kreisen wünscht man sich auch eine bessere Einbindung der Gewerbetreibenden. Dies könnte man zum Beispiel durch ein gemeinsames Fest im Gewerbegebiet mit Dorfbevölkerung und Unternehmern erreichen, ist man sich sicher.

Ebenfalls kritisch gesehen wurde die Verleihung des Ehrenamtspreises an Ortsvorsteher Marc Topp. „Wie kann es sein, dass ihm bei dieser Vorgeschichte ein Ehrenamtspreis verliehen wird?! Das ist für viele ein Schlag ins Gesicht“, merkte ein Versammlungsteilnehmer an.

„Bei der Verleihung der Ehrenamtspreise habe sich die Gemeinde auferlegt, diese nicht zu bewerten, sondern die Entscheidung dem jeweiligen Ort zu überlassen“, lautete die Antwort des Bürgermeisters. Und auch die Vermischung von Parteipolitik und dem Amt des Ortsvorstehers sieht man beim Ortsverband der CDU in Rollesbroich kritisch, da dieser ja schließlich für alle Einwohner und nicht nur für seine Wähler da sein sollte.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Rollesbroich

Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich
Von: ho

9. April 2015



Sieht sich auf einem guten Weg: Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich mit dem Vorsitzenden Jürgen Braun (4.v.l.), Martina Schreiber-Röhl, Armin Voßen, Rolf Marx, Tom Theißen, Andreas Schädler, Bernd Gülpen und Dieter Hermanns (v.l.). Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Lob von höchster Stelle gab es für Martina Schreiber-Röhl, die bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr neu in den Gemeinderat gekommen war, auf der Mitgliederversammlung der Rollesbroicher CDU am Mittwochabend.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns stellte zu fest: „Es ist gut, dass wir sie im Rat haben.“ Und Fraktionsvorsitzender Bernd Goffart bezeichnete Schreiber-Röhl als kompetente Kollegin, welche die Rollesbroicher Interessen im Rat sehr gut vertritt.

Darüber hinaus schienen die im Sportheim des SV Roland erschienenen CDU-Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstandes zufrieden zu sein, da Jürgen Braun (Vorsitzender), Armin Voßen (Stellvertreter) und Andreas Schädler (Geschäftsführer) bei den Wahlen im Amt bestätigt wurden. Als Beisitzer wurden Rolf Marx, Bernd Gülpen, Tom Theißen, Dieter Hermanns und Martina Schreiber-Röhl gewählt.

Geschäftsführer Schädler hatte in seinem kurzen Geschäftsbericht das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen, bei dem die Kommunalwahl auch für den 46 Mitglieder starken Ortsverband das herausragende Ereignis war. Martina Schreiber-Röhl berichtete als „Ratsneuling“ von ihren ersten Erfahrungen und Tätigkeiten im Gemeinderat und verschiedenen Ausschüssen. In diesem Zusammenhang hob sie auch die positive Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung hervor. Fraktionsvorsitzender Bernd Goffart wollte an diesem Abend nochmals die Arbeit von Bürgermeister Hermanns hervorgehoben wissen. „Was Karl-Heinz Hermanns als Bürgermeister leistet, in Menge und Qualität, das sucht schon seinesgleichen.“

Der Bürgermeister legte Wert darauf, sich bei seinen Ausführungen zunächst einmal bei Dieter Hermanns zu bedanken, der sich bereiterklärt hatte, die Pflege des Rollesbroicher Kreisverkehrs zu übernehmen. Zur nötigen Instandsetzung der Landstraßen durch den Landesbetrieb Straßen NRW hielt Karl-Heinz Hermanns fest, dass hier kein mangelnder Wille, sondern fehlende Geldmittel der Landesregierung die Ursache seien.

Zur Haushaltssituation der Gemeinde stellte er selbstsicher fest: „Da sehe ich für die Zukunft nicht schwarz.“ Zum momentanen Verhältnis zur Städteregion merkte er kurz und vielsagend an: „Der einen oder anderen Position der Städteregion stehe ich durchaus kritisch gegenüber.“ Dem anwesenden stellvertretenden Städteregionsrat Hermann-Josef Hilsenbeck dankte er ausdrücklich dafür, dass er seit Jahren mit viel Engagement die Interessen der Eifel und von Simmerath in der Städteregion vertrete.

Auch zu den Sozialausgaben nahm Hermanns Stellung. „Außer in Bayern und Baden-Würtemberg haben 85 Prozent der Gemeinden einen strukturell unausgeglichenen Haushalt.“ Auch wenn bei der Asylbewerbersituation Verbesserungen erfolgt seien, bleibe dies letztlich eine gesamtstaatliche Aufgabe. Die finanziellen Belastungen für die Gemeinde Simmerath würden sich auf diesem Sektor zwischenzeitlich auf 500.000 Euro belaufen.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Hermanns über die Rücklaufquote zur DSL-Fragebogenaktion. „Ich bin dankbar, dass sich so viele Rollesbroicher hieran beteiligt haben.“ Die Angaben in den Fragebögen zeigten auch deutlich, dass ein hoher Handlungsbedarf bestehe. Den Angaben zufolge hätten 20 Prozent der Rollesbroicher Haushalte weniger als 2 Mbit/s und über 60 Prozent 2 bis 6 Mbit/s.

Bezüglich der Erdgasversorgung wird es demnächst durch die Firma EWV eine Befragung der Haushalte geben, um den eventuellen Bedarf zu ermitteln.

Schließlich berichtete auch noch Hans-Josef Hilsenbeck zum Themenbereich Städteregion. Der stellvertretende Städteregionsrat merkte zu Beginn an: „Momentan sind wir in der Strukturdiskussion und werden die Kritik der Bürgermeister ernst nehmen.“ Hilsenbeck, der in der Städteregion in verschiedenen Ausschüssen tätig ist (unter anderem Vorsitzender des Kultur- und Tourismusausschusses), kam auch auf das Bauvorhaben in Vogelsang zu sprechen, wozu er anmerkte: „Hier hoffen wir, dass wir im Oktober die Bauarbeiten beendet haben.“

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath

11.09.2014

Zu Fuß ins Gewerbegebiet?
Von: P. St.

Marc Topp, der Rollesbroicher Ortsvorsteher, ist vom Sinn einer fußläufigen Verbindung in das Rollesbroicher Gewerbegebiet fest überzeugt, und vehement warb er für seinen entsprechenden Antrag in der Sitzung des Simmerather Tiefbauausschusses.

Seine Überzeugung aber teilen sonst nur noch die Parteifreunde der SPD, bei den anderen Fraktionen stieß das Vorhaben, allein schon wegen der hohen Kosten, nach langer Diskussion auf Ablehnung und wird nun nicht weiter verfolgt.

Die Verwaltung hatte eine intensive Befragung der Anlieger im Gewerbegebiet und der Ortsvereine vorangeschoben. Die meisten Betriebe antworteten erst gar nicht, die Mehrheit der anderen Betriebe sah keinen Bedarf. Bei den Ortsvereinen wurde nicht nur der allgemeine Bedarf abgefragt, sondern auch der konkrete Bedarf zur Nutzung der im Gewerbegebiet befindlichen Veranstaltungshalle, die der Tanzwerkstatt Simmerath gehört.

Als Fazit hielt die Verwaltung fest, dass der Bedarf für konkrete Veranstaltungen nur von zwei der acht angeschriebenen Ortsvereine angemeldet wurde.

Zur Kostenseite führte die Verwaltung aus, dass die Anlegung des rund 100 Meter langen Fußweges in Asphaltbauweise inklusive drei Straßenlampen rund 31.000 Euro kosten würde. Da der Weg von der K 32 in Höhe der Fahrbahnverschwenkungen am Ortseingang ins Gewerbegebiet führen sollte, hielt die Verwaltung in diesem Bereich die Anlegung von zwei Haltebuchten für zwingend erforderlich, wenn Eltern ihre Kinder, die zur Tanzwerkstatt oder ins benachbarte Fitnessstudio wollten, hier ausstiegen ließen.

Dafür seien noch einmal 150.000 Euro bereitzustellen, wobei fraglich sei, ob der Straßenbaulastträger an diesem ohnehin kritischen Punkt einer solchen Planung überhaupt zustimmen würde.

Ein Trampelpfad als Alternative?

Während Heribert Linscheidt (CDU) keinen Bedarf für einen Fußweg resümierte, interpretierte Marc Topp das Ergebnis der Befragung völlig anders. Ein Großteil der Rollesbroicher Vereine würde die Fußweg-Lösung als sinnvoll betrachten. Außerdem zweifele er Kostenberechnung in dieser Höhe an.

Martina Schreiber-Röhl (CDU) bezweifelte hingegen, dass Fußgänger sich ins Gewerbegebiet aufmachten. Die Erfahrung zeige, dass die Mehrzahl der Besucher mit dem Auto zum Saal fahre, der bekanntlich im Ortszentrum liege, und Maren Franz (CDU) fand, dass ein solcher Weg vollkommen überschätzt werde.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns fragte sich: „Wer geht denn zu Fuß ins Gewerbegebiet? Das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer solchen Maßnahme sei einfach nicht zu rechtfertigen.

Einen Vorschlag mit ganz praktischer Note brachte Michael Schreiber (Grüne) ein. Wenn an der genannten Stelle wirklich Bedarf für einen Fußweg vorhanden sei, dann entstehe hier in kürzester Zeit ein Trampelpfad. Wenn dieser dann erkennbar sei, könnte man erneut diskutieren, ob die Maßnahme erforderlich sei.

Marc Topp zeigte sich am Ende der Diskussion schwer enttäuscht: „Rollesbroich weiß jetzt Bescheid“, sagte er.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

M. Topp schwer enttäuscht !! „Rollesbroich weiß jetzt Bescheid“


Simmerath-Rollesbroich

05.11.2013

Rollesbroicher CDU schickt Martina Schreiber-Röhl ins Rennen



Die CDU Rollesbroich schickt eine Frau ins Rennen für den Gemeinderat. Martina Schreiber-Röhl tritt in der SPD-Hochburg an und wird dabei von Jürgen Braun, Bernd Gülpen, Andreas Hermanns, Bernd Goffart, Hans-Josef Hilsenbeck, Andreas Schädler, Tom Theissen und Bürgermeister Hermanns (v.li.) unterstützt. Foto: A. Hoffmann

Andreas Schädler, Geschäftsführer des CDU-Ortsverbandes, orakelte noch kurz vor der Mitgliederversammlung der Christdemokraten im Sportheim an der Rolandstraße am Dienstagabend „geheimnisvoll“ im Gespräch: „Da sind natürlich alle gespannt, wen wir als Bewerber für den Gemeinderat vorschlagen“.

Frauenpower und ein schweres Feld in Rollesbroich

Zur Nominierung von Martina Schreiber-Röhl für den Simmerather Gemeinderat hielt Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns fest, dass es schön wäre, wenn eine weitere Frau die CDU im Gemeinderat vertreten würde. Bisher habe man mit Ulla Harth aus Rurberg „ja nur eine Ratsvertreterin“. Hierzu gab es dann sofort den Zwischenruf: „Die zählt aber für Fünf!“.

Die neue Rollesbroicher Spitzenkandidatin hat in der SPD-Hochburg im übrigen ein schweres Feld zu beackern. Nach dem Stand der letzten Kommunalwahl trennen sie satte 54,5 Prozent vom Ergebnis des politischen Gegners. 73,6 Prozent holte die SPD im Jahre 2009 mit dem jetzigen Ortsvorsteher Marc Topp, wogegen sich die damaligen 19,1 Prozent für die CDU deutlich abheben.

Dabei war die Katze eigentlich schon Minuten vorher aus dem Sack, da zu diesem Zeitpunkt Martina Schreiber-Röhl den Versammlungsraum der trauten CDU-Männerrunde betreten hatte. Vorsitzender Jürgen Braun machte die Personalie dann wenig später offiziell und stellte den 17 anwesenden Parteimitgliedern die neue Rollesbroicher CDU-Spitzenkandidatin für den Simmerather Gemeinderat vor.

In Breinig geboren

Im Detail übernahm dies dann die Kandidatin selbst. Martina Schreiber-Röhl, 1963 im Stolberger Stadtteil Breinig geboren und dort aufgewachsen, besuchte später das Inda-Gymnasium in Kornelimünster und wohnt nun seit vielen Jahren mit Ehemann und ihren beiden Töchtern in Rollesbroich. Hier ist sie als Steuerberaterin tätig und politisch seit über sechs Jahren in der CDU beheimatet. Dazu räumte sie im Detail ein: „Ich gebe zu, dass ich in manchen Dingen konservativ eingestellt bin“.

Nach ihrer Vorstellung hagelte es Lob von allen Seiten. Jürgen Braun sprach von „Frauenpower“ aus Rollesbroich, und der Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart stellte euphorisch fest: „Man sieht, die CDU Rollesbroich lebt“, wozu er in Richtung Schreiber-Röhl anfügte: „Ich glaube, dass wir mit Ihnen eine tolle Kandidatin gefunden haben“. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sparte nicht mit Lob: „Für uns war es wichtig, eine qualifizierte Bewerberin gefunden zu haben“.

Für die Reserveliste wurde anschließend noch Bernd Gülpen einstimmig gewählt. Hermanns unterrichtete hiernach die CDU-Mitglieder über Investitionen, die in Rollesbroich erfolgt sind. So wurden in der ehemaligen Schule, die unter anderem vom Musikverein und dem TPK als Proberaum genutzt wird, neben der Eingangstür auch die Fenster erneuert. Die Kosten hierfür in Höhe von 11.000 Euro bezeichnete Hermanns als sinnvolle Investition. Zudem stehe im nächsten Jahr die Erneuerung der Einsteinstraße im Gewerbegebiet in Richtung des dort befindlichen Fitnessstudios und der Tanzwerkstatt an. Hierfür seien im Haushalt 360.000 Euro angesetzt.

Ferner werde im nächsten Jahr im Gewerbegebiet mit Blick auf die Ansiedlung von weiteren Gewerbebetrieben der Ausbau der Nobelstraße ins Auge genommen. Ein stolze Million wurde dazu als Kostenvolumen genannt, wozu Hermanns anmerkte: „So weit die Finanzlage der Gemeinde das zulässt, werden wir die Straße in den nächsten Jahren ausbauen“.

Zur geplanten Erdgasversorgung von Rollesbroich konnte Simmeraths Bürgermeister gleichfalls Neuigkeiten mitteilen. Bei der ausstehenden Befragung der Rollesbroicher Bevölkerung durch das Versorgungsunternehmen EWV sei es zu Verzögerungen gekommen. „Da habe ich aber heute nachgehakt“, erklärte Hermanns.

Gasversorgung und B 258

Die EWV habe zugesagt, im nächsten Jahr eine entsprechende Umfrage zur Bedarfsermittlung zu starten, so dass im positiven Fall ab 2015 eine Erdgasversorgung erfolgen könnte. Hans-Josef Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionsrat, unterrichtete anschließend kurz über die Aktivitäten der Städteregion. Hierbei sprach er auch die Problematik der B 258 bezüglich der Anbindung nach Aachen und deren Gestaltung in Roetgen an. „Hier favorisieren wir ganz klar einen Kreisverkehr“, brachte er die Position der Städteregion nochmals eindeutig zum Ausdruck.

Zum Abschluss wurde aus der Versammlung heraus die derzeitige Beförderung der Schüler mit den Schulbussen von Simmerath nach Monschau bemängelt. Hier würden offensichtlich zu wenig Busse eingesetzt. Bürgermeister Hermanns erklärte hierzu, dass er das Problem bereits mit der Stadt Monschau erörtert habe. Der RVE werde einen Prüfdienst einsetzen, um die bestehenden Probleme zu analysieren. Zudem würden Mitte November entsprechende Gespräche mit allen Beteiligten in dieser Sache stattfinden.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Rollesbroich

19.04.2013

CDU-Ortsverband schießt sich auf den politischen Gegner ein

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich sieht den nächsten Wahlen selbstbewusst entgegen. Andreas Schädler (v.li.), Rolf Marx, Jürgen Braun, Tom Theißen und Armin Voßen haben sich auch für die Kommunalwahl im nächsten Jahr viel vorgenommen. Foto: Hoffmann

Selbstbewusst und im Hinblick auf die im nächsten Jahr stattfindenden Kommunalwahlen hochmotiviert und siegessicher traten die Christdemokraten des Ortsverbandes Rollesbroich am Donnerstagabend auf ihrer gut besuchten Mitgliederversammlung im Sportheim des SV Roland auf.

Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart, der dafür bekannt ist, bisher unbeachtetes Zahlenmaterial auf den Tisch zu bringen, brachte diesbezüglich die Kräfteverhältnisse in der Gemeinde in Erinnerung: „Wenn wir aus unseren elf Ortsverbänden die Vorstandsmitglieder zusammen zählen, so sind das mehr, als die SPD Mitglieder hat“.

Einmal auf die Sozialdemokraten eingeschossen, ergänzte Goffart angriffslustig: „Die SPD auf dem Land ist und bleibt ein zahnloser Tiger“. Mit dem Hinweis auf die „viel stärkere Verwurzelung“ der CDU in Simmerath versuchte Goffart zudem einen weiteren Motivationsschub bei den Rollesbroicher Parteifreunden für die nächste Kommunalwahl auszulösen, wo man sicherlich gut aufgestellt sein wird. Die Kampfansage an die SPD vor Ort, die in Rollesbroich bekanntlich eine Hochburg hat, war damit ausgesprochen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Jürgen Braun hatte Geschäftsführer Andreas Schädler zunächst das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Neben sieben Vorstandssitzungen erwähnte er die Ortsgrenzenwanderung und den Vortragsnachmittag mit dem Heimatforscher H. Jürgen Siebertz, der im vollbesetzten Pfarrheim stattgefunden hatte.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns berichtete in Sachen Feuerwehrhaus, dass hier noch überlegt werde, ob ein Neu- oder Anbau erfolgen soll. Auf jeden Fall habe die Feuerwehr bereits zum jetzigen Zeitpunkt bei dieser Maßnahme Eigenleistung zugesagt. „Ich gehe davon aus, dass sich bezüglich Neu- oder Anbau eine Realisierung im nächsten Jahr anbahnt“, ergänzte Hermanns.

Weitere Fortschritte stehen auch im Rollesbroicher Gewerbegebiet an, wo die Versorgung mit Erdgas beabsichtigt ist. Darüber hinaus wird der zuständige Versorger im Herbst in Rollesbroich eine Potentialerhebung durchführen, also durch Umfrage feststellen, ob auch dort Interesse an einer Erdgasversorgung besteht.

Zum Neubau der Tanzwerkstatt im Gewerbegebiet merkte Hermanns an, dass der erfolgte Zuschuss der Gemeinde dahingehend mit Auflagen an den betreibenden Verein verbunden sei, dass auch andere Vereine diese Räumlichkeiten nutzen können.

Zur beantragten Straßensanierung der Dürener Straße von der Kirche bis zum Kreisverkehr hatte der Bürgermeister keine guten Nachrichten. Der Landesbetrieb Straßen NRW habe ihm mitgeteilt, dass dafür in diesem Jahr die finanziellen Mittel nicht ausreichen bzw. nicht vorhanden sind.

Aus der Versammlung heraus merkte Rolf Marx dazu an, dass der Zustand der Bundesstraßen vielfach immer schlechter würde, wozu Bernd Goffart festhielt: „Die Landesregierung vernachlässigt den ländlichen Raum, und der hat dort auch einfach keine Lobby“.

Goffart hob hiernach das Engagement von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bezüglich der neuen Sekundarschule, der fertig gestellten Schwimmhalle und dem bald entstehenden Kunstrasenplatz hervor. In all diese Maßnahmen habe Hermanns viel Herzblut gesteckt und daher könne er mit Überzeugung sagen: „Es ist schön Karl-Heinz, dass wir dich als Bürgermeister haben“.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes gab es erwartungsgemäß keine Überraschungen. Jürgen Braun wurde als Vorsitzender, Armin Voßen als dessen Stellvertreter und Andreas Schäfer als Geschäftsführer wiedergewählt.

Auch die Beisitzer blieben im Amt. Bernd Gülpen, Jan Stollenwerk, Matthias Scheffen, Rolf Marx und Tom Theißen üben diese Funktion weiter aus.

Quelle: Eifeler Zeitung




 

Rollesbroich

26.04.2012

„Land lässt die Straßen verrotten“
Ortspolitik und viel Wahlkampf bei der CDU in Rollesbroich. Vereine sollen auch in Zeiten knapper Haushalte nicht vergessen werden. Christdemokraten verteidigen Präsenz und Arbeit von Axel Wirtz.

Der CDU-Ortsverband Rollesbroich blickt optimistisch in die Zukunft und sieht sich dafür auch laut ihrem Vorsitzenden Jürgen Braun und Geschäftsführer Andreas Schädler (4. und 6. v.re.) gut aufgestellt, was ihnen unter anderem vom Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Goffart und Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bestätigt wurde. Foto: Hoffmann

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes blickt laut Vorsitzendem Jürgen Braun und Geschäftsführer Andreas Schädler optimistisch in die Zukunft, die man Dank des im letzten Jahr verjüngten Vorstandes dynamisch und mit vielen frischen Ideen angehen will. So lautete die abschließende Botschaft auf der Mitgliederversammlung des 50 Personen starken Ortsverbandes, die im Sportheim stattfand.

Geschäftsführer Andreas Schädler hatte den Anwesenden, unter denen Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart, Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer, Geschäftsführerin Ursula Harth und Hans Josef Hilsenbeck als stellvertretender Städteregionsrat waren, zunächst einen Einblick in die zurückliegenden Aktivitäten des Ortsverbandes gegeben. Große Resonanz hatte die Ortsgrenzenwanderung gefunden, an der sich über 40 Personen beteiligten. Dies galt auch für den heimatgeschichtlichen Vortragsnachmittag mit Heimatforscher Hans-Jürgen Siebertz, der im Pfarrheim mit großer Beteiligung stattfand. Hier ist eine Fortsetzung geplant, da das Interesse weiterhin groß ist. Sowohl Karl-Heinz Hermanns als auch Bernd Goffart lobten den Einsatz des Ortsverbandes beim Frühjahrs- und Herbstmarkt in Simmerath.

Fraktionschef Bruno Löhrer hob in seinen Ausführungen die einstimmige Verabschiedung des Gemeindehaushalts hervor und stellte dazu fest: „Das gibt es auch nicht alle Tage.“ Zur Sprache brachte er auch die verkürzten Schlüsselzuweisungen des Landes für die ländlichen Bereiche, die immer größer werdende Belastung der Kommunen durch Sozialabgaben und das unermüdliche Bemühen der CDU-Fraktion, ein Haushaltssicherungskonzept zu vermeiden. Dabei soll die weitere Förderung der Vereine aber nicht vergessen werden.

Abschließend kam Löhrer auf die zuletzt erfolgten Äußerungen im Rat gegen Bürgermeister und die Ratsarbeit zu sprechen. Diese wurden von Löhrer als „populistische Attacken des politischen Gegners“ bezeichnet, die man letztlich nur als Wahlkampfgetöse abtun sollte. Die Mitteilungen des SPD-Landtagskandidaten Kämmerling zur Schullandschaft zeugten laut Löhrer von wenig Sachverstand.

Die Äußerungen von Kämmerling zur „Arbeitsverweigerung“ von Landtagskandidat Axel Wirtz riefen dann auch Bernd Goffart auf den Plan. Er hob nochmals hervor, dass Axel Wirtz in und für die Eifel immer Präsenz gezeigt habe und für alle als Ansprechpartner da war, wenn er gebraucht wurde. „Herrn Kämmerling habe ich nach der letzten Landtagswahl bei keinem Termin in der Eifel gesehen“, hakte Bernd Goffart dieses Thema dann ab.

Bürgermeister Hermanns kam dann wieder auf lokalpolitische Themen zu sprechen und verwies auf laufende Gespräche bezüglich einer Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. Außerdem sei die Verbesserung eines Teils der Dürener Straße in Planung, wozu erste Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßenbau geführt wurden. Hermanns hob auch hervor, dass entgegen der Meinung von politisch Andersdenkenden die erfolgte Straßensanierung in der Vergangenheit (zwischen Schule und Wildrath) ohne Zutun der CDU und auch ohne die Unterstützung von Axel Wirtz nicht möglich gewesen wäre.

Zum Zustand der Landstraßen nahm abschließend auch Hans Josef Hilsenbeck Stellung. Er attestierte diesen einen miserablen Zustand, da die Landesmittel hierfür „erbärmlich niedrig“ geworden seien. „Das Land lässt die Straßen verrotten“, meinte der stellvertretende Städteregionsrat hierzu, und sagte den Vereinen weiterhin seine Unterstützung zu.(ho)


Nach dem 2:0 zum Alltagsgeschäft zurückgekehrt

Manchmal sind die kleinen menschlichen Dinge, Gesten und Äußerungen, die dem Bürger die Berufsgruppe der Politiker (Lokalmatadoren eingeschlossen) sympathisch(er) machen. Auf der Mitgliederversammlung der Rollesbroicher CDU, deren Beginn auf 45 Minuten vor dem Champions League-Spiel der Münchener Bayern festgelegt war, brachte Bruno Löhrer die Brisanz der Lage zunächst einmal auf den Punkt. Er bat mit „großer Ernsthaftigkeit“ um den Ablauf einer zügigen Versammlung, da er um 20.45 Uhr (Anstoß) im Heimatort Strauch einen wichtigen und unverschiebbaren Termin habe.

Mit der ganzen Souveränität und Würde seines Amtes hielt sich der sportbegeisterte stellvertretende Städteregionsrat Hans Josef Hilsenbeck in dieser Sache zunächst einmal zurück. Lediglich das Klingeln seines Handys in der Westentasche, das auf Tormeldungen eingestellt war, verriet seine wahren Emotionen. Als er nach dem zweiten Klingeln schließlich trocken „2:0 für Madrid“, einwarf, wurden die Gesichter länger und die Versammlung nahm ihren üblichen Verlauf.

Das gute Ende des Fußball-Abends erlebten die meisten Christdemokraten dann auf eigenem Platz...(ho)
 

Quelle: Eifeler Zeitung




Rollesbroich

Edisonstraße wird ausgebaut

06.10.2011

Was vor genau 20 Jahren begonnen wurde, wird nun endlich zu Ende geführt: Noch in diesem Jahr soll mit dem Endausbau der Edisonstraße im Gewerbegebiet Rollesbroich begonnen werden.

«Mit ein wenig Wetterglück haben wir bis Weihnachten schon einiges geschafft», sagte Ingenieur Wolfgang Lützenberger nun bei der Vorstellung der Planung im Tiefbauausschuss der Gemeinde Simmerath.

Vorangehen wird den Bauarbeiten aber eine öffentliche Informationsveranstaltung. Die Erschließung der Edisonstraße begann 1991 mit der Erstellung einer Baustraße und der Kanalisation, 1999 erst wurde der dritte Bauabschnitt dieses ringförmigen Ablegers der Völlesbruchstraße abgeschlossen.

«Normalerweise erfolgt fünf bis zehn Jahre nach Fertigung der Baustraße der endgültige Ausbau», konstatierte Lützenberger, wertete es aber als Indiz für «damals gute Arbeit der Baufirma», dass auch das Provisorium bis heute in Ordnung sei.

Nun aber geht es an den Endausbau dieser viel befahrenen Trasse, und dies wird nicht nur die hier täglich fahrenden Berufstätigen, Kunden, Besucher und den hier rollenden Schwerlastverkehr freuen. Auf 500 Meter Straßenlänge wird die Fahrbahn von jetzt 4,50 bis 4,75 Meter auf sechs Meter ausgebaut, die heute nur asphaltierte Frostschutzschicht ohne Seitenbefestigung weicht einer solide ausgebauten Decke mit einseitiger Wasserführung und mit einem Mehrzweckstreifen.

«Dieser Streifen ist für die An- und Abfahrt und das Be- und Entladen gedacht, nicht als Dauerparkstelle», unterstrich der Planer, traf mit dieser Auffassung aber auf allgemeine Skepsis. Es werde sich nicht vermeiden lassen, dass mancher Mitarbeiter hier seinen Wagen morgens abstelle, war die herrschende Meinung im Ausschuss.

Die Wasserführung mündet im Kanalnetz und in den Seitengräben, letztere liegen aber auf dem Eigentum der Anlieger und müssen somit auch von diesen gepflegt werden, wie Rollesbroichs Ortsvorsteher Marc Topp betonte: «Die Firmen sollten ein Auge auf die Pflege und Durchlässe der Gräben haben», appellierte er, freute sich aber ansonsten auf «ein ganz anderes Bild, das diese Straße mit dem Endausbau erhalten wird».

Leise Kritik übte Topp daran, dass der Bereich hinter dem Hochbord lediglich mit Split verfüllt werden soll. «Wir haben oben im Gewerbegebiet einen üppig ausgebauten, gepflasterten Weg neben der Straße, da ist es nicht ganz nachzuvollziehen, dass wir in der Edisonstraße, wo die stärkste Frequentierung herrscht, nur mit Split verfüllen», so der Ortsvorsteher.

Für den Endausbau der Edisonstraße stehen im Haushaltsplan 2011 120.000 Euro zur Verfügung, außerdem ist ist dort eine Verpflichtungsermächtigung für 2012 in Höhe von 210.000 Euro veranschlagt. Die Gesamtausbaukosten für den Endausbau wurden vom Ingenieurbüro Lützenberger mit 330.000 Euro veranschlagt, zuzüglich der Ingenieurkosten in Höhe von 26.000 Euro.

Quelle: Eifeler Zeitung




 

Rollesbroich

09.07.2011

Geburtstagsfeier im „Rabennest“
„ Mit allen Sinnen“ feierte Kindergarten Rollesbroich 15-jähriges Bestehen
 


Bunte Farbkreisel selbst zu basteln, macht den Kindern sichtlich Freude beim Fest zum
15-jährigen Bestehen des Kindergartens „Fröhliches Rabennest“.
Foto Kornelia Breuer

Seit Wochen haben sich die Kinder des Kindergartens „Fröhliches Rabennest“ auf einen großen Tag vorbereitet. Für den Geburtstag ihres Kindergartens, der nun seit 15 Jahren besteht, haben sie gemeinsam mit den Erzieherinnen gebastelt, Lieder einstudiert und jeder hat ein eigenes T-Shirt bemalt.

„Lied über mich“

Am Samstag war es dann endlich soweit, die Kinder begrüßten zahlreiche Gäste in ihren bunten T-Shirts mit dem Lied „Wir wollen mit allen Sinnen…“ und dem Tanz „Das Lied über mich“.

Die Kindergartenleiterin Waltraud Dederichs begrüßte die Gäste und freute sich über eine Geldspende von über 120 Euro vom Ortskartell, das aus dem Erlös der Jubiläumsfeier 650 Jahre Rollesbroich stammt. Sie bedankte sich bei den Mitgliedern des Elternbeirates und den Eltern, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes tatkräftig mithalfen.

Die Kinder und die erwachsenen Gäste, Eltern, Großeltern, Paten und Freunde wurden hervorragend mit allerlei Spezialitäten bewirtet. Die Kinder hatten viele Möglichkeiten, dem Motto des Festes, mit allen Sinnen auf die Spur zu kommen. Es gab die Taststraße für die Füße und Tastkisten für die Hände. Mit Nase, Ohren und Zunge erlebten die Kinder bei Duftmemory, Ohrentest und Geschmacksprüfung, wie viel der Mensch auch unbewusst wahrnimmt. Besonders genießen konnten sie in der „Fühlstation“ wie sich Berührungen der Haut mit der Hand, mit Stoff oder Feder anfühlen. Im Bewegungsparcours war Geschicklichkeit gefragt und beim Ponyreiten erlebte man Bewegung in Einheit mit dem Tier.

Auch die Bastelangebote waren auf Farben, Düfte und Berührung abgestimmt. Hier konnten bunte Seifen geformt, Duftsäckchen genäht, Knautschbälle und Farbkreisel gebastelt werden.

Große und kleine Besucher fühlten sich sichtlich wohl im Rabennest und verlebten einen schönen Nachmittag. (breu)

Quelle: Eifeler Zeitung




 

Rollesbroich

Richtfunk statt Glasfaser für das Gewerbegebiet
Neue Lösung wird im Mai vorgestellt

Quelle: www.dsl-magazin.de

Richtfunk statt Glasfaser: Die Betriebe im Gewerbe- und Industriegebiet in Rollesbroich sollen Zugang zum „schnellen Internet“ erhalten. Dabei werden als Standard Übertragungsraten von 6 bis 16 Mbit/s angestrebt. Im Einzelfall sollen auch 50 bis 100 Mbit/s möglich sein. Mit der „Verbesserung der Breitband-Infrastruktur“ im Gewerbegebiet Rollesbroich hat sich nun auch der Simmerather Strukturausschuss nicht öffentlich befasst.

Bedarf abgefragt

Im vergangenen November hat die Gemeinde bei den ansässigen Betrieben den Bedarf abgefragt. Das Ergebnis: 85 Prozent der Betriebe, die sich geäußert haben, haben „Bedarf an einem schnelleren Internet-Anschluss“. In einem „Interessen-Bekundungsverfahren“ wurde dann festgestellt, dass „ohne die Gewährung einer Beihilfe eine angemessene Breitbandversorgung im Gewerbe- und Industriegebiet Rollesbroich nicht möglich ist“. In dem offenen Ausschreibungsverfahren sollten Netzanbieter Lösungen zur Breitbandversorgung anbieten. Eine flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 6 Mbit pro Sekunde war Voraussetzung für eine Angebotsabgabe. Übertragungsraten von mehr als 10 Mbit waren ausdrücklich erwünscht.

Nur ein Teilnehmer

Lediglich eine Firma aus dem Stadtgebiet Monschau hat an der Ausschreibung teilgenommen und eine Funklösung angeboten. Ein externes Beratungsbüro hat das Angebot ausgewertet und nun dem Strukturausschuss vorgestellt. Der Ausschuss hat die Verwaltung dann ermächtigt, „den Auftrag zur Schaffung der Breitbandinfrastruktur der angebotenen Funklösung zu erteilen“, erläutert Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf Nachfrage. Die Monschauer Firma wird in einer Gesprächsrunde am 5. Mai den Betrieben im Gewerbegebiet Rollesbroich die „Funklösung“ vorstellen. Fördergelder für den Breitbandausbau konnten, so bedauert der Bürgermeister, nicht akquiriert werden, daher hat die Gemeinde einen Betrag im Haushalt 2011 vorgemerkt, um die DSL-Versorgung im Gewerbegebiet Rollesbroich zu verbessern. (rpa)


 

Rollesbroich

Neue Zufahrt zur Biogasanlage nur über den Klageweg?
Die Gemeinde Simmerath will verhindern, dass die Rollesbroicher weiter dem an- und abfahrenden Verkehr ausgesetzt sind

Von Christoph Classen

Die Sache mit der Biogasanalage stinkt Manfred Sawallich ganz gewaltig. „Ich finde es unmöglich, was da passiert. Das ist Hohn. Ich bin empört. Es geht eindeutig gegen die Bürger von Rollesbroich“, schimpfte der SPD-Mann in der jüngsten Sitzung des Simmerather Planungsausschusses. Bruno Löhrer (CDU) formulierte es etwas weniger emotional, in der Sache war man sich aber einig: „Es ist nicht in Ordnung, was da läuft“, sagt er.

Foto: P. Stollenwerk

Dabei richtet sich die Kritik der Politik weniger gegen die Rollesbroicher Biogasanlage, sondern vielmehr gegen das Verkehrsaufkommen, das sie verursacht. „Wir haben phasenweise Probleme wegen der sehr intensiven Bestückung der Anlage“, sagte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Gregor Harzheim (SPD). Nach seiner Darstellung gebe es über längere Zeiträume gar keine Lieferungsfahrten und dann „bis zu 40 an einem Tag.“

Jürgen Förster vom Simmerather Planungsamt mag diese Zahl auf Anfrage nicht bestätigen. Er sagt allerdings, dass im vorab vorgestellten Verkehrsgutachten von ein bis zwei Fahrzeugen die Rede war, die täglich die Biogasanlage ansteuerten. Da sich der Verkehr aber nicht so verteile, wie prognostiziert, gebe es eben Tage, an denen die Anlage überhaupt keinen Verkehr verursache und Tage, an denen eine Menge Traktoren und Laster dorthin unterwegs seien. Fakt ist jedenfalls: „Es gibt regelmäßig Beschwerden der Anwohner“, sagt Förster. Entlang der Fuhrtstraße ist die Kritik am lautesten, über diese wird die Biogasanlage derzeit nämlich hauptsächlich angesteuert.

Der Planungsausschuss möchte dem ein Ende machen, indem die umliegenden Wirtschaftswege, die über die Landstraße führen, so ausgebaut werden, dass der an- und abfahrende Verkehr zu und von der Biogasanlage zukünftig über diese Strecken fließen kann. „Wir sind derzeit dabei einen Erschließungsvertrag auszuhandeln“, sagt Förster. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass von der Städteregion Aachen bislang stets die Auffassung vertreten wurde, eine Erschließung der Anlage allein über die Fuhrtstraße sei völlig ausreichend. Und weil die Gemeinde Simmerath in diesem Punkt die exakt gegenteilige Meinung vertritt, hat sie der Biogasanlage bislang ihr gemeindliches Einvernehmen verweigert. Die Sache ist einigermaßen kompliziert. Die ursprüngliche Genehmigung für die Biogasanlage galt im Verbund mit einem Schweinemastbetrieb und wurde im Rahmen eines sogenannten „privilegierten Bauverfahrens“ erteilt. Dieser Weg konnte allerdings nur eingeschlagen werden, weil das Vorhaben als landwirtschaftliche Nutzung deklariert worden war.

Separate Genehmigung

Da der Schweinemastbetrieb vor geraumer Zeit selbigen aber eingestellt hat, ist für die Biogasanlage nun eine separate Genehmigung erforderlich – diesmal für eine gewerbliche Nutzung. Der Betreiber hat alle Auflagen erfüllt, es fehlt eben nur noch ein gemeindliches Einvernehmen aus Simmerath.

Die jüngste Sitzung des Planungsausschusses machte deutlich, das man unter den derzeitigen Voraussetzungen wohl nicht gewillt ist, diese zu erteilen. Bei der Städteregion kann man das aber relativ gelassen sehen. „Die kann das fehlende gemeindliche Einvernehmen ersetzen, wenn sie darauf beharrt, dass die Erschließung über die Fuhrtstraße ausreichend ist“, sagt Förster.

„Wir sind letzten Endes die Genehmigungsbehörde“, bestätigt Holger Benend, Pressesprecher der Städteregion. Mit dem Hinweis, dass es in Sachen Biogasanlage um ein laufendes Verfahren gehe, bittet er um Verständnis dafür, dass man es nicht weiter kommentieren möchte. Nur so viel: „Es ist richtig, dass es verschiedene Auffassungen über die Zuwegung gibt“, sagt Benend. Derzeit werde die Sache abgewägt, in einigen Monaten sei mit einer Entscheidung zu rechnen. Benend: „Und wenn die Gemeinde Simmerath dann glaubt, dass das so nicht richtig ist, steht ihr immer noch der Klageweg offen.“



 

Rollesbroich

CDU Rollesbroich will Neuanfang
Dem wiedergewählten Vorsitzenden Jürgen Braun steht ein neues Team zur Seite. Grundstücke im Gewerbegebiet gefragt.

Rollesbroich. Wenn ausgerechnet im Heimatort des Bürgermeisters der politische Gegner bei der letzten Kommunalwahl ein
Topergebnis von 74 Prozent holt, hinterlässt dies normalerweise frustrierende Spuren.

Der CDU-Ortsverband Rollesbroich hat sich verjüngt und neu aufgestellt. Andreas Schaedler (2. v.l.) wurde neuer
Geschäftsführer. Als Beisitzer fungieren u.a. der 19-jährige Matthias Scheffen und der 23-jährige Jan Stollenwerk.
Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (re.) gratulierte. Foto: Hoffmann

Nicht so jedoch beim CDU-Ortsverband Rollesbroich, der sich bei seiner Mitgliederversammlung im Sportheim des SV Roland am Donnerstagabend hochmotiviert zeigte und mit einem verjüngten Führungsteam Veränderungen herbeiführen will.

Dem wiedergewählten Vorsitzenden Jürgen Braun und dessen Stellvertreter Armin Vohsen steht mit Andreas Schaedler ein neuer Geschäftsführer zur Seite. Manfred Prinz stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Als Beisitzer wurden neben Rolf Marx und Tom Theißen auf der Versammlung Jan Stollenwerk (23 Jahre), Matthias Scheffen (19) und Bernd Gülpen gewählt. Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart stellte nach der Wahl erfreut fest: „Das sehe ich schon als Neuaufbruch an.“

Ansonsten waren an diesem Abend aber weder Goffart noch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns guter Laune, nachdem sie am Morgen aus der Presse (wir berichteten) von der Anregung der Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter zur Umwidmung der Simmerather Fördergelder für die dortige Hauptschule erfahren hatten. Goffart erwähnte, dass er an diesem Morgen „keinen Kaffee gebraucht“ habe, um wach zu werden.

Sowohl er als auch Karl-Heinz Hermanns deuteten hiernach zurückhaltend den Schulterschluss aller Fraktionen im Simmerather Rat gegen die Monschauer Initiative an.

Erfreuliches war zum Gewerbegebiet Rollesbroich zu erfahren, wo in diesem Jahr bereits vier Grundstücke verkauft wurden und der DSL-Anschluss für die dortigen Firmen vorangetrieben wird. Hermanns wies zudem darauf hin, dass seine Bürgersprechstunde (donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr) eine sehr gute Resonanz gefunden habe. Auch werde zwischenzeitlich der „Newsletter“ auf der Internetseite der Gemeinde vielfältig genutzt.

Zur Haushaltssituation der Gemeinde und der Anhebung der Grundsteuern hob Bernd Goffart abschließend nochmals hervor, dass diese der jetzigen Landesregierung anzulasten seien, die eine Umverteilung zu Lasten des ländlichen Raums vorgenommen habe.

Die fehlenden 1,4 Millionen Euro mussten durch die Erhöhung der Grundsteuern kompensiert werden, um nicht in einen Nothaushalt zu kommen. Für 2012 müsse man daher wegen einer Reduzierung der Abwassergebührenbeihilfe mit einer Erhöhung der Abwassergebühren von 70 Cent rechnen. (ho)

Quelle: Eifeler-Zeitung

 




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Letzte Änderung: 06-Jun-2017

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