CDU Rurberg-Woffelsbach
Gemeindeverband Simmerath

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Ortsvorsteher
Rurberg

Sander Lutternach
Hövel 29
52152 Simmerath
02473/2329
sander.lutterbach@
t-nline.de

Ortsvorsteher
Woffelsbach

Gerhard Schmitz
Seestr. 21
52152 Simmerath
02473/3732
gud.schmitz@
t-online.de


 

OV-Vorstand
Vorsitzender
Sander Lutterbach
Hövel 29
52152 Simmerath
02473/2329
sander.lutterbach@
t-nline.de
Stellv. Vorsitzender
Gerhard Schmitz
Seestr. 21
Woffelsbach
02473/3732
gud.schmitz@t-online.de
Geschäftsführer
Wolfgang Harth
Am Grasberg 19
Rurberg
02473/2425
harth@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Ulla Harth
Am Grasberg 19
Rurberg
02473/2425
harth@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Uwe Breda
Grimmischall 23
Uwe.Breda@
googlemail.com

Telefon 93 86 90
Beisitzer
Reinhold Jansen
Im Zemer 4a
Woffelsbach
02473/927974
r-jansen@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Heiner Jansen
In den Birken 10
Rurberg
02473/2271
heinerjansen@gmx.de

Inhalt

Rursee

Mitgliederversammlung 2017
Stärkung des touristischen Standortes am Rursee
Gelungener Auftakt Simmerather Musiktage
Mitgliederversammlung 2014
Schwimmen erlaubt
Neues Feuerwehrfahrzeug
Jugendcamp Woffelsbach
Mitgliederversammlung 2013
Feriendorf wird erst im Sommer 2013 fertig
Randweg zu den Campingplätzen
Frühlingserwachen in der "neuen Mitte"
Artenschutz läßt sich nicht abwägen
Kindergarten Woffelsbach jetzt U3-tauglich
Jugenddorf Woffelsbach
Neue Mitte Parkplatz
Neues Bauland in weiter Ferne
Grünes Licht für die Woffelsbacher Bucht
Woffelsbach putzt sich raus
Flächennutzungsplan Woffelsbach
Neue Mitte Woffelsbach
MV-Rurberg-Woffelsbach 2010
Kindergarten Woffelsbach
Antoniushof Bestimmung übergeben
Antoniushof "Superleistung"
Woffelsbach Wasserparadies
Spende für Kindergarten

Simmerath-Rurberg-Woffelsbach

CDU Rurberg: Vorsitzende einstimmig wiedergewählt
Von: ho
14. März 2017



Mit der touristischen Entwicklung zeigte man sich auf der Mitgliederversammlung beim CDU-Ortsverband Rurberg/Woffelsbach zufrieden. Die Vorsitzenden Gerhard Schmitz (r.)und Sander Lutterbach (2. v. r.) wurden einstimmig wiedergewählt. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Reibungslos verlief die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Rurberg/Woffelsbach im Hotel Paulushof, auf der die Ortsvorsteher von Rurberg und Woffelsbach, Sander Lutterbach und Gerhard Schmitz, ein positives Fazit zur touristischen Entwicklung der beiden Rurseeorte zogen.

Kritisch äußerte man sich zur Grünflächen- und Heckenpflege durch die Gemeinde im letzten Jahr, die jedoch als einmalige Ausnahmesituation bezeichnet wurde. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns stellte klar, dass man diesbezüglich im Bauhof etwas ändern werde. Die Straßeninstandsetzungsarbeiten in Rurberg würden das Ortsbild laut Lutterbach positiv aufwerten. Gerhard Schmitz hielt zu Woffelsbach fest, dass der Ortseingangsbereich und die Neue Mitte auf Zufriedenheit stoße.

Zum „Rursee in Flammen“ zog Lutterbach ein positives Resümee und verwies gleichzeitig darauf, dass die Deutsche Bahn den „Wilden Weg“ im Nationalpark ausgezeichnet habe. Erfreut zeigte er sich auch über die Erweiterung des Busangebotes an den Wochenenden des Weihnachtsmarktes.

Laut Lutterbach konnte man mit Hilfe von Sponsoren zudem für den Kindergarten „Seeparadies“ einiges tun, und für die Feuerwehr wurde neues Gerät für die Unfallrettung angeschafft. Positiv sei auch, dass Rurberg wieder am städteregionalen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehme. In seinem Grußwort hob Landtagsabgeordneter Axel Wirtz hervor, dass Simmerath eine pulsierende Gemeinde mit einem sanften und angepassten Tourismus sei.

Die Wahlen erfolgten einstimmig: Sander Lutterbach (Vorsitzender), Gerhard Schmitz (Stellvertreter), Wolfgang Harth (Geschäftsführer). Als Beisitzer wurden gewählt: Ulla Harth, Uwe Breda, Reinhold Jansen, Heiner Jansen und Stefan Roder.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

 

Simmerath-Woffelsbach

Stärkung des touristischen Standortes am Rursee

Mitgliederversammlung des CDU-Ortsvervands Rurberg/Woffelsbach thematisiert die Infrastrukturmaßnahmen

Mit dem Rursee kann die Gemeinde Simmerath ohne Zweifel mit einem touristischen Pfund von überregionaler Bedeutung aufwarten. Dies kam auch auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Rurberg/Woffelsbach im Paulushof in Rurberg erneut zum Ausdruck, wo die Ortsvorsteher Sander Lutterbach und Gerhard Schmitz die zahlreichen infrastrukturellen Maßnahmen hervorhoben, welche die Attraktivität der beiden Rurseeorte nochmals steigern.

Das Highlight Rurseefest außen vor gelassen, verwiesen die beiden Ortsvorsteher neben der sogenannten Neuen Mitte in Woffelsbach auf zahlreiche Straßeninstandsetzungen in Rurberg, die mit dazu beitrugen, den touristischen Standort zu stärken. Gerhard Schmitz zeigte sich auch über den Eigentümerwechsel im Schilsbachtal erfreut, wo ein privater Investor in Zusammenarbeit mit der Gehörlosenschule Aachen ein interessantes Projekt auf den Weg bringt.

Weitere E-Säule

Mit Stolz konnte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns verkünden, dass das Nationalparktor in Rurberg 2016 im vierten Jahr in Folge einen neuen Besucherrekord verzeichnen konnte: 103 000 Besucher (63 000 in Heimbach). „Diese Zahl vermittelt einen Eindruck, welch große Bedeutung der Tourismus in der Gemeinde Simmerath hat“, so Hermanns. Analog zu der bereits bestehenden E-Ladesäule in Einruhr wird nun auch eine Auto-E-Ladesäule am großen Parkplatz zwischen Antoniushof und Nationalparktor eingerichtet. Ferner werde auf Bitten der Gastronomen und Hoteliers in Woffelsbach durch die Rursee-Touristik GmbH analog zu den Rangertouren ab Rurberg ein neues Waldführer-Angebot von April bis Oktober eingerichtet. Hierbei handelt es sich um eine familienfreundliche Wanderung von etwa neun Kilometern ab der Schiffsanlegestelle Woffelsbach. Von dort geht es mit dem Schiff zum Kermeterufer und dann weiter in das Kermetergebiet zur Hirschley.

Gute Nachrichten gab es auch vom Bistro am Badesee in Rurberg. Der neue Betreiber wird nach einigen Umbauarbeiten zu Saisonbeginn den Geschäftsbetrieb aufnehmen. Vom 27. bis 30. Juli heißt es dann wieder „Rursee in Flammen“. Das überregional bedeutende Rurseefest sollte wieder Tausende Besucher anlocken. Gleichfalls zum Besuchermagnet hat sich das Event „Rursee e-mobil“ entwickelt. Die Veranstaltung der Stawag, die von der Gemeinde und der Rursee-Touristik unterstützt wird, findet in diesem Jahr am 3. September statt.

„ Die Räuber“ am See

Dabei hat man in diesem Jahr das Programm besonders aufgepeppt. Neben der Präsentation von E-Fahrzeugen, Probefahrten, konnte man die Sängerin Sarah Schiffer und die Kölner Mundartband „Die Räuber“ verpflichten. Daneben wird an diesem Tag am Nationalparktor die Siegerehrung von „e-Cross-Germany“, einer klimaneutralen, sportlichen Rallye, stattfinden.(ani)

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

 

Simmerath-Woffelsbach

Gelungener Auftakt in neuer Umgebung 

20.07.2015

Simmerather Musiktage in Woffelsbach eröffnet. Die „Rurseeklänge“ als Ausrichter präsentieren ihre überdachte Bühne vor vielen Gästen.



Noch bis Sonntag liegt in Woffelsbach viel Musik in der Luft. Bei den Simmerather Musiktagen am Haus Rurseeklänge, die am Donnerstagabend vor großer Kulisse eröffnet wurden, dürfte für fast jeden Musikgeschmack etwas dabei sein.Foto: A. Hoffmann

Hotelier Michael Franzen war sich am Donnerstagabend bei der Eröffnung der Simmerather Musiktage in Woffelsbach mit Ortsvorsteher Gerhard Schmitz einig, dass sich das Terrain in jeder Hinsicht sehen lassen kann. Die überdachte Bühne auf der Außenterrasse vor dem Haus Rurseeklänge (laut Schmitz „alles in Eigenregie erstellt“) ist ein echter Hingucker, die zudem die Akustik bei Konzerten wesentlich verbessert. Davon überzeugten sich am Donnerstagabend bei herrlichem Sommerwetter am Ende über 150 Einheimische und Feriengäste, die zum Auftakte der Simmerather Musiktage (vormals „Tage der Volksmusik“) den Weg nach Woffelsbach gefunden hatten.

Dank an die Ehrenamtler

Für das musikalische Warm-up war an diesem Abend das Trommler- und Pfeiferkorps (TPK) Rollesbroich zuständig, das unter Leitung von Dirigent Patrick Siebertz aufspielte. Schon bei deren Darbietung zeigte sich, dass die Musiker an diesem warmen Sommerabend neben Noten und Instrumenten vor allem reichlich Getränke brauchten.

Nach dem gelungenen Auftakt durch das TPK Rollesbroich eröffnete der Schirmherr der viertägigen Veranstaltung, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, gemeinsam mit Ortsvorsteher Gerhard Schmitz und den Verantwortlichen der „Rurseeklänge“ offiziell die Simmerather Musiktage. Hermanns: „Ohne die Ehrenamtler und natürlich die Musikvereine sind diese Musiktage undenkbar“. An den Vorsitzenden des ausrichtenden Musikvereins Rurseeklänge, Peter Hürtgen, ging ein besonderer Dank des Bürgermeisters für die perfekte Organisation der Veranstaltung.

Hiernach wurde es voll auf der Bühne. Der Musikverein Heimatecho Steckenborn versammelte sich in voller Stärke, um in Richtung Zuhörer nach einem aufmunternden „Prosit“ seinen vollen Sound über die Außenterrasse und die Woffelsbacher Bucht klingen zu lassen. Die Steckenborner Musikanten brauchten nicht lange, um das Publikum gleich zu Beginn mit der Fuchsgraben-Polka in Stimmung und zum rhythmischen Mitklatschen zu bringen. Allein aufgrund der Zuhörerresonanz darf man von einem gelungenen Auftakt der Simmerather Musiktage sprechen.

Eine würdige Fortsetzung fand die Veranstaltung am Freitagabend dann an gleicher Stelle. Die Melano-Oldies machten dabei den Auftakt in gewohnt gekonnter Manier. Danach spielte die Broom Binder Band aus Lammersdorf auf, bevor DJ Pay Tric die Regie übernahm und der Abend mit einer sehenswerten Lasershow abgeschlossen wurde. (ani)

Auch Rock und Zauberei auf dem Programm

Heute geht am Haus Rursee-klänge in Woffelsbach mit den Simmerather Musiktagen zunächst im Stundentakt weiter. Die Harmonie aus Rollesbroich ist ab 16 Uhr zu hören, das Trmmler und Pfeiferkorps spielt Eicherscheid ab 17.10 Uhr und die Blasmusikvereinigung Strauch ab 18.20 Uhr. Die Cover-Rockband „Insanity“ aus Hellenthal legt dann ab 20 Uhr los, bevor gegen 22.30 Uhr ein stimmungsvolles Feuerwerk auf dem Programm steht. Am Abschlusstag, Sonntag, 19. Juli, ab 11 Uhr spielen die Blasmusikanten der Hansa Simmerath auf, um 12.30 Uhr folgt dann der Auftritt des Zauberers Patrick Mirage. Ab 13.10 Uhr ist das Trommler und Pfeiferkorps Kesternich zu hören, dem sich ab 14.20 Uhr die junge Brass-Band „Just Music“ aus Steckenborn anschließt. Den Schlussakkord der Simmerather Musiktage der Musiktage setzt (15.30 Uhr) der Musikverein Melano Steckenborn.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

 

  Simmerath-Woffelsbach

Beide Orte machen Fortschritte beim Tourismus
Von: ale
9. Januar 2015

Sander Lutterbach (Mitte) ist nun Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Rurberg-Woffelsbach, Stellvertreter ist Gerhard Schmitz (links daneben), Geschäftsführer bleibt Wolfgang Harth (rechts daneben). Foto: Lauscher

Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Rurberg-Woffelsbach am Donnerstagabend im Rurberger Hotel „Paulushof“ gab es keine großen Überraschungen; als erfreulich für beide Orte wurden einige Fortschritte auf dem Gebiet der Touristik hervorgehoben und die aktive Mitarbeit der Vereine.

In seinem Rückblick hielt der Ortsverbandsvorsitzende Gerhard Schmitz fest, dass er nach den Kommunalwahlen im Mai das Amt des Ortsvorstehers von Woffelsbach von Reinhold Jansen übernommen habe. Ein wichtiger Schritt für Woffelsbach sei die Eröffnung des Jugendferiendorfes in der Ortsmitte gewesen. Das neue Feuerwehrgerätehaus sei ein Beispiel für das Engagement von Ehrenamtlern, wofür er ausdrücklich dankte. „Auch beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben wir mitgemacht“, berichtete Gerhard Schmitz, „wir sind mit dem neunten Platz zufrieden.“

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ergänzte, dass man für das Jugendferiendorf mit Norbert Wortberg und seinem „Nabedi“-Team kompetente Partner gefunden habe. „Sehr hohe Belegungszahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte er und fügte noch hinzu, dass im Einvernehmen mit dem WVER nun auch das Schwimmen in der Woffelsbacher Bucht offiziell erlaubt sei, eine Aufsicht durch die DLRG sei in der Saison gewährleistet.
Unterbringung von Flüchtlingen

„In Woffelsbach werden ab Mitte Januar auch Flüchtlinge wohnen“, berichtete der Bürgermeister, „insgesamt sind in unserer Gemeinde dann 110 Flüchtlinge untergebracht.“

Für den Ort Rurberg fasste Sander Lutterbach die wichtigsten Punkte zusammen: „Ich trete nach den Kommunalwahlen in die großen Fußstapfen von Heiner Jansen“, sagte er, „und ich habe schon eine Reihe sehr interessanter Erfahrungen gemacht.“ Auch er sei stolz, dass sich Rurberg im Dorfwettbewerb gut präsentieren konnte, der achte Platz sei mit Unterstützung der Dorfvereine erreicht worden, das Preisgeld, 500 Euro, habe man dem Kindergarten „Seeparadies“ geschenkt. „Die Pedelecs können nun am Nationalparktor in Rurberg auftanken, und hier wird demnächst auch ein Taxistand sein“, berichtete Sander Lutterbach. Er lud ein, sich den 9. Mai als wichtigen Termin zu notieren, dann werde ein kleines Fest „beim neuen Ortsvorsteher im Hof“ stattfinden.

Der Bürgermeister ergänzte, dass auch in Woffelsbach demnächst eine Ladesäule für Pedelecs installiert werden soll. Der Campingplatz Weidenbachtal habe mit Christina Bauer eine neue Pächterin, sie wolle dort eine Basis für das immer beliebter werdende Stand-Up-Paddeln einrichten. „Das Angebot an Wanderwegen ist optimiert worden“, führte Karl-Heinz Hermanns aus, „mit dem neuen Wander-Orientierungssystem, das in Zusammenarbeit mit dem Eifelverein eingeführt wurde, finden sich die Wanderer besser zurecht.“

Vom stellvertretenden Städteregionsrat, Hans Josef Hilsenbeck, erfuhren die Parteifreunde, dass der Rurufer-Radweg saniert werden soll.

Bernd Goffart, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, hob hervor: „Wir sind nicht im Nothaushalt und setzen alles daran, da nicht reinzukommen. Wir sind stets im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern und wollen fragen, wo was fehlt.“ In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass die Bürger, auch in Rurberg und Woffelsbach, bei den Ortsvorstehern auf Straßenschäden hinweisen sollen, möglichst mit Foto. Bürgermeister Hermanns übernahm die Aufgabe, vor zu hohen Erwartungen zu warnen: „Nur das Allernötigste wird möglich sein!“

Den Tagesordnungspunkt „Neuwahlen des Vorstands“ hakten die Mitglieder zügig ab: Sander Lutterbach löst Gerhard Schmitz als Vorsitzenden ab, dieser ist nun Stellvertreter. Geschäftsführer wurde wieder Wolfgang Harth, und als Beisitzer wirken Ulla Harth, Uwe Breda, Heiner Jansen und Reinhold Jansen im Vorstand mit. Für die Wahl des Gemeindeverbandsvorsitzenden wurde Bernd Goffart vorgeschlagen, Reinhold Jansen steht zur Wahl eines Beisitzers zur Verfügung. Uwe Breda und Stefan Rader wurden zu Delegierten für den Kreisparteitag gewählt.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Simmerath-Woffelsbach

14.10.2014

Schwimmen jetzt auch offiziell erlaubt

Wasserverband Eifel-Rur weist nach Eschauel und Rurberg in der Woffelsbacher Bucht eine weitere Badestelle im Rursee aus


Streng genommen nicht legal, aber bislang geduldet: Jetzt weist der Wasserverband Eifel-Rur in der Woffelsbacher Bucht auch ganz offiziell eine Badestelle aus. Foto: P. Stollenwerk

Grundsätzlich gilt auch weiterhin: Das Baden im Rursee ist generell verboten. Doch die vielen Sonnenhungrigen, die sich an den Ufern tummeln, begnügen sich selten mit denen vom Wasserverband Eifel-Rur (WVER) geduldeten Badestellen in Eschauel und im Rurberger Eiserbachsee. Auch viele andere Uferbereiche werden genutzt, der WVER drückt manchmal beide Augen zu.

Im kommenden Jahr wird nun mit der neugestalteten Woffelsbacher Bucht ein weiterer Badebereich, der auch bereits in der Vergangenheit intensiv genutzt wurde, offiziell ausgewiesen.

Verbot wird oft missachtet

„Das Baden im Rursee ist generell verboten“, betont Herbert Polczyk, Leiter des Unternehmensbereiches Talsperren des Wasserverbandes WVER. Doch natürlich gibt es auch Verbote, an die sich viele einfach nicht halten. Das galt in der Vergangenheit auch für Woffelsbach, von dessen Liegewiesen Sonnenhungrige auch immer gerne mal in den See sprangen, um sich zu erfrischen.

Was früher illegal war, wird nun legal: „Seitens des Wasserverbandes Eifel-Rur scheint es im Sinne der Stützung des Tourismus wünschenswert, auch in Woffelsbach eine Bademöglichkeit zu schaffen“, hieß es in einer Mitteilung des Verbandes.

Laut Polczyk war das Baden bislang lediglich im Naturfreibad Rurseezentrum in Rurberg, im Naturerlebnisbad Einruhr und in Eschauel gestattet. Hinzugekommen sei nun Woffelsbach, ein entsprechender Vertrag sei im Sommer unterzeichnet worden. Hintergrund sei die Fertigstellung des Bereichs „Neue Mitte Woffelsbach“. Für 1,5 Millionen Euro, die zu 80 Prozent gefördert wurden, konnten dort in den vergangenen Jahren städtebauliche Maßnahmen durchgeführt werden.

Die Ufer wurden terrassiert, der Wolfsbach renaturiert, und der Verein „Aktive Woffelsbacher“ errichtete einen Wasserspielplatz. Außerdem schuf man einen Weg, auf dem man am Ufer flanieren kann. Neu ist auch ein Jugendferiendorf, bestehend aus vier Selbstversorgerhäuschen und einem Gemeinschaftshaus. Im Zuge der Maßnahme wurde bereits eine Badeplattform errichtet.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begrüßt die neue Regelung und die kooperative Zusammenarbeit mit dem WVER wie auch der DLRG. Die neue sogenannte Gemeingebrauchsverordnung für den Rursee habe es ermöglicht, eine weitere Badestelle auszuweisen. Hermanns: „Für mich ist nicht nur wichtig, dass das Baden in der Woffelsbacher Bucht legalisiert wird, sondern auch die Tatsache, dass der neugestaltete Uferbereich dadurch aufgewertet wird“. Gemeinsam mit dem WVER hoffe man zudem noch auf einen weiteren Nebeneffekt: Das wilde Baden am Rursee­ufer sollte nun eigentlich weniger werden.

Günter Kaulen, der Leiter der Abteilung für Wirtschaftsförderung und Strukturentwicklung der Gemeinde Simmerath, sagte, dass im kommenden Jahr nun offiziell das Schwimmen im vorderen Bereich der Woffelsbacher Bucht erlaubt werde. Die neue Badestelle ohne ständige Aufsicht werde durch Bojen abgegrenzt. Allerdings wird die DLRG vom 15. Mai bis zum 15. September die regelmäßige Badeaufsicht jeweils an den Wochenenden und an Feiertagen sowie während der gesamten nordrhein-westfälischen Schulferien übernehmen. Dies werde durch eine Flaggung gekennzeichnet.

Der Wasserverband Eifel-Rur will sich auch im Winter der Tourismusförderung nicht verschließen. Deshalb werde es nun erlaubt, auf dem Rursee auch im Winter Kanu zu fahren, sagte Polczyk. Zwar wolle man in der Regel die größeren Boote im Winter von November bis März nicht auf der Talsperre haben, das Tagessegeln mit kleinen Booten solle aber bis zu einer gewissen Stauhöhe möglich werden. Bedingung ist jedoch, dass die Boote abends wieder aus dem Wasser geholt werden. Entsprechende Plaketten kann man an Kiosken und bei der Gemeinde erwerben.

Arbeiten am Paulushofdamm

Derzeit saniert der WVER außerdem die Dammkrone des Paulushofdamms und die Brücke über den Überlauf des Obersees in den Hauptsee. Der von Spaziergängern viel benutzte Damm soll fußgängerfreundlicher gestaltet werden. Eine neue Zaunanlage soll künftig das verbotene Springen in den Hauptsee verhindern. Die Bauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. (P. St./pe)

„Seitens des Wasserverbandes Eifel-Rur scheint es im Sinne der Stützung des Tourismus wünschenswert, auch in Woffelsbach eine Bademöglichkeit zu schaffen.“

Herbert Polczyk, WVER

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Simmerath-Rurberg

20. Sept. 2014

Mit neuem Fahrzeug kleine Einsätze fahren

Feuerwehr Rurberg feiert ihren Tag der offenen Tür und weiht das Mannschaftstransportfahrzueg (MTF) ein, das mit Unterstützung der Gemeinde Simmerath neu angeschafft wurde. Förderverein „spendiert“ Sonderausstattung.



Mit göttlichem Segen und den besten Wünschen versehen: Für das neuen MTF der Löschgruppe Rurberg fand am Samstag die Einsegnung durch Pastor Michael Stoffels (2.v.r.) statt, der auch (v.l.) Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Ortsvorsteher Sander Lutterbach und Löschgruppenführer Bernd Bongard beiwohnten. Foto: A. Hoffmann

Groß aufgefahren hatte am Samstag die Feuerwehr Rurberg an ihrem Gerätehaus. Die Löschgruppe sorgte an ihrem Tag der offenen Tür nicht nur bestens für das leibliche Wohl, sondern hatte auch jede Menge Fahrzeuge und Geräte zur Besichtigung aufgefahren. Darunter war auch das nagelneue Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), das an diesem Tag von Pastor Michael Stoffels eingesegnet wurde.

Drei neue Fahrzeuge

Wie Bürgermeister Hermanns mitteilte hatte die Gemeinde Simmerath dazu im vorigen Jahr Mittel zur dringend benötigten Neuanschaffung von drei Fahrzeugen im Gemeindegebiet (Simmerath, Lammersdorf und Rurberg) zur Verfügung gestellt. Die alten, altersschwachen Fahrzeuge wären mit hohen Reparaturkosten verbunden gewesen, so dass die Investition von 35 000 Euro pro Fahrzeug notwendig wurde. Das MTF der Rurberger Löschgruppe erhielt zudem aus Mitteln des dortigen Feuerwehr Fördervereins (3000 Euro) eine Sonderausstattung, die dem ortsspezifischen Einsatzspektrum entspricht, so dass das Fahrzeug auch zur Erledigung kleinerer Einsätze geeignet ist.

Ortsvorsteher Sander Lutter, der gleichfalls in der Löschgruppe aktiv ist, dankte seinen Kollegen für die hervorragende Organisation des Festes („Super Nachwuchs, super Kameradschaft“) und lud dann zum gemütlichen Beisammensein ein. (ani)


Simmerath-Woffelsbach

12. April 2014

Ruhe am Rursee ist Teil des Programms

Das neue Jugendcamp Woffelsbach ist jetzt schon eine Erfolgsgeschichte. Bis Ende des Jahres schon 9000 Übernachtungen.


Norbert Wortberg ist Geschäftsführer des neuen Jugendcamps. Nach dem Wegfall des Campingplatzes hat die Woffelsbacher Bucht ein völlig neues Gesicht erhalten. Fotos: P. Stollenwerk


Die Erledigung der Hausarbeiten ist für die Jugendlichen fester Bestandteil beim Aufenthalt im Jugendcamp Woffelsbach.


Neue Blockhütten statt noch mehr Campingplätze: Das touristische Leben in Woffelsbach ist bunter geworden.

Wenn man einen angenehmen Platz an heißen Sommertagen sucht, dann ist das Rurseeufer bestimmt keine schlechte Wahl. Dass der See als touristisch-attraktive Region langfristig Bestand hat, davon ist auch Norbert Wortberg überzeugt. Der 46-jährige Diplom-Sportlehrer hatte von der Gemeinde Simmerath den Zuschlag als Betreiber für das neu errichtete Jugendcamp in der Woffelsbacher Bucht erhalten. In die vier Blockhäuser und das dazugehörige Gemeinschaftshaus ist längst reges Leben eingekehrt. Knapp drei Monate nach dem Start ist das Camp in diesem Sommer bereits ausgebucht. Die vier Blockhäuser bieten Platz für je zwölf Personen, im 85 Quadratmeter großen Gemeinschaftshaus mit Selbstversorgerküche trifft man sich zu den Mahlzeiten.

Auch das Gästehaus gehört dazu

„Ich war mir relativ sicher, dass dieses Angebot sehr gut angenommen würde“, sagt Norbert Wortberg und schaut hinaus auf die Woffelsbacher Bucht und das gegenüberliegende Kermeterufer, wo der Nationalpark Eifel beginnt. Der neue Geschäftsführer kennt die Eifel schon länger, da er für die Organisation „Natur bewegt Dich“ (NabeDi) tätig ist, die bereits seit 15 Jahren mit der Jugendherberge Rurberg kooperiert und für die bereits eine Vielzahl von erlebnispädagogischen Programmen zusammengestellt wurde.

Dabei war die erste Ausschreibung für die Übernahme des neuen Jugendcamps fast an Wortberg vorbeigegangen, ehe er dann bei der zweiten Ausschreibung den Zuschlag erhielt. Bereits ein Jahr zuvor hatte er das zuletzt wenig einladende Sportgästehaus an der Seeuferstraße, nur einen Steinwurf von den Blockhütten entfernt, übernommen und neu konzipiert. Das Gruppenhaus bietet Platz für 60 Personen und viele Freizeitmöglichkeiten.

Die beiden Einrichtungen haben zweifellos Leben in den Ort gebracht, und die Umgestaltung der Woffelsbacher Bucht von einem Dauercampingplatz zu einem modernen Freizeitgelände hat auch schon weitere Investitionen – wie Geschäfte und Gastronomie – nachgezogen.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Jugendcamp sind bis Ende 2014 bereits 3500 Übernachtungen gebucht, im Gruppenhaus sogar 5000. Rechnet man die Anfragen für den kleinen Zeltplatz am Seeufer hinzu, dann kommen bis Ende des Jahres mindestens 9000 Übernachtungen zusammen.

Mit den Nachbarn der Jugendeinrichtungen strebt Norbert Wortberg ein gutes Einvernehmen an. Lärm lasse sich gerade in den Sommermonaten zwar nicht immer vermeiden, „aber wir wollen ein gesundes Mittelmaß finden, um den Interessen der Jugendlichen und der Bevölkerung gerecht zu werden“.

Seebühne trocken gefallen

Bis in den Raum Aachen, Köln, Bonn, Koblenz reicht das Einzugsgebiet der Gäste. Jugendgruppen und Schulklassen sind in erster Linie angesprochen, aber auch viele Familien und Freundeskreise schätzen das NabeDi-Konzept. Erlebnisorientierte Angebote im Wald, Kanutouren auf dem Rursee, Kletteraktionen, Floßbau, Bogenschießen, Geo-Caching und selbstverständlich Baden im Rursee bestimmen die Freizeitaktivitäten. Leider liegt die Seebühne wegen des derzeit niedrigen Rurseepegels auf dem Trockenen. Das soll in der nächsten Saison nicht mehr passieren. Dann will man den Ponton zur Freude der Schwimmer rechtzeitig ins Wasser schieben.

Dass das Freizeit- Unterhaltungsangebot am Abend in Woffelsbach und Umgebung eher überschaubar ist, stört laut Wortberg seine Gäste überhaupt nicht. „Die Gruppen sind alle gut vorbereitet, und genießen die Ruhe und Natur in der Eifel.“ (P. St.)

Quelle: Eifeler-Zeitung/Nachrichten


Simmerath-Woffelsbach

12. April 2013

CDU-Ortsverband Rurberg/Woffelsbach
Von Vernachlässigung ist keine Rede mehr

Bei der Versammlung des CDU-Ortsverbandes hat der Bürgermeister viele gute Nachrichten im Gepäck


Mit einstimmigen Ergebnissen wurde der Vorstand des CDU-Ortsverband gewählt: Uwe Breda (Beisitzer), Heiner Jansen (stellvertretender Vorsitzender), Reinhold Jansen und Ulla Harth (Beisitzer), Wolfgang Harth (Geschäftsführer) und Gerhard Schmitz (Vorsitzender) (v.l.). Foto: A. Lauscher

In Woffelsbach tut sich was: Das Projekt „Neue Mitte“ soll im Sommer fertiggestellt werden, schnelle Internetverbindungen werden geschaffen, und demnächst wird ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. So lauteten die positiven Nachrichten bei der Versammlung des CDU-Ortsverbands Rurberg-Woffelsbach.

Im „kleinen Seehof“ trafen sich elf CDU-Mitglieder, unter ihnen als Gäste Bernd Goffart, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, sowie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Die Begründung für die geringe Beteiligung war laut Heiner Jansen, dem Ortsvorsteher von Rurberg, leicht herauszufinden: „Die Termine der Champions League sind bekannt. Wie ich hörte, waren gestern in Simmerath bei der CDU-Versammlung auch nur acht Mitglieder.“

Jedoch befassten sich die Parteifreunde intensiv mit der Politik für ihre Orte und fanden auch einen angemessen Zeitrahmen für Diskussionen. Gerhard Schmitz, der Vorsitzende des Ortsverbands, blickte zurück auf die rege Bautätigkeit im Projekt „Blue Spot Hot Spot Eifel-Ardennen“, das in Woffelsbach „Neue Mitte“ genannt wird: Hier seien die letzten Schritte im Tiefbau in Angriff genommen worden, man werde in Kürze sehen, wie ein Gemeinschaftshaus und Gästehäuser entstehen. Reinhold Jansen, der Ortsvorsteher von Woffelsbach, sagte: „Ich kann mich nur bei den Anwohner bedanken für ihre Toleranz.“

Karl-Heinz Hermanns ergänzte, dass noch einige kleinere Aufgaben in den Rurseeorten zu bewältigen seien: Beispielsweise sei eine Holzbrücke am Gemeindecampingplatz Rurberg dringend sanierungsbedürftig; sie gehöre u.a. zur „Schlemmerroute“ und werde normalerweise häufig genutzt. Nun sei sie gesperrt, man hoffe, sie im Sommer wieder freigeben zu können.

Die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes in Rurberg kann in Angriff genommen werden, sobald der Förderbescheid vorliegt, so Hermanns. Er rechnet mit der Umsetzung im Herbst 2013. Es sollen zwölf neue Plätze entstehen.

Zum neuen Feuerwehrgerätehaus nannte der Bürgermeister Zahlen: Von den 345 800 Euro Gesamtkosten wird die Feuerwehr ca. 83 000 Euro in Eigenleistung aufbringen. Die Gemeinde hat 200 000 Euro für das Jahr 2013 eingeplant und für 2014 nochmals 70 000 Euro. Außerdem ist für 2014 ein neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr in Woffelsbach vorgesehen, Kosten: 240 000 Euro. „Von einer Vernachlässigung des Ortes Woffelsbach kann nun wohl keine Rede mehr sein“, meinte Karl-Heinz Hermanns in Anspielung auf Kommentare aus vergangenen Jahren.

Als Hans-Josef Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionsrat, zum Schluss noch zur Versammlung kam, wurde kurz auf das Thema der „inklusiven Beschulung“ von Kindern mit Behinderung eingegangen. Es deute sich an, dass die Förderschule in Eicherscheid in ihrer Existenz bedroht sein könnte, berichtete Hilsenbeck. Angedacht sei ein zentrales Förderzentrum in Aachen. Der besorgte Bürgermeister forderte: „Wir müssen für behinderte Kinder, die nicht in einer Regelschule unterrichtet werden können, eine vertretbare, ortsnahe Beschulung gewährleisten.“ (ale)

Quelle: Eifeler-Zeitung/Nachrichten


 

Simmerath-Woffelsbach

25.10.2012

Das Feriendorf wird erst im Sommer fertig

Die Bauarbeiten in der Woffelsbacher Bucht verzögern sich.
Nahezu abgeschlossen ist hingegen die „Dorferneuerung“.

Von Andreas Gabbert


Freuen sich darüber, dass die Woffelsbacher Bucht bis zum Sommer 2013 eine Aufwertung erfährt: Projektkoordinatorin Astrid Joraschky von der Gemeinde Simmerath und Woffelsbachs Ortsvorsteher, Reinhold Jansen. Fotos: A. Gabbert Im nächsten Sommer sollen die Gäste über Terrassen und neue Wege an den See gelangen: Hier ist auch eine Seebühne geplant.

Die Bauarbeiten für das Jugendferiendorf in der Woffelsbacher Bucht verzögern sich und werden nicht wie geplant bis zum Ende des Jahres fertig sein. Neues Ziel ist der Sommer 2013. Nahezu abgeschlossen sind hingegen die Maßnahmen im Rahmen der „Dorferneuerung“ mit der Umgestaltung der Wendelinusstraße, einer neuen Parkordnung und der Anlegung eines Großparkplatzes mit 80 Plätzen auf dem ehemaligen Privat-Campingplatz. Zurzeit laufen noch letzte Schlosserarbeiten, die aber bis Ende des Monats abgeschlossen sein sollen.

Der Grund für die Verzögerung ist nach Auskunft von Projektkoordinatorin Astrid Jorschaky von der Gemeinde Simmerath, dass eine Absenkung des Sees auf 271 Meter nötig war, um mit den Arbeiten im unteren Böschungsbereich beginnen zu können. „Wir hatten aber den ganzen Sommer einen hohen Wasserstand um 276 Meter“, erklärt Joraschky.

Wegen einer anderen Baustelle in Schwammenauel konnte die Absenkung des Wasserstandes in Abstimmung mit dem WVER erst vor rund drei Wochen beginnen. Die Projektpartner haben am Dienstag gemeinsam beschlossen, eine Laufzeitverlängerung bei den Förderen (für die Gemeinde Simmerath sind das die EU und das Land NRW) zu beantragen.

Zunächst stehen jetzt noch die Tiefbaumaßnahmen an. Dazu gehört die Terrassierung der Böschungen, mit der die Bagger momentan beschäftigt sind. Zwischendurch muss immer wieder die Standfestigkeit und die Versickerungsfähigkeit der Terrassen geprüft werden. „Das ist im Bereich der Wasserwechselzone, dort wo das Wasser auf das Ufer trifft, besonders wichtig“, sagt Joraschky.

Anschließend steht die Begrünung der rund 7000 Quadratmeter auf dem Programm. Das erfolgt über eine sogenannte „Anspritzbegrünung“, um den Terrassen so möglichst schnell mehr Standfestigkeit zu verleihen und einen unerwünschten Zwischenwuchs zu vermeiden. Dabei wird ein Gemisch aus Klebemasse, Holzmehl und Grassamen wie mit einem Hochdruckreiniger auf den Flächen aufgetragen.

Als nächstes geht es dann an die Tiefbaumaßnahmen des eigentlichen Feriendorfs. Das Gelände wird hergerichtet, Wege und die Bodenplatten für die Unterkünfte und das Gemeinschaftshaus werden angelegt und anschließend die Gebäude errichtet.

Wasserspielplatz

Der Bachlauf soll in Zukunft anders aussehen. Dazu wird ein kleines Vorstaubecken angelegt und ein kleines Stück des Baches verrohrt. Im weiteren Verlauf soll der Bach naturiert und zugänglich gemacht werden. Auf Initiative der Dorfgemeinschaft Woffelsbach soll dort ein Wasserspielplatz entstehen.

„Ich freue mich sehr, dass das hier entstanden ist. Dass diese schöne Bucht eine Aufwertung erfährt und jetzt für alle zugänglich ist“, sagt Joraschky. Frei zugänglich sollen auch das geplante „Speed-Soccer“- und das Beachvolleyballfeld sein. „Die werden für alle zur Verfügung stehen“, sagt Joraschky. Geplant ist auch eine Seebühne, ähnlich der am Eiserbachsee in Rurberg. Gestrichen ist allerdings das mobile Floß, das per Seil zum Ufer gezogen werden kann. „Nachdem die Kosten im Jahr 2008 kalkuliert wurden und die Preise inzwischen angezogen haben, mussten wir Prioritäten setzen“, erläutert Joraschky. Da das Floß „eine teure Spielerei“ und außerdem vandalismus- und wartungsanfällig sei, habe man darauf verzichtet.

Als die Gemeinde vor drei Jahren mit der Planung begann und die Camper weichen mussten, war die Aufregung teilweise groß. Das Stimmungsbild im Ort habe sich inzwischen abgeändert, sagt Ortsvorsteher Reinhold Jansen. Er ist froh, „dass sich die anfänglichen Bedenken langsam in Luft auflösen“. In 90 Prozent der Fälle werde positiv über das Projekt gesprochen.

1,5 Millionen Euro für Woffelsbach

Das Jugendferiendorf entsteht im Rahmen eines Interreg-IVa-Gemeinschaftsprojektes zur Profilierung des Jugendtourismus in der Eifel und den Ardennen, an dem neben der Gemeinde Simmerath neun Projektpartner beteiligt sind.

Für das Projekt stehen 5,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 1,5 Millionen (bei 300 000 Euro Eigenanteil der Gemeinde Simmerath) nach Woffelsbach.

„Nachdem die Kosten im Jahr 2008 kalkuliert wurden und die Preise inzwischen angezogen haben, mussten wir Prioritäten setzen.“

Astrid Joraschky,Projektkoordinatorin

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


 
 

Simmerath-Woffelsbach

19.04.2012

Zuschuss gibt es nur für Sand, nicht aber für Asphalt
Randweg zu den Campingplätzen in der Woffelsbacher Bucht wird nur zum Teil befestigt. Camper befürchten Staubentwicklung.

Das erste Stück des Randweges in Woffelsbach darf nicht mit Pflaster oder Asphalt befestigt werden.
So wollen es die Zuschuss-Richtlinien für die Dorferneuerungsmaßnahme. Foto: P. Stollenwerk

Während der Trockenphase des zurückliegenden Sommers wurde in Woffelsbach mächtig Staub aufgewirbelt: Der geplante Ausbau des Randweges zu den Campingplätzen in der Woffelsbacher Bucht gefiel weder den Inhabern noch den Nutzern der Plätze. Zwar war der Ausbau zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht abgeschlossen, aber es ließ sich bereits erahnen, dass es bei ausbleibendem Regen hier ein Staubproblem geben wird, wenn Fahrzeuge den Randweg als Zufahrt zu einem neu angelegten Campingplatz benutzen müssen (die beiden anderen in diesem Bereich vorhandenen Plätze können von oben gut über die Wendelinusstraße erreicht werden).

Vom Rondell Wendelinusstraße bis zur Zufahrt des neuen Campingplatzes wird auf einer Länge von knapp 130 Metern der Randweg in sandgebundener Form ausgebaut. Das restliche, weitaus längere Stück des Randweges, der im Zuge der Umgestaltung der Woffelsbacher Bucht die Funktion einer Promenade übernehmen soll, wird dann bis zum Yachthafen mit Pflaster befestigt.

Diese Aufteilung nun können die Campingplatzbesitzer nicht nachvollziehen, weil ausgerechnet jenes Stück des Randweges, das von Fahrzeugen frequentiert wird, keinen befestigten Ausbau erhält. Von „verkehrter Welt“ ist die Rede. Die drei Campingplatzbesitzer, unterstützt von 25 Unterschriften, wandten sich in mehreren Schreiben an die Gemeinde Simmerath und klagten darüber, dass beim Befahren des Randweges insbesondere bei starkem Wind eine Staubentwicklung entstehe, „die jedes erträgliche Maß bei weitem übersteigt“.

Es folgte ein Ortstermin, bei dem andere Möglichkeiten der Erschließung des Campingplatzes durchgespielt wurden. Eine mögliche Zufahrt über den Promenadenweg und das Gelände des zukünftigen Jugendferiendorfes ist seitens der Gemeinde wie auch von den politischen Vertretern in Woffelsbach nicht gewünscht, und eine Zufahrt vom Yachthafen her würde nicht nur bedeuten, dass zusätzlicher Verkehr im weiten Bogen durchs Dorf geführt würde, auch wäre die Campingplatzzufahrt aus östlicher Richtung von der Topographie des Platzes her problematisch.

Warum also, so fragen sich die Betroffenen, wird der Randweg im nur für Fußgänger vorgesehenen Bereich gepflastert, aber dort wo Fahrzeugverkehr herrscht, begnügt man sich mit einer Absandung?

In mehreren Schreiben hat die Gemeinde erläutert, dass zwischen Wendelinusstraße und der Zuwegung zum Feriendorf ausschließlich ein sandgebundener Ausbau und kein Asphalt in Frage kommt. Da es sich hier um eine Dorferneuerungsmaßnahme handelt, hat das Amt für Agrarordnung seinen nicht unbeträchtlichen Zuschuss an die Bedingung geknüpft, dass der in Rede stehende Teil des Randweges nur in sandgebundener Form angelegt werden darf. Andernfalls, so erläuterte es Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in seinem Schreiben, sei die „Fördermaßnahme insgesamt gefährdet“ und würde zu einer „Unwirksamkeit des Zuwendungsbescheides“ führen. Der sandgebundene Ausbau dieses Teilstückes sei eine maßgebliche Aufgabe im Bewilligungsbescheid gewesen.

10 km/h Höchstgeschwindigkeit

„Volles Verständnis“ für die Bedenken vor Ort zeigt Simmeraths Ordnungsamtsleiter Bruno Wilden, der aber darauf hinweist, dass es sich beim Randweg derzeit noch um ein Provisorium handele. Nach Fertigstellung der Maßnahme werde an der Einmündung Wendelinusstraße/Randweg ein Sperrschild mit dem Zusatz „Zufahrt zum Campingplatz Schröder frei“ aufgestellt. Ab der Einfahrt zum Campingplatz Schröder in Richtung Yachthafen sollen dann versetzte Scherengitter Fahrzeuge am Durchfahren hindern.

Nicht zuletzt wird, um die Staubwicklung möglichst zu unterbinden, auf dem sandgebundenen Teilstück des Randweges die Höchstgeschwindigkeit auf 10 km/h beschränkt. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


 

Simmerath-Woffelsbach

01.03.2012

Frühlingserwachen in der „neuen Mitte“
Die Dorferneuerung Woffelsbach kommt langsam zum Abschluss, die Arbeiten an der Bucht müssen bis Ende des Jahres fertig sein
 

Die Dorferneuerungsmaßnahme in Woffelsbach (im Vordergrund) ist inzwischen abgeschlossen, jetzt geht es mit Volldampf an die Gestaltung der „neuen Mitte“ in der Woffelsbacher Bucht. Foto: P. Stollenwerk

Still ruht der See in Woffelsbach, aber am Ufer hat das Frühlingserwachen bereits eingesetzt. Nachdem der Frost gewichen ist, können die Arbeiten rund um die Woffelsbacher Bucht fortgesetzt werden.

Die Dorferneuerungsmaßnahme mit der Umgestaltung der Wendelinusstraße, einer neuen Parkordnung und der Anlegung eines Großparkplatzes (80 Plätze) auf dem ehemaligen Privat-Campingplatz kommt langsam zum Abschluss. Auch das Rondell am tiefsten Punkt der Straße ist inzwischen fertig. Ortsvorsteher Reinhold Jansen hätte auf der grünen Insel gerne einen „Kommunikationsplatz“ gesehen, aber am Ende reichte der Platz dafür nicht aus.

Als die Gemeinde Simmerath vor gut drei Jahren mit der Planung begann und die Camper weichen mussten, war die Aufregung teilweise groß. Den Dauercampern wurden Alternativ-Plätze am Seeufer angeboten, wo es übrigens immer noch freie Plätze gibt.

Neue Nutzungen möglich

Zur Dorferneuerung gehört auch die Neugestaltung des bisher wenig ansehnlichen Parkplatzes am Wolfsbach. Hier ist eine erhöhte gepflasterte Fläche entstanden; auf Stufen geht es hinunter zu einer neuen Grünfläche. Der Wolfsbach erhält derweil ein neues Bett aus Natursteinen, die Böschungsbereiche werden mit Bruchsteinen verkleidet. Der Ortsvorsteher gerät bereits ins Schwärmen, wenn er sich ausmalt, welche zahlreichen neuen Nutzungsmöglichkeiten das umgestaltete Ortszentrum einmal bieten wird.

Erst hinter der neuen Grünfläche in Richtung Woffelsbacher Bucht gesehen beginnt der Bereich der so genannten „neuen Mitte.“ Diese Maßnahme ist Teil eines EU-Projektes unter dem etwas sperrigen Begriff „Blue Spot – Hot Spot.“ Das Projekt steht für die Stärkung des Jugendtourismus‘ im Eifel-Ardennen-Raum und umfasst ein Volumen von 5,5 Millionen Euro. Wenn man bedenkt, dass allein 1,5 Millionen Euro (bei 300?000 Euro Eigenanteil der Gemeinde Simmerath) ins kleine Woffelsbach fließen, dann erkennt man, dass dem zuletzt etwas vernachlässigten Rurseeort hier der große Wurf gelungen ist.

Aber noch ist nicht viel vom neuen Jugendferiendorf, dem Zelt- und Grillplatz sowie dem Soccer- und Beach-Volleyballfeld zu sehen. Dabei drängt die Zeit, denn laut Förderbescheid, erläutert Jürgen Förster von der Gemeinde Simmerath, muss das Projekt „neue Mitte“ bis Ende des Jahres 2012 abgeschlossen sein.

Die Frostphase nutzte der Unternehmer, um Erdreich abzukippen, das der Erweiterung der Uferböschung dienen soll. Der Böschungsbereich der Woffelsbacher Bucht wird im Herbst nicht mehr wiederzuerkennen sein. Mehrere, auch zum Teil überstaubare Wege, werden zum Wasser führen, das dann bei stark schwankenden Pegelständen stets bequem erreicht werden kann. Hier lockt dann der Sprung ins Wasser, aber auch ein mobiles Floß, das per Seil zum Ufer gezogen werden kann, sollen für Spaß und Abwechslung sorgen. Auch eine Seebühne soll in der Woffelsbacher Bucht Platz finden.

Noch wirkt der Ort in diesen Vorfrühlingstagen wie ausgestorben, aber schon bald, freut sich Ortsvorsteher Reinhold Jansen, soll mit der „neuen Mitte“ auch neues Leben nach Woffelsbach einkehren. Ein Signal dafür ist auch, dass der Kiosk neben dem DLRG-Standort einen neuen Pächter gefunden hat und weitere gastronomische Angebote in der Nähe noch folgen sollen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


 

Woffelsbach

«Artenschutz lässt sich nicht abwägen»

20.10.2011

Baulandverzicht, Fledermäuse festgestellt

Bis zuletzt hatte ein Bürger aus Woffelsbach dafür gekämpft, dass im Rahmen der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans (FNP) für die Gemeinde Simmerath zusätzliche Wohnbauflächen am Ortsrand von Woffelsbach ausgewiesen werden.

Doch auch der Gemeinderat wies die während einer erneuten, eingeschränkten Offenlage des Plans vorgebrachten Bedenken in seiner jüngsten Sitzung zurück. Nun soll die Genehmigung des FNP bei der Bezirksregierung beantragt werden und die Schlussbekanntmachung erfolgen.

Der Privatmann hatte Widerspruch gegen die Entscheidung des Planungsausschusses eingelegt, dass ein Fichtenwaldstück in der Gemarkung Gansberg nicht als Wohnbaufläche ausgewiesen worden war, obwohl dies der Ausschuss in einer vorangegangenen Sitzung bereits beschlossen hatte.

Nach Meinung des Bürgers und auch dessen Anwalt hätte der Planungsausschuss der Gemeinde Simmerath nicht noch einmal über über die fraglichen Flächen abstimmen dürfen. Der Gemeinde sei nämlich zuvor von der Bezirksregierung beschieden worden, dass der FNP aus formalrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig sei.

Die Gemeinde war dem Rat der Bezirksregierung gefolgt, hatte den Plan zurückgezogen und eine erneute Offenlage beschlossen.

«Ein paar Fledermäuse»

Zu der betreffenden Fläche in Woffelsbach teilte die Bezirksregierung mit, dass diese von der Genehmigung ausgeklammert werde, falls am Beschluss festgehalten werde, diese als Wohnfläche auszuweisen.

Dieser Bereich werde dann als «weiße Fläche» markiert, was bedeute, dass hier über keinerlei Bauvorhaben entschieden werden dürfe. Außerdem hatten die Planer der Kölner Behörde bemängelt, dass die Ausweisung der Fläche als Wohngebiet ohne eingehende Abwägung der Belange des Artenschutzes erfolgt sei.

Das Thema Artenschutz spielte für den Antragsteller allerdings nur ein untergeordnete Rolle: «Wenn man wegen ein paar noch nicht endgültig nachgewiesener Fledermäuse dringend benötigtes Bauland nicht ausweisen will, wie soll dann ein Wasserspeicherkraftwerk jemals genehmigt werden?»

Das Artenschutzgutachten zum FNP kommt hingegen zu der Auffassung dass das als Wohnfläche vorgesehene Gebiet «eine hohe Bedeutung für den Tierartenschutz hat.» Eine Darstellung als Wohnbaufläche würde «artenschutzlichrechtliche Verbotstatbestände» nach sich ziehen. In dem betroffenen Gebiet seien beispielsweise sieben «planungsrelevante Fledermausarten» festgestellt worden.

«Keine andere Möglichkeit»

Unter diesen Umständen sah die Gemeinde keine Chance, in diesem Bereich neue Wohnbauflächen auszuweisen, was Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt auch noch einmal in der Sitzung des Gemeinderates unterstrich. Nach aktueller Rechtslage sei ein Artenschutzgutachten nicht wegzudiskutieren: «Artenschutz lässt sich nicht abwägen.» Leider bleibe der Gemeinde keine andere Möglichkeit als auf die Ausweisung zu verzichten, wobei der Bürgermeister die Weiterentwicklung von Woffelsbach als nicht gefährdet betrachtete.

«Keine neuen Argumente» in der Diskussion erkannte CDU-Fraktionssprecher Bruno Löhrer. Gerne würde man den Einwänden des Privatmannes folgen, aber weder für die Gemeinde noch für Woffelsbach sei darin ein Vorteil erkennbar.

Anderer Meinung war Manfred Sawallich (SPD): Man hätte das strittige Gebiet durchaus als weiße Fläche im FNP belassen können.

Dagegen sah Helmut Keischgens (UWG) «weder Bedarf noch eine Notwendigkeit» für die Ausweisung weiterer Wohnbauflächen in Simmerath. «Wir waren von Anfang an dagegen.»

Bei vier Nein-Stimmen und einer Enthaltung wurde dann der Einwand des Bürgers zurückgewiesen.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten




 

Simmerath-Woffelsbach

Kindergarten in Woffelsbach ist jetzt U3-tauglich

16.09.2011

«Jo, wir schaffen das!» Dieses Motto und die dazugehörige Kinderserie «Bob der Baumeister» kennen wohl die meisten Kinder. Aber mehrere Baumeister persönlich zu kennen, das ist ein Privileg der Kinder des Woffelsbacher Kindergartens.

Zur Einweihung schenkte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dem Kindergarten Woffelsbach ein «Olchi»-Buch und eine dazugehörige Handpuppe. Foto: Carmen Krämer

Ein Jahr lang wurde die Einrichtung unter dem genannten Motto saniert und unter anderem für die U3-Betreuung an- und umgebaut, sodass sich Kinder und Arbeiter morgens schon mit Namen begrüßten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

«Wenn man sich hier umsieht, möchte man am liebsten selbst noch mal Kind sein», bemerkte Gregor Jansen, Dezernent für Schule, Bildung und Jugend der Städteregion in Vertretung für Städteregionsrat Helmut Etschenberg bei der offiziellen Eröffnungsfeier am Freitag. Träger der Kindertagesstätte ist die Städteregion Aachen, das Gebäude gehört jedoch der Gemeinde, die auch die Baumaßnahmen umgesetzt hat.

Neben dem komplett renovierten Gruppenraum verfügt die Einrichtung nun über einen Ruhe- und Bewegungsraum, einen Kreativraum, einen Wickelraum, ein neues Büro, eine Teeküche und einen neuen Raum für das Personal. Außerdem wurde das Badezimmer U3-gerecht neu gestaltet, Fenster und Außentüren erneuert und das Flachdach und die Fassade wurden saniert.

«Aus dem Konjunkturpaket II hat die Gemeinde hierfür 153.000 Euro zur Verfügung gestellt», berichtet Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. 108.000 Euro wurden zusätzlich von der Städteregion bereitgestellt. «Gerade nach den Diskussionen über die Standorte in Rurberg und Woffelsbach freut es mich besonders, dass wir uns hier in neuen Räumen treffen können. Die Versorgung mit ortsnahen Kindergartenplätzen gehört zu einer unverzichtbaren Grundversorgung», erklärt Hermanns weiter.


« Die ganze Bauzeit war wie ein großes Projekt, das wir miterleben durften», erinnert sich die pädagogische Leiterin Angelika Lutterbach. «Wir sind sehr glücklich, dass es fertig ist, denn es war manchmal eine große Herausforderung für uns.»

Während der Bauzeit wurden die Erzieherinnen und derzeit 15 Kinder für elf Wochen ausquartiert, manchmal hatten sie keinen Strom und Fragen wie «Wo können wir heute zur Toilette gehen?» standen auf der Tagesordnung. Aber es hat sich gelohnt: «Die Räume haben nun Atmosphäre und wir fühlen uns wie eine große Familie.»

Und das ist wichtig für die U3-Betreuung. «Die geschwisterlichen Beziehungen zwischen den Kindern, die teilweise vier Jahre Abstand zueinander haben, wirken sich auf alle positiv aus. Die Kleinen streben danach, alles so zu können wie die größeren Kinder, und die älteren passen auf die Kleinen auf», beobachtet Angelika Lutterbach, die seit über 30 Jahren als Erzieherin arbeitet.

Für sie und ihre Kolleginnen bedeutet die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren sehr viel mehr Aufwand. «Das Wickeln ist neu, die Kleinen brauchen viel stärker enge Bezugspersonen und mehr Bewegung und müssen natürlich gewickelt werden», erklärt sie. Nun ist der Raum dafür geschaffen, für den Pfarrer Michael Stoffels auf der Einweihungsfeier um den Segen Gottes gebeten hat.

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige wächst. «Die U3-Betreuung boomt», stellt der Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung, Adolf Mainz, mit Blick auf die Bedarfsplanung fest. Derzeit seien 95 Prozent der Zweijährigen in Simmerath zur Betreuung - dazu zählen auch Tagesmütter - angemeldet. Zwar seien es im Moment noch wenige jüngere Kinder, die betreut würden, aber das sei eine Frage der Zeit. «Ab dem 1. August 2013 haben Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben, einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz», schaut er in die Zukunft.

Bei den Baumaßnahmen an der Woffelsbacher Einrichtung wurde dies bereits berücksichtigt, sodass zukünftig auch Plätze für Kinder unter zwei Jahren vorhanden sein werden.

Heute lädt der Kindergarten alle Interessierten zu einem Tag der Offenen Tür ein. Zwischen 13 Uhr und 17 Uhr sind in der Wendelinusstraße 6 die neuen Räume zu besichtigen.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Naturfreibäder in Simmerath

Nutzen Sie die Ferien zu einem Ausflug in das herrliche Naturfreibad in Simmerath-Rurberg oder in das kleinkinderfreundliche Naturerlebnisbad Einruhr

Rurberg:
Ideal für Familien mit Kinder, bei freiem Eintritt wird hier einiges geboten. Eine wirklich rundum tolle Sache für die es sich lohnt nach Rurberg zu fahren.
Rund um das Gelände befinden sich Parkplätze (bis 3 Std. - 1,50 € - Tagesticket 4,00 €). Gastronomische Betriebe versorgen Sie mit Speisen, Getränken und Eis.



Link zum Naturerlebnisbad Einruhr


 

Simmerath-Woffelsbach

31.08.2011

Jugenddorf Woffelsbach:
Erste Betreiber haben schon angefragt


Was dürfen die Woffelsbacher Bürger künftig in Woffelsbacher Bucht erwarten? Die gut besuchte Bürgerinformation im Haus Rurseeklänge wurde zu einer lebhaften Diskussionsrunde. Foto: P. Stollenwerk

Wer in Woffelsbach seine Ruhe sucht, der findet sie. Während die beiden anderen Orte an der Rurtalsperre, Rurberg und Einruhr, mit zügigen Schritten in den zurückliegenden Jahren ihre touristische Entwicklung belebt haben, ist Woffelsbach ein wenig in Vergessenheit geraten.

Mit dem Schwerpunkt Jugendtourismus in der Woffelsbacher Bucht sollen neue Zielgruppen angesprochen werden. Doch wie bei einer Bürgerversammlung deutlich wurde, behagt nicht allen Bürgern das geplante Jugenddorf.

«Mit Jugendlichen lässt sich kein Geld verdienen», kritisierte ein Bürger, der in Woffelsbach seinen Zweitwohnsitz hat und lieber den Schwerpunkt Familien mit Kindern gesehen hätte. Er sehe die Gefahr, dass es durch Lärm und andere negative Begleiterscheinungen zu Kollisionen mit den Stammgästen komme.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns verwies darauf, dass man diese Konzeption auch im Hinblick auf die bereits bestehenden Angebote am Rursee, bewusst gewählt habe.

Das Problem der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung sehe er in allen Orten «wo Veranstaltungen für Jugendliche stattfinden.» Zu Erleichterung der Ortsansässigen teilte der Bürgermeister mit, dass die Einrichtung einer Diskothek nicht vorgesehen sei.

Wichtig bei der Umgestaltung der Woffelsbacher Bucht sei aber doch in erster Linie, dass das Projekt «mehr Möglichkeiten für den ganzen Ort» biete, indem das gesamte Gelände öffentlich zugänglich werde und das Umfeld aufgewertet werde. Dazu gehört auch eine teilweise Pflasterung des Randweges.

Ein Thema der Diskussion war auch das Schwimmen im Rursee, das laut Auskunft von Herbert Polcyzk vom Wasserverband Eifel-Rur nach strenger Auslegung der Verordnung verboten sei, doch was über Jahrzehnte in der Praxis erfolge, werde toleriert. Würde man das Schwimmen gestatten, müsse im Gegenzug für eine Aufsicht gesorgt werden.

Was künftige Betreiber für das Jugendferiendorf betrifft, dürfte kein Mangel herrschen. Obwohl die Gemeinde Simmerath erst in den nächsten Wochen eine öffentliche Ausschreibung startet, haben bereits jetzt, so war zu hören, die ersten Interessenten angeklopft.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Simmerath-Woffelsbach

26.08.2011

Woffelsbachs «neue Mitte»:
Parkplatz in bester Lage


Jetzt ist Woffelsbach dran: Nachdem die beiden wichtigsten Fremdenverkehrsorte in der Gemeinde Simmerath, Rurberg und Einruhr, durch zahlreiche Projekte in den zurückliegenden Jahren aufgewertet wurden, nimmt nun die Umgestaltung des Ortszentrums Woffelsbach
Gestalt an.

Den Parkdruck ausbremsen:
Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gab gemeinsam mit den Projektbeteiligten die neue Pkw-Stellfläche im Ortszentrum Woffelsbach frei.
Foto: P. Stollenwerk

Sichtbare Zeichen für die Umsetzung dieser beharrlichen Forderungen sind Veränderungen im Dorfzentrum und das in den Startlöchern befindliche Projekt «Neue Mitte.»

Die Wendelinusstraße wird im Zuge einer Dorferneuerungsmaßnahme derzeit umgestaltet, und die wenig attraktive Parkfläche unterhalb des Lokals «Kunst & Schmaus» soll den Charakter eines Dorfmittelpunktes erhalten.

Die wichtigste Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung aber war die Anlegung eines Parkplatzes im Ortskern, der jetzt ganz offiziell mit der Durchtrennung eines Bandes seiner Bestimmung übergeben wurde. Hinter dem Haus Rurseeklänge an der Wendelinusstraße wurden 80 neue Stellplätze geschaffen. Weichen musste dafür der ehemalige Privat-Campingplatz Oelgeklaus. Der Eigentümer hatte der Gemeinde Simmerath das Grundstück zum Kauf angeboten, die daraufhin auf die Fläche in bester Lage zugriff.

Das mangelnde Angebot an Parkflächen in zentraler Lage war schon seit Jahren ein dauerhafter Punkt der Kritik; nun sei «dem großen Bedarf für weiteren Parkraum» Rechnung getragen worden, stellte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beim Ortstermin fest. Damit sei ein weitere Schritt zur positiven Entwicklung von Woffelsbach erfolgt.

Im November 2008 wurde mit der Planung begonnen, was prompt Unruhe unter einem Teil den Dauercamper hervorrief, denen die angestammten Plätze fristgerecht gekündigt wurden. Insgesamt fielen 48 Plätze weg; zudem erfolgte zeitgleich auch noch eine Reduzierung des Stellplatzangebotes auf dem Gemeindecampingplatz.

Die Dauercamper waren dennoch nicht gezwungen, den Rückzug anzutreten, denn es wurden in Woffelsbach Alternativ-Standorte angeboten, wobei der Trend unverkennbar ist, dass die Nachfrage an Dauerplätzen ohnehin geringer geworden ist.

So wurde im Herbst 2010, nachdem der Platz geräumt war, mit den Bauarbeiten begonnen, im Sommer 2011 war der neue Platz fertig. Neben dem Parkplatz mit 80 Stellplätzen, der durch viel Grün und 30 hochstämmige Laubbäume einmal einen alleenartigen Charakter erhalten soll, wurde direkt am Haus Rurseeklänge auch noch eine Mehrzweckfläche, etwa für die Aufstellung eines Festzeltes, angelegt. Der 6000 Quadratmeter große Parkplatz ist beleuchtet und passt sich harmonisch in das dörfliche Umfeld ein. Dafür wurden 5000 Kubikmeter Bodenaushib bewegt, 1000 Quadratmeter Rasengittersteine und weitere 1000 Quadratmeter Asphalt verlegt.

Ohne den Grundstückswerb kostete die gesamte Parkplatzanlage rund 355.000 Euro. Die Bezirksregierung förderte die Maßnahme mit 105.000 Euro.

Nun geht es in Woffelsbach weiter mit der Gestaltung der «Neuen Mitte». Dieses EU-Programm, das unter dem Sammelbegriff «Blue Spot - Hot Spot» geführt wird, ist völlig unabhängig vor den bisherigen Maßnahmen.

Näheres zum Umsetzung dieses EU-Programms zur Förderung des Jugendtourismus in der Grenzregion erfahren die Bürger bei einer Info-Veranstaltung am kommenden Dienstag.

Bürgerinformation zu Jugendferiendorf am Rursee

Die Gemeinde Simmerath möchte das Ortszentrum von Woffelsbach («Neue Mitte») umgestalten und aufwerten. Im Vorgriff auf die Baumaßnahmen lädt die Gemeinde zur Vorstellung der Planung ein. Die Bürgerinformation findet statt am Dienstag, 30. August, um 19 Uhr, im Haus Rurseeklänge, Wendelinusstraße 9, in Woffelsbach. Alle interessierten Bürger sind zur Vorstellung der Planung eingeladen. Auf dem Gelände des Gemeindecampingplatzes in der Woffelsbacher Bucht soll ein Jugendferiendorf entstehen.

Möglich wurde diese Maßnahme nicht zuletzt durch eine Förderung aus Interreg-Mitteln der Europäischen Union. Auch die Gemeinde Simmerath ist Partner im grenzüberschreitenden Projekt «Blue Spot-Hot Spot», das sich für eine Stärkung des Jugendtourismus im Eifel-Ardennen-Raum einsetzt. Rund 5,5 Millionen Euro fließen durch das Projekt in die Region und tragen an acht verschiedenen Standorten in Belgien, Deutschland und Luxemburg zu einer Stärkung des vorhandenen Angebotes bei.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Simmerath-Woffelsbach

Neues Bauland für Woffelsbach ist in weiter Ferne
Flächennutzungsplan der Gemeinde Simmerath: Planungsausschuss sieht keine Chance, Fläche am Ortsrand auszuweisen

14.07.2011

Eine längere Diskussion gab es jetzt im Simmerather Planungsausschuss noch einmal über die Neuaufstellung des Flächennutzungsplan (FNP) der Gemeinde Simmerath. Auslöser war ein Gespräch bei der Bezirksregierung, wobei die Kölner Behörde zunächst keine Genehmigung des FNP in Aussicht stellte, sondern einige Punkte im Verfahren kritisierte. Die Gemeinde hat daher den Antrag auf Genehmigung zunächst einmal zurückgezogen.

Eine „weiße Fläche“

Ein besonders kritischer Punkt war die Ausweisung einer Wohnbaufläche am Ortsrand Woffelsbach im Bereich Schilsbach/Gansberg. Hier hatte die Gemeinde eine „weiße Fläche“ markiert, was laut Bezirksregierung bedeute, dass diese Fläche als unbeplant zu sehen sei. Auch bemängelte die Bezirksregierung, dass über die Einbeziehung dieses Bereiches als Wohnbaufläche keine Abwägung stattgefunden habe. Zudem würden hier die Belange des Artenschutzes entgegen stehen.

Anders sieht der Eigentümer von einer der betroffenen Fläche, der zur Unterstützung seiner Interessen auch rechtlichen Beistand bemühte, die Situation. Seiner Auffassung nach könne eine Versagung des Flächennutzungsplans aufgrund der Fläche im Gansberg nicht erfolgen und habe rechtlich auch keinen Bestand. Wenn die Gemeinde nun den Genehmigungsantrag zurückziehe, geschehe dies allein wegen eines Formfehlers.

Über die Frage des Artenschutzes sei im übrigen erst dann zu entscheiden, wenn auch tatsächlich beabsichtigt sei, diese Fläche als Bauland auszuweisen. Somit habe die Gemeinde auch die Möglichkeit, die Fläche mit in den Entwurf aufzunehmen.

Um dem Antragsteller entgegenzukommen, hatte die Gemeinde nun bei einem Termin mit der Unteren Landschaftsbehörde alternativ angeboten, nur noch eine kleinere Fläche als zunächst vorgesehen auszuweisen. Gegen diesen Vorschlag meldete die Untere Landschaftsbehörde jedoch Bedenken an.

Bei der kontroversen Diskussion im Ausschuss beantragte Manfred Sawallich (SPD), an der kleineren Wohnbaufläche in Woffelsbach festzuhalten. Dies sei machbar und noch lange kein Freibrief für eine Wohnbebauung sondern lediglich eine Absichtserklärung.

Zum Abschluss bringen

Wenn der Simmerather Flächennutzungsplan an der Woffelsbacher Fläche weiterhin festhalte, dann gebe es „keine Chance auf Genehmigung“ für den FNP, widersprach Bruno Löhrer (CDU) diesem Antrag, auch wenn er durchaus eine Entwicklung von Woffelsbach befürworte. Nach einer Planung von sechs bis sieben Jahren wolle man das Verfahren nun endlich zum Abschluss bringen und nicht weiter verzögern.

Daher beantragte Löhrer, insgesamt in diesem Bereich die Darstellung als Wohnbaufläche zurückzunehmen. Dann sei der Weg für die Genehmigung des Flächennutzungsplans wesentlich leichter. „Bei Gelegenheit“, so der Kompromiss-Vorschlag des CDU-Fraktionssprechers, könne ja dann für Woffelsbach eine Änderung des Flächennutzungsplans in Angriff genommen werden.

Auch Jürgen Förster vom Planungsamt der Gemeinde sah im zu Rede stehenden Bereich in Woffelsbach „keine Chance“ auf eine Ausweisung. zumal keine Abwägung vorgenommen worden sei, ob die Belange des Wohnbedarfs oder des Artenschutzes höher zu bewerten seien. Hätte man den Wohnbedarf allerdings höher eingestuft, hätte die Bezirksregierung mit Sicherheit eine fehlerhafte Abwägung bemängelt.

Helmut Keischgens (UWG) sah es als den sinnvollsten Weg an, bei Bedarf für Woffelsbach ein separates Verfahren zur Ausweisung von Bauflächen zu starten. Wenn man die demografische Entwicklung sehe, dann könne der Bedarf wohl kaum so hoch sein, dass derzeit eine Dringlichkeit zur Ausweisung von Bauland gegeben sei.

„Froh“ über Entwicklung

„Sehr froh“ über die jetzige Entwicklung zeigte sich Klaus Stockschlaeder (Grüne). Es sei so gekommen, „wie wir es immer befürchtet haben.“ Stockschlaeder: „Jetzt haben wir den Salat.“

Der Antrag der SPD auf Beihaltung der Wohnbaufläche wurde vom Planungsausschuss mit großer Mehrheit abgelehnt. Vielmehr folgte das Gremium dem CDU-Vorschlag, die gesamte Fläche aus dem Flächennutzungsplan herauszunehmen.

Zur Abrundung des Verfahrens wird nun noch einmal eine eingeschränkte Offenlage des Simmerather Flächennutzungsplan.Entwurfs erfolgen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Simmerath-Woffelsbach

Pläne sollen die Perspektive nicht mehr einschränken
Planungsausschuss gibt dem überarbeiteten Entwurf für die Woffelsbacher Bucht grünes Licht. Diskussion über Wohnwagenplätze.

Von Christoph Classen

Natürlich soll die Planung für den Ort neue Perspektiven bringen, dass ist der Grund, weshalb sie auf den Weg gebracht wurde. Zunächst allerdings gab es Kritik an den Ideen für das künftige Erscheinungsbild der Woffelsbacher Bucht. Und zwar, weil es die Perspektive erheblich einschränke. Zumindest die der Anwohner, die ihren gewohnten Blick auf den Rursee, wie berichtet, in Gefahr sahen.

Die Bedenken wurden von der Politik ernstgenommen und so stellte Bernd Becker vom verantwortlichen Architekten- und Ingenieurbüro in der jüngsten Sitzung des Simmerather Planungsausschusses einen überarbeiteten Entwurf für die Woffelsbacher Bucht vor.

Auf dem Gelände des vorhandenen Campingplatzes soll bekanntlich ein Jugendferiendorf entstehen. Die Errichtung eines Gemeinschaftshauses und mindestens vier weiterer Gebäude ist anvisiert. Sollten diese laut ursprünglichem Entwurf zweigeschossig gebaut werden, um dem noch zu findenden Betreiber Platz zur Entfaltung zu geben, wurde die Höhe der Bauten mittlerweile reduziert. Höchsten eingeschossig sollen sie sein und das vorhandene Rezeptionsgebäude dürfen sie keinesfalls überragen. Damit wird die Höhe der geplanten Bebauung auf 297,5 Meter gedeckelt.

Für die Woffelsbacher Bucht gibt es aktuell noch drei verschiedene Varianten.

Sie unterscheiden sich hauptsächlich in Anzahl und Anordnung der kleineren Gebäude. Unabhängig davon, welche der Varianten letztlich realisiert wird, versprach Planer Bernd Becker: „Die Sichtverhältnisse der Anwohner zum See sind durch die neue Bebauung nicht betroffen.“ Was übrigens ebenfalls für die umgekehrte Perspektive gelte, da auch der Blick vom See Richtung Ufer „nicht verstellt“ werde.

Zufrieden mit Kompromiss

Daneben sehen die überarbeiteten Pläne vor, dass der Grundriss des geplanten Gemeinschaftshauses statt 16 mal 10 Meter 24 mal 12 Meter betragen soll, außerdem soll im Norden des Plangebietes die überbaubare Fläche um 10 mal 15 Meter erweitert werden.

Da der überarbeitete Entwurf von den Mitgliedern des Planungsausschusses als gelungener Kompromiss gewertet wurde, sollte er schließlich mit breiter Mehrheit beschlossen werden. Auch die Vertreter der UWG hoben die Hand dafür, nicht ohne zu betonen, dass man die Pläne zwar gut finde, aber mit Blick auf den klammen Haushalt „gegen eine Realisierung der Woffelsbacher Mitte zum jetzigen Zeitpunkt“ sei, wie Helmut Keischgens formulierte.

Zuvor allerdings von Seiten der Verwaltung der Vorschlag vorgebracht, den Entwurf um die Planung von zehn bis zwanzig Wohnmobil-Stellplätzen zu erweitern. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, auf der Fläche zusätzliche Einnahmen generieren zu können.

Damit mochte sich Klaus Stockschlaeder (Grüne) nicht arrangieren. Er argumentierte folgendermaßen: „Der durchschnittliche Wohnmobilfahrer ist älter als 65 Jahre. Ich finde es fraglich, ob er in ein Jugendferiendorf passt.“ Als Stockschlaeder dann eine Passkontrolle vorschlug, um nur jungen Wohnmobil-Fahrern Zugang zum Gelände zu gewähren, machte im Ausschuss das Wort „Diskriminierung“ die Runde.

Ulrich Offermann (CDU) vertrat dagegen die Auffassung, eine Altersmischung sei sogar wünschenswert. Manfred Sawallich (SPD) sagte: „Der Markt wird das schon regeln“ und sprach sich ebenfalls für die Wohnmobil-Stellplätze aus. So wurde dann auch beschlossen. Daneben beschloss der Ausschuss zwecks Bürgerinformation einstimmig eine erneute Offenlag des Bebauungsplans. Auf das der Blick Richtung Woffelsbacher Bucht ungetrübt bleibt.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Woffelsbach

In Woffelsbach spielt die Musik

17.02.2011

Der kleine Ort Woffelsbach putzt sich heraus. Wenn sich möglicherweise in den letzten Jahren die Bewohner durch aufwendige Programme in Rurberg oder Einruhr in den Schatten gestellt sahen, so erleben sie jetzt eine Aufbruchstimmung.

« Hier spielt im Jahr 2011 die Musik, was Investitionen angeht», so formulierte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns den Gesamteindruck anlässlich der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Rurberg-Woffelsbach im «Paulushof».

«In Woffelsbach spielt im Jahr 2011 die Musik, was Investitionen angeht», sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns
nun bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Rurberg-Woffelsbach.

Foto: H. Schepp

Das Projekt «Blue Spot - Hot Spot», auch Woffelsbachs «Neue Mitte» genannt, das nach Auffassung der Planer eine sinnvolle Neugestaltung der Ortsmitte beinhaltet, geht zielstrebig seinen Weg. Im Herbst 2011 soll mit den Tiefbaumaßnahmen begonnen werden, im nächsten Jahr wird der Beginn der Bauten über der Erde starten.

Die Wartehalle aus Holz am Ortseingang von Woffelsbach wird in den nächsten Wochen durch eine Glaswartehalle ersetzt. Auch für den Kindergarten gibt es gute Nachrichten: Aus dem KonjunkturpaketII werden 113.000 Euro bereitgestellt für die Erneuerung der Fenster und Außentüren, Flachdach und Fassade werden saniert; ein Ruheraum und ein Gruppennebenraum werden angebaut. Ausdrücklich dankte Karl-Heinz Hermanns dem stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck, der sich «vehement und verlässlich für diesen Kindergarten eingesetzt» habe.

Über die zulässige Höhe der zukünftigen Bebauung am Panoramaweg, im Bereich des jetzigen Gemeindecampingplatzes, ist eine rege Diskussion erfolgt. Der Bürgermeister teilte mit, dass dem Planungsausschuss für seine Sitzung am 22. Februar empfohlen wird, lediglich eine eingeschossige Bebauung zuzulassen.

«Außer den großen Projekten werden aber auch viele kleinere Aufgaben in den Orten übernommen, die nicht ins Auge fallen, die man aber vermissen würde, wenn sie nicht getan würden», führte der Bürgermeister aus. Er dankte den CDU-Mitgliedern für ihr Engagement in den Orten am Rursee.

Gerhard Schmitz, der CDU-Ortsverbandsvorsitzende, teilte mit, dass beide Orte sich am Wettbewerb «Unser Dorf hat Zukunft» beteiligen werden.

Er freue sich, dass man an vielen Stellen erkennen könne, wie private Investoren sich an der Entwicklung der Orte beteiligen. «Es sind neue Ferienwohnungen entstanden mit gutem Standard», fügte er als Beispiel an.

Bei den Neuwahlen des Vorstands erfolgte die Bestätigung für den Vorsitzenden Gerhard Schmitz, seinen Stellvertreter Heiner Jansen und den Geschäftsführer Wolfgang Harth einstimmig. Fünf Beisitzer werden im Vorstand mitarbeiten: Hans Gottfried, Guido Haas, Sander Lutterbach, Reinhold Jansen und Uwe Breda, der sich als „Neuer“ kurz vorstellte; er ist seit sechs Jahren „Wahleifeler“ und seit drei Jahren in der Vogelsang-ip beschäftigt.

Steuererhöhung rechtfertigt

Wenn es am 4. Mai darum geht, einen neuen Gemeindeverbandsvorstand zu wählen, werden die CDU-Mitglieder von Rurberg und Woffelsbach den Vorsitzenden Bernd Goffart unterstützen. Dieser richtete den Fokus auf die Gemeindepolitik und erläuterte noch einmal, dass man im Rat verantwortungsbewusst gehandelt habe, als man schweren Herzens Steuererhöhungen beschlossen habe; damit sei der Nothaushalt abgewendet worden. „Wenn die Sozialleistungen nicht stärker vom Bund übernommen werden, kriegen die Gemeinden den Haushalt nicht in den Griff“, pflichtete ihm Bürgermeister Hermanns zu. Im Hinblick auf das soeben in den Haushalten verteilte „Kampfblatt“ der SPD sagte Bernd Goffart: „Ich halte es für unlauter, was die SPD macht. Die neue Landesregierung hält ihre Verantwortung gegenüber dem ländlichen Raum nicht ein.“

Heiner Jansen, langjähriger Ortsvorsteher von Rurberg, merkte an, dass man bei den Bauarbeiten zum Wanderparkplatz in Rurberg (schräg gegenüber vom Antoniushof) Kosten hätte einsparen können: Die Baufirma hätte sich vorab ein Bild von dem Untergrund machen sollen, dann hätte man festgestellt, dass hier der Boden nicht tragfähig ist und es vermieden, später zusätzlich große Mengen von Mutterboden abzutragen, was zu Mehrkosten von 100 000 Euro geführt hat. (ale)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Woffelsbach

28.10.2010

Planungsausschuss
Flächennutzungsplan auf der Zielgraden
Bedenken der Landschafts- und Naturschutzbehören verhindern weitere Baulandausweisung in Woffelsbach nicht.


Gerhard Schmitz
Woffelsbach

Grünes Licht für eine erneute, eingeschränkte und verkürzte Offenlage.

Es gab nur noch einen strittigen Punkt: Bauflächen oberhalb des Weges Im Gansberg in Woffelsbach, die schon nach früheren Beratungen wegen erheblicher Bedenken der Landschafts- und Naturschutzbehörden nicht mehr als Bauland ausgewiesen werden sollten.

Der Woffelsbacher Ratsvertreter, Gerhard Schmitz, sprach sich dafür aus, trotz Bedenken der Landschafts- und Naturschutzbehörden, die Fläche weiter als Bauland im Plan auszuweisen. Außer an dieser Stelle hat Woffelsbach keine andere Möglichkeit für weitere Bebauungen, gab er zu bedenken.

Bürgermeister Karl-Heinz-Hermanns sah größere Erfolgsaussichten, wenn man zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf die Ausweisung verzichte, später aber prüfe, ob die Naturschutzbehörden nicht doch zu einer anderen Einschätzung gekommen seien.

Die hierüber erfolgte Abstimmung ergab je sieben Stimmen für und gegen eine Baulandausweisung. Somit bleibt es beim früheren Beschluss, an dieser Stelle Bauland auszuweisen.


Simmerath/Woffelsbach

Woffelsbach:
Flaniermeile, Dorfplatz und Picknickwiese bis zum See

(ess) | 29.04.2010

Woffelsbach. Im Zuge des Großprojektes «Neue Mitte Woffelsbach» wird auch die Hauptstraße des Ortes, die Wendelinusstraße, umgestaltet. Der ehemalige Campingplatz wird Parkplatz, und der ufernahe Bereich wird eine Art Dorfplatz mit einer Picknickwiese zur Woffelsbacher Bucht hin.

Dort, wo derzeit die Überreste des Campingplatzes beiseite geräumt werden, soll ein Parkplatz mit 100 Stellplätzen entstehen.

Foto: Ernst Schneiders

Im Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschuss der Gemeinde Simmerath stellte das Büro Becker aus Kall am Dienstagabend die Pläne vor, deren Umsetzung rund 900.000 Euro kosten wird. Ziel ist es nach Worten des Planers Bernd Becker, das Wohnumfeld zu verbessern und den Rursee für die Besucher besser erlebbar zu machen. Dieses Ziel soll in zwei Bauabschnitten erreicht werden.

Der erste Bauabschnitt umfasst «landeinwärts» den Bereich hinter dem «Haus der Rurseeklänge». Dort soll auf dem ehemaligen Campingplatz auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern ein Parkplatz mit 100 Pkw-Stellplätzen entstehen. Die einzelnen Parkbuchten (aktuell ist eine Breite von 2,5 Metern) werden sich durch unterschiedlich farbige Steine voneinander abgrenzen.

Im Eingangsbereich, zweispurig für Gegenverkehr konzipiert, wird, auch wegen der Topographie, die Fahrbahn im weiteren Verlauf für Einbahnverkehr verengt. Geparkt wird auf Terrassen. Behindertengerechte Stellplätze werden zur Verfügung stehen.

Unmittelbar hinter dem «Haus der Rurseeklänge» ist eine Mehrzweckfläche vorgesehen, auf der beispielsweise ein Festzelt errichtet werden kann. Die Umgestaltung dieses Bereichs schlägt bei einer veranschlagten Bauzeit von vier Monaten mit 400.000 Euro zu Buche.

Der zweite Bauabschnitt umfasst im wesentlichen die Wendelinusstraße, deren Fahrbahn an einigen Stellen mit Grüninseln von 5,5 auf 3,5 Meter verengt wird, so Planer Bernd Becker weiter. Neben einigen Querungshilfen für Fußgänger gibt es einen durchgehenden Fußweg von 1,5 Metern Breite, der sich im Bereich des Dorfplatzes verliert. Dort wechselt der Straßenbelag von Anthrazit nach Rosa. In diesem Bereich ist auch eine grüne Insel vorgesehen.

Optisch wird der Platz durch eine Rinne in zwei Bereiche geteilt. In einem dieser Bereiche fahren die Touristen- und Linienbusse (Busparkplätze sind ein Stück weiter entfernt), der andere Bereich zum Rursee hin ist dem Flanieren und der Freizeiterholung vorbehalten.

Über eine Treppe (für Rollstuhlfahrer gibt es eine Rampe) geht es hinab zur möblierten Picknickwiese, die bis ans Seeufer reicht. Der zweite Bauabschnitt soll 500.000 Euro kosten und sieben Monate Bauzeit in Anspruch nehmen.

Die Fraktionen hatten keinerlei Bedenken gegen diese Pläne und stimmten einmütig zu. Die Verwaltung wird jetzt bei der Kölner Bezirksregierung Fördermittel aus dem Topf «Dorferneuerung» beantragen. In Kürze sollen auch die Woffelsbacher Bürger in einer Versammlung über die Ausbauplanung im Detail unterrichtet werden.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Rurberg-Woffelsbach

08.04.2010

Holzhäuser und neue Treppen zum Rursee
Konkrete Gestaltungspläne für die „Neue Mitte“ in Woffelsbach beim CDU-Ortsverband.
Kontroverse Debatte um Straßenlampen in der Schilsbachstraße.

Die „Neue Mitte“, zusätzliche Straßenlampen und unzufriedene Camper - diese Themen beschäftigen den CDU-Ortsverband Rurberg-Woffelsbach. Bei seiner Versammlung am Dienstag im Kleinen Seehof wurde den Berichten und Ausblicken auf die Zukunft, aber auch den Diskussionen, viel Raum gegeben.

Für Rurberg, Woffelsbach und die CDU im Einsatz: (V.l.n.r.)Heiner Jansen, Ortsvorsteher von Rurberg, Gerhard Schmitz, Ortsverbandsvorsitzender, Ursula Harth, Ratsfrau, Hans-Josef Hilsenbeck, der Stellvertretende Städteregionsrat, Wolfgang Harth, Geschäftsführer des Ortsverbands, Hans Gottfried, Beisitzer, und Reinhold Jansen, Ortsvorsteher vonWoffelsbach.

Foto: Anneliese Lauscher

Gerhard Schmitz, der Ortsverbandsvorsitzende, begrüßte die Parteifreunde und Ortsvorsteher und auch den Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, Karl-Heinz Hermanns, sowie den Stellvertretenden Städteregionsrat Hans Josef Hilsenbeck. In ihrem kurzen Rückblick auf das Wahljahr 2009 zeigte Ursula Harth zwar ihre Zufriedenheit mit dem Wahlergebnis der CDU in den Rurseeorten, doch hatte sie auch eine „erschreckend hohe Zahl der Linkswähler“ festgestellt. „Hier müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten“, forderte sie.

Fördermittel

Dass trotz angespannter Finanzlage in Woffelsbach einige Projekte durchgeführt werden konnten, hob Gerhard Schmitz erleichtert hervor: Ein Teilstück der Wendelinusstraße sei saniert worden und mit dem Ausbau des Kindergartens für Kinder unter drei Jahren werde im Sommer begonnen.

Dem Referat des Bürgermeisters wurde konzentriert zugehört. Er habe früher den Vorwurf gehört: „Die Gemeinde lässt Woffelsbach hängen!“ Nach den zukunftsorientierten und auffälligen Investitionen in Rurberg, wie Rurseezentrum und Antoniushof, werde nun auch Woffelsbach in den Genuss von erheblichen Fördermitteln kommen. Die Neue Mitte, ein ehrgeiziges Projekt im jugend-touristischen Bereich, werde von insgesamt zehn Partnern getragen. Die Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro seien bewilligt. Der Bau von vier Holzhäusern sei geplant, das Herrichten der Uferböschung und des Randwegs, eine Brücke über den Wolfsbach, Errichten eines Kiosk mit behindertengerechter Toilette, Treppen zum See - Karl Heinz Hermanns sieht mit der Umwandlung der Ortsmitte eine Menge Positives auf Woffelsbach zukommen.

„Ab Oktober ist Schluss mit dem Campingplatz“, betonte er. Die Verwunderung darüber und etliche Fragen waren ihm nicht verständlich; die Gemeinde habe sich stets klar ausgedrückt, dass man von Beginn der Arbeiten an hier keine Camper mehr dulden könne. „Inwieweit es Möglichkeiten gibt, de Campern einen anderen Stellplatz anzubieten, das muss man sehen.“ Guido Haas fürchtet, man werde Gäste verlieren. Die verunsicherten Camper seien jetzt schon auf der Suche nach anderen Plätzen.

„Visionen muss man haben“, überschrieb Hans Josef Hilsenbeck seinen Bericht aus der Städteregion und wies auf die Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz und Mobilität. Das viel gelobte Radwegenetz RAVEL dürfe nicht unterbrochen werden, meinte er zur Diskussion um den Schutz des Braunkehlchens im Raum Kalterherberg/Sourbrodt. „Hier muss es eine Möglichkeit der Streckenführung geben“, unterstrich Hilsenbeck.

Mangel an Straßenbeleuchtung

Ob die Städteregion auch ein Erfolgsmodell im Bereich der Finanzwirtschaft werden könne, das müsse sich zeigen.

Dass von dem Defizit von 28 Millionen Euro die Hälfte auf die Städte und Kommunen verteilt werden mussten, sieht er als Notwendigkeit. Die teilweise harsche Kritik werde „zu Unrecht“ geäußert.

An der Förderung der Vereine müsse die Städteregion Aachen festhalten, „denn die Vereine übernehmen gesellschaftspolitische Aufgaben.“

In einem Teil der Schilsbachstraße mangelt es an Straßenbeleuchtung, das monierte ein Anwohner zum wiederholten Mal. „Das ist Außenbezirk“ - mit dieser Antwort wollte er sich nicht zufrieden geben.

„Wir machen das“, bot Hans Gottfried seine Hilfe an, „eine Straßenlampe kostet 130 Euro. Wenn uns der CDU-Ortsverband unterstützen will, das wäre schön.“ Dass es leider so unbürokratisch in unserem Land nicht gehen wird, darauf wies Heiner Jansen hin: „Dann würde eine Flut von Anfragen über uns hereinbrechen.“ (ale)

Quelle: Eifeler Zeitung



Simmerath-Woffelsbach

29.01.2010

Mehr Platz und weniger Verbrauch im Kindergarten
Simmerather Hochbauausschuss stimmt dem Ausbau und der energetischen Sanierung der Betreuungseinrichtung in Woffelsbach zu

Woffelsbach. Der Kindergarten in Woffelsbach wird energetisch saniert (Fassaden, Fenster und Flachdach), außerdem wird ein neuer Ruheraum für die Betreuung für Kinder unter drei Jahre angebaut. Der Hochbauausschuss der Gemeinde Simmerath hat nun die Verwaltung beauftragt, bei der Städteregion Aachen die Baugenehmigung zu beantragen.

Quelle: Eifeler Zeitung


Rurberg

Der neue Antoniushof:
Dank an die Helfer!

Antoniushof seiner Bestimmung übergeben

Am 14. Aug. wurde der neue Antoniushof in Rurberg offiziell seiner Bestimmung übergeben. Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar überbrachte dabei eine Bewilligung über eine zusätzliche Förderung von 250.000 Euro. Über die tolle Landesfoerderung durch den Regierungspräsidenten (2. v.l.) freuen sich Ortsvorsteher und GbR Geschaeftsfuehrer Heiner Jansen, MdL Axel Wirtz, Bürgermeister Hubert Breuer, Kreisdirektor Helmut Etschenberg und Karl-Heinz Hermanns.


Eine „kollektive Superleistung“ am Rursee

Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde der neue Antoniushof in Rurberg eröffnet. Das Land legte bei der Förderung noch einmal kräftig nach.

Von Peter Stollenwerk Eiifeler Zeitung

Rurberg. Viele Rurberger werden sich vielleicht noch daran erinnern, als sie im Herbst 2007 im Halbdunkel der etwas abgestandenen Räumlichkeiten des 50 Jahre alten Antoniushofes zusammen kamen und die Gemeinde Simmerath ihre forschen Pläne für den Ausbau zum „sozio-kulturellen Zentrum“ vorstellte.

Damals hätten es wohl nur wenige für möglich gehalten, dass hier Anfang 2009 schon Karneval gefeiert würde.

Gestern Nachmittag nun wurde die Premium-Adresse, direkt am romantischen Rurseezentrum gelegen, offiziell eröffnet. Wer hier ein privates Fest feiern möchte, muss lange vorausplanen. Bis Ende des Jahres sind die Wochenendtermine praktisch komplett ausgebucht.

Die großzügig gestalteten Räumlichkeiten mit Blick auf Rursee und Nationalpark bieten alle Voraussetzungen eines zeitgemäßen Veranstaltungsraumes.

Die Eröffnungsfeier mit rund 100 Gästen war nicht nur ein großer Tag für Rurberg, sondern auch für Bürgermeister Hubert Breuer, der zu Beginn seiner Amtszeit die Tourismusförderung zur Chefsache erklärte hatte. Mit der Sanierung des Antoniushofes sei ein weiterer wichtiger Abschnitt in der Fortentwicklung der Rursee-Region vollzogen worden. Dass man damit richtig liege, zeigten auch die jüngsten Gästezahlen, wonach Simmerath als einzige Kommune in der Region vom negativen Trend abweiche. Mit täglich 420 Besuchern an jedem Tag im Juli sei das unmittelbar in der Nähe befindliche Nationalparktor die am meisten frequentierte Einrichtung ihrer Art. Rund um den Antoniushof sei in den vergangenen fünf Jahren die Infrastruktur deutlich verbessert worden, listete er eine Vielzahl von Maßnahmen, vom Nationalparktor bis zum Badesee, auf.

Hubert Breuer räumte aber auch seine anfänglichen Zweifel am Gelingen des Projektes ein. Im Laufe der Umsetzung aber sei die Homogenität unter den Ortsvereinen gewachsen, die mit 100 ehrenamtlichen Helfern 14 000 Stunden Eigenleistung erbrachten. Selbst eine Kostensteigerung des Projektes von ursprünglich kalkulierten 728 000 Euro auf 900 000 Euro wurde verkraftet, denn das Land, das die Maßnahme mit 80 Prozent förderte, legte noch einmal kräftig nach, und pünktlich zur Eröffnung überbrachte Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar gestern den Nachförderungsbescheid in Höhe von 250 000 Euro. Diese Ausnahmeregelung sei nur deshalb getroffen werden, weil der ehrenamtliche Einsatz vor Ort in hohem Maße anerkannt worden sei. Diese Arbeit mache den stattlichen Gegenwert von 200 000 Euro aus. Lindlar sprach beim Anblick des Gebäudes von einem „tollen Ergebnis in einer herrlichen Landschaft.“ Nun, nachdem das Projekt abgeschlossen sei, könnten sich die Rurberger auch gerne wieder von der Bezeichnung „sozio-kulturelles Zentrum“ trennen und wieder zum angestammten Namen zurückkehren, schmunzelte der RP.

Unverzichtbare Stützen beim Bau des Antoniushofes Rurberg; Erwin Lutterbach, Josef Bongard, Josef Müllejans und Christoph Nellessen (v. li.) .Foto: P. Stollenwerk

Zuvor hatte Heiner Jansen, Ortsvorsteher und zugleich Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, die den Antoniushof betreibt, den enormen Einsatz und das große Engagement der zahlreichen Helfer gewürdigt. Jansen ging auch darauf ein, dass man nun zur Tenne in Eicherscheid zwar im Wettbewerb stehe, aber jede Einrichtung verfüge über ausreichend Alleinstellungsmerkmale.

„ Als Ortsvorsteher könnte ich platzen vor Stolz, als Geschäftsführer der Vereinsgemeinschaft stöhne ich über die vielen Termine.“

Heiner Jansen, Team Antoniushof Rurberg

„Ihr habt Großartiges geleistet!“, rief er seinen Mitstreitern zu, die viele Tage und Stunden auf der Baustelle verbracht hatten. „Das ist eine kollektive Superleistung!“ Er äußerte den Wunsch, dass sich immer genügend Freiwillige finden würden, um den Antoniushof zu pflegen.

Von einem „weiteren Juwel“ in der Eifel sprach Kreisdirektor Helmut Etschenberg. Rurberg habe seine Chancen, die durch den Nationalpark eröffnet worden seien, genutzt. Der Antoniushof stehe „genau am richtigen Platz“. Bürgermeister Hubert Breuer habe damals die Zeichen der Zeit erkannt, und Etschenberg sah den Antoniushof als einen weiteren Baustein auf dem Weg zum großen Ziel, „dass die Eifel Naturerlebnisregion Nummer eins wird.“

Im Anschluss an die Feierstunde konnten die Gäste dann schon einmal ein Gefühl dafür entwickeln, wie es sich wohl im neuen Antoniushof feiern lässt.

Das Programm des Nachmittags hatte Bruno Nellessen moderiert, und aufmerksam lauschten die Gäste dabei auch den gekonnten Gesangseinlagen von Michelle Braun aus Steckenborn.

Quelle: Eifeler-Zeitung


Woffelsbach ist ein Paradies für Segler und Campingurlauber

Foto: M. Kistermann

Der kleine Ort Woffelsbach, direkt am Rurseeufer gelegen, ist ein Paradies für Wassersportler. Insbesondere die Segler haben hier ihr Revier gefunden. Hauptstützpunkt ist die Wassersportstätte Wildenhof, die direkt gegenüber der Woffelsbacher Bucht liegt.

Auch für Campingurlauber ist Woffelsbach seit Jahrzehnten eine bevorzugte Adresse. Den 540 Einwohnern stehen rund 400 Zweitwohnsitzler gegenüber. Einschneidende Ereignisse für die Entwicklung Woffelsbachs waren der Bau der Rurtalsperre (1934 bis 1938) sowie die zweite Ausbaustufe ab 1955.

Nachdem der Tourismus rund um die Rurtalsperre zuletzt einen spürbaren Aufschwung genommen hat, soll auch Woffelsbach nicht vergessen werden. Derzeit wird unter dem Arbeitstitel „Neue Mitte Woffelsbach“ ein Konzept ausgearbeitet, das einen Schwerpunkt beim Jugendtourismus setzen und dafür entsprechende Einrichtungen schaffen möchte. Im September fällt die Entscheidung darüber, ob das Projekt mit Hilfe von EU-Mitteln gefördert wird. (P.St.)

Quelle: Eifeler Zeitung



CDU Spende für den Kindergarten Woffelsbach

CDU-Bürgermeister-Kandidat Karl-Heinz Hermanns, StädteRegionskandidat HJ Hilsenbeck sowie der Woffelsbacher Ortsvorsteher Reinhold Jansen und Ratskandidat Gerhard Schmitz übergaben einen Betrag von 150,-- Euro des CDU-Gemeindeverbandes. Stellvertretend für die Kinder nahmen Kindergarten-Leiterin Angelika Lutterbach sowie die Mietarbeiterinnen Jessica Huber und Anady Förster die Spende. Sie wurde verwendet zur Finanzierung der Kosten eines Clowns, der die die Kinder anschl. begeisterte.

Quelle: Eifeler Zeitung


 



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Letzte Änderung: 14-Mär-2017

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