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Herzlich willkommen bei der CDU Simmerath

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und laden Sie ein, mehr über unseren Gemeindeverband und unser kommunalpolitisches Engagement zu erfahren.

Mit unseren 11 engagierten Ortsverbänden leisten wir entscheidende Beiträge zur politischen, gesellschaftlichen und sozialen Gestaltung unserer schönen Heimatgemeinde.

Mit unserem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns setzen sich derzeit 17 CDU-Gemeindeverordnete tatkräftig für die Belange der Simmeratherinnen und Simmerather ein.

Fordern Sie uns, schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren politischen und geselligen Veranstaltungen. Unterstützen Sie uns aktiv dabei zum Wohle Simmeraths beizutragen und werden Mitglied unserer starken und kommunikativen Gemeinschaft.

Ihr Bernd Goffart


 
 
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Bald weniger Qualm im Wohngebiet
Von: P. St.

20. Oktober 2017



Heckenschnitt und Schlagabraum dürfen in der Gemeinde Simmerath weiter verbrannt werden, aber die neu gefasste Allgemeinverfügung sieht erhebliche Einschränkungen in bebauten Bereichen vor. Foto: jan-jansen fotolia

Das Feuermachen ist dem Eifeler ein elementares Bedürfnis. Aber Feuersbrunst und Rauchschwaden zu allen Tagen und Zeiten des Jahren gehören ab 1. Januar 2018 der Vergangenheit an – zumindest in der Gemeinde Simmerath.

Der Umweltausschuss der Gemeinde Simmerath beschloss jetzt bei einer Gegenstimme der SPD den Erlass einer neuen Allgemeinverfügung zum Verbrennen von Heckenschnitt und Schlagabraum. Diese Verfügung stellte ohnehin bereits eine Ausnahmeregelung für die Südkreiskommunen in der Städteregion dar und konnte stets damit begründet werden, dass in der Nordeifel enorme Mengen an Heckenschnitt anfallen, für deren Entsorgung das Verbrennen eine vertretbare Lösung darstelle.

Quelle: Eifeler Zeitung

CDU-Simmerath hat Fraktionsvorstand neu gewählt
Die CDU-Fraktion der Gemeinde Simmerath hat am 16.10.2017 – satzungsgemäß zu Halbzeit der Legislaturperiode – ihren Fraktionsvorstand neu gewählt. Dabei wurde der bisherige Vorstand in seiner Zusammensetzung bestätigt.
Christoph Poschen Ralph Löhr Jens Wunderlich Hajo Dautzenberg
Angeführt wird die siebzehnköpfige Fraktion weiterhin von Christoph Poschen (Einruhr). Als 1. Stellvertreter stehen ihm zur Seite Ralph Löhr (Steckenborn) und 2. Stellvertreter Jens Wunderlich (Huppenbroich). Geschäftsführer der Fraktion bleibt Hajo Dautzenberg (Simmerath).

Christoph Poschen bedankte sich bei den Fraktionsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und kündigte an, mit voller Tatkraft in die zweite Hälfte der Legislaturperiode zu gehen.

Öffnung am Sonntag ist vorerst gesichert

Gemeinde Simmerath fasst die Verordnung über die Ladenöffnung neu. Auch die Gewerkschaft Verdi ist jetzt zufrieden . Fünf Öffnungsstunden pro Tag.



Einige unerfreuliche Dialoge hatte es im Frühjahr zwischen der Gemeindeverwaltung Simmerath und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi um die Ladenöffnungszeiten an verkaufsoffenen Sonntagen in Zusammenhang mit dem Kraremannstag gegeben. Am Ende hatte die Arbeitnehmervertretung erfolgreich gegen die Ladenöffnung geklagt und die Geschäfte mussten beim Kraremannstag geschlossen bleiben.

Die Gemeinde Simmerath hatte es laut Verdi versäumt, so wie es der Gesetzgeber verlange, auch Verdi in die Beurteilung mit einzubeziehen, ob der verkaufsoffene Sonntag an diesem Tag die erforderlichen Voraussetzungen erfülle. Die Gewerkschaft hatte bemängelt, dass die Gemeindeverwaltung Simmerath es trotz mehrfacher Aufforderung versäumt habe, wesentliche Fakten, die man für eine korrekte Beurteilung der anstehenden Sonntagsöffnungen benötige, einzureichen.

Das Verwaltungsgericht Aachen hatte per Eilbeschluss festgestellt, dass die ordnungsbehördliche Verordnung der Gemeinde Simmerath aus dem Jahr 2003 nicht ausreiche, um nach neuer Gesetzeslage den verkaufsoffenen Sonntag an diesem Tag zu begründen. Unter anderem muss der Veranstaltungsbereich exakt definiert und der Nachweis erbracht werden, dass eine Veranstaltung so attraktiv ist, dass sie und nicht die am selben Tag gestattete Ladenöffnung den hauptsächlichen Grund für den Besuch bietet.

Mängel beseitigt

Diese Mängel hat die Verwaltung jetzt einvernehmlich mit Verdi in einer überarbeiteten „ordnungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen“ beseitigt. Unter anderem sind die Ladenöffnungszeiten jetzt auf fünf Stunden pro Veranstaltungstag begrenzt. Auch Verdi war zufrieden. Gewerkschaftssekretär Mathias Dopatka stellt fest, „dass nach unseren positiven Gesprächen die Kritikpunkte berücksichtigt wurden“. Auf der Basis der neuen Verordnung „erheben wir für das Jahr 2018 keinen Einspruch gegen die drei beantragten Termine.“

Der Gemeinderat stimmte jetzt bei einer Enthaltung der UWG der neuen Verordnung zu. Eile war geboten, um einer weiteren möglichen Klage gegen die Sonntagöffnung beim anstehenden Simmerather Herbstmarkt zuvorzukommen.

Mit der neuen Verordnung sind fürs Erste sowohl die Ausrichtung des Kraremanntages und der beiden Simmerather Märke im Frühjahr und Herbst gesichert. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begründete die Notwendigkeit der neuen Verordnung damit, dass das neue Ladenöffnungsgesetz von der neuen NRW-Landesregierung noch nicht verabschiedet worden sei. Der abgeänderte Gesetzesentwurf sieht vor, dass künftig bis zu acht verkaufsoffene Sonntag im Jahr möglich sein sollen.

„Die Gespräche auf Augenhöhe haben Positives bewirkt“, bilanzierte SPD-Sprecher Gregor Harzheim, und CDU-Sprecher Christoph Poschen sah jetzt eine „sichere rechtliche Grundlage“ hergestellt. Diese Rechtssicherheit konnte hingegen Reinhold Köller (UWG) überhaupt nicht erkennen, da die Gerichte die Gesetzestexte sehr unterschiedlich interpretierten. Während Köller zunächst die neue Verordnung ablehnte, rang er sich später zu einer Enthaltung durch, nachdem Bürgermeister Hermanns, aber auch Christoph Poschen an die Verantwortung Köllers als Ratsherr appelliert hatten. Eine Ablehnung der Verordnung hätte zur Folge gehabt, dass weitere Klagen programmiert gewesen und damit Veranstaltungen zum Schaden der Geschäftswelt gefährdet seien. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Arbeitskreis „Alt Simmerath“ zeigt Fotos und Dokumente
Der Arbeitskreis „Alt Simmerath“ hat in der Sparkasse Simmerath eine Ausstellung zusammengestellt , die sich gleich vier Ereignissen aus der Simmerather Historie widmet. Foto P. Stollenwerk
Arbeitskreis sucht ständig weiteres Material

Die Jubiläums-Ausstellung des Arbeitskreises „Alt Simmerath“ ist in den Räumen der Sparkasse Simmerath zu den Geschäftszeiten noch bis zum 3. November zu sehen.

Der Arbeitskreis ist nach wie vor auf der Suche nach Material aus der Historie Simmeraths. Wer über Fotos und Dokumente verfügt, kann sich an den Arbeitskreis per Mail (info@alt-simmerath.de) wenden oder telefonisch unter Tel. 02473/7619 oder mit Abteilungsleiter Wolfgang Frings, Tel. 02473/7620, Kontakt aufnehmen. Ansprechpartner sind auch die anderen aktiven Mitarbeiter des Arbeitskreises: Klemens Braun, Rita Braun, Helmut Breuer, Erwin Finken, Erich Kogel, Alfred Schmidt, Helmut Schmidt und Willi Wilden.

Quelle: Eifeler Zeitung

 
Die Gemeinde Simmerath muss rund 90.000 Euro mehr bezahlen
Von: P. St.

15. Oktober 2017



Bevor der Städteregionstag den Haushalt für das neue Jahr verabschiedet, werden die regionsangehörigen Kommunen pflichtgemäß um die Herstellung des Benehmens ersucht, nachdem die Eckdaten zum Etat inzwischen bekannt sind. Der Beschluss soll am 14. Dezember erfolgen.

So wurde auch die Gemeinde Simmerath jetzt um Stellungnahme zur Festsetzung der Regionsumlage gebeten. Der Gemeinderat Simmerath stellte nach kurzer Diskussion das Benehmen her, wenn auch gegen die Stimmen von SPD und UWG.

Die Städteregion geht von einem Umlagebedarf in Höhe von 395 Millionen Euro allein bei der allgemeinen Umlage aus. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 14,5 Millionen Euro und damit um 2,5 Millionen mehr als in der Finanzplanung für 2018 vorgesehen war.

Für die Gemeinde Simmerath bedeutet das eine Steigerung der Umlagezahlung um gut 90.000 Euro.

Mehrbedarf beim Jugendamt

Die Umlage sei unausweichlich, meinte CDU-Sprecher Christoph Poschen und führte die Erhöhung auf den Mehrbedarf beim Jugendamt zurück. Die Städteregion begründet die Erhöhung in erster Linie mit gestiegenen Personalkosten im Bereich der Kindergärten und Kindertagesstätten. Die Umlagezahlung der Gemeinde Simmerath für die Jugendhilfe beläuft sich im kommenden Jahr auf 4,8 Millionen Euro, da sie wie die anderen beiden Eifelkommunen und Baesweiler auch, über keine eigenes Jugendamt verfügt.

„Es gab schon schlimmere Entwürfe“, meinte SPD-Sprecher Gregor Harzheim, aber zum jetzigen Zeitpunkt fehle es noch an einer verlässlichen Zahlengrundlage. Deshalb wolle man das Benehmen seitens seiner Fraktion auch nicht herstellen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns verwies darauf, dass man von der Landesregierung nicht erwarten könne, dass diese zum jetzigen Zeitpunkt bereits ein verlässliches Gemeindefinanzierungsgesetz vorlege.

Gemeindekämmerer Bruno Laschet bezeichnete die vorliegende Simulationsrechnung als zu 95 Prozent verlässlich.
Einwände zum Städteregionshaushalt

Ausführlich brachte Reinhold Köller (UWG) seine Einwände zum Städteregionshaushalt zum Ausdruck. Er erinnerte an die „starken Schwankungen“ bei den Zahlen im Vorjahr. Erfreulich sei, dass diesmal die Zahlen zumindest frühzeitiger vorliegen würden. Insgesamt aber vermisse er eine sparsame Haushaltsführung bei der Städteregion. Köller: „Da wird vieles schön gerechnet.“

Unter dem Strich war für Klaus Stockschlaeder (Grüne) die Feststellung wichtig, dass der Negativ-Trend bei der Entwicklung der Städteregionsumlage gestoppt worden sei. In einer Verweigerung der Benehmensherstellung durch die Gemeinde Simmerath sah er wenig Effektivität: „Das ist wie Schattenboxen.“
Quelle: Eifeler Zeitung

Sekundarschule braucht Unterstützung


Logo Sekundarschule

Von: hes
13. Oktober 2017

Niedrige Anmeldezahlen in der Eingangsstufe, aber starker Zulauf in älteren Klassen. Viele Simmerather Eltern bevorzugen Schleiden.



Modernisierte Gebäude, große Freiflächen, eine gute Ausstattung und eine wachsende Schulfamilie: Dennoch bereitet die Sekundarschule am Standort Simmerath derzeit der Schulpolitik einige Sorgen. Foto: H. Schepp

Was bewegt Eltern, ihr Kind an einer weiter entfernt liegenden Schule anzumelden statt das schulische Angebot in der Nordeifel zu nutzen? Ist es mangelndes Wissen über die Arbeit der Schulen vor Ort? Fehlendes Vertrauen in die Arbeit der Einrichtungen vor der Haustür? Oder ist es nur das Festhalten an den alten Schulformen und ein Verschließen gegenüber neuen Wegen im Bildungssystem?

Nur Monschauer Kinder bleiben meist im Verband

Von 95 Kindern der (im vergangenen Schuljahr noch) drei städtischen Monschauer Grundschulen sind im Sommer 2017 zwei Drittel im Schulverband Nordeifel (49 zum St.-Michael-Gymnasium und 15 zur Sekundarschule) und 26 auf Monschauer Gebiet (St. Ursula) geblieben. Lediglich fünf Kinder wechselten zu einer Förderschule, zu Realschulen in Aachen und Schleiden und zum Franziskus-Gymnasium Vossenack.

Aus der Gemeinde Simmerath wechselten von 110 Grundschulabgängern 2017 nur 30 zu den Schulen des Schulverbandes Nordeifel (17 zum Monschauer Gymnasium, 13 zur Sekundarschule), aber 39 zu den Privaten (kirchlichen) Schulen St. Ursula (15) und Vossenack (24), aber auch 18 zur Realschule und 10 zum Gymnasium nach Schleiden.

Roetgens Grundschulabgänger orientieren sich immer stärker zu den weiterführenden Schulen in Aachen. 31 der insgesamt 60 abgehenden Kinder wechselten zu den Gymnasien der Kaiserstadt (überwiegend Inda und Einhard, aber auch Pius, Rhein-Maas und Viktoria), 5 zur Realschule nach Aachen. 23 Roetgener Viertklässler entschieden sich für das Franziskus-Gymnasium (8), St. Ursula Monschau (7), die Sekundarschule (5) und das MGM (3). Somit verblieben aus Roetgen nur acht Kinder oder 13,3 Prozent im Schulverband Nordeifel. (hes)

Mit diesen Fragen beschäftigte sich nun intensiv der Bildungsausschuss der Stadt Monschau. Anlass waren die von der Verwaltung vorgelegten aktuellen Schülerzahlen und vor allem Angaben über das Wahlverhalten der Eltern vor dem laufenden Schuljahr 2017/18. Tenor der Debatte: Vor allem die Sekundarschule in Simmerath benötigt bei der positiven Außendarstellung dringend Unterstützung aus der Politik.

Auch Gymnasium betroffen

Der Schulverband Nordeifel hatte vor den Sommerferien ähnliche Zahlen wie die nun dem Monschauer Bildungsausschuss vorgelegten mehr oder minder nur zur Kenntnis genommen. „Diese Zahlen können aber so nicht unkommentiert bleiben“, hakte Brigitte Olschewski (SPD) ein, und auch Uli Kühn (CDU) betrachtete das Wahlverhalten vor allem der Eltern aus dem Simmerather Raum „mit großer Sorge“.

Immerhin 28 Kinder, die letzten Sommer das vierte Schuljahr der vormals vier Grundschulen in der Gemeinde Simmerath besucht haben, wurden für die neu gegründete Realschule Schleiden und das angeschlossene Gymnasium angemeldet. Die Entscheidung der 15 Eltern aus Kesternich resultiere wohl teils auch aus der Diskussion um die Grundschulschließung in Kesternich, „aber seinem Kind zweimal am Tag den Weg von Lammersdorf nach Schleiden zuzumuten – das geht mir nicht in den Kopf“, meinte Kühn, selbst Lehrer am Vossenacker Gymnasium.

Diese Entwicklung betreffe auch das St.-Michael-Gymnasium Monschau, stellte Brigitte Olschewski mit Blick auf die Zahlen fest. „Wo liegt der Vorteil an Schleiden? Bevorzugen die Eltern eine Konfessionsschule? Sehen sie den Vorteil im alten System mit Realschule und Gymnasium? Wir sollten einmal die Eltern befragen!“, forderte die Sozialdemokratin.

Bernd Händler (Grüne) wählte noch drastischere Worte: „Mit der Sekundarschule passiert gerade das Gleiche wie vor Jahren mit der Hauptschule: Die Eltern stimmen bei der Schulwahl mit den Füßen gegen das Bildungsmodell Sekundarschule ab. Wenn das so weitergeht, ist der Standort Simmerath in einigem Jahren platt, und dann haben wir in der Nordeifel kein Mittelschulangebot mehr für Jungen. Dann müssen die Kinder täglich nach Aachen, Düren oder Schleiden fahren, weil es vor der Haustür keine Real- oder Sekundarschule mehr gibt“, malte Händler schwarz und forderte: „Es muss jetzt auch im politischen Raum einmal klar und offen diskutiert werden, wie wir die Vorzüge unserer guten Sekundarschule besser nach außen und zu den Eltern tragen können.“

Bürgermeisterin Margareta Ritter, die auch Verbandsvorsteherin des Schulverbandes Nordeifel ist, bestätigte, dass es „die Schulleitung der Sekundarschule frustriert, dass sie nun in Simmerath zweizügig starten musste“. Auf der anderen Seite habe die Bezirksregierung zum neuen Schuljahr in den Klassen 8 und 9 einen vierten Zug für Simmerath sondergenehmigen müssen, damit die Sekundarschule alle Kinder aufnehmen kann, hauptsächlich „Rückläufer“, für die im fünften Schuljahr ganz offensichtlich die falsche Schule gewählt worden war.

Was das Wahlverhalten der Eltern angeht, erinnerte Ritter an die Botschaft „kein Kind verlieren“, die anstrebe, dass Grundschulabgänger aus der Stadt Monschau auch weiter eine Schule im Schulverband oder in der Nordeifel besuchen. Während dies für die Monschauer Kinder weitestgehend gelungen sei, könne davon in der Gemeinde Simmerath leider nicht die Rede sein.

Die Bürgermeisterin berichtete, dass die Schleidener Schulen im vergangenen Jahr vor der Anmeldephase „sehr aggressiv in der hiesigen Wochenzeitung geworben“ und dabei auch die Simmerather Grundschulen als „Bildungspartner“ genannt hätten.

„Die Grundschulen wussten nur nach eigenen Aussagen gar nichts davon“, berichtete Margareta Ritter. Auch hätten die Schleidener Schulen gezielt anonymisierte Flyer bei Viertklässlern im Simmerather Raum in die Briefkästen geworfen. „Da es allgemein bei vielen Eltern einen Trend zu Privatschulen ohne staatliche Einflussnahme gibt, fallen solche Abwerbemaßnahmen natürlich auf fruchtbaren Boden“, sagte die Bürgermeisterin.

„Das ist halt Wettbewerb“, mochte Ausschussmitglied Hans Kirch (Grüne) die Werbeattacke aus dem Nachbarkreis nicht zu hoch hängen und lenkte den Blick auf eine andere Zahl: „Wenn im letzten Sommer aus der Stadt Monschau 49 Viertklässler zum Gymnasium gewechselt sind, aber nur 15 zur Sekundarschule, dann frage ich mich: Sind so viele Kinder reif für das Gymnasium?

Der langjährige Realschullehrer mahnte zur Ruhe: „Wenn die Sekundarschule in anderthalb Jahren ihre ersten Realschulabschlüsse und Empfehlungen für das Gymnasium vorweisen kann, wird das die beste Werbung für die Schule sein“, glaubt Kirch. Dem stimmte Margareta Ritter zu: „Die Sekundarschule braucht dringend Bildungsabschlüsse. Die hervorragenden Förder- und Differenzierungsmöglichkeiten, die diese Schule bietet, scheinen bei vielen Eltern nicht anzukommen.“

Aggressives Marketing

Den ersten Abschlussjahrgang im Sommer 2019 abzuwarten, hält Brigitte Olschewski für den falschen Weg: „Warum machen wir nicht jetzt, ehe es in die Anmeldung für das kommende Schuljahr geht, genauso aggressives Marketing? Die Sekundarschule hat doch etwas zu bieten.“ Allerdings bewertete man die in den vergangenen Tagen geschalteten Zeitungsanzeigen der Schule als „eher unglücklich: zu viel Text und zu wenig Fokus auf die Vielfalt der Abschlüsse, die die Kinder hier machen können“, meinte Uli Kühn.

„Wir müssen jetzt gemeinsam eine Qualitätsoffensive starten und dafür sorgen, dass die Sekundarschule auch in den Köpfen der Menschen ankommt“, riet Matthias Steffens (CDU). Einen Beschluss gab es nach der knapp einstündigen Debatte über die Schülerzahlen nicht, wohl aber das einmütige Bekunden des Monschauer Bildungsausschusses, die Sekundarschule bei einer besseren Außendarstellung unterstützen zu wollen.

Quelle: Eifeler Zeitung

GLASFASER
Glasfaserausbau vor dem Start:
16 Millionen Euro investiert
12. Oktober 2017

Nach Abschluss der Werbekampagne startet die Deutsche Glasfaser GmbH jetzt mit dem Netzausbau in Simmerath und Roetgen. Bis Mitte Dezember sollen die Standorte der beiden Verteilstationen in der Gemeinde Simmerath festgelegt werden. Bereits im Januar soll mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden.

Startpunkt ist in Lammersdorf. Im März sollen hier bereits die ersten Anschlüsse liegen. Bis Ende Oktober 2018 sollen alle Haushalte in der Gemeinde, die bis zum 15. November 2017 einen Vertrag abgeschlossen haben, ihren Anschluss erhalten haben, teilte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt in der Ratssitzung mit.

Erschlossen werden Lammersdorf, Paustenbach, Strauch, Rollesbroich, Eicherscheid, Hammer, Steckenborn und Huppenbroich. Vorläufig nicht in die Planung aufgenommen werden wegen zu geringer Nachfrage Einruhr, Dedenborn, Rurberg, Erkensruhr und Woffelsbach.

In Simmerath und Roetgen werden rund 16 Millionen Euro seitens der Deutschen Glasfaser investiert. Ein von den beiden Kommunen beauftragtes Fachbüro soll die Arbeiten begleiten und auch Anlaufstelle Fragen und Kritik seitens der Bürger sein.  
Quelle: Eifeler Zeitung

 
Behördenstreit wegen eines alten Baums

Umweltamt der Städteregion sieht alte Linde gefährdet und stoppt die Pflasterarbeiten im Kirchweg in Eicherscheid

Von Andreas Gabbert



Die Fahrbahn des Kirchwegs in Eicherscheid wird saniert und neues Pflaster verlegt: Rund um die alte Linde darf zurzeit aber nicht weiter gearbeitet werden, weil das Umweltamt der Städteregion den Baum gefährdet sieht und einen Baustopp verhangen hat.

Eigentlich sollte es nur eine routinemäßige Überprüfung der alten Kopflinde an der Kirche in Eicherscheid sein, denn einmal im Jahr steht beim Umweltamt der Städteregion Aachen die sogenannte Naturdenkmalkontrolle an. Mit dem derzeitigen Zustand des Baumes war Udo Thorwesten vom Umweltamt der Städteregion zufrieden. Die Pflasterarbeiten rund um die Linde hingegen machten ihn wütend und zornig. „Der Mensch ist der größte Feind des Baumes. Das sieht man hier“, sagte Thorwesten und verhing einen Baustopp.

Den begründete er damit, dass die Pflasterarbeiten nicht zulässig seien, weil das Pflaster im Vergleich zu vorher zu nah an den Baum heranreichen würde. „Wo soll der Baum noch seine Nährstoffe und sein Wasser aufnehmen?“, schimpfte der Mitarbeiter des Umweltamtes. Äste seien bei den Baggerarbeiten auch schon beschädigt worden, dies sei bei Bauarbeiten aber leider schon fast normal. Der Schutzbereich des Baumes reiche 1,5 Meter über den Kronenrand des Baumes hinaus, und das sei hier eben nicht berücksichtigt worden. „In diesem Bereich darf ohne Genehmigung nichts passieren“, betonte Thorwesten. Wenn man in den Bereich der Krone eingreife, seien davon auch die Wurzeln betroffen, umgekehrt sei es das Gleiche. Daher seien die Pflasterarbeiten geeignet, den Baum und damit auch die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.

Verwunderung bei der Gemeinde

„Unsere Kontrollen führen wir auch im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht durch“, erklärte Thorwesten. Es müsse sichergestellt sein, dass von den Bäumen keine Gefahr für die Bürger oder die öffentliche Sicherheit ausgehe. Dementsprechend sei absolute Sorgfalt geboten. „Ich würde mir wünschen, dass mit uns vorher gesprochen wird und eine bessere Lösung gefunden wird“, sagte Thorwesten, der die Gemeinde Simmerath nun in der Pflicht sieht.

Der Leiter des Bauamtes der Gemeinde Simmerath machte sich vor Ort ein Bild von der Situation.

„Ich bin sehr verwundert über das Verhalten des Mitarbeiters der Städteregion“ erklärte der Beigeordnete Bennet Gielen der Gemeinde Simmerath auf Anfrage. Die Grenzen des neuen Pflasters seien identisch mit denen des alten Pflasters. „Da gibt es keine Veränderung“, sagte Gielen. Hinzu komme, dass das alte Pflaster auf Beton verlegt gewesen sei und die Fugen nicht durchlässig gewesen seien. Das neue Pflaster werde nun auf einer wasserdurchlässigen Frostschutzschicht mit offenen Fugen verlegt. Damit sei eine bessere Versorgung des Baumes verbunden. „In einem sachlichen Gespräch hätte man den Sachverhalt schnell klären können“, sagte Gielen. Die Gemeinde Simmerath werde von der Städteregion Aachen nun eine schriftliche Stellungnahme erbitten, „damit die Arbeiten so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden können“. Die Städteregion Aachen kündigte auf Anfrage an, die Angelegenheit im Rahmen des „guten Verhältnisses“ zwischen den beiden Behörden schnell lösen zu wollen.

Quelle: Eifeler Zeitung

 
Ein Platz für den Arzt Dr. Fritz  

Der „kleine Rathausplatz“ in Simmerath soll umbenannt werden



Der sogenannte „kleine Rathausplatz“ in Simmerath soll in „Dr. Fritz-Platz“ umbenannt werden. So wünscht es sich jedenfalls der Kameradschaftliche Verein 1901 Simmerath. Dessen Arbeitskreis „Alt Simmerath“ hatte im Sommer einen entsprechenden Antrag bei der Gemeindeverwaltung eingereicht, der in der Ratssitzung am Dienstagabend beraten wurde. Als „kleiner Rathausplatz“ wird die rund 870 Quadratmeter große Teilfläche gegenüber dem Krankenhaus an der Kammerbruchstraße/Ecke Robert-Koch-Straße bezeichnet.

Im Zuge der laufenden Neugestaltung des gesamten Rathausplatzes ist diese Fläche im Rahmen des ersten Bauabschnittes bereits weitgehend fertiggestellt worden. Drei Eigentümer und zwei Gewerbetreibende wären von der Namensänderung betroffen. Die damit verbundenen Mehrkosten (wie Fahrzeugummeldungen, Beschriftungen, Werbung, Visitenkarten etc.) sollen seitens der Gemeinde einvernehmlich und angemessen mit den Betroffenen geregelt werden.

Der Kameradschaftliche Verein bezeichnet Dr. med. Alfons Fritz als „Wohltäter von Simmerath“, dem für sein verdienstvolles Wirken bereits die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Simmerath verliehen worden ist. Dr. Fritz war ab 1926 praktischer Arzt in Simmerath und Umgebung und leitete bis 1950 die Chirurgie im Krankenhaus.

Nach den drei weiteren Simmerather Ehrenbürgern (Franz Beccker/Einruhr, Josef Jansen/Simmerath und Otto Junker/Lammersdorf) sind bereits Straßen und Plätze im Gemeindegebiet benannt worden. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung

CDU-Kreisparteitag am 20. Okt. 2017

Mit viel Ehrgeiz auf den Spuren von Axel Wirtz

CDU-Kreisverbandsvorsitzender tritt nach 18 Jahren nicht mehr an.
Hendrik Schmitz und Jochen Emonds wollen kandidieren. Wahl am 20. Oktober.

Von Michael Grobusch

Man kann sicherlich nicht behaupten, dass die CDU in der Städteregion gerade gute Zeiten erlebt. Der Stachel, den die Wähler am 14. Mai bei der Landtagswahl gesetzt haben, sitzt immer noch tief: Mit Ulla Thönnissen, Hendrik Schmitz und Axel Wirtz verloren drei von vier Abgeordneten ihr Mandat an die SPD-Konkurrenten. Nur Armin Laschet schaffte es mit viel Mühe und geringem Vorsprung, Daniela Jansen hinter sich zu lassen. Die Bundestagswahl am vergangenen Sonntag war auch nicht als Stimmungsaufheller geeignet. Dem Wiedereinzug von Rudolf Henke in Aachen steht das Ausscheiden von Helmut Brandt im Altkreis gegenüber, der sich der ziemlich unbekannten Claudia Moll (SPD) knapp geschlagen geben musste.
 
Quelle: Eifeler Zeitung

Glasfaser


Entscheidung gefallen: Glasfaser für Roetgen und Simmerath
Von: Andreas Gabbert

Monatelang hat die Deutsche Glasfaser in den Gemeinden Roetgen und Simmerath intensiv für ihr Projekt geworben: Jetzt hat das Unternehmen bekannt gegeben, in welchen Orten der Ausbau erfolgen wird.



Im Roetgener Rathaus stießen die Vertreter des Unternehmens und der beiden Gemeinden mit einem Glas Sekt an. Foto: A. Gabbert

Die Deutsche Glasfaser GmbH wird in den Gemeinden Roetgen und Simmerath Glasfaserleitungen bis in die Häuser („Fiber to the home“) verlegen. Das wurde am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Roetgener Rathaus der Öffentlichkeit mitgeteilt. Mit dem neuen Glasfasernetz sollen in den kommenden Jahren zunächst Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit/s sowohl im Download als auch im Upload möglich sein.

Das Unternehmen hatte angekündigt, ohne zusätzliche Fördergelder ein eigenes, von der Telekom unabhängiges Glasfasernetz aufzubauen, wenn mindestens 40 Prozent der Haushalte einen Vertrag abschließen würden. Ende März wurde das Vorhaben in den politischen Gremien der beiden Kommunen vorgestellt, wo es wohlwollend aufgenommen wurde. Im April schlossen die Gemeinden dann einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser ab.

Investition von 16 Millionen Euro

Auf zahlreichen Informationsveranstaltungen versuchte das Unternehmen, die Bürger in den einzelnen Orten zu überzeugen. Auch zahlreiche Privatpersonen stellten sich in den Dienst des Unternehmens und warben für den Ausbau. Bis zum Stichtag am 3. Juli wurde aber in keinem der Gebiete die Vertragsquote erreicht.

Daraufhin wurde die Frist noch bis zum 4. September verlängert. Anschließend dauerte es noch einige Zeit, bis alle Verträge erfasst waren.

Die Gemeinde Roetgen werde inklusive Rott und Mulartshütte bis auf einzelne weit außen liegende Gebäude komplett erschlossen, sagte Marco Westenberg, Regionalleiter Niederrhein bei der Deutschen Glasfaser. Bei den Einzelfällen sei man aber auch gesprächsbereit.

In Simmerath, Witzerath und Kesternich habe man bislang zwar nicht die erforderliche 40-Prozent-Quote erreicht, man gehe aber davon aus, dass noch genügend Verträge abgeschlossen würden. „Da müssen wir ohnehin durch“, sagte Westenberg und erklärte, dass man diese Orte mit in die Netzplanung aufnehmen werde.

Insgesamt würde die Deutsche Glasfaser dann rund 10.000 Anschlüsse in den beiden Kommunen verlegen (ohne diese Orte rund 7200).

Erschlossen werden die Orte Lammersdorf, Paustenbach, Strauch, Rollesbroich, Eicherscheid, Hammer, Steckenborn und Huppenbroich.

Vorläufig nicht in die Planung aufgenommen werden die Orte Einruhr, Dedenborn, Rurberg, Erkensruhr und Woffelsbach. „Wenn bis zum 15. November noch eine Welle an Verträgen kommt, werden wir uns vielleicht noch anders entscheiden“, sagte Westenberg. Dies sei der Stichtag für die Netzplanung.

Ein weiterer Stichtag sei der 30. November. Bis dahin könnten noch Verträge zu vergünstigten Konditionen abgeschlossen werden. Wer danach noch einen Vertrag abschließen wolle, müsse mit deutlich höheren Anschlussgebühren rechnen, außerdem würden die bis dahin angemeldeten Haushalte zuerst an das Netz angeschlossen.

Weil in der Eifel viele kleine Orte beim Glasfaserausbau miteinander verknüpft werden müssen, werde man mehr als 12 000 Kilometer Glasfaserleitung verlegen, sagte Westenberg. Rund 16 Millionen Euro werde das Unternehmen investieren und in der Eifel „eine für Deutschland besondere Situation“ schaffen. Erfahrungen aus den Niederlanden würden zeigen, dass die Zahl der IT-Unternehmen in solchen Bereichen stark ansteige.

Über den Bauablauf sagte Westenberg, dass im November und Dezember mit dem Bau von zwei größeren Verteilstationen in Roetgen und Simmerath sowie acht kleineren für die Anschlüsse in den Orten begonnen werde. Die Verbindungen zwischen den Orten würden dann zwischen Dezember und März geschaffen. Es sei damit zu rechnen, dass im Januar bereits die ersten Haushalte in Roetgen und Lammersdorf angeschlossen werden könnten. Die ersten Anschlüsse seien dann voraussichtlich ab Februar oder März nutzbar. „Wir sind auch daran interessiert, dass es schnell geht. Nach dem Sommer sollte dann jeder seinen Anschluss haben“, sagte Westenberg.

Roetgens Bürgermeister, Jorma Klauss, freute sich über die Nachricht und sagte: „Es geht darum, dass wir ein zukunftsfähiges Netz in die Gemeinden bekommen, das uns auch von anderen Kommunen unterscheidet. Das zeigt, dass wir im Süden der Städteregion und in der Eifel einen großen Schritt nach vorne gehen.“ Er bat um Verständnis, dass es in der Bauphase zu Beeinträchtigungen kommen könnte.

Der Beigeordnete der Gemeinde Simmerath, Bennet Gielen, hofft, „dass Simmerath, Kesternich und Witzerath jetzt geweckt sind“. Es sei schade für die Rurseeorte, dass der Bedarf dort nicht so groß sei. Dies hänge wohl auch mit den vielen Ferienwohnungen zusammen. Wichtig sei aber, dass der Ausbau in der Gemeinde überhaupt erfolge.

 
Quelle: Eifeler Zeitung

Bald weniger Qualm im Wohngebiet
Von: P. St.

20. Oktober 2017



Heckenschnitt und Schlagabraum dürfen in der Gemeinde Simmerath weiter verbrannt werden, aber die neu gefasste Allgemeinverfügung sieht erhebliche Einschränkungen in bebauten Bereichen vor. Foto: jan-jansen fotolia

Das Feuermachen ist dem Eifeler ein elementares Bedürfnis. Aber Feuersbrunst und Rauchschwaden zu allen Tagen und Zeiten des Jahren gehören ab 1. Januar 2018 der Vergangenheit an – zumindest in der Gemeinde Simmerath.

Der Umweltausschuss der Gemeinde Simmerath beschloss jetzt bei einer Gegenstimme der SPD den Erlass einer neuen Allgemeinverfügung zum Verbrennen von Heckenschnitt und Schlagabraum. Diese Verfügung stellte ohnehin bereits eine Ausnahmeregelung für die Südkreiskommunen in der Städteregion dar und konnte stets damit begründet werden, dass in der Nordeifel enorme Mengen an Heckenschnitt anfallen, für deren Entsorgung das Verbrennen eine vertretbare Lösung darstelle.

Beschwerden häuften sich

Zuletzt aber häuften sich beim Ordnungsamt der Gemeinde Simmerath auch die Beschwerden aus den Reihen der hiesigen Bevölkerung über anhaltende Rauchbelästigung. Daher hatte die Verwaltung im Frühjahr eine Änderung der Allgemeinverfügung angekündigt. Vor der jetzt erfolgten Beschlussfassung hatten die Ortspolitiker noch einmal versucht, die Stimmungslage in der Bevölkerung zu erfassen.

Unter dem Strich schränkt die neue Verfügung das Verbrennen von Heckenschnitt künftig stark ein; insbesondere bebaute Bereiche sind davon betroffen. Wenn die Feuerstelle weniger als 100 Meter vom nächsten Wohngebäude entfernt liegt, darf künftig nur noch in den Wintermonaten Dezember bis März verbrannt werden. Mehr noch: In diesen vier Monaten darf nur an den Tagen Donnerstag, Freitag und Samstag ein Feuer entzündet werden.

Ist eine Feuerstelle mehr als 100 Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt, gilt unverändert die alte Regelung, dass Heckenschnitt ganzjährig von montags bis freitags verbrannt werden darf. In beiden Fällen darf zwischen 9 und 19 Uhr verbrannt werden, Samstags nur bis 14 Uhr. Für die Verbrennung von Schlagabraum gilt eine Mindestentfernung von 200 Metern.

Ferner muss das Ordnungsamt der Gemeinde Simmerath über Verbrennungsvorgänge vorab informiert werden, ebenso auch die Feuerwehr-Leitstelle der Städteregion, damit unnötige Feuerwehreinsätze vermieden werden.

Eine Einschränkung gegenüber der bisherigen Praxis sei zwingend erforderlich gewesen, meinte Wolfgang Franzen (SPD), „aber schwarze Schafe wird es immer geben“. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns erläuterte, dass es die Intention der neuen Allgemeinverfügung sei, einen „Mittelweg“ zu finden. Auch das bisher legale Verbrennen von Heckenschnitt habe immer wieder zu Problemen geführt, besonders während der Sommermonate in dicht bebauten Bereichen.

Beispielhaft zitierte die Verwaltung aus dem Beschwerdeschreiben eines Anwohners, der darauf hinwies, dass in vielen Fällen das erlaubte Verbrennen von Heckenschnitt und Schlagabraum vielfach als Vorwand für das regelmäßige Verbrennen von Gartenabfällen genutzt werde. Auch vermisse der Anwohner die notwendige Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft hinsichtlich der Rauchbelästigung.

Ferner wies der Bürger darauf hin, dass es in der Gemeinde Simmerath durchaus zumutbare Entsorgungsmöglichkeiten gebe. In anderem Kommunen, zum Beispiel in der Gemeinde Hürtgenwald, sei das Verbrennen innerhalb der Bebauung überhaupt nicht gestattet.

Quelle: Eifeler Zeitung

Besuch NATO AIR BASE Geilenkirchen
Flyer aufrufen

Sportplätze besichtigt

Gut drei Stunden lang war am Donnerstag, 12. Oktober, die Sportplatzbesichtigungs-
kommission der Gemeinde Simmerath unterwegs.

„Die Sportplätze in der Gemeinde Simmerath sind auch in diesem Jahr wieder sehr gepflegt und in einem tadellosen Zustand“, freute sich der Vorsitzende der Sportplatzbesichtigungs-kommission, Günter Scheidt. „Ein großes Dankeschön für ihren ehrenamtlichen Einsatz gebührt den Vereinen vor Ort.“ Einmal im Jahr besichtigt die Kommission, die aus sachkundigen Bürgern und Ratsvertretern besteht, die Sportplätze im Gemeindegebiet, um den Zustand der Anlagen zu begutachten. Die Pflege wurde vor vielen Jahren den ortsansässigen Sportvereinen übertragen, die seitdem das Grün hegen und pflegen. Schließlich sollen nicht nur die Spieler, sondern auch der Rasen in Topform sein.

Sekundarschule

„Seinem Kind zweimal am Tag den Weg zwischen Lammersdorf und Schleiden zuzumuten – das geht mir nicht in den Kopf.“

Uli Kühn, CDU-Mitglied im Bildungsausschuss Monschau


KGS-Simmerath
Kalltalschule Lammersdorf
Sekundarschule
Foerderschule
Jugendcafé Simmerath
 
 

Sabine Verheyen MdeP
Helmut Etschenberg

 

 

Angela Merkel
CDU Deutschland
CDU NRW
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Letzte Änderung am 22-Okt-2017

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