Betroffenheit nach plötzlichem Tod von Hans-Josef Hilsenbeck
11. Dezember 2017


Hans-Josef Hilsenbeck ist am 10. Dezember 2017 plötzlich und unerwartet im Alter von 76 Jahren zu Hause verstorben.

Mit Hans-Josef Hilsenbeck verliert die Gemeinde Simmerath einen ihrer bedeutendsten Politiker, der nahezu 40 Jahre die Interessen der Menschen aus Dedenborn/Hammer, der gesamten Gemeinde Simmerath und als stellvertretender Städteregionsrat die Bevölkerung der Region auf vielfältige Weise hoch kompetent und sehr bürgernah vertreten hat.

Für die CDU war Hans-Josef Hilsenbeck bis zuletzt ein treuer Begleiter und Ratgeber. Es war für ihn eine Selbstverständlichkeit, an jeder Versammlung teilzunehmen. Herz und Sachverstand bestimmten jede Diskussion mit ihm. Wir verlieren mit ihm ein hoch geschätztes Parteimitglied, das wir in dankbarer und ehrenvoller Erinnerung behalten.

Die CDU Simmerath ist mit ihren Gedanken bei den Angehörigen
und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Eifeler Zeitung vom 12. Dez. 2017

Kommunalpolitiker mit Charakterstärke

Trauer und Betroffenheit in Simmerath und der Städteregion nach dem plötzlichen Tod von Hans-Josef Hilsenbeck

Von: Peter Stollenwerk
11. Dezember 2017, 16:51 Uhr

Noch am Sonntagmittag hatte Hans-Josef Hilsenbeck in seiner Funktion als 1. stellvertretender Städteregionsrat einen repräsentativen Termin wahrgenommen und in Herzogenrath am traditionellen „Tag der offenen Tür“ der Roda-Schule teilgenommen; am Abend ereilte ihn dann in seinem Wohnhaus in Simmerath-Dedenborn der Tod. Kurz zuvor hatte er über Unwohlsein geklagt.

Der plötzliche Tod des weithin beliebten und geachteten Kommunalpolitikers hat viele Wegbegleiter und Bürger mit großer Trauer und Betroffenheit erfüllt. Der 76-Jährige stand mitten im aktiven Leben, und fühlte sich auch im fortgeschrittenen Alter der Region und den Menschen als politischer Mitgestalter noch im hohem Maße verpflichtet. Hilsenbeck prägte über fast vier Jahrzehnte die Kommunalpolitik in Simmerath und darüber hinaus.

Hans-Josef Hilsenbeck stammt aus Trier und zog vor gut 50 Jahren in die Nordeifel. In seiner geliebten Wahlheimat im idyllischen Dedenborn im Rurtal war er schon bald geachtet und ein gefragte Ratgeber auf vielen Ebenen.

Hans-Josef Hilsenbeck zog es nur selten ins Licht der Öffentlichkeit. Ob als langjähriger Ratsvertreter und Ortsvorsteher in der Gemeinde Simmerath oder später in der Städteregion Aachen: Hilsenbecks Stärken waren nicht große Reden und Selbstdarstellung. Vielmehr beherrschte er die Kunst des Verhandelns und auch des Taktierens.

Er war ein Diplomat, aber nicht um jeden Preis. Findig, gewandt, klug und wohldurchdacht und auch mitunter emotional, aber stets auf der Grundlage eines soliden Sachwissens und mit einem guten Netzwerk ausgestattet, legte er die Messlatte in der politischen Auseinandersetzung gerne etwas höher.

Seine Diskussionsführung war stets geprägt von Respekt und Weitblick. Hans-Josef Hilsenbeck wurde bei seiner politischen Arbeit von der Zielsetzung gelenkt, dass am Ende das beste Ergebnis für die Menschen und die Region stehen muss. Wenn andere reflexartig Porzellan zerschlugen, galt es für Hilsenbeck zunächst einmal abzuwägen und einen Plan aufzustellen. Die wirklich wichtigen Gespräche und Verhandlungen führte er abseits der öffentlichen, politischen Bühne.

Er ließ sich nicht verbiegen, aber mit guten Argumenten konnte man ihn durchaus überzeugen. Diese Charakterstärke war es, mit der er bei den Menschen großes Vertrauen und eine hohe Verlässlichkeit erreichte. Die stets überragenden Ergebnisse bei den Kommunalwahlen unterstreichen seine hohe Integrität.

Auf die Menschen zugegangen

„Ich möchte auf die Menschen zugehen, ihre Anregungen und Kritik aufnehmen und nach Lösungen suchen“, sagte er einmal im Gespräch mit dieser Zeitung. Hans-Josef Hilsenbeck, CDU-Politiker aus Überzeugung, genoss nicht nur in der eigenen Partei Anerkennung und Vertrauen, auch seine politischen Gegenspieler begegneten ihm mit Respekt.

Tief betroffen zeigte sich am Montag auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg: „Mit Hans-Josef Hilsenbeck verliere ich persönlich einen verlässlichen Freund und wertvollen Weggefährten, die Städteregion Aachen einen herausragenden Botschafter und die Eifel einen respektierten Fürsprecher“, sagte Etschenberg, der auch in seiner langjährigen Zeit als Monschauer Stadtdirektor das politische Wirken von Hans-Josef Hilsenbeck schätzen lernte.

„Simmerath hat Hans-Josef Hilsenbeck sehr viel zu verdanken. Sein Tod hat mich sehr betroffen gemacht“, sagte am Montag Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, der hinzufügt, „dass Hans-Josef Hilsenbeck für mich immer ein hochkompetenter Ratgeber war“. Als Vollblut-Politiker habe er stets die Interessen seines Heimatortes, der Gemeinde Simmerath und der Region bürgernah und erfolgreich vertreten.

Mit seinem Tod verliere Simmerath einen seiner bedeutendsten Politiker. „Die Lücke, die er hinterlässt, wird kaum zu schließen sein“, ergänzt Hermanns, der Hilsenbeck als einen Politiker bezeichnet, der „nie die Konfrontation gesucht hat sondern mit seiner wohlüberlegten Art versuchte, auch schwierige Situation zu meistern. Er war kein Polemiker sondern immer vorausdenkend“.

Hans-Josef Hilsenbeck wurde am 21. November 1941 in Trier geboren und zog Mitte der 1960er Jahre nach Dedenborn. Beruflich tätig war als Oberstudienrat am Berufskolleg in Kall tätig. 1964 wurde er Mitglied der CDU. Von 1979 bis 2014 (also sieben volle Wahlperioden) war er ohne Unterbrechung Ratsmitglied in Simmerath und von 1979 bis 1999 Ortsvorsteher von Dedenborn. Ab Ende 1998 bekleidete er zudem noch das Amt des 1. Stellvertretender Bürgermeisters der Gemeinde Simmerath bis zum Jahr 2009. Zwischen 2009 und 2014 war er noch einmal für eine Wahlperiode Ortsvorsteher von Dedenborn.

In zahlreichen Gremien

Im Jahr 2011 wurde Hilsenbeck mit der Ehrennadel der Gemeinde Simmerath in Gold ausgezeichnet, und 2014 wurde ihm die Ehrenbezeichnung „Ehrenratsherr“ verliehen. Dem Kreistag bzw. dem späteren Städteregionstag gehörte Hans-Josef Hilsenbeck seit 1984 an. Seit 1974 bereits war er Mitglied der Landschaftsversammlung.

Ab 1984 war Hilsenbeck auf Kreisebene Vorsitzender des Tourismus- und Kulturausschusses wie auch viele Jahre im Jugendhilfeausschuss engagiert. Auch dem Schullandheimverein Paustenbach zeigte sich Hans-Josef Hilsenbeck jahrzehntelang als Vorsitzender verbunden. Kreis und Städteregion Aachen vertrat er über Jahre hinweg in weiteren Beiräten, Aufsichtsräten und Gesellschafterversammlungen.

Seit 2009 bekleidete er das Amt des 1. stellvertretenden Städteregionsrates. In dieser Funktion vertrat er die Städteregion bei einer Vielzahl von Gelegenheiten, wobei er stets versuchte, den Menschen nah zu sein – unbürokratisch, offen und ehrlich. 

 

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Mit unseren 11 engagierten Ortsverbänden leisten wir entscheidende Beiträge zur politischen, gesellschaftlichen und sozialen Gestaltung unserer schönen Heimatgemeinde.

Mit unserem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns setzen sich derzeit 17 CDU-Gemeindeverordnete tatkräftig für die Belange der Simmeratherinnen und Simmerather ein.

Fordern Sie uns, schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren politischen und geselligen Veranstaltungen. Unterstützen Sie uns aktiv dabei zum Wohle Simmeraths beizutragen und werden Mitglied unserer starken und kommunikativen Gemeinschaft.

Ihr Bernd Goffart
 
 
   

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Erhebliche Investitionen in die Infrastruktur

Die Neuplanung für zwei Kindergartengruppen in Kesternich ist Sache der Städteregion, aber auch die Gemeinde Simmerath plant im kommenden Jahr erhebliche Investitionen in die Infrastruktur. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns trug bei der Haushaltseinbringung 2018 durch die Verwaltung einen eindrucksvollen Maßnahmenkatalog vor.
Rollesbroich: 2018 wird mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses Rollesbroich begonnen. Dafür stehen 250 000 Euro bereit und in 2019 weitere 220 000 Euro. Die bereits begonnene Erschließung des Baugebietes In der Schlad mit einem Kostenanteil von 508 000 Euro seitens der Gemeinde wird 2018 fortgesetzt. Hier stehen rund 40 Baugrundstücke zur Verfügung. 15 davon befinden sich im Besitz der Gemeinde. Neun dieser Parzellen sind bereits verkauft, für weitere vier gibt es Kaufoptionen. Kesternich: Für das neue Sport- und Kulturzentrum Kesternich, mit dessen Bau kürzlich begonnen wurde, stehen 520 000 Euro bereit. 13 000 Euro wurden bereits in diesem Jahr abgerufen. Simmerath: Die Neugestaltung des Rathausplatzes wird im Jahr 2018 abgeschlossen. Die Gesamtkosten von einer Millionen Euro (bei 380 000 Euro Zuwendung) wurden weitgehend bereits in diesem Jahr veranschlagt. Lammersdorf: An der Ecke Kirchstraße/Im Pohl wird auf der Grundlage einer Vereinbarung mit dem Landesbetrieb Straßenbau ein Kreisverkehrsplatz gebaut. Der Eigenanteil der Gemeinde Simmerath beträgt 108 000 Euro. Im Jahr 2018 beginnt die Erschließung des Neubaugebietes Im Pohl über eine Grundstücksentwicklungs-gesellschaft; ab 2019 kann die Bautätigkeit starten. Die Kanalsanierung wird fortgeführt. Für die Fertigstellung des öffentlichen Netzes stehen im Jahr 2018 rund 600 000 Euro im Haushalt bereit.
Gemeinde Simmerath: Für das Straßen- und Wegeinstandsetzungprogramm stehen im kommenden Jahr 230 000 Euro bereit. An neuen weiteren Maßnahmen für das Jahr 2018 sind Investitionen aus dem Landesförderprogramm „Gute Schule 2020“ vorgesehen. 300 000 Euro sind für Umbaumaßnahmen in der Sekundarschule Simmerath vorgesehen, 53 000 Euro für den Ausbau des Dachgeschosses zu einem OGS-Raum in der Grundschule Lammersdorf, 44 000 Euro für die Anschaffung von Mobiliar und Laptops für die Grundschulen und schließlich 30 000 Euro für Renovierungsarbeiten an Grundschulen.
Für Anschaffungen für die Feuerwehren und den Bauhof sind knapp 400 000 Euro vorgesehen.
Der Bau eines Bodenfilterbeckens am Fischbach in Simmerath (Gesamtkosten 2,2 Millionen Euro bei 50 Prozent Förderung) wird in Angriff genommen. Im Jahr 2018 werden 900 000 Euro in die dem Trinkwasserschutz dienende Maßnahme investiert.
Quelle: Eifeler Zeitung

Neuer Kindergarten in der alten Schule Kesternich ?

Viele Neubürger haben in den zurückliegenden Jahren die Wohnqualität des Ortes Kesternich entdeckt. Nach einer Phase des Stillstandes hat die Bautätigkeit vor allem im Bereich des Neubaugebietes „Im Dreieck“ zuletzt wieder angezogen, was sich auch konkret in steigenden Geburtenzahlen niederschlägt. Dieser Zuwachs wiederum hat auch in sehr absehbarer Zeit einen wachsenden Bedarf an Kindergartenplätzen zur Folge.

Auf diese Situation will nun die Gemeinde Simmerath kurzfristig reagieren und ein zusätzliches Kita-Angebot zum bereits vorhandenen eingruppigen Kindergarten der Städteregion in Kesternich schaffen. Beim Ausblick auf das kommende Jahr im Zuge der Haushaltsvorstellung (s. a. weiteren Bericht im Innenteil) durch die Verwaltung kündigte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in der Sitzung des Gemeinderates an, dass man in Kooperation mit dem Jugendamt der Städteregion Aachen eine Lösung anstrebe, die vorsehe, zwei weitere Kindergartengruppen im ehemaligen leerstehenden Schulgebäude (seit diesem Schuljahr ist der Grundschulstandort Kesternich aufgelöst und mit dem Standort Steckenborn zusammengeführt worden) einzurichten.

Quelle: Eifeler Zeitung
 

Keine Steuererhöhung bis 2021

14.12.2017

Haushaltsplan der Gemeinde Simmerath nähert sich dem Ausgleich. Defizit beträgt im Jahr 2018 rund 1,8 Millionen Euro. Kämmerer sieht weiter Reformbedarf bei der Gemeindefinanzierung.

Als „ein klares Signal an die Bürger“ möchte der Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns seine Aussage verstanden wissen, dass bis zum Jahr 2021 in der Gemeinde Simmerath keine Erhöhung der Realsteuern (Grundsteuer, Gewerbesteuer) vorgesehen ist. Diese Versicherung einer verlässlichen Steuerpolitik stellte Hermanns in den Mittelpunkt der Einbringung des Haushaltes 2018 in der letzten Ratssitzung des Jahres 2017.

Im Vergleich zu anderen Kommunen in der Region stehe Simmerath mit seinen Steuersätzen damit vergleichsweise günstig da. Was die langfristige finanzielle Situation betrifft, sah der Bürgermeister Simmerath „auf einem guten Weg“. Für das Jahr 2021 strebt die Kommune den Haushaltsausgleich an. Das aktuelle Defizit für 2018 liegt bei noch rund 1,8 Millionen Euro. Aber auch bei Erreichen des Haushaltsausgleiches wird der Schuldenberg noch bei über 30 Millionen Euro liegen. Immerhin aber kann die Gesamtverschuldung innerhalb von sieben Jahren (2015 bis 2021) um mehr als 11 Millionen Euro verringert werden. Nur noch 41 Kommunen in NRW (von 359 insgesamt) verfügen über einen strukturell ausgeglichenen Haushalt.

Höhere Personalkosten

Ein positiver Faktor für die Gemeinde Simmerath ist im kommenden Jahr auch die allgemeine Städteregionsumlage, die um 335 000 Euro sinkt. Im Jugendbereich steigt die Umlage zwar leicht, aber insgesamt sinkt sie um 262 000 Euro.

Höher fallen dagegen in 2018 die Personalkosten in der Gemeinde Simmerath aus, da im Bauhof, aber auch in der Verwaltung (vor allem für die Fertigstellung eines Gebäudemanagements) neues Personal eingestellt wurde. Die Aufwendungen steigen um rund 280 000 Euro.

Eine detaillierte Bewertung des Etats 2018 nahm Gemeindekämmerer Bruno Laschet vor: „Der Haushalt setzt den bereits in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg der kontinuierlichen Konsolidierung fort.“ Daher sei auch der prognostizierte Haushaltsausgleich ab dem Jahr 2020 durchaus realistisch.

Die derzeitige historisch einmalige Wachstumsphase im Lande werde sich dank der günstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auch im Jahr 2018 fortsetzen. Auch ein Ende des historisch niedrigen Zinsniveaus sei nicht in Sicht.

Laschet sieht aber auch „eine Reihe von Störfeuern“, die den Weg zum Haushaltsausgleich immer wieder erschweren würden. Vor allem sieht der Kämmerer Reformbedarf bei der Gemeindefinanzierung, was zu einer Schieflage des kommunalen Finanzausgleichs führen würde. Auch die nach wie vor steigenden Sozialausgaben der Kommunen trügen zu dieser Schieflage bei. Unter dem Strich bleibe trotz zusätzlicher Finanzhilfen die Situation der Kommunen besorgniserregend.

Dass es auf dem Weg zum Haushaltsausgleich im kommenden Jahr dennoch noch einmal eine kleine Steigerung des Fehlbetrages gibt, ist auf eine im vorigen Jahr erfolgte einmalige Sonderzahlung im Zusammenhang mit dem Windpark Lammersdorf zurückzuführen.

An Mehreinnahmen mangelt es aber auch 2018 der Gemeinde Simmerath nicht: Allein bei Steuern und Abgaben werden 1,2 Millionen Euro zusätzlich erwirtschaftet.

Abschließend hielt Bruno Laschet fest, dass die Gemeinde Simmerath zwar 2018 und 2019 noch mit Fehlbeträgen leben müsse, aber der prognostizierte Haushaltsausgleich könne dennoch 2020 erzielt werden.

Mehr Einwohner in der Gemeinde Simmerath bringen mehr Zuweisungen

Deutlich steigen von 2017 auf 2018 die Schlüsselzuweisungen an die Gemeinde Simmerath. Die finanzielle Zuwendung des Landes erhöht sich auf 376 000 Euro. Messbetrag für die Schlüsselzuweisungen sind die Einwohnerzahlen. Laut IT NRW verzeichnet die Gemeinde Simmerath steigende Einwohnerzahlen. Aktuellster Stichtag ist der 30. Juni 2016. Demnach stieg die Einwohnerzahl im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2015 in nur einem halben Jahr um 75 (von 15266 auf 15351).

Weiteres Wachstum sei für die Gemeinde Simmerath ein entscheidender Faktor sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bei der Vorstellung der Haushaltseckdaten für 2018. Der Bürgermeister verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Widersprüchlichkeit einer im Jahr 2010 vorgelegten demoskopischen Erhebung, die prognostizierte, dass die Einwohnerzahl in ländlichen Gebieten kontinuierlich sinken werde.

Die Steigerung spiegelt sich auch ein wenig in der Geburtenzahl wider: Im Jahr 2016 lag die Geburtenzahl im Gemeindegebiet bei 117. Für dieses Jahr wird ein leichter Zuwachs erwartet, da die Vorjahreszahl von 117 bereits zum 30. November erreicht war.

Quelle: Eifeler Zeitung

Quelle: Eifeler Zeitung

Gemeinsamer Antrag von CDU und Grünen
Fährt Netliner bald auch in der Gemeinde Simmerath?

Öffentlicher Nahverkehr: Das in Monschau bewährte Anrufliniensystem soll geprüft werden. Alle Orte werden angebunden.

Handlungsbedarf sehen CDU-Fraktion und Grüne beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Simmerath. Die Gemeindeverwaltung soll jetzt in Gesprächen mit dem Aachener Verkehrsverbund und der Aseag die Machbarkeit eines Anrufliniensystems und die damit verbundenen Kosten erörtern. So lautete der Inhalt eines gemeinsamen Antrages der beiden Fraktionen, der jetzt dem Strukturausschuss zur Beratung vorlag. Es solle geprüft werden, ob der ÖPNV auf ein System mit niederflurigen Bussen umgestellt werden könne, hieß es. Die Antragsteller stellen sich ein System vor, das ähnlich dem Netliner-System in der Nachbarkommune Monschau funktioniert. Insbesondere die Ortsbusse in der Gemeinde Simmerath außerhalb des Schülerverkehrs sollten auf ein Anrufliniensystem umgestellt werden. Mit einem solchen System könnten dann alle Orte an das Zentrum Simmerath angeschlossen werden und von hier aus Zugang zu den Schnellbussen nach Aachen finden. „Das ist einen Versuch wert“, unterstützte auch SPD-Sprecher Gregor Harzheim den Antrag. Allerdings dürfe durch ein neues System nicht der reguläre ÖPNV beeinträchtigt werden. Auch Reinhold Köller (UWG) sprach sich dafür aus, die verschiedenen Möglichkeiten eines Rufbussystems zu prüfen, wobei man auf jeden Fall auf die Erfahrungen mit dem Netliner in Monschau zurückgreifen sollte.

Der Netliner nahm Ende 2016 im Stadtgebiet Monschau seinen Betrieb auf. Hier wurde das neue System sehr gut angenommen, auch wenn es einige Startschwierigkeiten gab.

Mit Interesse schaut man in Simmerath auch auf die Auswirkungen des neuen AVV-Fahrplans, der ab Montag, 10. Dezember, gilt und Simmerath wie Monschau im 30-Minuten-Bustakt nach Aachen anbinden soll. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung

Gemeinsamer Antrag von CDU, Grünen und UWG
Marketing-Kampagne soll Simmeraths Vorzüge offensiver darstellen
Von: Peter Stollenwerk
1. Dezember 2017

Die Gemeinde Simmerath verbinden viele Menschen intuitiv mit dem Rursee, und manchmal wird die Kommune auch „bei Monschau“ verortet. Diese geografischen Einschätzungen sind zwar einerseits richtig, aber andererseits auch nicht ganz zufriedenstellend. Der noch nicht ausgereizte Bekanntheitsgrad der Wachstumsgemeinde Simmerath hat deshalb jetzt auch die Kommunalpolitiker aktiviert.

Das gilt zumindest für die Fraktionen von CDU, Grünen und UWG, die in einem gemeinsamen Antrag eine Marketingkampagne auf den Weg bringen wollen. Diese soll das Profil der Kommune als attraktiven Ansiedlungsort für Handel, Gewerbe und Wohnen schärfen.

Allgemeine Zustimmung

Bei der Beratung des Antrages in der Sitzung des Strukturausschusses der Gemeinde Simmerath fand das Vorhaben allgemeine Zustimmung. „Wir glauben, dass man in der Gemeinde Simmerath hervorragend leben und arbeiten kann“, erläuterte CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen die Motivation des Antrags. Diese Stärken aber sollte man noch offensiver herausstellen, was die Ansiedlung neuer Betriebe und weiterer Zuzüge betreffe.

Auch das Thema „grüne Energie“ könne man viel stärker als Standortvorteil herausstellen, ergänzte Grünen-Sprecher Klaus Stockschlaeder: „In der Gemeinde Simmerath wird man automatisch mit Ökostrom versorgt“, betonte er. Gerade die Gewerbegebiete müsse man intensiver positionieren, fügte Reinhold Köller für die UWG an.

Ziel müsse es dabei vor allem sein, dass sich neue Betriebe von außerhalb ansiedelten. „Eine gewisse Sympathie“ für diesen Antrag erkannte auch SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim. Das Ziel müsse sein, die Infrastruktur der Gemeinde zu stärken. Weil aber noch keine Aussage über die Höhe des finanziellen Ansatzes gemacht werde, wolle man sich zunächst der Zustimmung enthalten.

Zu einer Marketing- und Image-Kampagne gehörten unbedingt auch „flankierende Maßnahmen“, ergänzte Hermann-Josef Bongard (FDP). Im Gewerbegebiet Rollesbroich sehe er das Flächenangebot ausgereizt, und das neu ausgewiesene Gewerbegebiet Simmerath sei als Folge der Einschränkungen durch den Naturschutz „arg geschrumpft“.

Ferner müsse man gleichzeitig auf eine Anerkennung Simmeraths als Mittelzentrum drängen. „Das gehört auch zu einem solchen Paket“, sagte Bongard, der auch im Detail noch Handlungsbedarf sah. Wenn man die Autobahn verlasse, gebe in der Ortsbeschilderung keinen Hinweis auf Simmerath. Den ersten Hinweis finde man am Entenpfuhl bei Konzen.

„Mittlerer fünfstelliger Betrag“

Christoph Poschen ergänzte noch, dass für das Marketingkonzept ein „mittlerer fünfstelliger Betrag“ vorstellbar sei, und Klaus Stockschlaeder rechnete vor, dass im Gewerbegebiet Rollesbroich immerhin noch eine Flächenreserve von 9,4 Hektar vorhanden sei.

Bei Enthaltung der SPD wurde die Verwaltung beauftragt, Mittel in den Haushaltsplan einzustellen. Für die Erstellung einer Marketingstudie soll zudem Kontakt mit geeigneten Agenturen aufgenommen werden, die ihre Konzeption dann in der nächsten Sitzung des Strukturausschusses darlegen sollen.

Quelle: Eifeler Zeitung

Mobilität in Simmerath:
Jetzt kommt die Rückfahrerbank
Von: P. St.
29. November 2017

Vor einem guten halben Jahr wurden in der Gemeinde Simmerath zwei Mitfahrerbänke zu Testzwecken aufgestellt. 3000 Euro wurden dafür ausgegeben. Dieses zusätzliche Angebot für die Mobilitätsmöglichkeiten für die Bürger ist in seiner Bedeutung noch schwer einzuschätzen.

Dies wurde jetzt in der Sitzung des Simmerather Strukturausschusses deutlich. Hier legte die Verwaltung einen ersten Erfahrungsbericht vor; außerdem ging es um die Errichtung weiterer Mitfahrerbänke.

Die beiden Bänke wurden gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus Erkensruhr und in Rollesbroich an der Ecke Fuhrtstraße/Dürener Straße aufgestellt. Einruhrs Ortsvorsteher Christoph Poschen konnte noch keine „aussagekräftigen Erkenntnisse“ vorlegen. Es gebe aber Indizien dafür, dass das Angebot genutzt werde.

Rollesbroichs Ortsvorsteher Marc Topp berichtete von positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, aber mehrfach sei von Nutzern der Wunsch geäußert worden, dass zur Mitfahrerbank auch eigentlich eine Rückfahrerbank gehöre.

Diese Anregung stieß im Ausschuss auf offene Ohren, so dass nun als Gegenstücke in Simmerath auch zwei Rückfahrerbänke errichtet werden sollen.

Nicht beteiligen wird sich die Gemeinde nach dem Willen des Ausschusses an einem Projekt der Leader-Region Eifel, wonach Mitfahrerbänke flächendeckend in der NRW-Eifel aufgestellt werden sollen. Zehn Kommunen haben bislang Interesse signalisiert.

Die Leader-Förderung würde zwar 65 Prozent betragen, aber für Simmerath würde eine Projektbeteiligung bedeuten, dass die beiden vorhandenen Bänke gegen anders gestaltete Leader-Bänke ausgetauscht werden müssten.

So will man es zunächst bei einem weiteren Versuch auf eigene Kosten mit zwei Rückfahrerbänken in Simmerath versuchen.

Quelle: Eifeler Zeitung

Straßen-Reparaturen
87 Schadensfälle meldeten die Ortsvorsteher der Gemeinde Simmerath

Die Liste ist lang und bunt. Acht Seiten umfasst die Mängelliste der dringend notwendigen Reparaturen zur Verkehrssicherung und Substanzerhaltung von Straßen und Wirtschaftswegen, welche die Gemeindeverwaltung Simmeraths nun den Mitgliedern des Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschusses vorlegte.



Die Ortsvorsteher hatten hierzu in den Sommermonaten eine Bestandsaufnahme vorgenommen, wonach die Verwaltung dann eine Prioritätenliste der 87 gemeldeten Schadensstellen erstellte. Fast 220 000 Euro schlagen dafür im Endeffekt zu Buche, womit man unter dem Betrag liegt, der im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung (230 000) vorgesehen war.

Von allen Ausschussmitgliedern wurde die akribische Ausarbeitung der Verwaltung zu Beginn der Sitzung gelobt. Bei der dringend anstehenden Instandsetzung von fünf Gemeindestraßen, deren Kosten sich insgesamt auf 175 000 Euro belaufen, steht der dickste Brocken im Simmerather Birkenweg an (rund 87 000 Euro). Hier ist die Erneuerung der Deckschicht mit teilweisem Unterbau nötig.

In Huppenbroich sollen gleich zwei dringende Maßnahmen umgesetzt werden. Am Ortsausgang Richtung Mariagrube und der Zufahrtsstraße von der L 106 stehen Sanierungsarbeiten von fast 50 000 Euro an.

Deckschicht und Unterbau des Straßenbelages müssen auch in Rollesbroich (Am Bachhof) und in Rurberg am Rurseezentrum erneuert oder wiederhergestellt werden.

Diskussion um Wirtschaftsweg

Zu den geplanten Instandsetzungsarbeiten der beiden Wirtschaftswege (44 588 Euro) in Hammer (An der Streng) und dem Verbindungsweg zwischen Steckenborn und Woffelsbach meldete Wolfgang Franzen (SPD) dann Bedenken seiner Fraktion an. Man habe mit dem Wirtschaftsweg zwischen Steckenborn und Woffelsbach „ein Problem“, da dieser auch von Einheimischen Pkw-Fahrern als Abkürzung genutzt würde. Die SPD beantragte daher eine getrennte Abstimmung bezüglich der Wirtschaftswege, wozu sich dann sofort Woffelsbachs Ortsvorsteher Gerhard Schmitz (CDU) zu Wort meldete. Er monierte am Vorschlag der SPD, dass dieser nichts am schlechten Zustand des Weges ändere und verwies auf die Unfallgefahr für die Fahrradfahrer, die diese Strecke häufig nutzten. Dem schloss sich auch Reinhard Köller (UWG) an, der zur notwendigen Sanierung anmerkte: „Bezüglich der Radfahrer muss da etwas geschehen.“ Ausschuss-Vorsitzender Marc Topp schlug einen Appell an die Vernunft der Nutzer des Schleichweges vor, wozu der Beigeordnete Bennet Gielen beisteuerte, dass man nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt verstärkte Kontrollen ins Auge fassen würde. Am Ende konnte sich die SPD mit ihrem Antrag zur getrennten Abstimmung der Sanierung von Gemeindestraßen und Wirtschaftswegen nicht durchsetzen, da die Mehrheit eine dringende Notwendigkeit in der Sanierung des Schleichweges zwischen Steckenborn und Woffelsbach sah.

Anschaffungen für Bauhof

Einstimmig wurde im Ausschuss schließlich die Neuanschaffung von Fahrzeugen, Maschinen und Geräten für den Bauhof beschlossen. Dazu gehören für 2018 auch ein Transportfahrzeug (Sprinter), ein Kleintransporter und ein sechs Meter breiter Auslegemäher, der das 17 Jahre alte Bestandsgerät ersetzen wird.

Ferner wird es mehr Licht in Rollesbroich geben. Auf Antrag von Ortsvorsteher Marc Topp soll im Bereich des Kirchhofsweges am Parkplatz neben dem Friedhof eine Straßenlampe das dortige Dunkel aufhellen. Die Leuchte wird zur Energieeinsparung mit einer Zeitschaltuhr versehen sein.(ho)

Quelle: Eifeler Zeitung

Simmerath mit stabilen Gebühren ins neue Jahr
Eine gute Nachricht für die Bürger der Gemeinde

Kaum Veränderungen bei der Abfallgebühr, und sogar eine Senkung bei der Kanalgebühr. Friedhofskosten werden hingegen langfristig zum Problem .

Eine gute Nachricht für das Jahr 2018 gibt es für die Bürger der Gemeinde Simmerath bereits jetzt: Die wesentlichen Gebührensätze, wie die für Müll und Abwasser, verändern sich kaum. Die Abwassergebühr verringert sich sogar. Langfristig ein Problem aber werden die Kosten für die kommunalen Friedhöfe darstellen, da der Gemeinde wegen der anhaltend steigenden Anzahl von Urnenbeisetzungen die Kosten davonlaufen.

Beratung im Ausschuss

Der Simmerather Haupt- und Finanzausschuss beriet jetzt über die neuen Gebührensätze und empfahl diese dem Rat zur Beschlussfassung. CDU-Fraktionssprecher Christoph Poschen begrüßte das Verfahren, die erzielten Überschüsse in den einzelnen Gebührenhaushalten auf mehrere Folgejahre zu verteilen und damit den Bürger zu entlasten.

Nicht zum Tragen kam ein auch von der UWG unterstützter Antrag der SPD-Fraktion, wegen der allgemeinen Situation auf den Finanzmärkten die kalkulatorischen Zinsen um ein Prozent zu senken. Die Gebührenhaushalte, entgegnete Poschen, dürften nicht dazu dienen, den Haushalt zu sanieren.

Zinssatz von 5,8 Prozent

Aktuell hat die Gemeinde Simmerath einen Zinssatz von 5,8 Prozent angesetzt. Dieser Wert, ergänzte Klaus Stockschlaeder (Grüne) sei realitätsbezogen, da er dem langjährigen Mittel entspreche. Reinhold Köller (UWG) wunderte sich, dass für das Jahr 2018 das Abfallaufkommen um 150 Tonnen höher (von 2050 auf 2200 Tonnen) angesetzt worden sei. Die Verwaltung konnte auch keine stichhaltige Erklärung liefern, versprach aber bis zur Ratssitzung, weitere Informationen einzuholen. Möglicherweise könne diese Kalkulation mit den steigenden Einwohnerzahlen in der Gemeinde Simmerath zusammenhängen, hieß es. Gerhard Schmitz (CDU) ging davon aus, dass die vorgelegten Zahlen auf der Grundlage der Berechnung der Regioentsorgung realistisch kalkuliert worden seien.

Verwunderung

Ebenfalls Verwunderung gab es bei der SPD-Fraktion, allerdings beim Thema Straßenreinigungsgebühren. Norbert Brewer konnte sich keinen Reim darauf machen, dass bei der Sommerreinigung die Einsatzzeit der Bauhofmitarbeiter im vergangenen Jahr von 28 auf 235 Stunden gestiegen sein soll. Auch in diesem Punkt versprach die Verwaltung Aufklärung.

Die teils spürbaren Erhöhungen bei den Friedhofsgebühren für 2018 führte Christoph Poschen auf die veränderte Bestattungskultur zurück. Die Thematik der Friedhofskosten müsse in Zukunft einmal grundsätzlich betrachtet werden, da der starke Trend zur Urnenbeisetzung seit geraumer Zeit zu einer Unterdeckung des Gebührenhaushaltes führe. Wenn man Kostensenkungen ernst meine, sagte Christoph Poschen, „dann müssen wir demnächst über die Schließung von Leichenhallen und die Stilllegung von Friedhöfen in der Gemeinde Simmerath reden.“

Die Gebühren im einzelnen:

Die Gebühren in der Gemeinde Simmerath für 2018 stellen sich vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den Rat im einzelnen wie folgt dar:

Abfallgebühren: Die 60-Liter-Restmülltonne mit Reduzierung für Biotonne oder Eigenkompostierung kostet im kommenden Jahr bei 14-tägiger Abfuhr 126 Euro (gegenüber 126,36 Euro im laufenden Jahr. Geringfügige Anstiege gibt es bei den 120- und 240-Liter-Gefäßen.

Straßenreinigungsgebühren: Der Gebührensatz für die Sommerreinigung erhöht sich im Vergleich zu 2017 von 19 Cent auf jetzt 31 Cent je laufenden Meter. Das entspricht dem Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2016. Billiger wird dagegen die Winterreinigung. Hier sinkt der Gebührensatz von bisher 88 Cent auf 67 Cent je laufenden Meter. Das ist der niedrigste Satz seit 2010.

Friedhofsgebühren: Die Simmerather Friedhofsverwaltung geht im Jahr 2018 von 155 Beisetzungen aus, darunter dürften auf der Grundlage der Entwicklung der Vorjahre 105 Urnenbeisetzungen sein. Dieses führt zwangsläufig zu einer verringerten Nutzung der Leichenhallen. Im Jahr 2017 wurde diese an insgesamt nur noch 99 Tagen (bei 67 Nutzungen) in Anspruch genommen (2014: 135 Tage). Folgt man streng der kostendeckenden Kalkulation, müsste die Verwaltung pro Tag 286 Euro für die Nutzung einer Leichenhalle ansetzen. Dies will man dem Gebührenzahler nicht zumuten, sondern begnügt sich mit einer 40-prozentigen Kostendeckung. Demnach kostet die Leichenhallenbenutzung künftig 300 Euro für drei Tage (bisher 270 Euro). Die Bestattung in einem Reihengrab wird mit 695 Euro (bisher 680 Euro), berechnet. Urnenbestattung: 265 Euro (unverändert); Erwerb Reihengrab; 1100 Euro (1025 Euro); Erwerb Urnengrab: 710 Euro (654 Euro); Erwerb Wahlgrab; 1510 Euro (1370 Euro); Erwerb Doppelgrab: 3020 Euro (2740 Euro); Gebühr Gemeinschaftsgrab: 740 Euro (Erdbestattung), 230 Euro (Urnenbestattung/beides unverändert).

Abwassergebühren: 4,31 Euro je Kubikmeter Abwasser (Vorjahr 4,43 Euro) muss der Simmerather Gebührenzahler 2018 entrichten. Die Grundgebühr von 120 Euro im Jahr bleibt unverändert. Die Grundgebühr eingerechnet ergibt sich eine effektive Kubikmetergebühr von 5,35 Euro (5,47 Euro). Die Niederschlagsgebühr (bisher 64 Cent je Quadratmeter abflusswirksame Fläche) verringert sich auf 62 Cent. Gebühr für Entsorgung von geschlossenen Gruben: Leicht verringert wird der Kubikmeterpreis bei der Entsorgung von Hauskläranlagen. Dieser beträgt künftig 29,03 Euro (30,13 Euro). Es handelt sich um insgesamt 81 zu entleerende Anlagen.(P. St.)

Fremdenverkehrsabgabe:
185 000 Euro erzielt

Seit dem Jahre 2002 erhebt die Gemeinde Simmerath eine Fremdenverkehrsabgabe. In diesem Jahr konnten daraus 185 000 Euro an Einnahmen erzielt werden. Auch im kommenden Jahr soll der Beitragssatz von 16 Prozent beibehalten werden. Die Gemeinde, deren Eigenanteil 75 Prozent beträgt, rechnet 2018 mit rund 180 000 Euro Einnahmen.

Quelle: Eifeler Zeitung

Simmerath möchte städtischer werden

Wie soll der Zentralort in 20 Jahren aussehen? Stadtplaner stellt in einem Handbuch Vorschläge und Visionen zur Diskussion.

Von Peter Stollenwerk



Simmerath soll Stadt werden, zumindest aber städtischer: Diese Absicht wird unverkennbar deutlich in einem Gestaltungshandbuch unter dem Titel „Wohnen in Simmerath“, das das Stadtplanungsbüro HJP Aachen im Auftrag der Gemeindeverwaltung Simmerath entworfen hat. Schon mehrfach wurde in den Fachausschüssen über dieses Exposé diskutiert, das eine Grundlage für die künftige Entwicklung des Zentralortes Simmerath darstellen soll.
Quelle: Eifeler Zeitung



„Der Haushalt setzt den bereits in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg der kontinuierlichen Konsolidierung fort.“



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Letzte Änderung am 16-Dez-2017

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