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Hier laufen viele Fäden zusammen

Das Katastrophenschutzzentrum in Simmerath ist in der Corona-Krise für die Städteregion von zentraler Bedeutung

Von Andreas Gabbert



Das Katastrophenschutzzentrum in Simmerath nimmt in diesen Tagen eine zentrale Rolle ein. Dort laufen in der Corona-Krise viele Fäden zusammen. Während die Krisenstäbe der Stadt Aachen und der Städteregion die maßgeblichen Entscheidungen treffen, wird in Simmerath deren Umsetzung koordiniert, denn dort befindet sich die Einsatzleitung für den operativen Bereich.

20 Personen in Einsatzleitung

Im Katastrophenschutzzentrum arbeiten Vertreter der Feuerwehren aus Stadt und Städteregion Aachen, des THW, der Hilfsorganisationen, der „Ärztlichen Leitung Rettungsdienst“ ebenfalls aus Stadt und Städteregion sowie Verbindungspersonen zum Gesundheitsamt und zur Bundeswehr zusammen. Innerhalb der Einsatzleitung sind die Aufgaben auf Sachgebiete aufgeteilt. Die Zusammenarbeit mit dem administrativen Krisenstab erfolgt durch Verbindungspersonen und durch engmaschige Kontakte. Je Schicht arbeiten circa 20 Personen in der Einsatzleitung. Die Dienstzeiten sind von 7 bis 19 Uhr. Außerdem gibt es eine ständige Rufbereitschaft. Die Arbeit in Simmerath läuft seit dem 18. März.

Die Räumlichkeiten im Katastrophenschutzzentrum seien technisch (speziell IT) und materiell auf solche Situationen vorbereitet und könnten jederzeit in Betrieb genommen werden. So entfalle ein Vorlauf zur Herrichtung der Räumlichkeiten, erklärt der Pressesprecher der Städteregion, Detlef Funken. Als im März 2019 ein Tornado über die Gemeinde Roetgen fegte, wurden die Einsätze der Rettungsdienste ebenfalls im Katastrophenschutzzentrum koordiniert.

„Im Sinne der sich ständig weiter entwickelnden Situation rund um die Corona-Pandemie stehen die Beschaffung von Schutzausrüstung, Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherstellung der Durchhaltefähigkeit von Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten sowie Planung und Umsetzung von Beschlüssen aus den Krisenstäben im Fokus“, erläutert Funken. Zu den Aufgaben der operativen Einsatzleitung würden außerdem die Sicherstellung des Betriebes des kommunalen Abstrichzentrums sowie die Vorplanung eines zweiten gehören. Zu den besonderen Herausforderungen gehöre, „der Lage angemessene und erforderliche Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen und vorzuplanen“, sagt Funken.

Quelle: Eifeler Zeitung