VORSTAND 2019
 

Sie engagieren sich für die Gemeinde Simmerath – die Vorstandsmitglieder des CDU-Gemeindeverbands. In der Mitte der Vorsitzende, Bernd Goffart, rechts neben ihm Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Zweiter von links Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, neben ihm der Kreisvorsitzende Hendrik Schmitz. Foto: Anneliese Lauscher
CDU-Gemeindeverband Simmerath :
Vorsitzender freut sich sehr über Wiederwahl

Beim CDU-Gemeindeverband Simmerath wurde Bernd Goffart im Amt bestätigt. Ausblick auf Europa- und Kommunalwahl.

Von Anneliese Lauscher

Seit 2003 ist Bernd Goffart aus Kesternich Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Simmerath. Er wurde auf der Mitgliederversammlung am Mittwoch in der Eicherscheider Tenne einstimmig wiedergewählt und freute sich „extrem“. „Die Geschlossenheit und große Harmonie, in der die elf Ortsverbände zusammenarbeiten, zeichnet uns aus“, sagte er.

Er begrüßte zur gut besuchten Versammlung über 50 CDU-Mitglieder aus allen Orten und nahm die Gelegenheit wahr, auf eine rege Beteiligung bei der anstehenden Europa-Wahl zu drängen. Die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl ist „die wichtigste Wahl für unsere Orte“, so Bernd Goffart. „Wir versuchen, Politik zu machen – auch Wirtschaftspolitik –, die wir gegenüber der nächsten Generation verantworten können“, erläuterte er. Er appellierte an die Parteifreunde, mehr Mitglieder für die CDU zu werben, jeder könne mitgestalten.

Hendrik Schmitz, der Kreisvorsitzende, leitete die Neuwahl zum 1. Vorsitzenden. Er dankte den Ortsverbänden, die „nah am Bürger, nah an den Menschen“ seien. Auch er bekräftigte die Aufforderung, zur Europa-Wahl zu gehen.

Weiter „solide wirtschaften“

Auf die finanzielle Situation in der Gemeinde Simmerath ging Christoph Poschen, der Fraktionsvorsitzende im Rat, ein: „Bis 2020 soll die schwarze Null geschafft werden; ein erheblicher Schuldenabbau ist uns gelungen.“ Dass man in Simmerath vergleichsweise niedrige Gebühren und Steuern zahlt, beruhe „auf Gewerbesteuereinnahmen, aber auch auf umsichtigem Wirtschaften.“ „Wir wollen den Weg des sparsamen, soliden Wirtschaftens weitergehen“, betonte Christoph Poschen. Einen Seitenhieb auf die Simmerather SPD konnte er sich nicht verkneifen: „Die SPD hält an jemandem fest, der zumindest moralisch fraglich gehandelt hat. Ich verstehe nicht, dass diese Person und die SPD einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen.“

„Gemeinde vorangebracht“

Die CDU begrüße das neue Marketingkonzept für Simmerath. Die Prognose eines Bevölkerungsrückgangs, die vor einigen Jahren aufgestellt wurde, habe sich nicht bewahrheitet, das Gegenteil sei eingetreten. „Wir nehmen für uns in Anspruch, die Gemeinde Simmerath vorangebracht zu haben“, schloss Christoph Poschen unter dem Applaus der Parteimitglieder.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hatte positive Nachrichten, und zwar aus allen Orten der Gemeinde, mitgebracht. Zunächst berichtete er, dass die Anträge für die Briefwahl zur Europa-Wahl schon jetzt die 2000 überschritten haben und ihn das optimistisch in Bezug auf die Beteiligung stimme. Er legte Zahlen dar zur Entwicklung: Im Zentralort würden in den nächsten Jahren weit über 100 neue Wohnungen gebaut, dazu kämen 120 Baugrundstücke im Meisenbruch und ein neuer viergruppiger Kindergarten. In Lammersdorf werde er sich am 28. Mai als „Bürgermeister vor Ort“ den Fragen der Bürger zum geplanten Baugebiet stellen. Auch in Rollesbroich sei ein „Run“ auf Baugrundstücke zu verzeichnen. Für Einruhr und Rurberg erwarte man einen Bescheid zur Ernennung zum Luftkurort. Eine tolle Gastronomie werde auf dem Paulushofdamm zwischen Obersee und Rursee entstehen.

Für die Entwicklung des Mobilfunks sieht der Bürgermeister ebenfalls positive Signale: In Bickerath und Paustenbach seien mehrere Kolonnen bei den Bauarbeiten. „Wenn die Verwaltung nicht so konstruktiv und kooperativ mit der CDU-Mehrheitsfraktion arbeiten würde, hätte die Entwicklung in Simmerath nicht solche Fahrt aufgenommen“, fasste Hermanns zusammen und fügte hinzu: „Wie in der Stadt – nur besser!“

Tim Grüttemeier, der Städteregionsrat, ging auf den Strukturwandel in der Städteregion ein. Es höre sich zwar wie Zukunftsmusik an, doch eine „Regio-Tram Eifel“ sei ein innovatives Projekt, das vor dem Hintergrund des Klimawandels „neu gedacht“ werde.

Die Wahlen zum Vorstand des Gemeindeverbands brachten keine Überraschungen: Ute Koll Harzheim und Ralph Löhr wurden zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Schatzmeisterin Martina Schreiber-Röhl bleibt weiterhin im Amt, ebenso Petra Motter als Geschäftsführerin. Die elf Beisitzer sind: Kurt Bongard, Arndt Bremen, Josef Claassen, Rolf Drescher, Frank Förster, Reinhold Jansen, Kurt Koll, Rolf Marx, Christoph Poschen, Manfred Prommenschenkel und Matthias Schäfer. Mitgliederbeauftragter ist Ralph Löhr; er und Arndt Bremen wurden für den Kreisvorstand vorgeschlagen.

Quelle: Eifeler Zeitung

   


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