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Teilnehmer aus Simmerath für Feinstaubstudie gesucht

Fraunhofer Institut nutzt die Eifel als Positivbeispiel

Gemeinsam mit der Charité in Berlin arbeitet das Fraunhofer Institut derzeit an einer Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaubbelastung. Auftraggeber ist das Umweltbundesamt. Untersucht werden Probanden in Stuttgart, einem Standort mit hoher Feinstaubbelastung, und Simmerath. Die ländliche Eifel dient dabei als Positivbeispiel für eine Region mit besonders niedriger Feinstaubbelastung.

Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann sich am 8., 9., und 10. November an der Studie vor Ort beteiligen. An diesen Tagen wird ein Truck unterhalb des Rathauses stehen, wo den Probanden unter anderem Blut abgenommen und die Nase mit einer Kochsalzlösung gespült wird. Im Gegenzug erhalten Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro. Kosten entstehen durch die Teilnahme nicht.

100 Euro Aufwandsentschädigung

Interessenten können sich im Internet unter www.feinstaub.fraunhofer.de anmelden. Um eine schriftliche Einladung zu erhalten, müssen unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein: 20 bis 39 Jahre alt, seit mindestens drei Jahren Nichtraucher, seit mindestens Anfang 2018 in der Eifel lebend sowie keine berufliche Belastung durch Feinstäube. Ausgeschlossen ist die Teilnahme für Schwangere sowie Pendler, die mehr als 30 Minuten zur Arbeit fahren. Zudem werden bei der Anmeldung bestimmte Vorerkrankungen und Allergien abgefragt.

Mit der Studie wollen die Forscher mehr darüber erfahren, welche Krankheiten durch hohe Feinstaubbelastungen hervorgerufen werden können. Unter anderem wird vermutet, dass Umweltschadstoffe Veränderungen im Erbgut des Menschen verursachen, die dann dazu führen, dass an der Krankheitsentwicklung beteiligte Gene an- oder ausgeschaltet werden. (mar)

Quelle: Eifeler Zeitung